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Text 2

Aufgaben
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Schriftlicher Sprachgebrauch

Kein Geld der Welt

90
Seine Frau nennt er „Amor“, beim Couchsurfing hat er sich den Namen „King of Love“ gegeben. Kein Mal erlebt man ihn wütend. Selbst als er bei seinem Termin in Berlin-Tempelhof ständig von kreischenden
95
Kleinkindern unterbrochen wird, die vor seinen Füßen Stühle umwerfen, spricht er ruhig weiter. Den Zorn habe er sich abtrainiert, sagt Fellmer. Sonst könnte er ja auch nicht mehr als King of Love durchgehen.
100
Es klingelt. Ein Paar steht vor der Holztür. Es habe in einem sozialen Netzwerk gelesen, dass Fellmer eine Matratze brauche. Er könne ihre haben, sagen sie, und ob er noch ein bisschen Zeit habe, sie möchten ihn
105
kennenlernen. Das passiert ihm natürlich oft. Er sei auch schon mit Jesus verglichen worden, weil der ebenfalls Konsum abgelehnt habe, erzählt er. Offen bleibt, ob ihn das amüsiert oder ob es ihm schmeichelt.
110
Fellmers Tag scheint voller zu sein als der vieler Berufstätiger. Laufend klingelt das Telefon. Leute wollen Lebensmittel abgeben, Journalisten bitten um Interviews. Eine Dame von der Welthungerhilfe möchte ihn für eine
115
Podiumsdiskussion gewinnen. „Was wollen Sie für ein Honorar?“, fragt sie. „Wenn Sie zuhören, ist das genug“, sagt Fellmer.
Vielleicht sind Einladungen seine Ersatzwährung. Sie zeigen ihm, dass er
120
gebraucht wird. Gerade schreibt Fellmer ein Buch über seinen Geldverzicht. Es soll kostenlos sein.
Im Buch soll stehen, wie er zum Geld- und Konsumverächter geworden ist - und wie
125
seine Idealvorstellung aussieht, die Gesellschaft ohne Geld, in der niemand arbeiten muss, weil jeder seiner Berufung folgt. Jeder würde arbeiten, weil er arbeiten will, und die Arbeit verrichten, die er selbst wählt. Was
130
man braucht, besorgt man sich in Fellmers Gesellschaft bei demjenigen, der es hat, aber selbst nicht benötigt. Eine Gesellschaft auf Freiwilligkeit.
Und die Drecksarbeit? Es gäbe keinen Müll
135
mehr, sagt Fellmer, alles würde wiederverwertet, auch Polizisten gäbe es nicht, denn wo kein Geld, da praktisch keine Kriminalität, und Kranke kämen auch kaum noch vor, weil mit dem Geld die Zivilisations-
140
krankheiten wie Stress und Hektik verschwänden. Tauschen wir dann, statt zu kaufen? Fellmers Antwort: „Wir schenken!“
Seit der Geburt von Alma bekommen Fellmer und Nieves 184 Euro Kindergeld, das sie für
145
die Krankenversicherung der Familie einsetzen. Nieves sagt, sie unterstütze ihren Mann, lebe aber nicht komplett geldlos: Sie wolle ihrer Tochter auch mal unterwegs einen Keks kaufen können. Bis die geldlose
150
Gesellschaft kommt, will Fellmer etwas kleiner weitermachen und das vegane Ökodorf Eotopia errichten. Ohne Geld, alles bio, möglichst irgendwo in Südeuropa.
Im Friedenszentrum hat Fellmer neuerdings
155
Probleme. Die Dahlemer Pfarrerin hat ihm nahegelegt, eine neue Bleibe zu suchen. Das Friedenszentrum wirbt um 1,2 Millionen Euro Spenden für die Sanierung des Gebäudes. Da passe es nicht, wenn der prominenteste
160
Bewohner öffentliche als Gegner der Geldwirtschaft auftrete.
(gekürzter Textauszug nach: Seiler, Stephan: Kein Geld der Welt, in: Neon (2013), Nr.9, S. 94-98)
Text 2
Text 2
#karikatur#zeitungsartikel
1.
Fasse den vorliegenden Textauszug in einer knappen Inhaltsangabe zusammen.
3P
#zusammenfassen
2.
Folgende Begriffe kommen im Text als Fremdwörter vor.
Suche diese heraus und ordne sie zu.
BegriffeFremdwörter im Text
Verbrauch
zum Beruf gemacht
schöpferisch
auf tierische Produkte verzichtend
2P
#fremdwörter
3.
Beschreibe die Karikatur (M2).
Setze sie in Bezug zu den Kernaussagen des Textes.
2P
#beschreiben
4.
Fellmers Botschaft: „Weniger ist besser!“ (Z. 10)
Auf welche Konsumgüter könntest du in deinem Leben verzichten?
Begründe deine Entscheidungen ausführlich.
2P
#begründen
5.
Du nimmst mit deiner Klasse an einem Vortrag von Herrn Fellmer teil.
a)
Im Anschluss daran hast du die Möglichkeit, vier kritische Fragen zu seiner Lebenseinstellung an ihn zu richten. Schreibe diese auf.
2P
b)
Was könnte Herr Fellmer entgegnen? Beantworte zwei deiner Fragen stellvertretend für Herrn Fellmer.
1P
6.
Raphael Fellmer pflegt einen alternativen Lebensstil.
Wie stehst du dazu? Stelle deinen eigenen Standpunkt ausführlich dar.
2P
#darstellen
7.
Freiwilliges Engagement ist in unserem Lebensumfeld wichtig, stößt aber auch an seine Grenzen.
Erstelle eine strukturierte Gliederung zum Thema, erörtere es anhand konkreter Beispiele aus deiner Lebenswelt und nimm Stellung.
5P
[nach oben]
#stellungnahme
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Schriftlicher Sprachgebrauch

