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Thema 1

Aufgaben
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Thema 1: Internet macht Jugendliche einsam!?

Materialien:

M1: Intensiver Internetkonsum stört Bindungsfähigkeit Jugendlicher zu Gleichaltrigen (leicht bearbeitete Fassung)
M2: Zu viel Internet -im Teufelskreis der Einsamkeit (leicht bearbeitete Fassung)

Aufgabenstellung:

$\blacktriangleright\;$ Erörtere das Problem!
Werte die Materialien M 1 und M 2 themenbezogen aus. Setze dich dabei unter Berücksichtigung eigener Beobachtungen und Erfahrungen mit den Textaussagen auseinander. Lege deinen Standpunkt begründet dar.
#materialgestützteerörterung
M1
$\,$
Allein im abgedunkelten Zimmer, Tag und Nacht vor dem Computer, keine Freunde in der wirklichen Welt - viele Eltern machen sich Sorgen, dass ihr Kind in einem Teufelskreis aus Internetsucht und Einsamkeit landet. Gehen echte Beziehungen zwischen sozialen Netzwerken wie Facebook und Onlinespielen wie World of
5
Warcraft verloren, wo doch der Aufbau von Freundschaften zu den wichtigsten Entwicklungsaufgaben des Jugendalters gehört? Dieser Frage ist jüngst ein Forscherteam um Universitätsprofessor Dr. Manfred E. Beutel, Direktor der Klinik für Psychosomatische Medizin der Universitätsmedizin Mainz, mit einer Befragung von rund 2 400 Jugendlichen zwischen 12 und 18 Jahren in Rheinland-Pfalz nach-
10
gegangen.
„Jugendliche, die häufig Angebote von Onlinespielen und Sexportalen nutzen, haben eine schlechtere Bindung zu ihren Freunden. Das heißt, sie kommunizieren weniger, vertrauen ihren Freunden nicht so sehr und fühlen sich von anderen stärker entfremdet. All diese Faktoren begünstigen letztlich die soziale Ausgrenzung“, so
15
Beutel zu den zentralen Ergebnissen der Studie. Digitale soziale Netzwerke seien hingegen förderlich für die Beziehung und Bindung zu Gleichaltrigen. Allerdings könnten sie zu einem suchtartigen Gebrauch führen, der wiederum die Bindung zu Gleichaltrigen negativ beeinflusst. 3,4 Prozent der befragten Jugendlichen nutzen das Internet suchtartig, sind also
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mehr als sechs Stunden täglich online, haben keine Kontrolle mehr über Onlinezeiten, geben ihre Interessen auf und erleiden schädliche persönliche, familiäre oder schulische Konsequenzen aufgrund der vielen Zeit vor dem Computer oder am Handy. Keinen suchtartigen, aber dennoch exzessiven und ausufernden Gebrauch zeigen 13,8 Prozent der Befragten.
25
Laut der Studie sind Mädchen und Jungen gleichermaßen betroffen, unterscheiden sich allerdings hinsichtlich der Inhalte, mit denen sie sich online beschäftigen. Mädchen nutzen das Internet häufiger für den sozialen Austausch, zur Recherche und zum Onlineshopping, während Jungen mehr Zeit mit Onlinespielen verbringen. Universitätsprofessor Dr. Manfred E. Beutel, der in seiner Klinik in der Ambulanz für
30
Spielsucht auch betroffene Jugendliche und Eltern behandelt, stellt zudem fest: „Sozial unsichere oder gehemmte Jugendliche wenden sich eher Onlineaktivitäten zu, die weniger Kontakt und Austausch erfordern.“ Seine Empfehlung lautet deswegen: „Eltern und Lehrer haben die Aufgabe, Jugendliche sowohl in der Entwicklung ihrer Mediennutzung zu begleiten als auch ihren sozialen Umgang zu
35
beachten.“
[…]


(Quelle: Intensiver Internetkonsum stört Bindungsfähigkeit Jugendlicher zu Gleichaltrigen (leicht bearbeitete Fassung). Johannes Gutenberg Universität Mainz. Kommunikation und Presse. Pressemitteilungen;
URL: www.uni-mainz.de/presse/64212.php (Abruf 16.10.2015))
#sachtext#internetsucht#studie
M2
$\,$
[…]
Der Bundesverband Interaktive Unterhaltungssoftware (BIU) betont, dass Computerspiele oft auch ein Gemeinschaftserlebnis seien. „Das gemeinsame Spielen ist seit jeher eine zentrale Komponente vieler Spiele und ist in den vergangenen Jahren durch die zunehmende Internet-Nutzung noch deutlich
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wichtiger geworden“, sagt BlU-Geschäftsführer Maximilian Schenk. „Im Gegensatz zu anderen Medien wie dem Fernsehen stärken Computer-und Videospiele Beziehungen und Freundschaften.“
Auch Mediziner Rößner benennt Vorteile. „Unsere Arbeitswelt verändert sich immer mehr zum schnellen Multitasking und zur Computernutzung“, sagt er. Feinmotorik der
10
Hand, Aufmerksamkeitsleistung oder räumliche Wahrnehmung -Computerspieler seien da häufig gut trainiert. „Auf der anderen Seite kann man das Soziale nur näherungsweise erlernen“, sagt Rößner. „Man kann nicht online küssen.“


