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Basisteil

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Basisteil

Wenn der Wolf durchs Wohngebiet streift

$\,$
Es sollte ein harmloser Spaziergang werden. Anja N. geht mit ihrem Golden Retriever in einem Wald
in der Lüneburger Heide spazieren. Plötzlich bemerkt sie mehrere Wölfe. Nur noch etwa zehn Meter
von ihr entfernt. Anja N. tritt den Rückzug an und macht sich auf den Weg zu ihrem Auto. Die Wölfe
folgen ihr. Sie schreit. Das stört die Raubtiere nicht. Sie verhalten sich ganz anders, als es in
5
Faltblättern und Broschüren immer beschrieben wird, und lassen sich bei einer unverhofften
Begegnung eben nicht leicht vertreiben. Erst nach fünfzehn Minuten verschwinden sie. Tage später
sagt Anja N. in einem Interview, die Wölfe hätten keine Drohgebärden gezeigt. Sie seien nicht
aggressiv gewesen. Aber natürlich, Angst habe sie gehabt. Auch ein erfahrener Wolfskenner wie der
Wildbiologe Ulrich Wotschikowsky bestätigt: „Die uralte Angst vor dem Wolf sitzt tief. Sie ist ein
10
kulturelles Erbe, das der Mensch so schnell nicht loswird.“
Bis Mitte des 20. Jahrhunderts wurden Wölfe grundsätzlich gejagt und in Mitteleuropa schließlich
ausgerottet. Erst mit der wachsenden Einsicht in die Verantwortlichkeit des Menschen für die
natürliche Vielfalt des Lebens wurden ab 1985 europaweite Schutzmaßnahmen ergriffen, um den
Erhalt dieser Tierart zu sichern, nicht ohne Erfolg. Denn seit Ende der 1990er Jahre breitet sich der
15
Wolf in rasantem Tempo vom Osten in Richtung Westen aus – euphorisch begleitet von
Naturschützern und Umweltpolitikern. So erklärte die frühere brandenburgische Umweltministerin
Anita Tack (Die Linke) ihr Bundesland kurzerhand zum „Wolfserwartungsland“ – und forderte sogar,
das Ende des Märchens Rotkäppchen umzuschreiben, um das Image vom bösen Wolf ins Gegenteil
zu verkehren.
20
Inzwischen mischen sich in die Begeisterung über die Rückkehr des Wolfes allerdings auch
sorgenvolle Stimmen. Denn die Wölfe benehmen sich nicht so wie erwartet. Manche gehen den
Menschen nicht aus dem Weg, sondern suchen neugierig ihre Nähe, streifen um ihre Häuser. Aktuelle
Beispiele gibt es genug: 2015 läuft ein Wolf ungeniert durch die Kleinstadt Wildeshausen. Bei Mölln
treibt ein Artgenosse am helllichten Tag eine Schafherde vor sich her und tötet Tiere. Und in
25
Goldenstedt wird ein Wolf in der Nähe eines Waldkindergartens gesichtet.
Gert Dittrich, Wolfsexperte beim Deutschen Jagdverband, ist überzeugt, dass solche Begegnungen in
Zukunft noch zunehmen. Gerade im Frühjahr, wenn die jungen Wölfe aus ihrem Rudel vertrieben
werden und umherstreifen, um sich neue Reviere zu suchen. „Der Wolf ist gekommen, um zu
bleiben", sagt Dittrich und warnt davor, ihn romantisch zu verklären. Vielmehr müssten die Menschen
30
lernen, mit dem Wolf zu leben.
Der Wolf ist kein Kuscheltier, er ist ein Räuber. Über Jahrhunderte teilten Wolf und Mensch denselben
Lebensraum, jagten dieselben Beutetiere und waren sich in ihren Jagdstrategien und ihrer sozialen
Organisation sehr ähnlich. So entwickelten sie ein besonderes „Verhältnis“ zueinander. Jägern und
Sammlern war der Wolf so etwas wie ein „Bruder“. Ackerbauern und Viehzüchtern wurde er zum
35
Feind und zur Verkörperung des Bösen schlechthin. Die lange gemeinsame Geschichte erklärt die
gewaltige Resonanz, auf welche die Rückkehr der Wölfe nach Deutschland stößt.
