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Text 1

Aufgaben
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Schriftlicher Sprachgebrauch

„Schau mir in die Augen, Audrey!“ - Kapitel 1

 
Oh Gott. Mum ist verrückt geworden.
Nicht so wie sonst, nicht normal Mum-verrückt. (…)
Sie steht am Schlafzimmerfenster, das auf die Rosewood Close hinausgeht, so heißt die Straße, in der wird wohnen. Wobei „sie steht“ viel zu normal klingt. Und was sie tut, ist definitiv nicht normal. Sie lehnt
5
sich bebend aus dem Fenster und hat einen irren Ausdruck in den Augen. Vor ihr auf dem Fensterbrett balanciert der Computer von meinem Bruder Frank, der sich in einem gefährlichen Winkel dem Abgrund entgegenneigt. Er kann jeden Moment in die Tiefe stürzen. Ein siebenhundert Pfund teurer Computer. (…)
Unter uns rennt Frank aufgelöst (…) auf dem Rasen vor dem Haus hin und her, rauft sich die Haare und redet verzweifelt auf Mum ein.
10
„Mum.“ Seine Stimme überschlägt sich vor Entsetzen.
„Mum, das ist mein Computer.“
„Natürlich ist das dein Computer!“, schreit Mum hysterisch. „Denkst du vielleicht, das wüsste ich nicht?“
„Mum, bitte. Lass und darüber reden, ja?“ „Ich hab versucht, darüber zu reden!“, gibt Mum aufgebracht zurück. „Ich hab es auf die nette Tour versucht, mit vernünftigen Argumenten, mit Bitten und Betteln,
15
mit Bestechung… Ich habe alles versucht! ALLES, Frank!“
„Aber ich brauche meinen Computer!“
„Nein, du brauchst deinen Computer nicht!“, kreischt Mum so laut, dass ich zusammenzucke. „Mummy schmeißt den Computer aus dem Fenster!“, ruft Felix, der gerade in den Vorgarten gelaufen kommt, und schaut mit staunender Begeisterung zu ihr hoch.
20
Felix ist unser kleiner Bruder. Er ist vier. Er begegnet so ziemlich allem im Leben mit staunender Begeisterung. Ein Lastwagen in der Straße! Ketchup! Eine extralange Pommes! Dass Mum kurz davor ist, einen Computer aus dem Fenster zu werfen, ist nur ein weiterer Punkt auf der langen Liste der täglichen Wunder. (…)
Mittlerweile stehen die McDuggans, unsere Nachbarn von gegenüber, vor der Tür und starren zu uns rüber.
25
„Neeeiiin!“, schreit ihr zwölfjähriger Sohn Ollie, als er sieht, was Mum vorhat.
„Nicht, Mrs Turner!“ Er kommt über die Straße in unseren Vorgarten gerannt und schaut gemeinsam mit Frank flehend zu ihr hoch.
Ollie und Frank treffen sich manchmal online, um Land of Conquerors zu spielen, wenn Frank sich gnädigerweise dazu herablässt, weil er gerade niemand anderen zum Zocken hat.
30
Ollie sieht sogar noch panischer aus als Frank. „Bitte tun Sie das nicht, Mrs Turner“, ruft er mit zitternder Stimme. „Auf dem Computer sind alle Game-kommentare von Frank drauf. Die sind super wichtig.“
Er sieht Frank an. „Sind sie echt.“
„Danke“, murmelt Frank.
„Deine Mum ist wie…“ Olli blinzelt nervös. „Sie ist wie die Goddess Warrior$^1$ im siebten Level.“
35
„Ich bin was?“, will Mum wissen.
„Das war ein Kompliment“, zischt Frank und verdreht die Augen. „Was dir klar wäre, wenn du schon mal gespielt hättest. Im achten Level“, korrigierte er Ollie.
„Ach ja, stimmt“, beeilt Ollie sich zu sagen. „Im achten.“
„Du kannst dich ja schon gar nicht mehr in deiner Muttersprache unterhalten!“, flippt Mum aus.
40
„Das echte Leben besteht nicht aus einer Reihe von Leveln!“
