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Teil 1: Lesen

Aufgaben
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Das Lied vom Wasserrad (1951)

$\,$
Von den Großen dieser Erde
Melden uns die Heldenlieder:
Steigend auf so wie Gestirne$^1$
Gehn sie wie Gestirne nieder.
5
Das klingt tröstlich, und man muß es wissen.
Nur: für uns, die sie ernähren müssen
Ist das leider immer ziemlich gleich gewesen.
Aufstieg oder Fall: wer trägt die Spesen$^2$?
Freilich dreht das Rad sich immer weiter
10
Daß, was oben ist, nicht oben bleibt.
Aber für das Wasser unten heißt das leider,
Nur: daß es das Rad halt ewig treibt.
Ach, wir hatten viele Herren
Hatten Tiger und Hyänen
15
Hatten Adler, hatten Schweine
Doch wir nährten den und jenen.
Ob sie besser waren oder schlimmer:
Ach, der Stiefel glich dem Stiefel immer
Und uns trat er, Ihr versteht, Ich meine
20
Daß wir keine andern Herren brauchen, sondern keine!
Freilich dreht das Rad sich immer weiter
Daß, was oben ist, nicht oben bleibt.
Aber für das Wasser unten heißt das leider,
Nur: daß es das Rad halt ewig treibt.
25
Und sie schlagen sich die Köpfe
Blutig, raufend um die Beute
Nennen andre gierige Tröpfe
Und sich selber gute Leute.
Unaufhörlich sehn wir sie einander grollen.
30
Und bekämpfen. Einzig und alleinig.
Wenn wir sie nicht mehr ernähren wollen
Sind sie sich auf einmal völlig einig.
Denn dann dreht das Rad sich nicht mehr weiter.
Und das heitre Spiel, es unterbleibt
35
Wenn das Wasser endlich mit befreiter
Stärke seine eigne Sach betreibt.
$^1$ Gestirne: Sterne, Planeten
$^2$ Spesen: hier: anfallende Kosten
Bertolt Brecht (1989 - 1956): Das Lied vom Wasserrad, in: Bertolt Brecht (Hg.): Hundert Gedichte, Berlin 5. Aufl. 1958, S.7f.
Die Rechtschreibung folgt der Textvorlage.
#gedicht#brecht
1.
Kreuze die richtige Aussage an. Es gibt jeweils nur eine richtige Lösung.
a) Das Gedicht hat die Form
eines Sonetts.
eines Liedes.
einer Ode.
einer Hymne.

b) Inhaltlich gleich sind
Refrain eins und zwei.
Refrain zwei und drei.
Refrain eins und drei.
alle drei Refrains.

c) In den Vers-Enden 17-20 findet man
zwei Paarreime.
einen Kreuzreim.
einen Schweifreim.
einen umarmenden Reim.

d) Das Thema der ersten Strophe ist
die Freude an lyrischen Texten.
das Erforschen von Sternen.
das Verschwinden von Helden.
der Gegensatz zwischen Mächtigen und Machtlosen.

e) In der zweiten Strophe ist das lyrische Ich
begeistert.
gleichgültig.
unzufrieden.
verliebt.

f) Die folgenden Begriffe geben den Inhalt der dritten Strophe wieder:
Dankbarkeit, Liebe, Zuneigung
Hilflosigkeit, Wut, Verbitterung
Einsamkeit, Vorfreude, Begeisterung
Heiterkeit, Panik, Hoffnung

#hymne#sonett#ode#lied#strophe
2.
Kreuze die richtige Aussage an. Es gibt jeweils nur eine richtige Lösung.
a) „Stiefel glich dem Stiefel immer“ (V.18) bedeutet hier, dass
fortlaufend aktuelle Mode angepriesen wird.
das Bergwandern bei den Mächtigen beliebt ist.
die Mächtigen das Volk wiederholt unterwerfen.
eine Wappenfigur die Burg des Grafen ziert.

b) „Nennen andre gierige Tröpfe“ (V.27) bedeutet hier, dass
die Gegner aufgewertet werden.
man Kritik gegenüber der Konkurrenz äußert.
die Machtlosen überaus gläubig sind.
enormer Wohlstand für alle gelten soll.

