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Aufgabe 1

Aufgaben
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Thema 7

Prüfungsinformation
Deine Prüfung in Deutsch setzt sich aus einem Aufsatz und einer Gliederung zusammen.
In der Aufgabengruppe A gibt es fünf verschiedene Themen, die dir zur Erörterung zur Verfügung stehen. Eine sechste Erörterung gibt es mit Informationsmaterial. In der Aufgabengruppe B gibt es drei verschiedene Aufgaben zu Texten. Deine Lehrerin oder dein Lehrer wird aus diesen neun Aufgaben vier auswählen, wobei von beiden Bereichen eine dabei sein muss. Du suchst dir dann eine Aufgabe aus und bearbeitest sie in 240 Minuten.
Prüfungsinformation
Deine Prüfung in Deutsch stezt sich aus einem Aufsatz und einer Gliederung zusammen.
In der Aufgabengruppe A gibt es fünf verschiedene Themen, die dir zur Erörterung zur Verfügung stehen. Eine sechste Erörterung gibt es mit Informationsmaterial. In der Aufgabengruppe B gibt es drei verschiedene Aufgaben zu Texten. Deine Lehrerin oder dein Lehrer wird aus diesen neun Aufgaben vier auswählen, wobei von beiden Bereichen eine dabei sein muss. Du suchst dir dann eine Aufgabe aus und bearbeitest sie in 240 Minuten.

Textgebundener Aufsatz

Aufgabenstellung
Lies den Text „Plastik unter Palmen“ sorgfältig durch und bearbeite dann die folgenden Aufgaben. Bei Nummer 5 kannst du a) oder b) wählen.
  1. Fasse den Inhalt des vorliegenden Textes so zusammen, dass dessen Aufbau erkennbar wird.
  2. Bestimme die Textsorte und weise ihre Merkmale am Text nach.
  3. Beschreibe die sprachlichen Besonderheiten und gehe auch auf deren Wirkung ein.
  4. Lege dar, welche Absichten der Verfasser mit diesem Text verfolgt.
#textsorte#beschreiben#zusammenfassen
    a) Verfasse einen Beitrag für die Schülerzeitung, in dem du in einem überzeugenden Appell aufzeigst, wie an der Schule Plastikmüll vermieden werden kann.
#appell
ODER
    b) Erzähle von dem Versuch, einen Tag ohne Produkte aus Plastik zu leben.

Textgrundlage

Plastik unter Palmen
Paradiesisch? Von wegen. In den Ozeanen sammeln sich riesige Mengen Kunststoffmüll. Das ist nicht nur ein ästhetisches Problem: Der Abfall verändert die Natur für immer. Die Touristen bemerken das oft nicht.
Von Hans von der Hagen
Aufgabe 1
Abb. 1: Plastik vermüllt einst paradiesische Strände
Aufgabe 1
Abb. 1: Plastik vermüllt einst paradiesische Strände
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Jahrzehnte halten. Zwar mögen sie unter dem Einfluss der UV-Strahlung der Sonne und der Belastung von Wasser, Wind und Wellen
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langsam zerbröseln, aber sie lösen sich nicht auf, weil etwa Bakterien - nach allem, was man bislang weiß - keinen Appetit auf Plastik haben. Dabei bergen gerade die immer kleiner werdenden Partikel Gefahren. „Ein großes
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Kunststoffbrett wird mit Sicherheit nicht von den Tieren gefressen“, sagt Lars Gutow, Biologe am Alfred-Wegener-Institut (AWI) für Meeresforschung in Bremerhaven. „Aber der Plastik-Schnipsel, wo man denkt: ,Macht ja
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nix' - der wird viel eher mal aufgenommen.“ Oft mit verheerenden Folgen. Viele Seevogelarten können - anders als Möwen - Plastikteile nicht auswürgen. Sie verhungern, weil der Verdauungstrakt verstopft. Unklar ist
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aber, was Plastik sonst noch anrichten kann, wenn etwa die kaum noch sichtbaren Teile von Tieren oder Menschen aufgenommen werden. Das sogenannte Mikroplastik also. Dazu gab es am AWI Untersuchungen - mit
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widersprüchlichen Ergebnissen: Bei manchen Tierarten durchwandert das Plastik den Körper und wird einfach wieder ausgeschieden, bei anderen, wie etwa Miesmuscheln, reicherten sich die Partikel im Gewebe an und lösten
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Entzündungen aus. „Es kommt also auf den Organismus an“, sagt Gutow. Er geht davon aus, dass der Müll, der jetzt im Wasser sei, nicht mehr in substanziellen Mengen herausgefischt werden könne. Viel wichtiger
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wäre es nun, zu verhindern, dass immer neuer Müll ins Wasser gelange. Was allerdings mit dem Müll auf den Inseln im Pazifik geschehen soll, weiß keiner. Zu den wenigen Lösungen zählen Verbrennen - oder Stapeln. Auf Tuvalu,
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dem Zwergstaat, der emsig seinen drohenden klimabedingten Untergang touristisch vermarktet, kennt man sich mit dem Stapeln bestens aus. „Die höchste Erhebung der gesamten Inselgruppe ist eine Müllkippe“, sagt
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Segler Kißling. Der Anstieg des Meeresspiegels scheint da plötzlich die kleinere Bedrohung zu sein.
In Hawaii entdeckte eine Forscherin unlängst eine neue Sorte Gestein, die sie
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„Plastiglomerates“ nannte - eine Mischung aus Lava, Sand, Muscheln, Korallen, die durch geschmolzenes Plastik verklebt wurde. Diese Plastiglomerates hätten - bedeckt von Sedimenten am Meeresgrund - das Potenzial,
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sich ins geologische Gedächtnis der Erde zu prägen. Mit anderen Worten: Das Fossil der Zukunft ist die geschmolzene Zahnbürste.


