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Text 2

Aufgaben
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Schriftlicher Sprachgebrauch

Text 1
$\;$

Müll - der achte Kontinent

Man stelle sich eine Fläche von der Größe Mitteleuropas vor – ausschließlich bestehend aus Abfall. Dieser Dimension entspricht die Menge an Müll, die wir bis heute im Meer entsorgt haben.
Der achte Kontinent wächst täglich. Im windstillen Teil des Pazifischen Ozeans gelegen, ist er in etwa so groß wie Mitteleuropa, vielleicht auch zweimal so groß. So genau weiß das niemand. Was bekannt ist: Er ist
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hässlich, giftig und gefährlich. Denn der achte Kontinent besteht nur aus Abfall, aus Millionen und Abermillionen Tonnen Wohlstandsmüll, der sich durch die Meeresströmung hier ansammelt. Das ist wie eine wortlose Anklage an die gedankenlose Wegwerfmentalität vor allem in den Industrieländern.
Weltweit verschmutzen mehr als 100 Millionen Tonnen Plastikmüll die Ozeane, schätzt das Umweltprogramm der Vereinten Nationen (UNEP). Mindestens 6,4 Millionen Tonnen Plastikmüll gelangen
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jedes Jahr neu in die Meere. Betroffen sind alle Regionen, selbst in der bislang gering belasteten arktischen Tiefsee werden steigende Mengen registriert.
Rund 20 Prozent stammen von Schiffen, 80 Prozent vom Festland. Einleitungen von Industrie und Landwirtschaft bereiten die größten Probleme. Auch Winde transportieren beträchtliche Abfallmengen, beispielsweise aus offenen Deponien, wie sie in Großbritannien und den Niederlanden noch immer zu finden
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sind. Auch Hochwasser und Fluten schwemmen Müll und Schadstoffe in großen Mengen in die Ozeane. Nicht zu vergessen ist der Tourismus-Müll, mit dessen fachgerechter Entsorgung viele Urlaubsländer schlichtweg überfordert sind.
Treibende Verpackungen und anderer Plastikmüll sind nicht nur ein optisches Ärgernis oder lösen kurzzeitig Unbehagen aus, wenn sich beim Baden im Mittelmeer wieder eine ausgefranste Plastiktüte um die Beine
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wickelt. Plastik ist extrem langlebig, bis zur vollständigen Zersetzung können 500 Jahre vergehen. Als besonders problematisch werden Plastiktüten und winzige Plastikkugeln angesehen, die z.B. in Peelingprodukten und Duschgels enthalten sind. Sie seien oft so klein, dass Kläranlagen sie nicht herausfiltern könnten, heißt es. In vielen Kunststofferzeugnissen befinden sich Giftstoffe wie Weichmacher, die in großen Mengen in die Meere gelangen.
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Zunächst beeinträchtigt das die Pflanzen- und Tierwelt im Wasser: Die Tiere sehen den Müll nicht, verfangen sich darin oder verletzen sich tödlich. Zudem verwechseln sie den zu Granulat verkleinerten Müll mit Nahrung. Doch der Stoff ist unverdaulich, so dass die Tiere im schlimmsten Fall mit einem Magen voller Plastik verhungern. Letztlich aber schädigt sich der Mensch selbst. „Die im Plastik gebundenen Gifte werden mit jeder Fischmahlzeit aufgenommen“, sagt Kim Detloff vom Naturschutzbund (NABU). „Die Gifte
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landen auf unserem Teller“.
