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Revolution von 1848

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Einführung

Nach dem Wiener Kongress von 1815 und der darauffolgenden Politik der Restauration, die von den meisten europäischen Mächten betrieben worden war, sollten die innenpolitischen wie zwischenstaatlichen Machtverhältnisse des Ancien Régime, also des „alten Systems“ vor der Französischen Revolution, wiederhergestellt werden. Die Vorherrschaft des Adels sollte unterstrichen, die napoleonische Neuordnung Europas und die Etablierung bürgerlicher Rechte rückgängig gemacht werden. Auf die Unterdrückung von Freiheiten und liberalen Reformen erschütterten ab Frühjahr 1848 von Frankreich ausgehend revolutionäre Unruhen weite Teile des europäischen Kontinents. Es waren die zentralen Anliegen dieser Aufstandsbewegungen, welche die Schaffung von Nationalstaaten sowie die Veränderung der dynastischen Herrschaftssysteme und ihrer oktroyierten sozialen Ordnung forderten. Bereits Ende Februar des gleichen Jahres erreichte die Revolutionswelle Deutschland; vielerorts fanden Volksversammlungen statt, auf denen die unterschiedlichen politischen, wirtschaftlichen und sozialen Forderungen gestellt wurden. Diese „Märzforderungen“ wurden von der Bevölkerungsmehrheit in deutschen Staaten unterstützt: Neben Presse-, Vereins- und Versammlungsfreiheit umfassten sie unter anderem auch die Einberufung eines deutschen Parlamentes. Angesichts des politischen Drucks machten die Monarchen Zugeständnisse und gaben Versprechungen ab. Hauptforderungen der Revolution von 1848/49 waren nationale Einheit und Freiheit. Besondere symbolische Aufladung erhielt der Wunsch nach einem freiheitlichen Staat durch die Farben der deutschen Nationalbewegung Schwarz-Rot-Gold. Nach blutigen Barrikadenkämpfen in Berlin verkündete der preußische König Friedrich Wilhelm IV. am 21. März 1848: „Preußen geht fortan in Deutschland auf“. Der Weg für die Realisierung eines Nationalstaats schien frei zu sein. Ab dem 18. Mai tagte die erste frei gewählte deutsche Volksvertretung in der Paulskirche zu Frankfurt.

Gründe und Hintergründe

Politische/herrschaftliche

Seit dem Wiener Kongress hatte die Restaurationspolitik der europäischen Großmächte die Geschicke Europas geprägt. Besonders studentische Burschenschaften verfochten in dieser Zeit die Einführung eines Nationalstaats. Auf dem Wartburgfest 1817 vertraten diese vehement die Forderung einer deutschen Einheit. Es kam zu einer öffentlichen Bücherverbrennung, in der als reaktionär eingestufte und undeutsche Literatur verbrannt wurde, welche jegliche nationale Tendenzen und die „Deutschtümelei“ verurteilte.
Die öffentlichen Behörden reagierten auf die studentischen Aktivitäten zunehmend mit Repressionen und Verfolgung, welche durch die Karlsbader Beschlüsse 1819 eine gesetzliche Gültigkeit annahmen. Die Beschlüsse berieten über Maßnahmen zur Überwachung und Bekämpfung liberaler und nationaler Tendenzen. Unmittelbarer Anlass war die damals vorherrschende Revolutionsangst an vielen deutschen Höfen. Trotz der Verfolgung und des politischen Verbots blieben zahlreiche Burschenschaften im Untergrund aktiv.

Wirtschaftliche/soziale

Ferner lassen sich wirtschaftliche Vorboten ausmachen, welche die Revolution im Jahr 1848 zum Ausbruch brachten. Auf ein Jahr großer Missernten folgte 1847 ein weiteres Krisenjahr, wodurch eine erhebliche Verteuerung von Lebensmitteln entstand, die wiederum eine Hungersnot in ganz Europa auslöste. Besonders ärmere Teile der Bevölkerung schlossen sich nun den Forderungen der akademischen, liberal gesinnten Kreise an. Als weitere Konsequenz der Krisenjahre ist der Niedergang des noch stark handwerklich geprägten Textilgewerbes zu sehen, welches im Zuge der fortschreitenden industriellen Revolution gegen reiche Unternehmner und ihre maschinellen Verarbeitungsmethoden nicht mehr konkurrenzfähig war. Hinzu kam ein derartiger Bevölkerungszuwachs, dass sämtliche Arbeitskapazitäten des landwirtschaftlichen Sektors gesprengt und viele Menschen zu einer Stadt-Land Wanderung gedrängt wurden.1

