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Kritischer Umgang mit Medien

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Kritischer Umgang mit Medien

Egal, ob es sich um einen Blogeintrag handelt, den du liest, oder um einen Zeitungsartikel - unabhängig davon also, ob es Online- oder Print-Medien sind, mit denen du umgehst: Du musst sie immer kritisch betrachten und Informationen stets hinterfragen!

Studie zum Umgang Jugendlicher mit Medien: Die JIM-Studie

Die JIM-Studie (JIM steht für Jugend - Information - Multimedia) ist eine Langzeitstudie, anhand derer herausgefunden werden soll, wie häufig 12- bis 19-jährige Medien nutzen und wenn sie dies tun, was für Medien sie verwenden. Außerdem gibt sie Aufschluss darüber, inwieweit die Mediennutzung von der Schule, die die Jugendlichen besuchen, abhängt.
Einige Ergebnisse dieser Studie sind:
  • Die Dauer des Fernsehkonsums ist abhängig vom Alter der Schüler und von der Schule, die sie besuchen: Im Alter von 14 bis 15 sitzen sie am längsten vor dem Fernseher und ein Hauptschüler schaut mehr fern als ein Realschüler. Am wenigsten fern schaut ein Gymnasiast.
  • Jungen nutzen im Durchschnitt häufiger das Internet als Informationsquelle, während Mädchen bspw. eher eine Tageszeitung verwenden, um sich über ein aktuelles Thema zu informieren.

Der Nutzen von Medien für die Gesellschaft

Medien: Kritischer Umgang mit Medien
Abb. 1: Ein Leben ohne Medien ist heutzutage nur noch
sehr schwer vorstellbar.
Medien sind kein „Produkt der Neuzeit“. Wann die Geschichte der Medien beginnt, ist natürlich abhängig davon, welche Definition von Medien du verwendest. Laut Marshall McLuhan, einem der bekanntesten Medienwissenschaftler, gehört alles zu Medien, was in irgendeiner Weise als Vergrößerung des menschlichen Wirkungsbereichs angesehen werden kann. Die Höhlenmalereien in der Steinzeit sind demnach also als Medium zu verstehen. Denn sie dienten zum Zweck der Verständigung bzw. mit Hilfe der Gemälde konnten sich die Menschen damals ausdrücken. Heute, im 21. Jahrhundert, ist der Nutzen von Medien für die Menschheit größer denn je. Ein Leben ohne Medien kann man sich kaum noch vorstellen. Sobald morgens der auf dem Handy gestellte Wecker klingelt, informiert man sich online über die neuesten Ereignisse in der Welt. Anschließend schaltet man in der Küche das Radio an, während man frühstückt. Auf dem Weg zur Straßenbahn oder zur U-Bahn hört man dann online Musik… Die Liste ließe sich beliebig lang fortsetzen - Fakt ist: Medien begleiten uns den ganzen Tag über, ein Leben ohne sie ist kaum bis gar nicht mehr vorstellbar.
Dennoch ist es nicht falsch, sich ab und zu auch in Erinnerung zu rufen, dass Medien genau deswegen auch eine ziemlich große Macht haben.

Die Macht der Medien

Da Medien unerlässlich sind, um sich Informationen zu beschaffen, besitzen sie (egal, ob du die Tageszeitung, den Artikel eines Blogs oder die Nachrichtensendung zur Informationsbeschaffung heranziehst), auch eine gewisse Macht. Denn die Rezipienten (die Menschen also, die sie verwenden) sind zu einem gewissen Grad abhängig von den dort dargebotenen Informationen. Bei Medien, die in irgendeiner Weise Menschen präsentieren, besteht außerdem die Gefahr, dass wir uns von den dort gezeigten Menschen zu stark verunsichern lassen: Im Fernsehen, in Zeitungen, in Online-Shops, etc. wird stets nur das Ideal gezeigt. Es macht jedoch nichts, wenn du diesem Ideal nicht entsprichst! Jeder Mensch ist einzigartig und das ist gut so. Eine weitere Gefahr liegt in der Dauer der Nutzung und der daraus evtl. entstehenden Abhängigkeit: Übertreibt man es mit der Dauer der Mediennutzung, besteht die Gefahr, abhängig zu werden.

Die Macht von Jugendzeitschriften

Medien: Kritischer Umgang mit Medien
Abb. 2: Es spricht nichts dagegen,
Zeitschriften zu lesen; man darf sich nur
nicht zu sehr von ihnen beeinflussen lassen.
In Jugendzeitschriften wird häufig ein zur Zeit vorherrschendes Ideal thematisiert, zum Beispiel, was die Figur, den Kleidungsstil oder die Frisur angeht. Wichtig ist, dass du dich davon nicht allzu sehr manipulieren lässt, dass du dich von den dort dargestellten Idealen also nicht zu sehr verunsichern lässt.
Medien: Kritischer Umgang mit Medien
Abb. 1: Es spricht nichts dagegen,
Zeitschriften zu lesen; man darf sich nur
nicht zu sehr von ihnen beeinflussen lassen. (hier zum Nachweis)
In Jugendzeitschriften wird häufig ein zur Zeit vorherrschendes Ideal thematisiert, zum Beispiel, was die Figur, den Kleidungsstil oder die Frisur angeht. Wichtig ist, dass du dich davon nicht allzu sehr manipulieren lässt, dass du dich von den dort dargestellten Idealen also nicht zu sehr verunsichern lässt.

Die Macht der Werbung

Auch in der Werbung begegnen uns stets idealisierte, perfekt dargestellte Menschen. Einige Beispiele hierfür sind:
  • Die Schauspieler in Werbespots für egal welches Produkt sind stets jung. Ältere Menschen als Schauspieler kommen nur sehr selten vor, und zwar immer dann, wenn ein Produkt für Menschen dieser Altersklasse beworben wird.
  • Wird beispielsweise für Babynahrung Werbung gemacht, sind die jungen Mütter stets perfekt geschminkt, ordentlich frisiert und schick angezogen. Die (etwas unschönere) Wahrheit, nämlich ungeschminkte, übernächtigte Frauen, die aufgrund des neugebornenen Babys nicht genügend Zeit haben, sich perfekt zurechtzumachen, wird nicht gezeigt.

Die Macht von Computerspielen

Während bei Zeitschriften und Werbung die Gefahr besteht, dass du dich zu sehr von den dort dargestellten Idealen verunsichern lässt, liegt die Macht von Computerspielen in einem anderen Bereich: Bei Gewalt verherrlichenden Spielen besteht die Gefahr, dass die Spieler irgendwann die Realität nicht mehr von der virtuellen Welt (also der Welt des Spiels) unterscheiden können.
Außerdem besteht die Gefahr, dass du dich zu sehr in die virtuelle Welt „verkriechst“, das wirkliche Leben, deine Freunde, usw. also zu sehr vernachlässigst.
Dies sind jedoch natürlich nur die extremen Ausmaße, die nur dann - und auch dann natürlich nur in einigen, wenigen Fällen - eintreten, wenn man sehr viel Zeit vor dem Computer verbringt.
Bildnachweise [nach oben]
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Public Domain
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