Um die Verschmutzung der Meere zu stoppen, startete der NABU in Deutschland die Initiative „Fishing for Litter“: Fischer an Nord- und Ostsee werfen mülligen „Beifang“ nicht ins Meer zurück, sondern sammeln diesen an Bord in großen Industriesäcken, die in den Häfen in speziellen Containern abgelegt werden. Mit einem flächendeckenden „Fishing for Litter“- System kann man rund zehn Prozent des Jahreseintrages
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herausfischen. Bei rund 20000 Tonnen Müll - nicht nur Plastik -, die jährlich allein in der Nordsee landen, wären das immerhin ca. 2000 Tonnen. Sollte es gelingen, auch andere Länder an Nord- und Ostsee für die Idee zu gewinnen, käme man einer wirksamen Reinigung beider Meere einen großen Schritt näher.
Allen bereits in den Meeren vorhandenen Müll wieder herauszufischen, halten die meisten Experten für eine Illusion. Ein erster Schritt ist, die Neueinträge drastisch zu senken, indem man zum Beispiel den
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Verpackungsmüll reduziert. Denn laut Bundesumweltamt verbraucht jeder Deutsche im Schnitt 71 Plastiktüten im Jahr. Benjamin Bongardt vom NABU meint: „Es kann nicht sein, dass Plastiktüten etwa in Kaufhäusern oder Bekleidungsläden kostenlos abgegeben werden“. Auch in der Politik ist diese Diskussion angekommen.
Verändert nach: https://www.welt.de/dieweltbewegen/sonderveroeffentlichungen/nachhaltigeverpackungen/article118387922/Der-achte-Kontinent-besteht-aus-Muell.html
Verändert nach: https://www.welt.de/dieweltbewegen/
sonderveroeffentlichungen/
nachhaltigeverpackungen/article
118387922/
Der-achte-Kontinent-besteht-aus-Muell.html
Material 1
Text 2
Text 2
http://www.gfs-umweltausschuss.de/wp-content/uploads/130412a_f_d_
Meeresmüll.jpg
#karikatur
Material 2
Text 2
Text 2
Nach: http://www.ibbnetzwerk-
gmbh.com/de/nachrichten/nachricht/
datum/2016/05/12/hendricks-will-deutlich-weniger-plastiktueten/
1.
Fasse den Inhalt des Textes in wenigen Sätzen zusammen.
2.
Folgende Begriffe kommen im Text als Fremdwörter vor.
Suche sie heraus und ordne sie entsprechend zu.
  1. Müllabladeplätze
  2. Wunschvorstellung
  3. aufgezeichnet, erfasst
  4. vermindert, herabgesetzt
3.
In der Überschrift wird der Ausdruck „der achte Kontinent“ verwendet.
Erkläre diesen bildhaften Ausdruck und beschreibe diesen „Kontinent“ genauer.
4.
„Treibende Verpackungen und anderer Plastikmüll sind nicht nur ein optisches Ärgernis (…).“ (Zeile 18)
Arbeite stichpunktartig vier weitere Probleme aus dem Text heraus.
5.
Die Karikatur (M2) greift das Thema des Textes auf.
  1. Beschreibe die Karikatur.
  2. „Letztlich aber schädigt sich der Mensch selbst.“ (Zeile 28)
    Stelle einen Zusammenhang zwischen dem Zitat und der Karikatur her.
6.
Die Statistik (M3) stellt den Plastiktütenverbrauch im EU-Vergleich dar.
  1. Welche Besonderheiten werden deutlich? Formuliere vier wesentliche Aussagen.
  2. Seit einiger Zeit muss man in vielen Kaufhäusern für Plastiktüten bezahlen. Findest du diese neue Regelung sinnvoll? Begründe deine Meinung ausführlich.
7.
Umweltschutz geht uns alle an und bedeutet nicht nur die Vermeidung von Müll.
Was kannst du tun, um unsere Umwelt auch für nachfolgende Generationen zu schützen?
Erläutere ausführlich anhand von zwei weiteren Beispielen.
#zusammenfassen#fremdwörter
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Schriftlicher Sprachgebrauch

