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Lesekompetenz

Aufgaben
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Der Mann, der keinen Mord beging

Alexander Spoerl
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Zugegeben: Ein Hammer hat nichts auf dem Dach zu suchen. Und niemand weiß, wie er dort hingekommen ist. Und selbst der Staatsanwalt hat es nie klären können. Es besteht kein Grund zur Beunruhigung, denn der Hammer liegt nicht mehr auf dem Dach, sondern wohlverwahrt bei den Akten.
Am zwölften Mai des Jahres fuhr ein besonders schwerer Lastzug durch die Straße, der den Boden beben
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und die Häuser zittern ließ. Der Hammer zitterte mit, verlor seinen Halt und rutschte das schräge Dach hinab, polterte in die Dachrinne, überschlug sich so, dass sein Stiel über den Abgrund hinausschwang. Aber noch hatte der Kopf ein Siebentel Übergewicht, und deshalb schwankte der Stiel nur ein wenig über die Dachrinne hinaus, und unten strömten ahnungslos die Menschen, überholten sich, begegneten einander, blieben vor den Schaufenstern stehen und gingen weiter.
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Die Sonne versank gelb und groß hinter der Stadt. Die Menschen wurden eilig- beschwingt, und dann weniger. Vor den Schaufenstern rasselten die Gitter herunter und schnappten in die Schlösser. Schließlich war es dunkel. In die verlassenen Straßen fuhr eine Bö und ließ die elektrischen Lampen an den Drähten schaukeln. Auf die Dächer fielen laut die ersten Regentropfen, mehrten sich, begannen zu trommeln. Und der Wind tat das Seinige dazu und pfiff um Schornsteine und Giebel. Das Wasser strömte über die
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Dachziegel und schoss durch die Regenrinne, füllte sie bis zum Rande, schob den Hammer, an dessen Stiel der Wind zerrte, noch weiter nach außen und gab seinem Kopf Auftrieb und nahm ihm damit schließlich jenes Siebentel Übergewicht. Der Hammer kippte über die Kante und fiel, an den vielen Stockwerken vorbei und mit zunehmender Wucht, hinab auf die Straße. Der Regen rauscht weiter über die Dächer, in die Straßen und auf den Asphalt und auf einen Herrn im Paletot[1], der quer über dem Bürgersteig liegt, und
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spült dessen spärliche Haare zu spitzen Strähnen.
[…] Dann kommt ein Mensch, ohne Mantel, den Kragen seines Sakkos hochgeschlagen, und er drückt sich dicht an den Häusern entlang, als sei dort der Regen weniger nass. Weil er keinen Umweg machen will, steigt er einfach über den Herrn. Aber nach drei Schritten dreht er sich um: „He, Sie!“
In den Regen fährt wieder der Wind.
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„Es regnet!“, ruft der Mann und kommt die drei Schritte zurück. „Sie sollten lieber nach Hause gehen!“ Der Herr bleibt, wo er ist.
„Hier“, sagt der Mann und kommt noch näher und stößt den Daliegenden mit der Fußspitze an, „hier holen Sie sich den Tod.“
Den am Boden kann nichts mehr erschüttern.
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Und der Mann sieht undeutlich dessen bleiches, aber sehr friedliches Gesicht. Beinahe beneidenswert! denkt er, denn er selbst ist nüchtern und friert. Und er fischt die zerbeulte Melone[2] vom Boden und drückt sie dem Herrn auf den Schädel, bis sie fest klemmt. Geht endlich, hat getan, was er konnte, und bleibt doch wieder stehen und kommt abermals zurück und schleift ihn drei Häuser weiter in eine offene Tordurchfahrt. – So.
