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Vegetatives Nervensystem

Skripte
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Einführung

Nervensystem: Vegetatives Nervensystem
Abb. 1: Das vegetative Nervensystem
reguliert den Körper unbewusst. Schwitzen,
erhöhtes Herzpumpen und intensiveres
Atmen erfolgen automatisch.
Nervensystem: Vegetatives Nervensystem
Abb. 1: Der Körper besitzt eine innere Uhr an die sich das vegetative Nervensystem orientiert.
Du atmest, verdaust nach einer Mahlzeit und dein Herz ist kontinuierlich am Pumpen. Diese und viele weitere Stoffwechselvorgänge erfolgen in deinem Körper ohne dass du bewusst etwas dafür tun musst. Schon sehr erstaunlich oder? Aber wie funktioniert das ohne, dass wir darüber nachdenken müssen?
Dafür ist natürlich unser Nervensystem zuständig. Aber halt! Das Nervensystem lässt sich in zwei Kategorien unterteilen: das somatische Nervensystem und das autonome Nervensystem. Da die oben beschriebenen Vorgänge praktisch von "alleine" ablaufen, ist dafür also das autonome Nervensystem zuständig. Es ist auch bekannt unter dem Begriff "vegetatives Nervensystem".

Die zwei Gegenspieler: Sympathicus und Parasympathicus

Das vegetative Nervensystem kann man sich wie eine Einheit aus zwei strukturell unterschiedlichen Teilsystemen vorstellen: dem Sympathicus und dem Parasympathicus. Diese Teilsysteme agieren wie Spieler und Gegenspieler und unterscheiden sich in ihrer Funktion. Der Sympathicus ist der aktive Partner in der Beziehung. Er ist dafür zuständig den Körper aufmerksamer und wachsamer zu machen. Er arbeitet nach dem Prinzip "fight and flight", also übersetzt bedeutet es "kämpfen und flüchten". Der Sympathicus hält unseren Körper also auf Trab und ist somit für bestimmte Funktionen zuständig.
Einige Beispiele für Vorgänge des Körpers, die vom Sympathicus hervorgerufen werden sind:
  • Schneller und kräftiger Herzschlag
  • Schwitzen
  • Erweiterte Atemwege, um den Körper mit mehr Sauerstoff zu versorgen
  • Hemmung der Verdauungsorgane
Der Gegenspieler des Sympathicus, also der Parasympathicus, ist der gemütliche Partner des vegetativen Nervensystems. Er ist für die gegensätzlichen Vorgänge im Körper zuständig und fährt den Körper wieder herunter. Sein Motto lautet: "rest and digest". Übersetzt bedeutet es: "ruhe und verdaue". Der Parasympathicus ist damit für die Ruhe und Erholung zuständig, was auch sehr notwendig ist für die Gesundheit des Körpers.
Einige Beispiele für Vorgänge des Körpers, die vom Parasympathicus reguliert werden sind:
  • Herzschlag verlangsamt sich
  • Atemwege verengen sich
  • Anregung der Verdauung
Interessanterweise können die Schweißdrüsen nur vom Sympathicus gesteuert werden, der den Körper ins Schwitzen bringen kann. Der Parasympathicus hat gar keinen Einfluss auf die Schweißdrüsen.
Nervensystem: Vegetatives Nervensystem
Abb. 2: Die Funktion des vegetativen Nervensystems. Sympathicus und Parasympathicus agieren wie Spieler - Antispieler.
Nervensystem: Vegetatives Nervensystem
Abb. 2: Die Funktion des vegetativen Nervensystems. Sympathicus und Parasympathicus agieren wie Spieler - Antispieler.

Wenn der Rhymthmus gestört ist

Nervensystem: Vegetatives Nervensystem
Abb. 3: Der Körper besitzt eine innere Uhr an die sich das
vegetative Nervensystem orientiert.
Nervensystem: Vegetatives Nervensystem
Abb. 3: Der Körper besitzt eine innere Uhr an die sich das vegetative Nervensystem orientiert.
Vielleicht hast du das schon mal selbst erlebt: Du fliegst von Deutschland nach Los Angeles und hast einen 14-stündigen Flug hinter dir. In Los Angeles ist es zwar erst 18 Uhr doch fühlst du dich total müde und schlapp. Klar, die Erschöpftheit liegt vermutlich an dem anstrengenden Flug, doch in den nächsten 4 Tagen lässt die frühe Müdigkeit nicht nach. Dafür aber liegst du um 4 Uhr morgens hellwach im Bett. Was ist passiert? Die Zeitverschiebung zwischen Deutschland und Los Angeles beträgt 9 Stunden. Während es also erst 18 Uhr in den USA ist, beträgt die Uhrzeit in Deutschland schon 3 Uhr morgens. Es kommt zu einem Jetlag. Kein Wunder also, wenn so früh schon die Müdigkeit dich überwältigt. Der menschliche Körper besitzt also eine sogenannte "innere Uhr" nach der sich der Organismus orientiert und damit auch das vegetative Nervensystem. Diese Teilsysteme arbeiten damit nach einem deutlichen Tagesrhythmus. Im Laufe des Tages erfahren wir zwei charakteristische Leistungsmaxima in denen wir besonders aktiv und produktiv sind. Leistungsminima erfolgen oft gegen Mittag nach dem Essen und abends vor dem Schlafengehen. Deshalb schaltet um 3 Uhr morgens in Los Angeles der Sympathicus auf hochtouren, da dieser noch nach deutscher Uhrzeit läuft.
Solche Jetlags sind jedoch noch harmlos. Man gewöhnt sich langsam an den neuen Tagensrhythmus und der Körper passt sich den neuen Gegebenheiten an. Schwerwiegendere Folgen treten auf, wenn der Tagesrhythmus den Lebensumständen nicht angepasst ist. Dies kommt hauptsächlich bei Schichtarbeitern vor, die keinen regulären Arbeitsablauf besitzen. Beispiele für solche Berufe sind Krankenschwester oder Maschinenführer. Oft kommt aufgrund der Verantwortung und Belastung, die mit der Arbeit einhergeht, der Stress dazu. Dies kann schließlich zu psychosomatischen Erkrankungen führen. Der Betroffene hat keine körperlichen Erkrankungen, doch Kopfschmerzen, Übelkeit, Atemnot und ein erhöhter Puls können Symptome psychosomatischen Stress sein. Der Patient sollte sich in diesem Fall, neben der Behandlung der Symptome, auch auf eine Psychotherapie einlassen.
Bildnachweise [nach oben]
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© 2016 – SchulLV.
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