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Aufgaben
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Schriftlicher Sprachgebrauch

Erziehung durch die Peergroup

 
Größere Mengen Alkohol trinken, spät nach Hause kommen, Eltern anlügen, den modischen Style anderer annehmen - Teenager probieren mit Gleichaltrigen vieles aus, was ihre Eltern nicht immer gut finden. Manche zaghaft, andere richtig exzessiv. „Ich habe mich von meiner Freundin Paula ganz schön mitreißen lassen“, erzählt die heute 23-jährige Annabell. „Sie war so cool , sie hat mit 14 angefangen zu
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rauchen, hat sich stark geschminkt, die Haare gefärbt und ist immer mit älteren Jungs abgehangen. Das gefiel mir - da wollte ich auch dazugehören.“ Annabell änderte ebenfalls ihr Äußeres, begann zu rauchen, obwohl sie es widerlich fand, und versuchte, den Geruch mit Haarspray und Parfüm zu überdecken, wenn sie nach Hause kam. „Einmal hat meine Mutter mich auf das Rauchen angesprochen und angefangen zu weinen, weil sie so enttäuscht von mir war. Das hat mir ein richtig schlechtes
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Gewissen gemacht - und eigentlich wusste ich ganz genau, dass das, was ich da machte, überhaupt nicht ich bin.“ Ein Jahr lang zog sich diese Phase hin, dann wechselte Paula die Schule, und Annabell wurde wieder zu Annabell, die ihre Leidenschaft für die Schultheatergruppe entdeckte.
Die Bedeutung der Peergroup also der Gruppe der Gleichaltrigen, wird mit zunehmendem Teenageralter immer größer. „Wenn ich zu einer Gruppe gehöre, die ich attraktiv finde, stärkt das mein Selbstwert-
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gefühl“, erläutert Diplompsychologe Bodo Reuser. Studien belegen, dass Heranwachsende ungefähr ab einem Alter von zehn Jahren die Welt auf eigenen Wegen erkunden wollen - und dazu suchen sie sich neue Verbündete. „Die Hochphase dieser neuen Bindungen ist mit ungefähr 14 Jahren erreicht“, so Reuser. Freundschaften werden außerordentlich wichtig, teilweise ersetzen sie sogar die Eltern als
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engste Vertrauenspersonen.
Auch Franziska erlebte mit ihren Freundinnen in der achten und neunten Klasse eine experimentelle Zeit, in der sie sich aus heutiger Sicht gar nicht wohlfühlte. „Wir waren eine Gruppe von sechs Mädels. Auf einmal begann der Alkohol interessant zu werden - und alle machten mit“, erzählt die 17-Jährige. Beinahe jedes Wochenende gingen die Minderjährigen feiern, betranken sich und kamen auch schon mal später als verabredet nach Hause. „Einmal war es bei mir vier Uhr morgens - da war vielleicht was
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los“, erinnert sich Franziska. Doch das Schlimmste war für die Schülerin, wie ihr Vater reagierte, als sie ihm einmal morgens verkatert begegnete. „Er hat mich bestimmt eine halbe Stunde lang damit aufgezogen. Das war extrem unangenehm. Denn eigentlich war es mir immer wichtig, Regeln zu befolgen und meine Eltern nicht zu enttäuschen. Aber irgendwie habe ich mich von den anderen mitreißen lassen.“
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Die Berufsberaterin Ulrike Bentlage weiß, warum Jugendliche sich so gerne von der Peergroup beeinflussen lassen: „Je enger man in die Gruppendynamik einer nicht frei gewählten Gemeinschaft - wie der in der Schule - eingebunden ist, desto eher tut man Dinge, die gegen die eigenen Bedürfnisse gehen.“ Und Cliquen sind nun mal der Mittelpunkt des sozialen Lebens von Pubertierenden. Allerdings ist das eine Phase, die sich wieder abschwächt. Auch bei Franziska war es so. Ihrer Clique blieb sie treu,
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dem Alkohol aber nicht, was durchaus geachtet wurde. „Meine Freunde haben mir sogar alkoholfreies Bier bestellt und gesagt, dass sie es gut finden, wenn ich nichts trinke.“ Sie wollte sie dazu bringen, es ihr gleich zu tun, doch sie lehnten mit der Begründung ab, sich durch das Trinken interessant machen zu wollen. „Dass sich meine Freunde während dieser Zeit so verstellt haben, fand ich sehr schade“, erinnert sich Franziska im Nachhinein.