„Mum, bitte“, ruft Frank. „Ich mache alles, was du willst. Ich räum den Geschirrspüler ein. Ich ruf jeden Abend Granny$^2$ an. Ich…“ Er überlegt verzweifelt. „Ich lese tauben Menschen vor.“
Er will tauben Menschen vorlesen? Hört er sich überhaupt selbst reden?
„Tauben Menschen?“, explodiert Mum. „Tauben Menschen? Ich kann darauf verzichten, dass du tauben
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Menschen vorliest! Wenn hier verdammt noch mal jemand taub ist, dann du! Nie hörst du, was ich dir sage - ständig hast du diese elenden Stöpsel in den -“
„Anne!“
Dad greift in die hitzige Debatte ein, die mittlerweile noch mehr Nachbarn aus ihren Häusern gelockt hat. Das hier ist besser als jede Reality-TV-Show.
50
„Anne!“, versucht es Dad noch einmal.
„Lass mich das regeln, Chris“, sagt Mum warnend, und ich sehe, wie Dad schluckt. (…) „Ich weiß, dass du wütend bist, Liebling“, sagt Dad besänftigend. „Aber findest du nicht, dass du ein bisschen übertreibst?“
„Ich übertreibe es? Er ist derjenige, der es übertreibt! Er ist süchtig, Chris!“ „Ich bin nicht süchtig!“, protestiert Frank.
55
„Ich meine ja nur -“
„Was?“ Mum dreht Dad den Kopf zu. „Was meinst du ja nur?“
„Wenn du ihn genau hier runterwirfst, triffst du möglicherweise den Wagen.“ Der Gedanke lässt Dad sichtlich zusammenzucken. „Könntest du vielleicht etwas weiter nach links zielen?“ „Was kümmert mich der Wagen! Hier geht es darum, aus Liebe drastische Maßnahmen zu ergreifen!“
60
Sie kippt den Computer in eine noch gefährlichere Schräglage und wir - inklusive der zuschauenden Nachbarn - keuchen kollektiv auf.
Liebe?“, ruft Frank zu Mum hoch. „Wenn du mich wirklich liebtest, würdest du meinen Computer nicht kaputt machen!“ „Tja, und wenn du mich wirklich liebtest, Frank, würdest du nicht hinter meinem Rücken um zwei Uhr nachts aufstehen, um online mit irgendwelchen Leuten in Korea zu spielen!“
65
„Du bist um zwei Uhr morgens aufgestanden?“, fragt Ollie mit großen Augen.
„Um zu trainieren“, antwortet Frank achselzuckend. „Ich hab trainiert“, sagt er noch einmal mit Nachdruck und schaut dabei wieder zu Mum hoch. „Ich hab bald ein Turnier! Du hast doch immer gesagt, dass ich mir im Leben ein Ziel setzen soll, Und genau das hab ich!“
„Land of Conquerors zu spielen ist kein Ziel! Oh Gott, oh Gott…“ Sie lehnt die Stirn gegen den Computer.
Text 1
Text 1
#internetsucht
1.
Fasse den vorliegenden Textauszug in einer knappen Inhaltsangabe zusammen.
3P
#zusammenfassen
2.
Folgende Begriffe kommen im Text als Fremdwörter vor.
Suche diese heraus und ordne sie zu.
BegriffeFremdwörter im Text
das Gleichgewicht halten
nervös, übertrieben erregt
lobende, schmeichelnde Äußerung
gemeinschaftlich
2P
#fremdwörter
3.
„Könntest du vielleicht etwas weiter nach links zielen?“ (Z. 64)
a)
Erkläre, was die Autorin mit diesem Zitat beim Leser/bei der Leserin bewirken möchte.
1P
b)
Zitiere aus dem Text weitere Beispiele, die die gleiche Absicht verfolgen.
1P
#zitieren
4.
„…und ich sehe, wie Dad schluckt.“ (Z. 56)
Welche Gedanken könnten dem Vater in dieser Situation durch den Kopf gehen?
Stelle insgesamt vier davon in Form eines inneren Monologs dar.
2P
#innerermonolog
5.
„Ich übertreibe es? Er ist derjenige, der übertreibt!“ (Z. 59)
a)
Beschreibe das Verhalten des Sohnes in der geschilderten Situation mit eigenen Worten.

