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Teil 1: Lesen

Aufgaben
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Tatort

$\,$
Jeden Morgen passiert ein Angestellter auf dem Weg zum Büro die schmale Brücke über den Kanal. Sommer wie Winter ist er zu Rad, bei schlechtem Wetter schützt ihn besondere Kleidung. An, sagen wir: zwei von fünf Arbeitstagen steht nun auf dieser Brücke ein Stadtstreicher, ein junger Mann noch, gekleidet eher wie ein Rucksacktourist mit buntem Regenzeug und auffalligen Turnschuhen. Er geht die
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Fußgänger um Geld an; schon von weitem, breit lächelnd, hält er ihre Blicke fest, damit sie, wenn sie in seine Nähe kommen, nicht wegsehen können oder so tun, als hörten sie seine Anrede nicht.
Der Angestellte glaubt sich im Grunde vor dem Stadtstreicher sicher, denn als Radfahrer kommt er nicht in Betracht. Dennoch vermeidet er jeden Blickkontakt, und wenn er etwa von Zuhause her in den Brückenweg einbiegend bemerkt, daß dort gerade niemand passiert, schaut er starr geradeaus und
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beschleunigt wohl auch die Fahrt, so als müßte er Schwung nehmen für die leichte, aber langgezogene Steigung, die unmittelbar hinter der Brücke beginnt.
Unversehens findet sich nun der Angestellte eines Tages zu Fuß vor der Brücke, mag sein, auf einem Besorgungsgang während der Dienstzeit; und schon sehr nahe heran, vielleicht in Gedanken vertieft, sieht er den Stadtstreicher, der gerade mit dem Rücken zu ihm steht. Da nimmt der Angestellte kurz
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entschlossen sein Portemonnaie heraus, und als sich der Stadtstreicher umwendet, hält er die Münze bereits in der Hand und reicht sie hinüber, noch bevor der Mann zu reden beginnen kann.
Der Angestellte ist sehr zufrieden mit seinem Verhalten. Als er daher an einem der kommenden Tage wieder per Rad auf die Brücke zuhält und den Stadtstreicher in Stellung findet, führt er aus, was er sich vorgenommen hat: er vermindert die Geschwindigkeit, macht, daß der Mann ihn fixieren muß, wirft ihm
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dann aus einiger Entfernung, aber sicher und im hohen Bogen, eine Münze zu, und der Mann fängt sie, sprachlos und erstaunt, mit beiden Händen.
Von diesem Tag an hat der Angestellte immer ein Geldstück parat, und er ist manchmal beinahe enttäuscht, wenn er den Mann nicht antrifft, ja es scheint ihm nach einiger Zeit sogar, daß der nun seltener als zuvor an der Brücke steht. Beweisen kann er es natürlich nicht; und immerhin hat der Mann,
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wenn er denn an seinem Platz ist, so als habe er gewartet, schon von weitem nur Augen für ihn.
Dann geschieht es: Wieder einmal wirft der Angestellte; aber mag sein, er ist sich zu sicher, mag sein, eine Unebenheit der Straße verreißt ihm ein wenig den Arm, oder mag sein, daß der Mann sich ungeschickt vergreift, jedenfalls geht die Münze fehl, rollt über den Rand der Brücke und fällt hinunter ins Wasser. Ohne sich auch nur umzuwenden, fährt der Angestellte weiter.
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Das ist an einem Morgen im Frühsommer. Den Tag über grübelt der Angestellte, was am Abend zu tun sei. Einen anderen Weg zu nehmen, auch nur dieses eine Mal, kommt nicht in Frage. Und den Wurf mit einem größeren Geldstück zu wiederholen erscheint ihm unangemessen. Bis zuletzt findet er keine Lösung. Mißmutig oder ärgerlich tritt er die Heimfahrt an.
Es kommt, wie es kommen muß. In der Mitte der Brücke steht der Stadtstreicher; seinen Rucksack und
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eine Tasche hat er neben sich aufgebaut und die Arme ausgebreitet. Der Angestellte steigt kurz vom Rad, tritt dann aber wieder an und fährt, so schnell es geht, den abschüssigen Weg mittig hinunter zur Brücke, wo ihn der Mann, im letzten Moment zwar beiseite springend, dennoch vom Rad zu werfen versucht.
Was ihm allerdings nicht gelingt. Vielleicht wegen der Geschwindigkeit des Angestellten, vielleicht weil er
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letztlich doch zu sehr um seine Gesundheit fürchtet. Jedenfalls bleibt der Angestellte mit etwas Mühe auf dem Rad; und der Stadtstreicher ruft ihm, da er sich den schmerzenden Arm hält, die übelsten Flüche nach.
Tags darauf nimmt der Angestellte den Bus.
Burkard Spinnen: Tatort, in: Trost und Reserve, Frankfurt am Main (1998), S. 64-66.
Die Rechtschreibung folgt der Textvorlage.
#kurzprosa
1.
Kreuze die richtige Aussage an. Es gibt jeweils nur eine richtige Lösung.
a) Die Handlung spielt
auf einem Marktplatz.
auf einer Brücke.
in einem Büro.
in einer Wohnung.