(Quelle: Schmidt, Jonas-Erik: Zu viel Internet -im Teufelskreis der Einsamkeit (leicht bearbeitete Fassung). In: Die Welt, 19.03.2015; URL: www.welt.de/gesundheiUpsychologie/article138574436/Zu-viel-lnternet-im-Teufelskreis-der-Einsamkeit.html (Abruf: 23.09.2015))
#studie#internet
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Thema 1: Internet macht Jugendliche einsam!?

Materialien:

M1: Intensiver Internetkonsum stört Bindungsfähigkeit Jugendlicher zu Gleichaltrigen (leicht bearbeitete Fassung)
M2: Zu viel Internet -im Teufelskreis der Einsamkeit (leicht bearbeitete Fassung)

Aufgabenstellung:

$\blacktriangleright\;$ Erörtere das Problem!
Werten Sie die Materialien M 1 und M 2 themenbezogen aus. Setzen Sie sich dabei unter Berücksichtigung eigener Beobachtungen und Erfahrungen mit den Textaussagen auseinander. Legen Sie Ihren Standpunkt begründet dar.
Tipp:
Deine Aufgabe ist es, die zwei Texte, die als Materialgrundlage zur Verfügung stehen, gut zu lesen und mit ihnen als Grundlage eine Erörterung zum Thema Internet macht Jugendliche einsam!? zu verfassen. Hierbei gehst du am besten gut strukturiert vor, indem du zunächst beide Texte mehrmals liest, Schlagworte markierst und Sinnabschnitte bildest. So bekommst du einen Überblick über das Material.
Das hilft dir dabei, deinen eigenen Text flüssig zu formulieren. Sammel die Pro- und Kontraagrumente der Autoren und füge eigene Argumente hinzu. Beim Verfassen deiner Erörterung achte auf die gewohnte Struktur:
  • Einleitung
  • Hauptteil:
    • M1 auswerten und erörtern
    • M2 auswerten und erörtern
  • Schluss
    • Eigenen Standpunkt begründen
Bau deinen Text dabei sinnvoll auf und bezieh dich immer wieder auf die Textgrundlagen, zitier wichtige Belege und setz dich aktiv mit den Textaussagen auseinander.
Anhand der Ausarbeitung sollst du dann eine Stellungnahme verfassen, die Argumente aus den Texten stichhaltig erweitern oder ihnen begründet wiedersprechen und einen Standpunkt festlegen.
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Thema 1: Internet macht Jugendliche einsam!?

Materialien:

M1: Intensiver Internetkonsum stört Bindungsfähigkeit Jugendlicher zu Gleichaltrigen (leicht bearbeitete Fassung)
M2: Zu viel Internet -im Teufelskreis der Einsamkeit (leicht bearbeitete Fassung)

