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Aufgabe 5

Aufgaben
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Interpretation eines lyrischen Textes

$\blacktriangleright\;$ Aufgabenstellung:
Interpretiere das Gedicht und stelle einen Bezug zum Abiturrahmenthema her.
#gedicht#interpretieren#lyrik

Hermann Hesse (1877 - 1962):
Odysseus

Bei Livorno 1
$\,$
Das fernste Schiff, das abendlich besonnt
Mit schwarzen Masten fährt am Horizont,
Das meinen Blick mit starkem Zauber hält
Am Rande einer unsichtbaren Welt.
5
-Mir träumt, sein Steuer läge in der Hand
Des göttlichen Odysseus, der sein Land
Durch aller Meere schreckenvolle Flucht
Mit namenlosem Heimweh liebt und sucht,
Der nächtelang, unbeugsam dem Geschick,
10
Des Himmels Sterne mißt mit scharfem Blick,
Der hundertmal verschlagen und bedroht
Sich sehnt und weiterkämpft durch Angst und Tod
Und sturmverfolgter hoffnungsloser Fahrt
Ziel und Vollendung ungebeugt erharrt.
15
Das ferne Schiff entgleitet meinem Blick
In dunkelblaue Meere: sein Geschick
Füllt meinen Traum und läßt ins Blaue ziehen
Mit leiser Fralle seine Fantasien.
Ist dort, wohin das Schiff des Dulders fährt,
20
Ist dort das Glück, nach dem mein Wunsch begehn?
- Vielleicht! - Und welches Schiff führt mich ihm zu?
- Einstweilen irre, Herz, und dulde du!
(e 1902)

1 Livorno: italienische Hafenstadt, am Tyrrhenischen Meer gelegen
Aus: Hesse, Herrmann: Odysseus.
In: Michels, Volker (Hrsg.): Hermann Hesse. Die Gedichte 1892-1962.
Erster Band. Suhrkamp Verlag, Frankfurt/Main 1981, S. 134.
#hermannhesse#odysseus
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Interpretation eines lyrischen Textes

Aufgabenstellung:
$\blacktriangleright\;$ Interpretiere das Gedicht und stelle einen Bezug zum Abiturrahmenthema her.
Deine Aufgabe ist es, das Gedicht „Odysseus“ von Hermann Hesse zu interpretieren und dabei das Abiturrahmenthema zu beachten.
Phantasie ist nicht Ausflucht.
Sich etwas vorstellen, das heißt eine Welt bauen, eine Welt erschaffen.
Achte wie bei allen Texten darauf, dass du zunächst das Gedicht gut verstehst und am Text arbeitest. Lies das Gedicht dazu zunächst einmal durch, um den Inhalt zu fassen und dann erneut um sprachliche und stilistische Mittel zu identifizieren. Bei deiner Interpretation ist es aber absolut notwendig, dass du den Stilmitteln immer ihre Funktion im Text zuordnest und sie nicht alleine stehen lässt. Nur dann kann deine Interpretation erfolgreich sein.
Der Bezug zum Rahmenthema kann nach der chronologischen Interpratation der Strophen erfolgen. Hierbei solltest du die Teilaspekte des Rahmenthemas auf den Inhalt des Gedichts beziehen. Pass auf, dass diese nicht konstruierte Vergleichspunkte, sondern authentische Bezüge sind.
Am Ende solltest du deinen Text, den du wie immer in Einleitung, Hauptteil und Schluss gliederst, nochmal durchlesen und Flüchtigkeitsfehler korrigieren.
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Interpretation eines lyrischen Textes

