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Lesekompetenz

Aufgaben
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Subway Sound

Katrin Bongard
1
Livia ist 14 Jahre alt und gerade mit ihrem Vater nach Berlin gezogen. Dort begegnet sie dem Punk Tim. Er wettet mit ihr, dass sie es nicht schafft, einen ganzen Tag lang mit ihm wie ein Obdachloser auf der Straße zu leben. Auf diese Wette lässt sie sich ein. Aus einem Tag wird ein ganzes Wochenende, weil ihre Tasche mit dem Wohnungsschlüssel gestohlen wird und der Vater auf Geschäftsreise ist.

5
Eigentlich hätte ich es mir denken können. Ich meine, ich bin seit vierzehn Jahren Einzelkind, und eigentlich hätte ich es wissen müssen. Wisst ihr, was das Dumme daran ist, Einzelkind zu sein? Nein? Ich kann es euch sagen: Man ist immer in der Unterzahl. Stimme wir doch ab, ob Livia ein Pferd bekommen soll? Oh, zwei Stimmen gegen eine, wer hätte das gedacht? Wer ist dafür, dass Livia auf das Konzert gehen kann? Schade, zwei gegen eine Stimme, dann bleibt sie wohl besser hier. Und wer ist
10
dafür, dass die Eltern sich trennen? Oh, Livia, das halten wir beide aber für das Beste.
Nicht, dass ich glaube, meine Eltern hätten sich nicht getrennt, wenn ich noch zwei Geschwister gehabt hätte, aber zumindest hätte es dann eine Art Diskussion geben können. Warum erzähle ich das alles? Weil sie beide zusammen am Tisch sitzen, als ich nach Hause komme. Die alte Koalition. Und kaum habe ich meinen Vater begrüßt und versucht, von der Mobberei in der Schule zu erzählen, haben beide schon
15
strenge Minen aufgesetzt.
„Livia, du wolltest letztes Wochenende bei Melli übernachten, das hast du zumindest deinem Vater gesagt. Dort hast du aber offensichtlich nicht geschlafen. Wo warst du also und mit wem?“
„Ich war mit Anna im Kino!“
„Ach so, mit Anna“, sagt meine Mutter ruhig.
20
Mein Vater räuspert sich. „Livia. Ich habe dir vertraut.“
Ich werde trotzig. Zwei gegen einen, das ist doch nicht fair. „Was kann ich dafür, dass man mir meine Tasche geklaut hat.“
Mein Handy klingelt. Ich hoffe inständig, dass es Lena ist, die mich aus diesem Albtraum erlöst. Ich starre auf das Display, aber es ist die Nummer meiner Mutter.
25
Ich sehe irritiert auf.
Sie hält ihr Handy in der Hand. „Und dein Handy ist angeblich auch gestohlen worden, war es nicht so?“
„Also, äh, da habe ich mich wohl geirrt, das hatte ich doch in meiner Jackentasche.“
„Okay“, sagt mein Vater. „Du bist dir also ganz sicher, dass deine Tasche gestohlen wurde?“
Ich nicke heftig. Das ist ja nun wohl die Wahrheit.
30
„Und was ist das?“
Er hält die kleine braune Butterbrottasche hoch. Ich springe auf. Unfassbar.
„WO KOMMT DIE DENN HER?“ Ich öffne die Tasche. Mein Schlüßel ist darin und die Zahnbürste, der Rest fehlt. Aber immerhin.
„Das würden wir gerne von dir wissen, Livia!“, sagt meine Mutter, und es klingt schneidend.
35
„Aber woher soll ich das denn wissen?“
Mein Vater seufzt. Er hat wohl keine Lust mehr auf das Gerichtsspiel, er möchte einfach nur die Wahrheit wissen.
„Livia, ein Junge war vorhin hier und hat die Tasche vorbeigebracht.“
„Tim!“
40
„Schön, dass er einen Namen hat“, sagt meine Mutter kühl.
Auf einmal wird mir übel. Wenn Tim die Tasche gefunden hat, warum ist er dann nicht hier? Sitzt mit meinen Eltern am Tisch? Wäre das nicht logisch?
„Was hat er gesagt? Was… habt ihr ihm gesagt?“
„Wir dachten, er ist der Dieb und will einen Finderlohn kassieren“, sagt mein Vater streng.
45
Meine Mutter lächelt und will offenbar eine neue Taktik anschlagen.
„Er war sehr nett und freundlich und anscheinend der Meinung, dass dein Vater weiß, wer er ist. Und was passiert ist.“
„SCHEISSE!“
„Livia!“
50
