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Aufgabe 5

Aufgaben
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Materialgestütztes Verfassen eines informierenden Textes

$\blacktriangleright\;$ Thema:
Verliert das Lesen im Zeitalter digitaler Medien an Bedeutung?
$\blacktriangleright\;$ Aufgabenstellung 1:
Erörtere die Frage, ob das Lesen im Zeitalter digitaler Medien an Bedeutung verliert. Nutze dazu die folgenden Materialien und beziehe eigeneeigene Erfahrungen und eigenes Wissen ein!
ODER
#lesen#digitalerevolution#erörtern#materialgestützteerörterung
$\blacktriangleright\;$ Aufgabenstellung 2:
Immer wieder ist vom „Ende der Schriftkultur“ die Rede (vgl. Material 2, Z. 11). Deshalb plant deine regionale Tageszeitung eine Wochenendbeilage zur Frage „Verliert das Lesen im Zeitalter digitaler Medien an Bedeutung?“ Darin sollen auch Beiträge junger Leser veröffentlicht werden.
  • Verfasse einen Kommentar, in dem du dich zu dieser Frage positionierst. Nutze dazu die folgenden Materialien und beziehe eigene Erfahrungen und eigenes Wissen ein. Wähle eine geeignete Überschrift.
  • Dein Kommentar sollte etwa 800 Wörter umfassen.
  • Zitate aus den Materialien werden dem Stil eines Kommentars entsprechend ohne Zeilenangaben nur unter Nennung des Autors und gegebenenfalls des Titels angeführt.
#materialgestützteerörterung#kommentar
Material 1

Schwarwel: Buch

Aufgabe 5
Abb. 1: Schwarwel (eigentlich Thomas Meitsch) ist Grafiker, Illustrator, Comiczeichner, Karikaturist und Regisseur.
Aufgabe 5
Abb. 1: Schwarwel (eigentlich Thomas Meitsch) ist Grafiker, Illustrator, Comiczeichner, Karikaturist und Regisseur.
#buch#karikatur
Material 2

Markus Günther: Nur noch Analphabeten

$\;$
Der Jounalist Markus Günther ist Autor bei der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung.
$\;$
Über die Zukunft von Buch und Zeitung wird seit Jahr und Tag debattiert. Nur eine simple Frage wird ertaunlicherweise nie gestellt: Kann der Mensch der Zukunft überhaupt noch lesen? Die Antwort: nein. Nicht das Papier wird überflüssig, sondern die alphabetisierte Gesellschaft schlechthin. Die Welt von morgen wird
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kaum noch Menschen brauchen, die lesen und schreiben können.
[…] Die revolutionäre Veränderung nimmt gerade erst richtig Fahrt auf. Die entfesselten Kräfte der vernetzten und audiovisuell organisierten Welt lassen keinen Stein auf dem anderen. Die fast vollständige Alphabetisierung der Gesellschaft war ein kurzlebiges Phänomen - auch wenn das heute noch so schwer vorstellbar ist wie
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anno 1900 eine Welt, in der Autos die Pferdekutschen überflüssig machen.
Dass das Ende der Schriftkultur so schwer vorstellbar ist, liegt daran, dass die geschriebene Sprache allgegenwärtig ist. Nie zuvor ist - dank Smartphone, E-Mail und SMS - so viel geschrieben worden. Keine Arbeit, keine Ausbildung, kein Leben als Mensch unter Menschen kommt ohne Schriftkultur aus. Doch bei genauerem Hinsehen
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hat die Erosion schon begonnen. Wer heute einen Einkaufszettel, eine E-Mail oder Textnachricht schreiben will, kann das auch mündlich tun. Die Programme, die jedes Smartphone bietet, nehmen Diktate ganz passabel auf. Und es versteht sich von selbst, dass der Empfänger die Nachrichten nicht lesen muss. Er kann eine Taste drücken und sie sich von einer sehr sympathischen Stimme, wahlweise Mann oder
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oder Frau, vorlesen lassen. Das alles funktioniert noch nicht reibungslos, das stimmt. Noch ist das schnelle Tippen einfacher. Es ist eben eine Technologie in den Kinderschuhen. Doch sie wird bald erwachsen sein. Dann kann die exzessive Alltagskommunikation zuverlässig durch Sprechen und Hören erledigt werden.
[…] An vielen Stellen, an denen früher eine Gebrauchsanweisung in Bibelumfang
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studiert werden musste, ersetzt heute ein Kurzvideo die Erklärungen. Und das Video führt zu besseren Ergebnissen, wie man nicht nur in der Flugzeugindustrie festgestellt hat, wo die Wartung und Reperatur für die Mechaniker immer häufiger audiovisuell auf mobilen Bildschirmen dargestellt wird.
Auch in vielen anderen Branchen ist die audiovisuelle Kommunikation auf dem
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Vormarsch. Dabei muss man nicht nur an die praktischen Tätigkeiten im produzierenden Gewerbe oder im Dienstleistungssektor denken. Piktogramme, Blink- und Piepsignale zeigen dem Pommes-frites-Brater im Schnellrestaurant genau, was er zu tun hat. Aber auch ein guter 90-Minuten-Lehrfilm über die Bauchspeicheldrüse trägt mehr zur medizinischen Ausbildung bei als ein dreitägiges Studium des
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entsprechenden Lehrbuches. Audiovisuelle und interaktive Didaktik sind der Textlektüre in vielen Bereichen überlegen. Auch das wird die Schriftkultur weiter zurückdrängen. […]
Markus Günther: Nur noch Analphabeten, in: Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung vom 25.05.2014, S. 2
#digitalerevolution#zeitungsartikel#lesen
Material 3

