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Lernbereich Abitur E-Kurs
LV-Abi 1
Aufgabe 1
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Aufgabe 3

Aufgabe 3

Aufgaben
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Gedichtinterpretation

$\blacktriangleright\;$ Text:
Mascha Kaléko: Wiedersehen mit Berlin
$\blacktriangleright\;$ Aufgabenstellung:
  • Analysiere und interpretiere das Gedicht Wiedersehen mit Berlin von Mascha Kaléko.
Text
Mascha Kaléko: Wiedersehen mit Berlin
$\;$
Berlin, im März. Die erste Deutschlandreise,
Seit man vor tausend Jahren mich verbannt.
Ich seh die Stadt auf eine neue Weise,
So mit dem Fremdenführer in der Hand.
5
Der Himmel bläut. Die Föhren lauschen leise.
In Steglitz sprach mich gestern eine Meise
Im Schloßpark an. Die hatte mich erkannt.
Und wieder wecken mich Berliner Spatzen!
Ich liebe diesen märkisch-kessen Ton.
10
Hör ich sie morgens an mein Fenster kratzen,
Am „Kudamm“ in der Gartenhaus-Pension,
Komm ich beglückt, nach alter Tradition,
Ganz so wie damals mit besagten Spatzen
Mein Tagespensum durchzuschwatzen.
15
Es ostert schon. Grün treibt die Zimmerlinde.
Wie's heut im Grunewald nach Frühjahr roch!
Ein erster Specht beklopft die Birkenrinde.
Nun pfeift der Ostwind aus dem letzten Loch.
Und alles fragt, wie ich Berlin denn finde…
20
Wie ich es finde? Ach, ich such es noch!
Auf meinem Herzen geh' ich durch die Strassen,
Wo oft nichts steht als nur ein Straßenschild.
In mir, dem Fremdling, lebt das alte Bild
Der Stadt, die so viel Tausende vergassen.
25
Ich wandle wie durch einen Traum
Durch dieser Landschaft Zeit und Raum,
Und mir wird so ich-weiß-nicht-wie
Vor Heimweh nach den „Temps perdus“:
Berlin im Frühling. Und Berlin im Schnee.
30
Mein erster Versband in den Bücherläden.
Die Freunde vom Romanischen Café…
Wie vieles seh ich, das ich nicht mehr seh.
Wie laut Pompejis Steine zu mir reden!
Wir schluckten beide unsre Medizin,
35
Pompeji ohne Pomp. Bonjour, Berlin!
Quelle:
Kaléko, Mascha: Wiedersehen mit Berlin. In: Aufbau. An American Weekly Published in New York,
36. Jahrgang, Nr. 7 vom 13.02.1970, S. 16.
Der abgedruckte Text folgt der Schreibung dieser Vorlage und nicht der neuen Rechtschreibung.
Anmerkung:
Der Text wurde 1956 erstmals veröffentlicht. Obige Fassung folgt einer Überarbeitung der Autorin aus dem Jahr 1970.
Worterläuterung:
  • V. 2: tausend Jahren: Anspielung auf das von den Nationalsozialisten propagierte Deutsche Reich, das tausend Jahre währen sollte
  • V. 5: Föhren: andere Bezeichnung für Kiefer (Baumart)
  • V. 6: Steglitz: Berliner Stadtteil
  • V. 9: märkisch kessen Ton: bezogen auf die Sprechweise im märkischen Land (die Mark Brandenburg um Berlin)
  • V. 11: Kudamm: Berliner Pracht- und Geschäftsstraße
  • V. 16: Grunewald: großer Berliner Stadtpark zwischen Steglitz und Havel
  • V. 28: Temps perdu: französische Redewendung, verlorene (im Sinne von vergangene) Zeit
  • V. 30: Mein erster Versband in den Bücherläden: Im Januar 1933 erschien „Das lyrische Stenogrammheft“, Kalékos erster Lyrikband
  • V. 31: Romanischen Café: Treffpunkt eines Kreises von Künstlerinnen und Künstlern in Berlin Ende der 1920er Jahre und Anfang der 1930er Jahre
  • V. 33: Pompeji: antike römische Stadt, die 79 n. Chr. durch einen Ausbruch des Vulkans Vesuv verschüttet wurde
Biografische Informationen zur Autorin:
Die jüdische Dichterin Mascha Kaléko (1907-1975) wurde in Schidlow/Galizien geboren. 1914 emigrierte sie mit ihrer Familie nach Deutschland. Nach dem Ersten Weltkrieg lebte Kaléko in Berlin. Sie begann erfolgreich Gedichte zu publizieren. Im September 1938 emigrierte sie nach New York, wo sie bis 1960 lebte, danach wanderte sie mit ihrem Mann nach Israel aus. 1956 besuchte sie während ihrer ersten Deutschlandreise nach der Emigration auch Berlin.
#lyrik#exilliteratur#gedichtinterpretation
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Gedichtinterpretation

