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Aufgabe 2

Aufgaben
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Erschließen eines literarischen Textes

$\blacktriangleright\;$ Thema:
Gerhart Hauptmann (1862-1946): Einsame Menschen
$\blacktriangleright\;$ Aufgabenstellung:
  • Erschließe und interpretiere den vorliegenden Auszug aus dem Drama „Einsame Menschen“ von Gerhart Hauptmann.
#erschließen#interpretieren#drama
  • Zeige ausgehend von deinen Ergebnissen vergleichend auf, wie Geschlechterrollen in einem anderen literarischen Werk gestaltet werden.
#geschlechterrollen#vergleichen

Gerhart Hauptmann: Einsame Menschen

$\;$
JOHANNES. Ach Käthe, Käthe! -Das ist ein Leiden! Immer die Geldsachen, immer die Angst, als ob wir morgen schon am Verhungern wären. Das ist ja schrecklich. Das macht ja wirklich den Eindruck, als ob dein Kopf und dein Herz ganz und gar nur voll Geld wären. Und da hat man seine Ideale von der Frau gehabt …
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Was s o l l man denn schließlich noch lieben.
FRAU KÄTHE. Wegen meiner sorg' ich mich doch nicht. Aber was soll denn werden aus Philippchen, wenn … Und du sagst doch selbst, daß du auf Verdienst nicht rechnen kannst. Da muß man's doch zusammenhalten.
JOHANNES. Na ja! Du hast eben immer deine Familieninteressen, und ich habe allge-
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meine Interessen. Ich bin überhaupt kein Familienvater. Die Hauptsache ist für mich, daß ich das, was in mir ist, rausstelle. Wie Pegasus im Joch komm' ich mir vor. Ich werde noch mal ganz und gar dran zugrunde gehen.
FRAU KÄTHE. Johannes! Es ist schrecklich für mich, so was mit anzuhören.
JOHANNES. Fräulein Anna hat ganz recht. Die Küche und die Kinderstube, das sind
15
im besten Fall eure Horizonte. Darüber hinaus existiert nichts für die deutsche
Frau.
FRAU KÄTHE. Einer muß doch kochen und die Kinder warten. Das Fräulein hat gut reden! Ich möchte auch lieber Bücher lesen.
JOHANNES. Käthe! Du solltest dich nicht absichtlich kleinmachen. Die Art, wie du
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über ein Geschöpf redest, das so hoch steht wie Fräulein Anna …
FRAU KÄTHE. Nu, wenn sie solche Sachen sagt!
JOHANNES. Was für Sachen?
FRAU KÄTHE. Von uns deutschen Frauen -solche dumme Sachen.
JOHANNES. Sie hat keine dummen Sachen gesagt. Im Gegenteil. In diesem Augen-
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blick widerstrebt es mir fast, dir zu sagen, wie gut sie von dir gesprochen hat. Ich möchte dich nicht zu sehr beschämen.
FRAU KÄTHE. Sie hat aber doch von unserm engen Horizonte gesprochen.
JOHANNES. Beweise, daß sie sich irrt!
FRAU KÄTHE in Tränen, leidenschaftlich. Nein, Hannes … So gut wie du auch bist -
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manchmal … manchmal bist du so kalt, so grausam -so herzlos!
JOHANNES ein wenig abgekühlt. Da bin ich nun wieder herzlos! Wieso denn nur, Käthe?
FRAU KÄTHE, schluchzend. Weil du mich -quälst -du weißt recht gut … JOHANNES.
Was weiß ich denn, Käthchen?
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FRAU KÄTHE. Du weißt, wie wenig ich selbst zufrieden bin mit mir. - Du weißt es - aber … aber du hast keine Spur von Mitleid. Immer wird mir alles aufgemutzt. JOHANNES. Aber, Käthchen, wieso denn?
FRAU KÄTHE. Anstatt -daß du mal -gut zu mir wärst, mein Zutrauen zu mir selbst - bißchen stärktest … Nein -da werd' ich nur immer kleingemacht -immer klein -
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so immer geduckt werd' ich. Ich bild' mir weiß Gott nichts ein auf meinen großen Horizont. Aber ich bin eben nicht gefühllos. -Nee wahrhaftig, ich bin kein Licht. Überhaupt: ich hab's schon lange gemerkt. daß ich ziemlich überflüssig bin.