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Aber er setzt den Herrn gegen die dunkle Wand. „Und ganz kalt sind Sie schon!“ Und schlägt ihm den Paletotkragen hoch. Der Wind pfeift um die Ecke, und der Mann friert noch mehr als draußen im Regen.
„Wo wohnen Sie?“
Sagt nichts.
„Haben Sie wenigstens Telefon?“ – Der Mann muss selber nachsehen, knöpft den Paletot des Herrn
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auseinander, fühlt mit klammen Fingern in das Jackett, findet eine Brieftasche, öffnet sie und fasst in ein Bündel Banknoten. – „Wenn einer noch Geld hat, braucht er sich nicht zu besaufen!“, sagt der Mann und bohrt in die Seitenfächer der Brieftasche und sucht nach dem Ausweis. Die Geldscheine bleiben an seinen nassen Fingern haften. „Unglücklicherweise“, seufzt der Mann, „haben mich meine Eltern zu einem ehrlichen Menschen erzogen.“
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Unglücklicherweise! – Und der Mann fühlt, wie weh ihm der Hunger tut; aber vielleicht gewöhnt er sich eines Tages daran. „Das heißt, einen kleinen Finderlohn, so einen Bergungslohn, könnten Sie mir vielleicht geben. Sie kriegen es später zurück. Mir geht es sonst besser!“ Und fühlt, wie er rot wird. „Einverstanden?“
Neben der Einfahrt plätschert ein geborstenes Regenrohr.
„Sie haben wirklich nichts dagegen?“
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Offenbar nicht. Da wird es dem Mann unheimlich: „So besoffen können Sie doch nicht sein? Fehlt Ihnen was?“ Und rüttelt den Herrn an den Schultern. Der sinkt vornüber. Der Mann versucht, ihn wieder aufzurichten, und der Herr sackt auf die Seite. Nehmen „Sie sich doch etwas zusammen!“, schreit der Mann, weil er vielleicht schon weiß, dass der andere gar nichts mehr hört.
Über die Straße zischt ein Automobil. Und für zwei Sekunden ist es ganz hell im Torweg. – „Ja dann“, sagt
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der Mann, und vor Entsetzen friert er nicht mehr, „ja dann – brauchst du das ja nicht mehr! Nein, nein“, seine Stimme wird laut und heiser, „ich will dich nicht berauben. Aber Geld, das du nicht mehr ausgeben kannst, ist wertloses Papier.“ – Und ich, denkt der Mann, und kann in Wirklichkeit gar nicht mehr denken, und er denkt auch gar nicht. Sondern läuft.
Der Regen hat nachgelassen. […]
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Der Mann hält an und sieht durch das Schaufenster Stehtische mit Marmorplatten auf gekacheltem Boden. Und an den Wänden warten in stiller Reihe Speiseautomaten mit verchromten Knöpfen. Zu denen hat der Mann Vertrauen und geht hinein. Und öffnet die Brieftasche, und die Automaten fragen nicht und sehen ihn nicht vorwurfsvoll an, aber sie wollen Hartgeld, und wechseln können sie nicht. Und da steht der Mann auf dem Fliesenboden, und hinter Glas liegen die belegten Brötchen, ganz unbeteiligt, und haben alle obenauf
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Petersilie und dadurch ein freundliches Aussehen.
„Worüber denken Sie nach?“, fragt eine sanfte, dunkle Stimme durch den Raum. Über eine Wechselkasse schauen die Augen einer Frau. – „Ich habe es mir anders überlegt“, sagt der Mann und tritt den Rückzug an.
„Sie sollten erst einmal etwas essen“, sagt die Frau hinter der Kasse.
„Ja“, sagt der Mann und geht zu ihr hin und zieht aus der Brieftasche einen Schein. „Reng“ macht die
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Kasse. Die großen müden Augen der Frau sehen einen Augenblick zu ihm auf, dann legt sie zwei harte Geldrollen vor ihn hin und den Rest in Scheinen. – Die Scheine schiebt er in die Brieftasche, und die Rollen haben zwei Enden, dort kann man sie öffnen, die Münzen sehen und mit dem Finger hineinbohren, mehr kann man nicht. Da nimmt der Mann sein Taschenmesser und schneidet die Geldrollen auf wie Salami. Und nun fährt Leben in die Automaten; es klappert durch die Schlitze, die Schubläden schießen hervor, die
