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Teil B

Aufgaben
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Traum und Wirklichkeit

Textproduktion

Bearbeite Aufgabe B 1 ODER Aufgabe B 2.
B 1
Lob des Tagträumens?
Lies dazu Material B.
Verfasse einen Kommentar zum Artikel von Bas Kast für das Online-Forum der Zeitung „Der Tagesspiegel“.
Erkläre ausgehend vom Text, inwieweit Tagträumen hilfreich sein kann.
Belege diese Argumente mit eigenen Beispielen.
Erläutere Situationen, in denen Tagträumen zur Gefahr werden kann.
Entscheide abschließend begründet, ob du den Artikel von Bas Kast weiterempfiehlst.
B 2
Tagtrauminseln in Schulen
Lies dazu Material B.
Versetze dich in folgende Situation:
Angeregt durch den Artikel „Wir Tagträumer“ von Bas Kast möchtest du dich für die Einrichtung von „Tagtrauminseln“ an deiner Schule einsetzen.
Verfasse einen offiziellen Brief an die Schulleitung.
Erläutere darin, ausgehend vom Text, Vorteile der Einrichtung solcher „Tagtrauminseln“.
Begründe, welche Ausstattungsstücke angeschafft werden sollten, um das Tagträumen zu ermöglichen.
Erkläre notwendige Nutzungsbedingungen.
Material B
Bas Kast: Wir Tagträumer (2012)
Es ist ein Sommertag im Jahr 1990, die 24-jährige Joanne - auch „Jo“ genannt - sitzt im Zug von Manchester nach London und ist gelangweilt. […] Jo starrt gedankenverloren aus dem Fenster, auf vorbeiziehende Landschaften, ein paar Kühe - als plötzlich eine Gestalt vor ihrem geistigen Auge erscheint, sehr konkret, detailliert wie ein Bild: ein elfjähriger Junge mit zerzaustem, schwarzem Haar, grünen Augen und einer runden Brille, die kaputt ist. […]
Als sie endlich in London ankommt, hat die mittellose Frau, die davon träumt, Schriftstellerin zu werden, grob den Stoff für sieben fantastische Kinderbücher im Kopf. Der Name ihres Helden fehlt noch, sie wird in später „Harry Potter“ nennen.
Jahre nach dieser schicksalhaften Zugfahrt erzählt Joanne K. Rowling in einem Interview, sie hätte keine Ahnung, woher ihr damals der Einfall zu Harry Potter gekommen sei. […]
Bekanntlich kann man sich keine steile Karriere herbeiträumen. Das gibt es nur durch harte Arbeit und Konzentration. So ähnlich sah man das lange Zeit auch in der Wissenschaft. […] Doch was tut das Gehirn, sobald eine Aufgabe erledigt ist? Das kümmerte keinen, es schien uninteressant.
Das Gehirn macht nicht etwa ein belangloses Nickerchen. es gibt sogar eine weit verzweigte Gruppe von Hirnregionen, die erst dann zum Leben erwacht, sobald wir uns nach der Arbeit zurücklehnen und unsere grauen Zellen offline gehen können.
[…] Wenn unsere Aufmerksamkeit da draußen offensichtlich nicht gefordert ist, schlägt die Stunde des Leerlauf-Netzwerks. Das Gehirn kehrt sich von der öden Welt ab und wendet sich seiner eigenen, inneren Welt zu. Erinnerungen werden wach (bei Rowling Erinnerungen an die eigene, nicht ganz glückliche Kindheit), ein Gedanke führt zum nächsten. Das Hirn fängt an, sich mit sich selbst zu beschäftigen, jenen dunklen Kontinent im Kopf zu erforschen, in dessen Windungen und Winkeln alles, auch Zauberei, möglich ist.
Und diese Einkehr ist keinesfalls nur „unproduktiv“. Das Tagträumen scheint für gewisse geistige Leistungen außerordentlich wichtig zu sein, vor allem, wenn es um eher kreative und persönlich-emotionale Fragen des Lebens geht. […]
Wer oft tagträumt, der erweist sich in Kreativitätstests als überdurchschnittlich originell, wie die Psychologen Benjamin Baird und Jonathan Schooler von der Universität in Kalifornien in Santa Barbara kürzlich herausfanden. Die Forscher konnten auch experimentell nachweisen, dass Situationen, die ein mentales Wegdriften begünstigen, der Kreativität auf die Sprünge zu helfen. […]
Eine einfache Aufgabe würde einerseits sicherstellen, dass man wach bleibe, andererseits ein angestrengt-gezieltes Nachdenken unterbinden und die Fantasie stattdessen auf lockere Wanderschaft schicken, in diverse Richtungen. […]
Selbst wenn nicht jedes mentale Abschweifen in eine Buchsensation mündet, so zeichnet sich doch immer klarer ab: Der Tagtraum ist mehr als nutzloses Gedankenkino.
Kast, Bas: Wir Tagträumer (leicht bearbeitete Fassung). In: Der Tagesspiegel 06.10.2012; zitiert nach URL: www.tagesspiegel.de/wissen/psychologie-wir-tagträumer/7220226.html (Abruf: 29.11.2016)
#kommentar#brief
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Traum und Wirklichkeit