Kein Geld der Welt

5.
Du nimmt mit deine Klasse an einem Vortrag von Herrn Fellmer teil.
b)
Was könnte Herr Fellmer auf deine Antworten entgegnen? Beantworte zwei deiner Fragen stellvertretend für Herrn Fellmer.
Tipp
Hier sollst du nur zwei der vier Fragen beantworten. Wir haben trotzdem alle Fragen beantwortet, um dir mehr Ideen zu geben, wie Herr Fellmer antworten könnte.
In deiner Prüfung solltest du dich aber unbedingt an die vorgegebene Aufgabenstellung halten.
Tipp
Hier sollst du nur zwei der vier Fragen beantworten. Wir haben trotzdem alle Fragen beantwortet, um dir mehr Ideen zu geben, wie Herr Fellmer antworten könnte.
In deiner Prüfung solltest du dich aber unbedingt an die vorgegebene Aufgabenstellung halten.
7.
Freiwilliges Engagement ist in unserem Lebensumfeld wichtig, stößt aber auch an seine Grenzen.
Erstelle eine strukturierte Gliederung zum Thema, erötere es anhand konkreter Beispiele aus deiner Lebenswelt und nehme Stellung.
Tipp
In dieser Aufgabe sollst du die Grenzen von freiwilligem Engagement erörtern. Erötern bedeutet, dass du Vor- und Nachteile (pro und contra) dieses Themas gegeneinander abwägst.
Bevor du mit der Erörterung beginnst, ist es wichtig das Thema zuvor zu strukturieren. Das kannst du machen, indem du erst einmal freiweilliges Engagement definierst und dann Vor- und Nachteile untereinander schreibst. Das hilfst dir deine Eröterung leichter zu schreiben.
Beginne deine Erörterung dann mit einer kurzen Einleitung, dann dem Hauptteil mit Argumenten dafür und dagegen, mit Beispielen und Begründung, wäge sie gegeneinander ab und schreibe dann zum Schluss ein kurzes Fazit, in dem du Stellung nimmst.
Tipp
In dieser Aufgabe sollst du die Grenzen von freiwilligem Engagement erörtern. Erötern bedeutet, dass du Vor- und Nachteile (pro und contra) dieses Themas gegeneinander abwägst.
Bevor du mit der Erörterung beginnst, ist es wichtig das Thema zuvor zu strukturieren. Das kannst du machen, indem du erst einmal freiweilliges Engagement definierst und dann Vor- und Nachteile untereinander schreibst. Das hilfst dir deine Eröterung leichter zu schreiben.
Beginne deine Erörterung dann mit einer kurzen Einleitung, dann dem Hauptteil mit Argumenten dafür und dagegen, mit Beispielen und Begründung, wäge sie gegeneinander ab und schreibe dann zum Schluss ein kurzes Fazit, in dem du Stellung nimmst.
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Kein Geld der Welt

