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Teil A: Lesen

Aufgaben
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A: Lesen

#lesen#leseverstehen
1.
Kreuze an.
In dem Textausschnitt geht es hauptsächlich um …
a)
die Bequemlichkeit eines 17-jährigen Schulversagers.
b)
Schwierigkeiten zwischen Mutter und Sohn.
c)
ein erfolgloses Vorstellungsgespräch in einer Großgärtnerei.
d)
Probleme eines 17-Jährigen bei der Berufsfindung.

(2P)
2.
Lies den folgenden Textausschnitt.
Kurz zuvor war ich vom Gymnasium geflogen und sollte, auf Drängen meiner Eltern, eine Lehrstelle annehmen. Ich selbst wußte damals nicht, welchen Beruf ich „ergreifen" könnte. Ich war ratlos, wollte aber meine erschrockenen Eltern beschwichtigen. Eine Lehre wollte ich nicht beginnen, aber schließlich gab ich dem Druck nach und ließ mich von der Mutter in verschiedenen Personalbüros vorstellen.
Nenne eine Eigenschaft des Jungen, die in dem Textausschnitt deutlich wird.

(2P)
#nennen
3.
Lies den folgenden Textausschnitt.
Die Chefs gefielen mir nicht, ich gefiel den Chefs nicht.
Unterstreiche die beiden Wörter, die beim Vorlesen betont werden müssen.

(2P)
#betonung
4.
Kreuze in jeder Zeile das Zutreffende an.
Der Junge bleibt stumm während des Vorstellungsgesprächs, denn er …
trifft
zu
trifft
nicht zu
a)die Bequemlichkeit eines 17 -jährigen Schulversagers.
b)hat generell Probleme mit dem Sprechen und Schreiben.
c)fühlt sich eingeschüchtert.
d)verachtet den Chef der Gärtnerei.
e)will die Mutter und den Chef provozieren.
f)interessiert sich für anderes als eine Gärtnerlehre.

(3P)
#beurteilen
5.
Lies den folgenden Textausschnitt.
(Der Chef der Gärtnerei) hielt mein Abschlußzeugnis in Händen und unterdrückte seine Bedenken nicht. Auch die Allgemeinbildung eines Gärtners muß überdurchschnittlich sein, sagte der Chef und sah mir direkt ins Gesicht.
Schreibe die unausgesprochenen Aussagen des Chefs auf.
1. Damit sagt der Chef über sich selbst:
Ich
2. Damit sagt er über den 17-Jährigen:
Du

(2P)
#nennen
6.
Lies den folgenden Textausschnitt.
Eben sagte sie (meine Mutter), daß auch der Chirurg Ferdinand Sauerbruch ein sehr schlechter Schüler war und dann doch ein weltberühmter Chirurg geworden ist. Der Chef und ich waren verblüfft. Beide betrachteten wir meine Mutter. Wie kam sie nur dazu, mein elendes kleines Schülerleben mit Ferdinand Sauerbruch in Verbindung zu bringen?
Was will die Mutter mit ihrem Beispiel des Chirurgen Ferdinand Sauerbruch sagen?
Erkläre.

(2P)
#erklären
7.
Kreuze in jeder Zeile das Zutreffende an.
Der Junge …
im Text
nicht im Text
a)ist verzweifelt, weil er keinen Ausbildungsplatz findet.
b)arbeitet als Reporter.
c)bemerkt die Sorgen seiner Eltern.
d)schickt kurze literarische Texte an Zeitschriften.
e)mag Bitterschokolade.
f)hat Angst vor der Reaktion seines Vaters.

(3P)
#beurteilen
8.
Lies den folgenden Textausschnitt.
Es war ein riesiges buntes Plakat für eine neue Halbbitter·Schokolade. Es dauerte keine halbe Minute, dann war ich in das Wort halbbitter vertieft. Ich begriff, daß ich mich selbst in einer halbbitteren Situation befand( … ).
Die Situation des Jungen wird als halbbitter bezeichnet, die Situation der Mutter könnte man als bitter bezeichnen.
Erläutere beide Bezeichnungen, so dass der Unterschied zwischen den Situationen deutlich wird.
Der Erzähler bezeichnet seine Situation (nur) als halbbitter, weil er
einerseits

