Inhalt
Smarter Learning!
Inhalt
Bundesland, Schulart & Klasse
Bundesland, Schulart & Klasse
BY, Realschule
Baden-Württemberg
Berufl. Gymnasium (AG)
Berufl. Gymnasium (BTG)
Berufl. Gymnasium (EG)
Berufl. Gymnasium (SGG)
Berufl. Gymnasium (TG)
Berufl. Gymnasium (WG)
Berufskolleg - FH
Gemeinschaftsschule
Gymnasium (G8)
Gymnasium (G9)
Hauptschule
Realschule
Werkrealschule
Bayern
Fachoberschule
Gymnasium
Mittelschule
Realschule
Berlin
Gymnasium
Integrierte Sekundarschule
Brandenburg
Gesamtschule
Gymnasium
Oberschule
Bremen
Gymnasium (G8)
Oberschule (G9)
Hamburg
Gymnasium
Stadtteilschule
Hessen
Berufl. Gymnasium
Gesamtschule
Gymnasium (G8)
Gymnasium (G9)
Haupt- und Realschule
Hauptschule
Realschule
Mecklenburg-Vorpommern
Gesamtschule
Gymnasium
Niedersachsen
Gymnasium (G8)
Gymnasium (G9)
Integrierte Gesamtschule
Kooperative Gesamtschule
Oberschule
Realschule
NRW
Gesamtschule
Gymnasium
Hauptschule
Realschule
Sekundarschule
Rheinland-Pfalz
Gesamtschule
Gymnasium
Saarland
Gemeinschaftsschule
Gesamtschule
Gymnasium
Realschule
Sachsen
Gymnasium
Oberschule
Sachsen-Anhalt
Fachgymnasium
Gesamtschule
Gymnasium
Sekundarschule
Schleswig-Holstein
Gemeinschaftsschule
Gymnasium (G8)
Gymnasium (G9)
Thüringen
Berufl. Gymnasium
Gemeinschaftsschule
Gesamtschule
Gymnasium
Regelschule
Klasse 10
Klasse 10
Klasse 9
Klasse 8
Fach & Lernbereich
Fachauswahl: Deutsch
Mathe
Deutsch
Englisch
Lernbereich
Digitales Schulbuch
Lektürehilfen
Realschulabschluss
VERA 8
Realschulabsc...
Prüfung
wechseln
Realschulabschluss
VERA 8
Smarter Learning!
Schneller lernen mit deinem SchulLV-Zugang
  • Zugang zu über 1.000 Original-Prüfungsaufgaben mit Lösungen von 2004-2019
  • Alle Bundesländer und Schularten, empfohlen von über 2.300 Schulen in Deutschland
  • Digitales Schulbuch: Über 1.700 Themen mit Aufgaben und Lösungen
  • Monatlich kündbar, lerne solange du möchtest
Jetzt Zugang freischalten!

