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Nahrung

Skripte
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Einführung

Ernährung: Nahrung
Abb. 1: Was kommt bei dir auf den Tisch?
Ernährung: Nahrung
Abb. 1: Was kommt bei dir auf den Tisch?
Der Moment, auf den sich jeder Schüler freut ist der, wenn die Schulglocke läutet und ein jeder nach Hause gehen kann. Daheim wartet dann oft schon das lang ersehnte Mittagessen.
Was würdest du dir auf dem Essenstisch wünschen? Eine Pizza oder ein Steak? Vielleicht lebst du aber auch vegetarisch und wünschst dir Ofenkäse oder bist sogar vegan und freust dich auf einen Salat?
Egal wovon du dich ernährst, du musst essen. Mit deiner Nahrung nimmst du Nährstoffe auf, die deinen Körper am laufen halten. Aus welchen Grundsubstanzen deine Nahrung aufgebaut ist, das wollen wir uns in diesem Skript einmal anschauen.

Nährstoffe

Unsere Nahrung besteht im Großen und Ganzen aus vier verschiedenen Stoffgruppen:
  • Wasser
  • Fett
  • Eiweiß
  • Kohlenhydrate
Neben diesen enthält unsere Nahrung noch ein paar andere Stoffe, wie z.B. Vitamine und Mineralstoffe. Mit diesen wollen wir uns erst in einem späteren Skript auseinandersetzen.
Wasser ist eine wichtige Flüssigkeit für unseren Körper. Wir brauchen es in großen Mengen, weshalb es nicht ausreicht Wasser nur über die Nahrung aufzunehmen. Deshalb verspüren wir regelmäßig Durst und müssen trinken.
Die drei Nährstoffe Fett, Eiweiß und Kohlenhydrate wollen wir nun einmal genauer betrachten.

Fett

Ernährung: Nahrung
Abb. 2: Fleisch entfällt viele Fette
Ernährung: Nahrung
Abb. 2: Fleisch entfällt viele Fette
Fette klingen nicht nur ungesund, sie werden auch im Alltag als ungesunde Nährstoffe gebrandmarkt. Wir benötigen sie dennoch, denn sie sind nicht nur Bausteine, die wir in unserem Körper benötigen, sondern auch die effektivsten Energiespeicher.
Fette kommen in großen Mengen vor allem in Wurst oder Käse vor. Aber auch pflanzliche Alternativen wie Erdnüsse oder Oliven enthalten viele Fette. Aus diesen gewinnt man auch Pflanzenöle.
Im Alltag hörst du vielleicht manchmal Ausdrücke wie „gesunde“ und „ungesunde“ Fette. Diese Unterteilung ist falsch in der Art, wie sie häufig angewandt wird. Weder sind Fette aus Pflanzen grundsätzlich „gut“, noch sind künstlich hergestellte Fette grundsätzlich „schlecht“.
Unser Körper benötigt bestimmte Fette in bestimmten Mengen. Zwar stimmt es, dass z.B. Rapsöl oder Sonnenblumenöl ein günstiges Verhältnis von ungesättigten zu gesättigten Fettsäuren enthalten, doch enthalten auch manche Fische wie Hering, Lachs oder Makrele Omega-3- und Omega-6-Fettsäuren, die besonders für ungeborene Kinder wichtig sind.
Ähnlich betrifft es „natürliche“ und „künstlich hergestellte“ Fette. Manche zweifeln daran, dass künstlich hergestellte Fette so gesund wären, wie Fette die z.B. aus Pflanzen gewonnen wurden. Das machen sie unter anderem am Geruch fest. Künstlich hergestellte Fette durchlaufen oft einen längeren Prozess, der einige Chemikalien beinhaltet, die für uns gesundheitsschädlich sein können. Deshalb wird das Fett im letzten Schritt von allen weiteren Inhaltsstoffen gereinigt. Somit bleibt nur das reine Fett übrig, während z.B. Sonnenblumenöl noch einige weitere Inhaltstoffe besitzt, die unter anderem für den Geruch verantwortlich sind. Künstlich hergestellte Fette sind also nur reiner als Fette, die aus natürlichen Quellen gewonnen werden. Das muss weder besser noch schlechter sein.

Eiweiß

Ernährung: Nahrung
Abb. 3: Wo sollte man Eiweiße suchen,
wenn nicht im Ei?
Ernährung: Nahrung
Abb. 3: Wo sollte man Eiweiße suchen, wenn nicht im Ei?
Eiweiße oder auch Proteine genannt, sind wichtige Produkte für den Aufbau unseres Körpers. Sie werden weniger für die Energiegewinnung, als für die Herstellung wichtiger Stoffe verwendet. Die Proteine werden in unserem Körper klein geschnitten und aus ihren Grundbausteinen neue Dinge gebaut.
Eiweiße kommen vor allem in tierischen Produkten wie Fleisch, Eier, Fisch oder Milchprodukten vor. Mais und Erbsen weisen jedoch auch einen großen Anteil an Eiweißen auf.
Vielleicht hast du schon einmal gehört, dass das Eigelb mehr Eiweiß enthält als das Eiweiß, aber wieso heißen diese Stoffe dann so? Das geht auf die Zeit zurück, in der man Eiweiße entdeckt hat. Die technische Ausstattung und das Wissen über die Beschaffenheit vieler Stoffe war noch nicht so gut, wie es heute ist.
Damals hat man Proteine zuerst im Eiweiß entdeckt und sie so genannt, weil sie die Stoffe sind, die dafür sorgen, dass das klare Eiweiß in der Pfanne weiß und fest wird. Erst später fand man heraus, dass die Eiweiße nicht nur im Eiweiß, sondern auch an vielen anderen Stellen in anderen Lebewesen vorhanden sind.

Kohlenhydrate

Ernährung: Nahrung
Abb. 4: Nudeln sind eine Kohlenhydratquelle
Ernährung: Nahrung
Abb. 4: Nudeln sind eine Kohlenhydratquelle
Die letzten Nährstoffe aus unserer Liste sind die Kohlenhydrate. Kohlenhydrate sind Zucker, wie z.B. Traubenzucker oder Stärke. Sie dienen unserem Körper hauptsächlich zum Energiegewinn, ähnlich wie die Fette.
Im Vergleich zu den Fetten liefern Zucker jedoch schneller Energie und benötigen nicht so viel Zeit, um abgebaut zu werden. Deshalb ist es hilfreich, wenn du nach dem Sport sehr kaputt bist und fast zusammenklappst, etwas zuckerreiches wie Müsli zu essen.
Kohlenhydrate treten vorallem in Früchten, Kartoffeln, Nudeln und Brot auf.
Ähnlich wie Fette, genießen Zucker einen zweifelhaften Ruf und werden manchmal als schädlich oder ungesund bezeichnet. Es gilt jedoch auch hier: „Die Dosis bestimmt die Wirkung“. In Maßen sind Zucker nicht nur gesund, sondern auch notwendig.
Vielleicht kennst du neben den Nährstoffen auch noch die Ballaststoffe. Sie sind unverdaulich, aber in der Nahrung nicht unnötig. Sie regen den Darm an und sorgen dafür, dass die Nährstoffe besser aufgenommen werden und der Darm regelmäßig entleert wird. Du siehst also, dass fast alle Bestandteile unserer Nahrung einen Sinn haben.
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