(Quelle: www.sueddeutsche.de/wirtschaft/plastik-im-ozean-plastik-unterpalmen-1.2117324-2 Der Text wurde zu Prüfungszwecken gekürzt und leicht verändert.)
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Tipps

Deine Aufgabe ist es, einen textgebundenen Aufsatz zu schreiben. Hierzu ist es zunächst sinnvoll, die Aufgaben gut zu lesen. Dann solltest du den Text lesen und wichtige Punkte in verschiedenen Farben markieren. Vielleicht am besten so, dass eine Farbe einer Unteraufgabe entspricht. Dann kannst du die einzelnen Informationen beim Verfassen deines Textes direkt erfassen.
Ansonsten gilt wie immer, glieder deinen Text sinnvoll in:

Einleitung  –  Hauptteil  –  Schluss
Lies deinen Text am Ende noch einmal durch und schau, dass du alle Fragen beantwortet hast. Korrigiere auch Rechtschreibfehler und eventuelle Flüchtigkeitsfehler.
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Thema 7

Tipp
Deine Aufgabe ist es, einen textgebundenen Aufsatz zu schreiben. Hierzu ist es zunächst sinnvoll, die Aufgaben gut zu lesen. Dann solltest du den Text lesen und wichtige Punkte in verschiedenen Farben markieren. Vielleicht am besten so, dass eine Farbe einer Unteraufgabe entspricht. Dann kannst du die einzelnen Informationen beim Verfassen deines Textes direkt erfassen.
Ansonsten gilt wie immer, glieder deinen Text sinnvoll in:

Einleitung  –  Hauptteil  –  Schluss
Lies deinen Text am Ende noch einmal durch und schau, dass du alle Fragen beantwortet hast. Korrigiere auch Rechtschreibfehler und eventuelle Flüchtigkeitsfehler.
Tipp
Deine Aufgabe ist es, einen textgebundenen Aufsatz zu schreiben. Hierzu ist es zunächst sinnvoll, die Aufgaben gut zu lesen. Dann solltest du den Text lesen und wichtige Punkte in verschiedenen Farben markieren. Vielleicht am besten so, dass eine Farbe einer Unteraufgabe entspricht. Dann kannst du die einzelnen Informationen beim Verfassen deines Textes direkt erfassen.
Ansonsten gilt wie immer, glieder deinen Text sinnvoll in:

Einleitung  –  Hauptteil  –  Schluss
Lies deinen Text am Ende noch einmal durch und schau, dass du alle Fragen beantwortet hast. Korrigiere auch Rechtschreibfehler und eventuelle Flüchtigkeitsfehler.

Textgebundener Aufsatz

Aufgabenstellung
Lies den Text „Plastik unter Palmen“ sorgfältig durch und bearbeite dann die folgenden Aufgaben. Bei Nummer 5 kannst du a) oder b) wählen.
  1. Fasse den Inhalt des vorliegenden Textes so zusammen, dass dessen Aufbau erkennbar wird.
  2. Bestimme die Textsorte und weise ihre Merkmale am Text nach.
  3. Beschreibe die sprachlichen Besonderheiten und gehe auch auf deren Wirkung ein.
  4. Lege dar, welche Absichten der Verfasser mit diesem Text verfolgt.
    • a) Verfasse einen Beitrag für die Schülerzeitung, in dem du in einem überzeugenden Appell aufzeigst, wie an der Schule Plastikmüll vermieden werden kann.

      ODER

      b) Erzähle von dem Versuch, einen Tag ohne Produkte aus Plastik zu leben.

