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Bereich 1: Leseverstehen

Aufgaben
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Bereich I: Aufgaben zur Lesekompetenz

1.
Überprüfe, ob die folgenden Aussagen zum Text richtig oder falsch sind. Zitiere eine Textstelle, aus der das hervorgeht.
a)
Bevor der Ich-Erzähler Gael näher kennenlernt, hat er keinen Menschen, den er als Freund bezeichnet.
Aussage ist richtig
Aussage ist falsch
Textbeleg:
b)
Während der Ich-Erzähler und Gael an einem Bahnhof warten, stellt sich heraus, dass beide ähnliche Gedanken und Empfindungen haben.
Aussage ist richtig
Aussage ist falsch
Textbeleg:
c)
Zwischen dem Ich-Erzähler und Gael entwickelt sich eine unkomplizierte Freundschaft, die viele Jahrzehnte hält.
Aussage ist richtig
Aussage ist falsch
Textbeleg:
d)
Der Ich-Erzähler freut sich darüber, dass Gael heiratet und eine Familie gründet.
Aussage ist richtig
Aussage ist falsch
Textbeleg:
e)
Nach der Geburt der Tochter bricht Gael sein Studium ab.
Aussage ist richtig
Aussage ist falsch
Textbeleg:
f)
Viele Jahre später stellt der Ich-Erzähler fest, dass es Gael immer schlechter geht.
Aussage ist richtig
Aussage ist falsch
Textbeleg:
g)
Am Ende zweifelt der Ich-Erzähler noch immer daran, ein guter Freund sein zu können.
Aussage ist richtig
Aussage ist falsch
Textbeleg:

(7P)


#leseverstehen#zitieren#überprüfen
2.
Der Verlauf der Beziehung zwischen Gael und dem Ich-Erzähler lässt sich in acht Phasen einteilen. Bringe die folgenden Bezeichnungen für diese Phasen in die richtige Reihenfolge und ordne jeder Bezeichnung eines der vorgegebenen Zitate zu. Die erste Phase und das entsprechende Zitat sind in der Tabelle bereits vorgegeben.
Die acht Phasen:
echte Freunde
acht Jahre Kontaktlosigkeit
Hoffnung auf dauerhaften Kontakt

oberflächliche Bekanntschaft


bewusster Kontaktabbruch

Gaels Tod
  • echte Freunde
  • acht Jahre Kontaktlosigkeit
  • Hoffnung auf dauerhaften Kontakt
  • erste Krise: die falsche Ehefrau
  • häufige Treffen: Gael ist Alkoholiker
  • oberflächliche Bekanntschaft
  • bewusster Kontaktabbruch
  • Gaels Tod
Die Zitate:
AIch konnte sehen, dass es nicht gut ausgehen würde.
BGael studierte immer noch, jobbte in einer Kneipe, mehr wusste ich nicht.
CGael und ich kannten uns kaum.
DDieses Mal halte ich es einfach aus.
EMich schmerzte es, Gael so zu sehen, und deswegen legte ich auf.
FWir trafen uns. Redeten wie damals im Käfer.
GMenschen, die man nie mehr missen wollte.
HGael ist mit 3,3 Promille durch die Windschutzscheibe geflogen.
Phase
Nr.1
$\,$$\,$$\,$$\,$$\,$$\,$$\,$$\,$$\,$$\,$$\,$$\,$Beschreibung der Phase$\,$$\,$$\,$$\,$ $\,$ $\,$$\,$$\,$ $\,$$\,$$\,$$\,$Zitat
1oberflächliche BekanntschaftC
2
3
4
5
6
7
8

(7P)
#ich-erzähler#ordnen#zitieren
3.
Nenne drei Eigenschaften des Ich-Erzählers und beziehe dich auf je eine Textstelle als Begründung.
Eigenschaft des Ich-ErzählersTextstelle, aus der du die Eigenschaft ableitestZeilenangabe
















(6P)
#ich-erzähler#charakterisierung
4.
Nach einem halben Jahr regelmäßiger Treffen bricht der Ich-Erzähler den Kontakt zu Gael erneut ab (Z. 84-121). Lies die Textstelle noch einmal genau. Nenne drei Gründe für den Kontaktabbruch.