Die abhängig beschäftigte Arbeiterklasse, das Proletariat, wuchs als neue Bevölkerungsschicht rasch heran. Schon Jahre vor der Märzrevolution war es immer wieder zu Aufständen gegen Großindustrielle gekommen. Ein gutes Beispiel, welches die Nöte der Bevölkerung vergegenwärtigt, ist der schlesische Weberaufstand vom Juni 1844. Dieser erlangte als erster überregionale Aufmerksamkeit, wurde jedoch bereits nach wenigen Tagen durch preußisches Militär niedergeschlagen.

1 Näheres zur Industrialisierung findest du in unserem Skript Industrialisierung und Urbanisierung.

Das Revolutionsjahr 1848

Februarrevolution in Frankreich

Das entscheidende Signal, welches die Revolution auf deutschem Boden in Gang setzte, kam aus dem Nachbarland Frankreich. Hier mündeten republikanische Demonstrationen in einem Aufstand mit Barrikadenkämpfen, der am 25. Februar 1848 und nach der Abdankung König Louis Philippes zur Ausrufung der Zweiten Republik in Frankreich führte. Nach der Verkündung eines politischen Reformprogramms, welches Vorhaben wie die Einführung des allgemeinen Wahlrechts und soziale Anliegen wie das Auffangen von Arbeitslosen umfasste, verbreitete sich eine Aufbruchstimmung in Europa, und in einer Kettenreaktion folgte im Monat März eine Vielzahl paralleler, sich stützender Revolutionen mit dem gemeinsamen Ziel einer neuen, von den Völkern getragenen Ordnung. Die Menschen glaubten an den Anbruch einer neuen Ära, die Freiheit, Prosperität, Recht und Frieden bringen würde. Flächendeckend breitete sich die revolutionäre Bewegung über den Deutschen Bund aus, obwohl dieser aufgrund seines föderativen Aufbaus an sich für eine Revolution ungeeignet war. Doch dank neuer technischer Möglichkeiten wie dem Ausbau der Eisenbahnstrecken weiteten sich Kommunikation und Mobilität schlagartig aus. Ein bedeutender Nebeneffekt dabei war das sprunghafte Anwachsen der politischen Öffentlichkeit, wodurch, nicht zuletzt in Deutschland, das Zeitalter der Meinungsvielfalt begann.

Entwicklung in den deutschen Ländern

Deutsche Geschichte im 19. Jahrhundert: Revolution von 1848
Abb. 1: Jubelnde Revolutionäre nach Barrikadenkämpfen am 18. März 1848 in Berlin.
Die Auseinandersetzungen forderten über 300 Tote. Diese werden als sogenannte Märzgefallene bezeichnet.
Deutsche Geschichte im 19. Jahrhundert: Revolution von 1848
Abb. 1: Jubelnde Revolutionäre nach Barrikadenkämpfen am 18. März 1848 in Berlin.
Die Auseinandersetzungen forderten über 300 Tote. Diese werden als sogenannte Märzgefallene bezeichnet.

Die Nachricht von der französischen Februarrevolution löste auch im Westen Deutschlands eine Volksbewegung aus, in der mit Massendemonstrationen politische Forderungen an den Staat gerichtet wurden. Diese fanden Ausdruck in den sogenannten Märzforderungen, die insbesondere Presse- und Versammlungsfreiheit, Schwurgerichte, Volksbewaffnung, allgemeines Wahlrecht und die Aufhebung sämtlicher Feudallasten postulierten. Da diese Forderungen überwiegend auf gewaltfreier Basis artikuliert wurden, kann im März 1848 noch von keiner Revolution die Rede sein.
Diese brach erst aus, als in den Hauptstädten Wien und Berlin militärische Gegenwehr gezeigt wurde.