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Es ist für Jugendliche auf die Dauer sehr anstrengend, sich an die Peergroups aus dem schulischen Umfeld anzupassen. Gerade, weil dies nicht immer den eigenen Interessen und Charaktereigenschaften entspricht. Gemeinschaften, die man sich im privaten Bereich sucht, sei es kirchlich, sportlich, musikalisch oder künstlerisch, wirken eher stabilisierend. Denn hier herrschen Gemeinsamkeiten vor, man handelt aus gleichen Interessen. „Das ist meist konstruktiver und bringt den Jugendlichen mehr als
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die schulische Zwangsgemeinschaft“, weiß Bentlage aus zahlreichen Gesprächen mit Schülern.
Ob Schule oder Verein, eines gilt für beide Gruppen: Jugendlichen ist es extrem wichtig, sich mit Gleichaltrigen zu identifizieren, da damit ihr Selbstwertgefühl gestärkt wird. Gleichzeitig dienen die Freunde als soziale Puffer, die helfen, Situationen wie etwa Mobbing oder Ärger mit den Eltern zu bewältigen. Dennoch werden Mutter und Vater von Pubertierenden nicht grundsätzlich ausgeschlossen.
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Stimmt die Basis, sind also Vertrauen und Respekt da, wird die Bindung zu den Eltern auch weiterbestehen. Nur vielleicht weniger intensiv. Droht ein Kind dennoch, in einem negativen Freundeskreis zu geraten, helfen keine Verbote. Die führen nur zu Heimlichkeiten. „Wichtiger ist es, den Kontakt zu halten und sich miteinander zu beschäftigen“, rät Reuser, der die Erziehungsberatungsstelle der evangelischen Kirche in Mannheim leitet. Auch wenn das manchmal leichter gesagt ist als getan, ist
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der respektvolle Dialog das einzig Zielführende. Der richtige Weg könnte sein, bestimmte Fragen zu stellen: „Was magst du so an der Person? Was ist eure gemeinsame Basis?“, sagt Bentlage. Eltern dürfen ruhig sagen, was sie an dem Freund stört, und ein Nachdenken über Konsequenzen anregen, die der Umgang in der Außenwirkung mit sich bringen könnte. Jeder muss ein Gespür dafür entwickeln, wo er hinpasst. Das gilt auch später für das berufliche Umfeld. Geschult werden kann das bereits im
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Jugendalter.
nach: Angelika Finkenwirth, Die Erziehung der Peergroup. Aus: Magazin Schule. Heft 4/2015, S. 106 ff.
Text 2
Text 2
bearbeitet von SchulLV
#nichtlinearertext#sachtext
1.
Formuliere eine Kurzzusammenfassung zum Text.
2P
#zusammenfassen
2.
Folgende Begriffe kommen im Text als Fremdwörter vor.
Suche sie heraus und ordne sie entsprechend zu.
a)
übermäßig, ausschweifend, ausufernd
b)
Abschnitt, Stufe einer Entwicklung
c)
ungünstig, verneinend, nachteilig
d)
Folge, Folgerung, Auswirkung
2P
#fremdwörter
3.
Der Einfluss von Peergroups auf Jugendliche ist nicht zu unterschätzen.
a)
Sie können das Verhalten von Jugendlichen negativ beeinflussen.
Nenne stichpunktartig vier Beispiele im Text.
2P
b)
Beschreibe ausführlich anhand von zwei eigenen Beispielen, welche Vorteile es haben kann, zu einer Gruppe zu gehören.
2P
#nennen#beispiel#stichpunkte
4.
Auch wenn die Gruppe der Gleichaltrigen für Jugendlich eine wichtige Rolle spielt, geht der Einfluss der Eltern nicht zwingend verloren.
Zitiere zwei Textstellen, aus denen hervorgeht, wie Eltern reagieren können, wenn sie mit den Freunden ihrer Kinder nicht einverstanden sind.
1P
#zitieren
5.
Dein bester Freund/ deine beste Freundin hat sich in den letzten Wochen stark verändert und gibt damit an, wie viel er/sie trinken kann.
Schreibe ihm/ihr eine E-Mail, in der du deine Sorgen begründet zum Ausdruck bringst.
