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Aufgabe 4

Aufgaben
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Gedichtinterpretation

$\blacktriangleright\;$ Thema:
Karl Krolow (1915-1999): Der Baum
$\blacktriangleright\;$ Aufgabenstellung:
  • Interpretiere das Gedicht.
#gedichtinterpretation

Karl Krolow: Der Baum

 
Dann war da dieser Baum.
Nichts weiter als grün,
wenn es soweit war,
mit einem Schatz von Blättern und Vögeln,
5
Schatten, je nach Tageszeit,
bei schönem Wetter,
ohne Umwelt, für sich,
mit Gewitter und Leuten,
die sich kurz unter ihm liebten,
10
den Kopf voll Sonne –
ein Gedicht wert wie dieses.
Dieser Baum. Ich warf
einen Stein nach ihm.
Er kam nicht zurück.
15
ich bestieg ihn langsam
und verirrte mich
in einem fernen Land.
 
(1971)
In: Krolow, Karl: Gesammelte Gedichte 2. Suhrkamp Verlag,
Frankfurt/ Main 1985, S. 171-172.
#naturlyrik#gedicht
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$\blacktriangleright\;$ Aufgabenstellung:
  • Interpretiere das Gedicht.
Vor der Interpretation solltest du dir das Gedicht einige Male durchlesen. Dann analysierst du Vers für Vers die inhaltlichen, formalen (z.B. Strophen, Reimschema, Metrik) und sprachliche Gestaltung (Wortwahl, Sprachbilder, Sprachniveau) analysieren.
Verbinde die formale und sprachliche Analyse mit deiner inhaltliche Deutung.
Im Schluss kannst du Bezug auf das Erscheinungsdatum nehmen. Meist liefert das angegebene Datum Hinweise auf den historisch-gesellschaftlichen Kontext.

Falls du noch einmal genauer nachlesen möchtest, wie man eine Gedichtinterpretation schreibt, dann lies in unserem Skript Methodik: Interpretation: Gedichtinterpretation nach.
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Gedichtinterpretation

$\blacktriangleright\;$ Thema:
Karl Krolow (1915-1999): Der Baum
$\blacktriangleright\;$ Aufgabenstellung:
  • Interpretiere das Gedicht.
Tipp
Vor der Interpretation solltest du dir das Gedicht einige Male durchlesen. Dann analysierst du Vers für Vers die inhaltlichen, formalen (z.B. Strophen, Reimschema, Metrik) und sprachliche Gestaltung (Wortwahl, Sprachbilder, Sprachniveau) analysieren.
Verbinde die formale und sprachliche Analyse mit deiner inhaltliche Deutung.
Im Schluss kannst du Bezug auf das Erscheinungsdatum nehmen. Meist liefert das angegebene Datum Hinweise auf den historisch-gesellschaftlichen Kontext.

Falls du noch einmal genauer nachlesen möchtest, wie man eine Gedichtinterpretation schreibt, dann lies in unserem Skript Methodik: Interpretation: Gedichtinterpretation nach.
Tipp
Vor der Interpretation solltest du dir das Gedicht einige Male durchlesen. Dann analysierst du Vers für Vers die inhaltlichen, formalen (z.B. Strophen, Reimschema, Metrik) und sprachliche Gestaltung (Wortwahl, Sprachbilder, Sprachniveau) analysieren.
Verbinde die formale und sprachliche Analyse mit deiner inhaltliche Deutung.
Im Schluss kannst du Bezug auf das Erscheinungsdatum nehmen. Meist liefert das angegebene Datum Hinweise auf den historisch-gesellschaftlichen Kontext.