Aufgabe 1

Aufgaben
Download als Dokument:PDF

Thema 7

Material 1
$\;$
Invasion der Luftquirle
Von Steve Przybilla
Nirgendwo starten so viele Profi-Drohnen wie in Hamburg. Das dürfte erst der Anfang sein. Denn die fliegenden Augen sind für viele Branchen interessant. Nur Hobbypiloten machen immer mal wieder Ärger.
Ein eisiger Wind pfeift in der Hamburger Hafencity. Timm Korth (41) knöpft die Jacke bis ganz oben zu. „Windstärke fünf ist für unsere Oktopus fast schon zu stark“, sagt der Filmproduzent und blickt sorgenvoll
5
in den Himmel. Oktopus ist ein selbst gebauter Multikopter mit acht Rotoren, 4,9 kg Gewicht und einer 20-Megapixel-Kamera. Ein Außenstehender würde das Gerät einfach als Drohne bezeichnen. Korth sagt: „Er ist eine ganz treue Seele.“ Oktopus hat schon viel erlebt. Sie hat die Elbe überquert, Turbulenzen überstanden und sogar einen stehenden Airbus A380 umrundet. Alles ganz legal, versteht sich, denn Oktopus ist mehr als ein Spielzeug. Sie ist ein Arbeitsgerät. Ein fliegendes Auge. Ihre Aufgabe: möglichst schöne und
10
gleichzeitig präzise Luftbilder erstellen.
„Unsere Auftraggeber haben ganz genaue Vorstellungen davon, was sie wollen“, sagt Korth. Zusammen mit seinem Geschäftspartner Marc Asmussen (42), einem gelernten Bauingenieur, Elektrotechniker und Modellflieger, hat er vor drei Jahren das Kleinunternehmen „Camnatic“ gegründet. Seither fotografieren sie aus der Luft - für Immobilienmakler, Projektentwickler und Konzerne, die ihre Produkte in Szene setzen
15
wollen. Dabei überlassen sie nichts dem Zufall: Auf einem Bildschirm sieht Korth, was Oktopus sieht. Daneben ein Laptop, der alle Vitaldaten anzeigt: Höhe, Position, Beschleunigung, Stromverbrauch. Und natürlich die Fernsteuerung. Als kürzlich ein Vogel mit Oktopus' Rotoren kollidierte, geriet die Drohne kurz ins Schlingern. Doch Asmussen brachte den Flieger heil runter. Er kennt jede Schraube, jede Lötstelle. Er hat das Gerät selbst konstruiert.
20
Am Hamburger Himmel ist Oktopus längst nicht mehr allein. Im vergangenen Jahr erteilte die Luftverkehrsbehörde 618 Aufstiegsgenehmigungen. Das macht die Hansestadt zum Spitzenreiter in Deutschland. Wobei die Behörde nur die gewerblichen Starts erfasst. Wer die Geräte zum Privatvergnügen nutzt, eine Höhe von 30 Metern nicht überschreitet und sich von Flughäfen sowie anderen Sperrzonen fernhält, braucht keine Erlaubnis. Und genau da fangen die Probleme an.
25
„Ich finde diese Regelung ungerecht“, sagt Drohnen-Profi Korth. Zwar habe er mit den Behörden nur gute Erfahrungen gemacht. Doch ihn stört das Prinzip: „Letztens hat direkt neben mir ein Privatmann seine Drohne gesteuert. Ich musste meinen Start mit zehn Ämtern abklären, er mit keinem einzigen. Und am Ende hatte er genauso schöne Bilder.“ Korth ist überzeugt, dass auch Hobbypiloten ihre Bilder ins Internet stellen - auch wenn das aus Datenschutzgründen verboten ist. „Unter solchen schwarzen Schafen leiden wir alle“,
30
klagt der Drohnen-Pilot. „Neulich ist sogar die Polizei angerückt, weil ein Anwohner dachte, wir filmen heimlich sein Wohnzimmer. Dabei hatten wir eine Genehmigung.“ Das konnte der Anwohner freilich nicht wissen, zumal sich Beschwerden häufen, seit Drohnen für weniger als 100 Euro im Baumarkt erhältlich sind. Heimliche Luftbilder der Nachbarin, die sich nackt im Garten sonnt? Technisch längst möglich.
Die Hamburger Wirtschaftsbehörde hat noch andere Sorgen. Es gibt dort eine eigene Abteilung, die sich nur
35
mit Drohnen beschäftigt. Harry Denz, der zuständige „Aerodrome Inspector“, sagt: „Die meisten halten sich an die Vorschriften. Aber es gibt eben diejenigen, die gerne mal das Cockpit eines landenden Flugzeugs filmen möchten.“ Auch solche Fälle hat es in Hamburg gegeben. Schon mehrmals haben Piloten den Tower vor Drohnen in der Einflugschneise gewarnt. Das Landeskriminalamt hat im Anschluss wegen gefährlichen Eingriffs in den Luftverkehr ermittelt, eine Straftat, die mit bis zu zehn Jahren Haft geahndet werden kann.
40
Doch wenn die Polizei kommt, suchen die Hobbypiloten schnell das Weite.
Auf Bundes- und EU-Ebene wird bereits eine Gesetzesverschärfung diskutiert. In Zukunft müssten dann alle Drohnen - auch private - registriert werden, damit ihre Besitzer im Falle eines Verstoßes oder Unfalls auffindbar sind. Denz hält das für einen guten Weg, gerade auch, weil er die neue Technologie nicht verteufeln möchte. In Hamburg müssen Drohnen-Piloten schon heute beweisen, dass sie ihre Geräte im
45
Griff haben. Wer zum ersten Mal eine Aufstiegserlaubnis beantragt, wird zum „Vorfliegen“ in die Wirtschaftsbehörde gebeten. Ein einheitlicher Drohnenführerschein, der auch staatlich anerkennt wird, existiert bisher nicht. Daher die Flugshow im Amt.
Auch der Handel spürt den Trend zum unbemannten Flugobjekt. Die Staufenbiel GmbH, ein alteingesessenes Hamburger Modellflug-Geschäft, hat eine eigene Abteilung nur für Drohnen eingerichtet.
50
„Seit drei Jahren hat der Markt deutlich angezogen“, berichtet Inhaber Dirk Marquard. „Wir machen inzwischen 30 Prozent unseres Umsatzes mit Drohnen, wobei 80 Prozent die Geräte gewerblich nutzen.“ Die Technik, die früher nur Fachleuten und Bastlern vorbehalten war, ist nun für verschiedenste Branchen interessant - vom Landwirt, der seine Felder überprüft, bis hin zum Dachdecker, der nach Schäden sucht. Die gute Nachricht: Laut Marquard fliegt die neueste Generation von Profi-Drohnen nicht mehr einfach so in
55
einen gesperrten Bereich. „Da sind alle Flugverbotszonen eingespeichert. Keines dieser Geräte wird sich einem Flughafen mehr als fünf Kilometer nähern.“
Reinhard Gedack (64), ein ehemaliger Airbus-Ingenieur, denkt schon einen Schritt weiter. Auf dem Laptop zeigt er den Entwurf einer unbemannten Rettungsdrohne, die er möglichst bald auf den Markt bringen möchte. „Wir könnten sie einsetzen, um Personen aus brennenden Hochhäusern zu retten“, sagt Gedack.
60
Überhaupt sei der Bedarf groß und das Potenzial riesig. Schon heute könne man Windräder, Schornsteine und Hochwassergebiete per Drohne kontrollieren. „Was in Zukunft noch alles hinzukommt? Das werden wir sehen. Auf jeden Fall fängt die Entwicklung gerade erst an.“
Quelle: Süddeutsche Zeitung vom 28./29.05.2016
(Text zu Prüfungszwecken gekürzt und verändert)

