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Aufgabe 2

Aufgaben
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Verfassen eines Artikels für die Schülerzeitung

$\blacktriangleright\;$ Thema:
Der Umgang mit Kunststoffen im Alltag
$\blacktriangleright\;$ Aufgabenstellung:
  • Verfasse auf Basis beider Texte einen Artikel für die Schülerzeitung, der zur Diskussion über den Umgang mit Kunststoffen im Alltag anregen soll.
#zeitungsartikel
Material 1
$\,$
Liebe Plastiktüte,
ich muss jetzt mal etwas sehr Wichtiges loswerden: Du nervst. Du drängst dich total in den Vordergrund, ganz im Gegensatz zu deinem großen und etwas zurückhaltenden Bruder Stoffbeutel.
Ich weiß, du magst auf den ersten Blick vielleicht als billigste und schnellste Variante gelten.
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Aber hast du gar kein schlechtes Gewissen, dass deine Freunde und du fast nie recycelt werden? Viel lieber macht ihr es euch nach einmaliger Verwendung auf dem Müll gemütlich - und wandert dann später ins Meer oder an die Küste. Ist dir eigentlich bewusst, dass jedes Jahr fast sieben Millionen Tonnen von euch in den Meeren landen?
Natürlich verrottest du dann auch nicht, nein, du zerfällst viel lieber in deine Einzelteile und wirst
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das neue Leibgericht von Fischen und Schildkröten. Apropos Essen: Ich weiß ja nicht viel über Fische, aber als Fischfutter bist du sicherlich nicht geeignet.
Und auch für uns Menschen, die dann später den Fisch essen wollen, kannst du nicht gut sein. Wobei, schließlich kommst du so immerhin zu deinem Erzeuger und Verbraucher zurück.
Noch eine wichtige Frage: Warum zickst du eigentlich so schnell rum? Den hippen Stoffbeutel
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kann ich ein Leben lang mit mir rumtragen, du hingegen verschleißt spätestens nach einem Monat - dann warst du aber schon gut drauf. Denk doch mal drüber nach, ob du uns allen nicht einen Gefallen tun und dich für lange Zeit zurückziehen willst, um deinem Bruder Stoffbeutel endlich wieder den ersten Platz zu überlassen.
Hoffentlich auf Nimmerwiedersehen
Deine Pauline
Pauline Schilke: Brief an … die Plastiktüte,
In: SPIESSER Thüringen. April/Mai 2016.
Nr. 164, S. 30.
#zeitungsartikel
Material 2
Plastik ohne Ende? Moderne Kunststoffe im Alltag
Ob Plastikspielzeug, Babywindeln oder Fahrradhelm - Kunststoffe gibt es überall, denn sie sind praktisch und für vieles zu gebrauchen. Aber sie belasten auch unsere Umwelt. Sind Biokunststoffe eine sinnvolle Alternative?
$\,$
Schon in seinen ersten Lebenstagen hat ein Baby mit Kunststoffen zu tun: sein Fläschchen aus Kunststoff z.B. unzerbrechlich und leichter als eine ähnliche Flasche aus Glas - Vorteile, die Mütter und Babys schätzen.
Und selbstverständlich braucht ein Baby auch regelmäßig eine frische Windel. Eine Windel, die
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alles aufsaugt, was ein Säugling in die Hose macht, damit seine zarte Kinderhaut trocken bleibt. Mehrere Liter Wasser schluckt eine moderne Kunststoffwindel, ohne dass auch nur ein Tropfen nach außen dringt. Das schafft keine Stoffwindel.
Kunststoffe stecken aber auch in so manchem Kleidungsstück: Vor allem in Sportjacken und -hemden haben sogenannte Mikrofasern die Naturfasern weitgehend verdrängt. Die
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synthetischen Fasern können winddicht, atmungsaktiv und wasserabweisend zugleich sein.
Kunststoffe haben auch im Auto ihren Platz, im Innenraum besteht fast alles aus Plastik: der Gurt, die Sitze, das Armaturenbrett. Kunststoffe können in alle möglichen Formen gebracht werden, sie sind leicht und das ist günstig für den Kraftstoffverbrauch. Dennoch: 100 Kilogramm Kunststoffe stecken heute in einem Durchschnittsauto.
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Die Lebensdauer der meisten Kunststoffartikel im Alltag ist kurz. Obwohl der Rohstoff Erdöl knapp zu werden droht, sind Kunststoffe noch immer sehr billig herzustellen. Getränkeflaschen und Einkaufstüten landen oft schon nach einmaligem Gebrauch in der Mülltonne. Um die Materialien wieder verwerten zu können, müssen sie in aufwändigen Verfahren wieder voneinander getrennt werden.
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Das geschieht in modernen Sortieranlagen. Denn nur aus sortenreinen Kunststoffen können auch wieder brauchbare Kunststoffe hergestellt werden. In Deutschland wird weniger als die Hälfte des anfallenden Kunststoffmülls wieder zu Kunststoffen recyclet. Der größere Teil wird verbrannt oder er landet auf dem Müll und macht dort große Probleme. Denn Plastik ist sehr beständig gegenüber Umwelteinflüssen. Die Überreste achtlos weggeworfener Flaschen, Tüten
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und Folien schaden der Umwelt jahrzehntelang.
Hoffnung machen da Biokunststoffe aus nachwachsenden Rohstoffen, z.B. Mais. Biologisch abbaubare Kunststoffe aus nachwachsenden Rohstoffen gelten als vielversprechende Alternative zu den herkömmlichen Kunststoffen aus Erdölprodukten. […]
Quelle: http://www.br.de/alphalernen/faecher/chemie/moderne-kunststoffe-alltag-100.html,
veröffentlicht am 30.03.2017,
Zugriff am 29.05.2017.
#zeitungsartikel
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Verfassen eines Artikels für die Schülerzeitung

