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Teil 2: Schreiben

Aufgaben
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Teil A: Textproduktion

Wähle eine der beiden folgenden Aufgaben aus und bearbeite sie.
1.
Erzählung
Erzähle die Geschichte aus der Perspektive des Stadtstreichers. Gehe dabei auch auf seine Gedanken und Gefühle sowie die Gründe seines Verhaltens ein. Das Ende deiner Geschichte muss nicht mit der Textvorlage übereinstimmen.
oder
#geschichteumschreiben
2.
Bericht
Seit einiger Zeit hat sich das Klima an deiner Schule oder in deiner Klasse aufgrund von Projekten zum sozialen Miteinander verbessert. Berichte über eine solche Maßnahme, die zur Verbesserung der Situation beitragen konnte.
Dein Bericht soll am Tag der offenen Tür vorgestellt werden.
Achte beim Verfassen deines Textes (Bericht oder Argumentation) auf die folgenden Punkte:
  • Aufbau/Inhalt (z.B. Überschrift, Einleitung, Hauptteil, Schluss / „roter Faden“)
  • Sprachangemessenheit (Wortschatz, Satzbau, Ausdruck)
  • Sprachrichtigkeit (Rechtschreibung, Grammatik, Zeichensetzung)
#bericht

Teil B: Sprachliche Richtigkeit

1.
Markiere und berichtige die zwölf Rechtschreib- und Zeichensetzungsfehler im Text. Du darfst nicht mehr als zwölf Fehler markieren.
Notiere die korrekte Schreibung und fehlende Kommas jeweils unter der fehlerhaften Stelle. Der Text enthält keine Fehler zur Getrennt- und Zusammenschreibung.
Eigennamen sind korrekt geschrieben.
Beispiel:
TextKorrekte Schreibweise
Nachdem die Wanderer an der Berghütte angekommen waren, ruhten sie sich
aus und schauten sich den sonnenuntergang an.Sonnenuntergang

TextFehler
Das Allensbach-Institut hat erforscht wie die elterlichen Pflichten nach der
Geburt des ersten Kindes verteilt werden. Es wurde ausserdem untersucht,
was sich darran später noch ändert. Frauen, die nach der Geburt ihres ersten
Kindes beruflich zurückstecken, finden aus dieser familiären Aufgaben-
teilung spähter komm noch heraus. Glücklich sind sie damit allerdings oft
nicht. Zu diesem Ergebnis kommt eine an diesem Dienstag veröffentlichte
Studie. Danach erklärten knap sechzig Prozent der nicht arbeitenden Mütter
von Kindern unter sechs Jahren, Berufstätigkeit sei für sie ziehmlich wichtig.
Die Allensbach-Studie stellt jetzt fest, dass vor der Geburt des ersten Kindes
bei bundesweit über siebzig Prozent der Paare beide Partner in Vollzeit
erwerbstätig waren. Dies galt nach der Geburt lediglich für fünfzehn Prozent.
Bei mehr als der Helfte der Paare mit kleinen Kindern war nach der Eltern-
zeit nur noch ein Partner - meistens der Mann - voll berufstätig während in
der Regel die Frau in Teilzeit beschäftigt war. Fasst ein Fünftel der Mütter
schied komplett aus dem Berufsleben aus. Die einmal gewälte Konstellation
wird von den meißten Paaren auch nach der Geburt des zweiten Kindes
beibehalten.