1.
Fasse den vorliegenden Textauszug in einer knappen Inhaltsangabe zusammen.
Raphael Fellmer ist 29 Jahre alt und lebt seit dreieinhalb Jahren ohne Geld. Er lebt mit seiner Frau Nieves
und Tochter Alma in einem evangelischen Friedenszentrum in Berlin-Dahlem, in dem sie keine Miete
zahlen, sondern im Haus und Garten helfen. Viele bezeichnen ihn als Schmarotzer, doch er antwortet,
dass es sowieso alles im Überfluss gibt und erklärt, wieviele Tonnen Lebensmittel pro Jahr verschwendet
werden. Deswegen erhält er aus mehr als 25 Bio-Märkten aussortierte Ware, die er selbst behält oder
verteilt. Seine Familie lebt besser als viele mit festem Einkommen. Wenn die Familie große Anschaffungen
machen muss, bietet Fellmer seine Arbeitskraft als Gegenleistung an. Er selbst nennt sich „King of Love“,
weil er sich das wütend sein abtrainiert hat. Momentan schreibt er ein Buch über seinen Geldverzicht,
welches kostenlos sein soll. Im Buch beschreibt er seine Idealvorstellung, eine Gesellschaft, die komplett
auf Geld verzichtet und in der jeder seiner Berufung nachgeht. Es wird nicht getauscht, sondern
geschenkt. Bis es soweit ist, möchte Fellmer ein veganes Ökodorf Eotopia gründen, irgendwo in
Südeuropa. Das einzige Geld das die Familie hat, ist das Kindergeld für Tochter Alma, das sie für die
Krankenversicherung der Familie verwenden. Seine Frau unterstützt Fellmer, allerdings lebt sie nicht
komplett geldlos, weil sie auch gerne mal ihrer Tochter unterwegs einen Keks kaufen möchte.
Neuerdings gibt es Probleme im Friedenszentrum. Die Familie muss ausziehen, da das Friedenszentrum
um 1,2 Millionen Euro Spenden für eine Sanierung wirbt und da passe es nicht, wenn der prominenteste
Bewohner öffentlich als Gegner der Geldwirtschaft auftrete.