2P
#begründen
6.
In der Abbildung (M2) wird das Ergebnis einer Umfrage unter Jugendlichen grafisch dargestellt.
a)
Beschreibe die Statistik. Arbeite mindestens drei wesentliche Aussagen heraus.
1,5P
b)
Welche der hier aufgeführten Werte sind dir besonders wichtig?
Entscheide dich für mindestens zwei und begründe ausführlich.
2P
#beschreiben#begründen
7.
„Nein“ zu sagen und sich gegen die Mehrheit zu stellen, fällt nicht nur in Bezug auf Rauchen und Trinken schwer.
Zeige an zwei weiteren Situationen, warum es manchmal vernünftiger ist, seinen eigenen Weg zu gehen. Nimm dazu ausführlich Stellung.
3P
[nach oben]
#stellungnahme
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Lösungen
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Schriftlicher Sprachgebrauch

Erziehung durch die Peergroup

1.
Formuliere eine Kurzzusammenfassung zum Text.
In dem Text geht es um Jugendliche, die in einem Alter ab etwa 10 Jahren beginnen, sich einer
gleichatrigen Gruppe anzuschließen. In diesem Alter beginnen die Jugendlichen die Welt auf eigenen
Wegen zu erkunden und sich mit anderen Gleichaltrigen zu identifizieren. Die Teenager probieren sich aus
und wollen einer Gemeinschaft angehören. Dabei gibt es Gruppen, die nicht frei gewählt werden, wie
etwa in der Schule oder Gruppen, in denen die Interessen geteilt werden. Je enger die Gruppendynamik
einer nicht frei gewählten Gruppe ist, desto eher tut man Dinge, die gegen eigene Bedürfnisse gehen.
Aber diese Phase schwächt auch irgendwann wieder ab. Viel konstruktiver sind Gruppen, die zu den
eigenen Charkatereigenschaften passen. Fakt ist, dass Gruppen für Jugendliche sehr wichtig sind, denn
sie stärken das Selbstwertgefühl. Oft werden die Freunde zu den engsten Vertrauenspersonen, aber auch
die Beziehung zu den Eltern muss in dieser Zeit nicht leiden. Wichtig ist es, dass die Eltern den Kontakt
halten und Zeit mit ihren Kindern verbringen.

In dem Text geht es um Jugendliche, die in einem Alter ab etwa 10 Jahren beginnen, sich einer gleichatrigen Gruppe anzuschließen. In diesem Alter beginnen die Jugendlichen die Welt auf eigenen Wegen zu erkunden und sich mit anderen Gleichaltrigen zu identifizieren. Die Teenager probieren sich aus und wollen einer Gemeinschaft angehören. Dabei gibt es Gruppen, die nicht frei gewählt werden, wie etwa in der Schule oder Gruppen, in denen die Interessen geteilt werden. Je enger die Gruppendynamik einer nicht frei gewählten Gruppe ist, desto eher tut man Dinge, die gegen eigene Bedürfnisse gehen. Aber diese Phase schwächt auch irgendwann wieder ab. Viel konstruktiver sind Gruppen, die zu den eigenen Charkatereigenschaften passen. Fakt ist, dass Gruppen für Jugendliche sehr wichtig sind, denn sie stärken das Selbstwertgefühl. Oft werden die Freunde zu den engsten Vertrauenspersonen, aber auch die Beziehung zu den Eltern muss in dieser Zeit nicht leiden. Wichtig ist es, dass die Eltern den Kontakt halten und Zeit mit ihren Kindern verbringen.
2.
Folgende Begriffe kommen im Text als Fremdwörter vor.
Suche sie heraus und ordne sie entsprechend zu.
a)
übermäßig, ausschweifend, ausufernd = exzessiv
b)
Abschnitt, Stufe einer Entwicklung = Phase
c)
ungünstig, verneinend, nachteilig = negativ
d)
Folge, Folgerung, Auswirkung = Konsequenz
3.
Der Einfluss von Peergroups auf Jugendliche ist nicht zu unterschätzen.
a)
Sie können das Verhalten von Jugendlichen negativ beeinflussen.
Nenne stichpunktartig vier Beispiele im Text.
