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Einführung

Skripte
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Einführung in die Didaktik

Das Ziel, das während des Schreibunterrichts verfolgt wird, ist
  • die persönlichen Fähigkeiten eines jeden Schülers individuell zu fördern
  • die Schüler so Schritt für Schritt dazu zu bringen, die Anforderungen in der Schule zu erfüllen.
Man soll also schreibend Schreiben lernen, da man beim Schreibunterricht besonders auf praktische und weniger theoretische Übungen setzt.
Seit den 1970er Jahren hat sich die Didaktik stark gewandelt: Während damals das Ergebnis des Schreibens, also der entstandene Text, im Vordergrund stand, ist es heute der Prozess des Schreibens, der im Vordergrund steht. Diese Veränderung wurde unter anderem auch durch eine Wende in der Psychologie (erste Strömungen der kognitiven Psychologie, auch kognitive Wende genannt) herbeigeführt.
Schreiben ist mehr als das bloße schriftliche Wiedergeben von Auswendiggelerntem. Es ist ein komplexer Prozess des Problemelösens, der zeitgleich zu dem bloßen Vorgang des Niederschreibens stattfindet.
Das Schreiben vereint somit so viele Kompetenzen wie nahezu keine andere Aufgabe:
  • sprachliche Kompetenz: Sprachgefühl bzw. Beherrschen der Rechtschreibung und Grammatik
  • textuelle Kompetenz: Vorwissen über Texte (Formen, Funktion, Inhalt)
  • prozedurale Kompetenz: Fähigkeit, das Verfassen des Textes als Prozess zu organisieren und so durchzuführen
  • sozial-kommunikative Kompetenz: Fähigkeit, beim Schreiben aus der Sicht des zukünftigen Lesers zu beurteilen und seinen Stil o. Ä. diesen Kriterien anzupassen
  • Beurteilungskompetenz: die Fähigkeit, auch den eigenen Text zu beurteilen
  • inhaltliche Kompetenz: Wissen über den Ausgangstext der Interpretation (über das Werk, die Quelle, …)
Das Schreiben vereint somit so viele Kompetenzen wie nahezu keine andere Aufgabe:
  • sprachliche Kompetenz: Sprachgefühl bzw. Beherrschen der Rechtschreibung und Grammatik
  • textuelle Kompetenz: Vorwissen über Texte (Formen, Funktion, Inhalt)
  • prozedurale Kompetenz: Fähigkeit, das Verfassen des Textes als Prozess zu organisieren und so durchzuführen
  • sozial-kommunikative Kompetenz: Fähigkeit, beim Schreiben aus der Sicht des zukünftigen Lesers zu beurteilen und seinen Stil o. Ä. diesen Kriterien anzupassen
  • Beurteilungskompetenz: die Fähigkeit, auch den eigenen Text zu beurteilen
  • inhaltliche Kompetenz: Wissen über den Ausgangstext der Interpretation (über das Werk, die Quelle, …)
#schreiben

Interpretieren kann man…

  • Quellen
    • historische
    • juristische
    • theologische
  • Kunstwerke
  • Reden
  • literarische Texte
    • Gedichte
    • Theaterstücke
    • Romane
    • Kurzgeschichten
#gedicht#theaterstück#interpretieren#rede#kurzgeschichte

Verschiedene Arten der Interpretation

Je nachdem, was für einen Ausgangstext man bekommt, verfasst man verschiedene Arten von Interpretationen:
  • Gedichtinterpretation
  • Gestaltende Interpretation
    • Monolog
    • Dialog
    • Brief
  • Textinterpretation
Wenn du noch einmal nachlesen möchtest, wie man z. B. eine Gedichtinterpretation verfasst, kannst du dies in den jeweiligen Skripten unter Methodik - Interpretation nachlesen.
#dialog#monolog#brief#gedichtinterpretation

Schreibprozess

Planungs- bzw. Vorbereitungsphase

In der Planungs- bzw. Vorbereitungsphase geht es zunächst einmal um die Ideenfindung und anschließend um die Strukturierung deiner Ideen.
Während du das Schreibziel und das Thema deiner Interpretation die ganze Zeit über im Kopf behältst, aktivierst du das bereits vorhandene Wissen.
Wenn du die Interpretation nicht im Rahmen einer Klausur oder Klassenarbeit schreibst, kannst du auch recherchieren, um so neues Wissen zum Thema zu erlangen.

