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Aufgabe 2

Aufgaben
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Epik

$\blacktriangleright\;$ Thema:
Franka Potente (*1974): KITAMAKURA oder 49 Tage (2010)
$\blacktriangleright\;$ Aufgabenstellung:
  1. Fasse den Inhalt der Kurzgeschichte zusammen.
  2. Charakterisiere die Hauptfigur Naski.
  3. Diskutiere, ob es empfehlenswert ist, eine längere Zeit in einem anderen Kulturkreis zu leben. Stelle dabei auch Bezüge zu Naskis Erfahrungen her.
    ODER
    Verfasse eine E-Mail Naskis an ihren Freund Teddy, in der sie ihre emotionale Situation während ihrer Trauerzeit Kitamakura schildert und reflektiert.
$\;$
Material
Franka Potente: KITAMAKURA oder 49 Tage (2010)
Vorbemerkung: Es handelt sich hier um einen Text aus der Kurzgeschichtensammlung „Zehn“ der Autorin Franka Potente. Die Geschichten befassen sich mit dem japanischen Kulturkreis.
Zum Glück saß sie am Fenster. Die Businessclass war fast ausgebucht. Von Los Angeles nach Narita Airport, Tokio, flog man etwa vierzehn elendig lange Stunden. Ein Flug zurück in eine Welt, die sie vor acht Monaten sehr gerne verlassen hatte. Acht Monate in Amerika. Naski war ganz und gar eingetaucht in diese neue, fremde Welt. Sie war siebzehn, und nachdem sie ihren Vater zwei Jahre lang angebettelt hatte, durfte
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sie endlich zum Schüleraustausch nach Los Angeles. Fast hatte sie nicht mehr daran geglaubt. Die Mutter hatte ihren Kimono und die Zôri[1] eingepackt und jede Menge grünen Tee und Mochi[2]. Im Gegensatz zum Vater war sie noch nie außerhalb von Japan gewesen. Nachdem eine Austauschorganisation gefunden war, gab es bald eine Gastfamilie. Der Vater hatte Wert darauf gelegt, dass die Gasteltern wohlhabend waren und Naski eine Privatschule besuchen konnte.
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Irgendwann hatte sie sich mit einer tiefen Verbeugung von den Eltern verabschiedet und einen kleinen Luftsprung gemacht, sobald sie außer Sichtweite war. Die große Freiheit. Bereits im Flieger fiel Japan von ihr ab. Sie trank ein Glas Rotwein und schlief entspannt ein. Naski liebte Los Angeles, noch bevor sie überhaupt einen Fuß auf den Boden des für sie so fremden Landes gesetzt hatte. Alles dort war golden. Das kalifornische Licht verzauberte alles. Palmen, Meer, Strand, Moviestars, Hollywood, Surfer und gebräunte
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Beine unter kurzen Röcken.
So, wie es ihr Vater gewollt hatte, kam es auch. Naski besuchte eine private Highschool in Brentwood, Los Angeles, lebte bei den Shaws, ihrer Gastfamilie, und hätte ein Jahr bleiben sollen. Jim, ihr Gastvater, war Inhaber einer Werbefirma, er fuhr einen 60er-Jahre-Sportwagen in Metallicblau und ging jedes Wochenende mit Derek, dem zwölfjährigen Sohn, surfen. Wenn er lachte, blitzten seine Zähne weiß. Anfangs hatte sie
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hinter vorgehaltener Hand gekichert, später lachte sie lauthals mit.
Jamie, seine Frau, hatte langes blondes Haar, trug fast nur Jeans, weite Hippieblusen und Flip-Flops. Oft nahm Jamie sie lachend in den Arm, und sie genoss Jamies warmen Geruch von Muffins, Vanille und Strand. Naski hatte sich nie zuvor in ihrem Leben so leicht gefühlt und war so abenteuerlustig gewesen. Amerika. Manchmal konnte Naski ihr Glück nicht fassen. Sie liebte die zwanglose Welt dort, die nur aus
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Vornamen bestand, in der man spontan aß, was man wollte und wann man wollte, Wendy's, Jack in the Box und Frozen Yogurt von Pinkberry's. Sie liebte die individuelle Mode, die die Mädchen ihres Alters dort trugen, die offenen Gespräche über Jungs über Jungs, Musik und das kommende Wochenende. Sie hatte sich an Umarmungen und Wangenküsse gewöhnt, an mädchenhaftes, schrilles Begrüßen und „shit“, „fuck“ und „awesome“.
