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Text 1

Aufgaben
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Schriftlicher Sprachgebrauch

Die blauen und die grauen Tage (Romanauszug)

 
Evi war glücklich: Ihre geliebte Oma zog ins Haus der Familie ein. Evis ältere Schwester Vera war davon weniger begeistert. Sie hatte Angst vor Veränderungen, die das Leben mit einer alten, noch dazu etwas verwirrten Frau mit sich bringen würde. Evi genoss die Gemütlichkeit, die mit Oma ins Haus eingezogen war. Aber eines Tages trat „es“ zu ersten Mal auf: Oma verschwand und konnte sich hinterher an nichts
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mehr erinnern. Musste Oma jetzt ins Altersheim? Evi würde alles tun um das zu verhindern.
Sie waren mitten im Spiel, als Mariele Evi anstieß: „Du, ist das nicht deine Oma?“ Evi schaute in die Richtung, in die Marieles Finger zeigte. Oma saß auf der niedrigen Mauer, die das gegenüberliegende Grundstück umgab. Etwas an ihrer Haltung hinderte Evi daran, sie über die Straße hinweg anzurufen. „Spielt mal einen Moment ohne mich weiter“, sagte sie und lief hinüber.
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Oma sah ihr ohne ein Zeichen des Erkennens entgegen. Sie ließ die Schultern hängen und hielt den Kopf merkwürdig schief. „Ich suche jemanden“, sagte sie.
Evi setzte sich neben sie und fasste nach ihrer Hand. Oma zog die Hand weg. „Ich suche jemanden“, wiederholte sie. Sie trug nur einen Schuh. Der Strumpf des anderen Fußes hatte ein Loch, durch das der große Zeh herausschaute. Panik kroch in Evi hoch. Sie suchte den Boden vor und hinter dem
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Mäuerchen ab, als gäbe es nichts Wichtigeres auf der Welt, als den fehlenden Schuh zu finden. Er war nicht da.
„Komm, Oma“, sagte sie und die Panik war auch in ihrer Stimme, „ich bring dich nach Hause.“ Sie stand auf und wollte Oma sanft hochziehen, aber Oma widersetzte sich mit aller Kraft. „Ich gehe nur mit Evi.“ „Aber ich …“ Evis Stimme versagte.
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Auf einmal stand Tom neben ihr. „Sie erkennt mich nicht“, flüsterte Evi. „Sie will nicht aufstehn.“
„Wo ist denn ihr Schuh?“, fragte Tom. „Woher soll ich das wissen?“, zischte Evi ihn an. „Ich gehe nur mit Evi nach Hause“, sagte Oma störrisch zu Tom, „mit dir nicht und auch nicht mit der da.“ Evi wischte sich über die Augen. Drüben hatten die andern wieder zu spielen begonnen. Evi sah wie durch Nebel.
„Evi wartet auf Sie“, sagte Tom schließlich. „Dürfen wir Sie hinbringen?“
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Oma beäugte ihn misstrauisch. „Ist das auch kein Trick?“ „Bestimmt nicht.“
Oma stand auf. Evi nahm ihren rechten Arm, Tom ihren linken und Oma ließ es sich gefallen. Der Hut war ihr in den Nacken gerutscht, über ihre Wangen zogen sich Schmutzstreifen.
Ein Ehepaar kam ihnen entgegen. Die Frau starrte auf Omas Füße, der Mann auf ihr schmutziges Gesicht, er schüttelte den Kopf. Evi hatte einen bitteren Geschmack im Mund. Sie hätte gern etwas
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geschrien, das die Leute beleidigt hätte, so wie sie Oma beleidigt hatten, aber ihr fiel nichts ein.
Sie brachten Oma in ihr Zimmer. […] Oma saß auf dem Bett und sah unruhig zur Tür. „Evi soll kommen.“ „Sie kommt gleich.“ Tom zog Oma den Schuh aus und hob behutsam ihre Beine auf die Matratze. Omas Strümpfe waren zerrissen und die Haut darunter war zerschrammt. Oma rollte sich auf die Seite und schloss die Augen. Evi deckte sie zu. Im Flur lehnte sie sich gegen die Wand, ihr war speiübel. […]
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„Bleib bei ihr“, sagte die Mutter leise. „Ich rufe den Arzt.“ […] Als der Arzt kam, verließen die Mutter und Evi das Zimmer. […]Durch die Tür hörte Evi seine Stimme, die fest und beruhigend klang. Omas Stimme hörte sie nicht. Sie ging zur Mutter in die Küche. Die Mutter hatte Teewasser aufgesetzt, sie stand vorm Herd, die Finger gegen die Stirn gepresst.
