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Mediengeschichte

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Mediengeschichte: Von beschreibbaren Tontafeln zur Digitalisierung

Heutzutage leben wir in einer Welt, in der Medien gar nicht mehr wegzudenken sind. Sie begegnen uns tagtäglich, ohne dass wir ihnen große Aufmerksamkeit schenken. Sie sind ein nicht mehr wegzudenkender Teil unseres Lebens.
Wenn du zur Schule läufst und schnell auf deinem Smartphone nachschaust, ob die Bahn Verspätung hat, ist das Umgang mit Medien. Wenn du in der Schule mit Büchern oder deinem Laptop arbeitest, verwendest du Medien. Wenn du dann nach Hause kommst und ein Buch liest (sei es in Printform oder digital mit deinem E-Book-Reader), hast du es schon wieder mit Medien zu tun.
Die Geschichte der Medien beginnt schon sehr früh.

Die Geschichte sprachbasierter Medien/ der Printmedien

Die Geschichte des Buches

Medien: Mediengeschichte
Abb. 1: Bevor Gutenberg den Buchdruck erfand,
mussten Bücher mühsam von Hand abgeschrieben werden.
Medien: Mediengeschichte
Abb. 1: Bevor Gutenberg den Buchdruck erfand, mussten Bücher mühsam von Hand abgeschrieben werden.
Die Geschichte des Buches beginnt 3000 v.u.Z.: Damals arbeiteten die Babylonier und Assyrer mit beschriebenen Tontafeln, um ihr Wissen zu bewahren. In Ägypten verwendeten die Menschen seit dem 3. Jahrtausend v.u.Z. Papyrusrollen, um ihr Wissen aufzuzeichnen und so zu bewahren.
In Europa wurde bis ins Mittelalter auf Pergament geschrieben. Da dieses jedoch aus Tierhäuten hergestellt wurde (meist aus der Haut von Ziegen und Schafen), war es auch entsprechend teuer. Das Papier, das ca. im 11. Jahrhundert nach Europa kam, löste diesen teuren Grundstoff ab und stellte somit einen ersten Schritt zur Zugänglichkeit von Wissen für die gesamte Bevölkerung dar.
Um 1450 erfand der Deutsche Johannes Gutenberg schließlich den Buchdruck - eine Erfindung, die die Welt veränderte. Zuvor war Wissen nur der reicheren Bevölkerung zugänglich gewesen, da das Abschreiben eines Buches von Hand sehr mühsam und zeitaufwändig und daher auch immens teuer war. Durch Gutenbergs Erfindung (der mit Nachnamen eigentlich Gensfleisch hieß) war es nun möglich, Texte - und damit Wissen - massenhaft zu kopieren und dadurch einem Großteil der Bevölkerung zugänglich zu machen. Der Medientheorektiker Marshall McLuhan bezeichnet die Auswirkungen von Gutenbergs Erfindung auf Gesellschaft und Kultur daher auch als Gutenberg-Galaxis.

Die Geschichte der Bibliothek

Je mehr Wissen verschriftlicht wurde, desto mehr wurde ein Ort benötigt, an dem man dieses Wissen aufbewahren, sortieren und archivieren konnte: Als älteste bekannteste Bibliothek gilt die Tontafelsammlung des Assyrerkönigs Assurbanipal in Ninive, die aus dem 7. Jahrhundert v.u.Z stammt. Die größte Bibliothek der Antike war die 300 v.u.Z. gegründete Bibliothek von Alexandria: 700.000 Schriftrollen wurden dort aufbewahrt, bevor sie im Jahr 48 v.u.Z. bei einem Brand nahezu vollständig zerstört wurde.
Seit dem 16. Jahrhundert entstanden dann v.a. in Europa Hofbibliotheken an den Höfen der Fürsten, die sich mit der Zeit zu den noch heute bestehenden Landes- und Staatsbibliotheken entwickelten.

Die Geschichte der Zeitungen

Aufgrund eines Defizits des Buches entstand im 17. Jahrhundert die Zeitung als neues Medienformat. Das Buch war und ist nicht in der Lage, schnell auf Ereignisse zu reagieren und die Leser darüber zu informieren, die Zeitung hingegen schon. Als periodisches (regelmäßig erscheinendes) Massenmedium dient sie der schnellen Verbreitung aktueller Ereignisse.
Im deutschsprachigen Raum erschienen die ersten Zeitungen Anfang des 17. Jahrhunderts in Straßburg und Wolfenbüttel.