Lösungsvorschlag

Der Zeitungsartikel „Plastik unter Palmen“ von Hans von der Hagen stammt aus der Süddeutschen Zeitung. Thema des Textes ist die Verschmutzung des Ozeans durch Kunststoffmüll und die Folgen. Interviewt werden mehrere Experten und Anwohner der Regionen.
Einleitung
Zunächst wird die Ausgangssituation geschildert. In Hawaii spült das Meer Plastikteile an die Küste. Es folgt ein Interview mit einem Segler in Palau, der berichtet, er sähe täglich Plastik im Wasser schwimmen und der Sandstrand sei mit kleinen Plastikpartikeln bunt durchzogen. Erneut wechselt die Perspektive nach Hawaii in das örtliche Erlebnismuseum. Auch hier wird über die Plastikbelastung gesprochen, touristische Gebiete seien nicht betroffen, sagt ein Mitarbeiter. Eine weitere Seglerin berichtet anschließend, auch sie sähe Plastikmüll und das, obwohl sie ja nur kleine Bereiche der Meere kennt. Nun wechselt die Perspektive und Fakten werden, untermalt durch Expertenmeinungen, erläutert. Die Plastikpartikel gefährden die Ernährung der Tiere und weitere Verschmutzung müsse verhindert werden. Dazu werden abschließend zwei Methoden genannt. Auf Tuvalu wird Müll gestapelt, statt ihn zu verbrennen. In Hawaii entwickeln sich aus Plastikmüll und Steinen Plastigomeraten, ein Problem der Zukunft, das den Artikel inhaltlich abschließt.
Hauptteil
Aufgabe 1
Bei dem Text handelt es sich um einen Zeitungsbericht. Hierfür spricht die Kompination aus Überschrift und längerer Unterüberschrift. Außerdem hat der Text einen informierenden aber zugleich einen allgemeinverständlichen Charakter. Es ist also kein Fachartikel, aber trotzdem wird geprüftes Wissen vermittelt. Das Thema birgt eine gewisse Aktualität und ist geografisch verortet. Nicht zuletzt spricht der Ort der Veröffentlichung, in einer Zeitung, für diese Textsorte.
Aufgabe 2
Im Text fällt zunächst aus, dass viel wörtliche Rede aber auch indirekte Rede, verfasst im Konjunktiv, genutzt wird. Dem Leser werden also originale Meinungen wiedergegeben. Das erhöht den Informationscharakter und die Glaubwürdigkeit. Ansonsten ist die Sprache sehr lebendig und bildhaft, sodass der Artikel auch für Leser ohne Hintergrundwissen spannend gestaltet ist. Formulierungen wie „das Meer spukt Plastik“ (Z. 2 und Z. 65) sind beispielhafte Personifikationen, die den Prozess bildlich darstellen. Außerdem werden viele Wörter Wiederholt und Aufzählungen wie „Bunte, weiße, eckige, runde“ (Z. 4f.) und Alliterationen wie „Wasser, Wind und Wellen“ (Z. 84) verdeutlichen, wie viele Gegenden von einer riesigen Plastikmenge betroffen sind. Konfetti (vgl. Z. 57) in diesem Kontext zu verwenden passt zu dem ansonsten auch teilweise sarkastischen Unterton. „Der Anstieg des Meeresspiegels scheint da plötzlich die kleinere Bedrohung zu sein“ (Z. 125-127) weist sarkastisch auf die Dringlichkeit der Thematik hin. Der Schluss, das Fossil der Zukunft sei die geschmolzene Zahnbürste (vgl. z. 136f.) ist als klare Provokation zu sehen.
Aufgabe 3
Die lebendige Sprache gemischt mit erklärenden Formulierungen wie das „sogenannte Mikroplastik“ (Z. 103) zeigen, dass der Artikel den Zeck hat, eine breite Leserschaft auf das Problem aufmerksam zu machen. Dadurch, dass sowohl zivile Menschen als auch wissenschaftler zu Wort kommen wirkt das Wissen fundiert und glaubwürdig. Der Leser kann den Aussagen also vertrauen und die beschriebene Problematik ernst nehmen. Sinn ist es, die Dringlichkeit der Problematik bewusst zu machen.
Aufgabe 4
Der Text nutzt sprachliche Mittel und inhaltliche Struktur dazu, den Leser zu informieren und gleichzeitig wird der Leser dazu aufgefordert, sein eigenes Handeln zu hinterfragen. Plastikmüll entsteht bei jedem Menschen, in jedem Büro und im öffentlichen Raum, darum ist das Thema für jeden Menschen bedeutend.
Schluss
#stilmittel#textsorte