„Papa hat recht“, sagte Evi. „Du arbeitest zu viel.“
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„Ich liebe meine Arbeit“, erwiderte die Mutter. „Das weißt du doch.“
„Und Oma liebst du nicht?“ Die Worte waren kaum heraus, da hätte Evi sie am liebsten wieder in den Mund zurückgestopft. Sie presste die Lippen zusammen, damit nicht noch mehr Unsinn herauskommen konnte. „Ich dachte, wir hätten das Thema abgeschlossen.“ Die Mutter griff in die Gebäckdose und knabberte ein Anisplätzchen. Wahrscheinlich war sie wieder den ganzen Tag nicht zum Essen
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gekommen. […]
„Tut mir leid.“
„Schon gut.“
Sie hörten Schritte auf der Treppe. Der Arzt kam in die Küche und die Mutter bat Evi, sich um Oma zu kümmern. Das alte Spiel. Während Evi zornig und gekränkt nach oben ging, fragte sie sich, warum die
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Mutter sie diesmal weggeschickt hatte. Ein Komplott, dachte sie, da unten wird über Omas Schicksal verhandelt und mich wollen sie nicht dabeihaben, damit ich ihnen nicht dreinrede und brav still halte. […]
„Leider hab ich ja nicht alles mitgekriegt“, sagte Vera, „aber es läuft darauf hinaus, dass der Doktor sich sofort um einen Platz in dem Heim kümmern will, das Oma sich ausgesucht hat, es sei denn, ihr Zustand ändert sich wieder.“
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„Sofort? Was heißt das, sofort?“
Vera hob die Schultern. „In den nächsten Tagen, so bald wie möglich eben.“
Erschrocken zerbiss Evi den Kandis. […] „Es muss doch eine andere Lösung geben!“
Vera räumte das Geschirr zusammen. „Wir können Oma schlecht festbinden, oder?“
„Red nicht so!“ Evi rutschte nach vorn auf die Stuhlkante. „Ist sie dir denn ganz egal?“
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Vera drehte sich langsam zu ihr herum. „Nein, Prinzessin, ist sie nicht, aber Mama ist mir auch nicht egal. Sie kann das nicht schaffen.“
„Aber wir alle zusammen.“ „Wir auch nicht. Mach dir doch nichts vor.“
„Eine Krankenschwester kann es schaffen“, sagte Evi, „oder ein Pfleger.“
Vera ließ Wasser für den Abwasch einlaufen. Eine Tasse glitt ihr aus der Hand und zersprang.
Text 1
Text 1
#romanauszug
1.
Im Text erfährst du einiges über die Familie von Evi.
Beantworte dazu folgende Fragen.
a)
Warum freut sich Evi auf den Einzug ihrer Oma?
0,5P
b)
Was erfährst du über den Gesundheitszustand der Großmutter?
0,5P
c)
Die alte Frau stellt ihre Familie vor eine große Herausforderung.
Beschreibe kurz das Problem.
1P
2.
Die Autorin Monika Feth hat ihrem Buch den Titel „Die blauen und die grauen Tage“ gegeben.
a)
Was will die Autorin mit dem Titel ausdrücken?
1P
b)
Finde für den vorliegenden Auszug eine eigene, zum Inhalt passende Überschrift.
0,5P
3.
Die Autorin verwendet in Zeile 23 folgenden bildhaften Vergleich:
„Evi sah wie durch Nebel.“
Erkläre die Bedeutung mit eigenen Worten.
1P
4.
Die Betreuung der Großmutter kann unterschiedlich aussehen.
Lies im Text die Zeilen 52 bis 74.
a)
Stelle die Ansichten von Evi und Vera stichpunktartig gegenüber.
2P
b)
Was denkst du über die Betreuung älterer Menschen?
Begründe deine Meinung ausführlich.
2P
5.
Evi geht am Abend aufgewühlt in ihr Zimmer. Dort schreibt sie einen neuen Eintrag in ihr Tagebuch, in dem sie ihre Gedanken und Gefühle zu den Ereignissen des Tages zum Ausdruck bringt.
Versetze dich in Evis Lage. Schreibe den Tagebucheintrag in der Ich-Form.
2P
#tagebucheintrag
6.
In der Karikatur (M1) wird der Umgang mit alten Menschen dargestellt.
a)
Beschreibe die Karikatur genau.
1P
b)
Stelle zwei Zusammenhänge zwischen Karikatur und Text her.
2P
#karikatur
7.
Evi liebt ihre Familie und fühlt sich für das Schicksal ihrer Oma verantwortlich.
Zeige an zwei weiteren Beispielen aus verschiedenen Lebensbereichen, wie auch du Verantwortung übernehmen kannst. Erläutere ausführlich.
3P
[nach oben]
#erläutern
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Schriftlicher Sprachgebrauch