Reinhard Otter: Lesen hat Zukunft

$\;$
Reinhard Otter schreibt als freier Journalist Gastbeiträge für verschiedene Medien. Der Auszug entstammt einem Artikel zum 60-jährigen Bestehen der Zeitschrift „Reader's Digest“.
$\;$
[…] Heute lesen wir tagtäglich, meist, um uns zu informieren: in zeitungen, Zeitschriften und Fachbüchern, aber auch auf Straßenschildern, in Bedienungsanleitungen oder einfach den Busfahrplan. „Es wird generell immer mehr gelesen“, bestätigt Professor Klaus Schönbach von der Universität Friedrichshafen. Auch das Internet,
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so der Kommunikationswissenschaftler, sei ja oft ein echtes Lesemedium.
Zu jedem Medium gehört eine spezielle Art zu lesen. Romane etwa lesen wir kontinuierlich von vorn bis hinten, um der Handlung folgen zu können. Und Zeitungen sind so aufgebaut,
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dass Leser die wichtigsten Punkte erfassen, selbst wenn sie nur Überschriften und Vorspänne lesen. Dagegen beschäftigen wir uns mit wissenschaftlichen Texten meist intensiv: Forscher und Studenten arbeiten sie durch, streichen wichtige Passagen an. Im Internet hingegen lesen wir nur selten eine Seite komplett, sondern picken wichtige Informationen heraus. „Hat man einen weiterführenden Verweis zum Thema
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gefunden, klickt man ihn an und liest auf der nächsten Seite weiter“, beschreibt Bodo Franzmann, von 1997 bis Anfang 2008 Leseforscher der Stiftung Lesen, die Technik. […]
Reinhard Otter: Lesen hat Zukunft
#zeitungsartikel#lesen#digitalerevolution
Material 4

Konrad Paul Liessmann: Geisterstunde. Die Praxis der Unbildung

$\;$
Konrad Paul Liessmann ist ein österreichischer Philosoph und Essayist. In seiner Streitschrift „Geistertunde. Die Praxis der Unbildung“ setzt er sich kritisch mit dem Wandel des Bildungswesens auseinander.
$\;$
[…] Der Eingang in das Reich der Literatur aber hatte seinen Preis: Erfordert war eine Disziplinierung der Sinne und des Körpers, wie sie kein anderes Medium dem Menschen abverlangte. Im Gegensatz zur Sprache, zum Hören und zum Sehen ist uns das Entziffern und Arrangieren von Buchstaben nicht von Natur gegeben.
5
Lesen und Schreiben sind mehr als eine menschheitsgeschichtlich betrachtet sehr spät erfundene Kulturtechnik - sie sind eine Form der Weltaneignung und Welterzeugung, die in bestimmter Weise die Negation der unmittelbaren Selbst- und Welterfahrung zur Voraussetzung hat. Wer liest oder schreibt, den muss im Wortsinn Hören und Sehen erst einmal vergehen. Der Sinn von Schule lag einmal darin, diese
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Negation erfahrbar zu machen und einzuüben. […] Wer nicht ständig liest, verlernt das Lesen wieder; wer Sprache und Text nur unter pragmatischen Gesichtspunkten sieht, wird nur dann lesen, wenn es gar nicht anders geht; wer für die Schicksale, Geschichten, Tragödien und Komödien der Literatur keinen Enthusiasmus entwickeln kann, wird Lesen letztlich als Zumutung empfinden […].
Konrad Paul Liesmann: Geisterstunde. Die Praxis der Unbildung, in: Frankfurter Allgemeine Zeitung, 24.09.2014
#lesen#zeitungsartikel
Material 5