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$\blacktriangleright\;$ Erörtere das Problem!
Werte die Materialien M 1 und M 2 themenbezogen aus. Setze dich dabei unter Berücksichtigung eigener Beobachtungen und Erfahrungen mit den Textaussagen auseinander. Lege deinen Standpunkt begründet dar.
Tipp
Deine Aufgabe ist es, die zwei Texte, die als Materialgrundlage zur Verfügung stehen, gut zu lesen und mit ihnen als Grundlage eine Erörterung zum Thema Internet macht Jugendliche einsam!? zu verfassen. Hierbei gehst du am besten gut strukturiert vor, indem du zunächst beide Texte mehrmals liest, Schlagworte markierst und Sinnabschnitte bildest. So bekommst du einen Überblick über das Material.
Das hilft dir dabei, deinen eigenen Text flüssig zu formulieren. Sammel die Pro- und Kontraagrumente der Autoren und füge eigene Argumente hinzu. Beim Verfassen deiner Erörterung achte auf die gewohnte Struktur:
  • Einleitung
  • Hauptteil:
    • M1 auswerten und erörtern
    • M2 auswerten und erörtern
  • Schluss
    • Eigenen Standpunkt begründen
Bau deinen Text dabei sinnvoll auf und bezieh dich immer wieder auf die Textgrundlagen, zitier wichtige Belege und setz dich aktiv mit den Textaussagen auseinander.
Anhand der Ausarbeitung sollst du dann eine Stellungnahme verfassen, die Argumente aus den Texten stichhaltig erweitern oder ihnen begründet wiedersprechen und einen Standpunkt festlegen.
Tipp
Deine Aufgabe ist es, die zwei Texte, die als Materialgrundlage zur Verfügung stehen, gut zu lesen und mit ihnen als Grundlage eine Erörterung zum Thema Internet macht Jugendliche einsam!? zu verfassen. Hierbei gehst du am besten gut strukturiert vor, indem du zunächst beide Texte mehrmals liest, Schlagworte markierst und Sinnabschnitte bildest. So bekommst du einen Überblick über das Material.
Das hilft dir dabei, deinen eigenen Text flüssig zu formulieren. Sammel die Pro- und Kontraagrumente der Autoren und füge eigene Argumente hinzu. Beim Verfassen deiner Erörterung achte auf die gewohnte Struktur:
  • Einleitung
  • Hauptteil:
    • M1 auswerten und erörtern
    • M2 auswerten und erörtern
  • Schluss
    • Eigenen Standpunkt begründen
Bau deinen Text dabei sinnvoll auf und bezieh dich immer wieder auf die Textgrundlagen, zitier wichtige Belege und setz dich aktiv mit den Textaussagen auseinander.
Anhand der Ausarbeitung sollst du dann eine Stellungnahme verfassen, die Argumente aus den Texten stichhaltig erweitern oder ihnen begründet wiedersprechen und einen Standpunkt festlegen.
Jugendliche werden durch das Internet einsam! Stimmt diese Aussage oder beeinflusst hier die Angst vor dem Neuen die Meinung der Menschen. Der Textauszug, ob ein intensiver Internetkonsum die Bindungsfähigkeit Jugendlicher zu Gleichaltrigen stört, stellt Ergebnisse einer Studie zu diesem Thema dar. Auch der Text „Zu viel Internet -im Teufelskreis der Einsamkeit“ beruft sich auf eine offizielle Quelle und stellt verschiedene Argumente zum Thema dar. Diese werden im Folgenden betrachtet und bestärkt bzw. entkräftet.
Einleitung: Aufgabenstellung, Material, These, Struktur
Die Argumente in dem Text „Intensiver Internetkonsum stört Bindungsfähigkeit Jugendlicher zu Gleichaltrigen“ sind weitestgehend begründet durch Berufung auf eine offizielle Quelle. Die Ergebnisse lieferte „ein Forscherteam um Universitätsprofessor Dr. Manfred E. Beutel, Direktor der Klinik für Psychosomatische Medizin der Universitätsmedizin Mainz“ (Z. 7-9), eine wissenschaftlich anerkannte Instanz, wodurch die genannten Punkte als glaubwürdig anzuerkennen sind.
Hauptteil:
Einleitung M1
Eingeleitet wird der Text mit der Befürchtung von Eltern, ihre Kinder könnten vor den Bildschirmen am Computer vereinsamen (vgl. Z. 1-3). Diese Befürchtung wird von den Wissenschaftlern dann als zutreffend bewertet, wenn die Jugendlichen viel Zeit mit Onlinespielen und Sexportalen verbringen (vgl. Z. 11). „Digitale soziale Netzwerke seien hingegen förderlich für die Beziehung und Bindung zu Gleichaltrigen“ (Z. 15-17). Ich bin der Meinung, dass bei einer Kommunikation über soziale Netzwerke zwar globale Grenzen überschritten werden können, was sehr gut ist, wenn Freunde im Ausland leben oder in eine andere Stadt gezogen sind. Auf der anderen Seite fällt bei Bindungen oder Kommunikation über soziale Netzwerke die Komponente der Mimik und Gestik weg, sodass Missverständnisse aufkommen können. Außerdem wird ehrliche Kommunikation unterbunden, da man beim Schreiben von Nachrichten immer überlegen kann, wie man gerne vom Gegenüber verstanden und gesehen werden möchte. Das könnte zwar vordergründig zu mehr sozialen Kontakten führen aber hintergründig zu oberflächlicheren Beziehungen.
Argument 1:
Isolation
Ein Argument gegen die Verwendung von sozialen Netzwerken ist laut Beutel die erhöhte Suchtgefahr und der dadurch resultierende negative Einfluss auf die „Bindung zu Gleichaltrigen“ (Z. 17f.). Wenn Onlinezeiten nicht mehr kontrolliert werden können, leiden Schule und Freizeitgestaltung darunter (vgl. Z. 22f.). Hier bin ich der Überzeugung, dass es die Aufgabe von Schulen, Freunden und Eltern ist, wie bei jeder anderen Sucht auch, den Betroffenen zu unterstützen und ihm zu helfen. Es ist dennoch nicht sinnvoll Internetzeiten zwanghaft zu begrenzen, eher ein Bewusstsein für einen sinnvollen Gebrauch von sozialen Netzwerken zu fördern. Dadurch kann der Vorteil, dass soziale Netzwerke Bindungen stärken, genutzt und gleichzeitig das Risiko der Sucht begrenzt werden.
Argument 2:
Suchtgefahr
Echte Beziehungen und tiefe Freundschaften finden sich meiner Meinung nach außerhalb der Internetwelt, können aber von den Kommunikationsmöglichkeiten profitieren. Der soziale Austausch über das Internet ist schnell und unkompliziert, sodass man gute Freundschaften pflegen kann. Dass man bei Onlinespielen gute Freunde findet, halte ich dennoch für schwierig. Hierzu passt die Beobachtung der Forscher, Mädchen, die sich mit sozialen Netzwerken beschäftigen vereinsamen weniger als Jungen, die Onlinespiele spielen (Z. 21f).
Argument 2:
Oberflächlichkeit
Das Fazit lautet, „Eltern und Lehrer haben die Aufgabe, Jugendliche sowohl in der Entwicklung ihrer Mediennutzung zu begleiten als auch ihren sozialen Umgang zu beachten“ (Z. 33-35). Ich würde das noch ergänzen, denn auch Freunde und Jugendliche untereinander haben die Aufgabe, sich gegenseitig bei einem verantwortungsvollen Umgang mit dem Internet zu unterstützen.
Fazit M1
Der zweite Text beinhaltet Argumente des Bundesverbands für interaktive Unterhaltungssoftware. Es handelt sich also ebenfalls um eine glaubhafte Quelle mit begründeten Forschungsergebnissen.