Die blauen und die grauen Tage (Romanauszug)

7.
Evi liebt ihre Familie und fühlt sich für das Schicksal ihrer Oma verantwortlich.
Zeige an zwei weiteren Beispielen aus verschiedenen Lebensbereichen, wie auch du Verantwortung übernehmen kannst. Erläutere ausführlich.
Tipp
Der Operator erläutern verlangt von dir, dass du verständlich machst, in welchen Lebensbereichen du Verantwortung übernehmen kannst und dies mit Hilfe von zusätzlichen Informationen, wie Beispielen, veranschaulichst.
Tipp
Der Operator erläutern verlangt von dir, dass du verständlich machst, in welchen Lebensbereichen du Verantwortung übernehmen kannst und dies mit Hilfe von zusätzlichen Informationen, wie Beispielen, veranschaulichst.
[nach oben]
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Schriftlicher Sprachgebrauch

Die blauen und die grauen Tage (Romanauszug)

1.
Im Text erfährst du einiges über die Familie von Evi.
Beantworte dazu folgende Fragen.
a)
Warum freut sich Evi auf den Einzug ihrer Oma?
Evi freut sich auf den Einzug ihrer Oma, weil sie findet, dass sie Gemütlichkeit ins Haus mitbringt.

Evi freut sich auf den Einzug ihrer Oma, weil sie findet, dass sie Gemütlichkeit ins Haus mitbringt.
b)
Was erfährst du über den Gesundheitszustand der Großmutter?
Man erfährt über die Großmutter, dass sie wahrscheinlich an Demenz leidet. Jedenfalls verschwand
sie an einem Tag und konnte sich daran nicht mehr erinnern. Auch Evis Gesicht konnte sie nicht
mehr zuordnen.
Da der Arzt empfiehlt, die Großmutter in ein Altersheim zu bringen, kann man davon ausgehen,
dass sich die Krankheit verschlimmert, weswegen sie pflegebedürftig wird.

Man erfährt über die Großmutter, dass sie wahrscheinlich an Demenz leidet. Jedenfalls verschwand sie an einem Tag und konnte sich daran nicht mehr erinnern. Auch Evis Gesicht konnte sie nicht mehr zuordnen.
Da der Arzt empfiehlt, die Großmutter in ein Altersheim zu bringen, kann man davon ausgehen, dass sich die Krankheit verschlimmert, weswegen sie pflegebedürftig wird.
c)
Die alte Frau stellt ihr Familie vor eine große Herausforderung.
Beschreibe kurz das Problem.
Das Problem ist, dass die Krankheit der alten Frau fortschreitend ist. Die Tage, an denen sie
verschwindet und sich danach nicht mehr erinnern kann, werden häufiger werden. Deswegen wird
Evis Oma pflegebedürftig und muss betreut werden. Die Herausforderung ist, sie von zuhause aus
zu betreuen, denn die Eltern arbeiten und die Kinder müssen zur Schule.
Eine Alternative sieht die Familie darin, die Grßmutter in ein Altersheim zu bringen.