1.
$\blacktriangleright$  Fasse Inhalt zusammen
In dem Text „Der achte Kontinent“ geht es um den Wohlstandsmüll, der so groß wie ein Kontinent ist und sich in den Weltmeeren sammelt. Dieser stammt von Schiffen und dem Festland, unter anderem von der Industrie, der Landwirtschaft, von Deponien und dem Tourismus. Der Müll ist langlebig und enthält Giftstoffe, die schädliche Folgen für Tiere, Pflanzen und Menschen haben. Allerdings gibt es eine Initiative, um die Verschmutzung zu stoppen. Zudem soll der Verpackungsmüll reduziert werden, um Neueinträge zu senken.
2.
$\blacktriangleright$  Fremdwörter zuordnen
  • Müllabladeplätze - Deponien (Zeile 14)
  • Wunschvorstellung - Illusion (Zeile 39)
  • aufgezeichnet, erfasst - registriert (Zeile 11)
  • vermindert, herabgesetzt - reduziert (Zeile 40)
3.
$\blacktriangleright$  Bildhaften Ausdruck erklären
Sinngemäß bedeutet „der achte Kontinent“, dass die Müllmenge in den Meeren so groß wie ein ganzer Kontinent ist. Die Zahl acht verdeutlicht das zudem, da es sieben Kontinente gibt plus einen Müllkontinent. Er liegt im Pazifischen Ozean und ist hässlich, giftig und gefährlich. Hauptsächlich besteht er aus Wohlstandsmüll, der durch die Meeresströmung angesammelt wird.
4.
$\blacktriangleright$  Vier weitere Probleme herausarbeiten
  • kurzzeitiges Unbehagen beim Baden
  • extreme Langlebigkeit des Plastiks
  • Plastikkugeln, die sich nicht herausfiltern lassen
  • Giftstoffe, die ins Meer gelangen
  • verletzte Tiere
  • Verwechslung von Müll mit Nahrung
  • Mensch schädigt sich selbst
5.
$\blacktriangleright$  Karikatur beschreiben und Zusammenhang zu Zitat erklären
1.
Ein Tourist genießt den Moment im Meer und wirft achtlos seinen Müll ins Meer. Die Tierwelt leidet allerdings unter dem Müllproblem, Plastik schlingt sich um einen Fisch, sodass dieser kaum mehr atmen kann, ein Tintenfisch hat eine Dose auf dem Kopf und sieht nichts mehr. Eine große Plastiktüte schwimmt unter dem Tourist. Sie steht stellvertretend für den Meeresmüll und wirkt bedrohlich aus der Tiefe. Es sieht so aus, als ob die Öffnung der Mülltüte den Touristen bald verschlingen könnte.
2.
Der Mensch ist der Verursacher des Müllproblems. Er ist sich der Auswirkungen seines Verhaltens nicht unbedingt bewusst. Der Mensch schädigt sich dadurch, dass er Teile seines selbst verursachten Mülls durch die Nahrung wieder aufnimmt.
6.
$\blacktriangleright$  Besonderheiten Statistik aufschreiben und begründen, ob Gebühr für Plastiktüten sinnvoll ist
1.
  • Statistik zeigt die Anzahl der Plastik-Tragetaschen pro Person pro Jahr in ausgewählten EU-Staaten.
  • Bulgarien verbraucht mit 421 Tüten am meisten pro Person und Jahr, das heißt 1 - 2 Tüten täglich.
  • Irland hat den geringsten Verbrauch mit 18 Tüten pro Person und Jahr
  • Ein Deutscher verbraucht jährlich 71 Tüten.
  • Die EU-Vorgabe liegt bei 40 Tüten, wobei der EU-Durchschnitt bei 198 Tüten liegt.
2.
Letztes Jahr wurde eine Gebühr für Plastiktüten in vielen Läden eingeführt, um den Verbrauch der Plastiktüten zu reduzieren. Die Gebühr liegt bei nur ungefähr 10ct, aber viele Menschen verzichten dann doch eher auf die Tüte, weil sie dadurch eher über die Umweltverschmutzung nachdenken. Ich finde diese Regel sinnvoll, weil so mehr Aufmerksamkeit auf das Thema gelenkt wird. Denn wenn man die Tüte einfach so bekommt, denkt man nicht genauer darüber nach, woher die Tüte eigentlich kommt. Wenn man dafür Geld bezahlen muss, ist es wahrscheinlicher, dass die Tüte wiederverwertet wird.
7.
$\blacktriangleright$  Beispiele für Umweltschutz
Umweltschutz geht alle etwas an, jeder kann seinen Beitrag dazu leisten. Nicht nur große Unternehmen oder die Politik sind dafür verantwortlich, sondern auch die Bürger. Jetzt haben wir vielleicht noch keine großen Probleme, aber die Generationen nach uns werden sicherlich unter der Umweltverschmutzung leiden. Um die Umwelt zu schützen achte ich darauf, den Wasserverbrauch so gering wie möglich zu halten - ich dusche also nur 3 statt 15 Minuten und nutze Regenwasser, um Blumen zu gießen. Außerdem nutze ich meinen Motorroller nur für größere Strecken, um Abgase zu verringern. Im Sommer fahre ich eh nur mit dem Fahrrad oder nutze öffentliche Verkehrsmittel wenn es möglich ist. Wenn jeder auch nur ein bisschen umdenken würde, wäre der Umwelt schon sehr geholfen. Minimale Umstellungen wie Energiesparlampen bewirken schon sehr viel!
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