aber andererseits

Die Situation der Mutter könnte man als (ganz) bitter bezeichnen,
weil

(3P)
#erläutern
9.
Lies den folgenden Textausschnitt.
Ich las und schrieb und schrieb und las. Ich brachte kleine Skizzen und Kurzgeschichten hervor, die ich wahllos an Redaktionen von Zeitungen und Zeitschriften schickte. Das Spektrum reichte von einer Wochenschrift mit dem Titel „Lukullus", einer sogenannten Kundenzeitschrift, die damals in der Metzgerei auslag, in der wir einkauften, bis hin zum Münchner Simplicissimus, einer Satire-Zeitschrift mit berühmter Vergangenheit, von der ich damals freilich nichts wußte.
Warum nennt der Erzähler gerade diese beiden fettgedruckten Beispiele?
Begründe.

(2P)
#begründen
10.
Lies den Textausschnitt von Aufgabe 9 noch einmal.
Durch die Wortwahl wird deutlich, wie sich der Erzähler als 17 -Jähriger rückblickend beurteilt.
Kreuze an.
In seinen Augen war er mit 17 Jahren …
a)
romantisch.
b)
selbstkritisch.
c)
naiv.
d)
rebellisch.

(2P)
11.
Lies den folgenden Textausschnitt.
In diesen Augenblicken begann draußen ein Mann, ein neues Plakat auf eine Werbewand zu kleben. Es war ein riesiges buntes Plakat für eine neue Halbbitter-Schokolade. Es dauerte keine halbe Minute, dann war ich in das Wort halbbitter vertieft.
Draußen schnippte ein junger Mann seine Kippe gegen die Straßenbahn, in der wir saßen. Dummerweise mußte ich darüber kurz lachen.
In beiden Situationen verhält sich der Junge ähnlich.
Erläutere eine Gemeinsamkeit.
In beiden Situationen

(2P)
#erläutern
12.
Lies den folgenden Textausschnitt.
Aus Verärgerung schaute Mutter mit absichtlicher und größtmöglicher Fremdheit an mir vorbei. Ich behielt für mich, daß ich diesen aufgespaltenen Blick (nicht angeschaut werden, aber doch gemeint sein) noch weniger verstand als mein Lachen.
Schreibe die unausgesprochenen Gedanken der Mutter bei diesem „aufgespaltenen" Blick auf.
Die Mutter denkt:

(2P)
#innerermonolog
13.
Lies die folgende Aussage.
Der 17-Jährige zeigt sich desinteressiert.
Vervollständige die Satzanfänge. Nenne je einen Grund.
Diese Aussage trifft zu, weil der 17 -Jährige


Diese Aussage trifft nicht zu, weil der 17-Jährige



(2P)
14.
Ordne den Aussagen je eine passende Textstelle zu.
Aussagen
A
Der Junge empfindet nach dem Bewerbungsgespräch Mitleid mit seiner Mutter.
B
Die Eltern sind nach dem Rauswurf des Jungen aus der Schule besorgt.
C
Für einen kleinen Moment scheinen der Geschäfts-führer und der Junge wäh-rend des Gesprächs das Gleiche zu empfinden.
D
Der Junge findet keinen Weg, seine Gefühle gegenüber der Mutter auszudrücken.
E
Der Junge sitzt nicht mit dem Ziel eines Ausbil-dungsplatzes in dem Bewerbungsgespräch.
F
Die Mutter versucht die Schulleistungen des Jun-gen in einem besseren Licht dastehen zu lassen.
Textstellen
1
Ich war ratlos, wollte aber meine erschrockenen Eltern beschwichtigen.
2
Jedesmal, wenn ich hinter meiner Mutter ein Chef- zimmer betrat, fühlte ich mich von neuem eingeschüchtert.
3
Eben sagte sie, daß auch der Chirurg Ferdinand Sauerbruch ein sehr schlechter Schüler war und dann doch ein weltberühmter Chirurg geworden ist.
4
Über diese unerwartete Hilfe empfand ich plötzlich Dankbarkeit.
5
Ich wollte ihr danken, aber ich brachte auch jetzt den Mund nicht auf.
6
Der Chef und ich waren verblüfft.
7
Es war klar, daß ich kein Gärtner werden mußte, und ich war nicht böse drum.
8
Zu Hause warteten angenehmere Überraschungen auf mich.
9
Es tat mir leid, daß Mutter meinetwegen betrübt war.
Trage die zur Textstelle gehörende Zahl ein.
AussageABCDEF
Textstelle

(3P)
#ordnen
15.
Kreuze in jeder Zeile das Zutreffende an.
Die Mutter möchte, dass …
im Text
nicht im Text
a)ihr Sohn einen Beruf ergreift.
b)ihr Sohn ihr dankbar ist.
c)der Chef einen guten Eindruck von ihrem Sohn bekommt.
d)ihr Sohn weniger Zeit mit Lesen und Schreiben verbringt.
e)ihr Mann auch mit dem Sohn zu Bewerbungsgesprächen geht.
f)eine Zeitung das Talent ihres Sohnes erkennt.

