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Erdgeschichte

Skripte
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Unsere Erde ist einzigartig! Die Erde ist bis heute der einzige bekannte Planet, auf welchem Leben möglich ist. Die Besonderheit unseres blauen Planeten liegt in seiner Lage und Größe. Läge die Erde nur etwa 5% näher an der Sonne, so wäre kein Leben möglich, da alles Wasser verdampfen würde. Weiterhin würde die Erde auskühlen, wäre sie kleiner. Forscher und Wissenschaftler sagen ebenfalls, dass es zu starkem Vulkanismus kommen würde, wenn der Planet größer wäre als er heute ist.
Doch wie entstand unsere Erde überhaupt? Blicken wir etwa 13,7 Milliarden Jahre zurück, befinden wir uns in der Zeit, in welcher unser Universum entstanden ist. Nach dem Urknall (engl. Big Bang), begann das Universum zu existieren. Doch zu diesem Zeitpunkt gab es immer noch nicht die Erde, auf der wir heute leben. Durch eine Verkettung vieler, nahezu unglaublicher Ereignisse ist die Erde entstanden, auf der wir heute leben. Im folgenden Skript wird dir zunächst die Entwicklung der Sonnensysteme verdeutlicht, um danach genau auf die Entstehung der Erde einzugehen. Außerdem wirst du den Begriff der geologischen Zeittafel kennenlernen.

Der Urknall

Nach einer gewaltigen Explosion, dem Urknall, entstand das Universum. Das damalige Universum war extrem klein und heiß. Die darauf lastende Energie explodierte innerhalb von Sekunden und dehnte sich in einer rasenden Geschwindigkeit aus. Daraufhin beträgt die Temperatur etwa 10 Billionen Grad, was zu der Entstehung der ersten Elementarteilchen führte. Bruchteile von Sekunden später kam es zu der Bildung von Protonen und Neutronen, welche die Grundlage für die Atomkerne waren.
Galaxie
Eine Galaxie ist eine Ansammlung von Planeten, Gasnebeln und Sternen, welche durch Anziehungskräfte entsteht. Im Deutschen ist unsere Galaxie die Milchstraße.
Das Weltall kühlte immer weiter ab, die ersten einfach gebauten Atome, wie zum Beispiel Wasserstoff, Helium und Lithium, entstehen. Durch den Einfluss von Gasen und der Schwerkraft kommt es etwa 400.000 Jahre nach dem Urknall zu Verdichtungen der Atome - diese veränderten sich zu Gasnebeln, den Vorstufen der Galaxien.
Galaxie
Eine Galaxie ist eine Ansammlung von Planeten, Gasnebeln und Sternen, welche durch Anziehungskräfte entsteht. Im Deutschen ist unsere Galaxie die Milchstraße.

Das Sonnensystem

Die entstandenen Elemente wirbelten nun Milliarden von Jahren umher und vereinten sich daraufhin zu einer mächtigen Staubwolke. Vor 4,5 Milliarden Jahren fiel die Wolke in sich zusammen, Grund war die eigene Schwerkraft, was zu einer schneller werdenden Rotation führte. Durch die schnelle Drehbewegung wurden extreme Kräfte freigesetzt und die Wolke flachte ab - eine Folge war eine starke Erhitzung. Im Zentrum der Wolke erhöhten sich Druck und Temperatur, die Teilchen innerhalb stießen daraufhin immer wieder zusammen, was den Effekt weiterhin verstärkte. Die Temperaturen lagen bei über 10 Milliarden Grad Celsius! Durch die Hitze begannen die Wasserstoffatome zu schmelzen und sich beim Zusammenstoß zu Heliumkernen zu verwandeln. Diese Verschmelzung wird Kernreaktion genannt. Diese Kernreaktionen führte dazu, dass unsere Sonne und das Sonnensystem entstanden sind.

