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Aufgabe 1

Aufgaben
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Löcher

Der folgende Textauszug stammt aus dem Jugendbuch „Löcher“ von Louis Sachar. Der Roman handelt von dem 14-jährigen Stanley, welcher zu Unrecht einer Straftat beschuldigt wird und für ein halbes Jahr in ein Erziehungscamp muss.
Die einzige Maßnahme um den Charakter der Jugendlichen im Camp zu festigen, ist das Graben von Löchern. Stanley wird dabei schnell klar, dass die Festigung des Charakters nur ein Vorwand der Campleitung für das Graben der Löcher ist und eigentlich dem Ziel dient, etwas zu finden.
 
Stanley Yelnats war der einzige Fahrgast im Bus, wenn man den Fahrer und den Wachmann nicht mitrechnete. Der Wachmann saß neben dem Fahrer auf einem umgedrehten Sitz, so dass er Stanley im Blick hatte. Auf seinen Knien lag ein Gewehr.
Stanley saß ungefähr zehn Reihen weiter hinten und war mit Handschellen an einer Armlehne
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festgekettet. Auf dem Sitz neben ihm lag sein Rucksack. Darin waren seine Zahnbürste, Zahnpasta und eine Schachtel mit Briefpapier, die seine Mutter ihm geschenkt hatte. Er hatte ihr versprochen, wenigstens einmal die Woche zu schreiben.
Er schaute zum Fenster hinaus, auch wenn es nicht viel zu sehen gab – hauptsächlich Wiesen und Baumwollfelder. Er befand sich auf einer langen Busfahrt nach Nirgendwo. Der Bus hatte keine
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Klimaanlage und die stickige, heiße Luft war fast ebenso beklemmend wie die Handschellen.
Stanley und seine Eltern hatten sich vorzumachen versucht, er würde einfach nur für eine Weile ins Feriencamp gehen, so wie die reichen Kinder. Als Stanley noch jünger war, hatte er oft mit seinen Plüschtieren Feriencamp gespielt. „Spaß & Spiele“ stand auf dem Programm. Mal ließ er sie mit einer Murmel Fußball spielen, mal gab es Hindernisrennen und manchmal auch Bungeespringen vom Tisch
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hinunter, wozu er die Tiere an durchgerissenen Gummibändern festband. Jetzt versuchte Stanley sich vorzumachen, dass dieses Mal für ihn selbst „Spaß & Spiele im Feriencamp“ angesagt war. Vielleicht würde er ja auch Freunde finden, dachte er. Zumindest könnte er im See schwimmen gehen.
Zu Hause hatte er keine Freunde. Er war übergewichtig und die anderen Kinder in seiner Schule machten sich oft darüber lustig. Sogar seine Lehrer machten manchmal irgendwelche grausamen
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Bemerkungen, ohne es zu merken. An seinem letzten Schultag hatte die Mathelehrerin Mrs. Bell mit ihnen Verhältnisrechnen gemacht. Um ihnen das an einem Beispiel vorzuführen, ließ sie das schwerste und das leichteste Kind der Klasse nach vorne kommen zum Wiegen. Stanley wog dreimal so viel wie der andere Junge. Mrs. Bell schrieb das Verhältnis der beiden Gewichte – 3:1 – an die Tafel, ohne zu spüren, wie peinlich die Situation für beide Jungen war.
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Am selben Tag war Stanley festgenommen worden.
Quelle: Louis Sachar, Löcher – Die Geheimnisse von Green Lake. Beltz & Gelberg Verlag 2016; Auflage: 21, S. 10/11
#leseverstehen#romanauszug#löcher
1.1
Wer ist der Erzähler in diesem Abschnitt des Romans? Kreuze an.
Stanley
Der Wachmann
Ein unbekannter Erzähler
Stanleys Mutter
#erzähler
1.2
Nenne vier Personen, welche neben Stanley im Text vorkommen.
1.3
In dem abgebildeten Abschnitt sitzt Stanley in einem Bus. Aus dem Text kannst du schließen, welches Ziel die Fahrt hat. Beachte dabei auch die einführenden Worte zum Roman.
Gib an, wohin der Bus fährt. Antworte in einem vollständigen Satz.
1.4
Was hat Stanley alles für die Fahrt eingepackt? Stichworte genügen.
#stichworte
1.5
Was hat Stanley früher mit seinen Plüschtieren gespielt? Antworte mit einem vollständigen Satz.