Raphael Fellmer ist 29 Jahre alt und lebt seit dreieinhalb Jahren ohne Geld. Er lebt mit seiner Frau Nieves und Tochter Alma in einem evangelischen Friedenszentrum in Berlin-Dahlem, in dem sie keine Miete zahlen, sondern im Haus und Garten helfen. Viele bezeichnen ihn als Schmarotzer, doch er antwortet, dass es sowieso alles im Überfluss gibt und erklärt, wieviele Tonnen Lebensmittel pro Jahr verschwendet werden. Deswegen erhält er aus mehr als 25 Bio-Märkten aussortierte Ware, die er selbst behält oder verteilt. Seine Familie lebt besser als viele mit festem Einkommen. Wenn die Familie große Anschaffungen machen muss, bietet Fellmer seine Arbeitskraft als Gegenleistung an. Er selbst nennt sich „King of Love“, weil er sich das wütend sein abtrainiert hat. Momentan schreibt er ein Buch über seinen Geldverzicht, welches kostenlos sein soll. Im Buch beschreibt er seine Idealvorstellung, eine Gesellschaft, die komplett auf Geld verzichtet und in der jeder seiner Berufung nachgeht. Es wird nicht getauscht, sondern geschenkt. Bis es soweit ist, möchte Fellmer ein veganes Ökodorf Eotopia gründen, irgendwo in Südeuropa.
Das einzige Geld das die Familie hat, ist das Kindergeld für Tochter Alma, das sie für die Krankenversicherung der Familie verwenden. Seine Frau unterstützt Fellmer, allerdings lebt sie nicht komplett geldlos, weil sie auch gerne mal ihrer Tochter unterwegs einen Keks kaufen möchte.
Neuerdings gibt es Probleme im Friedenszentrum. Die Familie muss ausziehen, da das Friedenszentrum um 1,2 Millionen Euro Spenden für eine Sanierung wirbt und da passe es nicht, wenn der prominenteste Bewohner öffentlich als Gegner der Geldwirtschaft auftrete.
2.
Folgende Begriffe kommen im Text als Fremdwörter vor.
Suche diese heraus und ordne sie zu.
BegriffeFremdwörter im Text
Verbrauch
Konsum
zum Beruf gemacht
rekrutiert
schöpferisch
kreativ
auf tierische Produkte verzichtend
vegan
3.
Beschreibe die Karikatur (M2).
Setze sie in Bezug zu den Kernaussagen des Textes.
Die Karikatur zeigt einen Menschen, der vor einem riesigen Eimer voller Müll sitzt, der wohl von der EU
produziert wurde. Der Mensch scheint arm zu sein und Hunger zu haben, da er ohne Kleidung mit einem
leeren Teller vor dem Eimer sitzt.
Die Karikatur passt sehr gut zu den Aussagen Fellmers im Text. Fellmer spricht davon, wieviele Millionen
Tonnen Lebensmittel jährlich verschwendet werden (vgl. Z.35-41). Er sagt, dass es alles im Überfluss gibt
und weil wir wegwerfen, steigen die Lebensmittelpreise anderswo auf der Welt: durch unseren Konsum
wächst die Armut (vgl. Z.54-56). Diese Aussagen stimmen mit den Aussagen in der Karikatur überein.

Die Karikatur zeigt einen Menschen, der vor einem riesigen Eimer voller Müll sitzt, der wohl von der EU produziert wurde. Der Mensch scheint arm zu sein und Hunger zu haben, da er ohne Kleidung mit einem leeren Teller vor dem Eimer sitzt.
Die Karikatur passt sehr gut zu den Aussagen Fellmers im Text. Fellmer spricht davon, wieviele Millionen Tonnen Lebensmittel jährlich verschwendet werden (vgl. Z.35-41). Er sagt, dass es alles im Überfluss gibt und weil wir wegwerfen, steigen die Lebensmittelpreise anderswo auf der Welt: durch unseren Konsum wächst die Armut (vgl. Z.54-56). Diese Aussagen stimmen mit den Aussagen in der Karikatur überein.
4.
Fellmers Botschaft: „Weniger ist besser!“ (Z. 10)
Auf welche Konsumgüter könntest du in deinem Leben verzichten?
Begründe deine Entscheidungen ausführlich.
Ich kann in meinem Leben z.B. auf Fleisch verzichten. Zum einen ist der Konsum von zu viel Fleisch
ungesund, zum anderen unterstütze ich die Massenproduktion nicht. Die Millionen Tonnen
verschwendeter Lebensmittel, von denen Fellmer spricht, beinhalten auch tierische Produkte. So müssen
viele Tiere umsonst sterben, da die übermäßige Produktion nicht vom Käufer konsumiert werden kann.
Das Fleisch landet später im Abfalleimer.
Außerdem könnte ich in meinem Leben auf ein Auto verzichten. Innerhalb der Stadt komme ich mit dem
Fahrrad überall leicht und schnell hin, muss ich weitere Distanzen fahren, würde ich öffentliche
Verkehrsmittel oder eine Mitfahrgelegenheit nehmen. Das ist nicht nur umweltfreundlich, sondern spart
auch jede Menge Geld.

