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Veränderung der Ozeane

Skripte
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Seit der Entstehung der Erde verändern sich die Weltmeere. Durch den Klimawandel und die intensive Nutzung der Meere durch den Mensch entwickeln sich weitreichende Probleme, die die gesamte Menschheit betreffen. Was die Heizung in deinem Haus und der Plastikbecher im Supermarkt damit zu tun haben, erklären wir dir in diesem Skript.
Hydrosphäre: Veränderung der Ozeane
Abb. 1: Euthrophierung im Kaspischen Meer
Hydrosphäre: Veränderung der Ozeane
Abb. 1: Euthrophierung im Kaspischen Meer
schnell und benötigen dementsprechend viel Sauerstoff. Dadurch sinkt der Sauerstoffgehalt und das betroffene Gewässer "kippt". Dies hat zur Folge, dass sich die Artenzusammensetzung ändert. Dies passiert in geschlossenen Wassersystemen, wie dem Kaspischen Meer in Abbildung 1 sowie in den Küstengebieten der Weltmeere.

Meeresspiegelanstieg

Die Aufheizung der Ozeane führt zu einer thermischen Expansion des Wassers wodurch dieses mehr Volumen einnimmt. Auch kommt es zu Verlust von Landeis in Form von Gletschern oder Eisschilden durch die globale Erwärmung. Ein vollständiges Schmelzen des Eisschildes auf Grönland würde den Meeresspiegel um etwa 7,3 m anheben. Forscher rechnen damit, dass dies allerdings noch mehrere hundert Jahre dauern wird. Das schmilzende Meereis in der Arktis hingegen sorgt nicht direkt zu einem steigenden Meeresspiegel. Seine Masse beeinflusst bereits das Volumen des Meeresspiegels. Zur Erläuterung: Wenn in einem Wasserglas der Eiswürfel schmilzt, bleibt die Füllhöhe gleich.
Der Meeresspiegelanstieg bedroht besonders Inselstaaten. Aber auch Länder mit breiter Küstenfläche sowie einem tief liegenden Hinterland, etwa der Bundesstaat Florida in den USA und Holland. Dabei sind ärmere Staaten deutlich mehr gefährdet, als wohlhabende Industriestaaten, die teure Küstenschutzmaßnahmen durchführen können.
Bereits jetzt steigen durch den erhöhten Meeresspiegel Flut- und Sturmschäden. Ein weiteres Problem, das momentan auftritt, ist die Errosion von Sandstränden und Steilküsten. In Florida zum Beispiel sind Küstenabschnitte in einer Länge von 655 Kilometer gefährdet.

Plastikmüll im Meer

In Deutschland wird jedes Jahr 17 Millionen Tonne Verpackungsmüll produziert. Stell dir vor die Hälfte davon würde einfach ins Meer geworfen werden. Eine schreckliche Vorstellung, die traurige Wahrheit ist. Jedes Jahr landen weltweit ungefähr 8 Millionen Tonnen Plastikmüll in den Meeren.Mittlerweile haben sich Müllschwemmen in den Ozeanen gebildet, die vom Weltall aus sichtbar sind. Eine besonders große Anhäufung von Müll befindet sich im Nordpazifikwirbel. Allerdings sind die großen Plastikbestandteil das kleinere Problem. Durch Wellen und Licht zerfällt der Plastikmüll langsam aber stetig zu Mikroplastik. Mikroplastik, sind Kunststoffteilchen, die unter fünf Millimeter groß sind. Aktuelle sind schätzungsweise 88 % der weltweiten Meeresoberflächen mit Mikroplastik verschmutzt. Meereslebewesen fressen diese Partikel und werden dadurch geschädigt. Darüber hinaus sind in Plastik Weichmacher und andere Bestandteile enthalten, die als krebserregend oder giftig gelten. Durch den Konsum von Meerestieren können diese Stoffe auch in den menschlichen Organismus gelangen und Schäden anrichten.

Verschmutzung durch Rohstoffförderungen

Um den weltweiten Rohölmarkt zu bedienen, wird jegliche zugängliche Ölreserve erschlossen. Auch unter dem Meer befindet sich Öl und wie so oft, passieren dort Fehler, wo Menschen handeln. Im April 2010 kam es auf der Bohrplattform "Deep Water Horizon" von BP im Golf von Mexiko zur größten Ölkatastrophe der Geschichte. Nach einer Explosion auf der Bohrinsel kam es zu einem Brand. In Abbildung 3 seht ihr die brennende Plattform. Zwei Tage nach der Explosion brach sie zusammen und ging unter. Bis das Bohrloch verschlossen werden konnten vergingen 87 Tage. In diesem Zeitraum traten 75.9 Millionen Barrel Rohöl aus dem Bohrloch aus. In Abbildung 4 seht ihr die Ausmaße des daraus resultierenden Ölteppichs. Als Konsequenz wurde 40% des Golfs von Mexiko für die Fischerei geschlossen. Der verantwortliche Konzern, BP, musste daraufhin 20 Milliarden Dollar Strafe bezahlen.
Die Umweltkatastrophe im Zusammenhang mit "Deep Water Horizon" ist zwar geschichtlich gesehen der dramatischste Unfall dieser Art, allerdings war er nicht der erste seiner Art. Immer wieder werden Ölteppiche unbekannter Herkunft an Küsten angespült. Auch Kreuzfahrt- oder Containerschiffe werden beschuldigt Altöl auf hoher See zu entsorgen.
Hydrosphäre: Veränderung der Ozeane
Abb. 4: Der Ölfleck im Golf von Mexiko aus dem Weltall gesehen
Hydrosphäre: Veränderung der Ozeane
Abb. 4: Der Ölfleck im Golf von Mexiko aus dem Weltall gesehen
Als Bewohner unseres blauen Planeten sollten wir rücksichtsvoll mit dem Meer umgehen. Vom Wohlergehen der Ozeane hängen Milliarden Schicksale ab. Darum achte darauf, dass dein Plastikbecher aus dem Supermarkt nicht im Meer landet und schalte vielleicht deine Heizung ein Grad runter, um einen kleinen Beitrag gegen die globale Erwärmung zu leisten. Wenn alle Erdenbewohner etwas mehr Rücksicht auf die Meere nehmen, werden auch noch Generationen nach uns Freude am unendlichen Blau der Ozeane haben.
Bildnachweise [nach oben]
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