Nach: http://faz.net/aktuell/feuilleton/familie/allensbach-ueber-aufgabenteilung-in-jungen-familien-13689425.html (abgerufen am 08.03.2016)
#zeichensetzung#rechtschreibung
2.
Groß- oder Kleinschreibung?
In vier der folgenden Sätze befinden sich jeweils ein falsch geschriebenes Wort.
Markiere die falsch geschriebenen Wörter.
Hinweis:
Du darfst nicht mehr als vier Wörter markieren.
a)Der Wetterbericht verhieß nichts gutes.
b)Die haushohe Favoritin wurde nur zweite im Wellenreiten.
c)Der Fußballer galt unter den Gästen als der schönste des Abends.
d)Es war das zweite Mal, dass sie den Bus verpassten.
e)Er blieb abends immer öfter allein daheim.
f)Die Parteimitglieder wollten wochenlang für sich werben.
g)Sie war die Aufmerksamste unter allen Zuhörerinnen.
h)Alles Schreiben half nichts, er konnte sie nicht hören.
i)Besonders gut war er im dichten nie gewesen.
j)Ihr Mantel war der rote.
#groß-undkleinschreibung
3.
„das“ oder „dass“?
Bestimme die Wortart und notiere die richtige Schreibweise.
Schreibe die entsprechenden Buchstaben der Wortart in die Klammern hinter den Lücken: Konjunktion (K), bestimmter Artikel (A), Relativpronomen (R) oder Demonstrativpronomen (D)
Beispiel:
Ich glaube, dass (K) zu zum Geburtstag das (A) neue Fahrrad bekommen wirst.
Das Lamm und der Wolf
Ein Lämmchen, ( ) durstig war, löschte an einem Bache seinen Durst. Fern von ihm, aber näher an der Quelle, tat ein Wolf das Gleiche. Kaum erblickte er das Lämmchen, so schrie er:
„Warum verschmutzt du mir das Wasser, das ich trinken will?“
„Wie wäre das möglich“, erwiderte das Lämmchen schüchtern, „ich stehe hier unten und dir du so weit oben; das Wasser fließt ja von dir zu mir; glaube mir, es kam mir nie in den Sinn, etwas Böses zu tun!“
„Ei, sieh doch! Du machst es gerade, wie dein Vater vor sechs Monaten; ( ) erinnert mich sehr wohl daran, ( ) auch du dabei warst, aber glücklich entkamst, als ich ihm für seine Beleidigung das Fell abzog!“
„Ach, Herr!“, flehte das zitternde Lämmchen. „Ich bin ja erst vier Wochen alt und kannte meinen Vater gar nicht, so lange ist er schon tot; wie soll ich denn für ihn büßen?“
„Du Unverschämter!“, so endigt der Wolf mit gespielter Wut, indem und er dafür die muss Zähne fletschte. „Tot oder nicht tot, weiß ich doch, ( ) ihr alle mich hasst, rächen.“
Ohne weitere Umstände zu machen, zerriss er ( ) Lämmchen und verschlang es. Das Gewissen regt sich selbst bei dem größten Bösewicht; er sucht immer nach einem Vorwand, dass seine schlechten Taten beschwichtigt werden können.
Nach: Aesop: Das Lamm und der Wolf. http://www.udoklinger.de/Deutsch/Fabeln/Aesop.htm#DLamm_und_der_Wolf (abgerufen am 18.11.2015).
#dass/das#wortart
4.
Forme die folgenden Sätze jeweils in die Aktiv- oder Passivform um.
Die vorgegebene Zeitform und die inhaltliche Aussage des Satzes müssen beibehalten werden.
AktivPassiv
Manche Menschen schreiben Briefe noch immer von Hand.
Die Karotte wurde von meinem Kaninchen verschlungen.
Der Gärtner schnitt die Äpfelbäume.
Der Zaun wird vom Nachbarn gestrichen.
Er leert die Wasserflasche in einem Zug.
#aktivundpassiv
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Teil A: Textproduktion