$\blacktriangleright\;$ Aufgabenstellung:
Interpretiere das Gedicht und stelle einen Bezug zum Abiturrahmenthema her.
Tipp
Deine Aufgabe ist es, das Gedicht „Odysseus“ von Hermann Hesse zu interpretieren und dabei das Abiturrahmenthema zu beachten.
Phantasie ist nicht Ausflucht.
Sich etwas vorstellen, das heißt eine Welt bauen, eine Welt erschaffen.
Achte wie bei allen Texten darauf, dass du zunächst das Gedicht gut verstehst und am Text arbeitest. Lies das Gedicht dazu zunächst einmal durch, um den Inhalt zu fassen und dann erneut um sprachliche und stilistische Mittel zu identifizieren. Bei deiner Interpretation ist es aber absolut notwendig, dass du den Stilmitteln immer ihre Funktion im Text zuordnest und sie nicht alleine stehen lässt. Nur dann kann deine Interpretation erfolgreich sein.
Der Bezug zum Rahmenthema kann nach der chronologischen Interpratation der Strophen erfolgen. Hierbei solltest du die Teilaspekte des Rahmenthemas auf den Inhalt des Gedichts beziehen. Pass auf, dass diese nicht konstruierte Vergleichspunkte, sondern authentische Bezüge sind.
Am Ende solltest du deinen Text, den du wie immer in Einleitung, Hauptteil und Schluss gliederst, nochmal durchlesen und Flüchtigkeitsfehler korrigieren.
Tipp
Deine Aufgabe ist es, das Gedicht „Odysseus“ von Hermann Hesse zu interpretieren und dabei das Abiturrahmenthema zu beachten.
Phantasie ist nicht Ausflucht.
Sich etwas vorstellen, das heißt eine Welt bauen, eine Welt erschaffen.
Achte wie bei allen Texten darauf, dass du zunächst das Gedicht gut verstehst und am Text arbeitest. Lies das Gedicht dazu zunächst einmal durch, um den Inhalt zu fassen und dann erneut um sprachliche und stilistische Mittel zu identifizieren. Bei deiner Interpretation ist es aber absolut notwendig, dass du den Stilmitteln immer ihre Funktion im Text zuordnest und sie nicht alleine stehen lässt. Nur dann kann deine Interpretation erfolgreich sein.
Der Bezug zum Rahmenthema kann nach der chronologischen Interpratation der Strophen erfolgen. Hierbei solltest du die Teilaspekte des Rahmenthemas auf den Inhalt des Gedichts beziehen. Pass auf, dass diese nicht konstruierte Vergleichspunkte, sondern authentische Bezüge sind.
Am Ende solltest du deinen Text, den du wie immer in Einleitung, Hauptteil und Schluss gliederst, nochmal durchlesen und Flüchtigkeitsfehler korrigieren.
Odysseus, ein Held der griechischen Mythologie ist namensgebend für den Begriff der Odyssee also Irrfahrt. Nachdem er mit der Idee vom hölzernen Pferd die Befreiung Trojas ermöglichte, irrte er mehrere Jahre mit dem Schiff über die Meere bis er schließlich nach Ithaka zu seiner Frau und seinem Sohn zurückkehrte.
Das Gedicht „Odysseus“ von Hermann Hesse 1902 veröffentlicht, greift diese Geschichte auf, indem das lyrische Ich sich beim Beobachten eines Schiffes in die Erzählung von Odysseus hineinträumt.
Einleitung
Das Gedicht ist in drei unterschiedlich lange Strophen unterteilt, die klare inhaltliche Sinnabschnitte darstellen. Die erste Strophe mit vier Versen ist in der Erzählgegenwart situiert und zeigt, wie das lyrische Ich ein Schiff auf dem Meer beobachtet. Die zweite Strophe, bestehend aus 10 Versen ist eine Traumbeschreibung des lyrischen Ichs, welches mit dem Schiff die Reise Odysseus in Verbindung bringt. Die abschließende dritte Strophe mit acht Versen ist erneut in der Erzählgegenwart. Der Traum endet und das lyrische Ich fragt sich, wie es selbst zum Glück finden kann.
Alle drei Strophen sind im fünfhebigen Jambus verfasst und Paarreime durchziehen alle Verse. Es gibt häufig Enjambements, wodurch der Erzählfluss verstärkt wird.
Hauptteil
  • Strukur
  • Reim
  • Metrum