$\blacktriangleright\;$ Text:
Mascha Kaléko: Wiedersehen mit Berlin
$\blacktriangleright\;$ Aufgabenstellung:
  • Analysiere und interpretiere das Gedicht Wiedersehen mit Berlin von Mascha Kaléko.
Tipp
$\blacktriangleright\;$ Bei der Gedichtinterpretation wird von dir verlangt, dass du einerseits Inhalt und Form des Gedichtes genau analysierst und andererseits es auf dieser Grundlage interpretierst. „Interpretieren“ heißt, dass du das Gedicht deutest. Dieses Verfahren ist im Grunde subjektiv, so dass verschiedene Auslegungsweisen möglich sind. Es geht also für dich nicht darum, die einzig wahre Interpretation zu liefern, sondern eine fundierte Interpretationshypothese zu erarbeiten und sie dann zu belegen und begründen.
  • Vorarbeit: Zuerst musst du den Text lesen und dir Notizen dazu machen: Autor, Epoche, Hauptaussage, formale Merkmale. Analysiere den Text sehr gründlich. Aus dieser Analyse wirst du die Elemente herausarbeiten müssen, die als Grundlage für deine Interpretationshypothese und Interpretation fungieren werden
  • Gliederung: Grundsätzlich muss deine Gedichtinterpretation folgende Teile aufweisen:
    Einleitung - Hauptteil - Schluss
    Jeder Teil deiner Arbeit soll folgende Bestandteile beinhalten:
    Einleitung: Autor, Titel, Erscheinungsjahr, Gattung, Hauptaussage des Textes
    Hauptteil: vier Unterpunkte: kurze Inhaltsangabe, Formulierung der Interpretationshypothese, formale Analyse, eigentliche Interpretation
    Schluss: Zusammenfassung der Hauptaussage - Fazit über die Interpretationshypothese
  • Bei einer Gedichtinterpretation sollst du auf die Form und die Sprache des Textes noch mehr achtgeben: in einem Gedicht gibt es sehr häufig ein Metrum, ein Reimschema und zahlreiche Stilmittel, die du erkennen, analysieren und interpretieren musst.
Tipp
$\blacktriangleright\;$ Bei der Gedichtinterpretation wird von dir verlangt, dass du einerseits Inhalt und Form des Gedichtes genau analysierst und andererseits es auf dieser Grundlage interpretierst. „Interpretieren“ heißt, dass du das Gedicht deutest. Dieses Verfahren ist im Grunde subjektiv, so dass verschiedene Auslegungsweisen möglich sind. Es geht also für dich nicht darum, die einzig wahre Interpretation zu liefern, sondern eine fundierte Interpretationshypothese zu erarbeiten und sie dann zu belegen und begründen.
  • Vorarbeit: Zuerst musst du den Text lesen und dir Notizen dazu machen: Autor, Epoche, Hauptaussage, formale Merkmale. Analysiere den Text sehr gründlich. Aus dieser Analyse wirst du die Elemente herausarbeiten müssen, die als Grundlage für deine Interpretationshypothese und Interpretation fungieren werden
  • Gliederung: Grundsätzlich muss deine Gedichtinterpretation folgende Teile aufweisen:
    Einleitung - Hauptteil - Schluss
    Jeder Teil deiner Arbeit soll folgende Bestandteile beinhalten:
    Einleitung: Autor, Titel, Erscheinungsjahr, Gattung, Hauptaussage des Textes
    Hauptteil: vier Unterpunkte: kurze Inhaltsangabe, Formulierung der Interpretationshypothese, formale Analyse, eigentliche Interpretation
    Schluss: Zusammenfassung der Hauptaussage - Fazit über die Interpretationshypothese
  • Bei einer Gedichtinterpretation sollst du auf die Form und die Sprache des Textes noch mehr achtgeben: in einem Gedicht gibt es sehr häufig ein Metrum, ein Reimschema und zahlreiche Stilmittel, die du erkennen, analysieren und interpretieren musst.