Das Problem ist, dass die Krankheit der alten Frau fortschreitend ist. Die Tage, an denen sie verschwindet und sich danach nicht mehr erinnern kann, werden häufiger werden. Deswegen wird Evis Oma pflegebedürftig und muss betreut werden. Die Herausforderung ist, sie von zuhause aus zu betreuen, denn die Eltern arbeiten und die Kinder müssen zur Schule.
Eine Alternative sieht die Familie darin, die Grßmutter in ein Altersheim zu bringen.
2.
Die Autorin Monika Feth hat ihrem Buch den Titel „Die blauen und die grauen Tage“ gegeben.
a)
Was will die Autorin mit dem Titel ausdrücken?
Die Autorin will mit dem Titel ausdrücken, dass es bei der Demenzerkrankung gute (blaue) und
schlechte (graue) Tage gibt. An guten Tagen hat Evis Oma keine Erinnerungslücken, an schlechten
Tagen kann es wieder passieren, dass sie verschwindet und sich danach nicht mehr erinnern kann.

Die Autorin will mit dem Titel ausdrücken, dass es bei der Demenzerkrankung gute (blaue) und schlechte (graue) Tage gibt. An guten Tagen hat Evis Oma keine Erinnerungslücken, an schlechten Tagen kann es wieder passieren, dass sie verschwindet und sich danach nicht mehr erinnern kann.
b)
Finde für den vorliegenden Auszug eine eigene, zum Inhalt passende Überschrift.
Eine harte Entscheidung

Eine harte Entscheidung
3.
Die Autorin verwendet in Zeile 23 folgenden bildhaften Vergleich:
„Evi sah wie durch Nebel.“
Erkläre die Bedeutung mit eigenen Worten.
Evi ist traurig darüber, dass ihre Oma verwirrt ist und sie nicht erkennt. Deswegen kommen ihr Tränen in
die Augen. Durch die feuchten Augen sieht sie dann wie durch Nebel, alles verschwommen und unscharf.

Evi ist traurig darüber, dass ihre Oma verwirrt ist und sie nicht erkennt. Deswegen kommen ihr Tränen in die Augen. Durch die feuchten Augen sieht sie dann wie durch Nebel, alles verschwommen und unscharf.
4.
Die Betreuung der Großmutter kann unterschiedlich aussehen.
Lies im Text die Zeilen 52 bis 74.
a)
Stelle die Ansichten von Evi und Vera stichpunktartig gegenüber.
Die Großmutter kann entweder im Heim betreut werden oder von zuhause aus.
Evi lehnt das Heim als Möglichkeit ab, wohingegen Vera dies als eine gute Option ansieht. Vera
denkt nicht, dass ihre Mutter die Betreuung der Großmutter zuhause schaffen kann, aber Evi ist
davon überzeugt, dass sie es alle zusammen schaffen mit Unterstützung einer Krankenschwester
oder Pfleger. Vera möchte ihre Oma nicht zuhause einsperren, doch Evi denkt, dass sie sich im
Heim auch wie eine Gefangene fühlen wird. Evi will nicht aufgeben. Ihre Schwester Vera nimmt sie
dabei nicht ernst.

Die Großmutter kann entweder im Heim betreut werden oder von zuhause aus. Evi lehnt das Heim als Möglichkeit ab, wohingegen Vera dies als eine gute Option ansieht. Vera denkt nicht, dass ihre Mutter die Betreuung der Großmutter zuhause schaffen kann, aber Evi ist davon überzeugt, dass sie es alle zusammen schaffen mit Unterstützung einer Krankenschwester oder Pfleger. Vera möchte ihre Oma nicht zuhause einsperren, doch Evi denkt, dass sie sich im Heim auch wie eine Gefangene fühlen wird. Evi will nicht aufgeben. Ihre Schwester Vera nimmt sie dabei nicht ernst.
b)
Was denkst du über die Betreuung älterer Menschen?
Begründe deine Meinung ausführlich.
Ich finde die Betreuung von älteren Menschen eine sinnvolle Sache. Zum einen kann der geliebte
Mensch in seiner gewohnten Umgebung bleiben, zum anderen wird er von einer vertrauten Person
betreut. Natürlich kann das eine Herausforderung sein, wenn die Familie berufstätig ist oder die
Kinder zur Schule gehen. Dennoch denke ich, dass alte Menschen es bevorzugen würden, nicht in
ein Heim zu gehen. Und meiner Meinung nach, gibt es genug Alternativen zum Heim, wenn die
Angehörigen keine 24-Stunden-Betreuung bieten können: man lässt entweder einen Pfleger
kommen, der die Familie in der Betreuung unterstützt oder hat die Möglichkeit eine Stunden- oder
Halbtagspfelge in Anspruch zu nehmen. Dann wird der ältere Mensch für eine bestimmte Zeit im
Pflegeheim betreut, wird aber dennoch jeden Tag wieder zurück nach Hause geholt.