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Glasfenster klirren, und die Fächer rücken rasselnd eins weiter nach unten.
Und der Mann frisst, ohne Wahl in der Reihenfolge, böse über seinen eigenen Hunger. Und frisst sich noch weiter in Wut, als könne er dadurch sein Schicksal ändern. Auf einem Stehtisch türmen sich die Teller aus Pappe. Und dann ist Paul satt.
Richtet sich auf und sieht sich im Spiegel eines Pfeilers. Das also ist er. Wischt sich Regen und Schweiß
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vom Gesicht. Sein Anzug war einmal von einem Maßschneider, aber der Kragen hat sich gerollt, und das mittelste Knopfloch hat Fransen. Durch die anderen Tische kommt mit wiegenden Hüften die Frau auf ihn zu und bringt ihm die Brieftasche nach. „Schön ist die“, sagt sie.
„Sozusagen gefunden“, sagt Paul.
„Sozusagen“, sagt auch die Frau. […]
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Paul sieht sich wieder im Spiegel. Er hat einen Toten bestohlen. Jetzt, da er satt ist, sieht die Sache ganz anders aus. Er stopft die Brieftasche in die Jacke und wendet sich zur Tür.
„Moment“, ruft die Frau und steht wieder vor ihm: „Was haben Sie vor?“
Paul schweigt. – Durch die Straßen fegen die Sirenen des Überfallkommandos[3]. „Machen Sie keine Dummheit“, flüstert die Frau.
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Doch, denkt Paul und geht. […]
Und als er zum Torweg kommt, ist es zu spät. Polizisten halten die Menschen zurück. Das Haus ist hell angestrahlt von dem Suchscheinwerfer des Überfallkommandos. Aus den Fenstern sehen ungekämmte Leute mit Mänteln über den Nachthemden.
„Sie sollen zurückbleiben!“, rufen die Polizisten, und Pauls Vordermann tritt ihm auf die Fußspitzen. – „Ich
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kann dazu etwas sagen“, ruft Paul.
Schön, dann soll er mal hierbleiben.
Im Torweg flammt Blitzlicht auf. Einer, der ganz vorn gestanden hat und nun nach Hause muss, bahnt sich einen Weg aus der Menge: „Die ganze Brieftasche hat er ihm abgenommen!“, sagt der und verschwindet.
Es raunt: Da müssen doch auch Fußspuren sein! – Warum holen die keinen Hund! – Paul ist es auch lieber
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ohne Hund, denn er möchte seine Aussage freiwillig machen.
Auf der anderen Seite der Straße hält ein Krankenwagen, die Hecktüren werden auseinandergeklappt und eine Bahre herausgezogen.
Vor dem Torweg suchen Kriminalbeamte den Boden ab. Nun hockt sich einer nieder, die anderen bilden eine Gruppe um ihn, und man hört nicht, was sie reden. Aus dem Polizeiwagen wird eine Tasche geholt.
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Dann bewegt sich die Gruppe zum Torweg zurück: Der Vorderste trägt behutsam in einer zangengroßen Pinzette den Hammer.
In die Zuschauer gerät Bewegung:
Mit einem Hammer! –
Einfach so von hinten auf den Kopf! –
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Peng! –
Eine Dame neben Paul greift sich in die blonden Haare.
So ein Schwein! –
Und Paul hört ein Wort, erst undeutlich, dann kommt es näher und ist nicht mehr misszuverstehen: Raubmord!
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Auf einer Bahre wird der Tote im Paletot aus dem Torweg getragen, durch die Menschen hindurch. Ein junger Beamter eilt ihm nach und fischt vom Fußende die Melone. Sie hat ein zackiges Loch.
„Da wollte doch jemand eine Aussage machen. Vortreten bitte!“
Es tritt niemand vor.
Der ist auch gar nicht mehr da.