$\blacktriangleright\;$ Thema:
Der Umgang mit Kunststoffen im Alltag
$\blacktriangleright\;$ Aufgabenstellung:
  • Verfasse auf Basis beider Texte einen Artikel für die Schülerzeitung, der zur Diskussion über den Umgang mit Kunststoffen im Alltag anregen soll.

Vorarbeit

Bevor du beginnst, den Artikel für die Schülerzeitung zu schreiben, musst du die beiden vorgelegten Texte aufmerksam durchlesen, die wichtigen Aspekte unterstreichen und dir Randnotizen machen. So kannst du den Inhalt am besten erfassen und die Informationen für deinen Artikel sammeln und auf den Punkt bringen.
Überlege dir dann, wie du deinen Artikel aufbauen möchtest. In einem Artikel gibt es andere Aspekte, die du beachten musst, als in anderen Textsorten. Beispielsweise gibt es eine Überschrift als Schlagzeile und meist einen Aufhänger. Beachte hierbei auch, dass der Artikel den kommunikativen Zweck haben soll, zur Diskussion anzuregen. Du musst also recht kontrovers an das Thema herangehen und auch bewusst provozieren, damit deine Leser zum Nachdenken angeregt werden. Positioniere dich dann eindeutig auf einer Seite - auch ein offener Schluss wäre möglich, um zur Diskussion anzuregen. Zusätzlich zu den Informationen, die du aus den beiden Texten gewonnen hast, solltest du auch deine eigenen Erfahrungen und Kenntnisse miteinbeziehen.

Einleitung

Überlege dir für die Einleitung einen passenden Aufhänger, der den Leser dazu bringt, deinen Artikel mit Interesse zu lesen. Das fängt bereits mit der Überschrift an: Überlege dir hierfür etwas Reißerisches oder nutze sprachliche Mittel, um bereits mit der Überschrift die Leser zu ködern. Am Anfang des Artikels steht dann der Aufhänger. Auch hierfür musst du einen interessanten Aspekt herausfiltern, der den Leser anzieht.
Überschrift
  • reißerisch
  • Einsatz sprachlicher Mittel (rhetorische Fragen, Alliterationen etc)
  • „Nicht ohne meine Plastiktüte“ - eine Einstellung, die unsere Umwelt und uns selbst gefährdet?
  • Unsere Meere gehen im Plastikmüll unter - warum wir bewusster mit Kunststoffen im Alltag umgehen sollten
Aufhänger
  • provozieren
  • interessanten Aspekt herausgreifen
  • Am Strand von Costa Rica liegen Vogelleichen. Sie sind schon halb verwest, die Federn sind verschwunden, die Körper zersetzt. Trotzdem schimmern sie bunt. Denn in ihren Mägen ist: Plastik. Die Tiere verwechseln den Kunststoff mit Nahrung und verenden dann elendig, weil er ihren Verdauungsapparat verstopft. Und das alles nur, weil wir bei jedem Einkauf eine neue Plastiktüte benutzen, die direkt danach wieder auf dem Müll landet?
  • Beinahe in jedem Laden kostet es mittlerweile zusätzlich, wenn man eine Plastiktüte für seinen Einkauf nutzen will. Diese 10 Cent merken wir beim Preis nicht. Doch unsere Umwelt merkt es umso mehr, dass wir unglaubliche Mengen an Plastikmüll produzieren, dessen Recycling nicht gerade leicht ist.