JOHANNES will ihre Hand fassen, Käthe entzieht sie ihm. Du bist nicht überflüssig: das hab' ich nie gesagt.
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FRAU KÄTHE. Das hast du vorhin erst gesagt. Aber wenn du's auch nicht gesagt hättest, ich fühl's ja doch selbst: -dir kann ich nichts sein, denn deine Arbeit versteh' ich nicht. Und der Junge … na ja! Dem gibt man seine Milch, man hält'n sauber … aber das kann 'ne Magd auch machen, und später … später kann ich'm doch nichts mehr bieten. Wieder stärker weinend. Da wär' er -bei Fräulein Anna
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viel besser aufgehoben.
JOHANNES. Du bist wohl … aber liebes Käthchen!
FRAU KÄTHE. Aber -ich sag' ja nur so. Es ist doch wahr. Sie hat doch was gelernt. Sie versteht doch was. Wir sind ja die reinen Krüppel. Wie soll man denn da jemand anders eine Stütze sein. wenn man nicht mal …
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JOHANNES, voll Glut und Liebe, will Käthe umarmen. Käthchen! Du goldnes, goldnes Geschöpf! Du hast ein Herz wie … Du tiefes, tiefes Märchenherz du' Oh. du mein süßes Wesen! Sie drängt ihn von sich, er stammelt. Ich will ehrlos sein, wenn ich … Ich bin roh und schlecht manchmal! Ich bin deiner nicht wert, Käthe!
FRAU KÄTHE. Ach nein - nein Hannes! - Das sagst du bloß so, jetzt, das …
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JOHANNES. Wahrhaftig, Käthchen! - Ich will ein Schuft sein, wenn ich … FRAU KÄTHE. Laß mich. Hannes! Ich muß denken. -Und der Brief. der Brief!
JOHANNES. Ach. dummes Käthchen, was mußt du denn denken?
FRAU KÄTHE. Es stürmt so viel auf mich ein. Laß! Laß sein!
JOHANNES, heiß. Ach, laß jetzt den Brief! Du mein süßes. süßes Weib du!
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FRAU KÄTHE. Nein, mein Hannes! Nein. Sie hält ihn von sich.
JOHANNES. Aber wie bist du denn!
FRAU KÄTHE. Komm, Hannes! Sieh dirs mal an. Sie hält ihm den Brief hin. Er frägt, ob er verkaufen soll.
JOHANNES. Welche Papiere?
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FRAU KÄTHE. Die Spinnereiaktien.
JOHANNES. Langen denn die Zinsen nicht?
FRAU KÄTHE. Wo denkst du hin! Wir haben diesen Monat wieder über tausend Mark verbraucht.
JOHANNES. Aber Käthe! Das ist ja fast gar nicht möglich! Kinder, Kinder! seid ihr
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mir auch sparsam genug?
FRAU KÄTHE. Es ist alles notiert, Hannes.
JOHANNES. Das ist mir rein unfaßlich.
FRAU KÄTHE. Du gibst zu viel fort. Hannes. Da schmilzt es eben zusammen. das Kapital. Soll er nun verkaufen?
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JOHANNES. Ja, ja - natürlich. - Wart nur ab! Überhaupt - es hat gar nichts auf sich. -
Wo gehst du hin?
FRAU KÄHTE. Antwort schreiben.
JOHANNES. Käthe!
FRAU KÄTHE, Wendung in der Tür. Wie, Hannes?
85
JOHANNES. Willst du wirklich so gehn?
FRAU KÄTHE. Was denn?
JOHANNES. Ich weiß auch nicht, was.
FRAU KÄTHE. Was willst du denn?
JOHANNES. Käthchen, ich weiß nicht, was mit dir ist?
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FRAU KÄTHE. Gar nichts, Hannes. Nein, wirklich.
JOHANNES. Magst du mich nicht mehr?
FRAU KÄTHE senkt den Kopf und schüttelt ihn verneinend.
JOHANNES. den Arm um Käthe. Weißt du nicht, Käthchen, daß wir von vornherein ausgemacht haben: kein Geheimnis voreinander? Nicht das kleinste. Er umarmt
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sie heftiger. Sag doch was! - Hast du mich nicht mehr lieb, Käthchen?
FRAU KÄTHE. Ach, Hannes! Das weißt du doch.
JOHANNES. Aber was ist dir denn da?
FRAU KÄTHE. Du weißt ja.
JOHANNES. Was denn nur? Ich weiß nichts. Keine Ahnung habe ich.