3.
a) Welche der folgenden Aussagen sind richtig?
AAlle Vers-Enden bilden einen Paarreim.
BIn allen Refrains wechseln weibliche und männliche Kadenzen.
CDas Enjabement wird häufig verwendet.
DIn der ersten Strophe wechseln weibliche und männliche Kadenzen.

Kreuze die richtige Antwort an.
Nur A und B sind richtig.
Nur A und D sind richtig.
Nur B und C sind richtig.
Nur C und D sind richtig.

b) Welche der folgenden Aussagen sind richtig?
ADer letzte Refrain enthält einen Kreuzreim.
BDas Versmaß ist durchgehend jambisch.
CIm Gedicht spricht ein lyrisches Ich.
DDas Gedicht ist durchgängig im Präsens verfasst.

Kreuze die richtige Antwort an.
Nur A und C sind richtig.
Nur A und D sind richtig.
Nur B und C sind richtig.
Nur B und D sind richtig.

#lyrischesich#reimschema#tempus
4.
Ordne den Zitaten die passenden sprachlichen Mittel zu.
Sprachliche Mittel:

Anapher, Antithese, Klimax, Personifikation, Pleonasmus, Vergleich
Hinweis: Einige sprachliche Mittel können zu mehreren Textstellen passen, andere zu keiner.
ZitatSprachliches Mittel
„… besser … oder schlimmer …“ (V.17)
„… einander grollen / Und bekämpfen“ (V.29 f.)
„Wenn das Wasser … seine eigne Sach betreibt.“ (V.35 f.)
#stilmittel
5.
Erkläre zwei Metaphern aus dem Gedicht, mit denen die Mächtigen dargestellt werden.
#metapher
6.
Zitiere drei Textstellen, die zeigen, dass die Mächtigen miteinander konkurrieren.
#zitieren
7.
Zitiere zwei Textstellen, die zeigen, dass die Unterdrückten von der Obrigkeit ausgenutzt oder schlecht behandelt werden.
#zitieren
8.
Erläutere zwei Textstellen, die zeigen, dass die Unterdrückten sich nicht mehr länger von den Mächtigen beherrschen lassen möchten.
#erläutern
9.
„Brechts Formulierung ‚das heitre Spiel‘ (V.34) stellt das Verhältnis zwischen den Mächtigen und den Unterdrückten ironisch dar.“
Begründe diese Aussage anhand von zwei Textstellen.
#ironie
10.
„Die dritte Strophe ist im Präsens verfasst und verleiht der Aussage des lyrischen Ichs damit einen Gegenwartsbezug.“
Erläutere diese Behauptung.
#erläutern
11.
In einer früheren Fassung des Gedichts war der dritte Refrain mit den ersten beiden Refrains identisch.
Arbeite anhand von zwei Textstellen heraus, wie der veränderte dritte Refrain die Aussagen des Gedichts beeinflusst.
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Lösungen
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1.
Kreuze die richtige Aussage an. Es gibt jeweils nur eine richtige Lösung.
a) Das Gedicht hat die Form
eines Sonetts.
eines Liedes.
einer Ode.
einer Hymne.

b) Inhaltlich gleich sind
Refrain eins und zwei.
Refrain zwei und drei.
Refrain eins und drei.
alle drei Refrains.

c) In den Vers-Enden 17-20 findet man
zwei Paarreime.
einen Kreuzreim.
einen Schweifreim.
einen umarmenden Reim.

d) Das Thema der ersten Strophe ist
die Freude an lyrischen Texten.
das Erforschen von Sternen.
das Verschwinden von Helden.
der Gegensatz zwischen Mächtigen und Machtlosen.

e) In der zweiten Strophe ist das lyrische Ich
begeistert.
gleichgültig.
unzufrieden.
verliebt.

f) Die folgenden Begriffe geben den Inhalt der dritten Strophe wieder:
Dankbarkeit, Liebe, Zuneigung
Hilflosigkeit, Wut, Verbitterung
Einsamkeit, Vorfreude, Begeisterung
Heiterkeit, Panik, Hoffnung

2.
Kreuze die richtige Aussage an. Es gibt jeweils nur eine richtige Lösung.
a) „Stiefel glich dem Stiefel immer“ (V.18) bedeutet hier, dass
fortlaufend aktuelle Mode angepriesen wird.
das Bergwandern bei den Mächtigen beliebt ist.
die Mächtigen das Volk wiederholt unterwerfen.
eine Wappenfigur die Burg des Grafen ziert.

b) „Nennen andre gierige Tröpfe“ (V.27) bedeutet hier, dass
die Gegner aufgewertet werden.
man Kritik gegenüber der Konkurrenz äußert.
die Machtlosen überaus gläubig sind.
enormer Wohlstand für alle gelten soll.