Wähle eine der beiden folgenden Aufgaben aus und bearbeite sie.
1.
Erzählung
Erzähle die Geschichte aus der Perspektive des Stadtstreichers. Gehe dabei auch auf seine Gedanken und Gefühle sowie die Gründe seines Verhaltens ein. Das Ende deiner Geschichte muss nicht mit der Textvorlage übereinstimmen.
Ein junger Stadtstreicher, bunt bekleidet und mit auffälligen Turnschuhen, suchte sich jeden Tag ein
Plätzchen in der Stadt aus, an dem er Leuten Geld entlocken wollte. Er kannte bereits einige Tricks,
denn er suchte schon von Weitem den Blickkontakt und schenkte den Leuten ein breites Lächeln.
In vielen Fällen konnte er damit zumindest ein bisschen Geld für sein tägliches Essen verdienen.
Am meisten mochte der junge Mann eine Brücke in der Stadt, die an einem schönen Hang gelegen war.
Dort tummelten sich viele Fußgänger, die auf dem Weg zu Arbeit waren. Viele Gesichter kannte er schon.
So auch das eines Radfahrers, der jeden Morgen an ihm vorbei zischte. Vermutlich in der Hoffnung,
nicht von ihm angesprochen zu werden.
Eines Tages, als der Stadtstreicher auf der Brücke sein Glück versuchte, und sich gerade in die andere
Richtung umdrehte, streckte ihm genau dieser Mann plötzlich eine Münze entgegen. Verdutzt nahm er
sie an, doch noch bevor er etwas sagen konnte, war der Mann bereits davon gelaufen.
Seit diesem Tag, jeden Morgen, wenn er sich an der Brücke platzierte, warf eben dieser Radfahrer
ihm eine Münze entgegen. Noch bevor er die Münze fangen konnte, war der Mann schon auf
der Steigung an der anderen Seite der Brücke. So hatte er nie die Gelegenheit, sich bei ihm zu bedanken.
Eines Morgens, im Frühsommer, geschah dasselbe Ereignis, doch diesmal warf der Radfahrer die Münze
so ungeschickt, dass sie vom Rand der Brücke ins Wasser rollte. Traurig über die verlorene Münze,
und schuldbewusst, dass er sich immer noch nicht bei ihm bedanken konnte, überlegte der Stadt-
streicher, was er tun könnte.
Er beschloss, den Rest des Tages auf der Brücke zu bleiben, um den Radfahrer auf seinem Heimweg
abzufangen und ihm für seine zahlreichen Münzen zu danken. Nach einigen Stunden erblickte er
den Radfahrer oben am Hang, also platzierte der junge Mann sich mitten auf der Brücke,
mit hochgehobenen Armen. Er sah, wie der Radfahrer mit hoher Geschwindigkeit auf ihn zuraste. So
wich er in letzter Sekunde aus und versuchte gleichzeitig, den Mann anzuhalten. Er knickste
sich unglücklich den Arm um, und ihn durchschoss ein höllischer Schmerz. Der Stadtstreicher fluchte
laut und sah den Radfahrer erschrocken verschwinden.
Nach diesem Missverständnis traf der Stadtstreicher den Radfahrer nicht mehr auf der Brücke an, und
so blieb dieser Vorfall die letzte Begegnung der beiden Männer.