1.6
„Stanley hat nicht viele Freunde.“ Beurteile diese Aussage anhand passender Textstellen.
#beurteilen
1.7
Wie viele Personen sitzen mit Stanley im Bus? Antworte mit einem vollständigen Satz.
1.8
Nummeriere die Inhalte nach ihrer tatsächlichen zeitlichen Abfolge.
Nummerierung
Stanley wird festgenommen.
Stanley spielt Feriencamp mit seinen Plüschtieren.
Stanley sitzt im Bus.
Mrs. Bell führt Stanley vor der ganzen Klasse vor.
Stanley und seine Eltern machen sich vor, dass er in ein Feriencamp fährt.
1.9
Wieso machen sich die anderen Kinder in der Schule über Stanley lustig? Kreuze die richtige Aussage an.
Wegen seiner hohen Stimme.
Weil seine Mutter Lehrerin ist.
Weil er festgenommen wurde.
Weil er übergewichtig ist.
1.10
„Stanley und seine Eltern hatten sich vorzumachen versucht, er würde einfach nur für eine Weile ins Feriencamp gehen, so wie die reichen Kinder.“ (Z. 11/12)
Was lässt sich aus diesem Satz über die finanzielle Situation von Stanley und seinen Eltern sagen? Antworte in einem ganzen Satz.
1.11
Welche Aussagen treffen auf Stanleys Situation zu und welche nicht? Kreuze an.
richtig falsch
a) Stanley freut sich über die Busfahrt.
b) Er war noch nie in einem Feriencamp.
c) Stanley will seiner Mutter jeden Tag schreiben.
d) Er geht gerne zur Schule.
e) Der Fahrer und Wachman denken, dass Stanley gefährlich sein könnte.
f) Mrs. Bell wollte Stanley absichtlich bloßstellen.
g) Stanleys Eltern machen sich Sorgen um ihn.
1.12
Gib in Stichworten an, was für die beklemmende Stimmung im Bus sorgt.
#stichworte
1.13
Warum macht sich Stanley vor, dass „Spaß & Spiele im Feriencamp angesagt“ ist (Z. 16)?
Kreuze die passende Begründung an.
Er denkt, dass er viel Spaß haben wird.
Er sieht keine andere Möglichkeit die aussichtslose Situation zu ändern.
Er denkt, dass er so seinen Eltern eine Freude macht.
Der Wachmann hat ihm gesagt, dass er das machen soll.
1.14
Gib an, wie sich Stanley in den verschiedenen beschriebenen Situationen fühlt. Ordne dafür die Gefühle passend zu.
Scham
Ungewissheit
Bedrückung
Unverständnis
Wehmut
1.15
Stanley hat sehr häufig Pech. Nenne Beispiele für Situationen, in denen dies zutrifft. Beachte dabei auch die einführenden Worte zum Roman.
#nennen
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Löcher

1.1
Wer ist der Erzähler in diesem Abschnitt des Romans? Kreuze an.
Stanley
Der Wachmann
Ein unbekannter Erzähler
Stanleys Mutter
1.2
Nenne vier Personen, welche neben Stanley im Text vorkommen:
Der Fahrer, der Wachmann, die Mathelehrerin Mrs. Bell und der andere Junge, der leichter ist als Stanley.
1.3
In dem abgebildeten Abschnitt sitzt Stanley in einem Bus. Aus dem Text kannst du schließen, welches Ziel die Fahrt hat. Beachte dabei auch die einführenden Worte zum Roman.
Gib an, wohin der Bus fährt. Antworte in einem vollständigen Satz:
Stanley wird in dem Bus zu einem Erziehungscamp gefahren.
1.4
Was hat Stanley alles für die Fahrt eingepackt? Stichworte genügen:
In seinem Rucksack sind seine Zahnbürste, Zahnpasta und eine Schachtel mit Briefpapier.
1.5
Was hat Stanley früher mit seinen Plüschtieren gespielt? Antworte mit einem vollständigen Satz:
Stanley hat mit seinen Plüschtieren früher Feriencamp gespielt.