3.
a) Welche der folgenden Aussagen sind richtig?
AAlle Vers-Enden bilden einen Paarreim.
BIn allen Refrains wechseln weibliche und männliche Kadenzen.
CDas Enjabement wird häufig verwendet.
DIn der ersten Strophe wechseln weibliche und männliche Kadenzen.

Kreuze die richtige Antwort an.
Nur A und B sind richtig.
Nur A und D sind richtig.
Nur B und C sind richtig.
Nur C und D sind richtig.

b) Welche der folgenden Aussagen sind richtig?
ADer letzte Refrain enthält einen Kreuzreim.
BDas Versmaß ist durchgehend jambisch.
CIm Gedicht spricht ein lyrisches Ich.
DDas Gedicht ist durchgängig im Präsens verfasst.

Kreuze die richtige Antwort an.
Nur A und C sind richtig.
Nur A und D sind richtig.
Nur B und C sind richtig.
Nur B und D sind richtig.

4.
Ordne den Zitaten die passenden sprachlichen Mittel zu.
Sprachliche Mittel:

Anapher, Antithese, Klimax, Personifikation, Pleonasmus, Vergleich
Hinweis: Einige sprachliche Mittel können zu mehreren Textstellen passen, andere zu keiner.
ZitatSprachliches Mittel
„… besser … oder schlimmer …“ (V.17)Antithese
„… einander grollen / Und bekämpfen“ (V.29 f.)Pleonasmus
„Wenn das Wasser … seine eigne Sach betreibt.“ (V.35 f.)Personifikation
5.
Erkläre zwei Metaphern aus dem Gedicht, mit denen die Mächtigen dargestellt werden.
Die Mächtigen werden als „Rad“ (V.9), das sich immer weiter dreht, dargestellt. Damit ist gemeint, dass
auf jeden Herrscher wieder ein neuer folgt und dieser Kreislauf nicht endet, ebenso wie das drehende
Rad. Außerdem wird die Metapher eines „Stiefels“ (V.17) verwendet, da die Herrscher ihre Untertanen
„treten“, also schlecht behandeln.

Die Mächtigen werden als „Rad“ (V.9), das sich immer weiter dreht, dargestellt. Damit ist gemeint, dass auf jeden Herrscher wieder ein neuer folgt und dieser Kreislauf nicht endet, ebenso wie das drehende Rad. Außerdem wird die Metapher eines „Stiefels“ (V.17) verwendet, da die Herrscher ihre Untertanen „treten“.
6.
Zitiere drei Textstellen, die zeigen, dass die Mächtigen miteinander konkurrieren.
Die Konkurrenz zwischen den Mächtigen zeigt sich an den Textstellen in V.25 f., da sie sich „die Köpfe
blutig schlagen“ und in V.27 f., da sie andere Herrscher als „gierig“ bezeichnen. Die Konkurrenz wird auch
in V.29 f. deutlich, denn die Mächtigen „grollen“ und „bekämpfen“ sich.

Die Konkurrenz zwischen den Mächtigen zeigt sich an den Textstellen in V.25 f., da sie sich „die Köpfe blutig schlagen“ und in V.27 f., da sie andere Herrscher als „gierig“ bezeichnen. Die Konkurrenz wird auch in V.29 f. deutlich, denn die Mächtigen „grollen“ und „bekämpfen“ sich.
7.
Zitiere zwei Textstellen, die zeigen, dass die Unterdrückten von der Obrigkeit ausgenutzt oder schlecht behandelt werden.
Die schlechte Behandlung durch die Obrigkeit wird zum Beispiel deutlich in V.6 „… für uns, die sie
ernähren müssen“ und V.18 f. „der Stiefel glich dem Stiefel immer Und uns trat er“.