Die Revolution aus regionaler Perspektive - in Baden

Baden ist für die gesamte Deutsche Revolution bedeutsam, weil sie nicht nur hier begann, sondern auch hier endete, als die Festung Rastatt, die letzte Bastion der Revolutionäre, am 23. Juli 1849 durch preußische Truppen eingenommen wurde.
Als Teil der bürgerlich-liberalen Bewegung war die Revolution auch im Südwesten Deutschlands von radikaldemokratischen Einflüssen getragen. Unter der Souveränität des Volkes strebte sie auf regionaler Ebene eine badische Republik an, welche die badischen Fürsten ersetzen sollte. Eine erste Phase der Revolution in Baden lässt sich für die Monate zwischen März und September 1848 ausmachen, in der es mit dem sogenannten Heckerzug 2 und der Erhebung Gustav Struves zwei Versuche gab, eine Republik vom Südwesten Deutschlands her zu etablieren. Aufgrund der Niederlage beider Revolutionskämpfer scheiterte dieser Versuch jedoch im September 1848.

Der Versuch, trotz Ablehnung der Paulskirchenverfassung durch den preußischen König ihre Durchsetzung doch noch zu erzwingen, kann als eine zweite Phase der Revolution angesehen werden, die nicht nur in Baden, sondern auch in anderen deutschen Staaten zwischen Mai und Juli 1849 unternommen wurden (Reichsverfassungskampagne).

Es gibt dennoch einen grundlegenden Unterschied, der für die Revolutionsbewegungen in Baden charakteristisch ist: Im Unterschied zu anderen Erhebungen des Deutschen Bundes wurde hier die Forderung nach einer demokratischen Republik am intensivsten vertreten. Dies ist insofern wichtig, als dass viele andere deutsche Fürstentümer mehrheitlich eine konstitutionelle Monarchie mit Erbkaisertum befürworteten.

2 Unter „Heckerzug“ wird der Versuch der Revolutionäre Hecker, Struve und anderer Radikaldemokraten verstanden, die Ziele der Märzrevolution im Großherzogtum Baden durchzusetzen.

„Märzminister“ und das erste Parlament in der Frankfurter Paulskirche

Angesichts der dramatischen Zuspitzung des Konflikts und der aggressiven Stimmung, welche den Auseinandersetzungen nun anhafteten, machten die Einzelstaaten unter dem Druck der Verhältnisse weitgehende Konzessionen und bildeten sogenannte Märzministerien mit führenden Parlamentariern aus der liberalen Opposition. Die Konzessionsbereitschaft der deutschen Fürsten war ein bedeutender Faktor im Verlauf der Revolution, da ihr so wenigstens ein Teil des gewaltsamen Potentials genommen werden konnte. Dies war auch im Sinne der Liberalen, die die politischen Veränderungen nicht gegen, sondern mit den Fürsten durchsetzen wollten.

Zunächst aus Südwest- und Westdeutschland initiierten liberale und demokratische Landtagsabgeordnete einen Aufruf an alle früheren und aktuellen Mitglieder von Landtagen in ganz Deutschland mit dem Ziel, eine gemeinsame Nationalversammlung in Frankfurt abzuhalten.
Diesem Aufruf folgten 574 Personen, die am 30. März in der Paulskirche zum sogenannten Vorparlament zusammenkamen. Es handelte sich zunächst um ein unverbindliches und vorbereitendes Gremium für eine vom Volk zu wählende Nationalversammlung.

Die allgemeinen und gleichen Wahlen zu diesem „Proto-Parlament“ fanden am 1. Mai 1848 statt. Siebzehn Tage später trat dann die erste deutsche Nationalversammlung in Frankfurt zusammen.

Elitärer Charakter der Parlamentarier

Deutsche Geschichte im 19. Jahrhundert: Revolution von 1848
Abb. 2: Sitzung der Nationalversammlung während einer Rede Robert Blums im Juni 1848.
Deutsche Geschichte im 19. Jahrhundert: Revolution von 1848
Abb. 2: Sitzung der Nationalversammlung während einer Rede Robert Blums im Juni 1848.

Der Paulskirchenkongress war ein Honoratiorenparlament, in dem das Bildungsbürgertum eindeutig dominierte. Zum Präsidenten des Plenums wurde der liberale Abgeordnete Heinrich von Gagern gewählt. Als erstes wurde über die Ausgestaltung eines Grundrechtekataloges beraten, die sich allerdings über neun Monate hinzog, weil es vor allem zwischen Liberalen und Demokraten Meinungsverschiedenheiten hinsichtlich sozialer Fragen und Eigentumsrechten gab. Schließlich wurde der Katalog aber am 20. Dezember 1848 verabschiedet.

