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Thema 1

Aufgaben
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Textgebundene Erörterung

$\blacktriangleright\;$ Thema:
Elke Heidenreich: aus einem Vortrag während eines Symposiums der „Gesellschaft für Sprache“ (1998)
$\blacktriangleright\;$ Aufgabenstellung:
Erörtere den vorliegenden Textauszug.
  • Arbeite dazu die Kernthesen der Autorin heraus und erläutere, wie ausgewählte sprachliche Besonderheiten ihre Intention stützen.
  • Setze dich mit mindestens zwei Thesen der Autorin auseinander und beziehe dabei eigene Erfahrungen mit ein.
#textgebundeneerörterung#these
Elke Heidenreich
aus einem Vortrag während eines Symposiums der „Gesellschaft für Sprache“
$\,$
Als Kinder haben wir mit Kreide auf die Hauswände gemalt: „Wer das liest, ist doof“. Ach, und diese Freude dann, wenn es Eltern und Lehrer lasen, die Doofen! Heute möchte ich manchmal - gibt es überhaupt noch Kreide? - Kreide nehmen und beschwörend ganz groß auf alle Wände schreiben: „Wer nicht liest, ist doof“. Es gibt eine Menge Leute, die nicht lesen. Und jetzt
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werden sie sagen, na, die können dafür sicher prima Fußball spielen und Computer bedienen oder haben mächtig viel Herzenswärme oder Charakter oder sind erfolgreiche Manager. Und ich sage Ihnen: Wer nicht liest, ist trotzdem doof, zum Teufel dann auch mit der Herzenswärme. Die Lust an der Literatur ist auch die Lust am Leben. Die Kunst zu lesen, in ein Buch hineinzufallen, darin zu versinken, kaum noch auftauchen zu können, ist ein Stück Lebenskunst.
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Das setzt natürlich den Willen voraus, sich auf Geschichten einzulassen, sich aktiv ins Buch hineinzubegeben, sich bewußt von den Zerstreuungen anderer Medien abzuwenden. Dann kann es eine wunderbare ewige Liebesgeschichte werden - die zwischen einem Buch und einem leidenschaftlichen Leser. Und sind die nicht blöde, die der Liebe ausweichen, wenn sie uns begegnet?
(Die Rechtschreibung folgt dem Original.)
URL:http://www.buecherlei.de/fab/autor/hl/heidrei.htm , zuletzt abgerufen am 31.10.2016
#lesen
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Textgebundene Erörterung

$\blacktriangleright\;$ Thema:
Elke Heidenreich: aus einem Vortrag während eines Symposiums der „Gesellschaft für Sprache“ (1998)
$\blacktriangleright\;$ Aufgabenstellung:
Erörtere den vorliegenden Textauszug.
  • Arbeite dazu die Kernthesen der Autorin heraus und erläutere, wie ausgewählte sprachliche Besonderheiten ihre Intention stützen.
  • Setze dich mit mindestens zwei Thesen der Autorin auseinander und beziehe eigene Erfahrungen mit ein.

Vorarbeit

Lies dir zunächst den Text aufmerksam durch und markiere Sätze oder Wörter, die dir auffallen. Auch hilft es, wenn du dir stichwortartig Notizen zum Thema des Textes und den angesprochenen Thesen machst.

Einleitung

Überlege dir für die Einleitung einen Basissatz mit allen wichtigen Informationen zum Text, wie etwa den Namen des Autors, den Titel, das Erscheinungsjahr und auch das Thema. Du solltest ebenfalls eine kurze inhaltliche Zusammenfassung geben, um was es in dem Text geht.
  • Autor: Elke Heidenreich
  • Titel: aus einem Vortrag während eines Symposiums der „Gesellschaft für Sprache“
  • Erscheinungsjahr: 1998
  • Thema: Wichtigkeit von Lesen in der heutigen Gesellschaft
Inhaltsangabe
  • immer weniger Menschen lesen heute noch
  • Lesen als eine Kunst
  • Ablenkung durch digitale Medien