Eingeleitet wird das Gedicht mit dem Hinweis Bei Livorno. Livorno ist eine italienische Hafenstadt. Der Hafen als Abfahrtsort für Reisende und Ankunftsort für Heimkehrer ist ein Ort des ständigen Treibens und des Aufbruchs.
Hier beobachtet das lyrische Ich „[d]as fernste Schiff“ (V. 1), das am Horizont fährt. Relativsätze beschreiben das Schiff näher, wobei die schwarzen Masten aufgrund der Distanz und der abendlichen Sonne als solche erscheinen (vgl. V. 2). Dieses Lichtspiel und die Betonung der Ferne und Weite schafft sie Stimmung für die Ausgangssituation des Gedichts.
Das Schiff scheint den Beobachter zu fesseln, „mit starkem Zauber hält“ (V. 3) es das lyrische Ich gefangen. Eine Vorausdeutung auf die Geschehnisse in der zweiten Strophe. Den Einstieg bildet die Feststellung, das Schiff fahre „[a]m Rande einer unsichtbaren Welt“ (V. 4). Das lyrische Ich fragt nicht weiter nach dieser unsichtbaren Welt. Die Existenz scheint ihm sicher aber was hinter dem Horizont genau ist, bleibt offen für die Träume und Phantasien.
Interpretation
Strophe 1
Der Gedankenstrich (V. 5) leitet nun den Umbruch ein. Die folgenden zehn Verse bilden einen vollständigen Satz, der durch auffällig viele Enjambements und Relativsätze den Odysseus und seine Odyssee aus der träumenden Sicht („Mir träumt“ (V. 5)) des lyrischen Ichs darstellt. An dieser Stelle wird dem Leser der schon vermutete Bezug zwischen Inhalt und Titel klar und Odysseus somit in den Mittelunkt des Gedichts gestellt. Hierbei ist ausschlaggebend, dass das lyrische Ich den griechischen Helden als „göttlichen Odysseus“ (V. 6) bezeichnet. Das Attribut zeigt hier die absolute Verehrung und Bewunderung. Die folgenden Relativsätze beschreiben Schritt für Schritt, wie es zu dieser kommt.
Der erste Aspekt, Odysseus sucht sein Land, das er „[m]it namenlosen Heimweh liebt“ (V. 8). Das Heimweh wird als namenlos bezeichnet. Hier wird einerseits die Sehnsucht nach etwas fast personifiziert, es geht nicht nur um das Land, sondern auch um seine Frau und seinen Sohn, die er liebt und sucht. Offensichtlich ist diese Sehnsucht so groß, dass sie sich nicht benennen oder in Worte fassen lässt.
Als zweiter Aspekt wird seine Suche mit Intelligenz und Können kombiniert, indem er „[d]es Himmels Sterne misst mit scharfem Blick“ (V. 10). Odysseus scheint seine Reise nicht dem Zufall zu überlassen, sondern beherrscht die Fähigkeiten eines guten Seemanns. Durch das Adjektiv „nächtelang“ (V. 9) wird hier ein Zeitaspekt hinzugezogen, der die lange Dauer seiner Suche betont.
Für den dritten Aspekt wird dieser Zeitfaktor erneut aufgegriffen, denn Odysseus ist bereits „hundertmal verschlagen und bedroht“ (V. 11). Immer wieder besiegt er „Angst und Tod“ (V. 12), wobei das Todesrisiko von außen kommt und die Angst aus Odysseus heraus entsteht. Beides besiegt er, um seiner Sehnsucht nachzukommen.
Der letzte Aspekt wird nicht mehr mit dem Relativpronomen ‚der‘, sondern mit dem finalen ‚und‘ angebunden. Zwei Attribute beschreiben das Ziel der Fahrt als sturmverfolgt und hoffnungslos (vgl. V. 13). Die inhaltliche Klimax, von ‚Flucht‘ (V. 7), „Fahrt“ (V. 13) und „Ziel“ (Z. 14) sowie suchen (vgl. V. 8), „nächtelang“ (V. 9), „hundertmal“ (V. 11) und weiterkämpfen (vgl. V. 12) steigert die Reise des Odysseus in ein immer risikoreicheres Abenteuer, bei dem parallel zur Gefahr der Wille und die Sehnsucht steigt. Schlussendlich werden sowohl der Leser als auch das lyrische ICh aus der Spannung entlassen. Es kommt zu einem Happy End zur „Vollendung“ (V. 14).