(3P)
5.
a)
„Jemandem den Rücken stärken“ heißt, ihm beiseite zu stehen, ihn zu unterstützen. Erkläre vor dem Hintergrund der Redewendung die Bedeutung des Titels.

(3P)

b)
Stelle dir vor, du solltest der Geschichte einen anderen Titel geben. Wähle aus den folgenden drei Titeln denjenigen aus, den du geeignet findest. Kreuze ihn an.
Verpasste Chance
Der einzige Freund
Nichts mehr zu verlieren
Begründe ausführlich, warum du den ausgewählten Titel geeignet findest.

(4P)
#überschrift#erklären
*6.
Hinweis: Diese Aufgabe muss nicht bearbeitet werden. Sie ermöglicht es jedoch, zusätzliche Punkte zu erhalten. Das Erreichen der Note E 1 erfordert, dass auch diese Aufgabe richtig gelöst wird.
Die sprachliche Gestaltung (Textaufbau, Ausdruck, Grammatik, Rechtschreibung, Zeichensetzung) fließt in die Bewertung mit ein.

Text 2: Die Gesetze der Freundschaft

$\,$
Seit jeher tun sich Forscher mit einer Definition von Freundschaft schwer.
Sie verstehen darunter eine freiwillige, persönliche Beziehung, die auf gegenseitiger
Sympathie, Vertrauen und Unterstützung beruht.

„Wenn sich zwei Menschen das erste Mal treffen, geben sie zunächst nur wenig
5
Persönliches über sich preis“, sagt die Psychologin Beverly Fehr. Verläuft der
erste Austausch angenehm, offenbart man mehr über sich. „In den frühen
Stadien der Freundschaft ist entscheidend, dass die Selbstoffenbarung erwidert
wird.“ Nur wenn beide ein gewisses Risiko eingehen, entwickelt sich Vertrauen.

Auch die Chemie muss stimmen. Manchmal reichen da schon ein paar
10
Gemeinsamkeiten wie gleiches Alter, ähnliche Lebenssituation, Herkunft,
Einstellungen oder Interessen. Sie geben uns das Gefühl, mit jemandem auf
einer Wellenlänge zu liegen.

Ein überraschendes Kriterium für die Wahl des „besten Freundes“ förderte eine
Studie unter Studenten zutage. Neben der erlebten Nähe, der Unterstützung und
15
der Häufigkeit der Kontakte bestimmte nur ein einziger Faktor, wer auch noch
nach mehreren Jahren als „bester Freund“ bezeichnet wurde: das Gefühl, von
ihm in der eigenen Identität anerkannt und bestätigt zu werden.

Einige Regeln scheinen besonders wichtig, zum Beispiel dem anderen
Persönliches anvertrauen und sich auf ihn verlassen zu können. Ob man nun
20
Liebeskummer hat, einen Todesfall beklagt oder seinen Job verliert, ein guter
Freund wird einem bereitwillig den Rücken stärken. Freundschaft heißt aber
auch, Privatsphäre und Freiräume zu akzeptieren.

Hauptsächlich Schuld am Ende einer Freundschaft ist vielen Befragungen zufolge
meist die fehlende Bereitschaft, sich für den anderen Zeit zu nehmen und ihm
25
Aufmerksamkeit zu schenken.

Ist einem Freund ein Fehler unterlaufen, greifen die meisten von uns offenbar zu
einer wenig Erfolg versprechenden Strategie: Sie weichen dem Problem und
gerne auch einander aus und vermeiden Konflikte. Dabei führt eine offene,
konstruktive Aussprache den Forschern zufolge am ehesten zu einer Lösung.

(Quelle: http://www.spektrum.de/news/die-gesetze-der-freundschaft/1190912, letzter Zugriff am 27.10.2015, Text leicht verändert und gekürzt.)

Aufgabe 6
In Zeile 13 f. der Kurzgeschichte (Text 1) heißt es:
… wahrscheinlich bin ich kein guter Freund. Vielleicht sogar überhaupt keiner.
Nimm auf der Grundlage von Text 2 Stellung zu dieser Aussage.