Einleitung M1
Zentral ist bei dem Textauszug das Thema Computerspiele und deren Einfluss auf das Gemeinschaftsgefühl. Computerspiele seien oft auch Gemeinschaftsspiele (vgl. Z. 2). Hierbei ist die Abgrenzung zu anderen Medien wie dem Fernseher und den Computerspielen ohne Internetverbindung logisch, da diese Tätigkeiten sehr viel weniger kommunikativ sind. Dennoch fehlt der Abgleich in die andere Richtung hin zu Phantasiespielen und Brettspielen in der realen Welt, bei denen die Kommunikation meistens mehr im Vordergrund steht als bei Onlinespielen.
Argument 1:
Gemeinschaftserlebnis
Ein Mediziner versichert, dass Multitasking und ein schneller Internetgebrauch Kompetenzen der Zukunft seien und genau wie räumliche Wahrnehmung und Feinmotorik durch Computerspiele gefördert werden (vgl. Z. 8f.). Dem stimme ich zu. Der Umgang mit dem PC ist in der Arbeitswelt unersetzbar geworden und gerade in einer schnelllebigen Berufswelt ist eine flexible Auffassungsgabe, Multitasking und Kommunikation auf verschiedensten Wegen wichtig. Diese Fähigkeiten werden trainiert, wenn man viel Zeit am PC verbringt.
Argument 2:
Multitasking
Am Schluss stellt Rößner allerdings nochmal fest, dass Computerspielen noch so gut die Realität abbilden können, sie sind nicht die Realität und man kann „das Soziale nur näherungsweise erleben“ (Z. 12).
Fazit M2
Nach Betrachtung der beiden Texte und der entsprechenden Argumentationen lässt sich kein absoluter Standpunkt als Fazit festlegen. Die positiven Aspekte des Internets auf die Kommunikationsmöglichkeiten, die Multitaskingfähigkeiten und die Gemeinschaftserlebnisse bei Onlinespielen sind förderlich für das soziale Leben der Jugendlichen. Allerdings sind Risiken, wie Isolation, Suchtgefahr und Oberflächlichkeit nicht zu unterschätzen. Ich denke, am Ende kommt es wie bei vielen Dingen auf einen bewussten und selbstkritischen Umgang mit dem Internet an. Chancen dieses Mediums gilt es zu nutzen und Risiken zu verringern. Dass die reale Welt neben der digitalen weiter existiert ist Fakt und sollte auch im Leben der Jugendlichen nicht außer Acht gelassen werden. Eine übervorsichtige Begegnung des Mediums ist allerdings nicht notwenig.
Schluss
#argument#beleg#beispiel
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