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Aufgabe 3

Aufgaben
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Thema 9

Prüfungsinformation
Deine Prüfung in Deutsch setzt sich aus einem Aufsatz und einer Gliederung zusammen.
In der Aufgabengruppe A gibt es fünf verschiedene Themen, die dir zur Erörterung zur Verfügung stehen. Eine sechste Erörterung gibt es mit Informationsmaterial. In der Aufgabengruppe B gibt es drei verschiedene Aufgaben zu Texten. Deine Lehrerin oder dein Lehrer wird aus diesen neun Aufgaben vier auswählen, wobei von beiden Bereichen eine dabei sein muss. Du suchst dir dann eine Aufgabe aus und bearbeitest sie in 240 Minuten.
Prüfungsinformation
Deine Prüfung in Deutsch setzt sich aus einem Aufsatz und einer Gliederung zusammen.
In der Aufgabengruppe A gibt es fünf verschiedene Themen, die dir zur Erörterung zur Verfügung stehen. Eine sechste Erörterung gibt es mit Informationsmaterial. In der Aufgabengruppe B gibt es drei verschiedene Aufgaben zu Texten. Deine Lehrerin oder dein Lehrer wird aus diesen neun Aufgaben vier auswählen, wobei von beiden Bereichen eine dabei sein muss. Du suchst dir dann eine Aufgabe aus und bearbeitest sie in 240 Minuten.

Textgebundener Aufsatz

Aufgabenstellung
Lies den Text sorgfältig durch und bearbeite dann die folgenden Aufgaben. Bei Nummer 5 kannst du a) oder b) wählen.
  1. Fasse den Textinhalt zusammen.
  2. Untersuche auffällige sprachliche Mittel und beschreibe deren Wirkung.
  3. Charakterisiere Max und seinen Großvater. Gehe dabei auch auf deren Verhältnis ein.
  4. Erläuter mögliche Absichten der Autorin.
#zusammenfassen#erläutern#charakterisierung
    a) Später wird der Großvater im Haus seiner Familie aufgenommen. Erörter, welche Vorteile aus dem Zusammenleben mehrerer Generationen erwachsen können.
#erörtern
ODER
    b) Max möchte später seinen Fehler wiedergutmachen. Welche Möglichkeiten könnte er in Betracht ziehen und wozu könnte er sich letztendlich entschließen? Verfasse einen inneren Monolog.
#innerermonolog

Textgrundlage

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gewisse Summe fest eingeplant hat, weil man sie einem gnadenlosen Typen pünktlich abliefern muss. Nachdem Max recht verzweifelt das großväterliche Haus verlassen hatte, kehrte er noch einmal um. Schließlich
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wusste er, wo „Barthel den Most holt“. Einen Hausschlüssel besaß Max schon seit zwei Jahren. Der Opa hörte fast nie, wenn sein Enkel hereinkam, und falls doch, konnte er sich immer noch herausreden. Im
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Wohnzimmer lief der Fernseher, wie gewöhnlich unerträglich laut. Max angelte sich den Schlüssel aus der Puddingform, schloss den Tresor auf und bediente sich. Einen Monat später erzählte ihm seine Mutter mit besorgter
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Miene, dass Opa seine Frau Künzle entlassen habe. Max wunderte sich nicht weiter darüber: In letzter Zeit sah es beim Großvater aus wie im Schweinestall. Doch dann erfuhr er, dass die Frau Geld gestohlen habe. Seine Mutter
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wollte das allerdings nicht recht glauben; sie dachte, der 75 Alte hätte seine Moneten verlegt und die Haushaltshilfe zu Unrecht beschuldigt. „Das passiert in Altenheimen fast täglich“, sagte sie, „die Senioren können ihren
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Schmuck nicht finden, weil sie ihn unter der Matratze gebunkert haben, sie suchen vergeblich nach Fotos, Briefen oder Bargeld, erinnern sich nicht, wo sie es diesmal hingesteckt haben. Die Pflegerinnen sind an
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Verdächtigungen gewöhnt, aber Frau Künzle, die sich so viele Jahre lang für Oma und Opa abgerackert hat, ist bis ins Mark getroffen.“ Wenn das Geld noch in seinem Besitz gewesen wäre, hätte Max es heimlich wieder
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hingebracht. Seine Mutter meinte noch: „Wir müssen uns wohl bald einmal eine andere Lösung einfallen lassen.“ „Eine Polin“, schlug Max vor. „Bei seinen Vorurteilen gegenüber Ausländern? Aber du kannst ein gutes Werk
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tun“, meinte sie und schob ihrem Sohn einen Fünfziger hin, „und ihm den Korb mit Wäsche bringen. Vielleicht könntest du ihm auch sonst ein bisschen mehr unter die Arme greifen.“ „Man müsste mal die Wände weißeln“, sagte
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Max und dachte dabei an einen größeren Auftrag. Aber seine Mutter fand, es lohne sich nicht, im Grunde dürfe der Opa überhaupt nicht mehr alleine wohnen. „Okay“, sagte Max, „dann kann er ja in Mizzis Zimmer einziehen.“
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Seine Mutter lachte nur. „Bring das mal deinem Vater bei!“ Der hoffte nämlich immer noch, dass seine Tochter ins elterliche Nest zurückkehren würde.

