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Wahlaufgabe 1

Aufgaben
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Einen Brief einer literarischer Figur planen und entwerfen, überarbeiten und schreiben

Textgrundlage fiktionaler Text: Robert Seethaler, Jetzt wird's ernst
Stell dir vor, der Spieler des Kasperls schreibt nach den Geschehnissen bei der Theatervorstellung einen Brief an einen befreundeten Puppenspieler.
Schreibe diesen Brief.
In ihm sollst du
  • über die Geschehnisse bei der Theatervorstellung informieren,
  • auf das Verhalten der Kinder und Puppenspieler eingehen,
  • das Verhalten des Jungen (Ich-Erzähler im Ausgangstext) werten.
#brief
Den Brief einer literarischen Figur planen und entwerfen
3.1
Am Anfang des Ausgangstextes (Z. 1-6) gibt der Ich-Erzähler seine Beobachtungen vom Beginn der Theateraufführung wieder.
Gib für deinen Brief das in Z. 1-6 dargestellte Geschehen aus der Perspektive des Puppenspielers wieder.
3.2
Der Puppenspieler lässt in die Darstellung der Geschehnisse seine Wertung einfließen. Dabei kann er unterschiedliche Haltungen einnehmen. Er kann verärgert sein oder sich amüsieren.
Spiele beide Varianten zu folgender Situation gedanklich durch:
„He, Zauberer!“, schrie ich, so laut ich konnte. „Der Kasperl und seine blöden Kumpels wollen dich in eine Falle locken!“ (Z. 30f.)
a)
Notiere, wie der Spieler des Kasperls diese Situation wiedergeben könnte, wenn er über das Verhalten des Jungen verärgert ist.
b)
Notiere, wie der Spieler des Kasperls diese Situation wiedergeben könnte, wenn er über das Verhalten des Jungen belustigt/erheitert ist.
3.3
Wie könnte der Spieler des Kasperls in seinem Brief folgende Situationen während des Puppenspiels kommentierend wiedergeben?
Notiere seine möglichen Kommentare.
a)
Kasperl hatte natürlich gleich einen Plan. […] und danach [wurde] mit Hilfe des Hauruck-Gebrülls aus dem Publikum eine Grube im Waldboden ausgehoben.“ (Z. 14-16)
Möglicher Kommentar zum Verhalten des Publikums:
b)
Der Zauberer schien mich für einen Moment anzusehen. Dann tauchte er ab und es war still im Saal.“ (Z. 32f.)
Möglicher Kommentar zum Verhalten des Puppenspielers, der den Zauberer spielt:
c)
Mit beiden Händen greife ich in den Wald hinein und kriege den Kasperlkopf zu fassen. Er wehrt sich, windet sich, krümmt sich.“ (Z. 53)
Möglicher Kommentar zum eigenen Verhalten:
Einen Auszug aus einem Beispieltext überarbeiten
3.4
In einer Schlerarbeit zum Brief des Puppenspielers steht folgender Satz:
Die Kinder im Publikum und der Spieler von dem anderen Zauberer, der sich nur schwer zusammen reißen konnte, lachte so laut, dass wenn man nicht dabei gewesen wäre, man hätte glauben können, in einer Komödie zu sitzen.
Der Auszug aus dem Brief enthält vier sprachliche Mängel.
Korrigiere diese, indem du den Auszug unter orthographischen, grammatikalischen und stilistischen Aspekten überarbeitest.
Schreibe den überarbeiteten Satz auf.
Einen Brief einer literarischen Figur schreiben
3.5
Schreibe den Brief des Puppenspielers, der den Kasperl spielt, an einen befreundeten Kollegen.
Beachte dabei Folgendes:
  • informiere ihn über die Geschehnisse bei der Theatervorstellung,
  • gehe auf das Verhalten der Kinder und Puppenspieler ein,
  • werte das Verhalten des Jungen.
Beachte die Merkmale eines persönlichen Briefes und deine Arbeitsergebnisse aus den Aufgaben 3.1 bis 3.3.
Der Text soll zwischen 300 und 500 Wörtern umfassen.
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Den Brief einer literarischen Figur planen und entwerfen
3.1
Am Anfang des Ausgangstextes (Z. 1-6) gibt der Ich-Erzähler seine Beobachtungen vom Beginn der Theateraufführung wieder.
Gib für deinen Brief das in Z. 1-6 dargestellte Geschehen aus der Perspektive des Puppenspielers wieder.