1P
b)
Welche Möglichkeiten siehst du, den Konflikt zwischen Mutter und Sohn so zu beenden, dass sich keiner der beiden als Verlierer fühlt?

2P
#beschreiben
6.
Arbeite je eine gemeinsame und eine unterschiedliche Aussage von Text und Karikatur (M1) heraus.
2P
#karikatur
7.
Eltern wollen nur das Beste für ihr Kind.
Erörtere Probleme eines übermäßigen Eingreifens der Eltern in die Lebensbereiche eines Jugendlichen.
Erstelle eine strukturierte Gliederung zum Thema, erörtere es anhand konkreter Beispiele aus deiner Lebenswelt und nimm Stellung.
5P
[nach oben]
#erörtern
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Schriftlicher Sprachgebrauch

„Schau mir in die Augen, Audrey!“ - Kapitel 1

7.
Eltern wollen nur das Beste für ihr Kind.
Erörtere Probleme eines übermäßigen Eingreifens der Eltern in die Lebensbereiche eines Jugendlichen.
Erstelle eine strukturierte Gliederung zum Thema, erörtere es anhand konkreter Beispiele aus deiner Lebenswelt und nehme Stellung.
Tipp
In dieser Aufgabe sollst du Probleme erötern, die sich ergeben, wenn Eltern in Lebensbereiche von Jugendlichen eingreifen. Erörtern bedeutet, dass du Aspekte dieses Themas abwägst. Dabei sollst du Argumente dafür und dagegen finden und diese auch mit einem Beispiel begründen.
Bevor du mit deiner Eröterung beginnst, ist es sinnvoll das Thema zu strukturieren. Mache dir zunächst Gedanken, welche Probleme bei übermäßigen Eingreifen in die Lebensbereiche entstehen und welche, wenn nicht eingegriffen wird. Schreibe diese auf. Dann ist es einfacher, sie gegeneinander abzuwägen.
Beginne deine Erörterung dann mit einer kurzen Einleitung, dann dem Hauptteil mit Argumenten dafür und dagegen, mit Beispielen und Begründung, wäge sie gegeneinander ab und schreibe dann zum Schluss ein kurzes Fazit, in dem du Stellung nimmst.
Tipp
In dieser Aufgabe sollst du Probleme erötern, die sich ergeben, wenn Eltern in Lebensbereiche von Jugendlichen eingreifen. Erörtern bedeutet, dass du Aspekte dieses Themas abwägst. Dabei sollst du Argumente dafür und dagegen finden und diese auch mit einem Beispiel begründen.
Bevor du mit deiner Eröterung beginnst, ist es sinnvoll das Thema zu strukturieren. Mache dir zunächst Gedanken, welche Probleme bei übermäßigen Eingreifen in die Lebensbereiche entstehen und welche, wenn nicht eingegriffen wird. Schreibe diese auf. Dann ist es einfacher, sie gegeneinander abzuwägen.
Beginne deine Erörterung dann mit einer kurzen Einleitung, dann dem Hauptteil mit Argumenten dafür und dagegen, mit Beispielen und Begründung, wäge sie gegeneinander ab und schreibe dann zum Schluss ein kurzes Fazit, in dem du Stellung nimmst.
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Schriftlicher Sprachgebrauch