Peergroups können den Jugendlichen dazu bringen, dass er seine Eltern anlügt oder heimlich
Dinge tut. Teenager lassen sich mitreißen und befolgen nicht mehr die Regeln der Eltern. Eine
negative Folge kann auch sein, dass die Jugendlichen so beeinflusst werden, dass sie Dinge tun,
die sie eigentlich garnicht mögen. Oft kommt es in der Peergroup zum übermäßigen
Alkoholkonsum oder es wird geraucht. Manchmal hören die Teenager nicht auf ihre Eltern und
kommen zum Beispiel später nach Hause als vereinbart.

Peergroups können den Jugendlichen dazu bringen, dass er seine Eltern anlügt oder heimlich Dinge tut. Teenager lassen sich mitreißen und befolgen nicht mehr die Regeln der Eltern. Eine negative Folge kann auch sein, dass die Jugendlichen so beeinflusst werden, dass sie Dinge tun, die sie eigentlich garnicht mögen. Oft kommt es in der Peergroup zum übermäßigen Alkoholkonsum oder es wird geraucht. Manchmal hören die Teenager nicht auf ihre Eltern und kommen zum Beispiel später nach Hause als vereinbart.
b)
Beschreibe ausführlich anhand von zwei eigenen Beispielen, welche Vorteile es haben kann, zu einer Gruppe zu gehören.
Es ist schön, zu einer Gruppe zu gehören, in der man gemeinsame Interessen verfolgt. Es macht
zum Beispiel weniger Spaß alleine Musik zu machen. Da ist es schön, eine gemeinsame Gruppe
zum Musizieren zu haben. Der Vorteil dabei ist, dass man sich zum einen selbst verwirklichen und
gegenseitig helfen kann. Man bekommt Rückmeldung und kann sich so weiterentwickeln und
verbessern. Zum anderen schweißt ein gemeinsames Hobby zusammen und große Freundschaften
können entstehen.
Es kann aber auch von Vorteil sein, einer Gruppe anzugehören, die man nicht frei gewählt hat. Da
fällt mir z.B. eine Gruppenarbeit in der Schule ein. Obwohl man mit einer Person gar nicht
befreundet ist, merkt man, dass sie gute Ideen und Vorschläge hat. Man lernt auch mit Menschen
zurecht zu kommen, deren Charaktereigenschaften eigentlich gar nicht zu einem passen. Das ist
von Vorteil, wenn man später im Berufsleben teamfähig sein muss.

Es ist schön, zu einer Gruppe zu gehören, in der man gemeinsame Interessen verfolgt. Es macht zum Beispiel weniger Spaß alleine Musik zu machen. Da ist es schön, eine gemeinsame Gruppe zum Musizieren zu haben. Der Vorteil dabei ist, dass man sich zum einen selbst verwirklichen und gegenseitig helfen kann. Man bekommt Rückmeldung und kann sich so weiterentwickeln und verbessern. Zum anderen schweißt ein gemeinsames Hobby zusammen und große Freundschaften können entstehen.
Es kann aber auch von Vorteil sein, einer Gruppe anzugehören, die man nicht frei gewählt hat. Da fällt mir z.B. eine Gruppenarbeit in der Schule ein. Obwohl man mit einer Person gar nicht befreundet ist, merkt man, dass sie gute Ideen und Vorschläge hat. Man lernt auch mit Menschen zurecht zu kommen, deren Charaktereigenschaften eigentlich gar nicht zu einem passen. Das ist von Vorteil, wenn man später im Berufsleben teamfähig sein muss.
4.
Auch wenn die Gruppe der Gleichaltrigen für Jugendlich eine wichtige Rolle spielt, geht der Einfluss der Eltern nicht zwingend verloren.
Zitiere zwei Textstellen, aus denen hervorgeht, wie Eltern reagieren können, wenn sie mit den Freunden ihrer Kinder nicht einverstanden sind.
„Der richtige Weg könnte sein, bestimmte Fragen zu stellen: Was magst du so an der Person? Was ist
eure gemeinsame Basis?“ (Z. 55 f.), „Eltern dürfen ruhig sagen, was sie an dem Freund stört, und ein
Nachdenken über Konsequenzen anregen, die der Umgang in der Außenwirkung mit sich bringen
könnte.“ (Z. 56-58).

„Der richtige Weg könnte sein, bestimmte Fragen zu stellen: Was magst du so an der Person? Was ist eure gemeinsame Basis?“ (Z. 55 f.), „Eltern dürfen ruhig sagen, was sie an dem Freund stört, und ein Nachdenken über Konsequenzen anregen, die der Umgang in der Außenwirkung mit sich bringen könnte.“ (Z. 56-58)
5.