Klaus Ceynowa: Der Text ist tot. Es lebe das Wissen!

$\;$
Klaus Ceynowa ist Generaldirektor der Bayerischen Staatsbibliothek.
$\;$
Offensichtlich lesen die Nutzer online nicht im traditionellen Sinn, aber es gibt Anzeichen, dass neue Formen des Lesens entstehen - etwa indem Nutzer horizontal durch Titel, Inhaltsverzeichnisse und Zusammenfassungen browsen, um schnelle Erfolge zu erzielen. […]
5
Wenn ein wissenschaftlicher Beitrag mit Forschungsdaten und virtuellen Experimenten verlinkt wird, wenn aus einem Rezeptbuch ein virtueller Kochkurs und aus einem Roman ein nicht-linearer, vom Rezipienten manipulierbarer Fiktionsraum wird, verschwindet tendenziell die Dominanz des Textes und mit ihm die traditionelle Figur des Lesers, der Zeile für Zeile und Seite für Seite einem Argumentations-
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gang oder einer „Geschichte“ folgt. […]
Die Figur des sich konzentriert um Text abarbeitenden Lesers wird damit sikzessive abgelöst durch die Figur des sich in vernetzten Wissensräumen agil bewegenden Entdeckers. In seiner Welt fehlt das Monolithische abgeschlossener, textuell tradierter Wissensbestände. An ihre Stelle tritt die Anschlussfähigkeit vielfältiger „Knoten“
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in einem Netz, das niemals reißt.
Eine Kultur ohne Text mag schwer vorstellbar erscheinen, aber eine Kultur, in der der Text nicht mehr im Zentrum unseres Wissens steht, sondern nur ein Element in einem multimedial entgrenzten Informationsfluss bildet, ist im Digitalen bereits Wirklichkeit. Und je mehr diese Wirklichkeit der Ort unseres Denkens, unseres Ge-
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staltens, unserer Kreativität wird, umso mehr wird sich die Frage aufdrängen: Ist unsere Präferenz für den Text vielleicht nicht nur eine historische Episode? […]
Klaus Ceynowa: Der Text ist tot. Es lebe das Wissen!, in: Hohe Luft, Philosophie-Zeitschrift, 01/2014, S. 52-57.
#zeitungsartikel#lesen
Material 6

Allensbacher Markt- und Werbeträgeranalyse 2013

$\;$
Das Institut für Demoskopie Allensbach gibt in einer Neuauflage seiner Allensbacher Werbeträgeranalyse (AWA) Einblick in das Medienverhalten der Deutschen; die Ergebnisse basieren auf mehr als 25.000 Interviews.
$\;$
- Rund 50 Millionen Deutsche sind an Büchern interessiert (49,98 Mio.) - das entspricht […] 71,1 Prozent der Einwohner. […]
- Dass sie täglich Bücher lesen, sagen 11,7 Millionen Deutsche über sich (AWA 2012: 11,59 Mio.). Mehrmals pro Woche liest die größte Gruppe: 14,96 Millionen
5
(AWA 2012: 14,48 Mio.).
- Längere Texte lesen die meisten nach wie vor auf Papier (47,03 Mio.) - für 15,24 Millionen Deutsche macht allerdings Print oder digital in diesem Punkt keinen großen Unterschied mehr. Sie sagen das eine sei ihnen bei längeren Texten genauso recht wie das andere. Dass sie lieber am Bildschirm lesen würden (als auf Papier),
10
sagen gut vier Millionen (4,15 Mio.).
- Zur aktuellen Entwicklung am Markt (laut Branchen Monitor Buch) passt, dass im Kontext der AWA-Interviews diesmal offenbar mehr Leute angegeben haben, dass sie Bücher kaufen. Die Frage „Haben Sie in den vergangenen 12 Monaten ein Buch / Bücher gekauft?“ beantworteten diesmal 41,59 Millionen Deutsche mit ja
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im Jahr zuvor taten dies 40,99 Millionen.
- Im Kontrast dazu: E-Books kauften in den letzten zwölf Monaten 4,22 Millionen […].
- Das Hörbuch verliert an Zulauf: Hier stehen 5,17 Millionen (AWA 2013) gegen 5,43 Millionen Käufer (AWA 2012). […]
GfK: Assoziationen zum Lesen
#studie
Material 7

