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Wahlthema 2

Aufgaben
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Einen informierenden Text schreiben

$\blacktriangleright\;$ Thema:
Comics
$\blacktriangleright\;$ Aufgabenstellung:
Verfasse auf der Grundlage der Materialien M 1 – M 5 einen informierenden Text zum Thema „Comics“.
Schreibe nicht einfach aus den Materialien ab, sondern achte auf eine eigenständige Darstellung in einem
zusammenhängenden Text.
Gehe dabei so vor:
  • Formuliere eine passende Überschrift für den Text.
  • Schreibe eine Einleitung, in der du kurz erklärst, was ein Comic ist und woher der Begriff stammt.
  • Stelle die typischen Merkmale und die sprachlichen Besonderheiten des Comics dar.
  • Erläutere die Entwicklung und die Erscheinungsformen des modernen Comics. Erkläre dabei auch den Begriff „Literaturcomic“.
  • Schlussfolgere anhand der Materialien und eigener Überlegungen, warum Comics positiv gesehen werden.
  • Notiere unterhalb deines Textes die Nummern der von dir genutzten Materialien.
#kreativesschreiben#comic

M 1: Definitionen

a)
Comics sind in der Regel gezeichnete Bildergeschichten. Was Figuren sagen oder denken, wird im Comic in Sprechblasen ausgedrückt. Dazu verdeutlichen Ausdrucks- oder Ausrufwörter wie „uff“, „argh“ oder „zack“ sowie Bewegungsstriche das Geschehen und erzeugen eine Dynamik. Kombiniert werden Comics mit erzählendem Text neben oder unter dem jeweiligen Bild. Der Ursprung des gedruckten Comics findet sich bei den amerikanischen Sonntagszeitungen, Ende des 19. Jahrhunderts.
Quelle: https://definition.cs.de/comic/ (Zugriff: 29.11.2017)
b)
Der Name Comic kann von dem Eigenschaftswort „komisch“ abgeleitet werden. Die ursprüngliche Aufgabe der Comics war es auch, die Leute zum Lachen zu bringen.
Quelle: http://kiwithek.kidsweb.at/index.php/Comic (Zugriff: 29.11.2017)

M 2: Merkmale von Comics

Niemand zieht so eindrucksvoll die Augenbrauen hoch wie der Comic-Erpel[1] Donald Duck, wenn er einen Einfall hat, oder schaut so grimmig wie Wolverine aus der Comicreihe X-Men, wenn er hinterrücks überfallen wird. Daher sind in Comics Sätze wie „Er zog die Augenbrauen hoch“ oder „Er erschrak“ selten. Wozu auch? Über Dinge, die sowieso jeder sehen kann, verlieren weder Menschen noch Superhelden viele Worte. Wenn es für eine Sache ein Bild gibt, finden Comiczeichner es bestimmt. Sogar für unsichtbare Dinge. In den Gesichtern der Comicfiguren werden Gefühle wie Angst oder Mut zu Grimassen[2] und damit für den Leser sichtbar. Das haben die Comics von den Karikaturen[3] übernommen. Karikaturen kommen allerdings ganz ohne Worte aus – Comics nicht. Stattdessen tauchen Worte im Comic meist in Sprechblasen auf und stehen in direkter Rede, weil eine der Figuren spricht oder denkt. Oft gelangen Worte auch als Begleittext in einem Kasten an den Bildrand, weil der Leser wissen muss, wo das Abenteuer spielt. Wichtig sind Worte also schon. Comics sind Wort-Bild-Gemische, genau wie Fruchtjoghurts, bei denen Marmelade und Joghurt nicht schichtweise getrennt, sondern schon vermischt serviert werden – Hauptsache, es schmeckt. Und Comics schmecken gerade deshalb, weil die Aufmerksamkeit des Lesers vom Bild zum Text und zurück zum Bild springt. Wer in Comicheften allein den Text liest, versteht gar nichts, wer nur die Bilder anschaut, fast nichts.
Quelle: http://www.rossipotti.de/inhalt/literaturlexikon/genres/comic (Zugriff: 29.11.2017) (Text geringfügig verändert)


[1] Erpel: männliche Ente
[2] Grimasse: verzerrter Gesichtsausdruck
[3] Karikatur: kritische Witzzeichnung