b) Der Angestellte
geht meistens zu Fuß.
geht immer zu Fuß.
fährt meistens Rad.
fährt immer Rad.

c) Der Text enthält Informationen über den Stadtstreicher zu dessen
Frisur.
Körpergröße.
Alter.
Herkunft.

d) Der Stadtstreicher trägt
Turnschuhe.
Sandalen.
Gummistiefel.
Lederschuhe.

e) Im Text steht, die Brücke liegt
an einer großen Straße.
in der Mitte der Stadt.
am Rand eines Dorfes.
an einer Steigung.

#leseverstehen
2.
Kreuze die richtige Aussage an. Es gibt jeweils nur eine richtige Lösung.
a) „passiert“ (Z.1) bedeutet hier, dass
etwas Besonderes geschieht.
man Ereignisse hinnehmen muss.
jemand an einer Stelle vorbeikommt.
etwas durch ein Sieb gedrückt wird.

b) „angehen“ (vgl. Z.6 f.) bedeutet hier, dass
eine Maschine angeschaltet wird.
jemand hartnäckig um etwas bittet.
jemand plötzlich losläuft.
sich etwas entzündet.

c) „sich finden“ (vgl. Z.12) bedeutet hier, dass
etwas Verschollenes wieder auftaucht.
jemand über seine Identität nachdenkt.
zwei Menschen zueinander passen.
jemand bemerkt, wo er gerade ist.

d) „in Stellung finden“ (vgl. Z.18) bedeutet hier, dass
jemand eine Arbeit gefunden hat.
sich jemand in Position gebracht hat.
jemand eine Spieltaktik entwickelt.
eine lebhafte Diskussion entsteht.

e) „parat halten“ (vgl. Z.22) bedeutet hier
bereithalten.
reservieren.
finden.
sich erinnern.

#leseverstehen
3.
a) Welche der folgenden Aussagen sind richtig?
Im Text steht, dass
Ader Angestellte vom Büro aus bergauf fahren muss.
Bder Angestellte vom Büro aus bergab fahren kann.
Cdie beiden Figuren sich laut streiten.
Dder Angestellte abends nie über die Brücke fährt.

Kreuze die richtige Antwort an.
Nur A steht im Text.
Nur B steht im Text.
Nur A und D stehen im Text.
Nur B und D stehen im Text.

b) Welche der folgenden Aussagen sind richtig?
Im Text steht,
Awie die Kleidung des Angestellten aussieht.
Bin welcher Stadt die Geschichte spielt.
Czu welcher Tageszeit sich der Vorfall ereignet.
Ddass der Angestellte das Verkehrsmittel wechselt.

Kreuze die richtige Antwort an.
Nur A und B stehen im Text.
Nur A und C stehen im Text.
NNur B und C stehen im Text.
Nur C und D stehen im Text.