1.6
„Stanley hat nicht viele Freunde.“ Beurteile diese Aussage anhand passender Textstellen:
Stanley macht sich während der Busfahrt Gedanken über das Erziehungscamp, zu dem er gefahren wird. „Vielleicht würde er ja auch Freunde finden“ (Z. 16-17) , steht an einer Stelle. Die Stelle deutet darauf hin, dass er es sich wünscht, Freunde zu finden. Im weiteren Text wird deutlicher warum: „Zu Hause hatte er keine Freunde“ (Z. 18). In der Schule machen sich die anderen Kinder über ihn lustig, weil er übergewichtig ist und sogar seine Lehrer machen grausame Bemerkungen. Stanley fühlt sich einsam und wird in der Schule gemobbt. Er fühlt sich nicht nur von den Kindern schlecht behandelt, sondern auch von den Lehrern.
1.7
Wie viele Personen sitzen mit Stanley im Bus. Antworte mit einem vollständigen Satz:
Abgesehen von Stanley, sitzen im Bus noch der Fahrer und der Wachmann.
1.8
Nummeriere die Inhalte nach ihrer tatsächlichen zeitlichen Abfolge.
Nummerierung
3Stanley wird festgenommen.
1Stanley spielt Feriencamp mit seinen Plüschtieren.
5Stanley sitzt im Bus.
2Mrs. Bell führt Stanley vor der ganzen Klasse vor.
4Stanley und seine Eltern machen sich vor, dass er in ein Feriencamp fährt.
1.9
Wieso machen sich die anderen Kinder in der Schule über Stanley lustig? Kreuze die richtige Aussage an.
Wegen seiner hohen Stimme.
Weil seine Mutter Lehrerin ist.
Weil er festgenommen wurde.
Weil er übergewichtig ist.
1.10
„Stanley und seine Eltern hatten sich vorzumachen versucht, er würde einfach nur für eine Weile ins Feriencamp gehen, so wie die reichen Kinder.“ (Z. 11/12)
Was lässt sich aus diesem Satz über die finanzielle Situation von Stanley und seinen Eltern sagen? Antworte in einem ganzen Satz:
Stanley und seine Eltern sind arm.
1.11
Welche Aussagen treffen auf Stanleys Situation zu und welche nicht? Kreuze an.
richtig falsch
a) Stanley freut sich über die Busfahrt.
b) Er war noch nie in einem Feriencamp.
c) Stanley will seiner Mutter jeden Tag schreiben.
d) Er geht gerne zur Schule.
e) Der Fahrer und Wachman denken, dass Stanley gefährlich sein könnte.
f) Mrs. Bell wollte Stanley absichtlich bloßstellen.
g) Stanleys Eltern machen sich Sorgen um ihn.
1.12
Gib in Stichworten an, was für die beklemmende Stimmung im Bus sorgt:
Stanley ist der einzige tatsächliche Fahrgast und auch das einzige Kind im Bus. Der Wachmann sitzt so, dass er Stanley genau im Blick hat und beobachtet ihn mit einem Gewehr auf seinen Knien. Stanley ist mit Handschellen festgekettet,sodass er sich nicht frei bewegen kann. Es gibt keine Klimaanlage und so ist die Luft heiß und stickig, was beklemmend auf Stanley wirkt.
1.13
Warum macht sich Stanley vor, dass „Spaß & Spiele im Feriencamp angesagt“ ist (Z. 16)?
Kreuze die passende Begründung an.
Er denkt, dass er viel Spaß haben wird.
Er sieht keine andere Möglichkeit die aussichtslose Situation zu ändern.
Er denkt, dass er so seinen Eltern eine Freude macht.
Der Wachmann hat ihm gesagt, dass er das machen soll.
1.14
Gib an, wie sich Stanley in den verschiedenen beschriebenen Situationen fühlt. Ordne dafür die Gefühle passend zu.
AScham
B Ungewissheit
CBedrückung
DUnverständnis
EWehmut
1.15
Stanley hat sehr häufig Pech. Nenne Beispiele für Situationen, in denen dies zutrifft. Beachte dabei auch die einführenden Worte zum Roman:
Stanley wird zu Unrecht beschuldigt eine Straftat begangen zu haben und muss deswegen in ein Erziehungscamp. Die Busfahrt ist bedrückend, auch weil er als einziges Kind darin sitzen muss und einen Wachmann braucht, obwohl nicht klar ist, was er getan haben soll. Er hat auch Pech mit den anderen Kindern, weil sie ihm Unrecht tun und ihn ausgrenzen und ihn damit zum Außenseiter machen. Sie machen sich nur über ihn lustig, weil er übergewichtigt ist. Mrs. Bell nimmt ihn im Unterricht, ohne nachzudenken, was das für Auswirkungen für ihn hätte, als Beispiel für das schwerste Kind der Klasse.
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