Einleitung

Deine Gedichtinterpretation beginnt wie jeder Text mit einer Einleitung. In der Einleitung musst du den Titel, den Autor und das Erscheinungsjahr nennen und den Inhalt des Gedichts kurz und knapp zusammenfassen.
  • Titel: Wiedersehen mit Berlin
  • Autor: Mascha Kaléko
  • Erscheinungsjahr: 1956
  • Inhalt: In dem Gedicht „Wiedersehen mit Berlin“ von Mascha Kaléko, das auf das Jahr 1956 datiert ist, berichtet das lyrische Ich von den Eindrücken seiner Reise nach Berlin, wo es fast 20 Jahre zuvor gelebt hat.

Hauptteil

In deinem Hauptteil geht es nun darum, das Gedicht zu interpretieren. Führe dazu zunächst die formale Analyse durch. Dazu gehört, dass du die Anzahl der Strophen und Verse, das Metrum und das Reimschema ermittelst und angibst.
Für die Interpretation des Inhalts solltest du am besten Strophe für Strophe vorgehen - so gehst du sicher, dass du bei deiner Interpretation keinen Aspekt vergisst. Neben dem Inhalt sind aber auch die sprachlichen Mittel, die Kaléko verwendet, wichtig. Lasse diese aber nicht so stehen, sondern erkläre immer, zu welchen Zweck die Mittel eingesetzt werden, denn sie heben immer den Inhalt hervor und unterstreichen ihn.
Gehe bei deiner Interpretation auch auf den Bezug des Textes zum Titel ein und erkläre den Zusammenhang. Es bietet sich an, dies nach der Interpretation der fünf Strophen zu machen, denn dann hast du den gesamten Inhalt erfasst und nicht erst Teile davon.
Formale Analyse
  • 5 Strophen mit unterschiedlicher Verszahl; 35 Verse
  • Reimschema: kein einheitliches Reimschema, Wechsel von Kreuzreimen, umarmenden Reimen und Schweifreimen
1. Strophe
$\blacktriangleright$ Inhalt
  • Das lyrische Ich kehrt nach fast 20 Jahren erstmals in seine alte Heimat Berlin zurück
  • Es wurde von den Nationalsozialisten aus Deutschland verbannt
  • Das lyrische Ich fühlt sich fremd im neuen Berlin („Fremdenführer in der Hand“, V. 4)
  • Es gibt offenbar keine Freunde oder Bekannte, die das lyrische Ich besuchen könnte oder trifft
  • Das lyrische Ich spricht lediglich mit den Tieren in Berlin
$\blacktriangleright$ Sprache
  • Personalpronomen: „mich“ (V. 2)
    $\rightarrow$ Es spricht ein lyrisches Ich, das offenbar für die Autorin selbst steht, wie man anhand ihrer Biografie und den Parallelen erkennen kann
  • Inversion: „mich verbannt“ (V. 2)
    $\rightarrow$ Durch die Nachstellung des Wortes „verbannt“, wird die Tatsache der Vertreibung des lyrischen Ich hervorgehoben
  • Personifikation: „sprach mich gestern eine Meise an“ (V. 6)(
    $\rightarrow$ Die Tiere in Berlin werden personifiziert; sie sind wohl der einzige Kontakt des lyrischen Ichs dort
  • Enjambement: „eine Meise / am Schlosspark“ (V. 6/7)
    $\rightarrow$ Die Verbindung der beiden Verse versprachlicht die Verbindung, die das lyrische Ich zu der Meise empfindet
2. Strophe
$\blacktriangleright$ Inhalt
  • Das lyrische Ich ist mehrere Tage in Berlin („wieder wecken“, V. 8)
  • Durch den bekannten Klang der Vögel fühlt sich das lyrische Ich doch wieder heimisch
  • Das lyrische Ich lässt wieder alte Traditionen aufleben und spricht wieder mit den Spatzen
  • Es scheint, als hätte das lyrische Ich schon damals als Jüdin außer den Tieren keine Freunde in Berlin gehabt
$\blacktriangleright$ Sprache
  • Alliteration: „wieder wecken“ (V. 8)
    $\rightarrow$ Die Wiederholung des Anlauts ist die sprachliche Entsprechung zum wiederholten Wecken der Spatzen
  • Personifiktation: „wieder wecken mich die Berliner Spatzen“ (V. 8)
    $\rightarrow$ Auch in der zweiten Strophe werden Vögel personifiziert und als Freunde des lyrischen Ich dargestellt
