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Aufgabe 1

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Nichttextgebundene Erörterung

$\blacktriangleright\;$ Thema:
Johann Wolfgang von Goethe (1749 - 1832)
$\blacktriangleright\;$ Aufgabenstellung:
  • Erörtere die Aussage. Beziehe wahlweise Beispiele aus Naturwissenschaft oder Literatur ein.
Folgende Synonyme können verwendet werden:
Wissen: Kenntnis, Erkenntnis, Bildung, Bewusstsein, Einsicht, Einblick, Erfahrung, Verständnis
Zweifel: Ungewissheit, Zwiespalt, Unsicherheit, Zaudern, Doppelsinn, Skrupel, Ungläubigkeit
#erörtern

Johann Wolfgang von Goethe

„Mit dem Wissen wächst der Zweifel.“
Quelle: https://www.aphorismen.de/zitat/142525,
Zugriff am 26.05.2017.
#goethe
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Nichttextgebundene Erörterung

$\blacktriangleright\;$ Thema:
Johann Wolfgang von Goethe (1749 - 1832)
$\blacktriangleright\;$ Aufgabenstellung:
  • Erörtere die Aussage. Beziehe wahlweise Beispiele aus Naturwissenschaft oder Literatur ein.

Einleitung

Schreibe zunächst eine kurze Einleitung, in die du am besten ein paar Informationen über Johann Wolfgang von Goethe einfließen lässt. Du kannst seine Geburtsdaten nochmals aufnehmen und auch Werke nennen, die du von ihm kennst, und die auch etwas mit dem Zitat zu tun haben, wie beispielsweise „Faust“.

