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Fehlervermeidung bei der Rechtschreibung

Skripte
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Rechtschreibung – Häufige Fehlerquellen

Wenn du im Unterricht oder in einer Prüfung Texte verfassen sollst, kommt es immer darauf an, dass du ohne Fehler schreibst. Wir zeigen dir in diesem Skript, wo am häufigsten Fehler entstehen und wie du sie vermeiden kannst.

Getrennt- oder Zusammenschreibung?

Oft entstehen Fehler bei der Getrennt- oder Zusammenschreibung. Das ist besonders der Fall bei Konstruktionen mit Verben (Tu-Wörtern), aber auch bei Substantiven (Haupt-Wörtern) und Adjektiven (Wie-Wörtern). Sie können nämlich mit anderen Wörtern verbunden werden. Dadurch entstehen neue Konstruktionen. Manche dieser neuen Zusammensetzungen werden getrennt, andere zusammen geschrieben:
Zusammenschreibung Getrenntschreibung
  • Verb + Adverb : hinterherrennen, rausgehen, auseinanderbrechen
  • Verb + Präposition:
    aufgeben, abschreiben
  • Verb + Adjektiv: (nur dann, wenn die Konstruktion nicht wörtlich, sondern im übertragenen Sinne verstanden wird) schwerfallen (= Mühe haben, etwas zu tun), richtigstellen (= korrigieren)
  • Substantiv + Substantiv: Plüschtier, Angstschweiß
  • Substantiv + Adjektiv: herzensgut, kindersicher
  • Adjektiv + Adjektiv: superschlau, extrafein
  • Konstruktionen mit irgend-: irgendwann, irgendwas
  • Verb + Substantiv: Pizza essen, Blumen pflanzen
  • Verb + Verb:
    spazieren gehen, laufen lernen
  • Verb + Adjekiv: (Immer dann, wenn die Konstruktion wörtlich verstanden wird)
    konzentriert arbeiten, freundlich lächeln
  • Verb + Verb mit Partizip (Mittelwort):
    er hat gegessen, es hat stattgefunden
  • Konstruktionen mit sein: fertig sein, fit sein
Zusammenschreibung Getrenntschreibung
Verb + Adverb : hinterherrennen, rausgehen, auseinanderbrechen
Verb + Präposition :
aufgeben, abschreiben
Verb + Adjektiv : (nur dann, wenn die Konstruktion nicht wörtlich, sondern im übertragenen Sinne verstanden wird) schwerfallen (= Mühe haben, etwas zu tun), richtigstellen (= korrigieren)
Substantiv + Substantiv: Plüschtier, Angstschweiß
Substantiv + Adjektiv: herzensgut, kindersicher
Adjektiv + Adjektiv: superschlau, extrafein
Konstruktionen mit irgend-: irgendwann, irgendwas
Verb + Substantiv: Pizza essen, Blumen pflanzen
Verb + Verb:
spazieren gehen, laufen lernen
Verb + Adjekiv: (Immer dann, wenn die Konstruktion wörtlich verstanden wird)
konzentriert arbeiten, freundlich lächeln
Verb + Verb mit Partizip (Mittelwort):
er hat gegessen, es hat stattgefunden
Konstruktionen mit sein: fertig sein, fit sein
Beachte:
Die Konstruktion gar nicht wird niemals zusammen geschrieben!
Beispiel: Diese Regel ist gar nicht so schwer zu merken.

Groß- oder Kleinschreibung?