Ich kann in meinem Leben z.B. auf Fleisch verzichten. Zum einen ist der Konsum von zu viel Fleisch ungesund, zum anderen unterstütze ich die Massenproduktion nicht. Die Millionen Tonnen verschwendeter Lebensmittel, von denen Fellmer spricht, beinhalten auch tierische Produkte. So müssen viele Tiere umsonst sterben, da die übermäßige Produktion nicht vom Käufer konsumiert werden kann. Das Fleisch landet später im Abfalleimer.
Außerdem könnte ich in meinem Leben auf ein Auto verzichten. Innerhalb der Stadt komme ich mit dem Fahrrad überall leicht und schnell hin, muss ich weitere Distanzen fahren, würde ich öffentliche Verkehrsmittel oder eine Mitfahrgelegenheit nehmen. Das ist nicht nur umweltfreundlich, sondern spart auch jede Menge Geld.
5.
Du nimmt mit deiner Klasse an einem Vortrag von Herrn Fellmer teil.
a)
Im Anschluss daran hast du die Möglichkeit, vier kritische Fragen zu seiner Lebenseinstellung an ihn zu richten. Schreibe diese auf.
1. Sie leben besser als viele mit festem Einkommen und das ohne einen Job zu haben. Finden Sie
das fair?
2. Finden Sie, Sie sind ein gutes Vorbild für Ihre Tochter?
3. Vieles bekommen Sie geschenkt. Bei großen Anschaffungen bieten Sie ihre Arbeitskraft an. Das
ist doch wie arbeiten gehen, nur dass Ihr Lohn direkt in einen Gegenstand fließt. Wo ist dann der
Unterschied zu geldlos leben?
4. Sie werden oft als Schmarotzer bezeichnet. Denken Sie, Leute, die Ihnen etwas schenken, haben
Mitleid mit Ihnen oder Ihrer Familie?

1. Sie leben besser als viele mit festem Einkommen und das ohne einen Job zu haben. Finden Sie das fair?
2. Finden Sie, Sie sind ein gutes Vorbild für Ihre Tochter?
3. Vieles bekommen Sie geschenkt. Bei großen Anschaffungen bieten Sie ihre Arbeitskraft an. Das ist doch wie arbeiten gehen, nur dass Ihr Lohn direkt in einen Gegenstand fließt. Wo ist dann der Unterschied zu geldlos leben?
4. Sie werden oft als Schmarotzer bezeichnet. Denken Sie, Leute, die Ihnen etwas schenken, haben Mitleid mit Ihnen oder Ihrer Familie?
b)
Was könnte Herr Fellmer entgegnen? Beantworte zwei deiner Fragen stellvertretend für Herrn Fellmer.
Tipp
Hier sollst du nur zwei der vier Fragen beantworten. Wir haben trotzdem alle Fragen beantwortet, um dir mehr Ideen zu geben, wie Herr Fellmer antworten könnte.
In deiner Prüfung solltest du dich aber unbedingt an die vorgegebene Aufgabenstellung halten.
Tipp
Hier sollst du nur zwei der vier Fragen beantworten. Wir haben trotzdem alle Fragen beantwortet, um dir mehr Ideen zu geben, wie Herr Fellmer antworten könnte.
In deiner Prüfung solltest du dich aber unbedingt an die vorgegebene Aufgabenstellung halten.
1. Natürlich ist das fair! Jeder könnte sich auch dazu entscheiden und genau das würde mich ja
sogar freuen! In meiner Idealvorstellung lebt jeder ohne Geld und das würde funktionieren!
2. Ja, ich finde, ich bin ein gutes Vorbild für meine Tochter und auch für viele andere Menschen.
Indem ich meiner Tochter vorlebe, dass Geld eben nicht alles ist, lernt sie, dass weniger besser ist.
Sie wird offener und sensibler für Umweltfragen, wie dem übermäßigen Konsum von Lebensmitteln
und der Wegwerfgesellschaft. Das finde ich sehr wichtig!
3. Der Unterschied liegt darin, dass alle zusammen eine Gemeinschaft bilden. Es gibt keine Armut
und kein Reichtum, weil niemand Geld sparen kann, da es keines gibt. Jeder bekommt genau das,
was er braucht und bietet seine Hilfe an, wo er kann. Ich finde, da gibt es einen großen
Unterschied.
4. Ganz und garnicht. Ich selbst finde nicht, dass ich ein Schmarotzer bin. Jeder kennt meine
Einstellung und bevor Leute etwas wegwerfen, können sie es doch weitergeben, egal an wen. Und
Leute, die sich dafür entscheiden, haben dann kein Mitleid mit uns. Ganz im Gegenteil, sie
unterstützen die Einstellung und freuen sich, wenn sie Gutes tun können. Man braucht dann kein
schlechtes Gewissen zu haben.