Assoziationen zum Lesen

Eine Telefonumfrage der Österreichischen Gesellschaft für Konsumforschung ermittelte 2011 Lesegewohnheiten und -motivationen unter 500 Befragten, die nach ZUfalssprinzip ausgewählt wurden.
Aufgabe 5
Abb. 2: Quelle: GfK Austria, Sozial- und Organisationsforschung, CATI-Befragung, Feldzeit 05.04.-0704.2011, n=500
Aufgabe 5
Abb. 2: Quelle: GfK Austria, Sozial- und Organisationsforschung, CATI-Befragung, Feldzeit 05.04.-0704.2011, n=500
Boersenblatt.net; Bücher, Bücher!, Allensbacher Markt- und Werbeträgeranalyse 2013
#lesen#studie
Bildnachweise [nach oben]
[1]
© Schwarwel/toonpool.com
[2]
© gfk
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Tipps
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Thema:
Verliert das Lesen im Zeitalter digitaler Medien an Bedeutung?
Erste Aufgabe:
$\blacktriangleright$ Erörtere die Frage, ob das Lesen im Zeitalter digitaler Medien an Bedeutung verliert. Nutze dazu die folgenden Materialien und beziehe eigeneeigene Erfahrungen und eigenes Wissen ein!
Bei dieser Aufgabe geht es darum die Frage zu erörtern, wie sich unser Leseverhalten im Zeitalter digitaler Medien verändert und ob dies eher als Chance oder als Problem wahrgenommen werden sollte. Hierzu findest du angehängt an das Aufgabenblatt erneut eine große Materialsammlung mit verschiedensten Standpunkten zu dieser Thematik. Der Operator erörtern verlangt von dir, dass du die angegebene Thematik von verschiedenen Standpunkten aus beleuchtest ohne jedoch Partei für eine Seite zu ergreifen. Setze dich zuerst mit der Materialsammlung auseinander und markiere dir hier alle wichtigen Stellen, auf die du in deiner Erörterung eingehen möchtest. Fertige dir nach diesem Schritt einen Schreibplan an, der dir damit hilft den roten Faden zu behalten. Achte beim Erstellen des Schreibplans darauf, dass du ausgewogene Argumente für beide Seiten aufweist und halte dich stets an das folgende Schema:
  • Einleitung
  • Hauptteil
  • Schluss
Zweite Aufgabe:
$\blacktriangleright$ Verfasse einen Kommentar, in dem du dich zu dieser Frage positionierst. Nutze dazu die folgenden Materialien und beziehe eigene Erfahrungen und eigenes Wissen ein. Wähle eine geeignete Überschrift.
Bei dieser Aufgabe geht es darum, dass du einen Zeitungskommentar zur Frage „Verliert das Lesen im Zeitalter digitaler Medien an Bedeutung?“ verfasst. Hierbei solltest du erneut die umfassende Materialsammlung zu Rate ziehen und dir eine eigene Meinung bilden. Aufgrund dieser Meinung kannst du dir dann passende Beispiele aus der Sammlung markieren, die du in deinem Kommentar aufgreifen möchtest. Bevor du mit dem Schreiben beginnst, solltest du dir einen Schreibplan erstellen, sodass sich das Geschriebene stets an der Aufgabenstellung orientiert. Überlege dir eine passende Überschrift für deinen Kommentar und achte beim Schreiben auf die Einhaltung des Schemas:
  • Einleitung
  • Hauptteil
  • Schluss
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Materialgestütztes Verfassen eines informierenden Textes