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Die Highschool war einfach. In den meisten Fächern war Naski ihren Klassenkameraden voraus. Sie hatte schnell Freundinnen gefunden. Und dann gab es noch Teddy, ihren ersten richtigen Freund. Blonde Locken, blaue, freche Augen. Sie hatte ihn beim Lunch kennengelernt. Er hatte sich einfach an ihren Tisch gesetzt. „Hi! Are you new here? I'm Teddy.“ Von da an saß er jeden Tag neben ihr. Nach der Schule fuhr er sie in seinem Pick-up-Truck nach Hause. Er brachte sie zum Lachen. Seine Hände waren gebräunt. Er trug
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ausgelatschte Turnschuhe und Shorts. Irgendwann gingen sie zusammen ins Kino. Bevor Teddy sie zum ersten Mal küsste, hatte sie seine Wärme neben sich so sehr gespürt, dass sie vor lauter Aufregung dem Film nicht folgen konnte. Seit dem Tag waren sie ein Paar. Naski und Teddy. Dann war alles so weit weg. Weit weg waren japanische Tradition, die tägliche Stille beim Essen, der Kimono am Wochenende, Tempelbesuche, die strengen Blicke des Vaters, das Gefühl, jeden Tag die Beste sein zu müssen, um auf
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eine Eliteuni gehen zu können.
Naski weinte, als sie die E-Mail aus Tokio bekam. Der Großvater war gestorben, ihr Vater hatte ihr sofort ein Rückflugticket gebucht. Sie weinte um den Großvater. Er war immer gut zu ihr gewesen, und als Kind hatte er mit ihr gemalt oder ihr vorgelesen. Aber die meisten Tränen vergoss sie, weil sie nicht zurückwollte nach Japan. Der Vater hatte in seiner E-Mail erklärt, ihre Heimkehr sei auf unbestimmte Zeit.
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Schon am nächsten abend ging der Flieger. Tom Bradley International Terminal. Dort hatte Teddy gewartet. Auch beim Check.in hatte er ihre Hand nicht losgelassen. Er hatte sie geküsst und zärtlich in ihr Haar gegriffen. „You'll be back soon“, hatte er geflüstert.
Naski trugdas schlichte graue Kostüm. In genau diesem Kostüm war sie vor acht Monaten in Los Angeles angekommen. Jetzt passte es ihr fast nicht mehr. Die Boeing hob schwerfällig ab. Naski blickte auf die
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Stadt hinunter. Die Stewardessen brachten Getränke und Kopfhörer. Sie fühlte sich leer. Sie musste sich vorbereiten. Vorbereiten auf Japan Auf die Rituale, Pflichten und die Stille. Wie ein Gebirge türmte sich der Gedanke vor ihr auf. Sie dachte daran, dass der Großvater gestorben war, und schämte sich plötzlich. Sein Tod war bis jetzt nur der Grund für ihre Abreise gewesen. Sie stellte sich vor, wie es der Familie gehen musste. Der Großvater war an einem Herzinfarkt gestorben. Mit seinen zweiundsiebzig Jahren war er sehr
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beliebt und als Bankdirektor sehr umtriebig gewesen. Es würde eine große Beerdigung werden. Der Großvater war schon jetzt im Haus aufgebahrt. Gewaschen, mit dem Kopf nach Norden, an seinem Kopfende Kerzen, eine Schale Reis mit zwei Essstäbchen, ein Glas Wasser und weiße Blumen. Sein Gesicht würde mit einem weißen Tuch bedeckt sein. Sie würden Weihrauchstäbchen verbrennen und ihm ein Messer auf den Kopf legen, zum Schutz vor bösen Geistern.
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Es war still im Flieger. Sie schlief tief und traumlos. Naski erwachte erst bei der Landung. Es schien ihr, als wären zehn Jahre vergangen, seit sie in Los Angeles abgeflogen war. Viel zu früh. Der Weg zum Gepäckband war viel zu kurz. Japanische Werbung, Gesprächsfetzen, schwarzes, glänzendes Haar überall. Ihr Blick war leer, der Magen schmerzte. Es war, als hätte etwas das Leben aus ihr gesaugt.