Textgebundener Aufsatz

Aufgabenstellung
Lies den Text „Invasion der Luftquirle“ sorgfältig durch und bearbeite dann die folgenden Aufgaben. Bei Nummer 5 kannst du a oder b wählen.
1.
Fasse den Inhalt des Textes so zusammen, dass der Aufbau erkennbar wird.
2.
Um welche Textsorte handelt es sich? Begründe deine Entscheidung.
3.
Beschreibe auffällige sprachliche Mittel und deren Wirkung.
4.
Welche Absichten verfolgt der Autor deiner Meinung nach mit diesem Text?
5a.
Stelle in einem Leserbrief deine Meinung zu diesem Thema dar.
5b.
„Was in Zukunft noch alles hinzukommt? Das werden wir sehen. Auf jeden Fall fängt die Entwicklung gerade erst an.“
Schreibe einen Text, der die Zukunft der Drohnen und ihre Auswirkungen auf unser Leben auf humorvolle Weise thematisiert.
#textgebundeneraufsatz#leserbrief
Weiter lernen mit SchulLV-PLUS!
Jetzt freischalten
Infos zu SchulLV PLUS
Ich habe bereits einen Zugang
Zugangscode einlösen
Login
Lösungen
Download als Dokument:PDF

Thema 7

Tipp
Deine Aufgabe ist es, einen textgebundenen Aufsatz zu schreiben. Hierzu ist es zunächst sinnvoll, die Aufgaben gut zu lesen. Dann solltest du den Text lesen und wichtige Punkte in verschiedenen Farben markieren. Vielleicht am besten so, dass eine Farbe einer Unteraufgabe entspricht. Dann kannst du die einzelnen Informationen beim Verfassen deines Textes direkt erfassen.
Ansonsten gilt wie immer, glieder deinen Text sinnvoll in:

Einleitung  –  Hauptteil  –  Schluss
Lies deinen Text am Ende noch einmal durch und schau, dass du alle Fragen beantwortet hast. Korrigiere auch Rechtschreibfehler und eventuelle Flüchtigkeitsfehler.
Tipp
Deine Aufgabe ist es, einen textgebundenen Aufsatz zu schreiben. Hierzu ist es zunächst sinnvoll, die Aufgaben gut zu lesen. Dann solltest du den Text lesen und wichtige Punkte in verschiedenen Farben markieren. Vielleicht am besten so, dass eine Farbe einer Unteraufgabe entspricht. Dann kannst du die einzelnen Informationen beim Verfassen deines Textes direkt erfassen.
Ansonsten gilt wie immer, glieder deinen Text sinnvoll in:

Einleitung  –  Hauptteil  –  Schluss
Lies deinen Text am Ende noch einmal durch und schau, dass du alle Fragen beantwortet hast. Korrigiere auch Rechtschreibfehler und eventuelle Flüchtigkeitsfehler.