Naturschützer sehen im Wolf einen Boten angeblich unberührter Wildnis und übersehen dabei gern,
dass es die intensive Landwirtschaft ist, die auch Rehe, Rotwild und Wildschweine mästet und damit
den Wölfen den Tisch deckt. Ein Schlaraffenland für die Tiere, sie vermehren sich prächtig.
40
Inzwischen ist ihr Bestand auf 25 Rudel mit etwa 200 Tieren angewachsen, Tendenz steigend.
Außerdem stehen sie seit 1990 in Deutschland unter strengem Naturschutz. Deshalb bleiben sie von
Verfolgung weitgehend verschont, machen kaum noch schlechte Erfahrungen mit dem Menschen und
verlieren ihre Scheu.
Trotzdem klammern sich immer noch viele Naturschützer an das Bild vom scheuen Wolf, dessen
45
Rückkehr für die allermeisten Menschen nichts ändere. Doch wo die Raubtiere neu auftreten,
kommen die alten Konflikte besonders deutlich wieder zu Tage. Vor allem die Weidetierhalter haben
sich noch nicht auf die neuen Bedingungen eingestellt. Auch deshalb berief das Ministerium für
Umwelt in Niedersachsen im Jahre 2009 den ersten ehrenamtlichen Wolfsberater. Sechs Jahre später
waren es bereits 120, die sich mit sachgerechten Informationen um Aufklärung der Bevölkerung
50
kümmerten und halfen, Konflikte und Ängste abzubauen. Peter Reuter, der Vorsitzende der
Vereinigung Deutscher Landesschafzuchtverbände, ist allerdings pessimistisch. „Wo der Wolf lebt,
wird es keine Schafe mehr geben“, warnt er und verweist auf mehr als 60 Schafrisse innerhalb von
drei Monaten. Schafhalter könnten ihre Tiere nicht nur schwer, sondern gar nicht davor schützen,
gerissen zu werden. Gerade für kleinere Betriebe seien wirkungsvolle Elektrozäune, Flatterband und
55
Herdenschutzhunde oft zu kostspielig.
Wo immer der Wolf auftaucht, bekommt er deshalb auch Ablehnung zu spüren. Zwar sind es in vielen
Fällen auch wildernde Hunde, die Schafe reißen, doch mithilfe eines 2014 entwickelten Gentests lässt
sich inzwischen schnell und eindeutig feststellen, ob tatsächlich ein Wolf der Übeltäter war.
„Der Schutz von Mensch und Nutztier muss Vorrang vor dem strengen Artenschutz haben“, sagt
60
Bauernpräsident Joachim Rukwied und fordert mit Blick auf das „enorme Wachstum“ der
Wolfsbestände, ihren derzeit „hohen Schutzstatus“ zu überprüfen. „Wir benötigen eine ergebnisoffene
Diskussion, ob und wo in unserer Kulturlandschaft Lebensräume für den Wolf vorhanden sein
können.“ Wenn sich der Wolf weiter ausbreitet, wird der Mensch ihm Grenzen setzen müssen, damit
es ein friedliches Miteinander geben kann. Wolfsfreunde neigen dazu, die Gefahren, die von Wölfen
65
ausgehen können, herunterzuspielen. Doch dabei ist nicht zu vergessen, dass in Europa seit 1965
immerhin neun Menschen durch Wölfe getötet wurden. Viele Menschen sind der Meinung, dass die
neue Vertrautheit und Vertraulichkeit der Wölfe bekämpft werden muss. Und wenn es Anzeichen dafür
gibt, dass ein Wolf jede Scheu verloren hat, dann darf der Abschuss kein Tabu sein. Das
Bundesnaturschutzgesetz räumt schon heute diese Möglichkeit ein.
70
Noch steht die Rückkehr des Wolfes am Anfang. Die Präsidentin des Bundesamtes für Naturschutz
Beate Jessel ist jedenfalls überzeugt, dass der Wolf seinen Platz finden wird: „Konflikte offen
diskutieren, lösen und dem Wolf seine Ruhe lassen – so könnte daraus eine Erfolgsgeschichte des
Naturschutzes werden.“
Quelle (bearbeitet): Claudia Ehrenstein, Eckhard Fuhr: Wenn der Wolf durchs Wohngebiet streift. In: Die Welt vom 03.03.2015.