(3P)
#beurteilen
16.
Der Ich-Erzähler gibt viele Hinweise darauf, dass der 17 -Jährige gute Voraus­setzungen für den Beruf des Schriftstellers mitbringt.
Nenne drei Voraussetzungen.
Der 17-Jährige …
1.
2.
3.

(2P)
#nennen
17.
Kreuze in jeder Zeile das Zutreffende an.
Der Ich-Erzähler …
richtig
falsch
a)teilt seine Gefühle mit.
b)teilt seine Beobachtungen mit.
c)verurteilt das Verhalten des damals 17-Jährigen.
d)spricht die Leserin/den Leser direkt an.
e)wechselt die Perspektive.
f)verzichtet in Personenbeschreibungen auf Äußeres.

(3P)
#beurteilen
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A: Lesen

1.
Kreuze an.
In dem Textausschnitt geht es hauptsächlich um …
a)
die Bequemlichkeit eines 17-jährigen Schulversagers.
b)
Schwierigkeiten zwischen Mutter und Sohn.
c)
ein erfolgloses Vorstellungsgespräch in einer Großgärtnerei.
d)
Probleme eines 17-Jährigen bei der Berufsfindung.

(2P)
2.
Lies den folgenden Textausschnitt.
Kurz zuvor war ich vom Gymnasium geflogen und sollte, auf Drängen meiner Eltern, eine Lehrstelle annehmen. Ich selbst wußte damals nicht, welchen Beruf ich „ergreifen" könnte. Ich war ratlos, wollte aber meine erschrockenen Eltern beschwichtigen. Eine Lehre wollte ich nicht beginnen, aber schließlich gab ich dem Druck nach und ließ mich von der Mutter in verschiedenen Personalbüros vorstellen.
Nenne eine Eigenschaft des Jungen, die in dem Textausschnitt deutlich wird.
Er ist unentschlossen bzw. unselbstständig.



(2P)
3.
Lies den folgenden Textausschnitt.
Die Chefs gefielen mir nicht, ich gefiel den Chefs nicht.
Unterstreiche die beiden Wörter, die beim Vorlesen betont werden müssen.

(2P)
4.
Kreuze in jeder Zeile das Zutreffende an.
Der Junge bleibt stumm während des Vorstellungsgesprächs, denn er …
trifft
zu
trifft
nicht zu
a)die Bequemlichkeit eines 17 -jährigen Schulversagers.
b)hat generell Probleme mit dem Sprechen und Schreiben.
c)fühlt sich eingeschüchtert.
d)verachtet den Chef der Gärtnerei.
e)will die Mutter und den Chef provozieren.
f)interessiert sich für anderes als eine Gärtnerlehre.

(3P)
5.
Lies den folgenden Textausschnitt.
(Der Chef der Gärtnerei) hielt mein Abschlußzeugnis in Händen und unterdrückte seine Bedenken nicht. Auch die Allgemeinbildung eines Gärtners muß überdurchschnittlich sein, sagte der Chef und sah mir direkt ins Gesicht.
Schreibe die unausgesprochenen Aussagen des Chefs auf.
1. Damit sagt der Chef über sich selbst:
Ich bin sehr anspuchsvoll und selbst gut qualifiziert.
2. Damit sagt er über den 17-Jährigen:
Du hast nur eine geringe Allgemeinbildung.