Die gesamte Strophe ist von einer hohen Dynamik durch Substantive der Bewegung wie ‚Flucht‘ (V. 7), „Fahrt“ (V. 13) und „Ziel“ (Z. 14) geprägt. Diese Dynamik wird durch die Enjambements unterstützt, da ein zusammenhängender Satz immer weiter verläuft und diese Struktur der immer fortwährenden Reise Odysseus nahe kommt. Inhalt und Form sind hier parallel und unterstützen ihre Wirkung gegenseitig.
Strophe 2
Nun wechselt die Perspektive wieder in die Erzählgegenwart. „Das ferne Schiff entgleitet [dem] Blick“ (V. 15) des lyrischen Ichs. Der Traum endet nicht plötzlich, sondern wird langsam von der Realität abgelöst. Entgleiten bezeichnet hierbei einen passiven Zustand, das lyrische Ich versucht an dem Traum festzuhalten, aber es ist ihm nicht möglich.
Das Schiff wird nicht wie zu Beginn mit dem Superlativ „fernste“ (V. 1) beschrieben, sondern mit dem Positiv fern (vgl. V. 15). Das lyrische Ich scheint durch seinen Traum einen näheren Bezug zu dem zuvor bloß in der Distanz wahrgenommenen Schiff gewonnen zu haben.
Die Farbmetaphorik („dunkelblau“ (V. 16) und „Blaue“ (V. 17)) ist ein typisches Mittel der Literatur, wobei hier ‚blau‘ als Symbolfarbe für Sehnsucht und Ferne angesehen werden kann. Kombiniert wird dies mit der Sehnsucht nach Träumen, die hier in Vers 17 und 18 durch weibliche Kadenzen auch formal von der realen Welt abgegrenzt werden.
Nun folgt sowohl ein formaler als auch ein inhaltlicher Bruch. Die Sätze werden kürzer, dir Traumatmosphäre löst sich auf, es gibt keine Enjambements mehr und die das lyrische Ich stellt rhetorische Fragen. Durch die Anapher werden diese Fragen formal in den Vordergrund gerückt. „Ist dort das Glück […]?“ (V. 20). Die Sehnsucht nach dem Glück, wonach das lyrische Ich strebt ist eventuell in der „unsichtbaren Welt“ (V. 4), in die das Schiff segelt zu finden. Das Glück ist durch Willen und Sehnsucht zu erreichen, „- Vielleicht!“ (V. 21) Der Gedankenstrich zögert hier die Antwort hinaus und das Vielleicht zeigt, zwar ist es möglich, dass hinter diesem Weg das Glück wartet, aber nicht sicher.
Ein weiterer Gedankenstrich (vgl. V. 22) eröffent den abschließenden Vers. Hier spricht das lyrische Ich sein nach Glück strebendes Herz an. Das Irren soll geduldet werden, allerdings nicht grundsätzlich, sondern „[e]instweilen“ (V. 22). Das Irren, wie es bei Odysseus war, ist hier als Vorbild zu sehen. Der Weg zum Glück kann über Umwege gehen, die das Herz zulassen soll, allerdings nicht dauerhaft, sondern nur für den Moment, denn durch Willen und Kraft führt der Weg schlussendlich ans Ziel.
Strophe 3
Dieser hoffnungsvolle Schluss resultiert daraus, dass die Phantasie zu Odysseus Geschichte dem lyrischen Ich in Erinnerung gerufen hat, das ein dauerhaftes Bestreben und ein absoluter Wille zum Ziel führt. Im Bezug auf das Rahmenthema ist Phantasie hier nicht Ausflucht, sondern die Phantasiewelt dient dem lyrische Ich dazu, seine Situation in der realen Welt zu begreifen. Der Ausflucht ist also nur für den Moment, der Transfer in die gegenwärtigen Gedanken wird dennoch geleistet. Dadurch, dass das lyrische Ich sich beim betrachten des Schiffs am Horizont etwas vorstellt, baut es sich eine neue Welt auf, eine Welt, in der der Willen Odysseus ihn schlussendlich nach Hause bringt. Diese neu erschaffene Welt in der Phantasie dient dann dazu, in die reale Welt übertragen zu werden.
Abiturrahmenthema
Hermann Hesse verbindet die Sage um den griechischen Helden Odysseus mit der zeitlosen Idee von Sehnsucht, Hoffnung und der Suche nach Glück. Das antike Vorbild dient dann dazu, eine Welt zu erschaffen, deren Lehre in die eigene Welt übernommen werden kann. Der Motivbereich des Schiffs und des Hafens verbildlicht diese Reise und die Suche nach Glück und ist für den Leser nachvollziehbar.
Schluss
#erzählperspektive#reimschema#metrum#stilmittel
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