1.
Fasse den vorliegenden Textauszug in einer knappen Inhaltsangabe zusammen.
In dem Text „Schau mir in die Augen, Audrey!“ geht es darum, dass eine Mutter den Computer ihres
Sohnes Frank aus dem Fenster werfen möchte, weil dieser nachts aufsteht, um für ein Turnier eines
Computerspiels zu trainieren. Die Erzählung wird aus der Perspektive der Schwester von Frank
geschildert und beginnt damit, dass die Mutter am Fenster steht und der Computer in einem gefährlichen
Winkel auf der Fensterbank positioniert ist. Zunächst kommt Frank, der Sohn, und versucht verzweifelt
seine Mutter zu überreden, den Computer nicht aus dem Fenster zu stürzen. Auch die Nachbarn werden
darauf aufmerksam und beobachten die Situation. Ollie, der Nachbarsjunge gegen den Frank häufig das
Computerspiel „Land of Conquerors“ spielt, versucht ebenfalls die Mutter zu überreden, sich
umzuentscheiden. Als Ollie erfährt, dass Frank nachts um 2 Uhr aufsteht, um Computer zu spielen, ist er
kurz geschockt. Doch Frank erklärt, dass er für das Turnier trainieren muss, denn seine Mutter möchte
dass er sich ein Ziel im Leben sucht. Die Mutter ist bestürzt und erst der Vater, der Angst vor einem
Aufprall des Computers auf seinem Wagen hat, bringt die Mutter dazu, den Computer abzustellen und
und noch einmal darüber nachzudenken.

In dem Text „Schau mir in die Augen, Audrey!“ geht es darum, dass eine Mutter den Computer ihres Sohnes aus dem Fenster werfen möchte, weil dieser nachts aufsteht, um für ein Turnier eines Computerspiels zu trainieren. Die Erzählung wird aus der Perspektive der Schwester von Frank geschildert und beginnt damit, dass die Mutter am Fenster steht und der Computer in einem gefährlichen Winkel auf der Fensterbank positioniert ist. Zunächst kommt Frank, der Sohn, und versucht verzweifelt seine Mutter zu überreden, den Computer nicht aus dem Fenster zu stürzen. Auch die Nachbarn werden darauf aufmerksam und beobachten die Situation. Ollie, der Nachbarsjunge gegen den Frank häufig das Computerspiel „Land of Conquerors“ spielt, versucht ebenfalls die Mutter zu überreden, sich umzuentscheiden. Als Ollie erfährt, dass Frank nachts um 2 Uhr aufsteht, um Computer zu spielen, ist er kurz geschockt. Doch Frank erklärt, dass er für das Turnier trainieren muss, denn seine Mutter möchte dass er sich ein Ziel im Leben sucht. Die Mutter ist bestürzt und erst der Vater, der Angst vor einem Aufprall des Computers auf seinem Wagen hat, bringt die Mutter dazu, den Computer abzustellen und noch einmal darüber nachzudenken.
2.
Folgende Begriffe kommen im Text als Fremdwörter vor.
Suche diese heraus und ordne sie zu.
BegriffeFremdwörter im Text
das Gleichgewicht halten
balancieren
balancieren
nervös, übertrieben erregt
hysterisch
hysterisch
lobende, schmeichelnde Äußerung
Kompliment
Kompliment
gemeinschaftlich
kollektiv
kollektiv
3.
„Könntest du vielleicht etwas weiter nach links zielen?“ (Z. 58)
a)
Erkläre, was die Autorin mit diesem Zitat beim Leser/bei der Leserin bewirken möchte.
Die Autorin möchte die Stimmung beim Lesen durch einen kleinen Witz etwas auflockern. Der Vater
möchte sie nicht davon abhalten, den Computer aus dem Fenster zu werfen, ihm ist nur wichtig,
dass er nicht auf den Wagen auftrifft, was leicht ironisch wirkt.