Wesentliche Vereinbarung war die endgültige Ablösung der ständisch-feudalen Gesellschaftsordnung von der bürgerlichen Ordnung, was mit der Garantie von persönlicher Freiheit und rechtlicher Gleichheit einherging.

Warum scheiterte die Revolution?

Bürgerliche und proletarische Interessen

Kämpften die beiden Seiten zuvor zusammen für mehr Rechte, zeigte sich schon bald, dass sich große Konflikte zwischen den bürgerlichen Interessen der Nationalversammlung und den proletarischen Interessen des Volkes anbahnten. Dies führte zu neuen Protestwellen, welche das Bürgertum an die Seite der Fürsten trieb. So konnten die Einzelstaaten wiederum ihre Machtposition gegenüber den Revolutionären ausbauen. In Preußen wurde beispielsweise die Nationalversammlung aufgelöst und eine Verfassung oktroyiert.

Nationales Verfassungsproblem

Weitere Unstimmigkeiten gab es bezüglich des Inhalts- und Geltungsbereichs einer künftigen Reichsverfassung.
Dabei war ein Streitpunkt, ob ein Anschluss der deutsch-österreichischen Länder unter Auflösung des Habsburgerreiches betrieben, oder ob eine Beibehaltung Österreichs und eine dauerhafte Trennung von Deutschland forciert werden soll. (Großdeutsche oder Kleindeutsche Lösung).

Der Sieg der Gegenrevolution in Wien unter der Regierung Schwarzenberg im März 1849, der den Eintritt Gesamtösterreichs in einen deutschen Bundesstaat forderte, bedeutete das endgültige Scheitern der großdeutschen Lösung.

Konstitutionelles Verfassungsproblem

Die Frage über das geeignete Staatsoberhaupt spaltete Liberale und Demokraten. Während erstere die Monarchie und die Kaiserwürde befürworteten, hielten die Demokraten ein unabhängig gewähltes Oberhaupt für die bessere Lösung. Schließlich einigte man sich auf einen Verfasungskompromiss, eine Verbindung von Erbkaisertum und allgemeinem und gleichem Wahlrecht für das Nationalparlament (Simon-Gagern-Pakt).
Am 28. März kam es zur Verkündung der Verfassung des Deutschen Reiches. Der Urkundentext war ein Kompromiss zwischen liberalen und demokratischen Kräften des deutschen Bürgertums, der einen föderalen Bundesstaat mit monarchischer Spitze und allgemein gewähltem Parlament verwirklichen sollte.

Der König lehnt ab

Nachdem am gleichen Tag Preußens König Friedrich Wilhelm IV. zum deutschen Kaiser gewählt worden war, wartete die preußische Regierung zunächst ab mit dem Argument, dass die Reichsverfassung erst durch eine Vereinbarung mit den Einzelstaaten in Kraft treten könne. Einen Monat später folgte die endgültige Ablehnung. Grund war, dass der preußische König die Legitimationsgrundlage der Kaiserwürde nicht akzeptierte, da er sich nicht als König von Volkes, sondern von Gottes Gnaden verstand.

Auf die Absage Preußens an die Kaiserwürde folgten erneut Revolutionswellen, die besonders vom Kleinbürgertum getragen wurden und mit einem vollständigen Sieg der Gegenrevolution endeten. Es folgte die Abberufung aller Abgeordneten durch ihre Regierungen aus der Nationalversammlung.

Hauptgründe für das Scheitern der Revolution

Die wesentlichen Gründe für die gescheiterte Revolution lassen sich an drei Eckpunkten festmachen:

  • Die kontinuierliche Machtlosigkeit der parlamentarischen, paulskirchlichen Zentralgewalt gegenüber den Einzelstaaten.
  • Die Spaltung des revolutionären Bürgertums, welches sich zum einen aus Uneinigkeit über die Ausgestaltung des Nationalstaats, zum anderen aus Furcht vor sozialem Umsturz zerstritt.
  • Die Tatsache, dass der deutsche Fürstenapparat in Bürokratie und Militär erhalten blieb. Dies bedeutete, dass die Staaten in vollem Besitz ihrer exekutiven Gewalt blieben.
Bildnachweise [nach oben]
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