$\blacktriangleright\;$ Thema:
Verliert das Lesen im Zeitalter digitaler Medien an Bedeutung?
$\blacktriangleright\;$ Erste Aufgabe:
Erörtere die Frage, ob das Lesen im Zeitalter digitaler Medien an Bedeutung verliert. Nutze dazu die folgenden Materialien und beziehe eigene Erfahrungen und eigenes Wissen ein!
Tipp
Bei dieser Aufgabe geht es darum die Frage zu erörtern, wie sich unser Leseverhalten im Zeitalter digitaler Medien verändert und ob dies eher als Chance oder als Problem wahrgenommen werden sollte. Hierzu findest du angehängt an das Aufgabenblatt erneut eine große Materialsammlung mit verschiedensten Standpunkten zu dieser Thematik. Der Operator erörtern verlangt von dir, dass du die angegebene Thematik von verschiedenen Standpunkten aus beleuchtest ohne jedoch Partei für eine Seite zu ergreifen. Setze dich zuerst mit der Materialsammlung auseinander und markiere dir hier alle wichtigen Stellen, auf die du in deiner Erörterung eingehen möchtest. Fertige dir nach diesem Schritt einen Schreibplan an, der dir damit hilft den roten Faden zu behalten. Achte beim Erstellen des Schreibplans darauf, dass du ausgewogene Argumente für beide Seiten aufweist und halte dich stets an das folgende Schema:
  • Einleitung
  • Hauptteil
  • Schluss
Tipp
Bei dieser Aufgabe geht es darum die Frage zu erörtern, wie sich unser Leseverhalten im Zeitalter digitaler Medien verändert und ob dies eher als Chance oder als Problem wahrgenommen werden sollte. Hierzu findest du angehängt an das Aufgabenblatt erneut eine große Materialsammlung mit verschiedensten Standpunkten zu dieser Thematik. Der Operator erörtern verlangt von dir, dass du die angegebene Thematik von verschiedenen Standpunkten aus beleuchtest ohne jedoch Partei für eine Seite zu ergreifen. Setze dich zuerst mit der Materialsammlung auseinander und markiere dir hier alle wichtigen Stellen, auf die du in deiner Erörterung eingehen möchtest. Fertige dir nach diesem Schritt einen Schreibplan an, der dir damit hilft den roten Faden zu behalten. Achte beim Erstellen des Schreibplans darauf, dass du ausgewogene Argumente für beide Seiten aufweist und halte dich stets an das folgende Schema:
  • Einleitung
  • Hauptteil
  • Schluss
Im Zeitalter der Digitalisierung stellt sich eine dringende Frage. Die Frage nach der Rolle und der Zukunft des Lesens. Beginnen sollte man beim Erörtern dieser Frage erst einmal bei dem Ursprung der Schrift. Ägyptische Hieroglyphen, das griechische sowie das römische Alphabet belegen, dass das Schreiben und auch das Lesen die Menschheit seit vielen Jahrzehnten begleitet. Im Laufe der Jahre haben sich die Techniken erneuert, sodass wir heutzutage zahlreiche Möglichkeiten besitzen Informationen in schriftlicher Form festzuhalten.
Einleitung
  • Zeitalter der Digitalisierung
  • zentrale Frage
  • Ursprung der Schrift
  • Entwicklung
Alles befindet sich noch immer im Wandel, so auch die Schrift. Mit dem Zeitalter der digitalen Speichermedien ereilt uns nun auch das Zeitalter der Digitalisierung, die altmodische Medien wie Bücher durch Neuartige ablöst. Bereits der Karikaturist Schwarwel hat dies erkannt und thematisiert in seinem Cartoon „Buch“ von 2010 (vgl. M1). In der Karikatur bietet ein älterer Herr, vermutlich ein Lehrer, drei jungen Schülern demonstrativ ein dickes Buch an. Die Reaktion des Trios imitiert die Gestik der berühmten drei Affen, die nichts sehen, nichts hören und nichts sagen wollen. Alle drei lehnen das Angebot des Lehrers ab. Der Erste verweist auf das Hörbuch, der Zweite auf die Verfilmung des Buches und der Dritte gibt vor, dass er das Buch längst auf seinem Handy in digitaler Form besitze. Ob es um das Lesen und das Buch wirklich so schlecht bestellt ist, wie Schwarwel es hier darstellt, soll im Folgenden genauer untersucht werden.