(10P)
#stellungnahme#sachtext
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Tipps
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Bereich I: Aufgaben zur Lesekompetenz

Tipp

Arbeitshinweise:
  • Du hast 20 Minuten Zeit, um den Text und die Aufgaben durchzulesen. Während dieser Zeit darfst du noch nicht schreiben.
  • Die Arbeitszeit beträgt 135 Minuten.
  • Erlaubte Hilfsmittel: ein Rechtschreibwörterbuch
Darüber hinaus gibt es noch Hinweise, die bei unserer digitalen Lösung nciht wichtig sind, die du aber trotzdem kennen solltest, wenn du die Prüfung in der Schule schreibst.
  • Überprüfe die Seitenzahlen und stelle so fest, ob du alle Unterlagen erhalten hast.
  • Trage bitte rechts oben auf diesem Blatt und auf deinen Arbeitspapieren deine Klasse (oder den Kurs) und deinen Namen ein.
  • Schreibe deinen Namen und deine Klasse auch auf deine Entwurfsblätter (= Kladde) und auf deine Reinschrift.
Beim Lösen der Augaben empfehlen wir dir, die Zeit so einzuteilen, dass du Aufgaben mit vielen Punkten mehr Zeit widmest, als den weniger bepunkteten Teilaufgaben. Außerdem ist es ganz wichtig, den Text gleich beim ersten mal gut zu lesen, dann die Fragen zu lesen und dann erneut den Text. So kannst du im zweiten Lesedurchgang schon nach den Antworten auf die Fragen suchen.
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Lösungen
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Bereich I: Aufgaben zur Lesekompetenz

Tipp
Arbeitshinweise:
  • Du hast 20 Minuten Zeit, um den Text und die Aufgaben durchzulesen. Während dieser Zeit darfst du noch nicht schreiben.
  • Die Arbeitszeit beträgt 135 Minuten.
  • Erlaubte Hilfsmittel: ein Rechtschreibwörterbuch
Darüber hinaus gibt es noch Hinweise, die bei unserer digitalen Lösung nicht wichtig sind, die du aber trotzdem kennen solltest, wenn du die Prüfung in der Schule schreibst.
  • Überprüfe die Seitenzahlen und stelle so fest, ob du alle Unterlagen erhalten hast.
  • Trage bitte rechts oben auf diesem Blatt und auf deinen Arbeitspapieren deine Klasse (oder den Kurs) und deinen Namen ein.
  • Schreibe deinen Namen und deine Klasse auch auf deine Entwurfsblätter (= Kladde) und auf deine Reinschrift.
Beim Lösen der Augaben empfehlen wir dir, die Zeit so einzuteilen, dass du Aufgaben mit vielen Punkten mehr Zeit widmest, als den weniger bepunkteten Teilaufgaben. Außerdem ist es ganz wichtig, den Text gleich beim ersten Durchgang gut zu lesen, dann die Fragen zu lesen und dann erneut den Text. So kannst du im zweiten Lesedurchgang schon nach den Antworten auf die Fragen suchen.
Tipp
Arbeitshinweise:
  • Du hast 20 Minuten Zeit, um den Text und die Aufgaben durchzulesen. Während dieser Zeit darfst du noch nicht schreiben.
  • Die Arbeitszeit beträgt 135 Minuten.
  • Erlaubte Hilfsmittel: ein Rechtschreibwörterbuch
Darüber hinaus gibt es noch Hinweise, die bei unserer digitalen Lösung nicht wichtig sind, die du aber trotzdem kennen solltest, wenn du die Prüfung in der Schule schreibst.
  • Überprüfe die Seitenzahlen und stelle so fest, ob du alle Unterlagen erhalten hast.
  • Trage bitte rechts oben auf diesem Blatt und auf deinen Arbeitspapieren deine Klasse (oder den Kurs) und deinen Namen ein.
  • Schreibe deinen Namen und deine Klasse auch auf deine Entwurfsblätter (= Kladde) und auf deine Reinschrift.
Beim Lösen der Augaben empfehlen wir dir, die Zeit so einzuteilen, dass du Aufgaben mit vielen Punkten mehr Zeit widmest, als den weniger bepunkteten Teilaufgaben. Außerdem ist es ganz wichtig, den Text gleich beim ersten mal gut zu lesen, dann die Fragen zu lesen und dann erneut den Text. So kannst du im zweiten Lesedurchgang schon nach den Antworten auf die Fragen suchen. Text
1.
Überprüfe, ob die folgenden Aussagen zum Text richtig oder falsch sind. Zitiere eine Textstelle, aus der das hervorgeht.
a)
Bevor der Ich-Erzähler Gael näher kennenlernt, hat er keinen Menschen, den er als Freund bezeichnet.
Aussage ist richtig
Aussage ist falsch
Textbeleg:
Das kenne ich nicht und wahrscheinlich bin ich kein guter Freund. Vielleicht sogar
überhaupt keiner. (Z. 13f.)