Hauptteil

Im Hauptteil musst du nun Fakten und fundierte Informationen über Kunststoffe geben. Konzentriere dich hierbei auf die Informationen, die du aus den beiden Texten extrahiert hast, aber gehe daneben auch auf dein eigenes Wissen und deine Erfahrungen ein. Damit dein Text flüssig zu lesen ist, ist es ratsam, nicht erst die Informationen aus dem Text und dann deine eigenen Erfahrungen niederzuschreiben, sondern die Informationen aus dem Text direkt mit deinen eigenen Erfahrungen zu ergänzen und anzureichern. Wichtig ist hierbei auch, dass du allgemein auf die Bedeutung von Kunststoffen in unserem Alltag eingehst. Ob du dies an den Anfang stellst oder mit den anderen Informationen vermischst, ist dir überlassen.
Bedeutung von Kunststoffen im Alltag
  • Kunststoffe spielen eine Riesenrolle
  • Einkaufstüten, Plastikflaschen, Verpackungen, Autoinnenräume
  • Leben ohne Kunststoffe nicht vorstellbar
Informationen aus den Texten
$\blacktriangleright$  Text 1
  • contra Plastiktüte, pro Stoffbeutel
  • Plastiktüte = billigste + schnellste Variante auf den ersten Blick
  • wird fast nie recyclet
  • wandert direkt auf den Müll
  • sieben Millionen Tonnen landen in den Meeren: Fische und Schildkröten essen Plastik und so landet das Plastik in uns Menschen, wenn wir Fisch essen
    Durch Kunststoffe wird die Umwelt stark belastet, was hier am Beispiel der Nahrungskette festgemacht wird.
  • Plastiktüten sind nicht lange haltbar
$\blacktriangleright$  Text 2
  • Vorteile und Nachteile von Kunststoffen werden gegeneinander abgewägt
  • sucht Lösung in biologisch abbaubaren Kunststoffen aus nachwachsenden Rohstoffen wie z.B. Mais
  • unzerbrechlich und langlebig: Babyfläschchen aus Kunststoff statt Glas
  • leicht: Innenraum von Autos (Leichtigkeit ist günstig für den Kraftstoffverbrauch)
  • nützlich: Kunststoffwindel saugt mehrere Liter Wasser auf, Mikrofasern in Sportklamotten sind winddicht, atmungsaktiv und wasserabweisend
  • Lebensdauer im Alltag ist kurz: Getränkeflaschen und Einkaufstüten landen meist nach einmaligem Gebrauch im Müll
  • Recyclen ist sehr aufwendig: nur aus sortenreinen Kunststoffen können brauchbare Kunststoffe hergestellt werden, weniger als die Hälfte der anfallenden Kunststoffe in Deutschland wird recyclet - der Rest wird verbrannt oder landet auf dem Müll
  • beständig gegenüber Umwelteinflüssen: Überreste schaden der Umwelt jahrelang
Eigene Erfahrungen
  • wenn man einkaufen geht, vergisst man oft, eine eigene Tüte oder einen Stoffbeutel mitzunehmen und kauft dann doch eine, die man sofort danach wieder wegschmeißt
  • wenn man viel in die Plastiktüte packt, reißt sie schnell ein
  • ein Stoffbeutel ist beständiger als eine Plastiktüte, reißt nicht so schnell und es gibt ihn mit coolen Motiven
  • im Urlaub am Meer sieht man den Müll
  • Mikrofasern in Sportklamotten sind gut, denn dadurch, dass sie z.B. atmungsaktiv sind, fällt einem das Sporteln leichter: Sportklamotten haben aber auch einen längeren Lebenszyklus als Plastiktüten und landen nicht nach einem Mal tragen auf dem Müll

Schluss

Am Besten wäre es, wenn du einen offenen Schluss formulierst, da dein Artikel ja zur Diskussion anregen soll. Im Hauptteil ist dein eigener Standpunkt bereits herausgestochen, deshalb solltest du am Ende von deinen Lesern einfordern, sich ihre eigene Meinung zu dem Thema zu bilden. Dein offener Schluss könnte zum Beispiel einen Ausblick in die Zukunft geben (wenn wir mehr oder weniger Kunststoffe im Alltag einsetzen) oder mit einer offenen Frage enden. Du kannst aber auch mit einem Aufruf enden, weniger Kunststoffe zu benutzen und sich mehr Gedanken über die Umwelt zu machen.
#überschrift
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