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Praktikumsbericht

Skripte
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Definition

In einem Praktikumsbericht schreibst du über ein Praktikum, das du gemacht hast. Du beschreibst das Unternehmen, deine Aufgaben und die Abteilung, in der du warst. Oft musst du auch den Beruf beschreiben, den du während deines Praktikums kennengelernt hast. Der Praktikumsbericht dient dazu, dass du noch einmal über dein Praktikum und deine Erfahrungen nachdenkst.
Zwar gilt auch bei einem Praktikumsbericht, dass du Dinge wie Stil und Form beachten sollst. Da der Praktikumsbericht aber ein Bericht über deine Erfahrungen ist, ist es sogar gewünscht, dass du ihn inhaltlich und mit Bildern persönlich gestaltest. Ein guter Praktikumsbericht ist nicht bloß eine Auflistung von deinen Tätigkeiten während des Praktikums. Deine Gedanken und Erkenntnisse während des Praktikums kannst du gerne in den Text einbauen.
Wichtig: Du solltest dir vor und während des Praktikumsberichts Notizen machen, damit du später über deine Gedanken schreiben kannst!
Die Länge des Praktikumsberichts hängt davon ab, was von dir gefordert wird. Meistens soll ein Praktikumsbericht zwischen 6 und 12 Seiten lang sein. Schreibe also weder zu wenig (hier hilft es, deine Gedanken in den Bericht einzubauen), noch zu viel.

Aufbau

Wie bei allen längeren Texten oder Aufsätzen gilt beim Praktikumsbericht die Regel: Erst die Einleitung, dann der Hauptteil und zum Schluss – der Schluss. Zusätzlich zum reinen Text beinhaltet der Praktikumsbericht aber noch ein Deckblatt, ein Inhaltsverzeichnis und möglicherweise einen Anhang. Deckblatt und Inhaltsverzeichnis sind jeweils Blatt 1 und 2, der Anhang kommt ganz zum Schluss.
Die Einleitung besteht beim Praktikumsbericht aus zwei Kapiteln/Abschnitten. In einem schilderst du deine Erwartungen an das Praktikum und gibst wieder, warum du dich für diesen Betrieb und das Berufsfeld entschieden hast. Im anderen Abschnitt beschreibst du das Unternehmen, also seine Geschichte, seinen Aufgabenbereich und die verschiedenen Abteilungen im Unternehmen.
Wichtig: Verwende auf jeden Fall Kapitelüberschriften und trenne die Kapitel durch größere Absätze.

Deckblatt

  • Groß geschriebener Titel: Praktikum im Betrieb XY vom Zeitraum ??-??
  • Darunter setzt du deinen Namen, deine Klasse und Schule, dann die Adresse des Unternehmens

Inhaltsverzeichnis

  • Auflistung deiner Kapitel mit Seitenangaben
  • Überschrift: Inhaltsverzeichnis
  • Auf Form achten. Am besten/leichtesten so: S. 1-2: Erwartungen an das Praktikum – eine Leerzeile – S. 2-3: Das Unternehmen …

Erwartungen an das Praktikum

  • Am besten bereits vor dem Praktikum, aber im Präteritum (= Vergangenheitsform) schreiben
  • Gib wieder, welches Praktikum du dir gewünscht hast und was dich interessiert
  • Hast du dich aufs Praktikum gefreut oder nicht? Warum?
  • Welche Aufgaben hast du erwartet?

Beschreibung des Unternehmens und der Abteilung

  • Schreibe über Geschichte, Tätigkeit und Aufbau des Unternehmens
  • Gibt es eine Besonderheit bei diesem Unternehmen, ist es für etwas berühmt?
  • Beschreibe die Abteilung(en) näher, in denen du warst

Hauptteil – Tagesbericht oder Aufgabenbericht

  • 1. Möglichkeit: Für jeden Tag ein Bericht davon, was du dort gemacht hast
  • 2. Möglichkeit: Du beschreibst dein Praktikum nach Abteilungen oder mehreren Aufgaben, die du gemacht hast
  • Wichtig: Dabei deine Gedanken wiedergeben. Waren die Aufgaben leicht? Haben sie Spaß gemacht? Warum?
  • Beschreibe einen bestimmten Arbeitsablauf im Betrieb (Bsp. Zeitung: Weg von der Recherche zum abgedruckten Artikel).
  • Am besten schilderst du einen Arbeitsablauf in deiner Abteilung / deinem Tätigkeitsbereich
  • Du kannst Bilder (z. B. von deinem Arbeitsplatz) verwenden, um deinen Bericht anschaulicher zu machen