#leseverstehen
4.
Ordne den Zitaten die passenden sprachlichen Mittel zu.
Sprachliche Mittel:

Antithese, Ellipse, Hyperbel, Personifikation, Parenthese, Vergleich
Hinweis: Einige sprachliche Mittel können zu mehreren Textstellen passen, andere zu keiner.
ZitatSprachliches Mittel
„… ein junger Mann noch, gekleidet eher wie ein Rucksacktourist mit buntem Regenzeug und auffälligen Turnschuhen.“ (Z.3 f.)
„…, sprachlos und erstaunt, …“ (Z.21)
„Was ihm allerdings nicht gelingt.“ (Z.39)
#zitieren#stilmittel
5.
Zitiere zwei Textstellen, die zeigen, dass sich die beiden Figuren nicht täglich sehen.
#zitieren
6.
Zitiere zwei Textstellen, in denen der Erzähler positive Gefühle des Angestellten zum Ausdruck bringt.
#zitieren
7.
Erkläre anhand von zwei Textstellen, dass sich der Angestellte bedroht fühlt.
#erklären
8.
Erkläre anhand einer Textstelle, dass sich der Angestellte gedanklich mit dem jungen Mann beschäftigt.
#erklären
9.
Die Geschichte zeigt an mehreren Stellen Veränderungen im Verhalten des Angestellten. Arbeite anhand von zwei Textstellen zwei Veränderungen des Mannes heraus.
10.
„Die Überschrift legt der Leserin oder dem Leser nahe, dass eine Straftat begangen wurde.“
Erläutere anhand von zwei Textstellen, worin diese bestehen könnte.
#erläutern
11.
„Der Angestellte ist schuld daran, dass es beim letzten Vorfall auf der Brücke ‚… kommt, wie es kommen muß.‘“ (Z.43)
Begründe deine Zustimmung oder Ablehnung zu dieser Behauptung anhand einer Textstelle.
#begründen
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1.
Kreuze die richtige Aussage an. Es gibt jeweils nur eine richtige Lösung.
a) Die Handlung spielt
auf einem Marktplatz.
auf einer Brücke.
in einem Büro.
in einer Wohnung.

b) Der Angestellte
geht meistens zu Fuß.
geht immer zu Fuß.
fährt meistens Rad.
fährt immer Rad.

c) Der Text enthält Informationen über den Stadtstreicher zu dessen
Frisur.
Körpergröße.
Alter.
Herkunft.

d) Der Stadtstreicher trägt
Turnschuhe.
Sandalen.
Gummistiefel.
Lederschuhe.

e) Im Text steht, die Brücke liegt
an einer großen Straße.
in der Mitte der Stadt.
am Rand eines Dorfes.
an einer Steigung.

2.
Kreuze die richtige Aussage an. Es gibt jeweils nur eine richtige Lösung.
a) „passiert“ (Z.1) bedeutet hier, dass
etwas Besonderes geschieht.
man Ereignisse hinnehmen muss.
jemand an einer Stelle vorbeikommt.
etwas durch ein Sieb gedrückt wird.

b) „angehen“ (vgl. Z.6 f.) bedeutet hier, dass
eine Maschine angeschaltet wird.
jemand hartnäckig um etwas bittet.
jemand plötzlich losläuft.
sich etwas entzündet.

c) „sich finden“ (vgl. Z.12) bedeutet hier, dass
etwas Verschollenes wieder auftaucht.
jemand über seine Identität nachdenkt.
zwei Menschen zueinander passen.
jemand bemerkt, wo er gerade ist.

d) „in Stellung finden“ (vgl. Z.18) bedeutet hier, dass
jemand eine Arbeit gefunden hat.
sich jemand in Position gebracht hat.
jemand eine Spieltaktik entwickelt.
eine lebhafte Diskussion entsteht.

e) „parat halten“ (vgl. Z.22) bedeutet hier
bereithalten.
reservieren.
finden.
sich erinnern.