Hauptteil

Im Hauptteil musst du zuerst einmal das Zitat grob erklären. Überlege dir, welches die Schlüsselbegriffe sind, und wie diese in Zusammenhang stehen. Formuliere dir als Hilfe das Zitat mit den gegebenen Synonymen um und versuche so, den Inhalt besser zu erfassen. Hierzu kannst du auch Beispiele anführen, die zu den umgeformten Zitaten passen. Weitergehend kannst du beleuchten, welche Art von Zweifel Goethe im Zitat meinen könnte. Überlege dir auch hierfür passende Beispiele, du kannst auch die Beispiele, die du davor angeführt hast, nochmals als Beweis aufgreifen.
Bis dahin bist du sehr offen mit dem Zitat umgegangen. Überlege dir nun, was du über Goethe als Person weißt und wie du dahingehend die Bedeutung des Zitates eingrenzen kannst.
Schließlich musst du die Richtigkeit und die Gültigkeit des Zitates prüfen. Ziehe hierfür auf jeden Fall deinen eigenen Standpunkt mit ein, hier spielt deine persönliche Meinung eine große Rolle. Beachte auch, dass in der Aufgabenstellung von dir verlangt wird, Beispiele aus Naturwissenschaft oder Literatur miteinzubeziehen. Es ist wichtig, dass du beim Erörtern immer beide Seiten beleuchtest, du solltest nicht nur sagen, dass du Goethe zustimmst oder nicht zustimmst, sondern immer auch die andere Seite in deine Überlegungen mit einbeziehen, bevor du zu einem Ergebnis kommst.
Im Folgenden sind die Punkte, die Goethe zustimmen blau eingefärbt, und die, die ihm nicht zustimmen rot.
Zitat grob erklären
  • Sinnträger erkennen: Wissen und Zweifel
  • scheinbarer Widerspruch: Verschwindet der Zweifel nicht eigentlich durch Wissen?
Zitat mithilfe der Synonyme umformulieren
  • Je mehr man weiß, desto unsicherer ist man.
    Kleine Kinder können die Gefahren von Situationen nicht einschätzen und machen deshalb wagemütige Aktionen. Wenn man älter wird, traut man sich nicht mehr, einfach so einen Salto auszuprobieren, weil man weiß, dass man sich dabei verletzen kann - man wird unsicher.
    Jahrelang hat man die Kommata einfach nach Gefühl gesetzt und sie haben immer gestimmt. Nun wurden die Regeln im Unterricht wiederholt und auf einmal ist man sich bei jedem einzelnen Komma unsicher, ob es nun gesetzt wird oder nicht.
  • Mit der Bildung wächst die Ungläubigkeit.
    In der Grundschule sagten die Mathelehrer, dass es nur positive Zahlen gebe. Dass es ab der weiterführenden Schule negative Zahlen gibt, mit denen man rechnen kann, lässt einen ungläubig gegenüber Lehrern und man fragt sich, ob alles, was sie sagen, denn überhaupt stimmt.
    Viele Naturwissenschaftler wendeten sich - vor allem früher - durch ihr Wissen und ihre Bildung von der Kirche und dem Glauben ab.
  • Mit der Erfahrung wächst der Zwiespalt.
    Je mehr Erfahrung man sammelt, desto besser weiß man, wie man bestimmte Situationen einzuschätzen hat: Man sieht die guten aber auch die schlechten Seiten. Dadurch wird es immer schwerer, sich zu entscheiden und man gerät in einen Zwiespalt.
    Wenn man mehr und mehr Erfahrungen sammelt und älter wird fängt man an, sich in einem Zwiespalt zu befinden, weil man sich nicht sicher ist, ob man immer die richtigen Entscheidungen getroffen hat.
Zweifel
  • Selbstzweifel
  • Zweifel an höhergestellten Menschen (Lehrer, Vorgesetzte etc)
  • Zweifel an der gesamten Menschheit
  • Zweifel an Gott und Religion
Aspekte, die für Goethe wichtig sind
  • Zweifel treiben die Erkenntnis voran
  • durch Bildung wissen wir, was wir selbst wissen und was wir nicht wissen
Gültigkeit prüfen
  • Kannst du dem Zitat aus heutiger Sicht zustimmen?
  • Hast du schon eigene Erfahrungen gemacht, die die Richtigkeit des Zitates bestätigen/widerlegen?
Beispiele aus der Naturwissenschaft
  • Klimawandel: Die Ursachen und Auswirkungen des Klimawandels sind weitgehend bekannt, man selbst ist aber unsicher, weil nicht genug dagegen unternommen wird.
  • Gentechnik: Man weiß, dass in die Natur eingegriffen wird, und ist sich unsicher, was man davon halten soll.
  • Die Erde: Früher dachten die Menschen, die Erde sei eine Scheibe und alles drehe sich um sie. Heute weiß man zwar mehr darüber, wie unser Sonnensystem aufgebaut ist, allerdings weiß man auch, dass man noch längst nicht alles weiß (und in naher Zukunft auch nicht wissen kann). Das führt zu Zweifeln und Unsicherheit.
  • Krankheiten: Je mehr man über bestimmte Krankheiten und deren Auslöser und Heilmethoden weiß, desto sicherer fühlt man sich, denn man weiß, wie man ihnen vorbeugen kann und wie man sie auskurieren kann.
  • Chemie: Früher wusste man nicht, welche Stoffe oder Lebensmittel giftig oder gefährlich waren oder nicht. Heutzutage kann man alles prüfen und sogar kleinste Gefahrenmengen in Lebensmitteln in Laboren entdecken. Dadurch, dass man mehr darüber weiß, fühlt man sich sicherer.
Beispiele aus der Literatur
  • Faust I - Johann Wolfgang von Goethe: Hier greift Goethe das Zitat auf und führt es weiter aus. Faust hat alle zu seiner Zeit möglichen Studienfächer studiert und ist trotzdem unsicher. Er ist sich der Kluft zwischen Wissen und Nichtwissen bewusst und will noch mehr Wissen erlangen. Dieses Verlangen in ihm brennt so sehr, dass er einen Teufelspakt mit Mephisto eingeht.
  • Homo faber - Max Frisch: Als Walter Faber auf Sabeth trifft, weiß er noch nicht, dass sie seine Tochter ist. Mit der Zeit fügen sich aber die Puzzlestückchen für ihn ineinander und je mehr er über das Mädchen erfährt, desto mehr zweifelt er. Als er am Ende mit Sicherheit weiß, dass sie seine Tochter war, fängt er an, an sich und all seinen Lebensentscheidungen zu zweifeln.
  • Tote Mädchen lügen nicht - Jay Asher: Hanna Baker hat Selbstmord begangen und denjenigen, die mit Schuld daran haben 13 Kassetten hinterlassen, in denen sie die Gründe für ihre Tat darlegt. Clay, der in Hanna verliebt war, erhält ebenfalls die Kassetten. Je mehr er über Hannas Leben und ihre Probleme erfährt, desto mehr zweifelt er an sich und macht sich Selbstvorwürfe, dass er dies nicht erkannt hat und ihr nicht helfen konnte.
  • Harry Potter - J. K. Rowling: Bevor Harry weiß, dass er ein Zauberer ist, ist er unsicher und fühlt sich unwohl. Er denkt auch, dass seine Eltern bei einem Autounfall gestorben seien. Als er die ganze Wahrheit über sich und seine Eltern erfährt, hört er auf an sich zu zweifeln und wird selbstsicherer.
  • Die Bestimmung (Divergenz) - Veronica Roth: Die Gesellschaft ist in fünf Fraktionen aufgeteilt, einer davon wird jeder zugeordnet. Als die Jugendlichen erfahren, dass das ganze nur eine Lüge war, und es eine Welt außerhalb ihrer Gesellschaft gibt - also mehr wissen - fühlen sie sich freier und sicherer.