1. Natürlich ist das fair! Jeder könnte sich auch dazu entscheiden und genau das würde mich ja sogar freuen! In meiner Idealvorstellung lebt jeder ohne Geld und das würde funktionieren!
2. Ja, ich finde, ich bin ein gutes Vorbild für meine Tochter und auch für viele andere Menschen. Indem ich meiner Tochter vorlebe, dass Geld eben nicht alles ist, lernt sie, dass weniger besser ist. Sie wird offener und sensibler für Umweltfragen, wie dem übermäßigen Konsum von Lebensmitteln und der Wegwerfgesellschaft. Das finde ich sehr wichtig!
3. Der Unterschied liegt darin, dass alle zusammen eine Gemeinschaft bilden. Es gibt keine Armut und kein Reichtum, weil niemand Geld sparen kann, da es keines gibt. Jeder bekommt genau das, was er braucht und bietet seine Hilfe an, wo er kann. Ich finde, da gibt es einen großen Unterschied.
4. Ganz und garnicht. Ich selbst finde nicht, dass ich ein Schmarotzer bin. Jeder kennt meine Einstellung und bevor Leute etwas wegwerfen, können sie es doch weitergeben, egal an wen. Und Leute, die sich dafür entscheiden, haben dann kein Mitleid mit uns. Ganz im Gegenteil, sie unterstützen die Einstellung und freuen sich, wenn sie Gutes tun können. Man braucht dann kein schlechtes Gewissen zu haben.
6.
Raphael Fellmer pflegt einen alternativen Lebensstil.
Wie stehst du dazu? Stelle deine eigenen Standpunkt ausführlich dar.
Ich finde Raphael Fellmers Lebensziel sehr extrem aber auch erstaunlich. Auf der einen Seite sind seine
Vorstellungen teilweise utopisch, da sich seine Idealvorstellung der Gesellschaft so bestimmt nicht
umsetzen lässt. Auf der anderen Seite finde ich es aber auch beeindruckend, dass er damit an die
Öffentlichkeit geht, um auch andere davon zu überzeugen, denn so kann er die Gesellschaft wenigstens
aufklären und ein wenig verbessern. Ich kann mir vorstellen, dass sich viele Menschen Raphael Fellmer
zum Vorbild machen, auch wenn sie seinen Lebensstil nicht komplett übernehmen. Ich denke, wenn jeder
sich ein bisschen an Fellmers Einstellung orientieren und seinen eigenen Konsum überdenken würde,
könnte die Welt schon ganz anders aussehen. Deswegen finde ich seinen Lebensstil zwar extrem, aber
erstaunlich und denke, dass genau diese Extremen etwas in der Welt verändern können.