Es gibt ein paar Regeln, die dir verraten, wann ein Wort groß und wann es klein geschrieben wird.
Groß schreibst du:
  • Substantive: der Morgen, das Haus, die Schule
  • Satzanfänge: Wenn ich traurig bin, esse ich Schokolade.
  • Adjektive, die durch Begleiter (z.B. Artikel) zu Substantiven werden (= Nominalisierung): viel Neues, das Gute, der Beste
  • Verben, die durch Begleiter (z.B. Artikel) zu Substantiven werden (= Nominalisierung): das Rennen, dein Lachen
  • Zusammensetzungen, deren letzter Teil aus einem Substantiv besteht: Kleinkind, Großvater
Klein schreibst du:
  • Adjektive (sie enden auf: -ig, -isch, -lich, -sam, -bar, -haft): fleißig, elektrisch, genüsslich, gemeinsam, hörbar, krankhaft
  • Adjektive im Superlativ (= höchste Steigerungsform von Adjektiven): am besten, am weitesten, am schnellsten
  • Zusammensetzungen, deren letzter Teil aus einem Adjektiv besteht: schulfrei, kinderfreundlich
Tipp
Wenn du dich fragst, ob ein Wort groß oder klein geschrieben wird, kannst du dir auch mit der Artikel- und Pluralprobe helfen:
Wörter, vor die man einen Artikel stellen kann oder von denen es eine Pluralform (= Mehrzahl) gibt, schreibst du immer groß.
Nächste Woche haben wir Ferien.
Wir fahren in den Urlaub.
Ich freue mich auf Schwimmen und Sonnen.
die Woche(n), die Ferien
der Urlaub, die Urlaube
das Schwimmen, das Sonnen
Außerdem werden Wörter groß geschrieben, wenn:
  • das Wort eine der folgenden Endungen trägt: - heit, - keit, - tum, - schaft, - ung, - nis, z.B. Freiheit, Gefangenschaft
  • vor dem Wort folgende Wörter stehen: etwas, alles, viel, wenig, nichts, z.B. nichts Neues, viel Gutes
  • vor dem Wort eine Präposition (= Vorwort ) steht: auf gutes Gelingen
Häufige Fehlerquellen ergeben sich, wenn du Zeiten ausdrücken willst.
Wenn Zeitangaben Substantive sind, werden sie groß geschrieben. Oft haben diese Angaben Begleiter, die sie näher beschreiben:
  • Artikel: der Mittag, ein Dienstagabend
  • Adjektive: nächsten Sonntag, letzten Dienstag
  • Pronomen: diesen Mittwoch, jeden Samstag
  • Präpositionen: über Nacht, am Nachmittag
Wenn du aus zwei Wörtern bestehende Zeitangaben aufschreiben willst, schreibst du sie immer so:
  • gestern Abend
  • heute Morgen
  • vorgestern Nacht
Alle anderen Zeitangaben schreibst du klein:
  • tagelang, gestern, übermorgen, zeitweise
  • morgens, samstags, nachmittags

Das oder Dass?

Manchmal fällt es dir schwer, zu entscheiden, ob du das oder dass schreiben sollst:
Das Dass
  • als Artikel:
    das Wunder, der Regen
  • als Demonstrativpronomen (hinweisendes Fürwort): Hier ist mein neues Fahrrad. Das ist ganz neu.
  • als Relativpronomen (bezügliches Fürwort):
    Ein Kind, das sehr neugierig ist.
  • als Konjunktion (Bindewort): Verbindet zwei Sätze (den Hauptsatz und den Nebensatz) miteinander.
    Er findet, dass sie hübsch aussieht.
Das Dass
als Artikel:
das Wunder, der Regen
als Demonstrativpronomen (hinweisendes Fürwort): Hier ist mein neues Fahrrad. Das ist ganz neu.
als Relativpronomen (bezügliches Fürwort):
Ein Kind, das sehr neugierig ist.
als Konjunktion (Bindewort): Verbindet zwei Sätze (den Hauptsatz und den Nebensatz) miteinander.
Er findet, dass sie hübsch aussieht.

Welche Endung hat das Wort?

Endet ein bestimmtes Wort auf b oder p? Auf g oder k? Auf d oder t?
Verlängere ein Wort und bilde die Langform. Sprich dir diese verlängerte Form deines Wortes langsam vor, dann hörst du, wie das Wort richtig endet. Beispiele:
  • Bei Verben bildest du die Infinitivform: Er saugt die gute Luft auf $\longrightarrow$ saugen
  • Bei Substantiven bildest du die Pluralform: Kind $\longrightarrow$ Kinder, Krieg $\longrightarrow$ Kriege, Mond $\longrightarrow$ Monde
  • Bei Adjektiven und Adverben verlängerst du (durch Pluralbildung, Steigerungsform etc.): wenig $\longrightarrow$ wenige, gelb $\longrightarrow$ gelbe

Wieder oder Wider?