Die schlechte Behandlung durch die Obrigkeit wird zum Beispiel deutlich in V.6 „… für uns, die sie ernähren müssen“ und V.18 f. „der Stiefel glich dem Stiefel immer Und uns trat er“.
8.
Erläutere zwei Textstellen, die zeigen, dass die Unterdrückten sich nicht mehr länger von den Mächtigen beherrschen lassen möchten.
Das wird zum einen in V.20 deutlich, da das lyrische Ich ausdrückt, dass sie keine Herrscher mehr
brauchen. Auch V.31 zeigt diesen Gedanken: „Wenn wir sie nicht mehr ernähren wollen“.

Das wird zum einen in V.20 deutlich, da das lyrische Ich ausdrückt, dass sie keine Herrscher mehr brauchen. Auch V.31 zeigt diesen Gedanken: „Wenn wir sie nicht mehr ernähren wollen“.
9.
„Brechts Formulierung ‚das heitre Spiel‘ (V.34) stellt das Verhältnis zwischen den Mächtigen und den Unterdrückten ironisch dar.“
Begründe diese Aussage anhand von zwei Textstellen.
Brecht bezeichnet das Verhältnis in V.34 als „heiter“. An verschiedenen Textstellen zeigt sich jedoch,
dass dieser Begriff ironisch gemeint ist. In V.14 werden die Herrscher als „Tiger und Hyänen“ bezeichnet,
in V.25 f. wird von blutigen Kämpfen gesprochen. Daran zeigt sich, dass das Verhältnis von keiner
Heiterkeit zeugt.

Brecht bezeichnet das Verhältnis in V.34 als „heiter“. An verschiedenen Textstellen zeigt sich jedoch, dass dieser Begriff ironisch gemeint ist. In V.14 werden die Herrscher als „Tiger und Hyänen“ bezeichnet, in V.25 f. wird von blutigen Kämpfen gesprochen. Daran zeigt sich, dass das Verhältnis von keiner Heiterkeit zeugt.
10.
„Die dritte Strophe ist im Präsens verfasst und verleiht der Aussage des lyrischen Ichs damit einen Gegenwartsbezug.“
Erläutere diese Behauptung.
In den ersten beiden Strophen erzählt das lyrische Ich von Geschehnissen, die in der Vergangenheit
passiert sind. Daher verwendet es hier eine Vergangenheitsform, zum Beispiel in V.7: „Ist das immer
ziemlich gleich gewesen.“ In der dritten Strophe erzählt das lyrische Ich jedoch im Präsens. Dadurch wird
klar, dass die Geschehnisse sich nicht mehr in der Vergangenheit abspielen. Die Verwendung der
unterschiedlichen Zeitformen hängt also eng mit dem Inhalt des Gedichts zusammen.

In den ersten beiden Strophen erzählt das lyrische Ich von Geschehnissen, die in der Vergangenheit passiert sind. Daher verwendet es hier eine Vergangenheitsform, zum Beispiel in V.7: „Ist das immer ziemlich gleich gewesen.“ In der dritten Strophe erzählt das lyrische Ich jedoch im Präsens. Dadurch wird klar, dass die Geschehnisse sich nicht mehr in der Vergangenheit abspielen. Die Verwendung der unterschiedlichen Zeitformen hängt also eng mit dem Inhalt des Gedichts zusammen.
11.
In einer früheren Fassung des Gedichts war der dritte Refrain mit den ersten beiden Refrains identisch.
Arbeite anhand von zwei Textstellen heraus, wie der veränderte dritte Refrain die Aussagen des Gedichts beeinflusst.
Der dritte, veränderte Refrain drückt aus, dass die Situation zwischen den Herrschern und den Unter-
drückten sich ändern wird. Diese Drohung wird bereits in V.20 deutlich: „Daß wir keine andern Herren
brauchen, sondern keine!“ Außerdem steht der dritte Refrain im Vergleich zu den zwei vorherigen
Refrains aus V.9-12 und V.33-36. Der veränderte Refrain deutet daher eine Veränderung in dem Ver-
hältnis zwischen Mächtigen und Unterdrückten an.

Der dritte, veränderte Refrain drückt aus, dass die Situation zwischen den Herrschern und den Unterdrückten sich ändern wird. Diese Drohung wird bereits in V.20 deutlich: „Daß wir keine andern Herren brauchen, sondern keine!“ Außerdem steht der dritte Refrain im Vergleich zu den zwei vorherigen Refrains aus V.9-12 und V.33-36. Der veränderte Refrain deutet daher eine Veränderung in dem Verhältnis zwischen Mächtigen und Unterdrückten an.
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