Die Geschichte technischer Medien

Die Geschichte der Fotografie

Medien: Mediengeschichte
Abb. 2: Portrait von Henry Fox Talbot, der
als Erfinder der Fotografie gilt.
Medien: Mediengeschichte
Abb. 2: Portrait von Henry Fox Talbot, der als Erfinder der Fotografie gilt.
Die Erfindung der Fotografie war erst durch die Erfindung einiger anderer Apparaturen möglich. Eine davon war die Camera obscura (lat.: dunkle Kammer). Wie der Name schon sagt, handelt es sich dabei um einen abgedunkelten Raum mit einer Öffnung, an der der Lichteinfall reguliert wird. Der Nachteil der Camera Obscura war jedoch, dass das Bild nicht fixiert werden konnte; man konnte es sich lediglich anschauen.
Es waren noch einige weitere Schritte notwendig (Laterna magica $\Rightarrow$ Panorama $\Rightarrow$ Diorama $\Rightarrow$ Daguerreotypie), bevor Henry Fox Talbot 1835 schließlich das Negativ-Positiv-Verfahren entwickeln konnte. Er gilt somit als Erfinder der Fotografie, da das Negativ-Positiv-Verfahren als erstes die absolut identische Reproduktion von Bildern möglich macht.

Die Geschichte des Films

Da die Erfindung eines jeden Mediums einem weiteren den Weg ebnet, ließ die Entwicklung des Films nach der Kamera nicht lange auf sich warten. Seit den 1870er Jahren hatte man versucht, durch Fotografie Bewegung sichtbar zu machen und nicht nur „Standaufnahmen“ zu machen.
1872 gelang Edward Muybridge ein entscheidender Schritt auf dem Weg zum Film: Er erfand die Serienfotografie, weil er herausfinden sollte, ob sich beim Galopp eines Pferdes zu einem Zeitpunkt alle Hufe in der Luft befinden oder nicht.
Dem Franzosen Étienne Jules-Marey gelang schließlich die Erfindung des Films, als er in Serie aufgenommene Fotos hintereinander ablaufen ließ.

Die Geschichte von Radio und Fernsehen

Radio
Elektromagnetische Wellen stellen die technische Grundlage der Rundfunkmedien dar. Der erste Nachweis dieser Wellen gelang Heinrich Hertz 1888 auf dem heutigen Campus des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT).
Nachdem das Radio zunächst ausschließlich im Militärbereich Verwendung fand, wurde es nach dem Ersten Weltkrieg (1914 - 1918) zunehmend auch zivil genutzt. Die erste Radiosendung wurde in Deutschland 1923 ausgestrahlt.

Fernsehen
Das Konkurrenzmedium zum Hörfunk ist das Fernsehen. Durch dessen Aufkommen veränderten sich die Nutzungsbedingungen des Hörfunks sehr stark: Das Radio wurde eher zu einem „Nebenbei-Medium“. Man schaltete es nicht bewusst ein, um eine bestimmte Sendung zu hören, sondern um zum Beispiel ein wenig Ablenkung bei der Hausarbeit zu haben.

Digitale Medien

Der Computer

Die Grundlage eines jeden Computers stellt das Binärsystem (Zahlensystem nur bestehend aus „0“ und „1“) dar. Dieses wurde Anfang des 18. Jahrhunderts bereits von Gottfried Wilhelm Leibnitz entwickelt. Beim Computer wird so zum Beispiel der Zustand „Strom fließt“ oder „Strom fließt nicht“ dargestellt.
Technisch praktikabel wurde das System vom Darstellen im Binärsystem aber erst, als der Deutsche Konrad Zuse die erste Rechenmaschine erfand, da dafür sehr viele Rechenschritte notwendig sind. Zuse arbeitete von 1936 bis 1937 an dem Rechenautomaten, den er Z1 nannte.

Das Internet

Das Internet wurde, wie das Radio anfangs auch, zunächt größtenteils im militärischen Bereich genutzt. 1969 wurde von einer Forschungsbehörde (dem Advanced Research Projects Agency Network) das ARPANET entwickelt.
Ein weiterer wichtiger Schritt auf dem Weg zu dem Internet, das wir heute kennen und täglich nutzen, war das World Wide Web (WWW), das um 1990 am CERN (Conseil Européen pour la Recherche Nucléaire, zu Deutsch: Europäische Organisation für Kernforschung) in Genf entwickelt wurde. Es stellte die grafische Oberfläche dar und machte so die Nutzung des Internets auch für Laien möglich; vorher war es durch die schwierige, viel Fachwissen voraussetzende Nutzung eher Expertengruppen vorbehalten.

Multimedia, Hypermedia

Medien: Mediengeschichte
Abb. 3: Smartphone, Tablet und Laptop als vorläufiges
Ende der Mediengeschichte.
Medien: Mediengeschichte
Abb. 3: Smartphone, Tablet und Laptop als vorläufiges
Ende der Mediengeschichte.
Multimedia bezeichnet die Kombination verschiedener medialer Formen zentral in einem Gerät. Dafür müssen die in anderer Form vorliegenden Daten eingelesen und digitalisiert werden, um sie dem Computer zugänglich zu machen.
Findet man beispielsweise ein altes Schwarz-weiß-Foto seiner Familie, das man gern als Hintergrund auf dem Smartphone haben möchte, muss man dies zuerst einscannen und so digitalisieren, um aus analogen digitale Informationen zu machen und sie so für den Computer erfassbar zu machen.

Bildnachweise [nach oben]
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