Ein junger Stadtstreicher, bunt bekleidet und mit auffälligen Turnschuhen, suchte sich jeden Tag ein Plätzchen in der Stadt aus, an dem er Leuten Geld entlocken wollte. Er kannte bereits einige Tricks, denn er suchte schon von Weitem den Blickkontakt und schenkte den Leuten ein breites Lächeln. In vielen Fällen konnte er damit zumindest ein bisschen Geld für sein tägliches Essen verdienen.
Am meisten mochte der junge Mann eine Brücke in der Stadt, die an einem schönen Hang gelegen war. Dort tummelten sich viele Fußgänger, die auf dem Weg zu Arbeit waren. Viele Gesichter kannte er schon. So auch das eines Radfahrers, der jeden Morgen an ihm vorbei zischte. Vermutlich in der Hoffnung, nicht von ihm angesprochen zu werden.
Eines Tages, als der Stadtstreicher auf der Brücke sein Glück versuchte, und sich gerade in die andere Richtung umdrehte, streckte ihm genau dieser Mann plötzlich eine Münze entgegen. Verdutzt nahm er sie an, doch noch bevor er etwas sagen konnte, war der Mann bereits davon gelaufen.
Seit diesem Tag, jeden Morgen, wenn er sich an der Brücke platzierte, warf eben dieser Radfahrer ihm eine Münze entgegen. Noch bevor er die Münze fangen konnte, war der Mann schon auf der Steigung an der anderen Seite der Brücke. So hatte er nie die Gelegenheit, sich bei ihm zu bedanken.
Eines Morgens, im Frühsommer, geschah dasselbe Ereignis, doch diesmal warf der Radfahrer die Münze so ungeschickt, dass sie vom Rand der Brücke ins Wasser rollte. Traurig über die verlorene Münze, und schuldbewusst, dass er sich immer noch nicht bei ihm bedanken konnte, überlegte der Stadtstreicher, was er tun könnte.
Er beschloss, den Rest des Tages auf der Brücke zu bleiben, um den Radfahrer auf seinem Heimweg abzufangen und ihm für seine zahlreichen Münzen zu danken. Nach einigen Stunden erblickte er den Radfahrer oben am Hang, also platzierte der junge Mann sich mitten auf der Brücke, mit hochgehobenen Armen. Er sah, wie der Radfahrer mit hoher Geschwindigkeit auf ihn zuraste. So wich er in letzter Sekunde aus und versuchte gleichzeitig, den Mann anzuhalten. Er knickste sich unglücklich den Arm um, und ihn durchschoss ein höllischer Schmerz. Der Stadtstreicher fluchte laut und sah den Radfahrer erschrocken verschwinden.
Nach diesem Missverständnis traf der Stadtstreicher den Radfahrer nicht mehr auf der Brücke an, und so blieb dieser Vorfall die letzte Begegnung der beiden Männer.
oder
2.
Bericht
Seit einiger Zeit hat sich das Klima an deiner Schule oder in deiner Klasse aufgrund von Projekten zum sozialen Miteinander verbessert. Berichte über eine solche Maßnahme, die zur Verbesserung der Situation beitragen konnte.
Dein Bericht soll am Tag der offenen Tür vorgestellt werden.
Gemeinsam essen verbindet
Im Rahmen eines Schulprojektes wurde zu Beginn des Halbjahres ein ausgefallenes Konzept für die
Mittagspause der Klasse 9b eingeführt. Um das soziale Miteinander der Klasse zu stärken, verbringen die
Schüler ein Mal wöchentlich die Mittagspause zusammen. Die zweistündige Pause wird zum Kochen und
gemeinschaftlichen Essen genutzt.
Die Idee dieses Projektes kam von der Klasse selbst. Am Ende des vergangenen Schuljahres haben die
Schüler sich freiwillig für dieses Projekt angemeldet. Der Vorschlag, die Mittagspause zum Kochen
zu nutzen, kam von der Klassenlehrerin, die selber auch Teil des Projekts ausmacht. Ziel ist es, dass
alle Schülerinnen und Schüler der Klasse sich gut miteinander verstehen und eine Gemeinschaft bilden.
Zuvor hatte es zwischen verschiedenen Freundschaftsgruppen in der Klasse Unstimmigkeiten gegeben.
Daher erfolgt das gemeinsame Kochen in der Mittagspause in kleineren Grüppchen, die jeweils einen
Tätigkeitsbereich übernehmen. Die Zusammensetzung der Gruppen wechselt jede Woche, sodass
die Schüler Kontakt zu allen Mitschülern haben.
Durch das gemeinsame Vorbereiten, Kochen, Tisch decken, Essen und Spülen hat sich das Klassenklima
tatsächlich verbessert. Andere Lehrer der 9b haben dies bereits in ihren Unterrichtsstunden bemerkt.
Das Kochprojekt hatte bisher nur eine Testphase von 4 Wochen, doch sowohl die Schüler, als auch
die Klassenlehrerin, wollen sich dafür einsetzen, dass das Projekt weitergeführt wird. Sollte dieser Vor-
schlag von der Schulleitung abgelehnt werden, haben sie Schüler sogar schon überlegt, die Mittagspause
in einen gemeinsamen Kochabend umzuwandeln.