3.
a) Welche der folgenden Aussagen sind richtig?
Im Text steht, dass
Ader Angestellte vom Büro aus bergauf fahren muss.
Bder Angestellte vom Büro aus bergab fahren kann.
Cdie beiden Figuren sich laut streiten.
Dder Angestellte abends nie über die Brücke fährt.

Kreuze die richtige Antwort an.
Nur A steht im Text.
Nur B steht im Text.
Nur A und D stehen im Text.
Nur B und D stehen im Text.

b) Welche der folgenden Aussagen sind richtig?
Im Text steht,
Awie die Kleidung des Angestellten aussieht.
Bin welcher Stadt die Geschichte spielt.
Czu welcher Tageszeit sich der Vorfall ereignet.
Ddass der Angestellte das Verkehrsmittel wechselt.

Kreuze die richtige Antwort an.
Nur A und B stehen im Text.
Nur A und C stehen im Text.
Nur B und C stehen im Text.
Nur C und D stehen im Text.

4.
Ordne den Zitaten die passenden sprachlichen Mittel zu.
Sprachliche Mittel:

Antithese, Ellipse, Hyperbel, Personifikation, Parenthese, Vergleich
Hinweis: Einige sprachliche Mittel können zu mehreren Textstellen passen, andere zu keiner.
ZitatSprachliches Mittel
„… ein junger Mann noch, gekleidet eher wie ein Rucksacktourist mit buntem Regenzeug und auffälligen Turnschuhen.“ (Z.3 f.)Vergleich, Parenthese
„…, sprachlos und erstaunt, …“ (Z.21)Parenthese
„Was ihm allerdings nicht gelingt.“ (Z.39)Antihese
#stilmittel
5.
Zitiere zwei Textstellen, die zeigen, dass sich die beiden Figuren nicht täglich sehen.
Der Stadtstreicher steht nur „An … zwei von fünf Arbeitstagen“ (Z.2 f.) auf der Brücke. Außerdem ist der
Angestellte „manchmal beinahe enttäuscht, wenn er den Mann nicht antrifft“ (Z.22 f.).

Der Stadtstreicher steht nur „An … zwei von fünf Arbeitstagen“ (Z.2 f.) auf der Brücke. Außerdem ist der Angestellte „manchmal beinahe enttäuscht, wenn er den Mann nicht antrifft“ (Z.22 f.).
6.
Zitiere zwei Textstellen, in denen der Erzähler positive Gefühle des Angestellten zum Ausdruck bringt.
Die positiven Gefühle werden in Z.7 deutlich, da er sich „vor dem Stadtstreicher sicher“ fühlt und in Z.17,
als er „sehr zufrieden mit seinem Verhalten“ ist.

Die positiven Gefühle werden in Z.7 deutlich, da er sich „vor dem Stadtstreicher sicher“ fühlt und in Z.17, als er „sehr zufrieden mit seinem Verhalten“ ist.
7.
Erkläre anhand von zwei Textstellen, dass sich der Angestellte bedroht fühlt.
Dass der Angestellte sich bedroht fühlt, wird in Z.8 f. deutlich, da er „jeden Blickkontakt“ vermeidet.
Außerdem „schaut er starr geradeaus und beschleunigt wohl auch die Fahrt“ (Z.9 f.), um nicht vom
Stadtstreicher angesprochen zu werden.

Dass der Angestellte sich bedroht fühlt, wird in Z.8 f. deutlich, da er „jeden Blickkontakt“ vermeidet. Außerdem „schaut er starr geradeaus und beschleunigt wohl auch die Fahrt“ (Z.9 f.), um nicht vom Stadtstreicher angesprochen zu werden.
8.
Erkläre anhand einer Textstelle, dass sich der Angestellte gedanklich mit dem jungen Mann beschäftigt.
Der Angestellte befasst sich in seinen Gedanken mit dem jungen Mann, weil er nach dem missglückten
Münzwurf den ganzen Tag überlegt, wie er sich am Abend auf seinem Heimweg verhalten soll (Z.30 f.).