Sie sah ihre Mutter sofort. Trotz Hunderter wartender Menschen blickte sie ihr in der Ankunftshalle gleich
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direkt in die Augen. Sogar der Vater war gekommen. Man verbeugte sich tief. Die Eltern sahen alt aus. Fast hätte sie die Mutter umarmt. Stattdessen verbeugte sie sich. Sie sprachen kaum auf der Fahrt in die Stadt. Ihr Zimmer war unberührt. Sie musste sich umziehen und frisch machen. Ihre Mutter trat leise ins Zimmer. Ihr Haar war zurückgebunden und zu einem Knoten gesteckt. Naski nickte ihr zu. Die Mutter half ihr, den Kimono zu binden. „Hattest du eine schöne Zeit?“ Sie sah Naski nicht an. „Ja. Sehr“ Sie deutete eine
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Verbeugung an. Sie überlegte kurz. Aber der Moment war bereits wieder vorbei. Nur ein leises Gefühl von wehmütigem Glück blieb. Sie war froh, dass ihre Mutter gefragt hatte.
Nach den Gebeten aßen sie Suppe und Gyôza[3], die die Tanten mitgebracht hatten. Dann fuhren die engsten Familienangehörigen mit ins Krematorium. Während der Leichnam ihres Großvaters eingeäschert wurde, standen alle im Warteraum. Man versuchte, über andere Dinge zu sprechen. Naski verhielt sich still.
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Ihre Seele war noch nicht angekommen. Ihr iPhone vibrierte unter ihrem Kimono. Eilig entschuldigte sie sich auf die Toilette. „Sweetie, I hope you get this? I miss you like crazy! Come back soon. Xo Teddy.“ Sie weinte vor Glück. Am liebsten hätte sie ihn gleich von der Toilette des Krematoriums angerufen.
Nachdem man ihrem Vater die Urne überreicht hatte, fuhren sie wieder nach Hause. Nach Hause, dachte sie. Zu Hause, das war das mondäne Haus mit Wänden aus Reispapier, in dem man im Eingangsbereich die
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Schuhe gegen Pantoffeln tauschte. Naskis Augen brannten. Sie machte sich einen Tee und schloss den Laptop an. Jamie hatte bereits gemailt. In acht Tagen hatte Derek Geburtstag. Sie solle schnell zurückkommen. Jamie wollte mit ihr zusammen süße Mochi machen. Naski lächelte. Es klopfte sanft. Ihr Vater trat ein. „Wahrscheinlich willst du gerne bald zurückfliegen.“ Er sprach leise. Ihr wurde heiß. Ja! Jaa! Morgen! Übermorgen?, schrie ihr Innerstes. Ihr Vater setzte sich und fuhr fort: „Ich möchte dich bitten, die
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Kitamakura einzuhalten. Dann kannst du zurückfliegen.“ Er räusßerte sich. Dann ging er. Kitamakura. Daran hatte sie nicht gedacht. Das bedeutete neunundvierzig Tage trauern. Der Verstorbene erwacht neununvierzig Tage nach seinem Tod in einem neuen Leben, in neuer Gestalt. Sie weinte. Neunundvierzig Tage. Das waren sieben Wochen. Sie würde Teddy eine halbe Ewigkeit nicht sehen, Dereks Geburtstag und den Unterricht verpassen. Japan würde wieder Besitz von ihr ergreifen. Auf ein Blatt Papier malte sie
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neunundvierzig Kästchen. Morgen würde sie eines davon durchstreichen.
Aus: Franka Potente: Zehn. Stories, Piper Verlag GmbH München, S. 153-165 (Text zu Prüfungszwecken gekürzt - Auslassung sind aufgrund der besseren Lesbarkeit nicht gekennzeichnet)

[1] Zôri: traditionelle japanische Sandalen
[2] Mochi: japanische Reiskuchen, gerne zu Neujahr serviert
[3] Gyôza: japanische Teigtaschen
#kurzgeschichte#zusammenfassen#e-mail#dialektischeerörterung#charakterisierung
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Epik

$\blacktriangleright\;$ Thema:
Franka Potente (*1974): KITAMAKURA oder 49 Tage (2010)
1.
Im Zentrum der Kurzgeschichte Kitamakura oder 49 Tage, die 2010 von Franka Potente veröffentlicht wurde, steht Naski, die einen Schüleraustausch aufgrund des Todes ihres Großvaters abbrechen muss. Sie soll in das traditionsreiche und von pflichtbewusste Japan zurückkehren, obwohl sie sich dort gar nicht mehr heimisch fühlt.