M 3: Sprache im Comic

a)
Den wesentlichen Teil der Comicsprache machen eindeutig die eher wortarmen Sätze aus. Das Geschehen wird sprachlich nicht besonders ausdifferenziert[4], sondern mit Hilfe der Bilder dargestellt. Während z. B. der Roman sich sprachlicher Mittel bedient, die durch die Vorstellungskraft des Lesers Bilder im Kopf erzeugen, besitzt der Comic schon vorgegebene Bilder, die durch wenige Wörter unterstützt werden.
Quelle: http://www.linse.uni-due.de/Projekte/comicsprache/enten/enten.htm (Zugriff: 04.12.2017)
(Text geringfügig verändert)
b)
Die Comicsprache ist eine visuelle Sprache, bei der es die Bilder zu lesen gilt. Diese Bildersprache hat ihre eigenen Ausdrucksmittel. Eine dieser comictypischen Ausdrucksmöglichkeiten ist die Lautmalerei. Bei der Lautmalerei wird die grafische Seite der Schrift benutzt, um Töne und Geräusche darzustellen. Sie beruht zumeist auf der Nachahmung eines Lautes aus der akustischen Realität. Beispiele für Lautmalerei wären „ZIIIISCCCHHHH“ beim Öffnen einer Limonadenflasche oder „BOOOOOM“ bei einer Explosion.
Quelle: Bianca Lipp: Zum Leben erweckt – Vom Comic zum Trickfilm. Wien 2012, S. 15
c)
Für bildlich schwer Darstellbares verwendete Erika Fuchs, eine Comic-Übersetzerin, durchgehend auf den Wortstamm verkürzte Verben (Inflektive), und zwar nicht nur für Geräusche (zum Beispiel schluck, stöhn, knarr, klimper), sondern auch für lautlose psychische Vorgänge (grübel, zitter).
Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Erika_Fuchs (Zugriff: 04.12.2017)