Auch diese Unterscheidung ist eine häufige Fehlerquelle.
Du schreibst wieder, wenn:
  • Du etwas ausdrückst, das sich wiederholt (noch einmal/erneut/ein zweites Mal etc. passiert).
  • wiedergeben, wiederbekommen, wiederfinden
Du schreibst wider, wenn:
  • Du etwas ausdrückst, das im Sinne von gegen/entgegen/dagegen/contra etc. gemeint ist.
  • widerspiegeln, erwidern, widersprechen

„ss“ oder „ß“?

  • „ss“ steht nach kurzem Vokal (= Selbstlaut): Schluss, Fluss, Kuss, muss
  • „ß“ steht nach langem Vokal und nach Diphthongen (= Zweilaut; ei, au, äu und eu): Fuß, Straße, Spaß, außerdem

Wie oder als?

Wenn du ausdrücken willst, dass etwas gleich ist, verwendest du wie:
  • Du bist genauso alt wie ich.
  • Sie hat das gleiche Kleid an wie letztes Jahr.
  • Er war so schnell verschwunden wie gestern.
Möchtest du sagen, dass etwas in Relation zueinander steht, verwendest du auch wie:
  • Sie rennt doppelt so schnell wie er.
  • Der neue Garten ist dreimal so groß wie der alte.
Willst du aussagen, dass etwas nicht gleich ist, dann verwendest du als:
  • Mir geht es heute schon viel besser als gestern.
  • Die Matheprüfung war einfacher als die Deutschprüfung.
  • Morgens hat er größeren Hunger als abends.

Rechtschreibung – Wie schreibe ich fehlerfrei?

Es gibt Methoden, die dir dabei helfen, Texte ohne Fehler zu schreiben.

Das Wörterbuch

Mit einem Wörterbuch kannst du:
  • überprüfen, ob du Wörter (z.B. Fremdwörter) richtig geschrieben hast.
  • die wichtigsten Formen (z.B. die Pluralform eines Substantivs) von Wörtern nachschlagen – du findest das Wort immer in seiner Grundform oder Infinitivform aufgelistet.
  • nachschlagen, was ein bestimmtes Wort bedeutet.
  • überprüfen, wie das Wort richtig getrennt wird.
  • herausfinden, wo das Wort herkommt.
  • nachschlagen, welchen Artikel (also welches Geschlecht) ein Wort hat.
Wie arbeite ich mit einem Wörterbuch?
  • Die Wörter sind nach dem Alphabet sortiert. Bei gleichen Anfangsbuchstaben (z.B. Ameise und Amsel entscheiden die nachfolgenden Buchstaben über die Reihenfolge.
  • Bei Adjektiven musst du immer die Grundform suchen – „auf dem grünen Rasen“: grünen $\longrightarrow$ grün
  • Bei Verben suchst du nach der Infinitivform – die Infinitivform von gerannt ist rennen.

Das Einprägen von besonderen Schreibweisen

Es gibt Wörter, deren Schreibweise nicht offensichtlich ist und die du einfach auswendig lernen und kennen solltest. Es gibt mehrere Möglichkeiten, dir die Wörter einzuprägen:
  1. Sprich die Wörter, während du sie schreibst, laut mit: Sprich ganz langsam und wiederhole dies sooft, bis du das Wort fehlerfrei sagen und aufschreiben kannst.
  2. Lass dir besonders schwierige Wörter diktieren (Partnerdiktat).
  3. Schreibe Wörter, deren Schreibweise du als schwierig empfindest, zusammen auf ein Blatt Papier. Markiere dann die komplizierten Stellen der Wörter und gestalte sie besonders (schreibe sie zum Beispiel in Schönschrift auf).
#groß-undkleinschreibung#rechtschreibregeln#rechtschreibung#dass/das
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