Falls du noch einmal genauer nachlesen möchtest, wie man eine Gedichtinterpretation schreibt, dann lies in unserem Skript Methodik: Interpretation: Gedichtinterpretation nach.
Das Gedicht „Der Baum“ von Karl Krolow ist auf das Jahr 1971 datiert. „Der Baum“ kann der Gattung Naturlyrik zugeordnet werden. „Der Baum“ behandelt die Bedeutung und den hohen Stellenwert der Natur beim Menschen. Dabei steht der Baum als Sinnbild für die gesamte Natur.
Einleitung:
Titel, Autor, Erscheinungsjahr, Textsorte, Inhalt.
Krolows Gedicht besteht aus einer Versgruppe mit insgesamt 17 Versen. Auffällig ist, dass es keine feste Reimstruktur und keinen festen Rhythmus gibt. Es gibt unterschiedlich viele Hebungen und Senkungen, das heißt es wechseln sich jambische und trochäische Metren ungeordnet ab. Deswegen liegt bei diesem Gedicht ein freier Rhythmus vor. Dieser spiegelt den Inhalt des Gedichts wieder, nämlich wie das lyrische Ich seinen Gedanken freien Lauf lässt und sich in der Welt des Baumes verliert. Gleichzeitig trägt der freie Rhythmus den nachdenklichen Ton, der den Wert des Baumes widerspiegelt.
Form des Gedichts
Zahl der Strophen und Verse, Reimstruktur, Metrum
Der Titel des Gedichts ist einfach und einprägsam. „Der Baum“ ist schlicht und verrät nicht viel über das Gedicht, für das der Titel steht.
Hauptteil
Bezug zum Titel
Der Gedichteinstieg beginnt mit einem kurzen Aussagesatz, der sich auf den Titel bezieht. Ohne vorhergehende Erklärung wird der Leser mit der Feststellung konfrontiert, dass da ein Baum war (vgl. V. 1). Die Frage nach dem genauen Ort wird nicht beantwortet. Genauso wenig um was für einen Baum es sich handelt. Die Aussage ist simpel und unvermittelt und führt den Leser in die durch den Titel angekündigte Thematik des Gedichts ein. Allerdings wirkt der simple Einstieg auch bedeutend, denn die dreifache Alliteration „dann“, „da“ und „dieser“ in dem eigentlich kurzen Satz wirkt steigernd und unterstreichend und führt letztenendes zu dem bedeutenden Thema des Gedichts, nämlich dem Baum. Der Einstieg wirkt verträumt und nachdenklich. Denn die Alliteration erinnert an die Märchenfloskel „Es war einmal…“. Beide Einstiege sind unvermittelt und direkt, wobei beim vorliegenden Gedicht die Wahl des Einstiegsatzes verrät, dass das lyrische Ich auf eine gewisse Weise von jenem Baum beeindruckt war und sich jetzt deswegen seinen Gedanken über ihn hingibt.
Gedichteinstieg

