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Aufgabe 2

Aufgaben
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Thema 8

Material 2
Aufgabe 2
Aufgabe 2
$\;$
Vor ein paar Wochen beendeten vier Wörter ein Stück Kontinuität in meinem Leben. „Hat keinen Sinn mehr“, sagte der Mann in der Werkstatt. Er könne das rostige Ding zwar reparieren, neue Reifen aufziehen, zum letzten Mal die Kette wechseln. Er sprach von meinem Fahrrad wie ein Tierarzt von einem treuen, alten Tier, aber da war keine Hoffnung mehr, und ich wusste, er hatte recht. Nach 13 Jahren wurde es Zeit für ein
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neues Fahrrad.
Ein paar Tage später besuchte ich ein Fahrradfachgeschäft. Vor 13 Jahren standen in Fahrradfachgeschäften noch Fahrräder. Heute stehen dort gern Ledersessel und Designerlampen, und von der Decke rieselt Jazzmusik. Der Laden meiner Wahl kam mir vor wie ein Atelier, eine sehr coole Reederei, eine Praxis für Schönheitschirurgie oder vielleicht ein reduzierter Möbelladen - auf jeden Fall nicht wie ein
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Geschäft, in dem es um Kettenfett und Nabenschaltungen geht.
„Maßanfertigung, läuft alles übern Computer“, rief der Verkäufer, der meine Irritation bemerkte. Er winkte mich auf einen der Sessel zu sich heran, um auf dem Laptop-Bildschirm mein neues Fahrrad mit mir zu entwerfen. Hohe oder niedrige Felgen, Schwung des Lenkers, Dünne der Reifen; es gab viel zu entscheiden. Den Sattel aus Jungbullenleder und den Rahmen aus honduranischem Mahagoniholz? Wenige Klicks
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genügten, und der Preis eines Kleinwagens blinkte auf.
Sicher, sagte der Verkäufer, es ließen sich ein paar Euro sparen, wenn ich, wie die meisten Kunden heutzutage, auf Ständer, Gangschaltung und Bremsen verzichtete. Das sehe ja ohnehin „moderner und dynamischer“ aus. Ein Fahrrad ohne Bremsen? Ich kam mir mit 29 plötzlich sehr altmodisch und spießig vor.
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Und ich erinnerte mich, wie das Alte tun: Als ich mir das letzte Mal ein Fahrrad angeschafft hatte, vor 13 Jahren, war das Wort Anschaffung noch treffend. Es bedeutete die Investition in etwas Solides, Langlebiges, es ging um Qualität auf Dauer und nicht um den kurzen, modischen Kick. Ich war 16, und das Fahrrad meiner Wahl sah so gewöhnlich aus wie die meisten. Es war graublau, hatte einen Gepäckträger, und der Lenker stand so hoch, dass man aufrecht sitzen konnte wie auf einem Thron. Auch Schutzbleche
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und Lichter fehlten nicht. Alles hatte seine Ordnung.
Heute dagegen: Urban Bikes, höchstens fingerdicke Reifen, Fixies ohne Schaltung und Bremsen, jedes Detail eine Botschaft. Es gibt Trendforscher, die behaupten, das Fahrrad könne dem Auto als Statussymbol bald den Rang ablaufen. Umweltfreundlich, sportlich, durchaus teuer, aber nie protzig - das „sozialverträgliche Understatement des Zweirads“, stand neulich im Gesellschaftsteil einer Tageszeitung,
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passe gut in unsere Zeit. Es ist eine Zeit, so scheint es, in der es keine Feldwege mehr gibt, die zu alten Tanten führen, die Apfelkuchen backen. Mit den neuen Rädern, den "Singlespeedern", pendelt man nur noch zwischen Loft und Vernissage, Büro und Kino.
Die angesagteste Variante ist das Fixie, es verfügt über nur einen Gang, hat keinen Freilauf und ist so leicht, dass man spielend aus dem Stand beschleunigt. Fahrradkuriere der Dreißigerjahre sollen es als Erste für
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sich entdeckt haben, natürlich in New York. Mittlerweile kann man auch in deutschen Städten Manager im Anzug sehen, die darauf zur Arbeit fahren.
Ich habe neuerdings Bekannte, die mit Retrorädern lieber ihre Wohnungen dekorieren, als damit über den Asphalt zu rollen. Sie haben den Geist der Zeit offenkundig besser verstanden als ich und wissen, warum in Möbelgeschäften jetzt Fahrräder stehen und in Fahrradläden Designermöbel. Bis vor Kurzem war ich mir
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sicher, dieser Mode nicht zu erliegen, dass ich sie ignorieren würde wie andere auch. Aber es kam anders.
Je mehr ich über neue Fahrräder las und lernte, desto stärker nahm ich sie im Alltag wahr. Ich sah sie bald nicht mehr nur an jeder Straßenecke, sondern auch in Schaufenstern von Modehäusern, Computerläden und Bankfilialen. Die Urban Bikes verfolgten mich. Und endlich holten sie mich ein.
Vor zwei Wochen kaufte ich mir ein Fixie, ohne Gangschaltung, aber mit Bremsen. Es ist bordeauxrot, leicht
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wie eine Feder und schnell wie der Wind. Ich sollte mich über mein neues Fahrrad freuen. Es hat mich immerhin mehr als einen Monat Miete gekostet. Und doch ist da etwas, das mich stört.
Am Anfang glaubte ich, es sei die ungewohnte Haltung, stets wie ein Rennfahrer über den Lenker gebeugt, immer entschlossen auf ein Ziel zu, selbst wenn man nur so vor sich hin radelt. Modern und dynamisch auszusehen auf dem Weg zum Bäcker, immer diese Erik-Zabel[1]-Ausstrahlung während einer Sprintprüfung
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bei der Tour de France. Schon auch lächerlich.
Aber vor allem ist da noch etwas, das ich nicht kommen sah. Früher bin ich Fahrrad gefahren, habe an nichts weiter gedacht und ging im Straßenverkehr anonym unter, ein Jedermann. Heute nicken mir andere Fixie-Fahrer geheimnisvoll zu, als gehörten wir zu einem Orden. Als teilten wir irgendein exklusives Wissen, als wären wir irgendwie geadelt durch unseren besonderen Geschmack, unsere Nähe zum Zeitgeist, und
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müssten uns deshalb irgendwie grüßen. Jedi-Ritter[2] des Drahtesels oder so was, und das ist natürlich erst recht peinlich.
Wenn mir jetzt in Glasfassaden mein Spiegelbild entgegenkommt, unter mir das leichte, schnelle, schicke Rad, schäme ich mich fast ein wenig. Denn da fährt einer von diesen Typen, die einem Trend aufgesessen sind.
Quelle: Der Spiegel, 02.05.2015

