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Teil B

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Erörterung pragmatischer Texte

$\blacktriangleright\;$ Thema:
Wolfram Ette (*1966): Kritik der Tragödie (Textauszug)
$\blacktriangleright\;$ Aufgabenstellung:
  • Setze dich mit der Kritik Wolfram Ettes am inflationären Gebrauch des Begriffes Tragödie im Alltag auseinander.
#tragödie#erörtern
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Erörterung pragmatischer Texte

$\blacktriangleright\;$ Thema:
Wolfram Ette (*1966): Kritik der Tragödie (Textauszug)
$\blacktriangleright\;$ Aufgabenstellung:
  • Setze dich mit der Kritik Wolfram Ettes am inflationären Gebrauch des Begriffes Tragödie im Alltag auseinander.

Einleitung

Da du diesen Aufgabenteil an den Teil A anschließt, solltest du dir am besten eine passende Überleitung vom einen zum anderen Teil überlegen. Hierin musst du auf jeden Fall angeben, dass Ette den inflationären Gebrauch des Begriffes Tragödie im Alltag kritisiert.

Hauptteil

In deinem Hauptteil musst du zu Beginn die Kritik Ettes am inflationären Gebrauch des Begriffes Tragödie im Alltag erläutern und klar darstellen, was und wie genau er seine Kritik meint.
Da du dich mit der Kritik auseinandersetzen musst, musst du eine Argumentation entwickeln. Überlege dir hierfür zunächst, auf welcher Seite du dich positionierst - stimmst du dem Autor zu oder nicht? Sammle dann Argumente, die ihm entweder zustimmen oder nicht, und ordne sie nach ihrer Gewichtung. Du kannst dich dabei beispielsweise am „Sanduhrprinzip“ orientieren.
Kritik Ettes
  • inflationär bedeutet, dass ein Begriff zu oft verwendet wird und somit von seiner eigenen Bedeutung entfremdet wird
  • das entspricht der Aussage des Autors
  • hat zunächst ausgiebig den Begriff der Tragödie in der Literatur erläutert und sich damit ausgiebig auseinandergesetzt
  • Übereinstimmung in Alltag und Fachsprache: es ist egal, wer bei einer Tragödie die Schuld trägt
  • in der Alltagssprache sind Schuld und Schicksal nur indirekt beziehungsweise unterbewusst im Begriff der Tragödie enthalten, eigentlich spielen sie jedoch eine immens große Rolle, da sie mit dem Unglück verbunden die drei Urteile darstellen
  • die größten Bestandteile, die die Tragödie ausmachen, werden also unterschlagen
  • Begriff wird alltagssprachlich auch dann verwendet, wenn Schuld und Schicksal nicht zum Unglück beitragen
  • alltagssprachlich wird mit dem Begriff nicht er (also der Begriff) selbst kritisiert, es wird lediglich die Tatsache der Tragödie dargestellt
  • in der Kunstgattung zeichnet die Tragödie laut Ette jedoch die aus Einheit von Darstellung und Kritik hervorgehende Selbstkritik des Tragischen aus
  • es wird also die Tatsache, dass eine Tragödie vorfällt, mit der Existenz der Tragödie kritisiert
  • Tragödien kritisieren außerdem laut Ette alte und neue Zwänge, denen das Handeln unterworfen wird, was bei der alltagssprachlichen Verwendung nicht der Fall ist
Pro-Argumente
  • Begriffe sollten eine klare Definition haben und eindeutig sein, durch die inflationäre Verwendung hat sich beinahe eine Ambiguität entwickelt; in Fachsprache und Alltagssprache umfasst der Begriff nicht den gleichen Begriffsinhalt
  • durch den inflationären Gebrauch wird das eigentliche Wesen der Tragödie verschleiert und ist nicht mehr jedem klar
  • laut Ette kritisiert die Tragödie sich selbst, ein Gegenansatz zu Aristoteles, der an der Tragödie selbst keine Kritik entdeckt, sondern alles als vorher- und schicksalsbestimmt sieht; wenn diese Bedeutung durch die Alltagssprache verschwindet, geht diese Ansicht nicht mehr klar hervor
  • die Kritik an den Zwängen, denen sich das Handeln beugen muss, stellen ebenfalls eine wichtige Bedeutung für das Wesen der Tragödie dar, diese Bedeutung geht auch verloren
  • die Verbindung von Unglück mit Schuld und Schicksal muss klar sein, um den Begriff (auch in der Alltagssprache) zu erfassen
  • wer sich nicht mit Literatur auskennt oder befasst, kann das wahre Wesen der Tragödie durch den inflationären Gebrauch nicht erfassen
Kontra-Argumente
  • im Alltag ist der umfassende Begriffsinhalt des Begriffs Tragödie für die Tatsache nicht wichtig, da er aber etwas mit dem Terminus Tragödie zu tun hat, ist es sinnvoll, ihn trotzdem in dem Zusammenhang zu verwenden und keinen neuen, anderen Begriff dafür zu verwenden
  • wer sich mit der literarischen Tragödie auskennt oder befasst, weiß, was dieser Begriff alles beinhaltet
  • es ist nicht unüblich, Begriffe zu vereinfachen und für ähnliche (wenn auch vom Umfang verminderte) Tatsachen zu verwenden, ansonsten würde unsere Sprache vor zu vielen Begriffen überquellen
  • Ette ist stark von seiner Argumentation überzeugt und möchte seine Ansichten denen Aristoteles gegenüberstellen, sodass er die Deutung des Begriffes Tragödie scharf abtrennen will, ohne weitergehend zu überlegen, ob dies Sinn macht
  • auch wenn eine „alltagssprachliche“ Tragödie stattfindet, spielen alle Faktoren, die für Ette essenziell wichtig für den Begriff Tragödie sind, mit in den Begriff hinein, lediglich unterbewusst und nicht so, dass man sie sofort wahrnimmt, trotz allem gibt es sie

Schluss

Fasse in deinem Schluss das Ergebnis deiner Argumentation noch einmal kurz und knapp zusammen. Nenne hier aber nicht noch einmal neue Argumente, sondern gehe nur auf die Dinge ein, die du bereits im Hauptteil ausgearbeitet hast.
#these#beleg#beispiel#argument
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