1. Sinnabschnitt

Stilmittel
Verweis auf Märchen

Vers 2 bis 11 ist ein langer Satz und gleichzeitig auch der zweite Sinnabschnitt des Gedichts. Dieser Sinnabschnitt ist elliptisch und syntaktisch unvollständig aufgebaut. Lediglich zwei kurze Nebensätze in Vers 3 und 9 wirken wie näher erläuternde Einschübe. Der gesamte Sinnabschnitt ist wie ein Bewusstseinsstrom des lyrischen Ichs. Frei assoziiert das lyrische Ich seine Gedanken zum thematisierten Baum. Die Auflistung erfolgt, wie sie dem lyrischen Ich ins Bewusstsein fallen.
Der Sinnabschnitt beginnt mit einer pejorativen Untertreibung. „Nichts weiter als grün“ (V. 2) ist dieser Baum, der das lyrische Ich eigentlich beeindruckt hat. Trotzdem beginnt die Beschreibung damit, dass seine Farbe lediglich als grün abgetan wird. Im folgenden Nebensatz in Vers 3 wird sogar die pejorative Untertreibung weiter eingeschränkt mit dem Verweis darauf, dass der Baum nichts weiter als grün war und das auch nicht immer, sondern nur „wenn es soweit war“ (V. 3). Im weiteren Verlauf wird jedoch deutlich, dass der Baum oft unterschätzt wird. Manchmal ist er gerade mal grün, aber in sich birgt er einen „Schatz von Blättern und Vögeln“ (V. 4). Diese Metapher verdeutlicht, dass der Baum sehr viel mehr als nur ein Baum ist. Er vereint Natur und Tierwelt, denn im Frühjahr und Sommer, wenn er Blätter trägt, bietet er Vögeln und allen Tieren, die seinen Schatten oder Schutz vor Unwetter benötigen, Schutz.
Der elliptische Aufbau des Bewusstseinsstroms vermittelt steigernd und aufeinanderfolgend mehr und mehr Informationen über den Baum. Diese sukzessive Beschreibung wird durch folgendes Merkmal unterstützt: jede Satzeinheit endet im zweiten Sinnabschnitt genau am Satzende, d.h. Vers für Vers erschließt sich für den Leser mehr, denn mit jedem Vers kommt eine neue Information hinzu.
Je nach Tageszeit spendet er Schatten, heißt es im Weiteren (vgl. V. 5). „Ohne Umwelt“, also ganz allein, ist er dazu in der Lage, Tieren und Menschen Schatten zu spenden, wenn sie es gerade in der entsprechenden Tageszeit benötigen. Er ist also ein Zufluchtsort. Ohne Umwelt, scheinbar völlig isoliert ist er dem Gewitter ausgeliefert und trotzdem scheint er so sicher, dass sich Leute und Liebende unter ihm aufhalten (Vgl. V. 7-9). Das lyrische Ich betont in diesen Zeilen, dass der Baum isoliert vom Rest der Umwelt ist durch den Nachsatz „für sich“ in Vers 7. Dies hat den Effekt, dass der Baum als solcher hervorsticht.
Er ist der Baum der Bäume. Wie ein Musterbaum steht er für den Leser mitten im Nichts und symbolisiert damit gleichzeitig die Gesamtheit aller Bäume. Das lyrische Ich bewundert somit nicht einen bestimmten Baum, sondern alle Bäume und damit die gesamte Natur.
Diese allumfassende Bedeutung, über die der Baum verfügt, wird durch die Beschreibung hervorgehoben. Er bietet einen „Schatz von Blättern und Vögeln“ (V. 4), er wirft „Schatten […] bei schönem Wetter“ (V. 5f) und Schutz bei „Gewitter“ den „Leuten“ (V. 8). Die Beschreibung steigert sich immer weiter und verdeutlicht die Verbundenheit des Baumes mit den Menschen, denn in dem Gedicht suchen Leute nicht nur Schutz vor dem Gewitter, sondern der Baum ist auch ein Zufluchtsort für Liebende (Vgl. V. 9), die „den Kopf voll Sonne“ haben (V. 10). Dabei handelt es sich um eine Metapher, die verdeutlicht, dass der Baum auch ein positiver Ort ist, wo man träumen kann. Die Beschreibung endet in Vers 11 mit einer Klimax: „ein Gedicht wert wie dieses“. Der Baum wird gleichgesetzt mit einem Gedicht, er ist also natürliche Dichtung. Sei sie lyrisch oder episch; das entscheidet der Leser.
Unbestritten geht aus der Beschreibung hervor, dass der Baum auf Tiere und Menschen gleichermaßen eine Sogwirkung besitzt und alle an sich zieht. Er ist ein Sammel- und Ruheplatz. Die Klimax in Vers 11 wird visuell hervorgehoben durch einen Bindestrich, der wie ein kurzes Innehalten des lyrischen Ichs wirkt, das kurz davor ist, die wichtigste Aussage zu treffen und schließt damit einen Bogen zum Titel.
Hier wird verdeutlicht, dass dieses Gedicht nicht einfach nur ein Naturgedicht über einen Baum ist. Mit diesem Gedicht soll die Wertschätzung zur Natur ausgedrückt werden und es wirkt wie eine Widmung durch den Selbstbezug „ein Gedicht wert wie dieses“ (V. 11). Der Baum ist ein wertvolles Gedicht aber auch das vorliegende Gedicht ist gerade durch seine Thematik wertvoll. So denkt das lyrische Ich nicht nur über den Baum aller Bäume nach, sondern hinterfragt auch sein eigenes Gedicht.
2. Sinnabschnitt
Elliptischer Gedankenstrom