Ich finde Raphael Fellmers Lebensziel sehr extrem aber auch erstaunlich. Auf der einen Seite sind seine Vorstellungen teilweise utopisch, da sich seine Idealvorstellung der Gesellschaft so bestimmt nicht umsetzen lässt. Auf der anderen Seite finde ich es aber auch beeindruckend, dass er damit an die Öffentlichkeit geht, um auch andere davon zu überzeugen, denn so kann er die Gesellschaft wenigstens aufklären und ein wenig verbessern. Ich kann mir vorstellen, dass sich viele Menschen Raphael Fellmer zum Vorbild machen, auch wenn sie seinen Lebensstil nicht komplett übernehmen. Ich denke, wenn jeder sich ein bisschen an Fellmers Einstellung orientieren und seinen eigenen Konsum überdenken würde, könnte die Welt schon ganz anders aussehen. Deswegen finde ich seinen Lebensstil zwar extrem, aber erstaunlich und denke, dass genau diese Extremen etwas in der Welt verändern können.
7.
Freiwilliges Engagement ist in unserem Lebensumfeld wichtig, stößt aber auch an seine Grenzen.
Erstelle eine strukturierte Gliederung zum Thema, erötere es anhand konkreter Beispiele aus deiner Lebenswelt und nehme Stellung.
Tipp
In dieser Aufgabe sollst du die Grenzen von freiwilligem Engagement erörtern. Erötern bedeutet, dass du Vor- und Nachteile (pro und contra) dieses Themas gegeneinander abwägst.
Bevor du mit der Erörterung beginnst, ist es wichtig das Thema zuvor zu strukturieren. Das kannst du machen, indem du erst einmal freiweilliges Engagement definierst und dann Vor- und Nachteile untereinander schreibst. Das hilfst dir deine Eröterung leichter zu schreiben.
Beginne deine Erörterung dann mit einer kurzen Einleitung, dann dem Hauptteil mit Argumenten dafür und dagegen, mit Beispielen und Begründung, wäge sie gegeneinander ab und schreibe dann zum Schluss ein kurzes Fazit, in dem du Stellung nimmst.
Tipp
In dieser Aufgabe sollst du die Grenzen von freiwilligem Engagement erörtern. Erötern bedeutet, dass du Vor- und Nachteile (pro und contra) dieses Themas gegeneinander abwägst.
Bevor du mit der Erörterung beginnst, ist es wichtig das Thema zuvor zu strukturieren. Das kannst du machen, indem du erst einmal freiweilliges Engagement definierst und dann Vor- und Nachteile untereinander schreibst. Das hilfst dir deine Eröterung leichter zu schreiben.
Beginne deine Erörterung dann mit einer kurzen Einleitung, dann dem Hauptteil mit Argumenten dafür und dagegen, mit Beispielen und Begründung, wäge sie gegeneinander ab und schreibe dann zum Schluss ein kurzes Fazit, in dem du Stellung nimmst.
Definition „freiwilliges Engagement“: Wenn man sich freiwillig engagiert, bedeutet das, dass man ohne
dafür bezahlt zu werden, seine Hilfe anbietet. Freiwilliges Engagement wird auch oft Ehrenamt genannt.

Vorteile von freiwilligem Engagement:
1. Man erhält gesellschaftliche Anerkennung.
2. Wenn man sich freiwillig engagiert, lernt man viele Menschen kennen, die einem in anderen Bereichen
helfen können.
3. Bei einem freiwilligen Engagement erwirbt man Fähigkeiten, die für das eigene Leben wichtig sein
können.

Nachteile von freiwilligem Engagement:
1. Menschen, die sich freiwillig engagieren, können schnell ausgenutzt werden.
2. Man hat weniger Zeit für andere Dinge, wenn man sich freiwillig engagiert.
3. Häufig verlernen Menschen, die sich freiwillig engagieren „Nein“ zu sagen.

Freiwilliges Engagieren ist eine unentgeltliche Tätigkeit, die man freiwillig macht. Freiwilliges Engagement
ist wichtig, stößt aber auch an seine Grenzen.
Klare Vorteile von einer freiwilligen Tätigkeit ist die Anerkennung in der Gesellschaft, man tut etwas Gutes
und zwar freiwillig und ohne dafür bezahlt zu werden. Man handelt selbstlos, wie z.B. in der Freiwilligen
Feuerwehr. Man kann Menschen helfen und fühlt sich hinterher gut, mit seiner Zeit etwas Sinnvolles und
Wichtiges gemacht zu haben. Außerdem lernt man Menschen kennen, die für die Tätigkeit ihre Hilfe
in einem Bereich anzubieten. So kann aus freiwilligem Engagement ein gegenseitiges Helfen werden.
Wichtig zu nennen sind auch die Fähigkeiten, die man bei einem freiwilligen Engagement erwirbt. Bei der
Freiwilligen Feuerwehr lernt man Menschenleben zu retten, was für das eigene Leben genauso wichtig
werden kann.
Allerdings können Menschen, die sich freiwillig engagieren auch schnell ausgenutzt werden.
Meldet sich jemand im Verein freiwillig als Vorstandsmitglied, kann dieser schnell mehr Verantwortung
tragen als er eigentlich wollte. Oder andere entziehen sich der Verantwortung, weil es jemanden
Freiwilligen gibt, der das übernimmt. Dann kann es dazu kommen, dass der Freiwillige zu viel Zeit
investiert, sich nicht mehr geschätzt fühlt und unglücklich wird. Auch bei einem Ehrenamt, wie Essen für
Hilfsbedürftige ausgeben, kann es dazu kommen, dass die Freiwilligen ein schlechtes Gewissen
bekommen und verlernen „Nein“ zu sagen.
Zusammenfassend ist zu sagen, dass freiwilliges Engagement klar strukturiert werden und genau definiert
werden sollte, wieviel der Freiwillige leisten möchte. Dem Freiwilligen soll die Freiheit gelassen werden,
„Nein“ zu sagen, wenn die Arbeit einmal zu viel wird. Wird ihm die Freiheit gelassen, kommt es nicht
dazu, dass jemand ausgenutzt wird. Dann ist ein freiwilliges Engagement schön und sinnvoll und hilft
nicht nur anderen Menschen sondern wird von den Freiwilligen auch gerne gemacht.