Zwei Jahre lang hat die 17-jährige Naski ihren Vater dazu überredet, sie zu einem Schüleraustausch nach Amerika gehen zu lassen. Familie Shaw nimmt sie herzlich auf, sie ist vollständig in das amerikanische Leben und in die Familie integriert - Naski fühlt sich dort sehr wohl. Dem amerikanischen Lebensstil mit all seinen Freiheiten steht der japanische Lebensstil gegenüber. Naski genießt ihre Zeit in Amerika in vollen Zügen: in der Schule findet sie schnell Freundinnen, sie hat gute Noten, und verliebt sich bald in ihren ersten Freund Teddy. Acht tolle Monate ist Naski bereits in Los Angeles, als sie die Nachricht erhält, dass ihr geliebter Großvater verstorben ist. Sofort soll sie zurück nach Japan fliegen um an der Beerdigung teilzunehmen. Auf unbestimmte Zeit soll Naski zurückkehren. In Japan angekommen fühlt sie sich zerrissen - einerseits trauert sie um ihren geliebten Großvater, andererseits will sie zurück nach Amerika, wo sie sich viel freier fühlt. Sie soll laut ihrem Vater allerdings die traditionelle Trauerzeit „Kitamakura“ einhalten, erst danach darf sie den Schüleraustausch fortsetzen. Naski akzeptiert den Wunsch ihres Vaters, erwartet aber das Ende der Trauerzeit und ihr damit verbundenes Wiedersehen mit Teddy sehnlichst.
2.
Die Protagonistin Naski aus Franka Potentes Kurzgeschichte KITAMAKURA oder 49 Tage ist eine 17-jährige Japanerin, die aufgrund eines Schüleraustausches in Los Angeles lebt. Sie stammt aus einer wohlhabenden, traditionsbewussten Familie, wohnt in einem mondänen Haus (vgl. Z. 79) und ihr Leben in Japan ist von Tempelbesuchen, Kimonos und einer Stille beim Essen geprägt (vgl. Z. 38ff.). Ihre Familie legt großen Wert eine gute Erziehung - so besucht sie eine Privatschule (vgl. Z. 9) in L.A., die Gasteltern sind ebenso wohlhabend (vgl. Z. 7) und Naski soll später einmal eine Eliteuni besuchen (vgl. Z. 40). Dementsprechend ist die Highschool „einfach“ (Z. 30) und Naski hat bessere Noten als ihre Klassenkameraden (Z. 30).
Das Verhältnis ihren Eltern gegenüber ist respektvoll und eher kühl: Naski verbeugt sich am Flughafen vor ihren Eltern zum Abschied (vgl. Z. 10) und verbeugt sich auch vor ihrer Mutter, als diese sie am japanischen Flughafen abholt (vgl. Z. 66). Den Anweisungen ihres Vaters folgt Naski bedingungslos und sie kann keine eigene Meinung zu diesen äußern. So fliegt sie ohne Widersprüche nach Hause, als ihr Vater ihr ein Rückflugticket aufgrund des Todes ihres Großvaters bucht (vgl. Z. 41ff.) und sie akzeptiert es, dass sie auf „auf unbestimmte Zeit“ (Z. 44) wieder nach Japan zurückkehrt. Dass sie dabei den Geburtstag Dereks und den Unterricht in der amerikanischen Privatschule verpasst und ihren Freund Teddy vielleicht nicht mehr wieder sehen wird (vgl. Z. 88f.) nimmt sie einfach in Kauf. Naskis Leben basiert auf Pflichterfüllung und wird von Traditionen und Respekt gegenüber ihrer Familie dominiert. Dabei zählt ihr eigenes Glück kaum.
Ihre Gastfamilie bildet einen starken Kontrast zu ihrer wenig emotionalen Familie. Sie pflegen eine offenes und warmherzige Beziehung zueinander. Naski blüht innerhalb dieser Familie auf - anfangs ist sie schüchtern und zurückhaltend, doch dies legt Naski bald ab und lacht beispielsweise „lauthals“ (Z. 20) mit. Naski ist viel lockerer in dieser herzlichen Umgebung, ihre Gastmutter Jamie nimmt sie oft in den Arm (vgl. Z. 22). Außerdem hatte sich Naski „nie zuvor in ihrem Leben so leicht gefühlt und war so abenteuerlustig gewesen“ (Z. 23) - sie ist kontaktfreudig, findet sehr schnell Freundinnen und kommt sogar mit ihrem ersten Freund Teddy zusammen (vgl. Z. 30f.). Im strikten Japan wäre ihr dies vermutlich nicht möglich gewesen.