[1] Erik Zabel: ehem. deutscher Radprofi
[2] Jedi-Ritter: Figur aus den Star-Wars-Filmen

Textgebundener Aufsatz

Aufgabenstellung
Lies den Text „Jedi-Radler“ sorgfältig durch und bearbeite dann die folgenden Aufgaben. Bei Nummer 5 kannst du a oder b wählen.
1.
Fasse den Inhalt des Textes so zusammen, dass der Aufbau erkennbar wird.
2.
Belege anhand wichtiger Merkmale, um welche Textsorte es sich handelt, und untersuche dabei auch die Funktion der Illustration.
3.
Beschreibe Wortwahl und Satzbau im Abschnitt von Zeile 44 - 59. Gehe dabei auch auf deren Wirkung ein.
4.
Welche Absichten könnte der Autor mit seinem Text verfolgen?
5a.
Warum folgen gerade Jugendliche häufig aktuellen Trends?
5b.
Verfasse einen Werbetext, der über ein alltägliches Produkt informiert, das aber als „trendy“ und modern positioniert werden soll.
#werbetext#textgebundeneraufsatz
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Lösungen
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Thema 8

Tipp
Deine Aufgabe ist es, einen textgebundenen Aufsatz zu schreiben. Hierzu ist es zunächst sinnvoll, die Aufgaben gut zu lesen. Dann solltest du den Text lesen und wichtige Punkte in verschiedenen Farben markieren. Vielleicht am besten so, dass eine Farbe einer Unteraufgabe entspricht. Dann kannst du die einzelnen Informationen beim Verfassen deines Textes direkt erfassen.
Ansonsten gilt wie immer, glieder deinen Text sinnvoll in:

Einleitung  –  Hauptteil  –  Schluss
Lies deinen Text am Ende noch einmal durch und schau, dass du alle Fragen beantwortet hast. Korrigiere auch Rechtschreibfehler und eventuelle Flüchtigkeitsfehler.
Tipp
Deine Aufgabe ist es, einen textgebundenen Aufsatz zu schreiben. Hierzu ist es zunächst sinnvoll, die Aufgaben gut zu lesen. Dann solltest du den Text lesen und wichtige Punkte in verschiedenen Farben markieren. Vielleicht am besten so, dass eine Farbe einer Unteraufgabe entspricht. Dann kannst du die einzelnen Informationen beim Verfassen deines Textes direkt erfassen.
Ansonsten gilt wie immer, glieder deinen Text sinnvoll in:

Einleitung  –  Hauptteil  –  Schluss
Lies deinen Text am Ende noch einmal durch und schau, dass du alle Fragen beantwortet hast. Korrigiere auch Rechtschreibfehler und eventuelle Flüchtigkeitsfehler.