Dein bester Freund/ deine beste Freundin hat sich in den letzten Wochen stark verändert und gibt damit an, wie viel er/sie trinken kann.
Schreibe ihm/ihr eine E-Mail, in der du deine Sorgen begründet zum Ausdruck bringst.
Hey Tobi,
ich schreibe dir, weil ich dich kaum wiedererkenne. Seitdem du in den letzten Wochen an den
Wochenenden nur noch getrunken hast, bist du einfach nicht mehr der Alte. Sonst warst du immer der
Erste, der uns alle am Wochenende motiviert hat, auf's Fußballfeld zu gehen, um eine Runde zu kicken.
Jetzt bist du träge und verbringst das Wochenende mit Alkohol am Abend und Auskurieren über den Tag.
Das klingt so gar nicht nach dir! Dein Traum war es immer, mit Fußball irgendwann Geld zu verdienen,
das kannst du aber vergessen, wenn du so weiter machst! Meinst du, du bist ein guter Sportler, wenn du
nichts anderes mehr machst, als Trinken?
Und sieht man dich dann doch mal, in der Schule, darf man sich deine Angeberei anhören, wieviel du ja
trinken kannst und wie uncool ich bin, dass ich nach einem Bier nach Hause gehe. Hörst du dir eigentlich
selbst noch zu? Der Alkohol verändert dich so und du merkst es selbst nicht mal. Ich habe versucht dich
darauf anzusprechen, aber du blockst ab oder wirst direkt wütend, das ist nicht normal. Und jetzt habe
ich auch noch erfahren, dass du am Donnerstag nach der Schule getrunken hast. Ganz ehrlich: So fängt
Alkoholismus an! Wie weit willst du es kommen lassen? Irgendwann trinkst du jeden Tag, immer mehr, bis
du wirklich nicht mehr du selbst bist. Ich mache mir einfach Sorgen, meinen besten Freund zu verlieren.
Den besten Freund, der aktiv und sportlich ist, der immer für mich da ist und mit dem man so viel Spaß
haben kann. Der Alkohol macht genau das Gegenteil aus dir: Du bist träge, hast nur Spaß, wenn du
getrunken hast und willst nichts mehr mit uns machen. Ich hoffe einfach der wahre Tobi kommt zurück
und hört auf, so viel zu trinken. Bei uns bist du nämlich auch ohne cool, weil wir dich
kennen und du dich bei uns nicht verstellen musst. Und genau diesen Typen lieben wir so! Also hör auf
damit und komm endlich wieder zu deinen richtigen Freunden!
Bis bald und pass auf dich auf!
Steffen

Hey Tobi,
ich schreibe dir, weil ich dich kaum wiedererkenne. Seitdem du in den letzten Wochen an den Wochenenden nur noch getrunken hast, bist du einfach nicht mehr der Alte. Sonst warst du immer der Erste, der uns alle am Wochenende motiviert hat, auf's Fußballfeld zu gehen, um eine Runde zu kicken. Jetzt bist du träge und verbringst das Wochenende mit Alkohol am Abend und Auskurieren über den Tag. Das klingt so gar nicht nach dir! Dein Traum war es immer, mit Fußball irgendwann Geld zu verdienen, das kannst du aber vergessen, wenn du so weiter machst! Meinst du, du bist ein guter Sportler, wenn du nichts anderes mehr machst, als Trinken?
Und sieht man dich dann doch mal, in der Schule, darf man sich deine Angeberei anhören, wieviel du ja trinken kannst und wie uncool ich bin, dass ich nach einem Bier nach Hause gehe. Hörst du dir eigentlich selbst noch zu? Der Alkohol verändert dich so und du merkst es selbst nicht mal. Ich habe versucht dich darauf anzusprechen, aber du blockst ab oder wirst direkt wütend, das ist nicht normal. Und jetzt habe ich auch noch erfahren, dass du am Donnerstag nach der Schule getrunken hast. Ganz ehrlich: So fängt Alkoholismus an! Wie weit willst du es kommen lassen? Irgendwann trinkst du jeden Tag, immer mehr, bis du wirklich nicht mehr du selbst bist. Ich mache mir einfach Sorgen, meinen besten Freund zu verlieren. Den besten Freund, der aktiv und sportlich ist, der immer für mich da ist und mit dem man so viel Spaß haben kann. Der Alkohol macht genau das Gegenteil aus dir: Du bist träge, hast nur Spaß, wenn du getrunken hast und willst nichts mehr mit uns machen. Ich hoffe einfach der wahre Tobi kommt zurück und hört auf, so viel zu trinken. Bei uns bist du nämlich auch ohne cool, weil wir dich kennen und du dich bei uns nicht verstellen musst. Und genau diesen Typen lieben wir so! Also hör auf damit und komm endlich wieder zu deinen richtigen Freunden!