100
FRAU KÄTHE. Ich möchte dir was sein können.
JOHANNES. Aber du bist mir viel.
FRAU KÄTHE. Nein, nein!
JOHANNES. Aber, so sag mir doch …
FRAU KÄTHE. Du kannst ja nichts dafür, Hannes, aber - ich genüge dir nicht.
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JOHANNES. Du genügst mir. Du genügst mir völlig.
FRAU KÄTHE. Das sagst du jetzt.
JOHANNES. Das ist meine heilige Überzeugung.
FRAU KÄTHE. Jetzt, im Augenblick.
JOHANNES. Aber woraus willst du denn schließen, daß … ?
110
FRAU KÄTHE. Das seh' ich ja.
JOHANNES. Käthchen, hab' ich dir je Grund gegeben … ?
FRAU KÄTHE. Nein, niemals.
JOHANNES. Nun siehst du! Umarmt sie inniger. Das sind Grillen. Böse Grillen Käthchen, die man verjagen muß. Komm, komm! Er küßt sie innig.
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FRAU KÄTHE. Ach, wenn es nur Grillen wären!
JOHANNES. Verlaß dich drauf.
FRAU KÄTHE. Und - ich hab' dich ja auch - so furchtbar lieb, Hannes! -So ganz un­ sagbar. Eher könnt' ich noch Philippchen hergeben, glaub' ich.
JOHANNES. Aber, Käthchen !
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FRAU KÄTHE. Gott verzeih' mir's! - Der kleine, liebe, drollige Kerl. An Johannes' Halse. Du Lieber! Guter! Pause stummer Umarmung.
Fräulein Anna, zur Kahnfahrt angezogen, öffnet die Verandatür.
FRÄULEIN ANNA ruft herein.
Herr Doktor! Ach, verzeihen Sie!
Sie zieht den Kopf zurück.
125
JOHANNES. Gleich, gleich, Fräulein. Er nimmt sein Manuskript. Wir fahren Kahn, Käthchen! - Und keine Grillen mehr. Versprich mir's! Er küßt sie zum Abschied, nimmt den Hut, wendet sich im Abgelten. Kommst du etwa mit, Käthchen?
FRAU KÄTHE. Ich kann nicht fort, Hannes!
JOHANNES. Also Wiedersehen! Ab.
130
FRAU KÄTHE sieht ihm starr nach, wie jemand, der eine schöne Erinnerung in nichts zerfließen sieht. Ihre Augen füllen sich mit Tränen.
Aus: Gerhart Hauptmann: Sämtliche Werke, Bd. 1, Dramen, Berlin 1996
(Propyläen Verlag), S. 210 f.
#dramenauszug#geschlechterrollen
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Thema:
Gerhart Hauptmann (1862-1946): Einsame Menschen
Erste Teilaufgabe:
$\blacktriangleright$ Erschließe und interpretiere den vorliegenden Auszug aus dem Drama „Einsame Menschen“ von Gerhart Hauptmann.
Die Aufgabe ist in zwei Teile gegliedert. Beim ersten Arbeitsauftrag geht es darum den literarischen Textauszug von Gerhart Hauptmanns Drama „Einsame Menschen“ zu erschließen und zu interpretieren. Da der Schwerpunkt auf diesem Aufgabenteil liegt, solltest du hier mehr schreiben als beim nachfolgenden Teil. Achte wie immer darauf zuerst einen Schreibplan zu erstellen. Hierzu solltest du dir den Text zuerst mehrfach durchlesen. Beim ersten Mal solltest du dich nur darauf konzentrieren den Inhalt zu erfassen, beim zweiten Mal solltest du dir signifikante Stellen, die du in deiner Erschließung benötigst oder auf die du in deiner Interpretation näher eingehen möchtest, markieren und beim dritten Mal solltest du passende Stellen zum Thema Geschlechterrollen markieren. Die Markierungen beim dritten Lesen dienen dir als Vorarbeit für den zweiten Aufgabenteil. Unter der Erschließung eines Textes versteht man die Ausarbeitung der Aussage des Textes in inhaltlicher, formaler sowie sprachlicher Hinsicht. Die Interpretation hingegen befasst sich hauptsächlich mit einem bestimmten Thema, in diesem Fall also die Figuren, ihre Charakterisierungen und ihre Beziehungen zueinander, und dient andererseits jedoch ebenso zum Entschlüsseln der sprachlichen Bilder. Halte dich dabei an folgendes Schema:
  • Einleitung
  • Hauptteil
  • Schluss
Zweite Teilaufgabe:
$\blacktriangleright$ Zeige ausgehend von deinen Ergebnissen vergleichend auf, wie Geschlechterrollen in einem anderen literarischen Werk gestaltet werden.