Hier zitiert nach www.welt.de/politik/deutschland/article137986579/Wenn-der-Wolf-durchs-Wohngebiet-streift.html (18.04.2016)
#lesen
1.
Stelle die grundlegenden Informationen des Artikels in nicht mehr als drei Sätzen vor.
2 P
#darstellen
2.
Welchen Personen sind die folgenden Textaussagen zuzuordnen? Trage die entsprechenden Namen in die Tabelle ein.
PersonAussage
… glaubt an die Zukunft des Miteinanders von Mensch und Wolf.
… äußert die Sorge, dass der Wolf großen Schaden in der Nutztierthaltung anrichten wird.
… weißt darauf hin, dass die Angst des Menschen vor dem Wolf seit Jahrhunderten tief verwurzelt ist.
… möchte den Ruf des Wolfs verbessern.
… ist verunsichert, weil sie erfahren musste, dass das Verhalten des Wolfes nicht mit den aktuell verbreiteten Beschreibungen übereinstimmt.
… ist der Meinung, dass die Bevölkerung die Anwesenheit des Wolfes auf Dauer akzeptieren muss.
… fordert, dass die Sicherheit der Bevölkerung wichtiger als der Schutz des Wolfes ist.
… sind der Ansicht, dass bei weiterer Ausbreitung dem Wolf durch den Menschen gesetzt werden müssen, damit es ein friedliches Miteinander geben kann.
4 P
#ordnen
Abbildungen
3.
Beschreibe stichwortartig Merkmale der beiden Abbildungen und ihre Wirkung.
3 P
#beschreiben
4.
Ordne den von dir in Aufgabe 3 beschriebenen Wirkungen der beiden Wolfsköpfe jeweils zwei entsprechende Aussagen aus dem Text zu.
Abbildung 1
Abbildung 2
2 P
#ordnen
Grafik
Verbreitung des Wolfs und Nutztierrisse
ZeitMaßnahmen im Umgang mit dem Wolf
Wölfe in Europa weit verbreitet
vor 1800
Der Wolf gilt in Deutschland als weitgehend ausgestorben
ab ca. 1850
Letzte belegte Tötung eines Wolfs in Deutschland
ca. 1948
ab ca. 1985
Einzelne Wolfssichtungen in Deutschland
1990
Erstes Wolfspaar in Sachsen
1998
Erster Nachweis für Wolfsvorkommen in Niedersachsen
2007
Fünf Wolfsrudel in Sachsen, 1 Schafriss in Niedersachsen
2008
2009
Erstes Wolfsrudel in Niedersachsen
seit 2012
Ca. 10 Wölfe in Niedersachsen nachgewiesen
2013
27 Nutztierrisse in Niedersachsen
2014
Ca. 70 Wölfe in Niedersachsen, 167 Nutztierrisse
2015
64 Nutztierrisse in Niedersachsen
bis 14. 06. 2016
Quelle (bearbeitet): http://www.wildtiermanagement.com/wildtiere/haarwild/wolf u.v.a.m.
5.
5a)
Fasse die Informationen der linken Spalte der Grafik in drei bis vier Sätzen zusammen.
2 P
5b)
Der Text beschreibt Maßnahmen im Umgang mit dem Wolf. Ordne sechs dieser Maßnahmen stichwortartig in der rechten Spalte der Grafik den entsprechenden Jahreszahlen zu.
3 P
#ordnen#zusammenfassen
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Wenn der Wolf durchs Wohngebiet streift

1.
Stelle die grundlegenden Informationen des Artikels in nicht mehr als drei Sätzen vor.
Der Artikel „Wenn der Wolf durchs Wohngebiet streift“, geschrieben von Claudia Eckstein und Eckhard Fuhr,
wurde am 03.03.2015 in der Zeitschrift „Die Welt“ veröffentlicht.
In dem Artikel wird die Rückkehr des Wolfs nach Deutschland und die Folgen, die sich aus dieser Rückkehr
ergeben behandelt, sowie auch Maßnahmen im Umgang mit dem Wolf erläutert.
Der Artikel „Wenn der Wolf durchs Wohngebiet streift“, geschrieben von Claudia Eckstein und Eckhard Fuhr, wurde am 03.03.2015 in der Zeitschrift „Die Welt“ veröffentlicht. In dem Artikel wird die Rückkehr des Wolfs nach Deutschland und die Folgen, die sich aus dieser Rückkehr ergeben behandelt, sowie auch Maßnahmen im Umgang mit dem Wolf erläutert.