Informationen zur Autorin:
Ingrid Noll, geboren 1935 in Shanghai, Autorin zahlreicher Romane, schreibt meist „bitterböse" Komödien über die Tücken des Lebens sowie die Höhen und Tiefen zwischenmenschlicher Beziehungen.
Informationen zum Roman:
Nach einem Sturz und einem Krankenhausaufenthalt wird der fast 90-jährige Willy Knobel im Haus seines Sohnes aufgenommen und hauptsächlich von Enkel Max und Schwiegertochter Petra gepflegt, was mit allerhand Schwierigkeiten verbunden ist.

(Quelle: Ingrid Noll: „Ehrenwort“, Diogenes Verlag, Zürich 2012, S. 5-9)
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Tipps
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Tipps

Deine Aufgabe ist es, einen textgebundenen Aufsatz zu schreiben. Hierzu ist es zunächst sinnvoll, die Aufgaben gut zu lesen. Dann solltest du den Text lesen und wichtige Punkte in verschiedenen Farben markieren. Vielleicht am besten so, dass eine Farbe einer Unteraufgabe entspricht. Dann kannst du die einzelnen Informationen beim Verfassen deines Textes direkt erfassen.
Ansonsten gilt wie immer, glieder deinen Text sinnvoll in:

Einleitung  –  Hauptteil  –  Schluss
Lies deinen Text am Ende noch einmal durch und schau, dass du alle Fragen beantwortet hast. Korrigiere auch Rechtschreibfehler und eventuelle Flüchtigkeitsfehler.
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Thema 9

Tipp
Deine Aufgabe ist es, einen textgebundenen Aufsatz zu schreiben. Hierzu ist es zunächst sinnvoll, die Aufgaben gut zu lesen. Dann solltest du den Text lesen und wichtige Punkte in verschiedenen Farben markieren. Vielleicht am besten so, dass eine Farbe einer Unteraufgabe entspricht. Dann kannst du die einzelnen Informationen beim Verfassen deines Textes direkt erfassen.
Ansonsten gilt wie immer, glieder deinen Text sinnvoll in:

Einleitung  –  Hauptteil  –  Schluss
Lies deinen Text am Ende noch einmal durch und schau, dass du alle Fragen beantwortet hast. Korrigiere auch Rechtschreibfehler und eventuelle Flüchtigkeitsfehler.
Tipp
Deine Aufgabe ist es, einen textgebundenen Aufsatz zu schreiben. Hierzu ist es zunächst sinnvoll, die Aufgaben gut zu lesen. Dann solltest du den Text lesen und wichtige Punkte in verschiedenen Farben markieren. Vielleicht am besten so, dass eine Farbe einer Unteraufgabe entspricht. Dann kannst du die einzelnen Informationen beim Verfassen deines Textes direkt erfassen.
Ansonsten gilt wie immer, glieder deinen Text sinnvoll in:

Einleitung  –  Hauptteil  –  Schluss
Lies deinen Text am Ende noch einmal durch und schau, dass du alle Fragen beantwortet hast. Korrigiere auch Rechtschreibfehler und eventuelle Flüchtigkeitsfehler.

Textgebundener Aufsatz

Aufgabenstellung
Lies den Text sorgfältig durch und bearbeite dann die folgenden Aufgaben. Bei Nummer 5 kannst du a) oder b) wählen.
  1. Fasse den Textinhalt zusammen.
  2. Untersuche auffällige sprachliche Mittel und beschreibe deren Wirkung.
  3. Charakterisiere Max und seinen Großvater. Gehe dabei auch auf deren Verhältnis ein.
  4. Erläuter mögliche Absichten der Autorin.
    • a) Später wird der Großvater im Haus seiner Familie aufgenommen. Erörter, welche Vorteile aus dem Zusammenleben mehrerer Generationen erwachsen können.