$\rightarrow$ hört nur die Stimmen und das leise Gemurmel des Publikums aus dem Zuschauerraum
$\rightarrow$ Klingelzeichen gibt das Signal zum Beginn des Theaterstücks
$\rightarrow$ Licht geht aus und für kurze Zeit ist es dunkel
$\rightarrow$ gleichzeitig verstummen die Gespräche der Zuschauer; gespannte Stille breitet sich aus
$\rightarrow$ Musik setzt ein und Techniker schaltet das Licht über der Bühne an
$\rightarrow$ Musik verklingt und Spieler macht sich bereit für seinen Einsatz
$\rightarrow$ zieht sich Kasperlpuppe über die Hand und streckt sie nach oben auf die Bühne
3.2
Der Puppenspieler lässt in die Darstellung der Geschehnisse seine Wertung einfließen. Dabei kann er unterschiedliche Haltungen einnehmen. Er kann verärgert sein oder sich amüsieren.
Spiele beide Varianten zu folgender Situation gedanklich durch:
„He, Zauberer!“, schrie ich, so laut ich konnte. „Der Kasperl und seine blöden Kumpels wollen dich in eine Falle locken!“ (Z. 30f.)
a)
Notiere, wie der Spieler des Kasperls diese Situation wiedergeben könnte, wenn er über das Verhalten des Jungen verärgert ist.
$\rightarrow$ hört plötzlich Stimme eines Kindes
$\rightarrow$ Wieso hilft das Kind dem Zauberer? Normalerweise stehen die Kinder doch auf der Seite von Kasperl!
$\rightarrow$ Hat der Junge keine Eltern, die ihn endlich zum Schweigen bringen können?
$\rightarrow$ Mit seinem Geschrei unterbricht der Junge ja das ganze Stück!
$\rightarrow$ Er bringt unseren Ablauf durcheinander!
$\rightarrow$ Wie können wir uns aus dieser Situation retten? Wir müssen improvisieren!
b)
Notiere, wie der Spieler des Kasperls diese Situation wiedergeben könnte, wenn er über das Verhalten des Jungen belustigt/erheitert ist.
$\rightarrow$ hört Stimme eines Kindes
$\rightarrow$ Der kleine Junge will anscheinend wirklich dem Zauberer helfen!
$\rightarrow$ muss Lachen unterdrücken
$\rightarrow$ findet es witzig, wie ernst manche Kinder das Puppentheater nehmen
$\rightarrow$ Bestimmt war der Kleine noch nie im Theater!
$\rightarrow$ Sowas ist mir ja noch nie passiert!
3.3
Wie könnte der Spieler des Kasperls in seinem Brief folgende Situationen während des Puppenspiels kommentierend wiedergeben?
Notiere seine möglichen Kommentare.
a)
Kasperl hatte natürlich gleich einen Plan. […] und danach [wurde] mit Hilfe des Hauruck-Gebrülls aus dem Publikum eine Grube im Waldboden ausgehoben.“ (Z. 14-16)
Möglicher Kommentar zum Verhalten des Publikums:
$\rightarrow$ Das Publikum hat mal wieder super mitgemacht!
$\rightarrow$ Kinder halfen uns durch Hauruck-Rufe
$\rightarrow$ Kinder schienen es toll zu finden, mitmachen zu dürfen und in das Stück miteinbezogen zu werden
$\rightarrow$ Erwachsene blieben meist eher still; man hörte fast nur Kinderstimmen
$\rightarrow$ amüsant, wie motiviert Kinder bei Theaterstücken sind
b)
Der Zauberer schien mich für einen Moment anzusehen. Dann tauchte er ab und es war still im Saal.“ (Z. 32f.)
Möglicher Kommentar zum Verhalten des Puppenspielers, der den Zauberer spielt:
$\rightarrow$ verharrte mit seiner Puppe in Position
$\rightarrow$ wusste nicht, was er tun soll
$\rightarrow$ um Situation nicht weiter zuzuspitzen, ließ er seine Hand mit der Puppe abtauchen
$\rightarrow$ handelte richtig; so konnte Publikum von Zwischenfall abgelenkt werden
c)
Mit beiden Händen greife ich in den Wald hinein und kriege den Kasperlkopf zu fassen. Er wehrt sich, windet sich, krümmt sich.“ (Z. 53)
Möglicher Kommentar zum eigenen Verhalten:
$\rightarrow$ konnte nicht sehen, wer meine Hand gepackt hatte; es waren Kinderhände
$\rightarrow$ war erst erschrocken
$\rightarrow$ versuchte, meine Hand dem Griff zu entwinden
$\rightarrow$ die Hand zurückzuziehen hat auch nicht geklappt; Griff war zu fest
$\rightarrow$ wollte Puppe festhalten, aber sie rutschte immer weiter nach oben
Einen Auszug aus einem Beispieltext überarbeiten
3.4
In einer Schlerarbeit zum Brief des Puppenspielers steht folgender Satz:
Die Kinder im Publikum und der Spieler von dem anderen Zauberer, der sich nur schwer zusammen reißen konnte, lachte so laut, dass wenn man nicht dabei gewesen wäre, man hätte glauben können, in einer Komödie zu sitzen.