Entstehung der Erde

Kleine Staubteilchen und Himmelskörper umschwirren nun die Sonne, einige davon verklumpen sich zu größeren Gesteinsbrocken - hieraus entstand unsere Erde. Allerdings gleicht diese Form in keinster Weise unserer heutigen Erde, somit ist sie weder blau (blauer Planet), noch kugelförmig. Sie bekommt ständig Gesteinsbrocken ab, die durch das All fliegen - bei den Einschlägen wird eine enorme Hitze freigesetzt, was dazu führt, dass die Proto- Erde extrem heiß ist. Unter Proto- Erde ist somit nur eine Vorstufe unserer heutigen Erde zu verstehen, welche aus kleinen Steintrümmern bestand. Durch die Hitze bildet sich außerdem Lava, der Gesteinsbrocken wandelt sich langsam in einen glühenden Ball. Lava besteht aus den Stoffen Silizium, Aluminium, Kalium, Natrium, Magnesium, Eisen, Titan und Wasser. Mit der Zeit wandern die schweren Elemente, Eisen und Nickel, nach unten und bilden den Erdkern.
70 Millionen Jahre nach der Entstehung der Erde prallt ein Himmelskörper auf die Erde. Die Geschwindigkeit des Körpers betrug, Schätzungen zufolge, 36.000 Kilometer pro Stunde. Durch den schrägen Aufprall wurden große Teile der Erde weggerissen und ins All geschleudert. Daraus verdichtete sich eine Gaswolke zu einem feurigen Körper, dem Mond. Die Erde wird seitdem auf ihrer Umlaufbahn durch die Schwerkraft des Mondes stabilisiert.

Die geologische Zeittafel

Geologen erstellten etwa im 19. und 20. Jahrhundert eine geologische Zeittafel, um die Erdgeschichte genauer zu erfassen und darzustellen. Durch die Abfolge von Sedimentschichten konnten die Ergebnisse festgehalten werden - Gesteine und/ oder Fossilien mit ähnlichen Merkmalen kennzeichnen demnach einen Zeitabschnitt.
Die Zeittafel lässt sich in vier Abschnitte einteilen:
  • Äon (griech.: eine Ewigkeit)
  • Ära (griech.: ein Zeitraum)
  • Periode (griech.: ein sich wiederholender Abschnitt)
  • Epoche (griech.: Haltepunkt)
  • Darüber hinaus wird das Alter aufgezeigt, um sich zeitlich besser orientieren zu können.
    Die Entstehung der Erde vollzieht sich im Äon Hadaikum (bedeutet der griechische Gott der Unterwelt) und entspricht der ältesten Einheit. Daraufhin folgen Archaikum und Proterozikum (kommt aus dem Griechischen und setzt sich aus den Wörtern vorherig, früh und Lebewesen zusammen) - alle drei Einheiten zusammen werden Präkambrium genannt. In Abbildung 1 ist zu sehen, dass bis heute das Äon Phanerozoikum andauert und in die Ären Paläozoikum (Erdaltertum), Mesozoikum (Erdmittelalter) und Känozoikum (Erdneuzeit) gegliedert werden. Wir befinden uns hiermit im "Zeitalter des sichtbaren Lebens".
    Abb. 1: Die geologische Zeittafel
    Abb. 1: Die geologische Zeittafel
    Die Zeittafel ist sehr hilfreich, um sich genauer mit der Erdgeschichte auseinanderzusetzen. Es ist auffällig, dass es in dieser langen Zeit zu sehr vielen Veränderungen gekommen ist und diese jeweils markante Merkmale aufweisen. In der Zukunft wird sich noch herausstellen, inwieweit sich die geologische Zeittafel noch verändern wird.
    Allgemein ist festzuhalten, dass bereits im Archaikum die frühesten Formen organischen Lebens gebildet haben. Die sogenannten Prokaryoten sind einfache Einzeller ohne Zellkern. Lebewesen mit Zellkern entwickeln sich im Proterozoikum, nach dieser Entstehung ist außerdem erstmals eine geschlechtliche Fortpflanzung möglich. Daraufhin war im Devon das Zeitalter der Fische und in der Periode Trias entstanden die ersten Dinosaurier. Die Blütezeit der Dinosaurier erstreckte sich über die Perioden Jura- und Kreidezeit.
    In der Erdneuzeit, also in der Ära Känozoikum, kommt es im Paläozän zu der weltweiten Verbreitung von Vögeln. Erst im Pliozän entstehen die Vormenschen, bis es im Pleistozän zu dem Aufstieg des modernen Menschen kommt. Gleichzeitig handelt es sich zu dieser Zeit um das Eiszeitalter.
    Bildnachweise [nach oben]
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