Textproduktion

$\blacktriangleright$  Kommentar zum Artikel Verfassen
Endlich jemand, der den wahren Sinn des Tagträumens erkannt hat! Jeder kennt doch die Situation, man bügelt gerade die Wäsche oder sitzt im Bus nach Hause und schaut gedankenlos in die Ferne - und auf einmal befindet sich das Gehirn auf Wanderschaft in die entlegensten Regionen in der alles möglich ist. Man muss nicht immer an irgendetwas denken, das einen Sinn ergibt oder das nützlich ist. Manchmal muss man auch einfach die Gedanken schweifen lassen! Tagträumen kann nämlich auch fördernd sein.
Das beste Beispiel hierfür ist wohl tatsächlich die britische Autorin Joanne K. Rowling. Für ihre Harry Potter-Bücher ist sie weltweit bekannt, die Bücher wurden verfilmt, man kommt schon gar nicht mehr um Harry Potter-Merchandise herum! Und das alles nur durch eine Tagträumerei, die weitergesponnen wurde. Hier können Kritiker des Tagträumens getrost aussteigen, schließlich gilt Joanne K. Rowling mit 770 Millionen Euro Vermögen als eine der reichsten Frauen der Welt. Wenn man seine Tagträumerei allerdings nicht gleich in ein Buch umsetzen kann oder will, dem bringt diese als nutzlos verrufene Tätigkeit trotzdem etwas! Zum Beispiel fördert das Tagträumen die Kreativität enorm. Wenn man sich an seine Hausaufgaben setzt und man merkt, dass man mit den Gedanken ständig woanders ist und sich nicht richtig konzentrieren kann, dann hilft es, eine kurze Kreativitätsphase einzulegen, in der man dann zum Beispiel etwas zeichnet oder Computer spielt. Die Bewegungen bei diesen Aufgaben sind so routiniert, dass sie keine gedankliche Arbeitsleistung erfordern, weswegen es dem Gehirn ermöglicht wird, woanders hin zu wandern. Man stellt fest, dass diese kurze Phase der Erholung genau das war, um wieder konzentriert an die Arbeit zu gehen. Danach gehen die Hausaufgaben viel leichter von der Hand.
Des Weiteren können auch Spannungssituationen persönlich-emotionaler Natur durch Tagträumerei gelöst werden. Dies gelingt besonders gut, wenn man zum Beispiel traurig oder wütend ist und sich dann durch einfache Arbeiten im Haushalt, bei Spaziergängen, beim Sport oder beim Fernsehen ablenkt. Meistens geht es einem danach viel besser, nicht umsonst gibt es ja das Sprichwort, dass man sich besser fühlt, nachdem man sich beim Sport ausgepowert hat.
Allerdings kann Tagträumen auch gefährlich sein oder zu ablenkend wirken. Wenn man im Straßenverkehr beispielsweise gedankenlos über die Straße läuft und zu sehr in seinen Gedanken verloren ist, achtet man nicht mehr sonderlich auf den Verkehr. So kann es zu Unfällen kommen. Zusätzlich ist Tagträumerei in Stresssituationen oder bei Zeitdruck eher kontraproduktiv, da man viel Zeit darin investiert, seine Gedanken ungesteuert fließen zu lassen, anstatt sich an die Arbeit zu setzen und sie einfach fertig zu bringen. Wenn man sich zu sehr auf die Tagträumerei einlässt, kann dies auch Auswirkungen auf die sozialen Kontakte haben und man vereinsamt Stück für Stück.
Trotzdem empfehle ich diesen Artikel, weil er auf die Wirksamkeit des vermeintlichen Nichtstuns verweist, die ja durchaus zu persönlichen Erfolgen führen kann. Zudem ermuntert der Artikel, die Reise der Gedanken zuzulassen und sich nicht immer dazu zwingen zu müssen, „produktiv“ zu sein.
$\blacktriangleright$  Offiziellen Brief schreiben