Definition „freiwilliges Engagement“: Wenn man sich freiwillig engagiert, bedeutet das, dass man ohne dafür bezahlt zu werden, seine Hilfe anbietet. Freiwilliges Engagement wird auch oft Ehrenamt genannt.
Vorteile von freiwilligem Engagement:
1. Man erhält gesellschaftliche Anerkennung.
2. Wenn man sich freiwillig engagiert, lernt man viele Menschen kennen, die einem in anderen Bereichen helfen können.
3. Bei einem freiwilligen Engagement erwirbt man Fähigkeiten, die für das eigene Leben wichtig sein können.

Nachteile von freiwilligem Engagement:
1. Menschen, die sich freiwillig engagieren, können schnell ausgenutzt werden. 2. Man hat weniger Zeit für andere Dinge, wenn man sich freiwillig engagiert. 3. Häufig verlernen Menschen, die sich freiwillig engagieren „Nein“ zu sagen.
Freiwilliges Engagieren ist eine unentgeltliche Tätigkeit, die man freiwillig macht. Freiwilliges Engagement ist wichtig, stößt aber auch an seine Grenzen.
Klare Vorteile von einer freiwilligen Tätigkeit ist die Anerkennung in der Gesellschaft, man tut etwas Gutes und zwar freiwillig und ohne dafür bezahlt zu werden. Man handelt selbstlos, wie z.B. in der Freiwilligen Feuerwehr. Man kann Menschen helfen und fühlt sich hinterher gut, mit seiner Zeit etwas Sinnvolles und Wichtiges gemacht zu haben. Außerdem lernt man Menschen kennen, die für die Tätigkeit ihre Hilfe in einem Bereich anzubieten. So kann aus freiwilligem Engagement ein gegenseitiges Helfen werden. Wichtig zu nennen sind auch die Fähigkeiten, die man bei einem freiwilligen Engagement erwirbt. Bei der Freiwilligen Feuerwehr lernt man Menschenleben zu retten, was für das eigene Leben genauso wichtig werden kann.
Allerdings können Menschen, die sich freiwillig engagieren auch schnell ausgenutzt werden. Meldet sich jemand im Verein freiwillig als Vorstandsmitglied, kann dieser schnell mehr Verantwortung tragen als er eigentlich wollte. Oder andere entziehen sich der Verantwortung, weil es jemanden Freiwilligen gibt, der das übernimmt. Dann kann es dazu kommen, dass der Freiwillige zu viel Zeit investiert, sich nicht mehr geschätzt fühlt und unglücklich wird. Auch bei einem Ehrenamt, wie Essen für Hilfsbedürftige ausgeben, kann es dazu kommen, dass die Freiwilligen ein schlechtes Gewissen bekommen und verlernen „Nein“ zu sagen.
Zusammenfassend ist zu sagen, dass freiwilliges Engagement klar strukturiert werden und genau definiert werden sollte, wieviel der Freiwillige leisten möchte. Dem Freiwilligen soll die Freiheit gelassen werden, „Nein“ zu sagen, wenn die Arbeit einmal zu viel wird. Wird ihm die Freiheit gelassen, kommt es nicht dazu, dass jemand ausgenutzt wird. Dann ist ein freiwilliges Engagement schön und sinnvoll und hilft nicht nur anderen Menschen sondern wird von den Freiwilligen auch gerne gemacht.
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