Die Aufgabe ist in zwei Teile gegliedert. Beim zweiten Aufgabenteil geht es darum deine im vorherigen Teil erarbeiteten Ergebnisse nun mit einem anderen Werk deiner Wahl zu vergleichen und hierbei vor allem auf die Umsetzung der der Geschlechterrollen einzugehen. Achte hierbei ebenfalls wieder darauf einen Schreibplan zu erstellen bevor du mit dem eigentlichen Schreiben beginnst, sodass du den roten Faden nicht verlierst. Gehe bei dieser Aufgabe vor allem auf die Unterschiede zwischen Hauptmanns und deinem gewählten Werk ein. Versuche ein Werk zu wählen, das einen neuen Aspekt der Geschlechterrollen beleuchtet.
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Erschließen eines literarischen Textes

$\blacktriangleright\;$ Thema:
Gerhart Hauptmann (1862-1946): Einsame Menschen
$\blacktriangleright\;$ Erste Teilaufgabe: Erschließe und interpretiere den vorliegenden Auszug aus dem Drama „Einsame Menschen“ von Gerhart Hauptmann.
Tipp
Die Aufgabe ist in zwei Teile gegliedert. Beim ersten Arbeitsauftrag geht es darum den literarischen Textauszug von Gerhart Hauptmanns Drama „Einsame Menschen“ zu erschließen und zu interpretieren. Da der Schwerpunkt auf diesem Aufgabenteil liegt, solltest du hier mehr schreiben als beim nachfolgenden Teil. Achte wie immer darauf einen Schreibplan zu erstellen. Hierzu solltest du dir den Text zuerst mehrfach durchlesen. Beim ersten Mal solltest du dich nur darauf konzentrieren, den Inhalt zu erfassen. Beim zweiten Mal solltest du dir signifikante Stellen, die du in deiner Erschließung benötigst oder auf die du in deiner Interpretation näher eingehen möchtest, markieren und beim dritten Mal solltest du passende Stellen zum Thema Geschlechterrollen markieren. Die Markierungen beim dritten Lesen dienen dir als Vorarbeit für den zweiten Aufgabenteil. Unter der Erschließung eines Textes versteht man die Ausarbeitung der Aussage des Textes in inhaltlicher, formaler sowie sprachlicher Hinsicht. Die Interpretation hingegen befasst sich hauptsächlich mit einem bestimmten Thema, in diesem Fall also die Figuren, ihre Charakterisierungen und ihre Beziehungen zueinander. Sie dient andererseits zum Entschlüsseln der sprachlichen Bilder. Halte dich dabei an folgendes Schema:
  • Einleitung
  • Hauptteil
  • Schluss
Tipp
Die Aufgabe ist in zwei Teile gegliedert. Beim ersten Arbeitsauftrag geht es darum den literarischen Textauszug von Gerhart Hauptmanns Drama „Einsame Menschen“ zu erschließen und zu interpretieren. Da der Schwerpunkt auf diesem Aufgabenteil liegt, solltest du hier mehr schreiben als beim nachfolgenden Teil. Achte wie immer darauf einen Schreibplan zu erstellen. Hierzu solltest du dir den Text zuerst mehrfach durchlesen. Beim ersten Mal solltest du dich nur darauf konzentrieren, den Inhalt zu erfassen. Beim zweiten Mal solltest du dir signifikante Stellen, die du in deiner Erschließung benötigst oder auf die du in deiner Interpretation näher eingehen möchtest, markieren und beim dritten Mal solltest du passende Stellen zum Thema Geschlechterrollen markieren. Die Markierungen beim dritten Lesen dienen dir als Vorarbeit für den zweiten Aufgabenteil. Unter der Erschließung eines Textes versteht man die Ausarbeitung der Aussage des Textes in inhaltlicher, formaler sowie sprachlicher Hinsicht. Die Interpretation hingegen befasst sich hauptsächlich mit einem bestimmten Thema, in diesem Fall also die Figuren, ihre Charakterisierungen und ihre Beziehungen zueinander. Sie dient andererseits zum Entschlüsseln der sprachlichen Bilder. Halte dich dabei an folgendes Schema:
  • Einleitung
  • Hauptteil
  • Schluss
Das Drama „Einsame Menschen“, das 1891 von Gerhart Hauptmann verfasst und uraufgeführt wurde, behandelt das Thema zwischenmenschlicher Beziehungen, insbesondere die Ehe und welche Rollen den einzelnen Ehepartnern innerhalb der Familie zugesprochen werden. Des Weiteren setzt sich dieses naturalistische Drama mit den epochentypischen Umbrüchen innerhalb der Gesellschaft auseinander, die sich natürlich auch auf das Leben der Familie Vockerat ausbreiten. Obwohl die Familie fern von den sozialen Verwerfungen der Großstädte in einem Landhaus am Müggelsee lebt, wird diese vordergründige Idylle durch die Studentin Anna Mahr, welche als Personifikation moderner Ideen anzusehen ist, getrübt. Innerhalb des Dramas stellt sie den Auslöser der Spannungen zwischen dem Ehepaar Vockerat dar und wirft somit zwei wesentliche Fragen innerhalb des Naturalismus' auf: Zum einen die Frage nach der Auffassung der Geschlechterrollen und zum anderen das zentrale Thema ungelöster Beziehungskonflikte.