3. Strophe
$\blacktriangleright$ Inhalt
  • Das lyrische Ich beschreibt, dass es in Berlin Frühling wird und Ostern näher rückt
  • Auch in dieser Strophe spricht das lyrische Ich von einem Vogel, diesmla einem Specht
  • Berlin scheint zu grünen, die Tierwelt ist aktiv, der Wind weht und doch kann diese Aufbruchstimmung das lyrische Ich nicht erreichen
  • Das lyrische Ich fühlt sich nicht in Berlin angekommen, ihm ist Berlin so fremd, dass es sich fühlt, als müsste es Berlin erst noch suchen
$\blacktriangleright$ Sprache
  • Wortneuschöpfen: „ostert“ (V. 15)
    $\rightarrow$ Ostern rückt näher; die Verbform soll die Aufbruchstimmung darstellen
  • rhetorische Frage: „Wie ich es finde?“
    $\rightarrow$ Das lyrische Ich stellt die Fragen, wie es Berlin findet und wandelt diese von der Frage nach dem Eindruck in eine Frage nach der Ortsfindung
4. Strophe
$\blacktriangleright$ Inhalt
  • Das lyrische Ich beschreibt, wie es durch Berlin zieht und dass das eine emotionale Reise ist („Auf meinem Herzen“, V. 21)
  • Straßenschilder wecken alte Erinnerungen; das alte Berlin ist ganz lebendig für das lyrische Ich
  • Anders als die meisten Geflohenen hat das lyrische Ich Berlin nicht vergessen
  • Das lyrische Ich ist hin und hergerissen zwischen der Erinnerung und dem Hier und Jetzt
  • Es sehnt sich nach den alten Zeiten und den verpassten Momenten
$\blacktriangleright$ Sprache
  • Metapher: „Auf meinem Herzen“ (V. 21)
    $\rightarrow$ Das Herz in der Metapher steht für die Emotionalität der Reise
  • Neologismus: „ich-weiss-nicht-wie“ (V. 27)
    $\rightarrow$ Die Wortneuschöpfung versprachlicht das unbekannte Gefühl, das das lyrische Ich empfindet
5. Strophe
$\blacktriangleright$ Inhalt
  • In der letzten Strophe schwelgt das lyrische Ich in Erinnerungen
  • Es beschreibt, wie es als Autorin erste Erfolge gefeiert hat, wie es sich mit anderen Autoren getroffen hat
  • Das lyrische Ich erinnert sich an all die schönen Dinge, die heute leider nicht mehr da sind
  • Das schöne, alte Berlin ist in den Augen des lyrischen Ich untergegangen wie Pompeji
  • Es stellt fest, dass Berlin und es selbst beide gelitten haben
  • Das heutige Berlin ist für das lyrische Ich nicht mehr Berlin, sondern eine triste Stadt
$\blacktriangleright$ Sprache
  • Paralleler Aufbau: „Berlin im Frühling, und Berlin im Schnee“ (V. 29)
    $\rightarrow$ Der parallele Aufbau spiegelt wieder, dass das lyrische Ich Berlin im Frühling und im Winter mochte früher
  • Antithetischer Aufbau: „Wie vieles seh ich, das ich nicht mehr seh“ (V. 32)
    $\rightarrow$ Die Antithese versprachlicht die Tatsache, dass man eigentlich nichts sehen kann, das man nicht mehr sieht
  • Vergleich: „Pompejis Steine“ (V. 33)
    $\rightarrow$ Das lyrische Ich vergleicht Berlin mit der zerstörten Stadt Pompeji
  • Alliteration: „Pompejis ohne Pomp! Bonjour, Berlin!“ (V. 35)
    $\rightarrow$ Der Gleichklang der Anlaute erweckt den Eindruck einer Fortbewegung und spiegelt so die Entwicklung vom pompösen Berlin zur tristen Stadt wieder
Bezug zum Titel
  • Der Titel Wiedersehen mit Berlin fasst den Inhalt des Gedichts kurz zusammen
  • Das Wort „Wiedersehen“ ist eng mit Emotionen verknüpft und zeigt dadurch, dass die Reise dem lyrischen Ich viel bedeutet

Schluss

Am Schluss solltest du die Hauptaussage, die Intention, des Gedichts noch einmal kurz zusammenfassen. Du kannst hier auch sagen, welche Gefühle das Lesen des Gedichts in dir ausgelöst und in welche Stimmung es dich versetzt hat.
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