Textgebundener Aufsatz - Invasion der Luftquirle

Lösungsvorschlag

In dem Text „Invasion der Luftquirle“ von Steve Przybilla - erschienen in der Süddeutschen Zeitung 28./29.05.2016 - wird am Beispiel der Stadt Hamburg die neue Entwicklung dargestellt, dass immer mehr Menschen Gefallen daran finden, Drohnen durch die Luft zu fliegen.
Einleitung
Der Text beginnt mit einem Vorspann, in dem die Thematik des Textes angedeutet wird: In Hamburg steigt die Zahl der Drohnenflüge rapide an. Anschließend wird das Hamburger Hafenviertel als Beispiel herangezoomt, hier stellt ein Filmproduzent seine Drohne „Oktopus“ vor, die er für Luftaufnahmen nutzt. Die beiden Firmeninhaber Timm Korth und Marc Asmussen beschreiben detailliert ihr Geschäftsmodell und die professionelle Ausrüstung. Darauf folgt eine Darstellung der Situation in Hamburg. Immer mehr Drohnen fliegen in Hamburg, Korth findet allerdings die Regelungen für professionelle Nutzer zu streng und erklärt, dass häufig Amateure die Gesetze überträten. Auch das Gefahrenpotential wird dargestellt. Laut einer Behörde werde der Luftraum für Verkehrsflugzeuge oftmals ignoriert. Zudem wird der Blickwinkel auf mögliche Konsequenzen ausgeweitet, denn der Behördenleiter äußert sich über mögliche Gesetzesverschärfungen. Auch auf den wirtschaftlichen Effekt wird eingegangen - ein Firmeninhaber berichtet von Umsatzsteigerungen und der Weiterentwicklung der Drohnen. Zum Schluss stellt ein Ingenieur mögliche positive Trends in der Entwicklung vor.
Hauptteil
- Textaufbau und Inhalt
Der Text kann der Gattung Reportage eingeordnet werden. Hierfür spricht unter anderem die Zoom-Technik, also der Wechsel von allgemeiner Themenangabe im „Lead“ zu einer kurzen Einzelszene (die Firmeninhaber in Hamburg) mit schildernden Elementen (der pfeifende, eisige Wind), nach der gleich wieder der Bezug zum Thema aufgezeigt wird (zum Beispiel durch die Vorstellung der Drohne). Auch der Inhalt beweist die Zuweisung als Reportage, da eine aktuelle Thematik (Zunahme der Drohnenflüge) wird and dem konkreten Beispiel aus Hamburg verdeutlicht. Zudem ist der Journalist selbst vor Ort gewesen und zitiert diverse Experten zum Thema, die er selbst besucht hat. Er gibt des weiteren viele Fakten an wie beispielsweise das Aussehen der Drohne oder auch die Nutzung ihrer (durch Zitat vgl. Z.6f. / 51ff.). Przybilla erwähnt außerdem noch allgemeine Informationen wie eine Aufstiegsgenehmigung (vgl. Z. 21). Die Nutzung vieler Zitate (vgl. zB. Z. 11ff., Z. 36ff.) und indirekter Rede (z.B. Z. 25f., Z. 60ff.) gehört auch zu den Stilmitteln der Reportage. Außerdem findet ein Wechsel zwischen objektiven und subjektiven Passagen statt; der Autor vermitteltvor allem Fakten und Meinungen der interviewten Personen, seine eigene Meinung wird aber durch die Zusammenstellung der Beiträge und durch verschiedene Anmerkungen deutlich: „Heimliche Luftbilder der Nachbarin […]? Technisch längst möglich.“ (Z. 33).
- Textsorte Begründung
Der Journalist nutzt auch auffällige sprachliche Mittel, welche auch eine besondere Wirkung auf den Leser haben. Zum einen ist seine Wortwahl besonders: er benutzt bildhafte Ausdrücke zu Beginn des Textes wie „ein eisiger Wind pfeift in der Hamburger Hafencity“ (Z.3). Der Leser kann sich somit in die Atmosphäre bei der Begegnung mit den beiden Firmengründern hineinversetzen. Außerdem erwähnt er Fachbegriffe und Behördenbezeichnungen wie „Vitaldaten“ (Z. 16) oder „Landeskriminalamt“ (Z. 38) sowie diverse Zahlen (4,9kg Gewicht), dadurch wirkt die Reportage glaubhafter und die Aussagen seriös und genau. Der Satzbau passt auch zur Gattung der Reportage. Es gibt einige sehr kurze Sätze („Doch das dürfte erst der Anfang sein“ Z. 1) und vereinzelte Ellipsen „ihre Aufgabe:“ (Z. 9), die dem Text mehr Tempo geben. Zudem werden rhetorische Fragen genutzt, um den Leser direkt anzusprechen (vgl. Z. 61). Um die Situation der Recherche alltäglicher wirken zu lassen, werden umgangssprachliche Begriffe eingebaut („mal“, „runter“ Z. 2/18). Aufzählungen wie „für Immobilienmakler, Projektentwickler und Konzerne“ oder „Höhe, Position, Beschleunigung, Stromverbrauch“ (Z. 14/16). unterstreichen die Attraktivität oder auch den technischen Anspruch der Drohne. Die Metapher „fliegendes Auge“ (Z. 9) stellt in dem Zusammenhang den technischen Fortschritt positiv dar. Allerdings verleihen Humor oder Wortspiele („Luftquirle“ im Titel, „Trend zum unbemannten Flugobjekt“ (Z. 48)) leichte Ironie.