Einleitung
  • zentrales Thema
  • naturalistisches Drama
  • Bedeutung des Naturalismus
Der gegebene Auszug beginnt mit einem gereizten Gespräch zwischen dem Ehepaar Vockerat, das durch die Frau ausgelöst wird, indem sie ihren Mann mit einem Schreiben des Bankiers konfrontiert. Es geht um die finanzielle Situation der Familie und ob einige Aktien verkauft werden sollen oder nicht. Herr Vockerat reagiert hierauf sehr angespannt und beginnt über seine Rolle als Familienoberhaupt zu klagen sowie Käthes haushaltliche Pflichten als eine Art intellektuelle Beschränktheit zu sehen. Er bezieht sich auf Anna Mahr, die Studentin, welche im Gegensatz zu Käthe, zu komplizierten Gedankenschritten fähig ist und somit eine emanzipierte und gebildete Frau verkörpere. Auf diesen Vergleich hin schildert Frau Vockerat ihre innersten Gefühle von Nutzlosigkeit, Dummheit und Selbstzweifel aufgrund der ihr fehlenden Bildung. Sie übergeht die Beschwichtigungsversuche ihres Mannes und driftet immer weiter in Selbstzweifel ab, bis sie schließlich erneut von den Bankgeschäften redet. Nachdem sie ihrem Mann nun nochmals die prekäre finanzielle Situation dargelegt hat, willigt dieser in den Verkauf der Aktien ein. In dem Moment als Käthe den Raum verlassen möchte, kommt es zwischen den Beiden zu einem emotionalen Wortwechsel, in dem Herr Vockerat seiner Frau ein Liebesgeständnis abringt und versucht ihre Sorgen und Zweifel zu zerstreuen und als unwichtig und unrichtig abzuwerten. Der Moment wird durch das Eintreten von Anna gestört, die Herrn Vockerat zu einer Kahnfahrt abholen möchte. Der Auszug endet mit der zurückgelassenen Ehefrau, die ihrem Mann und Anna weinend und ernüchtert hinterherblickt.
Hauptteil
  • Inhaltsangabe
Das Gespräch findet in Johannes Arbeitszimmer statt, in dem er sich seinen akademischen Privatstudien widmet. Es ist geprägt von emotionalen Formulierungen und einem vertrauen Umgangston zwischen dem Ehepaar, der insgesamt der Standardsprache entspricht. Die Charaktere gehören dem Bildungsbürgertum an, doch befinden sich durch die wenig erträgliche Arbeit des Mannes in keiner wohlhabenden Situation. Dies wird vor allem durch das Gespräch zu Beginn des Auszuges verdeutlicht, in dem es um einen Brief des Bankiers geht. Durch die ungefähr gleichen Gesprächsanteile kann man von einem ausgewogenen Dialog beider Figuren sprechen, obwohl vor allem Johannes oft durch strategische Argumentation die Gesprächsleitung für sich beansprucht.