Die Autorin möchte die Stimmung beim Lesen durch einen kleinen Witz etwas auflockern. Der Vater möchte sie nicht davon abhalten, den Computer aus dem Fenster zu werfen, ihm ist nur wichtig, dass er nicht auf den Wagen auftrifft, was leicht ironisch wirkt.
b)
Zitiere aus dem Text weitere Beispiele, die die gleiche Absicht verfolgen.
„Wenn du mich wirklich liebtest, würdest du meinen Computer nicht kaputt machen!“ (Z. 62f)
„Stell den Computer ab … nur vorläufig“ (Z. 74)
„Du kannst ihn auch später noch aus dem Fenster werfen!“ (Z. 76f)

„Wenn du mich wirklich liebtest, würdest du meinen Computer nicht kaputt machen!“ (Z. 62f)
„Stell den Computer ab … nur vorläufig“ (Z. 74)
„Du kannst ihn auch später noch aus dem Fenster werfen!“ (Z. 76f)
4.
„ …und ich sehe, wie Dad schluckt.“ (Z. 51)
Welche Gedanken könnten dem Vater in dieser Situation durch den Kopf gehen?
Stelle insgesamt vier davon in Form eines inneren Monologs dar.
Anne übertreibt total! Sie ist so hysterisch, dass sie nicht mal merkt, wie sich die ganze Menschenschar
gebildet hat, um dem Spektakel zuzusehen. Ein wenig peinlich ist das schon, aber wenn ich jetzt nicht
nicht ruhig bleibe, dann wirft sie den Computer am Ende tatsächlich. Wenn wir Pech haben, müssen wir
am Schluss dann nicht nur den Computer ersetzen, sondern haben auch eine Reparatur des Wagens vor
uns. Durchatmen und locker bleiben. Mit ein wenig Humor und Verständnis bekomme ich sie bestimmt
dazu, sich zu beruhigen und die Sache noch einmal zu überdenken.

Anne übertreibt total! Sie ist so hysterisch, dass sie nicht mal merkt, wie sich die ganze Menschenschar gebildet hat, um dem Spektakel zuzusehen. Ein wenig peinlich ist das schon, aber wenn ich jetzt nicht ruhig bleibe, dann wirft sie den Computer am Ende tatsächlich. Wenn wir Pech haben, müssen wir am Schluss dann nicht nur den Computer ersetzen, sondern haben auch eine Reparatur des Wagens vor uns. Durchatmen und locker bleiben. Mit ein wenig Humor und Verständnis bekomme ich sie bestimmt dazu, sich zu beruhigen und die Sache noch einmal zu überdenken.
5.
„Ich übertreibe es? Er ist derjenige, der übertreibt!“ (Z. 53)
a)
Beschreibe das Verhalten des Sohnes in der geschilderten Situation mit eigenen Worten.
Frank fühlt sich angegriffen, als seine Mutter ihn als süchtig bezeichnet. Er versucht sich zu
verteidigen und zu erklären. Er will allen deutlich machen, dass er für ein Turnier trainieren muss,
das bald ansteht. Dabei merkt er aber selbst, dass er etwas im Unrecht ist und versucht die Schuld
in die Schuhe der Mutter zu schieben. Er sagt, dass diese ja immer gewollt hat, dass er sich ein Ziel
im Leben sucht.

Frank fühlt sich angegriffen, als seine Mutter ihn als süchtig bezeichnet. Er versucht sich zu verteidigen und zu erklären. Er will allen deutlich machen, dass er für ein Turnier trainieren muss, das bald ansteht. Dabei merkt er aber selbst, dass er etwas im Unrecht ist und versucht die Schuld in die Schuhe der Mutter zu schieben. Er sagt, dass diese ja immer gewollt hat, dass er sich ein Ziel im Leben sucht.
b)
Welche Möglichkeiten siehst du, den Konflikt zwischen Mutter und Sohn so zu beenden, dass sich keiner der beiden als Verlierer fühlt?
Mutter und Sohn müssen klar definieren, wann und wie lange Frank am Computer spielen darf.
Einer der beiden könnte den Kompromiss vorschlagen, dass der Computer nicht aus dem Fenster
geworfen, aber stattdessen mit einem Passwort versehen wird. So kann Frank trotzdem noch
spielen, aber nur wenn seine Mutter das Passwort eingibt. Frank kann dann nicht mehr nachts
hinter ihrem Rücken spielen, aber er verliert seinen Computer nicht.