Weil sie dem restriktiven Leben in Japan entfliehen will, freut sie sich umso mehr, als ihr Vater ihr den Schüleraustausch erlaubt. Naski war noch nie außerhalb Japans und freut sich daher umso mehr um die Chance, endlich ein anderes Land kennenzulernen (vgl. Z. 7). Sie macht sogar Luftsprünge am Flughafen (vgl. Z. 11) - allerdings erst, als ihre Eltern außer Sichtweite sind. Sie liebt ihren neuen Lebensraum, „noch bevor sie überhaupt einen Fuß auf den Boden des für sie so fremden Landes gesetzt hatte. Alles dort war golden.“ (Z. 12f.). Naski lebt sich sehr schnell ein und adaptiert auch die Gewohnheiten ihrer amerikanischen Umgebung: „die individuelle Mode, die die Mädchen ihres Alters dort trugen, die offenen Gespräche über Jungs, Musik und das kommende Wochenende“ (Z. 26f.). Auch die ungezwungene Sprache übernimmt sie schnell und flucht auch mit Wörtern wie „shit“ oder „fuck“ (Z. 28) - in Japan wäre dies undenkbar gewesen. Für sie bedeutet ein Leben in Amerika ein Leben ohne Zwänge. Sie kann essen, wann und was sie will, nennt andere nur beim Vornamen und führt dort generell ein zwangloses Leben (vgl. Z. 23ff.). Dies ist für sie befreiend - in Japan hatte sie unter dem Leistungsdruck und dem formellen Verhalten gelitten (vgl. Z. 37ff.). Das neue Lebensgefühl will sie zuerst auch in Japan anwenden und so beispielsweise ihre Mutter umarmen, Naski entscheidet sich jedoch dagegen (vgl. Z. 66) - offenbar lassen sich für sie beide Welten nicht vereinbaren.
Naski strebt nach Freiheit - dies wird durch den Auslandsaufenthalt und auch ihre Gefühle, die sie bei ihrer Rückkehr nach Japan hat deutlich. Trotzdem kann sie sich nicht von den traditionellen und familiären Bindungen zu Japan lösen, sie hat Angst, dass Japan wieder „Besitz von ihr ergreifen“ (Z. 89) wird. Es besteht also die Möglichkeit, dass Naski sich wieder an Japan gewöhnt und doch nicht mehr zurück nach Amerika will. Naskis Freiheitsbestreben ist so groß, dass sie es auf sich nimmt, ihren Vater zwei Jahre lang darum bittet, ihr den Auslandsaufenthalt zu erlauben (vgl. Z. 4). Japan ist für sie eine Art Gefängnis, es ist nicht mal mehr ihr Zuhause, sondern fühlt sich weit weg an (vgl. Z. 37). Naski wirkt geradezu leblos in Japan, „das Leben [wurde ihr] [aus]gesaugt“ (Z. 63), ihr Blick ist leer und es geht ihr psychisch wie physisch nicht gut (vgl. Z. 63). Dass Naski im Flugzeug sich gedanklich auf die Zeit in Japan vorbereiten muss unterstreicht diese Tatsache. Trotzdem erfüllt sie die Traditionen und ist auch ihrer Familie verbunden - sie ist froh, dass ihr Vater mit ihrer Mutter zum Flughafen gekommen ist, um sie abzuholen und sie ist dankbar, dass ihre Mutter sie fragt, ob ihre Zeit dort schön gewesen sei (vgl. Z. 71). Emotional ist Naski also sehr zerrissen: einerseits akzeptiert sie es, dass sie neunundvierzig Tage bei ihrer Familie in Trauer verbringen soll, andererseits wünscht sie sich nichts sehnlicher, als nach Amerika zurückzukehren.
Man kann Naski insgesamt als offene 17-Jährige beschreiben, die auf dem Weg ist, sich selbst zu finden und in einer Kultur anzukommen, mit der sie sich identifizieren kann. In Amerika scheint sie ihren Lebensweg gefunden zu haben, trotzdem kann sie sich nicht von japanischen Traditionen und ihrem Pflichtbewusstsein lösen, weshalb sie in einen emotionalen Konflikt gerät.
3.1
Nach dem Studium oder der Schule oder auch schon während beidem wollen viele Jugendliche vor allem eins: raus aus Deutschland, ab ins Ausland. Naski aus Franka Potentes Kurzgeschichte KITAMAKURA oder 49 Tage sammelt viele positive, aber auch negative Erfahrungen während ihres Highschool-Jahres. Im Folgenden soll nun analysiert werden, inwiefern ein Auslandsaufenthalt für Jugendliche empfehlenswert ist.