Ich finde die Betreuung von älteren Menschen eine sinnvolle Sache. Zum einen kann der geliebte Mensch in seiner gewohnten Umgebung bleiben, zum anderen wird er von einer vertrauten Person betreut. Natürlich kann das eine Herausforderung sein, wenn die Familie berufstätig ist oder die Kinder zur Schule gehen. Dennoch denke ich, dass alte Menschen es bevorzugen würden, nicht in ein Heim zu gehen. Und meiner Meinung nach, gibt es genug Alternativen zum Heim, wenn die Angehörigen keine 24-Stunden-Betreuung bieten können: man lässt entweder einen Pfleger kommen, der die Familie in der Betreuung unterstützt oder hat die Möglichkeit eine Stunden- oder Halbtagspfelge in Anspruch zu nehmen. Dann wird der ältere Mensch für eine bestimmte Zeit im Pflegeheim betreut, wird aber dennoch jeden Tag wieder zurück nach Hause geholt.
5.
Evi geht am Abend aufgewühlt in ihr Zimmer. Dort schreibt sie einen neuen Eintrag in ihr Tagebuch, in dem sie ihre Gedanken und Gefühle zu den Ereignissen des Tages zum Ausdruck bringt.
Versetze dich in Evis Lage. Schreibe den Tagebucheintrag in der Ich-Form.
Liebes Tagebuch,
heute war ein verrückter Tag und ich kann es immernoch nicht fassen! Sie wollen Oma in ein Altersheim
abschieben. Das macht mich so wütend.
Klar war es heute krass, dass sie sich beim Spaziergang nicht mehr an den Rückweg erinnern konnte.
Und dass sie mich nicht wiedererkannt hat, hat mich ganz schön verletzt. Es tut auch jetzt immer noch
weh, wenn ich darüber nachdenke, dass sie nicht wusste, wer ich bin. Wie kann das sein?
Tom und ich haben sie dann nach Hause gebracht und Mama hat den Arzt geholt. Sie meinen, es sei das
Beste, wenn Oma in einem Heim betreut wird, wenn die Demenz weiter fortschreitet. Das Beste für wen?
Für Oma wohl kaum! Sie braucht uns doch jetzt mehr als je zuvor! Und wenn ich mir vorstelle ich sehe sie
nicht mehr jeden Tag und sie erkennt mich deswegen irgendwann garnicht mehr, bekomme ich
Gänsehaut. Das würde mir das Herz zerreißen. Auch das ist ein Grund, weswegen ich nicht will, dass sie
in ein Heim geht. Ich will so viel Zeit wie möglich mit ihr verbringen, damit sie mich bloß nicht vergisst.
Und versetzt man sich in Omas Lage, dann ist es ja wohl offensichtlich, dass sie lieber von uns betreut
wird, als von Fremden. Ich würde nach der Schule immer nach ihr schauen und abends wären Mama und
Papa da. Das kriegen wir schon irgendwie hin. Und im Notfall könnte ein Pfleger kommen oder sie könnte
immer noch in eine Tagespflege gehen, wenn wir an einem Tag mal nicht könnten. Hauptsache sie wohnt
bei uns!
Dass ich die Einzige bin, die sie nicht ins Altersheim abschieben will, finde ich einfach nur traurig. Nicht
mal Vera ist auf meiner Seite. Haben sie Oma denn nicht lieb? Ich kann es einfach nicht glauben, dass
das alle, außer mir, für die beste Lösung halten! Das kann einfach nicht wahr sein. Sie wird auf keinen Fall
ins Heim gehen! Dafür werde ich schon sorgen!
Ich melde mich wieder, wenn ich mich durchgesetzt habe!
Bis bald,
Evi