Ich setze mich und sinke leicht in mich zusammen. Wie sollte ich denn darauf kommen, dass Tim hier vorbeikommt? Ich habe ihn wieder verleugnet. Was denkt er nur von mir?
„Livia, was ist passiert?“ […]
Ich fange bei unserer Ankunft in Berlin an. Bei dem Punk, der mich so freundlich angelächelt hat, dem kleinen süßen Hund auf seinem Schoß. Ich erzähle, wie ich ihn in der Pizzeria getroffen habe, ihm im
55
Regen geholfen habe, ihn mit in die Wohnung genommen habe, seine Sachen waschen wollte. An dieser Stelle räuspert sich mein Vater heftig.
„Livia, du kannst doch nicht einfach einen Obdachlosen in unsere Wohnung lassen? Was denkst du dir dabei? Irgendeinen Typen! Ich meine…“
Meine Mutter legt ihre Hand sanft auf seinen Arm.
60
„Livia, dein Vater hat recht. Es ist gefährlich. Ich verstehe, dass du dem Jungen helfen wolltest, Mitleid hast, aber du kennst ihn doch überhaupt nicht, weißt nichts von ihm. Es gibt Krankheiten, es… “ sie sieht hilflos zu meinem Vater.
Ich weiß, was sie sagen will. […] Warum halten sie mich für so naiv?
„Er ist nicht richtig obdachlos. Ich meine, er hat eine Familie. Er ist auch bald achtzehn, und er hat
65
gesagt, er nimmt keine Drogen.“
„Das sagen sie immer…“, stöhnt mein Vater.
Meine Mutter beruhigt ihn, doch ich spüre, dass auch sie in höchster Alarmbereitschaft ist. […]
„Was hast du dir dabei gedacht, Livia!“, sagt meine Mutter fassungslos. „Dir muss doch klar sein, wie gefährlich das ist.“
70
Ich nicke. Jetzt weiß ich es. „Ich wollte es einfach nur verstehen, ich wollte sehen, wie Tim lebt.“
Mein Vater nickt. „Das kann ich verstehen.“
„Natürlich!“, ruft meine Mutter. „Das war ja klar.“
Ich will nicht, dass sie streiten. Außerdem geht es gerade um meine Geschichte.
Ich erzähle weiter. Und beschönige einiges. Und kürze ab, aber halte mich ansonsten an die Wahrheit.
75
Als ich an der Stelle ankomme, bei der ich Tim sage, dass ich meinem Vater alles erzählen werde, sehe ich, wie mein Vater leise lächelt.
„Sie wollte mir alles erzählen!“, sagt er zu meiner Mutter […].
Als ich im Bett liege, kann ich nicht schlafen. Es ist ein Uhr, und morgen muss ich wieder um sieben aufstehen. Gerade ist das sowieso undenkbar. Es klopft leise, und ich lösche schnell das Licht, damit
80
ich nicht noch mehr Ärger bekomme.
„Livia?“
Meine Mutter. Wenn ich „Herein“ sage, weiß sie, dass ich noch wach bin, also schweige ich. Sie öffnet die Tür trotzdem einen Spalt, dann etwas weiter und kommt schließlich ganz herein.
„Livia?“
85
„Ja?“
Sie setzt sich an mein Bett, ihre Hand geht in alter Gewohnheit an meine Lampe, der Schirm ist noch heiß. Ich erwarte Ärger und denke, dass ich wirklich auf Halogen umsteigen sollte. Doch meine Mutter ist nicht sauer, im Gegenteil.
„Kann ich das Licht wieder anmachen? Du schläfst ja doch nicht.“
90
„Aber ich gebe mir Mühe!“
Ich blinzle, setze mich auf. […]
Meine Mutter streichelt mein Haar, etwas, was sie bestimmt nicht mehr getan hat, seit ich fünf war. Und dann sagt sie etwas Erstaunliches.
„Dieser Tim… er ist dir sehr wichtig, oder?“
95
Ich sehe sie nur an, meine Mutter konnte immer schon Gedanken lesen.
Sie lächelt. „Ist er wirklich … anders?“
„Wenn er mir etwas hätte antun wollen … Er hat es noch nicht mal versucht.“
Meine Mutter nickt. „Zugegeben. Er sah nicht gefährlich aus. Und auch nicht… kaputt. Eher nett. Und ich glaube, er mag dich.“
100
„Wieso denkst du das?“, schniefe ich und erhole mich dabei in Sekunden.
„Nun, wenn er wirklich auf der Straße lebt, dann hat er sich gestern sehr viel Mühe gegeben, einen guten Eindruck zu hinterlassen. Und überleg mal, was er alles getan haben muss, um deine Tasche wiederzubekommen.“
„Du findest es also nicht daneben, dass ich ihn mag?“
105
Sie sieht mich mit einem neuen Blick an, fast, als wären wir gleichberechtigt.
 