Schluss

Am Schluss solltest du ein Fazit ziehen und noch einmal kurz zusammenfassen, zu welchem Ergebnis du bei deiner Erörterung gekommen bist. Greife die für dich interessantesten Argumente noch einmal auf.
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Nichttextgebundene Erörterung

$\blacktriangleright\;$ Thema:
Johann Wolfgang von Goethe (1749 - 1832)
$\blacktriangleright\;$ Aufgabenstellung:
  • Erörtere die Aussage. Beziehe wahlweise Beispiele aus Naturwissenschaft oder Literatur ein.
Mit seiner Aussage „Mit dem Wissen wächst der Zweifel“ verdeutlicht Johann Wolfgang von Goethe die Problematik, dass vermehrtes Wissen zu Zweifeln und zu weiteren komplexeren Fragen führen kann. Je mehr wir also unseren Horizont erweitern, umso bewusster wird uns, dass wir Vieles trotz bestehendem Wissen noch nicht wissen. Trotz vielfältiger Meilensteine in der Krebsforschung gibt es bis heute kein Mittel, um Krebs vollständig zu heilen.
In einer Zeit, in der die Medien beinahe wöchentlich von Terroranschlägen und anderen Katastrophen berichten, fällt es schwer, nicht zu verzweifeln. Gerade heutzutage, wo der Zugriff zu Wissen dank Internet und Smartphone so einfach ist wie nie, bekommt man deutlich schneller mit, was in der Welt passiert. An dieser Stelle kommt der Glaube ins Spiel. Durch Schicksalschläge verlieren viele Menschen ihren Glauben oder stellen Religionen infrage. Dieser religiöse Aspekt steht im Gegensatz zu den Naturwissenschaften, in deren Fokus nicht der Glaube, sondern Fakten stehen.
Das Zitat von Goethe ist wiedersprüchlich, denn eigentlich schrumpft der Zweifel mit neuem Wissen. Der Wissenserwerb kann als Kreislauf angesehen werden: Die erworbenen Erkenntnisse verstärken vielleicht, wie Goethe sagt, die Unsicherheit und Zweifel. Diese können jedoch zu dem Bestreben führen, die Zweifel durch weitere Antworten zu beseitigen. So beispielsweise in der Medizin: Mit der Einführung von Bluttransfusionen von Mensch zu Mensch im 19. Jahrhundert und dem damit verbundenen Tod vieler Patienten kam die Erkenntnis, dass es unterschiedliche Blutgruppen gibt, die nicht miteinander vermischt werden können. Auch die Einführung der Antibabypille in den 1960er Jahren hat nicht nur die Frage beantwortet, wie Frauen eine ungewollte Schwangerschaft verhindern können, sondern auch die Diskussion ins Leben gerufen, inwiefern dies ethisch vertretbar ist.
Die hier von Goethe genannte Folgerung ist nicht nur wiedersprüchlich, sondern auch von unterschiedlichen Faktoren abhängig. So es abhängig vom Individuum und dessen Einstellung, ob Bildung zu weiteren Fragen führt, oder nicht. Die einen sehen Wissen als Motor für Zweifel an, andere sehen Wissen als Macht und wiederum andere sehen Wissen und Bildung als Beantwortung all ihrer Fragen an. Desweiteren spielt das Zeitgeschehen eine wichtige Rolle: Lebt man beispielsweise in einer Zeit, in der sich Innovationen und wissenschaftliche Erkenntnisse häufen, verbindet man Wissen möglicherweise mit Weiterentwicklungen, die nicht zu Unsicherheit und Ungewissheit führen, sondern zu Lösungen. Gleichzeitig führt aber die Gewissheit, dass jederzeit ein Krieg ausbrechen könnte, zur Ungewissheit, wie es weitergehen soll und damit verbundene Angst.
Zwar hat Goethe, der die Aussage während der Zeit der Aufklärung getroffen hat, durchaus Recht. Ich denke jedoch, dass das insbesondere bezüglich des religiösen Aspekts zutrifft. Im Bereich der Naturwissenschaften, durch deren Erkenntnisse bereits viele Menschenleben erleichtert, verbessert oder gar gerettet werden konnten, lässt das Wissen oftmals keinen Platz für Zweifel.
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