- Stilmittel
Mit der Reportage möchte der Autor den Leser auf weitgehend unterhaltsame Weise über Hintergründe und Fakten zum Thema Drohnenflüge in Städten informieren. Er geht auf die technische Entwicklung beim Drohnenbau und die hohen Voraussetzungen und Anforderungen beim Fliegen ein und informiert durch die Aussagen verschiedener Experten über Chancen und Gefahren der angesprochenen Entwicklung. Ultimativ will er eine differenzierte Betrachtung des Themas bewirken, indem er beispielsweise auf die Unterscheidung von privaten und gewerblichen Drohnenflügen einget und bei den Fachleuten unterschiedliche Meinungen zulässt.
- Intention des Autors
Leserbrief
Zu: „Invasion der Luftquirle“, Leserbrief von Sophie Becker (29. Mai):
Drohnen können wundervolle Landschaftsbilder für Fernsehsendungen bieten - sofern sie von sachkundigen und verantwortungsbewussten Profis bedient werden. Allerdings kann von ihnen auch eine große Gefahr ausgehen, besonders wenn sie von unerfahreren Hobbypiloten gesteuert werden, wie Kindern oder Jugendlichen. Sie können im Fall von technischen Defekten oder unsachgemäßer Handhabung nicht mit einer etwaigen Gefahr umgehen.
Oftmals werden auch die Regeln gebrochen und es wird in die Privatsphäre anderer Menschen willentlich eingedrungen und Bilder von ihnen gemacht und vermutlich noch online veröffentlicht. Gegen professionelle Nutzer wird hier schwer vorgegangen, aber die Hobbynutzer belangt keiner - sie müssen keine Strafen zahlen und werden auch nicht von der Polizei gesucht. Es würde vielleicht helfen, wenn jede Drohne eine Nummer hätte, die sie einem Käufer oder Nutzer zuweist. So könnte man bei etwaigem Regelbruch einen Verantwortlichen finden.
Man sollte außerdem beachten, dass diese Drohnen ja teils nicht nur mit Kameras ausgestattet sind, sondern auch mit Waffen versehen werden können und zumeist nicht einmal von einem privaten oder professionellem Nutzer sondern von irgendwelchen Softwarefirmen gesteuert werden. Hier sollte man unbedingt die weitere Entwicklung beobachten und gegebenenfalls sollte der Staat dann auch eingreifen!
Humorvoller Text
Drohnen nehmen ja jetzt schon immens wichtige Arbeit ab - sie können tolle Bilder machen und schön in der Gegend rumschwirren. Das ist eine nette Nebenbeschäftigung und kann ja durchaus nützlich sein für Fotografen . Für den Rest ist es im Moment eben eine Spielerei. Aber da kann ja noch so viel mehr dazu kommen - gerade an Funktionen! Die Technikwelt überbietet sich doch tagtäglich mit neuen Features und unnützen Items. Da kann man sich sicher sein, dass auch bald Drohnen noch mehr super Sachen ausführen können!
Da kann man sich sicher sein, dass Drohnen bald im Garten die Wäsche aufhängen können. Findet ja schließlich auch draußen und in einer gewissen Höhe statt. Bestimmt können Drohnen in Zukunft auch Präsente überbringen - es wäre doch großartig, wenn eine lustige, kleine Drohne daherschwirrt, an der Haustür klingelt und einem dann einen riesengroßen Teddybär überreicht. Ein neues, brauchbares Feature wäre auch der Großeinkauf. Man könnte Drohnen so programmieren, dass sie mit einer Einkaufsliste in einen Laden fliegen können, dort die Sachen einkaufen können und anschließend zu einem nach Hause liefern. Somit würde man sich massig Zeit und Nerven sparen und die Drohne könnte alles für einen erledigen!
Was die Zukunft auch bringt, man kann gespannt bleiben.
Weiter lernen mit SchulLV-PLUS!
Jetzt freischalten
Infos zu SchulLV PLUS
Ich habe bereits einen Zugang
Zugangscode einlösen
Login
Folge uns auf
SchulLV als App