Nicht immer birgt ein Jahr in einem fremden Land positive Erfahrungen. Schließlich ist das Leben ganz anders dort und es kann viele Unterschiede zur eigenen Kultur geben. Innerhalb der eigenen und der anderen Kultur zu navigieren kann für Jugendliche, die ihre eigene Identität noch gar nicht gefestigt haben, sehr schwer sein. Zudem ist die Zeit fernab der Heimat sehr aufregend und ungewiss, sodass man keinen richtigen Halt hat. Dadurch, dass man außerdem ständig neue Dinge erlebt und auch zeitlich und räumlich von seiner Familie und seinen Freunden in der Heimat distanziert ist, vergisst man das alte Leben leicht und entfernt sich womöglich immer mehr von den Menschen, die einem Zuhause noch viel bedeuten. Auch Naski erlebt dies. In Amerika fühlt sie sich wohl, sie ist viel offener und freier und als sie zurück nach Japan fliegt, geht es ihr sogar physisch schlecht, da sie die beiden so unterschiedlichen Kulturen nicht miteinander vereinbaren kann. So kann es generell zu familiären und kulturellen Konflikten kommen, denn die Vereinbarkeit des neuen und des alten Ichs gestaltet sich oftmals schwierig aufgrund der sehr unterschiedlichen Kulturkreise. Dies sieht man auch deutlich an der Szene am Flughafen: als Naski ihre Mutter erblickt, überlegt sie sich, sie zu umarmen, weil sich dies für sie natürlich anfühlt - ihre Gastmutter Jamie umarmt sie schließlich auch oft. Durch diese Unterschiede gestaltet sich eine Rückkehr auch äußerst schwierig; die Gefahr besteht, dass man mit seiner Familie und deren Bräuchen nicht mehr zurechtkommt und die Kultur in dem Land nicht mehr als seine eigene verstehen kann. Dadurch ist es möglich, dass sich eine gewisse Unzufriedenheit ausbreitet.
Außerdem ist es nicht selbstverständlich, dass jeder so positive Erfahrungen wie Naski macht. Sie schließt schnell Freundschaften, fühlt sich bei ihren Gasteltern wohl und hat auch bald einen Freund. Doch nicht jeder hat so viel Glück wie Naski. Findet man keinen Anschluss, kann schnell ein Gefühl der Einsamkeit eintreten. Auch Sprachbarrieren oder kulturelle Unterschiede können den einen oder anderen daran hindern, Freunde zu finden. Ohne positive soziale Kontakte, mit denen man beispielsweise auch über etwaige Probleme sprechen kann, kann Heimweh schnell eintreten. Dadurch, dass man vermutlich schon eher negativ eingestellt ist, macht man nicht mehr das Beste aus seinem Aufenthalt und so entgehen einem viele Möglichkeiten, doch noch schöne Sachen zu erleben. Dies hat insgesamt negative Auswirkungen auf die eigene Entwicklung.
Natürlich gibt es aber auch viele Gründe, die für ein Auslandsjahr sprechen. Bei einem Auslandsaufenthalt lernt man vor allem eines: sich mit anderen Kulturen zu verständingen und für deren Bräuche und Gewohnheiten offen zu sein. Dies trägt zu einem allgemein besseren Verständnis für andere Kulturen bei. Wenn man in einer anderen Kultur lebt, versteht man mit der Zeit, wie sich Menschen in anderen Kulturen verhalten oder auch anders denken. Dadurch lernt man dies zu akzeptieren und auch mit dem Verhalten umzugehen. Dies baut Vorurteile ab und man findet zunehmend Gemeinsamkeiten zwischen Kulturen und fördert so das interkulturelle Verständnis in einer globalisierten Welt, die sich immer mehr annähert. Naski macht ganz ähnliche Erfahrungen: sie ist völlig offen gegenüber der ihr so fremden neuen Welt und saugt dort alles in sich auf. So kennt sie nun zwei unterschiedliche Kulturkreise und übt sich in Toleranz und Offenheit.