Textgebundener Aufsatz - Jedi-Radler

Lösungsvorschlag

Der Text „Jedi-Radler“ von Claas Relotius - erschienen in Der Spiegel am 02.05.2015 - stellt an einer typischen Zeiterscheinung, nämlich den Neuerungen auf dem Fahrradmarkt, dar, wie leicht man aktuellen Trends aufsitzen kann.
Einleitung
Der Text beginnt mit einem Vorspann, der einen originell formulierten Einblick in den Inhalt des Textes preisgibt und auf ein Marx-Zitat anspielt. Man folgt dem Verfasser, welchem erklärt wird, dass die Reparatur seines alten Fahrrads keinen Sinn mehr hat. Er schildert anschließend das Interieur eines chicen, modernen Fahrradgeschäfts. Hier stellt er das Verkaufsgespräch dar, während dessen das neue Fahrrad am Laptop geplant wird und der Verfasser mit einem für ihn völlig ungewohnten Blick auf Fahrräder konfrontiert wird. Der Verfasser blickt wehmütig auf vergangene Zeiten, als Fahrräder noch keine modische Zeiterscheinungen waren, sondern etwas Vertrautes, Langlebiges. Anschließend beschreibt er den heutigen Fahrradkultus und das Fahrrad als Statussymbol. Er beschreibt auch das Fixie als aktuellen Höhepunkt einer an sich wenig sinnvollen Entwicklung auf dem Fahrradmarkt. Fahrräder gelten heute nur als bloße Designartikel - obwohl sich der Verfasser gegenüber diesem Trend immun glaubt, kauft er sich trotzdem ein teures Designerfahrrad. Bereits kurze Zeit nach dem Kauf bemerkt der Autor allerdings Dinge, die ihn stören. Zum einen die allzu sportliche Sitzposition, zum anderen das verschwörerische gegenseitige Grüßen, welches ihn als Mitglied einer Gemeinschaft ausweist, zu der er gar nicht gehören will. Zum Schluss schämt er sich darüber, einem Trend aufgesessen zu sein.
Hauptteil
- Inhalt
Der Text kann zur Gattung Glosse gezählt werden, da er die Kritik an einer aktuellen Zeiterscheinung äußert. Moderne Fahrräder werden als unsinnige Produkte dargestellt, obwohl sie relativ erfolgreich verkauft werden. Zudem ist der Text sehr persönlich gehalten: „schäme ich mich fast ein wenig“ (Z. 58). Außerdem werden oft Übertreibungen genutzt, sowie ironische Darstellungen wie dass Retroräder als Wandschmuck fungieren und von Fahrrädern gesprochen wird, als ob sie Tiere wären (vgl. Z. 6/30ff.). Die Pointe zum Schluss belegt dies zusätzlich (dass der Verfasser einem Trend aufgesessen ist und erkennt, manipuliert worden zu sein).
Die Illustration zeigt einen modernen Fahrradkäufer, der in einem Sessel lässig zurückgelehnt ein gleichsam zum „Design-Objekt“ erhobenes Fahrrad bewundert. Dies karikiert den Stellenwert des Fahrrads. Zudem wird das Fahrrad auf das Nötigste reduziert (es fehlen Bremsen sowie Schaltung), weswegen es leicht und schnell wirkt. Dies wiederum veranschaulicht die im Text genannten Designer-Fahrräder.
- Textgattung / Funktion der Illustration
Um seine Meinung zu verdeutlichen nutzt der Verfasser eine bestimmte Wortwahl und einen bestimmten Satzbau. Er beschreibt beispielsweise Vergleiche wie „leicht wie eine Feder und schnell wie der Wind“ (Z. 44), wodurch er die Darstellung bildlich veranschaulicht. Es finden sich außerdem ungewöhnliche Neologismen - „Erik-Zabel-Ausstrahlung“ (Z. 49) - mit denen er die Anstrengungen der Freizeitsportler lächerlich macht. Fremdwörter wie „bordeauxrot“ (Z. 44) oder „dynamisch“ (Z. 48) kennzeichnen den Verfasser als gebildeten Menschen, wodurch sein Verhalten umso erstaunlicher wirkt. Die Nutzung von Fachbegriffen wie Sprintprüfung oder Erik Zabel aus dem Bereich Sport, sowie die Jedi-Ritter aus dem Bereich Film beschreiben den Verfasser als vielfach interessierten, allgemein gebildeten Menschen, der sich eigentlich als reif genug einschätzt, um ungewolltem Konsum widerstehen zu können. Die Metapher „Jedi-Ritter des Drahtesels“ (Z. 55) verspottet des weiteren den Glauben, sich über Äußerlichkeiten als etwas Besonderes definieren zu können. Viele einfache Hauptsätze beschreiben den Verfasser als eigentlich sachlichen, strukturierten Menschen, der die eigenartige Situation des modernen Fahrrads nüchtern betrachtet (vgl. Z. 45). Ellipsen wie „Schon auch lächerlich.“ (Z. 50) werden verwendet, um abwertende Kommentare zu geben. Der Verfasser gebraucht Parallelismen wie unseren besonderen Geschmack, unsere Nähe zum Zeitgeist (Z. 54), um sich selbst als elouenten Menschen, der sich bemüht, das Unerklärliche wortgewaltig zu fassen, darzustellen.