Aus: Borngard, Katrin: Subway Sound. Pink - Ein Imprint von Oetinger Taschenbuch. © Oetinger Taschenbuch GmbH, Hamburg 2013, S. 165 ff.
#romanauszug#leseverstehen

Aufgaben zu Text 2 „Subway Sound“

201
Ergänze die Tabelle mit den entsprechenden Angaben zu Livia.
2P
Livia
Alter
Wohnort
Familienstand der Eltern
Anzahl der Geschwister
Name einer Freundin
202
Kreuze an, ob die folgenden Aussagen zu Tim richtig oder falsch sind.
3P
RichtigFalsch
a) Er ist ein Punk.
b) Er lebt auf der Straße.
c) Er hat keine Familie.
d) Er hat Livias Tasche gestohlen.
e) Er ist 18 Jahre alt.
f) Er hat einen Hund.
203
Im Text heißt es:
„Weil sie beide zusammen am Tisch sitzen, als ich nach Hause komme. Die alte Koalition.“ (Z. 12 f.)
Livia meint damit, dass ihre Eltern
1P
a) wieder zusammengezogen sind.
b) sich gegen sie verbündet haben.
c) ein Bündnis mit ihr geschlossen haben.
d) ihren alten Streit wieder austragen.
204
Notiere die zwei Gegenstände, die Livia ihren Eltern gegenüber in Erklärungsnot bringen.
a)
1P
b)

1P
205
In der dargestellten Situation verändert sich das Verhalten der Mutter mehrfach.
Ordne den Textstellen das entsprechende Verhalten zu.
  1. Sie ist distanziert.
  2. Sie ist liebevoll.
  3. Sie ist aggressiv.
  4. Sie ist vorwurfsvoll.

Nummer
a) „Schön, dass er einen Namen hat“, sagt meine Mutter kühl. (Z.40)1P
b) „Was hast du dir dabei gedacht, Livia! […]
Dir muss doch klar sein, wie gefährlich das ist.“ (Z. 68 f.)
1P
206
In den Zeilen 59 bis 63 werden verschiedene Erzählformen/ Darbietungsformen verwendet.
  1. Meine Mutter legt ihre Hand sanft auf seinen Arm.
  2. „Livia, dein Vater hat recht. Es ist gefährlich.“
  3. Sie sieht hilflos zu meinem Vater.
  4. Ich weiß, was sie sagen will.
  5. Warum halten sie mich für so naiv?
Ordne alle Satznummern entsprechend zu.

Nummer
a) Erzählerbericht1P
b) innerer Monolog 1P
c) direkte Rede 1P
207
Woher weiß Tim, wo Livia wohnt?
1P
208
Livia verhält sich in Bezug auf Tim ihren Eltern gegenüber widersprüchlich.
Erkläre, woran das deutlich wird.
2P
#erklären
209
Notiere aus den Zeilen 98- 105 einen Textbeleg, der verdeutlicht, dass die Mutter Verständnis für Livias Zuneigung zu Tim zeigt.
1P
210
Livias Eltern äußern verschiedene Vorurteile gegenüber Obdachlosen.
Notiere zwei dieser Vorurteile.


1P

1P
211
Im Text äußert Livia gegen die Bedenken ihrer Eltern:
„Er ist nicht richtig obdachlos.“ (Z.64)

Erkläre, was sie mit dieser Aussage erreichen möchte.
1P
#erklären
212
Warum lässt sich Livia auf die Wette mit Tim ein?
Notiere einen im Text genannten Grund.
1P
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Aufgaben zu Text 2 „Subway Sound“

201
Ergänze die Tabelle mit den entsprechenden Angaben zu Livia.
2P
Livia
Alter14 Jahre
WohnortBerlin
Familienstand der Elterngeschieden
Anzahl der Geschwisterkeine
Name einer FreundinAnna
202
Kreuze an, ob die folgenden Aussagen zu Tim richtig oder falsch sind.
3P


RichtigFalsch
a) Er ist ein Punk.
b) Er lebt auf der Straße.
c) Er hat keine Familie.
d) Er hat Livias Tasche gestohlen.
e) Er ist 18 Jahre alt.
f) Er hat einen Hund.
203
Im Text heißt es:
„Weil sie beide zusammen am Tisch sitzen, als ich nach Hause komme. Die alte Koalition.“ (Z. 12 f.)
Livia meint damit, dass ihre Eltern
1P
a) wieder zusammengezogen sind.
b) sich gegen sie verbündet haben.
c) ein Bündnis mit ihr geschlossen haben.
d) ihren alten Streit wieder austragen.
204
Notiere die zwei Gegenstände, die Livia ihren Eltern gegenüber in Erklärungsnot bringen.
a)
(Butterbrot-)Tasche
1P
b)
Handy