Bis bald und pass auf dich auf!
Steffen
6.
In der Abbildung (M2) wird das Ergebnis einer Umfrage unter Jugendlichen grafisch dargestellt.
a)
Beschreibe die Statistik. Arbeite mindestens drei wesentliche Aussagen heraus.
Das Balkendiagramm zeigt, auf was die Jugendlichen zwischen 12 und 25 Jahren Wert legen.
Dabei sind die Ergebnisse aus 2002 und 2010 in Prozent angegeben. Das Wichtigste ist den
Jugendlichen, gute Freunde zu haben und ein gutes Familienleben zu führen. 2010 empfinden dies
fast 100 % der Befragten als wichtig. Interessant ist auch, das etwa die Hälfte der Jugendlichen es
wichtig findet, die eigenen Bedürfnisse durchzusetzen und sozial Benachteiligten zu helfen. Am
Unwichtigsten ist es den Teenagern, das zu tun, was die anderen auch tun. Der Wert ist sogar
innerhalb der letzten acht Jahre von 16 % auf 14 % gesunken.

Das Balkendiagramm zeigt, auf was die Jugendlichen zwischen 12 und 25 Jahren Wert legen. Dabei sind die Ergebnisse aus 2002 und 2010 in Prozent angegeben. Das Wichtigste ist den Jugendlichen, gute Freunde zu haben und ein gutes Familienleben zu führen. 2010 empfinden dies fast 100 % der Befragten als wichtig. Interessant ist auch, das etwa die Hälfte der Jugendlichen es wichtig findet, die eigenen Bedürfnisse durchzusetzen und sozial Benachteiligten zu helfen. Am Unwichtigsten ist es den Teenagern, das zu tun, was die anderen auch tun. Der Wert ist sogar innerhalb der letzten acht Jahre von 16 % auf 14 % gesunken.
b)
Welche der hier aufgeführten Werte sind dir besonders wichtig?
Entscheide dich für mindestens zwei und begründe ausführlich.
Mir ist es, wie den Befragten auch, am Wichtigsten gute Freunde zu haben und ein gutes
Familienleben zu führen. Ich finde es schön, Menschen zu haben, auf die man zählen kann und die
einen lieben. Mit ihnen macht es am Meisten Spaß, Dinge zu unternehmen, aber sie sind auch in
schlechten Zeiten immer da.
Außerdem finde ich es auch bedeutend, das Leben in vollen Zügen zu genießen. Man hat nur ein
Leben und sollte es daher meiner Meinung nach auskosten. Seine Freizeit mit positiven Aktivitäten
zu gestalten halte ich für sehr sinnvoll, denn es sind die schönen Erinnerung, die das Leben
lebenswert machen und aus denen wir Kraft schöpfen können.
Allerdings bin ich auch der Meinung, dass man dabei eigenverantworlich leben und handeln sollte.
Man soll zwar das Leben genießen, dafür aber auch etwas leisten. Seine Pflichten zu kennen und
für sich Verantwortung übernehmen zu können, finde ich sehr wichtig.

Mir ist es, wie den Befragten auch, am Wichtigsten gute Freunde zu haben und ein gutes Familienleben zu führen. Ich finde es schön, Menschen zu haben, auf die man zählen kann und die einen lieben. Mit ihnen macht es am Meisten Spaß, Dinge zu unternehmen, aber sie sind auch in schlechten Zeiten immer da.
Außerdem finde ich es auch bedeutend, das Leben in vollen Zügen zu genießen. Man hat nur ein Leben und sollte es daher meiner Meinung nach auskosten. Seine Freizeit mit positiven Aktivitäten zu gestalten halte ich für sehr sinnvoll, denn es sind die schönen Erinnerung, die das Leben lebenswert machen und aus denen wir Kraft schöpfen können.