[4] ausdifferenziert: vielfältig und genau

M 4: Ausgewählte Stationen der Geschichte des Comics

a)
Die Geburt des modernen Comics
Die Geburtsstunde des ersten Comics ist nach mehrheitlicher Meinung der Comic-Forschung der 5. Mai 1895. An jenem Tag zeichnete Richard F. Outcault zum ersten Mal exklusiv für die US-amerikanische Zeitung New York World einen Cartoon mit dem Titel Hogan’s Alley, dessen Held ein Junge in einem knallgelben Nachthemd namens Yellow Kid war. Strittig ist dieses Datum vor allem deshalb, weil es sich eigentlich eben doch noch nicht um einen Comic handelte, sondern immer noch um eine Bildergeschichte, da die begleitenden Texte unterhalb der Zeichnungen zu lesen waren. Korrekterweise sollte man den 25. Oktober 1896 nennen, denn hier entstand erstmals eine Ausgabe von Hogan’s Alley, die Sprechblasen aufwies.
Kurz nach dem Ende des 19. Jahrhunderts waren die grundlegenden Elemente des Comics gegeben – feststehende Figuren, fortsetzende Handlung in Einzelbildern, Dialoge in Form von Sprechblasen – doch hatte es sich bis dahin noch nicht als selbstständiges Medium durchgesetzt.
Quelle: http://www.neon.de/artikel/freie-zeit/literatur/eine-kleine-kurz-geschichte-des-comics/662563
(Zugriff: 04.12.2017)
b)
Comicstrips[5] und Comichefte in den USA und Europa
Ab 1903 erschien dann erstmals der tägliche Comicstrip in einer Tageszeitung (auf den Sportseiten der „Chicago American“). Ab 1912 ging die erste Serie an den Start. Bis 1930 erscheinen sämtliche Comics in den USA als Comicstrips. Erst danach lohnte sich der regelmäßige Vertrieb der Bildergeschichten in Heftform.
Die Stunde der ganz großen Comic-Helden schlug dann in den 30er Jahren: 1929 erblickte Popeye das Licht der Welt, ein Jahr später Mickey Mouse und 1938 Donald Duck. Zeitgleich eroberte auch Disneys „Lustiges Taschenbuch“ den Markt.
Eine wahre Comicmanie[6] lösten die Superhelden aus. Angefangen mit „Superman“ 1938 und den legendären Marvel-Comics ein Jahr später, ging es Schlag auf Schlag: Tarzan, Batman, Spiderman und Die Fantastischen Vier erobern die Herzen der Comicleser. In den 50er und 60er Jahren wurden auch Horror und Science Fiction im Comic populär.
In Europa konnte der Comic erst nach dem Zweiten Weltkrieg[7] Fuß fassen. Am produktivsten sind hier vor allem Frankreich und Belgien, wo auch die bekanntesten Geschichten herkommen (z. B. „Asterix und Obelix“, „Tim und Struppi“, „Die Schlümpfe“, „Lucky Luke“). Der neueste Comictrend schwappte vor wenigen Jahren aus Japan zu uns herüber. Während es Manga in anderen europäischen Ländern schon in den 80er Jahren gab, wurden „Sailor Moon“ oder „Dragonball“ erst Ende der 90er bei uns populär.
Quelle: http://www.wasistwas.de/archiv-sport-kultur-details/1890-das-erste-comic-heft-erscheint.html (Zugriff: 04.12.2017)
c)
Manga
Manga setzen sich in Japan in den 50er Jahren zeitgleich mit dem Fernsehen durch, was sich in der engen Verbindung von Manga und Zeichentrickfilm zeigt.
Quelle: https://www.uni-oldenburg.de/geschichte/studium-und-lehre/lehre/projektlehre/erinnerung-im-comic/1895- 1929/1968-bis-in-die-gegenwart/
(Zugriff: 04.05.2017)
Manga sind Comics, die ihren Ursprung in Japan haben und wörtlich übersetzt „lustige Bilder“ heißen. Sie sind schwarz-weiß gezeichnete Geschichten, die in sich abgeschlossen sind oder die sich immer weiter fortsetzen. Der typische Zeichenstil sind große Augen, kindliches und westliches Aussehen. Sie behandeln alle möglichen Themen.
Quelle: http://besserwisser.wisser-schule.de/2013/10/was-sind-manga/ (Zugriff: 04.12.2017)
d)
Graphic Novels
Es handelt sich hier um a) Comics in Buchformat, b) um Geschichten mit längeren, komplexen Handlungen, c) um Geschichten, die in der Regel ernsthafte Inhalte erzählen, d) um Geschichten mit literarischem Anspruch, e) um Geschichten, die sich klar von den regelmäßig erscheinenden Heft-Comics unterscheiden, f) um Geschichten, die über den Buchhandel (und nicht über den Bahnhofs-Kiosk oder Supermärkte) verkauft werden und eher ein höheres Preisniveau aufweisen.
Quelle: https://www.antolin.de/leitartikel/graphic_novel_1608/graphic_novel.pdf (Zugriff: 04.12.2017)
(Text geringfügig verändert)
Kurz gesagt sind Graphic Novels gezeichnete Romane. Stilistisch reichen die Zeichnungen vom Comic- über den Manga- bis hin in den Cartoon-Zeichenstil[8], mit Themen, die sich eher an erwachsene Leser richten.
Quelle: https://www.carlsen.de/graphic-novel (Zugriff: 04.12.2017)
e)
Literaturcomics
Unter dem Begriff „Literaturcomics“ erscheinen Übersetzungen französischer Klassikerbearbeitungen wie „In 80 Tagen um die Welt“, „Die Schatzinsel“ oder „Robinson Crusoe“. Sinn der Übung ist laut Verlag nicht nur das Erschließen neuer Geschäftsfelder, sondern vor allem Erziehung: „Wir können darüber klagen, dass Jugendliche nicht mehr so viel lesen wie früher. Wir können aber auch Wege finden, ihnen die großen Stoffe der Literatur auf den Wegen zugänglich zu machen, die sie mögen und akzeptieren“, schreibt der Verlag auf seiner Homepage.
Quelle: https://www.tagesspiegel.de/kultur/comics/literaturcomics-ungleiches-duell/6849048.html (Zugriff: 04.12.2017)
„Viele Leser freuen sich doch, Weltliteratur mal in dieser Form angeboten zu bekommen – das kann dazu beitragen, die Scheu vor großen Schriftstellern abzubauen. Mittlerweile ist es akzeptiert, dass sich auch der Comic klassischer Literaturstoffe bedienen darf, ebenso wie es auch andere Medien tun.“
Quelle: http://www.svz.de/nachrichten/uebersicht/literatur-in-sprechblasen-id5044421.html (Zugriff: 04.12.2017)