Ideenfindung

Oft hat man, sobald das Thema für die Interpretation bekannt ist, schon hundert verschiedene Ideen im Kopf.
Wenn das mal nicht so ist, kannst du dir ein weißes Blatt Papier zur Hand nehmen und das Thema bzw. den Begriff, um den sich die Interpretation dreht, in die Mitte des Blatts schreiben. Viele Menschen bekommen Ideen, sobald sie etwas aufgeschrieben sehen (visueller Typ).
Diese Methode hat den Vorteil, dass sie bereits den ersten Schritt für die Ideenstrukturierung beinhaltet: Hast du den zentralen Begriff aufgeschrieben, fallen dir schnell noch andere ein, die du darum herum schreiben kannst: Deine Mindmap entsteht.
Wenn du eher der auditive Typ bist, kannst du den Begriff bzw. das Thema laut sagen (sofern du nicht gerade eine Klausur oder Klassenarbeit schreibst).

Ideenstrukturierung

Um Struktur in deine ersten Gedanken und Ideen zu bringen, bietet es sich an,
  • eine Mindmap
  • ein Cluster
  • ein Brainstorming
anzulegen.
Diese Strukturierungsprozesse, die zu den assoziativen Methoden gehören, dauern nicht lange und eignen sich perfekt, um einen ersten Überblick über deine Ideen zu bekommen. Wenn du wissen möchtest, wie man ein Cluster oder eine Mindmap anlegt, kannst du dies in unserem Skript Kreatives Schreiben - Einführung nachlesen.
Sie basieren auf der kognitionspsychologischen Annahme, dass das Wissen im menschlichen Gehirn netzwerkartig angelegt wird. 1
Denkt man also an einen speziellen Begriff, hat man auch die anderen Begriffe, die mit diesem zu tun haben bzw. mit diesem verknüpf sind, im Kopf.
1Kognitionspsychologie: auch Kognititive Psychologie genannt; Teilgebiet der Psychologie, das sich vor allem mit den Abläufen im menschlichen Gehirn bei Wahrnehmung und Lernprozessen beschäftigt.

Wissenserweiterung

Schreibst du deine Interpretation nicht im Rahmen einer Klausur oder Klassenarbeit, kannst du auch dein Wissen zum Thema der Aufgabenstellung erweitern. Wenn du zum Beispiel eine Interpretation zu Dantons Tod schreiben sollst, aber nicht über genug geschichtliches Hintergrundwissen, wie zum Beispiel die Französische Revolution, verfügst.
#mindmap#kreativesschreiben

Entwurfs- bzw. Formulierungsphase

Die Entwurfs- bzw. Formulierungsphase ist der zentrale Teil des Schreibprozesses.
Da man bereits vor dem Niederschreiben einer Formulierung einen sogenannten Prätext im Kopf hat, kommt während des Formulierens auch ein Revisionsprozess in Gang, da man noch genügend Zeit hat, um sich Gedanken über das zu machen, was man aufschreiben möchte.

Überarbeitungsphase

Bei der Überarbeitungsphase laufen verschiedene Prozesse zusammen:
  • das Ergänzen (bzw. Nachtragen)
  • das Reformulieren von bestimmten Passagen
  • das Verbessern bzw. Korrigieren von inhaltlichen oder grammatikalischen Fehlern
Man benötigt auch für diese Phase sowohl sprachliches als auch inhaltliches Wissen und Kenntnisse über Textmuster und -normen.
Wichtig ist auch, dass man eine gewisse zeitliche Distanz zwischen der Entwurfs- bzw. Formulierungsphase und der Überarbeitungsphase hat.
Je mehr Zeit zwischen diesen Phasen liegt, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit, dass du möglichst viele Fehler, Lücken in der inhaltlichen Geschlossenheit und nicht zufriedenstellend formulierte Passagen findest.
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