[1] Paletot: Herrenmantel
[2] Melone: runder Hut
[3] Überfallkommando: Mannschaftswagen der Polizei
Aus: Spoerl, Alexander: Der Mann, der keinen Mord beging. Piper & Co. Verlag, München 1951, S. 5ff.
#lesen#leseverstehen

Aufgabe 1

Notiere aus den Zeilen 1 bis 3 zwei Wörter, die auf einen Kriminalfall hinweisen.

Aufgabe 2

a)
Notiere den Tag des Vorfalls.
b)
Notiere die Tageszeit des Vorfalls.

Aufgabe 3

Ordne die drei folgenden Bezeichnungen den entsprechenden Figuren zu.
  • Herr
  • Mann
  • Paul
FigurenBezeichnungen
Hauptfigur
Opfer

Aufgabe 4

Aus dem Text geht hervor, dass scheinbar der Herr in reichen und der Mann in sehr ärmlichen Verhältnissen lebt.
Notiere dafür je einen Beleg aus dem Text.
a)
Herr
b)
Mann

Aufgabe 5

Benenne auf der Grundlage des Textes die beiden Teile, aus denen ein Hammer besteht.
1.
2.

Aufgabe 6

Notiere, welche zwei Wetterphänomene den Fall des Hammers verursachen.
1.
2.

Aufgabe 7

Nummeriere die Zwischenüberschriften in der Reihenfolge des Geschehens.
UntertitelNummer
Das Einstecken der Brieftasche
Das Auffinden des Opfers
Das Herabfallen des Hammers
Der heimliche Rückzug
Das gierige Schlingen

Aufgabe 8

Kreuze an, ob die folgenden Aussagen zum Auffinden des Opfers richtig oder falsch sind.
AussagenRichtigFalsch
(a) Der Mann stolpert über den am Boden liegenden Herrn.
(b) Der Mann möchte nicht unbedingt nass werden.
(c) Der Mann vermutet, dass der Herr betrunken ist.
(d) Der Mann will den Herrn nach Hause bringen.
(e) Der Mann beschimpft den Herrn.

Aufgabe 9

Der Mann entwendet dem Herrn die Brieftasche.
Notiere aus den Zeilen 54 bis 58 den Grund für seine Entscheidung.

Aufgabe 10

In den Zeilen 39 bis 47 wird der Gewissenskonflikt des Mannes dargestellt. Erkläre, worin dieser Konflikt besteht.

Aufgabe 11

Gleich nachdem der Mann satt ist, will er seinen Gewissenskonflikt lösen. Welche Entscheidung trifft er?

Aufgabe 12

Am Ende des Textes heißt es: „Der ist auch gar nicht mehr da.“
Begründe, warum sich der Mann davonstiehlt.

Aufgabe 13

Die Gemütslage des Mannes verändert sich im Verlauf der Handlung.
Ordne den Textstellen die entsprechende Empfindung des Mannes zu.
  1. Wut
  2. Gelassenheit
  3. Scham
  4. Fürsorge
TextstelleEmpfindung
„Und ganz kalt sind Sie schon!“ (Z. 35)
Er hat einen Toten bestohlen. (Z. 85)

Aufgabe 14

Im Text wird Licht symbolisch verwendet.
Ordne den Beschreibungen des Lichts den entsprechenden Symbolgehalt zu.
  1. Ankündigung des Unheils
  2. Hoffnung auf einen Neuanfang
  3. Aufdeckung der Tat
  4. Zeichen für Erlösung
TextstelleSymbolgehalt
Schließlich war es dunkel. (Z. 11-12)
Das Haus ist hell angestrahlt von dem Suchscheinwerfer des Überfallkommandos. (Z. 91-92)
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Aufgabe 1

Notiere aus den Zeilen 1 bis 3 zwei Wörter, die auf einen Kriminalfall hinweisen.
Staatsanwalt, Akten

Aufgabe 2

a)
Notiere den Tag des Vorfalls.
12. Mai
b)
Notiere die Tageszeit des Vorfalls.
Abends, bei Sonnenuntergang