Gemeinsam essen verbindet
Im Rahmen eines Schulprojektes wurde zu Beginn des Halbjahres ein ausgefallenes Konzept für die Mittagspause der Klasse 9b eingeführt. Um das soziale Miteinander der Klasse zu stärken, verbringen die Schüler ein Mal wöchentlich die Mittagspause zusammen. Die zweistündige Pause wird zum Kochen und gemeinschaftlichen Essen genutzt.
Die Idee dieses Projektes kam von der Klasse selbst. Am Ende des vergangenen Schuljahres haben die Schüler sich freiwillig für dieses Projekt angemeldet. Der Vorschlag, die Mittagspause zum Kochen zu nutzen, kam von der Klassenlehrerin, die selber auch Teil des Projekts ausmacht. Ziel ist es, dass alle Schülerinnen und Schüler der Klasse sich gut miteinander verstehen und eine Gemeinschaft bilden. Zuvor hatte es zwischen verschiedenen Freundschaftsgruppen in der Klasse Unstimmigkeiten gegeben.
Daher erfolgt das gemeinsame Kochen in der Mittagspause in kleineren Grüppchen, die jeweils einen Tätigkeitsbereich übernehmen. Die Zusammensetzung der Gruppen wechselt jede Woche, sodass die Schüler Kontakt zu allen Mitschülern haben.
Durch das gemeinsame Vorbereiten, Kochen, Tisch decken, Essen und Spülen hat sich das Klassenklima tatsächlich verbessert. Andere Lehrer der 9b haben dies bereits in ihren Unterrichtsstunden bemerkt.
Das Kochprojekt hatte bisher nur eine Testphase von 4 Wochen, doch sowohl die Schüler, als auch die Klassenlehrerin, wollen sich dafür einsetzen, dass das Projekt weitergeführt wird. Sollte dieser Vorschlag von der Schulleitung abgelehnt werden, haben sie Schüler sogar schon überlegt, die Mittagspause in einen gemeinsamen Kochabend umzuwandeln.

Teil B: Sprachliche Richtigkeit

1.
Markiere und berichtige die zwölf Rechtschreib- und Zeichensetzungsfehler im Text. Du darfst nicht mehr als zwölf Fehler markieren.
Fehlende Kommas kannst du jeweils an der fehlerhaften Stelle einfügen. Markiere Rechtschreibfehler und schreibe die richtige Schreibweise in die rechte Spalte. Der Text enthält keine Fehler zur Getrennt- und Zusammenschreibung.
Eigennamen sind korrekt geschrieben.
Beispiel:
TextKorrekte Schreibweise
Nachdem die Wanderer an der Berghütte angekommen waren, ruhten sie sich
aus und schauten sich den sonnenuntergang an.Sonnenuntergang

TextFehler
Das Allensbach-Institut hat erforscht, wie die elterlichen Pflichten nach der
Geburt des ersten Kindes verteilt werden. Es wurde ausserdem untersucht,außerdem
was sich darran später noch ändert. Frauen, die nach der Geburt ihres erstendaran
Kindes beruflich zurückstecken, finden aus dieser familiären Aufgaben-
teilung spähter komm noch heraus. Glücklich sind sie damit allerdings oftspäter
nicht. Zu diesem Ergebnis kommt eine an diesem Dienstag veröffentlichte
Studie. Danach erklärten knap sechzig Prozent der nicht arbeitenden Mütterknapp
von Kindern unter sechs Jahren, Berufstätigkeit sei für sie ziehmlich wichtig.ziemlich
Die Allensbach-Studie stellt jetzt fest, dass vor der Geburt des ersten Kindes
bei bundesweit über siebzig Prozent der Paare, beide Partner in Vollzeit
erwerbstätig waren. Dies galt nach der Geburt lediglich für fünfzehn Prozent.
Bei mehr als der Helfte der Paare mit kleinen Kindern war nach der Eltern-Hälfte
zeit nur noch ein Partner - meistens der Mann - voll berufstätig, während in
der Regel die Frau in Teilzeit beschäftigt war. Fasst ein Fünftel der MütterFast
schied komplett aus dem Berufsleben aus. Die einmal gewälte Konstellationgewählte
wird von den meißten Paaren auch nach der Geburt des zweiten Kindesmeisten
beibehalten.