Mutter und Sohn müssen klar definieren, wann und wie lange Frank am Computer spielen darf. Einer der beiden könnte den Kompromiss vorschlagen, dass der Computer nicht aus dem Fenster geworfen, aber stattdessen mit einem Passwort versehen wird. So kann Frank trotzdem noch spielen, aber nur wenn seine Mutter das Passwort eingibt. Frank kann dann nicht mehr nachts hinter ihrem Rücken spielen, aber er verliert seinen Computer nicht.
6.
Arbeite je eine gemeinsame und eine unterschiedliche Aussage von Text und Karikatur (M1) heraus.
Die Gemeinsamkeit zwischen Text und Karikatur ist das Spielen am Computer oder einer Spielkonsole
der Jungen, was deren Mütter nicht gutheißen. Text und Karikatur unterscheiden sich aber darin, dass es
Franks Mutter hauptsächlich um das unkontrollierte Spielen hinter ihrem Rücken geht. Die Mutter in der
Karikatur möchte, dass ihr Kind draußen spielt und nicht drinnen vor der Konsole.

Die Gemeinsamkeit zwischen Text und Karikatur ist das Spielen am Computer oder einer Spielkonsole der Jungen, was deren Mütter nicht gutheißen. Text und Karikatur unterscheiden sich aber darin, dass es Franks Mutter hauptsächlich um das unkontrollierte Spielen hinter ihrem Rücken geht. Die Mutter in der Karikatur möchte, dass ihr Kind draußen spielt und nicht drinnen vor der Konsole.
7.
Eltern wollen nur das Beste für ihr Kind.
Erörtere Probleme eines übermäßigen Eingreifens der Eltern in die Lebensbereiche eines Jugendlichen.
Erstelle eine strukturierte Gliederung zum Thema, erörtere es anhand konkreter Beispiele aus deiner Lebenswelt und nehme Stellung.
Tipp
In dieser Aufgabe sollst du Probleme erötern, die sich ergeben, wenn Eltern in Lebensbereiche von Jugendlichen eingreifen. Erörtern bedeutet, dass du Aspekte dieses Themas abwägst. Dabei sollst du Argumente dafür und dagegen finden und diese auch mit einem Beispiel begründen.
Bevor du mit deiner Eröterung beginnst, ist es sinnvoll das Thema zu strukturieren. Mache dir zunächst Gedanken, welche Probleme bei übermäßigen Eingreifen in die Lebensbereiche entstehen und welche, wenn nicht eingegriffen wird. Schreibe diese auf. Dann ist es einfacher, sie gegeneinander abzuwägen.
Beginne deine Erörterung dann mit einer kurzen Einleitung, dann dem Hauptteil mit Argumenten dafür und dagegen, mit Beispielen und Begründung, wäge sie gegeneinander ab und schreibe dann zum Schluss ein kurzes Fazit, in dem du Stellung nimmst.
Tipp
In dieser Aufgabe sollst du Probleme erötern, die sich ergeben, wenn Eltern in Lebensbereiche von Jugendlichen eingreifen. Erörtern bedeutet, dass du Aspekte dieses Themas abwägst. Dabei sollst du Argumente dafür und dagegen finden und diese auch mit einem Beispiel begründen.
Bevor du mit deiner Eröterung beginnst, ist es sinnvoll das Thema zu strukturieren. Mache dir zunächst Gedanken, welche Probleme bei übermäßigen Eingreifen in die Lebensbereiche entstehen und welche, wenn nicht eingegriffen wird. Schreibe diese auf. Dann ist es einfacher, sie gegeneinander abzuwägen.
Beginne deine Erörterung dann mit einer kurzen Einleitung, dann dem Hauptteil mit Argumenten dafür und dagegen, mit Beispielen und Begründung, wäge sie gegeneinander ab und schreibe dann zum Schluss ein kurzes Fazit, in dem du Stellung nimmst.
Probleme, die sich beim übermäßigen Eingreifen der Eltern ergeben :
1. Die Jugendlichen fühlen sich nicht ernst genommen.
2. Jugendliche verlieren Vertrauen zu ihren Eltern.
3. Jugendliche könnten beginnen, heimlich Dinge zu tun.
4. Die Jugendlichen werden davon abgehalten, selbst Erfahrungen zu machen.
Probleme, die entstehen, wenn Eltern nicht eingreifen :
1. Die Jugendlichen orientieren sich nicht an Erwachsenen.
2. Jugendliche lernen keine Grenzen.
3. Jugendliche können Fehler machen, vor denen sie die Eltern bewahren könnten.
4. Jugendliche können keine Gefahren einschätzen.