[5] Comicstrips: gedruckte Comicstreifen
[6] Comicmanie: hier: Comicbegeisterung, Comicrausch
[7] Der Zweite Weltkrieg dauerte in Europa von 1939-1945.
[8] Cartoon: Grafik, die eine komische Geschichte in einem Bild darstellt

M 5: Heutige Sicht auf Comics

Mittlerweile wird dem Comic durchaus zugetraut, auch bedeutende historische, gesellschaftliche und politische Themen auf interessante Weise bewältigen zu können. Dabei geht es längst nicht mehr um den Nachweis des literarischen Wertvollseins des Comics.
Quelle: http://www.uni-frankfurt.de/51022038/Dolle-Weinkauff.pdf (Zugriff: 04.12.2017)
(Text geringfügig verändert)
Mittlerweile ist der Comic allgegenwärtig und weitgehend durch alle gesellschaftlichen Schichten hinweg akzeptiert. Der Comic hat heutzutage nun endlich den Stellenwert erreicht, den er, als literarische Kunstform unter vielen, verdient. Comickünstlern werden Lizenzen[9] für Film und Fernsehen zu riesigen Summen abgerungen.
Quelle: http://www.neon.de/artikel/freie-zeit/literatur/eine-kleine-kurz-geschichte-des-comics/662563 (Zugriff: 04.12.2017)
(Text geringfügig verändert)


[9] Lizenz: Genehmigung
Bildnachweise [nach oben]
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$\blacktriangleright\;$ Thema:
Comics
$\blacktriangleright\;$ Aufgabenstellung:
Verfasse auf der Grundlage der Materialien M 1 – M 5 einen informierenden Text zum Thema „Comics“.
Schreibe nicht einfach aus den Materialien ab, sondern achte auf eine eigenständige Darstellung in einem
zusammenhängenden Text.
Gehe dabei so vor:
  • Formuliere eine passende Überschrift für den Text.
  • Schreibe eine Einleitung, in der du kurz erklärst, was ein Comic ist und woher der Begriff stammt.
  • Stelle die typischen Merkmale und die sprachlichen Besonderheiten des Comics dar.
  • Erläutere die Entwicklung und die Erscheinungsformen des modernen Comics. Erkläre dabei auch den Begriff „Literaturcomic“.
  • Schlussfolgere anhand der Materialien und eigener Überlegungen, warum Comics positiv gesehen werden.
  • Notiere unterhalb deines Textes die Nummern der von dir genutzten Materialien.