  • Interpretation
  • Rahmen des Gesprächs
  • Gesprächsablauf
Bereits zu Beginn des Gesprächs zeigt Johannes durch betonende Ausrufe wie „Ach Käthe, Käthe!“ (Z. 1) oder „Das ist ein Leiden!“ (Z. 1), dass er die Gesprächsleitung übernimmt, indem er seine Frau und ihr Anliegen nicht ernst nimmt und sich darüber nicht unterhalten möchte. Er betont den Unterschied zwischen ihm selbst und seiner Frau, der sich vor allem in den unterschiedlichen Interessen (vgl. Z. 9 f.) beider manifestiert. Hierbei würdigt er die Aufgabenbereiche „Küche und […] Kinderstube“ (Z. 14) seiner Frau und dadurch ebenfalls ihre Position innerhalb der Familie herab und weitet diese Aussage sogar auf „die deutsche Frau“ (Z. 15 f.) im Allgemeinen aus. Dieser Gedankengang entspricht jedoch nicht seinen eigenen Ansichten, sondern vielmehr den Ansichten von „Fräulein Anna“ (Z. 14), die er durch diese Aussage über alle anderen Frauen stellt und als Paradebeispiel anführt. Obwohl sich Käthe gegen diese Anschuldigungen und Beleidigungen wehrt, indem sie davon spricht, dass sie „auch lieber Bücher lesen [würde]“ (Z. 18), erscheint dieser Versuch eher kläglich, da sie sich laut ihres Mann esnicht mit einem so hochstehenden Geschöpf wie ihr vergleichen könne (vgl. Z. 20). Aufgrund dieser Aussage schlägt Käthes anfängliche Verzweiflung nun über in Wut auf die Studentin Anna (vgl. Z. 23 und Z. 27). Da Johannes jedoch stets das Bild von Anna verteidigt, erwidert er mit „Beweise, daß sie sich irrt!“ (Z. 28), was Käthe nun erneut verzweifeln und in Tränen ausbrechen lässt. Sie kann es nicht fassen, dass ihr eigener Ehemann dieses herablassende Bild, das Anna von Frauen wie Käthe hat, unterstützt und sie somit ebenfalls verurteilt (vgl. Z. 29 f.). Als Käthe unter Tränen ihrem Mann vorwirft, dass er sie quäle (vgl. Z. 33) und dies nur zu gut wisse, will dieser ganz genau in Erfahrung bringen, was er laut seiner Frau wissen solle. Nun erfährt das Gespräch eine Wendung, indem sich Käthe öffnet und von ihrer eigenen Unsicherheit und den Selbstzweifeln berichtet (vgl. Z. 35 f.). Sie erwartet „Mitleid“ (Z. 36) und Verständnis von ihrem Mann, der ihr dieses jedoch nicht zukommen lässt. Hervorzuheben ist an dieser Stelle, dass Käthe nun die Gesprächsleitung übernommen hat und länger spricht als Johannes. Ihre Sprache ist sehr emotional, da sie sich persönlich angegriffen fühlt durch die vorherigen Äußerungen ihres Mannes, was man vor allem daran erkennen kann, dass sie sich „kleingemacht“ (Z. 39) und „geduckt“ (Z. 40 ) fühlt. Sie fühlt sich außerdem „überflüssig“ (Z. 42), da man ihre Arbeiten jederzeit einer „Magd“ (Z. 48) übertragen könne. Sie stellt sich somit selbst auf Stufe einer Magd und unterstreicht damit nochmals ihre Selbstzweifel und das Gefühl der Nutzlosigkeit. Der Wandel tritt ein, als ihr Ehemann auf einmal einlenkt und seine Frau als „goldnes, goldnes Geschöpf“ (Z. 55) bezeichnet, das „ein Herz wie [ein] tiefes, tiefes Märchenherz“ (Z. 56) habe. Dadurch versucht er sie wieder aufzuwerten und ihr die Selbstzweifel zu nehmen. Es scheint fast so als sei er einsichtig, wenn er sich selbst als „roh und schlecht“ (Z. 58) bezeichnet. Er sagt sogar er sei ihrer „nicht wert“ (Z. 58). Käthe scheint dies nicht recht zu glauben, doch nutzt sie die Gunst, um wieder auf den Brief des Bankiers zu kommen und ihren Mann davon zu überzeugen, dass die Aktien verkauft werden müssten (vgl. Z. 67 f. und Z. 80). Hierbei erkennt man erneut die klare Rollenverteilung zwischen Mann und Frau, denn, obwohl Käthe für die Antwort des Briefes verantwortlich ist und die Finanzen im Blick behält, benötigt sie doch der Zustimmung ihres Mannes, um die Aktien zu verkaufen.