Des Weiteren steigt der Auslandsaufenthalt die Chancen auf einen Arbeitsplatz, denn dadurch werden die eigenen Qualifikationen maßgeblich verbessert. Lebt man für längere Zeit im Ausland, so verbessern sich auch automatisch die Sprachkenntnisse, eine Fähigkeit auf die Personaler bei einer Bewerbung besonders achten. Menschen, die einen Auslandsaufenthalt hinter sich haben, sind außerdem fähig, sich neuen Situationen anzupassen und Probleme auch selbständig zu lösen, dadurch dass sie komplett auf sich alleine gestellt waren. Naski beispielsweise findet schnell Freunde, passt sich den amerikanischen Gepflogenheiten an und hat zudem bessere Noten als ihre Mitschüler, wodurch sie auch selbstbewusster wird. Während einem Auslandsaufenthalt erwirbt man so wie Naski interkulturelle Kompetenzen durch die Interaktion mit einer anderen Kultur - dies ist für viele Arbeitgeber wichtig, denn in einer globalen Welt, in der man viele internationale Geschäftspartner hat, ist es essentiell, mit diesen adäquat umzugehen. Zudem kann man im Ausland auch ganz andere Kontakte knüpfen und erweitert so ständig sein eigenes Netzwerk. Je nach Beruf kann dies später auch nützlich sein oder gar als Arbeitsaufgabe betrachtet werden.
Das Hauptargument für einen Auslandsaufenthalt ist jedoch die persönliche Weiterentwicklung. Begibt man sich in eine völlig fremde und neue Situation, so wird man allein durch diesen Schritt schon unabhängiger und selbständiger, denn man lässt alles Bekannte und auch seine Familie und Freunde und dadurch den eigenen Rückhalt zurück. Man ist quasi auf sich selbst gestellt und muss selbständig auf Fremde zugehen, um Kontakte zu knüpfen. Durch diese Kontaktfreudigkeit erweitert sich auch der eigene Horizont, denn man interagiert mit anderen Lebensweisen und Persönlichkeiten und lernt sich dadurch auch selbst besser kennen. Man probiert außerdem neue Dinge und auch sich selbst aus und fühlt sich unter Umständen viel wohler in der neuen Umgebung. Naski beispielsweise fühlt sich viel freier in Amerika und kann dort ihre Persönlichkeit viel besser entfalten - diese Möglichkeit hätte sie in Japan nicht gehabt, allein schon wegen der restriktiven Kultur, die Naski als einengend empfindet. So entwickelt Naski eine ganz andere Persönlichkeit in Amerika und ist ungezwungener und abenteuerlustiger - Charakterzüge, die ihr in ihrer bisherigen Umgebung fremd waren. Der Auslandsaufenthalt bringt also Naskis wahre Persönlichkeit zum Vorschein und ist somit eine für Naski sehr wertvolle Erfahrung.
Betrachtet man die vorangegangenen Argumente, so überwiegen die positiven Eigenschaften eines Auslandsaufenthaltes deutlich. Demnach ist das Leben in einem anderen Kulturkreis grundsätzlich zu empfehlen. Natürlich sollte man sich darüber im Klaren sein, dass es zu einer Entfremdung der eigenen Familie kommen kann oder auch, dass die Erfahrung von negativen Erlebnissen geprägt sein kann. An dieser Stelle kann man aber auch schon präventive Maßnahmen vornehmen: man kann beispielsweise bestimmte Zeiten festlegen, in denen man mit Freunden oder der Familie telefoniert - es ist eine große Hilfe, die Zurückgebliebenen bei den ganzen Erlebnissen mit einzubeziehen, Bilder zu zeigen oder auch Postkarten zu schicken. So reduziert man das Risiko der Entfremdung. Potentielle Sprachbarrieren kann man sogar noch von zuhause aus angehen und einen Sprachkurs oder ähnliches belegen - dadurch beugt man etwaigen kulturellen Diskrepanzen vor. Hat man vor, längere Zeit im Ausland zu leben, so sollte man sich auch auf etwaige negative Erfahrungen vorbereiten und sich auch mit einer vorzeitigen Rückkehr auseinandersetzen. Dadurch kann man negativen Erfahrungen vorbeugen und sich auch richtig auf das Abenteuer einlassen, denn ein Auslandsaufenthalt bringt nicht nur berufliche, sondern auch persönliche Chancen mit sich.
3.2
Teddy,
ich weiß gar nicht, wo ich anfangen soll. Es ist mir einfach alles zu viel gerade! Ganze 49 Tage soll ich hier bleiben und um meinen Großvater trauern. Das ist so Tradition bei uns, wenn jemand stirbt, denn nach 49 Tagen erwacht derjenige in einer anderen Lebensform. Das ist so eine lange Zeit und ich hab keine Ahnung, wie ich das überstehen soll. Auch noch ohne dich und Jamie, Jim und Derek. Die Zeit erscheint mir unendlich lang. Aber meinen Eltern ist es so wichtig, dass ich die Zeit über bei ihnen bin und mit ihnen trauere.