b)
Während der Ich-Erzähler und Gael an einem Bahnhof warten, stellt sich heraus, dass beide ähnliche Gedanken und Empfindungen haben.
Aussage ist richtig
Aussage ist falsch
Textbeleg:
Gael und ich saßen, warum auch immer, in Gaels blauem Käfer vor dem Bahnhof und der Zug
desjenigen, den wir abholen wollten, hatte Verspätung. (Z. 22-24)

c)
Zwischen dem Ich-Erzähler und Gael entwickelt sich eine unkomplizierte Freundschaft, die viele Jahrzehnte hält.
Aussage ist richtig
Aussage ist falsch
Textbeleg:
Wahrscheinlich verstehe ich nichts von Freundschaft, sonst hätte ich zu ihm gehalten, … (Z. 60f.)


d)
Der Ich-Erzähler freut sich darüber, dass Gael heiratet und eine Familie gründet.
Aussage ist richtig
Aussage ist falsch
Textbeleg:
Es war ein Fehler zu heiraten, das habe ich ihm oft genug gesagt. (Z. 57f.)


e)
Nach der Geburt der Tochter bricht Gael sein Studium ab.
Aussage ist richtig
Aussage ist falsch
Textbeleg:
Gael studierte immer noch, … (Z. 73)


f)
Viele Jahre später stellt der Ich-Erzähler fest, dass es Gael immer schlechter geht.
Aussage ist richtig
Aussage ist falsch
Textbeleg:
Er sah schlecht aus, … (Z. 81)


g)
Am Ende zweifelt der Ich-Erzähler noch immer daran, ein guter Freund sein zu können.
Aussage ist richtig
Aussage ist falsch
Textbeleg:
Doch vielleicht vertue ich mich schon wieder. (Z. 155)



(7P)


2.
Der Verlauf der Beziehung zwischen Gael und dem Ich-Erzähler lässt sich in acht Phasen einteilen. Bringe die folgenden Bezeichnungen für diese Phasen in die richtige Reihenfolge und ordne jeder Bezeichnung eines der vorgegebenen Zitate zu. Die erste Phase und das entsprechende Zitat sind in der Tabelle bereits vorgegeben.
Die acht Phasen:
echte Freunde
acht Jahre Kontaktlosigkeit
Hoffnung auf dauerhaften Kontakt

oberflächliche Bekanntschaft


bewusster Kontaktabbruch

Gaels Tod
  • echte Freunde
  • acht Jahre Kontaktlosigkeit
  • Hoffnung auf dauerhaften Kontakt
  • erste Krise: die falsche Ehefrau
  • häufige Treffen: Gael ist Alkoholiker
  • oberflächliche Bekanntschaft
  • bewusster Kontaktabbruch
  • Gaels Tod
Die Zitate:
AIch konnte sehen, dass es nicht gut ausgehen würde.
BGael studierte immer noch, jobbte in einer Kneipe, mehr wusste ich nicht.
CGael und ich kannten uns kaum.
DDieses Mal halte ich es einfach aus.
EMich schmerzte es, Gael so zu sehen, und deswegen legte ich auf.
FWir trafen uns. Redeten wie damals im Käfer.
GMenschen, die man nie mehr missen wollte.
HGael ist mit 3,3 Promille durch die Windschutzscheibe geflogen.
>
Phase
Nr.1
$\,$$\,$$\,$$\,$$\,$$\,$$\,$$\,$$\,$$\,$$\,$$\,$Beschreibung der Phase$\,$$\,$$\,$$\,$ $\,$ $\,$$\,$$\,$ $\,$$\,$$\,$$\,$Zitat
1oberflächliche BekanntschaftC
2echte FreundeG
3erste Krise: die falsche EhefrauA
4acht Jahre KontaklosigkeitB
5häufige Treffen: Gael ist AlkoholikerF
6bewusster KontaktabbruchE
7Hoffnung auf dauerhaften KontaktD
8Gaels TodH