Hauptteil
  • digitale Speichermedien
  • Schwarwel
  • Cartoon: „Buch“
Schrift wurde aus einem zentralen Grund heraus erfunden. Sie sollte dazu dienen, dass man Informationen aufzeichnen konnte, sodass man sich nicht alles merken musste. Dies beginnt bereits bei der Verwaltung eines Staates und endet bei der Bildung. Ohne Protokolle, Aufzeichnungen, Gesetze und Bücher wäre ein Leben so wie wir es heute führen gar nicht möglich. Es ist daher auch nicht verwunderlich, dass mit der Erfindung der Schrift eine Institution entsteht, die die Aufgabe übernimmt, den jungen Menschen das Lesen und das Schreiben beizubringen, nämlich die Schule. Nicht umsonst spricht man von den sogenannten Kulturtechniken, die man sich in der Schule mühsam aneignen muss, denn ohne die Fähigkeit zu lesen wäre eine Auseinandersetzung mit der jeweiligen Kultur kaum denkbar. Das höchste Ziel der Schule ist die Bildung der Schülerinnen und Schüler und diese ist immer noch an große bedeutende Texte gebunden, wie Lessings „Nathan der Weise“, Goethes „Faust“ oder Schillers „Wilhelm Tell“. Sich mit diesen Werken auseinanderzusetzen, bedeutet, sich an ihnen zu bilden. Mit der Fähigkeit zu lesen wird niemand in diese Welt geboren. Man muss den Buchstaben zuerst Sinn zuweisen, sodass man sie dann zu Worten zusammenfügen und dadurch lesen kann. Die Alphabetisierung ist in der westlich-industrialisierten Welt sicher nahezu vollständig erreicht. Jedoch gilt es beim Lesen immer wieder zu üben und diese Fähigkeit anzuwenden, da man dieses durch langes Ruhen wieder verlernen kann. Viele Menschen sehen das 21. Jahrhundert als neue Stufe der Gefährdung, da dies als das Zeitalter der Digitalisierung gilt. Einige gehen sogar so weit, dass sie sagen, es gebe nur „noch Analphabeten“ (vgl. M2).
  • Informationen aufzeichnen
  • Bedeutung der Schrift in der heutigen Zeit
  • Institution Schule
  • Aufgabe der Schule
  • Alphabetisierung
  • Gefahr der Alphabetisierung im 21. Jahrhundert
Unterstützt wird diese forsche These durch den Umstand, dass unsere Kommunikation immer mehr in das Mündliche übergeht. Noch gehört die Schrift als geschriebene Sprache zum Alltag der Menschen, aber es gibt deutliche Anzeichen dafür, dass sich dies ändern wird. Markus Günther, Journalist bei der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung, vermutet, dass gerade die schriftlichen Aufzeichnungen im Privatbereich schon bald ganz ersetzt werden durch Gesprochenes. Er verweist hierbei vor allem auf die Voicemailfunktionen der heutigen Smartphones. Mit dieser Funktion kann man dem Handy Notizen, Nachrichten, Kalendereinträge und vieles mehr diktieren, sodass die Benutzung der Schrift nicht einmal mehr durch tippen nötig wird. Das Handy transformiert das Gesprochene in eine schriftliche Notiz. Laut Günther wird die Technik in den nächsten Jahren so fortschrittlich sein, dass diese Notizen nun auch nicht einmal mehr gelesen werden müssen, sondern durch das Handy dann nur noch abgespielt werden.