Der Auszug aus dem Brief enthält vier sprachliche Mängel.
Korrigiere diese, indem du den Auszug unter orthographischen, grammatikalischen und stilistischen Aspekten überarbeitest.
Schreibe den überarbeiteten Satz auf.
Die Kinder im Publikum und der Spieler des Zauberers, der sich nur schwer zusammenreißen konnte, lachten
so laut, dass man hätte glauben können, in einer Komödie zu sitzen, wenn man nicht dabei gewesen wäre.
Einen Brief einer literarischen Figur schreiben
3.5
Schreibe den Brief des Puppenspielers, der den Kasperl spielt, an einen befreundeten Kollegen.
Beachte dabei Folgendes:
  • informiere ihn über die Geschehnisse bei der Theatervorstellung,
  • gehe auf das Verhalten der Kinder und Puppenspieler ein,
  • werte das Verhalten des Jungen.
Beachte die Merkmale eines persönlichen Briefes und deine Arbeitsergebnisse aus den Aufgaben 3.1 bis 3.3.
Der Text soll zwischen 300 und 500 Wörtern umfassen.
Lieber David,
gestern führten wir in einer Mehrzweckhalle der Volkshochschule das Stück „Kasperls geraubtes Picknick“ auf.
Zu Beginn hörte man nur das Getuschel und die Geräusche aus dem Publikum. Es schienen wieder sehr viele Kinder anwesend zu sein. Das Klingelzeichen gab dem Publikum und uns Spielern das Signal zum Beginn unseres Stücks. Als das Licht gedimmt wurde, war es für kurze Zeit stockdunkel und es wurde mucksmäuschenstill im Saal. Die Musik setzte ein und der Techniker schaltete die Beleuchtung für die Bühne an. Als die Musik schließlich langsam leiser wurde, war das das Zeichen für meinen Einsatz. Man konnte förmlich die gespannte Stille im Saal fühlen. Auch ich war etwas angespannt, wie ich es immer vor einem Auftritt bin, auch wenn es nur ein Puppentheater ist. Ich streifte mir die Kasperlpuppe über die Hand und wir begannen mit unserem Stück.
Die ersten Minuten lief auch alles wie geplant. Wir hatten ein tolles Publikum! Die Kinder waren begeistert, weil sie durch Hauruck-Rufe in das Stück mit eingebunden wurden. Es amüsiert mich immer wieder, wie motiviert Kinder bei Puppentheatern sind! Die Erwachsenen waren natürlich etwas stiller.
Als es aber zu einer Szene mit dem bösen Zauberer kam, wurden wir von einem kleinen Jungen unterbrochen, der dem Zauberer durch Zurufe zu Hilfe kommen wollte. Ich musste mir wirklich das Lachen verkneifen, da ich es sehr süß fand, wie ernst manche Kinder doch so ein Puppentheater nehmen. Sicherlich war der Kleine das erste Mal im Theater. Dennoch war die Situation ernst, denn der Junge hatte mit seinem Zwischenruf unseren Ablauf gestört und wir konnten nicht wie gewohnt weiter machen. Wir mussten also improvisieren! Um die Situation zu entschärfen, tauchte der Zauberer erstmal ab. Es war die richtige Entscheidung meines Kollegen! Denn so konnten wir das Publikum von dem Zwischenfall ablenken.
Doch es blieb nicht bei der einen Störung. Gegen Ende unseres Stücks packten plötzlich zwei Kinderhände den Kopf meiner Kasperlfigur. Du glaubst nicht, wie sehr ich erschrak! Ich versuchte verzweifelt, meine Hand dem Griff zu entwenden. Das Kind hatte einen ungewöhnlich starken Griff! Ich konnte meine Hand nicht zurückziehen. Trotzdem versuchte ich die Puppe festzuhalten, aber sie rutschte mir immer mehr von der Hand, bis das Kind plötzlich mit einem Ruck die Puppe in der Hand hielt und nur meine Hand auf der Bühne zu sehen war. Ich kann dem Jungen deshalb nicht böse sein, da er selbst sehr erschrocken ist und wahrscheinlich nicht zwischen Fiktion und Realität unterscheiden konnte. Dennoch war es sehr ärgerlich, da das Stück anschließend abgebrochen werden musste.
Wie hättest Du in dieser Situation reagiert?
Ich hoffe bald wieder von Dir zu hören und freue mich auf Deine Antwort!
Dein Jonas
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