Liebes Tagebuch,
heute war ein verrückter Tag und ich kann es immernoch nicht fassen! Sie wollen Oma in ein Altersheim abschieben. Das macht mich so wütend.
Klar war es heute krass, dass sie sich beim Spaziergang nicht mehr an den Rückweg erinnern konnte. Und dass sie mich nicht wiedererkannt hat, hat mich ganz schön verletzt. Es tut auch jetzt immer noch weh, wenn ich darüber nachdenke, dass sie nicht wusste, wer ich bin. Wie kann das sein?
Tom und ich haben sie dann nach Hause gebracht und Mama hat den Arzt geholt. Sie meinen, es sei das Beste, wenn Oma in einem Heim betreut wird, wenn die Demenz weiter fortschreitet. Das Beste für wen? Für Oma wohl kaum! Sie braucht uns doch jetzt mehr als je zuvor! Und wenn ich mir vorstelle ich sehe sie nicht mehr jeden Tag und sie erkennt mich deswegen irgendwann garnicht mehr, bekomme ich Gänsehaut. Das würde mir das Herz zerreißen. Auch das ist ein Grund, weswegen ich nicht will, dass sie in ein Heim geht. Ich will so viel Zeit wie möglich mit ihr verbringen, damit sie mich bloß nicht vergisst.
Und versetzt man sich in Omas Lage, dann ist es ja wohl offensichtlich, dass sie lieber von uns betreut wird, als von Fremden. Ich würde nach der Schule immer nach ihr schauen und abends wären Mama und Papa da. Das kriegen wir schon irgendwie hin. Und im Notfall könnte ein Pfleger kommen oder sie könnte immer noch in eine Tagespflege gehen, wenn wir an einem Tag mal nicht könnten. Hauptsache sie wohnt bei uns!
Dass ich die Einzige bin, die sie nicht ins Altersheim abschieben will, finde ich einfach nur traurig. Nicht mal Vera ist auf meiner Seite. Haben sie Oma denn nicht lieb? Ich kann es einfach nicht glauben, dass das alle, außer mir, für die beste Lösung halten! Das kann einfach nicht wahr sein. Sie wird auf keinen Fall ins Heim gehen! Dafür werde ich schon sorgen!
Ich melde mich wieder, wenn ich mich durchgesetzt habe!
Bis bald!
Evi
6.
In der Karikatur (M1) wird der Umgang mit alten Menschen dargestellt.
a)
Beschreibe die Karikatur genau.
Die Karikatur zeigt einen alten Mann, der auf dem Spielplatz mit Krückstock in der Hand eine
Rutsche herunter rutscht. Er lacht dabei und auch das Kind, sein Enkel, das unten an der Rutsche
steht, freut sich. Eine Frau steht daneben, die Tochter des alten Mannes, und scheint nervös und
besorgt zu sein. Sie sagt: „Um Gottes Willen Papa. - Hast du jetzt auch noch vergessen, dass du
alt bist?“

Die Karikatur zeigt einen alten Mann, der auf dem Spielplatz mit Krückstock in der Hand eine Rutsche herunter rutscht. Er lacht dabei und auch das Kind, sein Enkel, das unten an der Rutsche steht, freut sich. Eine Frau steht daneben, die Tochter des alten Mannes, und scheint nervös und besorgt zu sein. Sie sagt: „Um Gottes Willen Papa. - Hast du jetzt auch noch vergessen, dass du alt bist?“
b)
Stelle zwei Zusammenhänge zwischen Karikatur und Text her.
Man kann Zusammenhänge zwischen Karikatur und Text herstellen. In der Karikatur sowie im Text
scheinen die älteren Menschen Alzheimer zu haben, bzw. Dinge zu vergessen. In beiden Fällen sind
die Eltern besorgt deswegen.

Man kann Zusammenhänge zwischen Karikatur und Text herstellen. In der Karikatur sowie im Text scheinen die älteren Menschen Alzheimer zu haben, bzw. Dinge zu vergessen. In beiden Fällen sind die Eltern besorgt deswegen.
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