  • Gesprächsleitung
  • Beleidigungen
  • unterschiedliche Interessen
  • Fräulein Anna
  • Käthes Selbstzweifel
  • Gefühl der Nutzlosigkeit
  • Vergleich mit einer Magd
  • Prinzip des Kleinmachens
  • Gesprächswende
  • Johannes lenkt ein
Als Anna eintritt und die Versöhnung der Eheleute harsch unterbricht, wird einmal mehr klar, dass Käthe nicht von ihren Pflichten weg und aus ihrer Rolle entfliehen kann als ihr Mann fragt „Kommst du etwa mit, Käthchen?“ (Z. 127) und sie darauf antwortet mit „Ich kann nicht fort, Hannes!“ (Z. 128). Es geht hierbei nicht darum, dass sie nicht fort möchte, aber sie kann es aufgrund ihrer häuslichen Pflichten nicht, in denen sie aufgrund ihrer Heirat gefangen ist. So ist sie dazu verdammt ihren Mann gemeinsam mit Anna verschwinden zu sehen und kann bereits in diesem Moment abschätzen, welche Gefahr die Studentin für sie darstellt.
Schluss
  • Annas Erscheinen
  • Käthes Hilflosigkeit
  • Käthe gefangen in ihren Pflichten
#naturalismus#stilmittel#geschlechterrollen
$\blacktriangleright\;$ Zweite Teilaufgabe:
Zeige ausgehend von deinen Ergebnissen vergleichend auf, wie Geschlechterrollen in einem anderen literarischen Werk gestaltet werden.
Tipp
Die Aufgabe ist in zwei Teile gegliedert. Beim zweiten Aufgabenteil geht es darum deine im vorherigen Teil erarbeiteten Ergebnisse nun mit einem anderen Werk deiner Wahl zu vergleichen und hierbei vor allem auf die Umsetzung der der Geschlechterrollen einzugehen. Achte hierbei ebenfalls wieder darauf, einen Schreibplan zu erstellen bevor du mit dem eigentlichen Schreiben beginnst, sodass du den roten Faden nicht verlierst. Gehe bei dieser Aufgabe vor allem auf die Unterschiede zwischen Hauptmanns und deinem gewählten Werk ein. Versuche ein Werk zu wählen, das einen neuen Aspekt der Geschlechterrollen beleuchtet.
Tipp
Die Aufgabe ist in zwei Teile gegliedert. Beim zweiten Aufgabenteil geht es darum deine im vorherigen Teil erarbeiteten Ergebnisse nun mit einem anderen Werk deiner Wahl zu vergleichen und hierbei vor allem auf die Umsetzung der der Geschlechterrollen einzugehen. Achte hierbei ebenfalls wieder darauf, einen Schreibplan zu erstellen bevor du mit dem eigentlichen Schreiben beginnst, sodass du den roten Faden nicht verlierst. Gehe bei dieser Aufgabe vor allem auf die Unterschiede zwischen Hauptmanns und deinem gewählten Werk ein. Versuche ein Werk zu wählen, das einen neuen Aspekt der Geschlechterrollen beleuchtet.
Im 19. Jahrhundert war die Rolle der Frau innerhalb der Familie klar strukturiert und definiert. Durch eine Heirat willigte man in die klassische, patriarchale Familienstruktur ein, in der man als Frau für den Haushalt und die Kinder zuständig war und sich dem Ehemann und seinem Willen beugen musste. Die Frau war an sich nicht geschäftsfähig, wodurch sie für jede Entscheidung das Einverständnis ihres Mannes benötigte, wenngleich sie die eigentliche treibende Kraft hinter allem war. Diese Abhängigkeit vom Mann konnte man ebenfalls im gehobenen sozialen Milieu betrachten. Dies stellt auch das Umfeld für Theodor Fontanes Roman „Effi Briest“ dar, der ebenfalls Ende des 19. Jahrhunderts veröffentlicht wurde und im Folgenden vergleichend mit Gerhart Hauptmanns „Einsame Menschen“ in Bezug auf die Geschlechterrollen betrachtet wird.