Wenn Eltern übermäßig in Lebensbereiche eines Jugendlichen eingreifen, können vielseitige Probleme
entstehen.
Jugendliche beginnen zu Erwachsenen heranzureifen und möchten, anders wie Kinder, mehr
Privatsphäre. Treten die Eltern z.B. ohne anzuklopfen in das Zimmer des Jugendlichen ein, fühlt er sich
von seinen Eltern nicht ernst genommen.
Kontrollieren die Eltern die Jugendliche zu sehr, verlieren diese das Vertrauen gegenüber der Eltern, wie
z.B. beim Kontrollieren der Nachrichten.
Jugendliche wollen sich ausprobieren und wollen nicht der Außenseiter der Clique sein. Die Eltern dürfen
dabei nicht zu streng mit den Kindern sein und dem Teenie Dinge verbieten, wie etwa bis 24 Uhr auf der
Party zu bleiben, wenn sonst alle Freunde das dürfen. Denn so beginnen viele Jugendliche heimlich hinter
deren Rücken diese Dinge zu tun. Außerdem ist es wichtig, Jugendliche selbst Erfahrungen machen zu
lassen, wie den ersten Liebeskummer zu durchleben. Vielleicht haben die Eltern schon vorher gewusst,
dass der oder die Partner/in nicht der/die Richtige ist, aber das muss der Jugendliche selbst erfahren.
Probleme können natürlich auch entstehen, wenn Eltern nicht in die Lebensbereiche der Jugendlichen
eingreifen.
Schauen diese zu viele Jugendserien, passiert es häufig, dass sich die Kinder an ihren Idolen orientieren
und nicht an realen Erwachsenen.
Zeigen Eltern ihren Kindern keine Gefahren auf, wie zum Beispiel der Gefahr von einem Unbekannten
nach der Party nach Hause gefahren zu werden, so lernen die Jugendlichen keine Grenzen. Natürlich
müssen die Jugendlichen Fehler machen, um daraus zu lernen, allerdings ist es sinnvoll, wenn Eltern sie
vor Gefahren beschützen können. Da Jugendliche im Vergleich zu ihren Eltern nur wenige Erfahrungen
haben, ist es auch schwierig, Gefahren einzuschätzen. Greifen die Eltern ein und weisen ihnen mögliche
Folgen auf, entwickeln sich Jugendliche zu einsichtigen Erwachsenen.
Zusammenfassend finde ich, dass es wichtig ist, dass Eltern eine gewisse Kontrolle über ihre Kinder
haben. Sie sollten ihnen Grenzen aufweisen, aber den nötigen Freiraum lassen, den sich brauchen, um
erwachsen zu werden.
Ein übermäßiges Eingreifen der Eltern kann dabei genau das Gegenteil derer Absicht bewirken. Eine
gesunde Mischung aus Eingreifen und Freiraum lassen ist beim Erwachsen werden wichtig.