Hauptteil – Berufsbeschreibung

  • Suche dir einen Beruf in deinem Unternehmen aus (am besten den, den du im Praktikum erproben durftest)
  • Was muss man in diesem Beruf tun? Was sind typische Aufgaben?
  • Welche Berufschancen hat man in diesem Beruf und wie viel verdient man ungefähr?
  • Wird eine Ausbildung oder ein Studium benötigt? Welche Weiterbildungsmöglichkeiten hat man?

Rückblick auf die Erwartungen und das Praktikum selbst

  • Welche Erwartungen haben sich erfüllt / nicht erfüllt?
  • Hat dir das Praktikum Spaß gemacht? Warum?
  • Welche Erkenntnisse hast du gewonnen?
  • Kannst du dir vorstellen, später in der kennengelernten Branche zu arbeiten?

Anhang

  • Quellen der Bilder, falls du welche eingebunden hast
  • Sonstige Quellen angeben – gib die Links und die Daten an, an welchem du sie zuletzt aufgerufen hast!
  • Hier ist Platz für Arbeitsproben, z. B. für Texte, die du im Praktikum geschrieben hast

Form

  • Links und rechts jeweils 3,5 cm Rand für Korrekturen lassen
  • Schriftart Times New Roman mit Schriftgröße 12 und Blocksatz
  • Kapitelüberschriften größer und fett schreiben, zwischen Kapiteln größere Absätze, im Text kleinere

Ausschnitte aus einem guten Praktikumsbericht
(Beispiel: Mediengestalter Digital und Print)

Erwartungen an das Praktikum

Da ich sehr interessiert an digitalen Medien bin und mir die Gestaltung dieser großen Spaß macht, war für mich schnell klar, dass ich ein Praktikum im Bereich digitale Medien machen möchte.
Um mich darüber zu informieren, welche Berufe es in diesem Bereich überhaupt gibt, schaute ich auf einer Website für freie Ausbildungsplätze. Das Jobprofil des Mediengestalters Digital und Print sprach mich am meisten an, da ich die gewünschten Voraussetzungen (technisches Verständnis, Kreativität, Freude im Umgang mit Medien) alle mitbringe und mir den Beruf eines Mediengestalters sehr interessant vorstelle.
Ich bewarb mich bei mehreren Werbeagenturen in der Nähe von München und nur zwei Tage später hatte ich auch schon meine erste Zusage. Ich freute mich sehr auf das Praktikum und die Chance, herauszufinden, ob der Beruf des Mediengestalters wirklich mein Traumjob ist.

Aufbau einer Werbeagentur

Eine Werbeagentur ist ein Unternehmen, das für seine Kunden (bzw. Auftraggeber) die Beratung und später die genaue Planung und Gestaltung von Werbemaßnahmen, Kommunikations- und Marketingstrategien übernimmt. Es handelt sich bei einer Werbeagentur also um ein Dienstleistungsunternehmen, das entweder im Bereich B2B (Business-to-Business) oder B2C (Business-to-Customer) agiert.
An der Spitze einer jeden Werbeagentur steht der CEO (Chief Executive Officer), zu Deutsch also der Geschäftsführer. Des weiteren gibt es den CSO (den Chief Sales Officer), der der Hauptverantwortliche für den Bereich Vertrieb ist, und den CMO (Chief Marketing Officer), den Chef über den Bereich Marketing.
Natürlich gibt es auch Werbeagenturen, die nach einem anderen Muster aufgebaut sind, aber die meisten (einschließlich des mittelständischen Unternehmens, in dem ich mein Praktikum absolvieren werde) sind auf diese Weise strukturiert.
Die Abteilung, in der man als Mediengestalter angestellt ist, ist die Kreativabteilung bzw. Kreation. Der Creative Director ist der Chef dieses Bereichs, in dem außerdem Art Directoren, Grafiker, Werbetexter und eben die Mediengestalter Digital und Print, in deren Beruf ich die nächsten drei Wochen hineinschnuppern werde, arbeiten.