  • Kommunikation geht ins Mündliche über
  • Markus Günther
  • Günthers These
  • Voicemail
  • Smartphones
Noch deutlicher ist die Verdrängung der Schrift im Bereich der visuellen Kommunikation zu beobachten. Statt sich eine Bastelanleitung oder die meist schwer verständliche Gebrauchsanweisung mühsam durchzulesen, setzen viele Menschen heutzutage lieber auf Channel wie Youtube und die dort vorzufindenden Tutorials, die so ziemlich alles von schminken, basteln bis hin zu elektronischen Kniffen behandeln. Diese Art der bildgestützten Anleitung hat sogar schon Einzug in die Arbeitswelt gehalten, wie Günther am Beispiel der Flugzeugindustrie beschreibt (vgl. M2). Hierbei liegt der Vorteil der Anschaulichkeit klar auf der Hand. Man kann sehr viele Worte verwenden, um eine möglichst genaue Beschreibung eines Vorgangs oder einer Aktivität vorzunehmen, doch verständlicher für den Menschen wird es dann, wenn er bewegte Bilder sehen kann, sodass er nur noch die Schritte und die Handlungen imitieren muss.
  • Verdrängung der Schrift im visuellen Bereich
  • Gebrauchsanweisungen
  • Tutorials auf Youtube
  • Flugzeugindustrie
  • Bilder als Chance
Heute sind es die virtuellen Bilder, das Internet, die allgegenwärtigen elektronischen Geräte wie Tablet und Smartphone, die offenbar für einige Kulturpessimisten an allem Schuld tragen. Was an dieser Einschätzung richtig und was falsch ist, wird sich in der Zukunft zeigen.
Schluss
  • heutige Situation
  • Ausblick
#argument#digitalerevolution#beleg#these
$\blacktriangleright\;$ Zweite Aufgabe:
Verfasse einen Kommentar, in dem du dich zu dieser Frage positionierst. Nutze dazu die folgenden Materialien und beziehe eigene Erfahrungen und eigenes Wissen ein. Wähle eine geeignete Überschrift.
Tipp
Bei dieser Aufgabe geht es darum, dass du einen Zeitungskommentar zur Frage „Verliert das Lesen im Zeitalter digitaler Medien an Bedeutung?“ verfasst. Hierbei solltest du erneut die umfassende Materialsammlung zu Rate ziehen und dir eine eigene Meinung bilden. Aufgrund dieser Meinung kannst du dir dann passende Beispiele aus der Sammlung markieren, die du in deinem Kommentar aufgreifen möchtest. Bevor du mit dem Schreiben beginnst, solltest du dir einen Schreibplan erstellen, sodass sich das Geschriebene stets an der Aufgabenstellung orientiert. Überlege dir eine passende Überschrift für deinen Kommentar und achte beim Schreiben auf die Einhaltung des Schemas:
  • Einleitung
  • Hauptteil
  • Schluss
Tipp
Bei dieser Aufgabe geht es darum, dass du einen Zeitungskommentar zur Frage „Verliert das Lesen im Zeitalter digitaler Medien an Bedeutung?“ verfasst. Hierbei solltest du erneut die umfassende Materialsammlung zu Rate ziehen und dir eine eigene Meinung bilden. Aufgrund dieser Meinung kannst du dir dann passende Beispiele aus der Sammlung markieren, die du in deinem Kommentar aufgreifen möchtest. Bevor du mit dem Schreiben beginnst, solltest du dir einen Schreibplan erstellen, sodass sich das Geschriebene stets an der Aufgabenstellung orientiert. Überlege dir eine passende Überschrift für deinen Kommentar und achte beim Schreiben auf die Einhaltung des Schemas:
  • Einleitung
  • Hauptteil
  • Schluss
Digitalisierung = Tod der Schriftkultur