      ODER

      b) Max möchte später seinen Fehler wiedergutmachen. Welche Möglichkeiten könnte er in Betracht ziehen und wozu könnte er sich letztendlich entschließen? Verfasse einen inneren Monolog.

Lösungsvorschlag

Der vorliegende Textauszug aus dem Roman „Ehrenwort“ wurde von Ingrid Noll verfasst. Sie ist 1935 in Shanghai geboren und als Romanautorin setzt sie sich immer wieder mit zwischenmenschlichen Konflikten auseinander.
Einleitung
So geht es auch in dem Auszug um die Tücken und Probleme zwischenmenschlicher Beziehungen. Nach dem Tod der Großmutter ist Max, der volljährige Enkelsohn für die Pflege des Großvaters zuständig. Dafür bezahlt ihn dieser und sponsert ihm so das Rauchen und Autofahren. Rauchen tut Max allerdings nicht mehr, als der Großvater das erkennt und ihm kein Geld gibt, klaut Max seinem Opa das Geld. Verdächtigt wird die Haushaltshilfe, die daraufhin entlassen wird. Die Textstelle endet mit einer offenen Situation, Max und seine Mutter überlegen, welche Lösung für die Unterbringung des Großvaters sinnvoll sei.
Hauptteil
Aufgabe 1
Besonders auffällig ist die Zeitstruktur im Text. Es beginnt mit einem Rückblick,d er eine Familienidylle darstellt, nur um dann durch die aktuelle Situation den Zeitraum, „nachdem die Großmutter gestorben war“ (Z. 12), zerstört zu werden. Durch die Erinnerung, die Max „noch heute“ (Z. 18) hat und die Gegenüberstellung zur Situation heute wird der Kontrast deutlich. Die Autorin nutzt hierbei den Geruchssinn, beschriebt den Puddinggeruch auf der einen und den verrauchten Gestank auf der anderen Seite. Beides Gerüche, die jeder Leser kennt und die Erinnerungen und Emotionen wecken. Auch auf bildlicher Ebene passiert viel. Das Motiv des Fischs wird immer wieder aufgegriffen, als Bezug zur Großmutter, als Quelle der Bezahlung oder in Form eines Hechts (vgl. Z. 51). Der Fisch als Symbol des Christentums, ein Symbol für Nächstenliebe und Familie wird in der Geschichte durch Geld ersetzt. Eine starke bildliche Aussage, die den Inhalt der Geschichte auf den Punkt bringt. Aber auch weniger auffällige Bildelemente, wie die Tautologie, „Max wartete immer hoffnungsvoll auf dem grünen Küchensofa“ (Z. 40f.) verdeutlicht. Hoffnung und grün als die Farbe der Hoffnung verstärken das Gemeinte. Und erneut folgt ein Rückblick, als Parallelismus dargestellt. Früher war die Zeit bei den Großeltern ein Abenteuer, heute Pflicht (vgl. Z. 43-47), eine Gegenüberstellung, die Max´ Situation nochmal deutlich macht. Ein weiteres sprachliches Mittel und vielleicht das zentralste an dem Auszug sind die wörtlichen Reden. Die direkte Rede macht den Text lebendig, gibt, trotz der langen Zeitspanne, die besprochen wird, immer wieder Einblick in konkrete SItuationen und führt dazu, dass der Leser Einblick in das Familiengrfüge bekommt.
Aufgabe 2
Max und sein Großvater stehen dabei im Mittelpunkt, da sich um ihr Verhältnis die Konfliktsituation aufbaut. Max ist der kleine Bruder von Mizzi, ein ca. 20-jähriger Mann, der für die Pflege des Großvaters zuständig ist. Er hat eine Zeit lang geraucht und ist seit er 18 ist mit dem Auto unterwegs. Er ist auf das Geld des Großvaters angewiesen und sieht die Pflege als Job an. Er ist unehrlich und beklaut seinen 75 Jahre alten Opa, um seine eigenen finanziellen Probleme zu lösen. Er ist feige, hätte zwar das Geld „heimlich wieder hingebracht“ (Z. 109f.) aber niemals zugegeben, dass er es genommen hat.
Der Großvater ist ein ehemals stattlicher Mann, nun rauchender Witwer (vgl. Z. 18), der alleine lebt, wenig hört (vgl. Z. 82) und seine Geldgeschäfte lieber im privaten Tresor als über die Bank laufen lässt. Er scheint ausländerfeindlich zu sein (vgl. Z. 113) und konsequent seiner Haushälterin gegenüber (vgl. Z. 90ff.). Er will seinem Enkel gefallen und erzählt ihm Geschichten von früher, in einer veralteten Sprache (vgl. Z. 46-51). Das Verhältnis von Enkel und Großvater ist verpflichtend und vom Geld abhängig. Eine Beziehung, die nicht mehr auf Nächstenliebe beruht sondern auf Profit seitens des Enkels.
Aufgabe 3
Genau diese Abhängigkeit voneinander ist es, die die Autorin vermitteln will. Der Enkel geht aufgrund des Geldes zu seinem Opa, dieser ist auf die Hilfe des Enkels angewiesen. Es ist also nicht so, dass der Enkel gerne Zeit mit seinem Großvater verbringt. Dieser wird zur Last für die Familie und zum Job für den Enkel. Die Leserin kann davon ausgehen, dass solche oder ähnliche Situationen in vielen Familien stattfinden. Jeder Leser kann sich irgendwie mit der Geschichte identifizieren und vielleicht seinen Umgang mit anderen Familienmitgliedern aber auch seine Abhängigkeit von Bezahlung reflektieren.
Aufgabe 4
Im Text wird deutlich, wie feige und egoistisch Max handelt, allerdings auch dadurch, dass seine Eltern sein Verhalten unterstützen. Auch bei der Mutter werden gute Taten finanziell entlohnt. Das ist sicherlich auch sinnvoll, wenn Max so viel Zeit investiert, allerdings sollte solche Abhängigkeit nicht der alleinige Grund bleiben.
Schluss