Der Angestellte befasst sich in seinen Gedanken mit dem jungen Mann, weil er nach dem missglückten Münzwurf den ganzen Tag überlegt, wie er sich am Abend auf seinem Heimweg verhalten soll (Z.30 f.).
9.
Die Geschichte zeigt an mehreren Stellen Veränderungen im Verhalten des Angestellten. Arbeite anhand von zwei Textstellen zwei Veränderungen des Mannes heraus.
Die Veränderung des Angestellten wird einerseits in Z.14 f. deutlich, als er erstmals beschließt, dem
Stadtstreicher eine Münze zu geben. Das hat er davor noch nie gemacht. Eine weitere Veränderung findet
am Ende statt, als der Angestellte den Bus benutzt, obwohl er sonst immer Fahrrad fährt (Z.43).

Die Veränderung des Angestellten wird einerseits in Z.14 f. deutlich, als er erstmals beschließt, dem Stadtstreicher eine Münze zu geben. Das hat er davor noch nie gemacht. Eine weitere Veränderung findet am Ende statt, als der Angestellte den Bus benutzt, obwohl er sonst immer Fahrrad fährt (Z.43).
10.
„Die Überschrift legt der Leserin oder dem Leser nahe, dass eine Straftat begangen wurde.“
Erläutere anhand von zwei Textstellen, worin diese bestehen könnte.
Diese Straftat könnte einerseits in der rücksichtslosen Tat des Angestellten bestehen. Er wirft dem jungen
Mann eine Münze zu und sieht, dass diese ins Wasser fällt (Z.26 ff.). Wäre der Mann folglich auch ins
Wasser gefallen, hätte der Angestellte dies nicht bemerkt und Fahrerflucht begangen. Die Straftat kann
jedoch auch darin bestehen, dass der Stadtstreicher den Angestellten absichtlich vom Fahrrad zu werfen
versucht (Z.35 ff.).

Diese Straftat könnte einerseits in der rücksichtslosen Tat des Angestellten bestehen. Er wirft dem jungen Mann eine Münze zu und sieht, dass diese ins Wasser fällt (Z.26 ff.). Wäre der Mann folglich auch ins Wasser gefallen, hätte der Angestellte dies nicht bemerkt und Fahrerflucht begangen. Die Straftat kann jedoch auch darin bestehen, dass der Stadtstreicher den Angestellten absichtlich vom Fahrrad zu werfen versucht (Z.35 ff.).
#überschrift
11.
„Der Angestellte ist schuld daran, dass es beim letzten Vorfall auf der Brücke ‚… kommt, wie es kommen muß.‘“ (Z.43)
Begründe deine Zustimmung oder Ablehnung zu dieser Behauptung anhand einer Textstelle.
Ich stimme dieser Aussage nicht zu, denn im Text wird deutlich, dass der Angestellte vom Stadtstreicher
provoziert wird. In Z.34 f. heißt es, dass dieser „seinen Rucksack und eine Tasche … neben sich
aufgebaut und die Arme ausgebreitet“ hat. Somit ist beiden Beteiligten die Schuld an dem Vorfall
zuzuweisen. Der Stadtstreicher hätte sich nicht so positionieren sollen, während der Angestellte
anschließend nicht mit so einer hohen Geschwindigkeit auf den Mann hätte zufahren sollen.

Ich stimme dieser Aussage nicht zu, denn im Text wird deutlich, dass der Angestellte vom Stadtstreicher provoziert wird. In Z.34 f. heißt es, dass dieser „seinen Rucksack und eine Tasche … neben sich aufgebaut und die Arme ausgebreitet“ hat. Somit ist beiden Beteiligten die Schuld an dem Vorfall zuzuweisen. Der Stadtstreicher hätte sich nicht so positionieren sollen, während der Angestellte anschließend nicht mit so einer hohen Geschwindigkeit auf den Mann hätte zufahren sollen.
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