a) Beitrag in der Schülerzeitung

Plastikkrümel am Strand, leere PET-Flaschen im Hafen, tote Seevögel an den Küsten… Probleme, die uns nicht betreffen?! Falsch jede und jeder einzelne an dieser Schule trägt eine Mitschuld daran, dass am anderen Ende der Welt Millionen kleine Plastikteile die Landschaft verunstalten und den Tod vieler Meeresbewohner verursachen. Zwar sehen wir die Folgen nicht, aber tagtäglich produzieren wir Plastikabfälle, die nach der Abholung durch die Müllabfuhr nicht einfach verschwinden. Sie müssen weiter entsorgt werden, ein Problem, dass uns in einer globalisierten Welt immer häufiger betreffen wird.
Um dieser ‚Aus-den-Augen-aus-dem Sinn-Einstellung‘ entgegenzuwirken forder ich euch alle auf - ja auch Sie liebes Lehrerkollegium - bei uns an der Schule Plastikmüll zu vermeiden. Liebe Bistromitarbeiter, wir brauchen keine eingeschweißten Brötchen, eine Serviette reicht völlig. Liebe Mensaleitung, können wir nicht von normalem Geschirr und mit normalem Besteck essen, statt Plastikprodukte zu verwenden? Liebe Mitschüler, könnt ihr nicht Stifte zu ende benutzen, statt sie dauernd neu zu ersetzten? Könnt ihr nicht Papier- anstelle von Plastikordnern verwenden. Könnt ihr nicht aus Glas- statt aus PET-Flaschen trinken? Und liebe Lehrer, wie wäre es, Kopien zu verringern und auf wiederverwendbare Alternativen zurück zu greifen?
Es gibt hunderte Möglichkeiten einen kleinen Teil dazu beizutragen, die Ozeane sauber zu halten und Plastikmüll zu verringern. Lasst uns als vorbildliche Schule voranschreiten, sodass auch jeder dazu inspiriert wird, sein Verhalten auch zu Hause zu überdenken. Schützen wir die Meeresbewohner und schonen die Umwelt nachhaltig.
#argument

b) Ein Tag ohne Plastik

Schon kurz nachdem der Wecker klingelt stehe ich vor dem ersten problem. Womit soll ich meine Zähne putzen. Kurz überlege ich, ganz darauf zu verzichten, eine sehr schlechte Idee, also muss ich bereits hier schummeln. Unter der Dusche dann der nächste Plastik-Moment, wie ich ihn im laufe des Tages taufe, mein Shampoo lacht mich aus einer 500ml Plastikflasche an. Für heute muss die Stückseife meines Mutter herhalten.
Am Frühstückstisch habe ich Glück, das Brot vom Bäcker ist in einer Papiertüte, die Marmelade von Oma im Glas aber auf Butter oder Frischkäse muss ich verzichten, beides ist in Plastik eingehüllt.
Bis nach der zweiten Stunde versuche ich nur meinen Bleistift zu verwenden und auf Plastikstifte wie meinen Kugelschreiber und die Textmarker zu verzichten. Frau Rebhorn ist davon zwar wenig begeistert, aber einen Tag habe ich die Erlaubnis. Dann in der Pause bekomme ich den zweiten Plastik-Moment, mein Pausenbrot (ohne Frischkäse) habe ich versehentlich in eine PLastiktüte gepackt. Ich ärger mich total, denn auch der Schokoriegel ist natürlich verpackt und damit Tabu. Zum Trost hilft nur ein Brötchen aus der Cafeteria, zum Glück ohne Verpackung.
Auf dem Heimweg werde ich einkaufen gehen, ich habe mich extra ausgestattet, Mamas Stoffbeutel dabei und einen Einkaufszettel. Es dauert deutlich länger, bis ich lose Äpfel, nicht verpackte Bananen und jede Käsesorte an der Theke gekauft habe, nur damit ich möglichst viel Verackungsmüll verhindern kann. Ganz klappt es nicht, bei Nudeln und Kaffe muss ich einfach schummeln, aber ich stelle dennoch fest, wieviel Verpackungsmüll immer wie selbstverständlich in unsere Einkaufswägen wandert. Zu Hause angekommen beginne ich diesen Text zu schreiben, erneut mit Bleistift.
Ich kann für mich festhalten, dass ein solches Experiment viel Spaß macht. Zwar erntet man einige komische Blicke, aber es ist doch erstaunlich wie oft wir Plastikprodukte verwenden, ohne uns darüber Gedanken zu machen. Wenn man nun noch weiter denkt und beachtet, dass selbst Bezüge, Kleidung und viele Getränke synthetische Kunststoffe enthalten wird es noch schwieriger. Ohne zu schummeln klappt es nicht aber mein Umgang mit Plastik wird ab heute sicher bewusster sein.
#bericht
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