Aufgabe 3

Ordne die drei folgenden Bezeichnungen den entsprechenden Figuren zu.
FigurenBezeichnungen
Hauptfigur
Mann, Paul
Opfer
Herr

Aufgabe 4

Aus dem Text geht hervor, dass scheinbar der Herr in reichen und der Mann in sehr ärmlichen Verhältnissen lebt.
Notiere dafür je einen Beleg aus dem Text.
a)
Herr
„[…] knöpft den Paletot des Herrn auseinander, fühlt mit klammen Fingern in das Jackett, findet eine Brieftasche, öffnet sie und fasst in ein Bündel Banknoten.“ (Z. 39-41)
b)
Mann
„Und der Mann fühlt, wie weh ihm der Hunger tut; aber vielleicht gewöhnt er sich eines Tages daran.“ (Z. 45f.)

Aufgabe 5

Benenne auf der Grundlage des Textes die beiden Teile, aus denen ein Hammer besteht.
1.
Kopf
2.
Stiel

Aufgabe 6

Notiere, welche zwei Wetterphänomene den Fall des Hammers verursachen.
1.
Wind
2.
Regen

Aufgabe 7

Nummeriere die Zwischenüberschriften in der Reihenfolge des Geschehens.
UntertitelNummer
Das Einstecken der Brieftasche
3
Das Auffinden des Opfers
2
Das Herabfallen des Hammers
1
Der heimliche Rückzug
5
Das gierige Schlingen
4

Aufgabe 8

Kreuze an, ob die folgenden Aussagen zum Auffinden des Opfers richtig oder falsch sind.
AussagenRichtigFalsch
(a) Der Mann stolpert über den am Boden liegenden Herrn.
(b) Der Mann möchte nicht unbedingt nass werden.
(c) Der Mann vermutet, dass der Herr betrunken ist.
(d) Der Mann will den Herrn nach Hause bringen.
(e) Der Mann beschimpft den Herrn.

Aufgabe 9

Der Mann entwendet dem Herrn die Brieftasche.
Notiere aus den Zeilen 54 bis 58 den Grund für seine Entscheidung.
Der Herr benötigt das Geld nicht mehr, da er tot ist. Der Mann hingegen kann das Geld gebrauchen.

Aufgabe 10

In den Zeilen 39 bis 47 wird der Gewissenskonflikt des Mannes dargestellt. Erkläre, worin dieser Konflikt besteht.
Der Mann wurde gut erzogen und möchte das Geld nicht klauen. Er ist aber arm und braucht dringend das Geld um
sich Essen zu kaufen.

Aufgabe 11

Gleich nachdem der Mann satt ist, will er seinen Gewissenskonflikt lösen. Welche Entscheidung trifft er?
Er will zurückgehen und dem Herrn die Brieftasche zurückbringen.

Aufgabe 12

Am Ende des Textes heißt es: „Der ist auch gar nicht mehr da.“
Begründe, warum sich der Mann davonstiehlt.
Der Mann hat Angst des Raubmordes bezichtigt zu werden, obwohl er unschuldig ist, da er dem Opfer zwar die
Brieftasche entwendet hat, den Herrn aber nicht ermordet hat.

Aufgabe 13

Die Gemütslage des Mannes verändert sich im Verlauf der Handlung.
Ordne den Textstelleb due entsprechende Empfindung des Mannes zu.
TextstelleEmpfindung
„Und ganz kalt sind Sie schon!“ (Z. 35)
Fürsorge
Er hat einen Toten bestohlen. (Z. 85)
Scham

Aufgabe 14

Im Text wird Licht symbolisch verwendet.
Ordne den Beschreibungen des Lichts den entsprechenden Symbolgehalt zu.
TextstelleSymbolgehalt
Schließlich war es dunkel. (Z. 11-12)
Ankündigung des Unheils
Das Haus ist hell angestrahlt von dem Suchscheinwerfer des Überfallkommandos. (Z. 91-92)
Aufdeckung der Tat
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