(2P)
6.
Lies den folgenden Textausschnitt.
Eben sagte sie (meine Mutter), daß auch der Chirurg Ferdinand Sauerbruch ein sehr schlechter Schüler war und dann doch ein weltberühmter Chirurg geworden ist. Der Chef und ich waren verblüfft. Beide betrachteten wir meine Mutter. Wie kam sie nur dazu, mein elendes kleines Schülerleben mit Ferdinand Sauerbruch in Verbindung zu bringen?
Was will die Mutter mit ihrem Beispiel des Chirurgen Ferdinand Sauerbruch sagen?
Erkläre.
Sie will nicht abstreiten, dass ihr Sohn ein schlechter Schüler ist, aber sie sieht in ihm
doch Potenzial und findet, er verdiene eine Chance.

(2P)
7.
Kreuze in jeder Zeile das Zutreffende an.
Der Junge …
im Text
nicht im Text
a)ist verzweifelt, weil er keinen Ausbildungsplatz findet.
b)arbeitet als Reporter.
c)bemerkt die Sorgen seiner Eltern.
d)schickt kurze literarische Texte an Zeitschriften.
e)mag Bitterschokolade.
f)hat Angst vor der Reaktion seines Vaters.

(3P)
8.
Lies den folgenden Textausschnitt.
Es war ein riesiges buntes Plakat für eine neue Halbbitter·Schokolade. Es dauerte keine halbe Minute, dann war ich in das Wort halbbitter vertieft. Ich begriff, daß ich mich selbst in einer halbbitteren Situation befand( … ).
Die Situation des Jungen wird als halbbitter bezeichnet, die Situation der Mutter könnte man als bitter bezeichnen.
Erläutere beide Bezeichnungen, so dass der Unterschied zwischen den Situationen deutlich wird.
Der Erzähler bezeichnet seine Situation (nur) als halbbitter, weil er
einerseits hat er keinen Schulabschluss, keine Ausbildungsstelle und will seine Eltern nicht
enttäuschen.
aber andererseits hat er durch das Schreiben eine Leidenschaft entdeckt, die ihn glücklich
macht.
Die Situation der Mutter könnte man als (ganz) bitter bezeichnen,
weil sie für ihren Sohn dringend eine Stelle sucht und keine Lösung findet.

(3P)
9.
Lies den folgenden Textausschnitt.
Ich las und schrieb und schrieb und las. Ich brachte kleine Skizzen und Kurzgeschichten hervor, die ich wahllos an Redaktionen von Zeitungen und Zeitschriften schickte. Das Spektrum reichte von einer Wochenschrift mit dem Titel „Lukullus", einer sogenannten Kundenzeitschrift, die damals in der Metzgerei auslag, in der wir einkauften, bis hin zum Münchner Simplicissimus, einer Satire-Zeitschrift mit berühmter Vergangenheit, von der ich damals freilich nichts wußte.
Warum nennt der Erzähler gerade diese beiden fettgedruckten Beispiele?
Begründe.
Er will verdeutlichen, dass er wirklich jedes Angebot angenommen hat. Die Titel nennt er,
um bestimmte Beispiele in negative und positive Richtung zu benennen.

(2P)
10.
Lies den Textausschnitt von Aufgabe 9 noch einmal.
Durch die Wortwahl wird deutlich, wie sich der Erzähler als 17 -Jähriger rückblickend beurteilt.
Kreuze an.
In seinen Augen war er mit 17 Jahren …
a)
romantisch.
b)
selbstkritisch.
c)
naiv.
d)
rebellisch.

(2P)
11.
Lies den folgenden Textausschnitt.
In diesen Augenblicken begann draußen ein Mann, ein neues Plakat auf eine Werbewand zu kleben. Es war ein riesiges buntes Plakat für eine neue Halbbitter-Schokolade. Es dauerte keine halbe Minute, dann war ich in das Wort halbbitter vertieft.
Draußen schnippte ein junger Mann seine Kippe gegen die Straßenbahn, in der wir saßen. Dummerweise mußte ich darüber kurz lachen.
In beiden Situationen verhält sich der Junge ähnlich.
Erläutere eine Gemeinsamkeit.
In beiden Situationen ist der Junge von einfachen, alltäglichen Dingen so sehr abgelenkt, dass
er sich nicht mehr auf die eigentliche Situation konzentrieren kann. Er wirkt gedankenverloren
und er scheint sich über die eigentlichen probleme keine Sorgen und Gedanken zu machen.