Hauptteil

Im Hauptteil sollst du nun zunächst die Kernthesen der Autorin herausarbeiten und erläutern, wie ausgewählte sprachliche Besonderheiten diese Thesen stützen. Überlege dir davor, was die Intention des des Textes ist und die Autorin damit bewirken möchte.
Intention und Wirkung
  • „Wer nicht liest, ist doof.“ (Z. 4)
  • Menschen sollen wieder mehr lesen, weil man sich nicht zu sehr von anderen Medien ablenken lassen sollte
  • Wertschätzung des Lesens, da es die Kreativität und den Wortschatz fördert
Kernthesen
  • Lesen ist eine Kunst.
  • Lesen stellt die Lust am Leben dar.
  • Um die Liebe zum Geschriebenen finden und erleben zu können, muss man sich komplett auf das Werk einlassen können.
  • Viele andere Medien lenken uns heute (vom Lesen) ab.
Sprachliche Besonderheiten
  • Parallelismus/Antithese: „Wer das liest, ist doof.“ (Z. 1) und „Wer nicht liest, ist doof.“ (Z. 4).
    $\rightarrow$ beide Sätze stellen einen Parallelismus dar, aufgrund des symmetrischen Aufbaus
    $\rightarrow$ Aufgrund von Austausch des Wortes „das“, durch das Wort „nicht“ entsteht eine Antithese, die gleichzeitig auch die Intention des Textes und dessen Fazit darstellt
  • Parenthese: „Heute möchte ich manchmal - gibt es überhaupt noch Kreide? - Kreide nehmen und […]“ (Z. 2-3).
    $\rightarrow$ eingeworfener, eigenständiger Satz, der in den anderen Satz eingefügt wird, diesen zwar unterbricht, seine grammatikalische Struktur jedoch nicht beeinflusst, stellt einen eingeworfenen Gedanken der Autorin dar und soll informativ sein
    $\rightarrow$erweckt in Leser das Gefühl, als würde er sich diese Frage selbst stellen und beantwortet in Gedanken die Frage selbst, bevor er weiter liest, obwohl die Frage mit dem eigentlichen Thema des Textes nicht viel zu tun hat
  • Hyperbel: „beschwörend ganz groß“ (Z. 3); „mächtig viel“ (Z. 6).
    $\rightarrow$ Diese Übertreibungen sollen dem Leser die Gefühle der Autorin maximal verbildlichen
    $\rightarrow$ sollen teilweise auch einen ironischen bis hin zur Glaubwüridgkeit verfremdenden Effekt haben
  • Anrede: „Und dich sage Ihnen: […]“ (Z. 6-7) oder „Und jetzt werden Sie sagen, […]“ (Z. 4-5).
    $\rightarrow$ Autorin spricht Leser direkt an, um die Intention des Textes zu verdeutlichen und dem Leser ein Gefühl der Beteiligung an der gesamten Problematik zu geben
  • Alliteration: „Lust an der Literatur“ (Z. 8); „Lust am Leben“ (Z. 8); „leidenschaftlicher Leser“ (Z. 13).
    $\rightarrow$ Auffallend ist, dass alle Alliterationen mit dem Buchstaben „L“ beginnen, was mit der Thematik des Lesens zusammenhängen könnte, da dieses Wort ebenfalls mit „L“ beginnt
    $\rightarrow$ Alle diese Wörter bilden für die Autorin also vielleicht auch Synonyme zum Lesen
    $\rightarrow$ Die Alliterationen wirken zum einen sehr poetisch in den jeweiligen textstellen und schaffen eine emotionale Tiefe für den Leser
    $\rightarrow$ Bewirken auch ein Innehalten des Lesers an dieser Stelle und prägen sich dadurch dem Leser ein
  • Metapher: „in ein Buch hineinzufallen, darin zu versinken, kaum noch auftauchen zu können“ (Z. 8-9).
    $\rightarrow$ Autorin überträgt hier den Begriff des „Lesens“ auf das Schwimmen
    $\rightarrow$ Für sie stellt das Lesen eine Art von Schwimmen dar, was die Wörter „hineinfallen“, „versinken“ und „auftauchen“ verdeutlichen
    $\rightarrow$ Leser stellt sich dabei kein Buch vor, sondern einen See, das Meer oder ein anderes Gewässer
  • Synonym: „Zerstreuungen“ (Z. 11)
    $\rightarrow$ kann hier als Synonym für das Wort „Ablenkungen“ durch andere Dinge (in diesem Fall Medien) gesehen werden
    $\rightarrow$ Leser stellt sich bei dem Wort „Zerstreuung[en]“ jedoch eher vor, dass seine Gedanken wie Sand zerstreut werden und er sich nicht auf das Lesen konzentrieren kann
  • Rhetorische Frage: „Und sind die nicht blöde, die der Liebe ausweichen, wenn sie uns begegnet?“ (Z. 13-14).
    $\rightarrow$ Diese Scheinfrage am Ende des Textes dient nicht dem Informationsgewinn, sondern drückt die Meinung der Autorin aus
    $\rightarrow$ Auch wird auf die Frage keine Antwort erwartet, denn der Text beantwortet ihre Frage schon
    $\rightarrow$ Die Frage soll eindringlich auf den Leser wirken und ihn zum Nachdenken bewegen
Nun sollst du dich mit mindestens zwei Thesen der Autorin auseinandersetzen und dabei eigene Erfahrungen miteinbeziehen. Wir haben für dich stichwortartig einige Argumente gesammelt, die du mit deinen eigenen Erfahrungen und Beispielen noch ergänzen kannst.
Kontra-Argumente und Erfahrungen
  • Vor allem junge Menschen lesen heute nicht mehr und beschäftigen sich anderweitig
  • Wer liest und ein „Bücherwurm“ ist, gilt schnell als Nerd oder Streber
  • Handy und Computer bieten abwechslungsreichere Beschäftigungsmöglichkeiten z.B. durch Spiele oder „chatten“ mit Freunden
  • Man muss nicht unötig viel Zeit aufbringen um ein Buch zu lesen, wenn man auch den Film sehen kann
  • Wer viele Bücher kauft, dem lastet es schnell auf dem Geldbeutel, da Bücher doch teuer sein können
  • Bücher aus Papier können der Umwelt schaden, da dafür etliche Bäume abgeholzt werden müssen
  • Informationen muss man sich nicht mehr aus Büchern beschaffen. Das Internet ist hier eine schnellere und effektivere Methode
Pro-Argumente und Erfahrungen
  • Heute viele Möglichkeiten zu lesen, z.B. mit Tablet, Handy oder E-book
  • Das Rascheln der Bücherseiten wird heute auch oft digital nachgeahmt
  • Bücherfans lieben Geruch von frisch gedruckten Büchern
  • Vorfreude auf ein neues Buch
  • durch Lesen kann man neue Identität annehmen und kann sich besser in Charaktere hineinversetzen als in einem Film
  • man kann sich aus der Realität flüchten, zumindest für einige Stunden
  • man entdeckt neue Welten
  • Aneignung von Wissen und Spaß dabei haben, z.B. interaktive Bücher wie TipToi für Kinder

Schluss

Am Besten wäre es, wenn du zum Schluss nochmals deine Ergebnisse aus dem Hauptteil in einem Fazit zusammenfasst und einen Ausblick gibst.
#these#textgebundeneerörterung#medien#lesen
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