- Stilmittel
Der Verfasser möchte mit seinem Text selbstironisch Menschen, die sich aktuellen Trends, seien sie noch so widersinnig, nicht entziehen können, der Lächerlichkeit preisgeben. Er ruft außerdem dazu auf, den Verlockungen des Konsums kritisch zu begegnen und fordert dazu auf, sich nicht durch den Druck der Masse manipulieren zu lassen. Letztlich kritisiert er die Tendenz unserer Zeit zur Überbewertung von Äußerlichkeiten.
- Intention des Verfassers
Warum folgen gerade Jugendliche häufig aktuellen Trends?
Jugendliche befinden sich in einer relativ schweren Zeit - man weiß nicht, was man beruflich machen will, was die Zukunft bringt, hat seine Persönlichkeit noch nicht ganz gefestigt - es ist schlichtweg nichts sicher. Trends zu folgen bietet da eine gewisse Sicherheit.
Zum einen wollen es Jugendliche vermeiden, ausgegrenzt zu werden. Wenn alle das neueste Handy haben, man selbst aber hat noch das Vorgängermodell, dann fühlt man sich schnell ausgegrenzt und kann nicht mitreden, ist nicht genauso cool wie alle anderen. Das hängt damit zusammen, dass Jugendliche auf der Suche nach ihrer ganz eigenen Identität sind und sich dabei erst mal an anderen orientieren. Es ist zudem schwerer, anders als andere zu sein, da man dadurch ein Opfer von Mobbing werden kann.
Jugendliche wollen in Zeiten der Identitätsfindung auch eine gewisse Normalität haben - wie wollen bei Freunden oder generell in sozialen Gruppen nicht negativ auffallen, sondern wollen cool sein und mitreden können. Gerade neue Kommunikationswege, die über soziale Medien wie instagram und snapchat laufen, sind wichtig, um auf dem selben Level wie die Freunde zu kommunizieren. Hat man diese Apps nicht, so verpasst man eher, was um einen rum passiert und fühlt sich ausgeschlossen.
Außerdem besitzen Jugendliche noch nicht so viel Lebenserfahrung, um wirklich unterscheiden zu können, was für sie wichtig ist und was nicht. Sie wollen anderen voraus sein, um Anerkennung und Bewunderung von der sozialen Gruppe, in der sie sich bewegen, zu bekommen. Dabei macht es keinen Unterschied, ob man den Trend gut findet oder nicht - darauf kommt es primär nicht an. Wer beispielsweise die neueste App benutzt, macht sich bei seinen Freunden interessant, ist gleichermaßen Vorbild sowie Nachahmungsmaterial.
Oftmals kann es auch sein, dass Jugendliche den aktuellsten Trends folgen, um sich von ihren Eltern abzugrenzen. Sie wollen meistens nicht so sein wie ihre Eltern, da das als uncool gilt - Eltern benutzen ja weder Facebook, noch wissen sie was Pinterest ist. Dies gehört ja auch ein Stück weit zur Pubertät - dass man rebelliert, um auf keinen Fall mit den Eltern verglichen zu werden. Zudem wollen Jugendliche ja auch eigene Erfahrungen sammeln, die ihre Eltern ihnen so nicht mitgeben können.
Es muss aber alles in einer gesunden Mischung stattfinden - man braucht nicht jedem Trend zu folgen, um dazuzugehören.
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Du dachtest, Zahnbürsten sind diese lahmen Dinger, mit denen man tagtäglich dazu gezwungen ist, seine Zähne zu putzen, sofern man sie auch lange behalten will? Meistens in langweiligem weiß oder grau gehalten, das Höchstmaß der Gefühle noch ein bunter, oftmals blauer Streifen irgendwo… trister und steriler geht es kaum. Dabei soll man doch Spaß beim Zähneputzen haben - bei allen langweiligen Dingen sollte man Spaß dabei haben, sie auszuführen!
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