Beschreibung des Baums mit bedeutender Klimax















Der Baum als Sinnbild für die gesamte Natur












allumfassende Bedeutung

Der dritte Sinnabschnitt beendet den Bewustseinsstrom über den Baum mit einer knappen Feststellung: „Dieser Baum“(V. 12). Dieser Versanfang ist eine Epipher, denn damit wird das Ende von Vers 1 wiederholt und aufgegriffen. Das lyrische Ich kann nicht aufhören den Baum zu bewundern, wie ein Seufzen wirkt diese elliptische Feststellung. Durch die Wortwiederholung wird das Thema wieder unterstrichen und in den Vordergrund gestellt. Das lyrische Ich erinnert sich selbst und den Leser, dass der Baum der Mittelpunkt seines Gedichts ist.
Dann wirft er einen Stein nach ihm (vgl. V. 12f), obwohl seine Bewunderung und sein Respekt ihm gegenüber so groß ist. Dieser plötzliche Umschwung, nämlich von Gedankenströmen zu tatsächlichem Handeln, rückt das lyrische Ich, das damit zum Handelnden wird, in kein positives Licht. Er wirft den Stein, durch den Zeilensprung in Vers 12 bis 13 entsteht der Eindruck von Weite. Vielleicht will das lyrische Ich damit die allgemeine Rücksichtslosigkeit, die der Mensch der Natur zeigt, verdeutlichen und wie unverständlich diese Handlung ist. Denn gerade noch seufzt und bewundert das lyrische Ich den Baum und im nächsten Augenblick will er ihm schaden. Der Stein kommt nicht zurück (vgl. V. 14), er prallt am Baum nicht ab, er wird ihn nicht zurückwerfen, denn der Baum kann sich nicht wehren. Die Natur hat dem Menschen nichts entgegenzusetzen.
Das lyrische Ich versucht sich im Folgenden wieder dem Baum anzunähern. Langsam steigt er den Baum hinauf und verirrt sich zunächst (vgl. V. 15f). Doch der nächste Zeilensprung verrät, dass sich das lyrische Ich nicht im eigentlichen Sinne verirrt, sondern im übertragenen, nämlich in einem „fernen Land“ (V. 17). In einem fernen Land sich zu verlieren erinnert wieder an das Märchenmotiv, das in Vers 1 angedeutet wurde. Diese Vorstellung, dass ein Baum über sehr viel mehr als einen greifbaren Wert verfügt und man über ihn in ein geheimnisvolles fernes Land gehen könnte oder sich dorthin träumen könnte verdeutlicht, dass der Baum mehr als nur nützlichen Wert hat, denn er kann einen träumen lassen, Horizonte erweitern und neue Welten entdecken lassen, die einem zuvor verborgen geblieben sind.
3. Sinnabschnitt

Feststellung des lyrischen Ichs





Wendung

Der Baum steht für die Gesamtheit der Natur. Das vorliegende, eigentlich kurze Gedicht vermittelt dem Leser die oft unterschätzte Größe der Natur.
Verdeutlicht wird dies unter anderem durch die Form des Gedichts. Die Syntax ist nicht immer vollständig, der Rhythmus ist frei, das Gedicht ist unkonventionell formlos und die Wortwahl schmucklos. All das sind Mittel um die Bedeutung des Gedichts zu betonen. Denn das Gedicht behandelt vor allem die Bedeutung der Natur und ihre Funktion. Es ist ein Ort der Schönheit, Heimat und ein Zufluchtsort. Oft kann die Natur auch Schutz bieten, aber auch das Träumen und sogar der Überwindung der eigenen Grenzen. Die Natur hat einen besonderen Wert und sollte vom Menschen geachtet und gepflegt werden.
Das Erscheinungsjahr des Gedichts (1971) ist eine Phase im 20. Jahrhundert, in der die sogenannte grüne Phase immer mehr an Bedeutung gewann. Die Gesellschaft fängt in jener Zeit an, zu erkennen, dass die Natur immer mehr durch den Menschen und sein Handeln zerstört wird und es in seiner Hand liegt diesen Prozess zu stoppen. Es ist eine Zeit, in der das ökologische Bewusstsein auch politischen Raum gewinnt und das Umweltverschmutzung strenger eingedämmt werden soll.
Karl Krolow zeigt mit seinem Gedicht auch den romantischen Aspekt und nicht nur einen ökologischen Anspruch. Er verdeutlicht, dass die Natur nicht nur Nutzen hat und ihr Wert nicht nur greifbar ist, sondern auch, dass es dabei um Ästhetik, Fantasie und Liebe geht. Der Wert der Natur ist ästhetisch und helfend und bekommt damit einen unermesslichen Wert zugesprochen.
Schluss

kurze Zusammenfassung und Bedeutung








Bezug zum Erscheinungsjahr
#stilmittel#reimschema#metrum
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