(7P)
3.
Nenne drei Eigenschaften des Ich-Erzählers und beziehe dich auf je eine Textstelle als Begründung.
Eigenschaft des Ich-ErzählersTextstelle, aus der du die Eigenschaft ableitestZeilenangabe
nicht konsequentDamals war ich in der Kirche, obwohl es mir verlogen vorkam, … (Z. 63)
kann Fehler eingestehenAls ich genug getrunken hatte, sagte ich ihm, dass ich mich bei der Sache mit Theresa nicht gut verhalten hatte. (Z. 77-79)
setzt sich nicht mit Problemen auseinander…die vier Mal, die ich ihn von weitem sah, wechselte ich die Straßenseite oder gleich die Richtung. (Z. 119-121)

(6P)

4.
Nach einem halben Jahr regelmäßiger Treffen bricht der Ich-Erzähler den Kontakt zu Gael erneut ab (Z. 84-121). Lies die Textstelle noch einmal genau. Nenne drei Gründe für den Kontaktabbruch.
Gael kann sich an Situationen nicht erinnern und das ist beiden Freunden unangenehm.
Gael nimmt von seinem Freund keine Hinweise an.
Der Ich-Erzähler kann nicht zuschauen, wie es seinem Freund immer schlechter geht.
Gael trinkt ihm zu viel Alkohol.







(3P)

#zusammenfassen
5.
a)
„Jemandem den Rücken stärken“ heißt, ihm beiseite zu stehen, ihn zu unter-stützen. Erkläre vor dem Hintergrund der Redewendung die Bedeutung des Titels.
Der Ich-Erzähler stärkt seinem Freund nicht bedingungslos den Rücken. Er unterstützt ihn nicht in den
schweren Zeiten und hilft ihm nicht genügend, gegen seine Alkoholsucht zu kämpfen.
Der Titel heißt aber Niemandes. Es geht also nicht nur um Gael, auch anderen Menschen stärkt
der Ich-Erzähler nicht den Rücken, weshalb er auch keine weiteren Freunde hat.






(3P)

b)
Stelle dir vor, du solltest der Geschichte einen anderen Titel geben. Wähle aus den folgenden drei Titeln denjenigen aus, den du geeignet findest. Kreuze ihn an.
Verpasste Chance
Der einzige Freund
Nichts mehr zu verlieren
Begründe ausführlich, warum du den ausgewählten Titel geeignet findest.
Ich finde den Titel interessant, weil er die Perspektive von Gael mehr mit einbezieht. Er hatte
die Chance, seinem Freund, dem Ich-Erzähler, mehr zu glauben und seine Kritik ernst zu nehmen.
Dadurch hätte er sowohl die Ehe mit der falschen Frau verhindern können, als auch Unterstützung
bei seiner Alkoholabhängigkeit zu bekommen. Für beide wäre der Titel passend, denn beide hatten die
Chance auf eine gute Freundschaft. Der Ich-Erzähler hat zudem die Chance verpasst, den
Freund zu unterstützen und ihm zu helfen, vielleicht hätte er mehr positiv auf das Leben
von Gael einwirken können.








(4P)

#begründen
*6.
Hinweis: Diese Aufgabe muss nicht bearbeitet werden. Sie ermöglicht es jedoch, zusätzliche Punkte zu erhalten. Das Erreichen der Note E 1 erfordert, dass auch diese Aufgabe richtig gelöst wird.
Die sprachliche Gestaltung (Textaufbau, Ausdruck, Grammatik, Rechtschreibung, Zeichensetzung) fließt in die Bewertung mit ein.