a) Zusammenleben mehrerer Generationen

Wie in der Geschichte später auch gibt es viele Familien, die mit mehreren Generationen zusammen leben. Ein großer Vorteil ist sicherlich alleine organisatorisch bedingt. Man muss nicht zu der zu pflegenden Person fahren, eventuell ist ein Großelternteil noch fit genug mit zu helfen und man bekommt Veränderungen und Probleme sofort mit. Außerdem erspart man sich Kosten für Pflegepersonal und Zeit für die Organisation.
Darüber hinaus kann es auch ein großer Vorteil sein, sich über Genereationen hinweg auszutauschne. Enkel und auch noch die Kinder können oft viel von den Erfahrungen der Großeltern lernen. Es gibt tolle Geschichten zu erzählen und durchdachte Ratschläge zu verteilen. Genauso andersrum, Großeltern bleiben im Kopf jünger, wenn sie das aktive Leben in einer Familie mit Enkelkindern mit bekommen. Sie müssen sich zwangsläufig mit modernen Themen, neuer Sprache und unvertrauten Dingen beschäftigen. Sie vereinsamen weniger und sind mit Sicherheit glücklicher als zuvor.
Das Leben unter einem Dach hat natürlich auch Probleme, man hat weniger Raum für sich, viele Aufgaben kommen hinzu und man muss sich gut verstehen. Dennoch sind die Vorteile nicht zu unterschätzen und jede Familie sollte selbst entscheiden, wie sie mit dem Altern umgeht.
#argument

b) innerer Monolog

So ein Mist! Es ist alles meine Schuld und ich aheb es zu spät erkannt. Natürlich ist das eigentliche Problem nicht, dass Opa nun keine Haushaltshilfe mehr hat. hierfür werden wir eine Lösung finden, entweder er zieht halt wirklich zu uns, oder wir finden eine andere Hilfe. Das Problem ist Frau Künzle. Sie war wirklich gut und das merken wir erst jetzt, wo es bei Opa aussieht wie im Schweinestall. Sie hat viel getan und ist nun völlig zu Unrecht gekündigt. Ich habe das Geld genommen und es einfach zurück geben - wenn ich es denn hätt - bringt ja auch nichts. Opa wird wohl kaum verstehen, dass das Geld wieder da ist und dann Frau Künzle wieder einstellen. Ich muss es entweder für mich behalten und damit klar kommen oder aber ich muss es beichten. Doch wem? Mama? Oder direkt Opa? Vielleicht könnte Mama mein Problem verstehen und Opa davon überzeugen Frau künzle einzustellen…Aber das hat schon vorher nicht geklappt. Sie war ja überzeugt davon, dass die Haushaltshilfe unschuldig ist und konnte Opa trotzdem nicht umstimmen. Es gibt keine andere Lösung, ich muss mit Großvater sprechen. Gleich morgen werde ich zu ihm fahren…
#innerermonolog
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