Sehr geehrte Damen und Herren der Schulleitung,
kürzlich las ich den Artikel im Tagesspiegel Wir Tagträumer von Bas Kast. Er beschreibt die positiven Auswirkungen des Tagträumens und weist darauf hin, dass es eben nicht nur nutzloses Gedankenkino sei. Daraufhin habe ich mir überlegt, dass es doch auch für den Schulalltag hilfreich sein könnte, das aktive Tagträumen zu fördern.
Zuerst einmal verstehe ich, dass es sich durchaus kontraproduktiv anhören kann, in der Schule seine Gedanken frei schweifen zu lassen, ist man doch dazu da, um neue Dinge zu lernen und um seine Bildung weiterzuentwickeln. Doch Tagträumen fördert die Kreativität enorm. Sie kennen das ja sicherlich auch, dass man zum Beispiel beim Duschen oder Bügeln auf die besten Ideen kommt, weil man dort gezielt Zeit hat, um an etwas anderes zu denken oder auch um an gar nichts zu denken. Sowas könnte man auch in der Schule einführen in Form von einer Tagtrauminsel, also einem Ort, an dem sich Schüler gezielt zurückziehen können um dann wieder voll durchstarten zu können. Eine Tagtrauminsel kann die Kreativität enorm steigern und kann zum Beispiel zur Ideenfindung in Unterrichtsprojekten, zu Gestaltungs- und Problemlöseaufgaben oder zur Unterstützung der Planung von Gemeinschaftsprojekten genutzt werden. Außerdem kann sie dabei helfen, in persönlich-emotionalen Fragen zu unterstützen. Das kann zum Beispiel Spannungsabbau in Konfliktsituationen, die Klärung von Wünschen und Vorstellungen oder die Verarbeitung von persönlichen Spannungen sein.
Die Tagtrauminsel sollte ein Ort sein, an dem sich Schüler zurückziehen können. Dafür sollte ein bestimmtes Angebot für die Schüler bereit stehen. Es sollten Angebote einfacher Beschäftigungen zur Anregung der Fantasie bereit stehen. Zum Beispiel Mal- oder Zeichenvorlagen, bewegte Bilder oder Sortieraufgaben wären hierfür gut geeignet. Aber auch ein Aquarium oder ein Zen-Sand-Garten oder eine besondere Illumination können beruhigend wirken. Wichtig wären auch bequeme Sitzmöglichkeiten und Einzelplätze, auch eine Art Nische wäre ideal, um zu entspannen und Abstand zu gewinnen. Gut wären sicherlich auch Naturgeräusche wie Wellenrauschen oder Regen im Wald. Um aber wieder in den Alltag zurückzufinden, sollte irgendwo eine Uhr oder ein Wecker angebracht sein, so fällt es leichter, die Tagtrauminsel effektiv zu nutzen. Toll wäre auch ein Buch der Ideen, wo alle Schüler ihre Taktik zum Entspannen verzeichnen können und diese so auch für andere zugänglich ist.
Allerdings müsste es auch gewisse Regeln geben, damit die Nutzung der Tagtrauminsel nicht missbraucht wird. Sie soll der Ruhe, Entspannung und Kreativität dienen. Deswegen schlage ich folgende Regeln vor:
  1. stille Nutzung
  2. keine Gruppen
  3. keine Handys
  4. festgelegte Öffnungszeiten (z.B. in der Mittagspause o.ä.)
  5. nur Nutzung des vorhandenen Materials
Ich würde so eine Tagtrauminsel in unserer Schule sehr willkommen heißen. Man befindet sich doch oft in einer Situation, wo man einfach mal kurz in eine andere Welt abtauchen will und kurz Abstand gewinnen muss. Eine Tagtrauminsel wäre ideal hierfür.
Bitte überlegen Sie sich, eine solche Tagtrauminsel bei uns einzuführen! Für weitere Fragen oder Feedback stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung.
Beste Grüße
Sophie Becker
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