Text 2: Die Gesetze der Freundschaft

$\,$
Seit jeher tun sich Forscher mit einer Definition von Freundschaft schwer.
Sie verstehen darunter eine freiwillige, persönliche Beziehung, die auf gegenseitiger
Sympathie, Vertrauen und Unterstützung beruht.

„Wenn sich zwei Menschen das erste Mal treffen, geben sie zunächst nur wenig
5
Persönliches über sich preis“, sagt die Psychologin Beverly Fehr. Verläuft der
erste Austausch angenehm, offenbart man mehr über sich. „In den frühen
Stadien der Freundschaft ist entscheidend, dass die Selbstoffenbarung erwidert
wird.“ Nur wenn beide ein gewisses Risiko eingehen, entwickelt sich Vertrauen.

Auch die Chemie muss stimmen. Manchmal reichen da schon ein paar
10
Gemeinsamkeiten wie gleiches Alter, ähnliche Lebenssituation, Herkunft,
Einstellungen oder Interessen. Sie geben uns das Gefühl, mit jemandem auf
einer Wellenlänge zu liegen.

Ein überraschendes Kriterium für die Wahl des „besten Freundes“ förderte eine
Studie unter Studenten zutage. Neben der erlebten Nähe, der Unterstützung und
15
der Häufigkeit der Kontakte bestimmte nur ein einziger Faktor, wer auch noch
nach mehreren Jahren als „bester Freund“ bezeichnet wurde: das Gefühl, von
ihm in der eigenen Identität anerkannt und bestätigt zu werden.

Einige Regeln scheinen besonders wichtig, zum Beispiel dem anderen
Persönliches anvertrauen und sich auf ihn verlassen zu können. Ob man nun
20
Liebeskummer hat, einen Todesfall beklagt oder seinen Job verliert, ein guter
Freund wird einem bereitwillig den Rücken stärken. Freundschaft heißt aber
auch, Privatsphäre und Freiräume zu akzeptieren.

Hauptsächlich Schuld am Ende einer Freundschaft ist vielen Befragungen zufolge
meist die fehlende Bereitschaft, sich für den anderen Zeit zu nehmen und ihm
25
Aufmerksamkeit zu schenken.

Ist einem Freund ein Fehler unterlaufen, greifen die meisten von uns offenbar zu
einer wenig Erfolg versprechenden Strategie: Sie weichen dem Problem und
gerne auch einander aus und vermeiden Konflikte. Dabei führt eine offene,
konstruktive Aussprache den Forschern zufolge am ehesten zu einer Lösung.

(Quelle: http://www.spektrum.de/news/die-gesetze-der-freundschaft/1190912, letzter Zugriff am 27.10.2015, Text leicht verändert und gekürzt.)

Aufgabe 6
In Zeile 13 f. der Kurzgeschichte (Text 1) heißt es:
… wahrscheinlich bin ich kein guter Freund. Vielleicht sogar überhaupt keiner.
Nimm auf der Grundlage von Text 2 Stellung zu dieser Aussage.
Die Aussage ist auf Grundlage des Textes 2 nachvollziehbar. Die Beziehung ist nur zu Beginn „gegenseitig“
(Z. 2), später gibt Gael nicht viel für die Freundschaft. Immer wenn er versucht, Zeit zu investieren, blockt der
Ich-Erzähler. Unterstützung und die Bereitschaft, sich Zeit für den anderen zu nehmen, sind zwei wichtige
Punkte, die der Ich-Erzähler nicht umsetzt. Außerdem unterscheiden sich die Interessen und Lebenssituationen
der beiden Personen enorm. Aber am wichtigsten ist wahrscheinlich der Aspekt, nach dem Freundschaften
scheitern: „Sie weichen dem Problem und gerne auch einander aus und vermeiden Konflikte.“ (Z. 27f.)
Genau das tut der Ich-Erzähler, indem er auflegt und den Kontakt zu seinem ehemaligen Freund abbricht.
Zwar hat er am Ende verstanden, wie Freundschaft funktioniert, doch dann ist es zu spät.






(10P)
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