#darstellen
2.
Welchen Personen sind die folgenden Textaussagen zuzuordnen? Trage die entsprechenden Namen in die Tabelle ein.
PersonAussage
Beate Jessel
… glaubt an die Zukunft des Miteinanders von Mensch und Wolf.
Peter Reuter
… äußert die Sorge, dass der Wolf großen Schaden in der Nutztierthaltung anrichten wird.
Ulrich Wotschikowsky
… weißt darauf hin, dass die Angst des Menschen vor dem Wolf seit Jahrhunderten tief verwurzelt ist.
Anita Tack
… möchte den Ruf des Wolfs verbessern.
Anja N.
… ist verunsichert, weil sie erfahren musste, dass das Verhalten des Wolfes nicht mit den aktuell verbreiteten Beschreibungen übereinstimmt.
Gert Dittrich
… ist der Meinung, dass die Bevölkerung die Anwesenheit des Wolfes auf Dauer akzeptieren muss.
Joachim Rukwied
… fordert, dass die Sicherheit der Bevölkerung wichtiger als der Schutz des Wolfes ist.
Claudia Ehrenstein, Eckhard Fuhr
… sind der Ansicht, dass bei weiterer Ausbreitung dem Wolf durch den Menschen Grenzen gesetzt werden müssen, damit es ein friedliches Miteinander geben kann.
#ordnen
3.
Beschreibe stichwortartig Merkmale der beiden Abbildungen und ihre Wirkung.
In Abbildung 1 reißt der Wolf sein Maul auf und fletscht seine Zähne. Dabei dreht er die Ohren zurück und
legt sie an. Seine Augen sind schmal und zusammengekniffen und seine Gesichtszüge sind angespannt und
verzerrt.
Der Wolf wirkt in dieser Abbildung bedrohlich, aggressiv und gefährlich.
In der zweiten Abbildung ist das Maul des Wolfs geschlossen und man könnte meinen er lächelt. Seine
„Plüschohren“ sind aufgestellt und er sieht einen neugierig aus großen und offenen Augen an. Sein Gesicht
ist dabei ruhig und entspannt.
In dieser Abbildung wirkt der Wolf zurückhaltend, freundlich, friedlich, neugierig und fast schon wie ein
„Kuscheltier“.
In Abbildung 1 reißt der Wolf sein Maul auf und fletscht seine Zähne. Dabei dreht er die Ohren zurück und legt sie an. Seine Augen sind schmal und zusammengekniffen und seine Gesichtszüge sind angespannt und verzerrt. Der Wolf wirkt in dieser Abbildung bedrohlich, aggressiv und gefährlich.In der zweiten Abbildung ist das Maul des Wolfs geschlossen und man könnte meinen er lächelt. Seine „Plüschohren“ sind aufgestellt und er sieht einen neugierig aus großen und offenen Augen an. Sein Gesicht ist dabei ruhig und entspannt.In dieser Abbildung wirkt der Wolf zurückhaltend, freundlich, friedlich, neugierig und fast schon wie ein „Kuscheltier“.
#beschreiben
4.
Ordne den von dir in Aufgabe 3 beschriebenen Wirkungen der beiden Wolfsköpfe jeweils zwei entsprechende Aussagen aus dem Text zu.
Abbildung 1
„Der Wolf ist kein Kuscheltier, er ist ein Räuber.“ (Z.31)
„Ackerbauern und Viehzüchtern wurde er zum Feind und zur Verkörperung des Bösen schlechthin.“ (Z. 34f.)
„Schafhalter könnten ihre Tiere nicht nur schwer, sondern gar nicht davor schützen, gerissen zu werden.“
(Z. 53f.)
Seit 1965 wurden in Europa immerhin neun Menschen durch Wölfe getötet (vgl. Z. 65f.).
„Der Wolf ist kein Kuscheltier, er ist ein Räuber.“ (Z.31)
„Ackerbauern und Viehzüchtern wurde er zum Feind und zur Verkörperung des Bösen schlechthin.“ (Z. 34f.)