Meine Tätigkeiten

Als Mediengestalter bekommt man seine Aufgabe vom Creative Director zugewiesen. Jeden Morgen um 8:00 Uhr fand dazu in meinem Praktikumsbetrieb ein Meeting statt, in dem die Ziele für den Tag besprochen und die Aufgaben verteilt wurden.
Da ich mich noch nicht so gut mit den Layout-Programmen auskannte, bestand v.a. die erste Woche meines Praktikums viel aus Einarbeitung. Die in der Werbeagentur angestellten Mediengestalter zeigten mir die Programme, die Work-flows in der Agentur und alles, was ich sonst noch so wissen musste.
In der zweiten Woche bekam ich dann schon meine erste, eigenverantwortliche Aufgabe: Für einen großen Kunden der Werbeagentur mussten einige Verbesserungsvorschläge von ihm in sein Marketingkonzept eingearbeitet werden. Die gestalterischen Aufgaben, die dabei anfielen, durfte ich mit der Hilfe eines erfahrenen Mediengestalters selbst umsetzen.

Der Beruf Mediengestalter Digital und Print

Als Mediengestalter für Digital- und Printmedien kann man nicht nur in Werbeagenturen arbeiten. Auch in Unternehmen, die ihre Marketing- und Kommunikationsstrategien selbst umsetzen und sie nicht in Auftrag geben, werden ständig Mediengestalter gesucht, so z.B. im Einzelhandel, in Bekleidungsunternehmen, aber auch in industriellen Betrieben. Die potentiellen Einsatzmöglichkeiten für meinen eventuellen späteren Ausbildungsberuf sind also riesig.

Das Praktikum – ein voller Erfolg?

Während meines Praktikums habe ich erfahren, dass der Beruf des Mediengestalters sowohl anstrengender als auch deutlich abwechslungsreicher ist, als ich zunächst angenommen hatte. Man muss auch in kürzester Zeit und in Stresssituationen exzellente Ergebisse abliefern. Schreibt ein Kunde abends um 18:00 Uhr noch eine Mail, in der er darum bittet, die Verbesserungen bitte bis 20:00 Uhr umzusetzen, muss man länger bleiben und trotz der späten Stunde noch sehr gute Arbeit abliefern.
Der Beruf ist aber auch sehr viel abwechslungsreicher, als ich es mir zu Beginn meines Prakiktums vorgestellt hätte. Man ist nicht nur verantwortlich für die grafische Umsetzung von Marketing- und Kommunikationskonzepten, man wird auch in die Planung und Strategie miteinbezogen und bekommt auch in diesen Bereichen sehr interessante Aufgaben.
Zusammenfassend kann ich sagen, dass mir das Praktikum, v.a. in Bezug auf mein späteres angestrebtes Berufszeil, sehr geholfen hat: Ich weiß jetzt, dass Mediengestalter für Digital- und Printmedien defintiv ein Beruf ist, der mir großen Spaß macht.

Checkliste für einen guten Praktikumsbericht

  • $\checkmark$ $\quad$ Ich habe mir vor und während des Praktikums Notizen gemacht.
  • $\checkmark$ $\quad$ Mein Bericht ist nach dem Schema Deckblatt–Inhaltsverzeichnis–Text–Anhang aufgebaut.
  • $\checkmark$ $\quad$ Habe ich den Bericht nach Kapiteln gegliedert? (s. Aufbau)
  • $\checkmark$ $\quad$ Ich habe meine persönlichen Gedanken und Erfahrungen in den Text eingebaut.
  • $\checkmark$ $\quad$ Ich habe mich an die Regeln zur Form gehalten.
  • $\checkmark$ $\quad$ Ist mein Bericht auch nachvollziehbar und in Sinnabschnitte gegliedert?
  • $\checkmark$ $\quad$ Stehen im Anhang auch alle Quellen, die ich verwendet habe?
  • $\checkmark$ $\quad$ Habe ich meinen Bericht von anderen (Eltern oder Lehrern usw.) auf Fehler überprüfen lassen?
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