1P
205
In der dargestellten Situation verändert sich das Verhalten der Mutter mehrfach.
Ordne den Textstellen das entsprechende Verhalten zu.
  1. Sie ist distanziert.
  2. Sie ist liebevoll.
  3. Sie ist aggressiv.
  4. Sie ist vorwurfsvoll.

Nummer
a) „Schön, dass er einen Namen hat“, sagt meine Mutter kühl. (Z.40)1 1P
b) „Was hast du dir dabei gedacht, Livia! […]
Dir muss doch klar sein, wie gefährlich das ist.“ (Z. 68 f.)
4 1P
206
In den Zeilen 59 bis 63 werden verschiedene Erzählformen/ Darbietungsformen verwendet.
  1. Meine Mutter legt ihre Hand sanft auf seinen Arm.
  2. „Livia, dein Vater hat recht. Es ist gefährlich.“
  3. Sie sieht hilflos zu meinem Vater.
  4. Ich weiß, was sie sagen will.
  5. Warum halten sie mich für so naiv?
Ordne alle Satznummern entsprechend zu.

Nummer
a) Erzählerbericht1, 3 1P
b) innerer Monolog 4, 5 1P
c) direkte Rede 2 1P
207
Woher weiß Tim, wo Livia wohnt?
1P
Tim war bereits zuvor schon einmal bei Livia zu Hause, wie Livia es ihren Eltern erzählt.

208
Livia verhält sich in Bezug auf Tim ihren Eltern gegenüber widersprüchlich.
Erkläre, woran das deutlich wird.
2P
Livia weist mehrmals daraufhin, dass sie immer vorhatte, ihren Eltern von Tim und ihrem Wochenende
mit ihm zu erzählen. Jedoch erzählt sie erst davon, als sie von ihren Eltern deswegen konfrontiert wird.

209
Notiere aus den Zeilen 98- 105 einen Textbeleg, der verdeutlicht, dass die Mutter Verständnis für Livias Zuneigung zu Tim zeigt.
1P
„Zugegeben. er sah nicht gefährlich aus. Und auch nicht… kaputt. Eher nett.“


210
Livias Eltern äußern verschiedene Vorurteile gegenüber Obdachlosen
Notiere zwei dieser Vorurteile.
Tipp
Bei dieser Aufgabe sind viele Antworten möglich, denn im Text werden einige Vorurteile aufgeführt. Wähle zwei davon aus. Im Folgenden haben wir für dich alle möglichen Antworten aufgeführt.
Tipp
Bei dieser Aufgabe sind viele Antworten möglich, denn im Text werden einige Vorurteile aufgeführt. Wähle zwei davon aus. Im Folgenden haben wir für dich alle möglichen Antworten aufgeführt.

  • Livias Eltern sind davon überzeugt, dass Obdachlose gefährlich sind./ Livias Eltern behaupten,
    dass Obdachlose Drogen nehmen./ Livias Eltern glauben, dass Obdachlose „kaputt sind“.

  • Sie befürchten, dass viele von ihnen Krankheiten haben./ Sie denken, dass Obdachlose
    ungepflegt sind.

1P

1P
211
Im Text äußert Livia gegen die Bedenken ihrer Eltern:
„Er ist nicht richtig obdachlos.“ (Z.64)

Erkläre, was sie mit dieser Aussage erreichen möchte.
Tipp
Auch bei dieser Aufgabe sind viele Antworten möglich! Entscheide dich aber für eine. Im Folgenden haben wir für dich alle möglichen Antworten aufgeführt.
Tipp
Auch bei dieser Aufgabe sind viele Antworten möglich! Entscheide dich aber für eine. Im Folgenden haben wir für dich alle möglichen Antworten aufgeführt.
1P
Livia versucht, ihre Eltern zu beruhigen./ Livia will damit die Kritik ihrer Eltern entschärfen./
Livia versucht, Tim zu verteidigen./ Livia will damit den Streit beenden./ Livia will sich
gegenüber ihren Eltern rechtfertigen.
212
Warum lässt sich Livia auf die Wette mit Tim ein?
Notiere einen im Text genannten Grund.
1P
Im Text wird erwähnt, dass Livia sehen und verstehen wollte, wie Tim lebt.

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