„Schafhalter könnten ihre Tiere nicht nur schwer, sondern gar nicht davor schützen, gerissen zu werden.“(Z. 53f.)
Seit 1965 wurden in Europa immerhin neun Menschen durch Wölfe getötet (vgl. Z. 65f.).
Abbildung 2
Von Naturschützern und Umweltpolitikern wird die Rückkehr des Wolfes „euphorisch begleitet“ (Z. 15f.).
Eine ehemalige Umweltministerin erklärt ihr Bundesland kurzerhand zum „'Wolfserwartungsland' - und
forderte sogar, das Ende des Märchens Rotkäppchen umzuschreiben, um das Image vom bösen Wolf ins
Gegenteil zu verkehren.“ (Z. 16ff.)
„Naturschützer sehen im Wolf einen Boten angeblich unberührter Wildnis.“ (Z. 37)
„Wolfsfreunde neigen dazu, die Gefahren, die von Wölfen ausgehen können, herunterzuspielen.“ (Z. 64f.)
Von Naturschützern und Umweltpolitikern wird die Rückkehr des Wolfes „euphorisch begleitet“ (Z. 15f.).
Eine ehemalige Umweltministerin erklärt ihr Bundesland kurzerhand zum „'Wolfserwartungsland' - und forderte sogar, das Ende des Märchens Rotkäppchen umzuschreiben, um das Image vom bösen Wolf ins Gegenteil zu verkehren.“ (Z. 16ff.)
„Naturschützer sehen im Wolf einen Boten angeblich unberührter Wildnis.“ (Z. 37)
„Wolfsfreunde neigen dazu, die Gefahren, die von Wölfen ausgehen können, herunterzuspielen.“ (Z. 64f.)
#ordnen
5a)
Fasse die Informationen der linken Spalte der Grafik in drei bis vier Sätzen zusammen.
Bis etwa 1850 wurde der Wolf in Deutschland weitgehend ausgerottet.
Gegen Ende des 20. Jahrhunderts kehrte der Wolf schließlich wieder nach Deutschland zurück.
Mit der Rückkehr des Wolfs gab es auch einen Anstieg der Nutztierrisse.
Bis etwa 1850 wurde der Wolf in Deutschland weitgehend ausgerottet.Gegen Ende des 20. Jahrhunderts kehrte der Wolf schließlich wieder nach Deutschland zurück.Mit der Rückkehr des Wolfs gab es auch einen Anstieg der Nutztierrisse.
5b)
Der Text beschreibt Maßnahmen im Umgang mit dem Wolf. Ordne sechs dieser Maßnahmen stichwortartig in der rechten Spalte der Grafik den entsprechenden Jahreszahlen zu.
Verbreitung des Wolfs und Nutztierrisse
ZeitMaßnahmen im Umgang mit dem Wolf
Wölfe in Europa weit verbreitet
vor 1800
Der Wolf gilt in Deutschland als weitgehend ausgestorben
ab ca. 1850Wölfe werden grundsätzlich gejagt
Letzte belegte Tötung eines Wolfs in Deutschland
ca. 1948Wölfe sind in Mitteleuropa ausgerottet
ab ca. 1985Schutzmaßnahmen für den Bestand der Wölfe in Europa
Einzelne Wolfssichtungen in Deutschland
1990Wölfe werden in Deutschland unter Naturschutz gestellt (Jagdverbot)
Erstes Wolfspaar in Sachsen
1998
Erster Nachweis für Wolfsvorkommen in Niedersachsen
2007
Fünf Wolfsrudel in Sachsen, 1 Schafriss in Niedersachsen
2008
2009Erster ehrenamtlicher Wolfsberater in Niedersachsen
Erstes Wolfsrudel in Niedersachsen
seit 2012
Ca. 10 Wölfe in Niedersachsen nachgewiesen
2013
27 Nutztierrisse in Niedersachsen
2014Schnelltests für die genetische Bestimmung von Wolfsspuren
Ca. 70 Wölfe in Niedersachsen, 167 Nutztierrisse
2015120 Wolfsberater in Niedersachsen
64 Nutztierrisse in Niedersachsen
bis 14. 06. 2016
Quelle (bearbeitet): http://www.wildtiermanagement.com/wildtiere/haarwild/wolf u.v.a.m.
#ordnen#zusammenfassen
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