Einleitung
  • Rolle der Frau im 19. Jahrhundert
  • patriarchale Familienstruktur
  • Theodor Fontanes „Effi Briest“
Effi Briest heiratet mit 17 Jahren den gesellschaftlich höher gestellten und vermögenden Baron von Instetten. Diese Heirat soll ihr zu einem gesellschaftlichen Aufstieg verhelfen und findet nicht aus Liebe statt. In einer für sie vollkommen fremden Stadt, abgeschottet von ihren Verwandten und Freunden führt Effi von nun an das Leben einer gesellschaftlich angesehenen Frau, deren einzige Aufgabe im Repräsentieren besteht. Sie besucht Bälle und gesellschaftliche Veranstaltungen gemeinsam mit ihrem Mann, doch fühlt sich einsamer denn je. Im Gegensatz zu Käthe muss sich Effi nicht um den Haushalt oder die Kindererziehung kümmern, da sie dafür eine Haushaltshilfe und ein Kindermädchen hat. Käthe hingegen liebt ihren Mann sogar mehr als ihr eigenes Kind, was darauf schließen lässt, dass sie aus Liebe und nicht aus Vernunft geheiratet hat. Effi hingegen heiratete aus Vernunft und sieht sich nun mit völlig anderen Rollenerwartungen konfrontiert, die vor allem darin bestehen, den gesellschaftlichen Anforderungen zu entsprechen und Anstandsbesuche zu tätigen, bei denen unwichtige Themen erörtert werden.
Hauptteil
  • Inhaltsangabe
Da Baron von Instetten aufgrund seines Berufes viel im Außendienst ist und somit die meiste Zeit außerhalb des gemeinsamen Hauses und des gemeinsamen Lebens verbringt, führt eines zum anderen und Effi beginnt eine Affäre mit Crampas. Diese Affäre wird durch ihre eheliche Langeweile, das häufige Alleinsein und die ständig gegenwärtige Einsamkeit induziert und bietet Effi, die immer noch sehr jung ist, eine willkommene Abwechslung zu dem Leben, das sie nicht wirklich zu erfüllen scheint. Der Kampf, den Effi somit austragen muss, spielt sich zwischen den an sie gestellten Anforderungen als Ehefrau und dem Bedürfnis nach Leben, Aufregung und vor allem Liebe ab.
  • Baron von Instetten ist viel im Außendienst
  • eheliche Langeweile
  • Effi beginnt Affäre
Ein weiterer möglicher Grund für das Ausbrechen Effis aus diesem Zwiespalt und damit zugleich aus ihrer Ehe stellt das Verhältnis zu ihrem Mann dar. Baron von Instetten neigt dazu, ähnlich wie Johannes, seine Frau klein zu machen und sie seinen Vorstellungen und Wünschen zu beugen. Zu Beginn des Auszuges von Hauptmann scheint es als ob Johannes mehr mit einem Kind als mit seiner geliebten Ehefrau spricht. Im weiteren Verlauf des Gespräches benutzt er ebenfalls häufiger die Verniedlichung „Käthchen“ (Z. 34) anstatt „Käthe“. Ein ähnliches Verhalten lässt sich ebenfalls beim Baron feststellen, wenn er Effi wiederholt in ihre Schranken weist und hierbei vor allem ihre innersten Ängste und Sorgen als Mittel der Disziplinierung und der Kontrolle gegen sie verwendet.
  • mögliche Gründe für Effis Ausbrechen aus dem System
  • Beziehung zu ihrem Mann
  • Prinzip des Kleinmachens
Die klaren Rollenverteilungen Ende des 19. Jahrhunderts werden in beiden Werken kontrastierend dargestellt. Auf der einen Seite gibt es Käthe, die aufgrund von Liebe ihren Mann geheiratet hat und verzweifelt versucht alles Mögliche zu tun, um ihren Mann zufrieden zu stellen. Hierbei nimmst sie sogar in Kauf, dass sie sich selbst verliert. Wohingegen auf der anderen Seite eine Frau wie Effi steht, die aus Vernunft geheiratet hat und welche die typische Rollenverteilung nicht zum Verzweifeln, sondern zum Ausbrechen aus dem patriarchalischen System bewegt. Ganz klar zu erkennen sind auf jeden Fall die Züge des Naturalismus, die das statische Weltbild langsam zerbröckeln und sich auflösen lassen. Es ist Zeit für andere Geschlechterrollen und für moderne Ideen.
Schluss
  • Rollenverteilungen Ende des 19. Jahrhunderts
  • Käthe ergibt sich ihrer Rolle
  • Effi bricht aus dem System aus
  • Prinzip des Naturalismus
#fontane#effibriest#naturalismus
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