Eigentlich sollte ich meinem Vater dankbar sein. In der E-Mail hatte er mir ja geschrieben, dass ich auf unbestimmte Zeit nach Japan zurückkehre. Das hätte auch für immer sein können. Wenn ich mir das nur vorstelle, wird mir gerade richtig schlecht. Immerhin sind es "nur" die 49 Tage. Und immerhin hat mein Vater mir irgendwie gezeigt, dass er weiß, dass ich so schnell wie möglich zurück möchte. Aber er würde das alles so oder so nie richtig verstehen. Tradition ist ihm so wichtig und seine Familie ja auch. Aber da frage ich mich, ob mein Glück ihm nicht wichtig genug ist? Er sollte es eigentlich spüren, dass ich so viel glücklicher in Amerika bin - vielleicht will er das auch nur einfach nicht wahrhaben…
Trotzdem. In Amerika habe ich dich und ich hab mich nie freier oder zufriedener gefühlt. Ich hab zum ersten Mal richtige Freundinnen, mit denen ich ausgiebig lachen kann und mit denen ich Sonntags Burger essen gehen kann. Das wäre in Japan unvorstellbar. Oder auch mal lockere Kleidung anziehen zu können, das konnte ich früher alles nicht. Oder meine Eltern umarmen, herzlich miteinander zu lachen, Spaß zu haben, sich selbst nicht so ernst zu nehmen, mal nicht die Beste in der Schule zu sein - das ist dort einfach nicht denkbar. Ich konnte meine Mutter am Flughafen nicht mal umarmen, obwohl ich mir das eigentlich gewünscht hätte. Etwas mehr Liebe und Herzlichkeit schadet schließlich keinem, aber dort ist alles immer so kühl und distanziert. Und dieser Leistungsdruck, immer perfekt sein zu müssen und sich korrekt zu verhalten, das halte ich einfach nicht aus. Dabei ist es so schwer für mich, meine Freude zu verbergen oder über meine Gefühle mit meinen Eltern zu reden, und das alles nur wegen der strikten japanischen Kultur.
Also, ich trauere schon auch um meinen Großvater! Nicht, dass das jetzt rüberkommt, dass mir das gar nichts ausmacht. Mein Opa war mir früher so wichtig, ich war so oft bei ihm und er hat mir immer so schöne Geschichten erzählt, mit mir Bilder ausgemalt und generell war das eine sehr glückliche Zeit damals. Aber ich darf ja nicht mal richtig trauern. Die Zeremonie… weißt du, das ist wie wenn man im Wartezimmer beim Arzt auf ein Ergebnis wartet. Alle haben sich über völlig banale Dinge unterhalten anstatt über meinen Großvater. Von Gefühlen keine Spur! Ich hätte so gerne geweint, aber ich musste mich zusammenreißen, das haben meine Eltern schließlich von mir erwartet. Gefühle zeigen, das kann man in Japan vergessen, das wird sogar verachtet. Ich weiß, dass ist alles schwierig zu verstehen, aber du musst mir glauben. Deswegen fühl ich mich in Amerika ja auch so viel wohler, weil ich endlich meine Gefühle zulassen kann und mich nicht hinter einer Maske verstecken brauche.
Gerade bei dir kann ich sein, wie ich eben bin! Das vermisse ich so sehr hier. Am allermeisten vermisse ich jedoch dich. Wie du mich immer zum Lachen bringst, all die schönen Dinge, die wir gemeinsam erleben - erst durch dich hab ich wirklich erfahren, wie es ist, wenn man sich einfach nur wohl fühlt und glücklich ist! Ich hoffe, die Zeit geht schnell vorbei… Dann kann ich dich wieder sehen und dann fühle ich mich endlich wieder frei und nicht mehr wie eingesperrt in einem Gefängnis. Ich kann hier nichtmal anziehen, was ich will, sondern muss entweder den Kimono tragen und jetzt in der Trauerzeit sowas wie ein Kostüm. Das passt doch gar nicht zu mir. Und ich hab hier auch niemanden, mit dem ich darüber reden kann - meine Freundinnen und Eltern würden das nicht verstehen. Die passen nach Japan, ich aber nicht. Ich zähl schon die Tage, bis ich wieder bei dir sein kann und auch bei Jamie, Jim und Derek!
Teddy, bald kann ich wieder bei dir sein! Ich vermisse dich so sehr und ich denke an dich jeden Tag! Vielleicht können wir auch mal skypen? Schreib mir wann du Zeit hast!
Deine Naski
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