Probleme, die sich beim übermäßigen Eingreifen der Eltern ergeben:
1. Die Jugendlichen fühlen sich nicht ernst genommen.
2. Jugendliche verlieren Vertrauen zu ihren Eltern.
3. Jugendliche könnten beginnen, heimlich Dinge zu tun.
4. Die Jugendlichen werden davon abgehalten, selbst Erfahrungen zu machen.
Probleme, die entstehen, wenn Eltern nicht eingreifen:
1. Die Jugendlichen orientieren sich nicht an Erwachsenen.
2. Jugendliche lernen keine Grenzen.
3. Jugendliche können Fehler machen, vor denen sie die Eltern bewahren könnten.
4. Jugendliche können keine Gefahren einschätzen.
Wenn Eltern übermäßig in Lebensbereiche eines Jugendlichen eingreifen, können vielseitige Probleme entstehen.
Jugendliche beginnen zu Erwachsenen heranzureifen und möchten, anders wie Kinder, mehr Privatsphäre. Treten die Eltern z.B. ohne anzuklopfen in das Zimmer des Jugendlichen ein, fühlt er sich von seinen Eltern nicht ernst genommen.
Kontrollieren die Eltern die Jugendliche zu sehr, verlieren diese das Vertrauen gegenüber der Eltern, wie z.B. beim Kontrollieren der Nachrichten.
Jugendliche wollen sich ausprobieren und wollen nicht der Außenseiter der Clique sein. Die Eltern dürfen dabei nicht zu streng mit den Kindern sein und dem Teenie Dinge verbieten, wie etwa bis 24 Uhr auf der Party zu bleiben, wenn sonst alle Freunde das dürfen. Denn so beginnen viele Jugendliche heimlich hinter deren Rücken diese Dinge zu tun.
Außerdem ist es wichtig, Jugendliche selbst Erfahrungen machen zu lassen, wie den ersten Liebeskummer zu durchleben. Vielleicht haben die Eltern schon vorher gewusst, dass der oder die Partner/in nicht der/die Richtige ist, aber das muss der Jugendliche selbst erfahren.
Probleme können natürlich auch entstehen, wenn Eltern nicht in die Lebensbereiche der Jugendlichen eingreifen.
Schauen diese zu viele Jugendserien, passiert es häufig, dass sich die Kinder an ihren Idolen orientieren und nicht an realen Erwachsenen.
Zeigen Eltern ihren Kindern keine Gefahren auf, wie zum Beispiel der Gefahr von einem Unbekannten nach der Party nach Hause gefahren zu werden, so lernen die Jugendlichen keine Grenzen. Natürlich müssen die Jugendlichen Fehler machen, um daraus zu lernen, allerdings ist es sinnvoll, wenn Eltern sie vor Gefahren beschützen können. Da Jugendliche im Vergleich zu ihren Eltern nur wenige Erfahrungen haben, ist es auch schwierig, Gefahren einzuschätzen. Greifen die Eltern ein und weisen ihnen mögliche Folgen auf, entwickeln sich Jugendliche zu einsichtigen Erwachsenen.
Zusammenfassend finde ich, dass es wichtig ist, dass Eltern eine gewisse Kontrolle über ihre Kinder haben. Sie sollten ihnen Grenzen aufweisen, aber den nötigen Freiraum lassen, den sich brauchen, um erwachsen zu werden. Ein übermäßiges Eingreifen der Eltern kann dabei genau das Gegenteil derer Absicht bewirken. Eine gesunde Mischung aus Eingreifen und Freiraum lassen ist beim Erwachsen werden wichtig.
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