Allerdings bin ich auch der Meinung, dass man dabei eigenverantworlich leben und handeln sollte. Man soll zwar das Leben genießen, dafür aber auch etwas leisten. Seine Pflichten zu kennen und für sich Verantwortung übernehmen zu können, finde ich sehr wichtig.
7.
„Nein“ zu sagen und sich gegen die Mehrheit zu stellen, fällt nicht nur in Bezug auf Rauchen und Trinken schwer.
Zeige an zwei weiteren Situationen, warum es manchmal vernünftiger ist, seinen eigenen Weg zu gehen. Nimm dazu ausführlich Stellung.
In manchen Situationen ist es sehr schwer „Nein“ zu sagen. Da fällt mir z.B. die Situation auf der Party
ein, wenn es schon relativ spät ist. Man merkt, man wird müde und sollte langsam nach Hause gehen,
denn am nächsten Tag hat man auch schon wieder Pläne. Dann gibt es immer wieder Leute, die
versuchen, einen zu überreden, noch etwas zu bleiben. Schafft man es nicht „Nein“ zu sagen, ist man am
nächsten Tag träge und erreicht nicht das, was man eigentlich vor hatte. Deswegen ist es vernünftig
„Nein“ zu sagen, denn nur man selbst weiß, wann der Körper Ruhe braucht. Und wer seinem Körper
zuhört und ihm Entspannung gönnt, lebt auch viel gesünder.
Aber auch in einem Verein, wie z.B. einem Sportverein, kann es vernünftig sein „Nein“ zu sagen. Denn
wenn man merkt, dass viel mehr von einem verlangt wird, wie man zeitlich schaffen kann, muss man
lernen sich zurückzunehmen. Natürlich ist es schön, seinem Hobby nachzugehen, aber es kann dann
auch schnell zur Last werden. Man muss lernen Vernunft zu haben und dem Hobby nur solange
nachzugehen, wie es einem Spaß macht. Denn sonst hat man nicht mehr das Gefühl, etwas freiwillig zu
machen und kann das Interesse am Sport verlieren. Das wäre sehr schade und würde auf Dauer
unglücklich machen.
Es gibt sehr viele Situationen im Leben, in denen es schwer ist „Nein“ zu sagen, wie bei Freunden, in der
Familie, in der Schule oder später im Berufsleben. Wichtig ist dass man vernünftig ist, auf sich selbst hört
und seinen eigenen Weg geht.

In manchen Situationen ist es sehr schwer „Nein“ zu sagen. Da fällt mir z.B. die Situation auf der Party ein, wenn es schon relativ spät ist. Man merkt, man wird müde und sollte langsam nach Hause gehen, denn am nächsten Tag hat man auch schon wieder Pläne. Dann gibt es immer wieder Leute, die versuchen, einen zu überreden, noch etwas zu bleiben. Schafft man es nicht „Nein“ zu sagen, ist man am nächsten Tag träge und erreicht nicht das, was man eigentlich vor hatte. Deswegen ist es vernünftig „Nein“ zu sagen, denn nur man selbst weiß, wann der Körper Ruhe braucht. Und wer seinem Körper zuhört und ihm Entspannung gönnt, lebt auch viel gesünder.
Aber auch in einem Verein, wie z.B. einem Sportverein, kann es vernünftig sein „Nein“ zu sagen. Denn wenn man merkt, dass viel mehr von einem verlangt wird, wie man zeitlich schaffen kann, muss man lernen sich zurückzunehmen. Natürlich ist es schön, seinem Hobby nachzugehen, aber es kann dann auch schnell zur Last werden. Man muss lernen Vernunft zu haben und dem Hobby nur solange nachzugehen, wie es einem Spaß macht. Denn sonst hat man nicht mehr das Gefühl, etwas freiwillig zu machen und kann das Interesse am Sport verlieren. Das wäre sehr schade und würde auf Dauer unglücklich machen.
Es gibt sehr viele Situationen im Leben, in denen es schwer ist „Nein“ zu sagen, wie bei Freunden, in der Familie, in der Schule oder später im Berufsleben. Wichtig ist dass man vernünftig ist, auf sich selbst hört und seinen eigenen Weg geht.
3P
[nach oben]
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