(2P)
12.
Lies den folgenden Textausschnitt.
Aus Verärgerung schaute Mutter mit absichtlicher und größtmöglicher Fremdheit an mir vorbei. Ich behielt für mich, daß ich diesen aufgespaltenen Blick (nicht angeschaut werden, aber doch gemeint sein) noch weniger verstand als mein Lachen.
Schreibe die unausgesprochenen Gedanken der Mutter bei diesem „aufgespaltenen" Blick auf.
Die Mutter denkt: Was soll ich bloß machen? Ich bin wütend, weil er nicht an seine Zukunft
denkt aber ich will nicht wütend sein. Ich gebe alle Energie für seine Zukunft und er träumt nur.


(2P)
13.
Lies die folgende Aussage.
Der 17-Jährige zeigt sich desinteressiert.
Vervollständige die Satzanfänge. Nenne je einen Grund.
Diese Aussage trifft zu, weil der 17 -Jährige die Welt um sich herum vergisst, sobald es
einen kleinen Anlass dazu gibt. Dann träumt er und wirkt uninteressiert.
Diese Aussage trifft nicht zu, weil der 17-Jährige sich für Literatur und das Schreiben
interessiert. Er ist also nicht grundsäätzlich uninteressiert, nur interessieren ihn andere Dinge,
als von ihm erwartet werden.

(2P)
14.
Ordne den Aussagen je eine passende Textstelle zu.
Aussagen
A
Der Junge empfindet nach dem Bewerbungsgespräch Mitleid mit seiner Mutter.
B
Die Eltern sind nach dem Rauswurf des Jungen aus der Schule besorgt.
C
Für einen kleinen Moment scheinen der Geschäfts-führer und der Junge wäh-rend des Gesprächs das Gleiche zu empfinden.
D
Der Junge findet keinen Weg, seine Gefühle gegenüber der Mutter auszudrücken.
E
Der Junge sitzt nicht mit dem Ziel eines Ausbil-dungsplatzes in dem Bewerbungsgespräch.
F
Die Mutter versucht die Schulleistungen des Jun-gen in einem besseren Licht dastehen zu lassen.
Textstellen
1
Ich war ratlos, wollte aber meine erschrockenen Eltern beschwichtigen.
2
Jedesmal, wenn ich hinter meiner Mutter ein Chef- zimmer betrat, fühlte ich mich von neuem eingeschüchtert.
3
Eben sagte sie, daß auch der Chirurg Ferdinand Sauerbruch ein sehr schlechter Schüler war und dann doch ein weltberühmter Chirurg geworden ist.
4
Über diese unerwartete Hilfe empfand ich plötzlich Dankbarkeit.
5
Ich wollte ihr danken, aber ich brachte auch jetzt den Mund nicht auf.
6
Der Chef und ich waren verblüfft.
7
Es war klar, daß ich kein Gärtner werden mußte, und ich war nicht böse drum.
8
Zu Hause warteten angenehmere Überraschungen auf mich.
9
Es tat mir leid, daß Mutter meinetwegen betrübt war.
Trage die zur Textstelle gehörende Zahl ein.
AussageABCDEF
Textstelle916573

(3P)
15.
Kreuze in jeder Zeile das Zutreffende an.
Die Mutter möchte, dass …
im Text
nicht im Text
a)ihr Sohn einen Beruf ergreift.
b)ihr Sohn ihr dankbar ist.
c)der Chef einen guten Eindruck von ihrem Sohn bekommt.
d)ihr Sohn weniger Zeit mit Lesen und Schreiben verbringt.
e)ihr Mann auch mit dem Sohn zu Bewerbungsgesprächen geht.
f)eine Zeitung das Talent ihres Sohnes erkennt.

(3P)
16.
Der Ich-Erzähler gibt viele Hinweise darauf, dass der 17 -Jährige gute Voraus­setzungen für den Beruf des Schriftstellers mitbringt.
Nenne drei Voraussetzungen.
Der 17-Jährige …
1. Seit dem 15. Lebensjahr beschäftigt er sich mit Literatur.
2. Er liest und schreibt.
3. Er hat den Willen, hauptberuflich zu schreiben.

(2P)
17.
Kreuze in jeder Zeile das Zutreffende an.
Der Ich-Erzähler …
richtig
falsch
a)teilt seine Gefühle mit.
b)teilt seine Beobachtungen mit.
c)verurteilt das Verhalten des damals 17-Jährigen.
d)spricht die Leserin/den Leser direkt an.
e)wechselt die Perspektive.
f)verzichtet in Personenbeschreibungen auf Äußeres.

(3P)
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