Comics - Eine moderne Form des Lesens

Überschrift formulieren
Der Comic, dessen Name von dem Eigenschaftswort „komisch“ abgeleitet werden kann, findet seinen Ursprung Ende des 19. Jahrhunderts erstmals in amerikanischen Sonntagszeitungen. Comics sind Geschichten, die nur aus Bildern bestehen. In diesen Bildergeschichten werden die Gedanken und Gespräche der gezeichneten Figuren in zumeist weißen Sprechblasen dargestellt. Dabei wird durch Ausdrucks- oder Ausrufwörter wie „uff“, „argh“ oder „zack“ eine eigene Dynamik erzeugt und das Geschehen durch Bewegungsstriche verdeutlicht.
Einleitung
Begriffserklärung
Comic-Zeichner können die Mimik und Gefühle der Figuren auch ohne Worte zeichnerisch darstellen. So werden für den Leser eigentlich nicht sichtbare Empfindungen wie Angst oder Wut zu sichtbaren Grimassen. Im Gegensatz zur Karikatur kommt der Comic jedoch nicht komplett ohne Worte aus. In Comics wird meist die direkte Rede verwendet, wenn eine Figur spricht oder etwas denkt. In einem Comic gibt es keinen Erzähler, dennoch stehen oft Worte oder Sätze als Begleittext in einem Kästchen am Rand des Bildes. Diese Begleittexte sollen den Leser über Ort, Zeit und Personen informieren.Des Weiteren zeichnen sich Comics vor allem durch ihre ausgewogene Mischung aus Wort und Bild aus. So kann der Leser den Comic weder verstehen, wenn er nur den Text liest, noch kann er ihn verstehen, wenn er nur die Bilder betrachtet. Erst zusammen ergeben die Worte und Bilder ein einheitliches Gesamtwerk. Während bei einem Roman die Sprache genutzt wird, um im Kopf des Lesers Bilder zu erzeugen, wird das Geschehen im Comic vor allem von schon vorgefertigten Bildern dargestellt, die durch Lautmalerei unterstützt werden. Dabei wird versucht ein Geräusch mit Hilfe von Buchstaben nachzuahmen, zum Beispiel „ZZIIISSCCHH“ bei dem Öffnen einer Flasche oder „BOOOM“ bei einer Explosion.
Hauptteil
Typische Merkmale und sprachliche Besonderheiten
Am 5. Mai 1895 erschien zum ersten Mal ein Cartoon mit dem Titel „Hogan's Alley“ in der amerikanischen Zeitung New York World. Da der Autor Richard F. Outcault seinen Cartoon jedoch mit begleitenden Textzeilen versehen hatte ist es strittig, ob dieses Datum als Geburtsstunde des modernen Comics gelten kann. Jedoch erschien am 25. Oktober 1896 vom selben Autor eine weitere Ausgabe von „Hogan's Alley“, dieses Mal aber mit Sprechblasen versehen. Ende des 19. Jahrhunderts hatte sich also die grundlegende Form des modernen Comics - feststehende Figuren, fortsetzende Handlung in Einzelbildern, Dialoge in Form von Sprechblasen - entwickelt. Dennoch dauerte es noch länger, bis sich der Comic als eigenständiges Medium durchsetzen konnte.
Die zweite Station des Comics waren die sogenannten Comicstrips - Comicstreifen, die ab 1903 in Tageszeitungen abgedruckt wurden. Diese Comicstrips gab es bis 1930, danach entwickelten sich die Comics zu ganze Heften. Dies war auch die Geburtsstunde der ersten großen Comic-Helden wie Mickey Mouse oder Popeye. Anschließend wurde von den legendären Marvel-Comics ein regelrechter Comicrausch ausgelöst. Von „Superman“, über „Batman“ bis hin zu „Die Fantastischen Vier“ - jeder kannte und liebte sie. Von Amerika schwappte der Trend erst nach dem Zweiten Weltkrieg nach Europa. Die bekanntesten Comics der europäischen Comicmanie sind unter anderem „Asterix und Obelix“, „Tim und Struppi“ oder „Lucky Luke“.
In Japan entwickelte sich in den 50er Jahren zeitgleich zum Fernsehen ein neuer Trend, der auch bald nach Europa kommen sollte: Mangas. Typisch für diese Form des Comics sind die großen Augen der Figuren sowie ihr kindliches und westliches Aussehen.
Graphic Novels sind ebenfalls eine moderne Form des Comics. Sie stellen gezeichnete Romane dar - die sich vor allem in ihrer Länge von den herkömmlichen Comics unterscheiden - und richten sich mit ihren Themen vor allem an ein älteres Publikum.
Entwicklung und Erscheinungsformen
Durch Literaturcomics wollen Verlage zum einen neue Geschäftsfelder erschließen und zum anderen mit ihnen jungen Menschen eher unbeliebte Stoffe der Weltliteratur näher bringen. Dabei werden französische Klassiker wie „In 80 Tagen um die Welt“, „Die Schatzinsel“ oder „Robinson Crusoe“ übersetzt und als Comics veröffentlicht. Diese modernen Comics sollen den Jugendlichen den Zugang zur Literatur erleichtern und das Lesen wieder fördern.
Literaturcomics
Comics sind lustig und eine gute Beschäftigung auf langen Fahrten oder auch an verregneten Tagen. Jeder versteht sie und sie sind international als eigene literarische Kunstform anerkannt. Doch Comics beschäftigen sich nicht nur mit lustigen Themen, sie greifen oft auch historische, gesellschaftliche und Politische Themen auf und machen sie einem breiten Publikum schmackhaft. Denn Comics sind nicht nur für Kinder. Sie sind für jede Altersklasse gedacht und werden auch von einem breiten Publikum gelesen. Zuletzt sind Comics auch eine gute Alternative für Lesemuffel oder Menschen, die einfach nicht gerne lesen. Ihnen bringen Comics sogar Weltliteratur näher, ohne dabei langweilig oder trocken zu wirken.
Schluss
Positive Sicht auf Comics
Genutzte Materialien: M 1 - M 5
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