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Aufgaben
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Basisteil

Wilhelm Schmid: Woran kann ich mich orientieren?

 
Vor 100 Jahren stellte sich diese Frage noch nicht. Damals war klar, wer was wird und woran man sich zu orientieren hatte. Diese Sicherheit ist heute nicht mehr vorhanden, aber auch der Zwang ist nun verschwunden. Wir sind also frei von strengen Vorgaben - aber wozu nutzen wir diesen Spielraum? Im 21. Jahrhundert müssen wir lernen, der Freiheit Form zu geben.
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Auf die Frage „Wie gehe ich mit meiner Freiheit um?“ kann ich also nur antworten: Du musst die Antwort selbst finden. Ich kann dir nicht sagen, was du tun sollst. Ich kann dir nur raten, folge deiner Faszination und probiere so viel wie möglich aus. Meine Leidenschaft war es, Bücher zu schreiben. Aber mein Weg war nicht geradlinig. Ich habe zunächst Schriftsetzer gelernt und jeden Tag dieser Lehre verflucht. Ich war vier Jahre bei der Bundeswehr, habe mit 27 mein Abitur nachgeholt und anschließend noch elf
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Jahre studiert und promoviert$^1$. Trotzdem war es keine vertane Zeit. Ich habe daraus gelernt: Selbst wenn du etwas machst, was dir nicht gefällt, du wirst es später brauchen können. Das entscheidende Kriterium ist, dass du etwas kennen lernst - nicht, ob es gut ist oder schlecht.
Wir nötigen die jungen Leute heute, dass sie auf Anhieb durchstarten. Ich sage dagegen: Nein, sie sollen - zwischen 20 und 30 - zehn Jahre lang experimentieren dürfen. Meine Tochter hatte ein irres
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Interesse an Jura, sie hat ein Praktikum gemacht, war im Gericht. Hinterher wusste sie: Das ist es nicht. Dann war sie von England begeistert. Sie wollte dort einen Sprachkurs machen. Also fanden von da an unsere Familienurlaube in England statt. Sie lebte bei einer Familie, wir waren in der Nähe. Sie ist sehr gut in Englisch geworden. Aber zum Studieren wollte sie weder dorthin noch in die USA. Ich bin sicher, eines Tages wird sie irgendwo reinrutschen und ihr Ding machen.
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Wir Älteren werden vielleicht nervös, weil wir selbst keine Zeit mehr haben, unsere Träume zu verwirklichen. Deshalb üben wir Druck auf die Jungen aus. Doch je mehr die Jungen ausprobieren, desto weniger werden sie mit 60 das Gefühl haben, noch viel ausprobieren zu müssen.
$^1$promovieren: eine Doktorarbeit schreiben, des Titel eines Doktors erwerben
Quelle: http://www.geo.de/GEO/heftreihen/geo_wissen/was-kommt-nach-der-schule-71590.html#page/6, (21.08.2015)
#leseverstehen#zeitungsartikel
1.
Stelle in einem einleitenden Satz den Artikel vor und fasse die Kernaussagen in nicht mehr als drei Sätzen zusammen.
3P
2.
Der Autor wendet sich in direkter Anrede an jugendliche Ratsuchende. Auch seine Wortwahl und Ausdrucksweise weichen an manchen Textstellen von der schriftlichen Standardsprache ab, um umgangssprachliche Nähe und Vertrautheit mit jungen Leuten herzustellen.
Zitiere dafür vier Beispiele.
2P
#zitieren
3.
Wilhelm Schmid empfiehlt den jungen Leuten „so viel wie möglich“ (Z. 7) auszuprobieren und führt Beispiele aus seiner eigenen Biografie und der Orientierungssuche seiner Tochter an.
Nenne stichwortartig drei Gründe, die die Möglichkeiten des Ausprobierens einschränken könnten.
3P
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Wilhelm Schmid: Woran kann ich mich orientieren?

1.
Stelle in einem einleitenden Satz den Artikel vor und fasse die Kernaussagen in nicht mehr als drei Sätzen zusammen.
In dem Artikel geht es darum, dass junge Menschen sich heute nicht mehr an etwas orientieren müssen
und die Freiheit haben, Dinge auszuprobieren.
Wilhelm Schmid sagt, dass junge Menschen ihrer Faszination folgen und so viel wie möglich ausprobieren
sollen. Er spricht von seinen Erfahrungen und auch der Orientierungssuche seiner Tochter. Wilhelm
Schmid ist der Meinung, dass die Älteren nur Druck ausüben, weil sie selbst keine Zeit mehr haben
Träume zu verwirklichen.

In dem Artikel geht es darum, dass junge Menschen sich heute nicht mehr an etwas orientieren müssen und die Freiheit haben, Dinge auszuprobieren.
Wilhelm Schmid sagt, dass junge Menschen ihrer Faszination folgen und so viel wie möglich ausprobieren sollen. Er spricht von seinen Erfahrungen und auch der Orientierungssuche seiner Tochter. Wilhelm Schmid ist der Meinung, dass die Älteren nur Druck ausüben, weil sie selbst keine Zeit mehr haben Träume zu verwirklichen.
2.
Der Autor wendet sich in direkter Anrede an jugendliche Ratsuchende. Auch seine Wortwahl und Ausdrucksweise weichen an manchen Textstellen von der schriftlichen Standardsprache ab, um umgangssprachliche Nähe und Vertrautheit mit jungen Leuten herzustellen.
Zitiere dafür vier Beispiele.
Beispiele für direkte Anrede:
„Du musst die Antwort selbst finden.“ (Z. 5 f.),
„Ich kann dir nicht sagen, was du tun sollst.“ (Z. 6).

Beispiele für Umgangssprache:
„Meine Tochter hat ein irres Interesse an Jura, sie hat ein Praktikum gemacht, war im Gericht.“ (Z. 14 f.),
„Ich bin sicher, eines Tages wird sie irgendwo reinrutschen und ihr Ding machen. “(Z. 18 f.).

Beispiele für direkte Anrede:
„Du musst die Antwort selbst finden.“ (Z. 5 f.),
„Ich kann dir nicht sagen, was du tun sollst.“ (Z. 6).

Beispiele für Umgangssprache:
„Meine Tochter hat ein irres Interesse an Jura, sie hat ein Praktikum gemacht, war im Gericht.“ (Z. 14 f.),
„Ich bin sicher, eines Tages wird sie irgendwo reinrutschen und ihr Ding machen. “(Z. 18 f.).
3.
Wilhelm Schmid empfiehlt den jungen Leuten „so viel wie möglich“ (Z. 7) auszuprobieren und führt Beispiele aus seiner eigenen Biografie und der Orientierungssuche seiner Tochter an.
Nenne stichwortartig drei Gründe, die die Möglichkeiten des Ausprobierens einschränken könnten.
1. Man muss zeitlich flexibel sein.
2. Viele Erfahrungen sind auch mit Geld verbunden.
3. Verpflichtungen wie Vereine, Familienbindung, Ausbildung etc. könnten die Möglichkeiten
einschränken.

1. Man muss zeitlich flexibel sein.
2. Viele Erfahrungen sind auch mit Geld verbunden.
3. Verpflichtungen wie Vereine, Familienbindung, Ausbildung etc. könnten die Möglichkeiten einschränken.
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