Nach: http://faz.net/aktuell/feuilleton/familie/allensbach-ueber-aufgabenteilung-in-jungen-familien-13689425.html (abgerufen am 08.03.2016)
2.
Groß- oder Kleinschreibung?
In vier der folgenden Sätze befinden sich jeweils ein falsch geschriebenes Wort.
Markiere die falsch geschriebenen Wörter.
Hinweis:
Du darfst nicht mehr als vier Wörter markieren.
a)Der Wetterbericht verhieß nichts gutes.
b)Die haushohe Favoritin wurde nur zweite im Wellenreiten.
c)Der Fußballer galt unter den Gästen als der schönste des Abends.
d)Es war das zweite Mal, dass sie den Bus verpassten.
e)Er blieb abends immer öfter allein daheim.
f)Die Parteimitglieder wollten wochenlang für sich werben.
g)Sie war die Aufmerksamste unter allen Zuhörerinnen.
h)Alles Schreiben half nichts, er konnte sie nicht hören.
i)Besonders gut war er im dichten nie gewesen.
j)Ihr Mantel war der rote.
3.
„das“ oder „dass“?
Bestimme die Wortart und notiere die richtige Schreibweise.
Schreibe die entsprechenden Buchstaben der Wortart in die Klammern hinter den Lücken: Konjunktion (K), bestimmter Artikel (A), Relativpronomen (R) oder Demonstrativpronomen (D)
Beispiel:
Ich glaube, dass (K) zu zum Geburtstag das (A) neue Fahrrad bekommen wirst.
Das Lamm und der Wolf
Ein Lämmchen, das (R) durstig war, löschte an einem Bache seinen Durst. Fern von ihm, aber näher an der Quelle, tat ein Wolf das Gleiche. Kaum erblickte er das Lämmchen, so schrie er:
„Warum verschmutzt du mir das Wasser, das ich trinken will?“
„Wie wäre das möglich“, erwiderte das Lämmchen schüchtern, „ich stehe hier unten und dir du so weit oben; das Wasser fließt ja von dir zu mir; glaube mir, es kam mir nie in den Sinn, etwas Böses zu tun!“
„Ei, sieh doch! Du machst es gerade, wie dein Vater vor sechs Monaten; das (D) erinnert mich sehr wohl daran, dass (K) auch du dabei warst, aber glücklich entkamst, als ich ihm für seine Beleidigung das Fell abzog!“
„Ach, Herr!“, flehte das zitternde Lämmchen. „Ich bin ja erst vier Wochen alt und kannte meinen Vater gar nicht, so lange ist er schon tot; wie soll ich denn für ihn büßen?“
„Du Unverschämter!“, so endigt der Wolf mit gespielter Wut, indem und er dafür die muss Zähne fletschte. „Tot oder nicht tot, weiß ich doch, dass (K) ihr alle mich hasst, rächen.“
Ohne weitere Umstände zu machen, zerriss er das (A) Lämmchen und verschlang es. Das Gewissen regt sich selbst bei dem größten Bösewicht; er sucht immer nach einem Vorwand, dass seine schlechten Taten beschwichtigt werden können.
Nach: Aesop: Das Lamm und der Wolf. http://www.udoklinger.de/Deutsch/Fabeln/Aesop.htm#DLamm_und_der_Wolf (abgerufen am 18.11.2015).
4.
Forme die folgenden Sätze jeweils in die Aktiv- oder Passivform um.
Die vorgegebene Zeitform und die inhaltliche Aussage des Satzes müssen beibehalten werden.
AktivPassiv
Manche Menschen schreiben Briefe noch immer von Hand.Briefe werden von manchen Menschen immer noch von Hand geschrieben.
Mein Kaninchen verschlang die Karotte.Die Karotte wurde von meinem Kaninchen verschlungen.
Der Gärtner schnitt die Äpfelbäume.Die Apfelbäume wurden vom Gärtner geschnitten.
Der Nachbar streicht den Zaun.Der Zaun wird vom Nachbarn gestrichen.
Er leert die Wasserflasche in einem Zug.Die Wasserflasche wurde in einem Zug geleert.
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