Ein alter Mann steht vor drei jungen Herren und möchte diesen ein dickes Buch anpreisen. Doch wieso ein Buch lesen, wenn man die Qual der Wahl zwischen Hörbuch, Verfilmung oder dem eBook hat? 2010 kreierte Thomas Meitsch, der unter dem Pseudonym Schwarwel arbeitet, eine Karikatur, die genau unsere heutige Problematik der Schriftkultur erfasst. Aber die Frage ist doch eher: Handelt es sich hierbei wirklich um eine Problematik? Verschwindet die Schriftkultur immer mehr mit fortschreitender Digitalisierung? Und wenn ja, ist das schlimm?
Einleitung
  • passende Überschrift
  • Karikatur von Schwarwel von 2010
Eines sollte uns auch im Alter der weiterhin fortschreitenden Digitalisierung klar sein: Vereinfachungen können zum einen eine Gefahr und zum eine Chance darstellen. Wichtig ist, wie man mit diesen neuen Möglichkeiten umgeht. Den Kalender stets griffbereit in der Tasche zu haben ohne sich mit zusätzlichem Balast zu beschäftigen ist durchaus einer der vielen Vorteile der Digitalisierung. Verwendet man aber nur noch Voicemails über Whatsapp, um mit seinen Freunden, Kollegen und Verwandten zu kommunizieren, geht der Sinn der Schrift immer mehr verloren. Es ist also hier wie bei vielen Dingen im Leben immer eine Frage des richtigen Maßes.
Hauptteil
  • Gefahr oder Chance
  • Umgang mit neuen Möglichkeiten
  • digitaler Kalender
  • Voicemails, Whatsapp
„Die Botschaft hör‘ ich wohl, allein mir fehlt der Glaube“, möchte man ganz im Sinne von Goethes Faust den Kulturkritikern entgegnen. Denn allen Unkenrufen zum Trotz kann doch eines mit Sicherheit gesagt werden: Gelesen wird heute nach wie vor, vielleicht sogar mehr denn je. In dieser Hinsicht sind die Zahlen eindeutig. Die Lust auf Bücher ist laut einer Allensbach-Umfrage von 2013 riesig: 50 Millionen Deutsche geben an, dass sie an Büchern interessiert sind. Nicht nur das, sondern auch der Umstand, dass die Schrift immer noch und womöglich auch stets in der Zukunft Teil unseres Lebens sein wird. Wir starten den Tag mit einer Whatsapp-Nachricht unserer Liebsten, beginnen ihn mit dem Checken der Nachrichten auf unserer Tagesschau-App, lesen die Werbung, die uns auf dem Weg zur Arbeit ins Auge fällt und gründen unsere Kommunikation überwiegend auf Schrift. Natürlich gibt es heutzutage bereits viele Jugendliche, die nur noch durch die Stadt laufen und es scheint als ob diese Selbstgespräche ohne Punkt und Komma führen. Doch tatsächlich nehmen sie Sprachnachrichten auf, hören andere ab und beantworten diese dann wieder. Wenn wir einmal ehrlich zueinander sind ist diese Art von Kommunikation sehr einfach, aber möchte wirklich Jeder, dass die Inhalte der intimsten Gespräche für jeden anderen ebenfalls hörbar sind? Nein. Dies ist einer der Gründe, weshalb im Zeitalter von Whatsapp, Facebook und Co. immer auch noch getippt und nicht nur gesprochen wird.
  • Goethe
  • es wird heutzutage mehr gelesen
  • Allensbach-Umfrage
  • Tagesablauf
  • Sprachnachrichten
  • Schrift überall noch vorhanden
Verständlich ist die Angst der Kritiker, wenn man sich einmal die Zeit nimmt und die Entwicklung des Lesens betrachtet. Im 21. Jahrhundert bedeutet Lesen nicht mehr nur sich in ein Buch zu versenken und in dessen Geschichte einzutauchen. Es ist vielmehr multimedial. Es gibt Bücher, die enthalten neben dem Text auch Bilder, Rätsel, Anmerkungen, Notizen und ähnliches. Es geht nicht mehr nur um die nackten Buchstaben. Lesen hat sich zu einem Erlebnis entwickelt. Wer sich lesend über ein Thema informieren will, und dieser Zweck steht laut einer Telefonumfrage in Österreich ganz oben auf der Werteskala, der liest nicht mehr brav Seite für Seite eines Buches oder einer Zeitschrift. Er springt hin und her, liest das Inhaltsverzeichnis, wählt ein Kapitel aus, findet dort einen Link, vertieft sich weiter ins Thema, ruft einen Film auf, hört sich eine Vorlesung an kurz: nutzt alle Möglichkeiten, die die digitale Welt ihm bietet. Man kann den neuen Lesertyp, der so viel um den Text herum braucht, natürlich kritisieren, man kann aber auch die Leistungen, die dahinterstehen positiv bewerten.
  • Lesen im 21. Jahrhundert
  • multimediales Lesen
Die eingangs festgehaltene Beobachtung ist schon richtig: Es gibt in der Regel den Film zum Buch und das Hörbuch obendrauf. Und wer sich etwa über die Weimarer Klassik informieren will, schaut sich ein Erklärvideo im Internet an. Um sich zu entspannen, schaut man die neuste Staffel der Lieblingsserie auf Netflix. Diese Vielfalt der Medien soll aber nicht zum falschen Schluss führen, dass das Lesen überflüssig wäre. Denn in all dieser medialen Vielfalt bleibt eins stets bestehen; Schrift ist überall und jeder liest sie.
Schluss
  • Bogen zur Einleitung
  • abschließendes Fazit
#these#argument#überschrift#digitalerevolution
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