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Perfekt (Vollendete Gegenwart)

Skripte
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Das Perfekt ist eine Vergangenheitszeit und wird auch vollendete Gegenwart genannt. Der Name „vollendete Gegenwart“ hat folgenden Grund: Das Perfekt benutzt man vor allem dann, wenn man Aussagen über etwas Vergangenes trifft, aber sich für die Auswirkungen auf die Gegenwart interessiert.
Beispiel: „Es hat geregnet.“ $\rightarrow$ Wenn man das sagt, ist es unwichtiger, dass es in der Vergangenheit geregnet hat. Wichtiger ist, dass es jetzt vermutlich immer noch nass ist.

Das Perfekt kann man im Grunde wie das Präteritum (vollendete Vergangenheit) benutzen. Die vollendete Gegenwart benutzen wir meistens im Gespräch, die vollendete Vergangenheit in der Schriftsprache. Achtung: Eine Geschichte wird aber immer im Präteritum, niemals im Perfekt geschrieben!

Das Perfekt (vollendete Gegenwart) benutzen wir meistens dann, wenn wir

  1. eine Handlung beschreiben, die bereits abgeschlossen ist (oft mit Auswirkung auf die Gegenwart)
  2. sagen wollen, dass ein Zustand erreicht worden ist
Beispiele:

  1. „Er hat den Termin beim Arzt vergessen.“ $\rightarrow$ Auswirkung: Er geht nicht zum Arzt.
  2. „Sie hat die Uhr repariert.“ $\rightarrow$ Zustand: Die Uhr geht wieder.

Bildung des Perfekt (vollendete Gegenwart)

Das Perfekt bilden wir mit den konjugierten (gebeugten) Formen von „sein“ und „haben“ + dem Partizip II. Das Partizip II steht immer nach dem Hilfsverb und lautet in allen Personen gleich:
Personlachen (schwaches Verb)helfen (starkes Verb)gehen (starkes Verb)
Ichhabe gelachthabe geholfenbin gegangen
Duhast gelachthast geholfenbist gegangen
Er/
Sie/
Es
hat gelachthat geholfenist gegangen
Wirhaben gelachthaben geholfensind gegangen
Ihrhabt gelachthabt geholfenseid gegangen
Siehaben gelachthaben geholfensind gegangen
Personlachen (schwaches Verb)helfen (starkes Verb)gehen (starkes Verb)
Ichhabe gelachthabe geholfenbin gegangen
Duhast gelachthast geholfenbist gegangen
Er/
Sie/
Es
hat gelachthat geholfenist gegangen
Wirhaben gelachthaben geholfensind gegangen
Ihrhabt gelachthabt geholfenseid gegangen
Siehaben gelachthaben geholfensind gegangen

Das Partizip II

$\blacktriangleright$ Regelmäßige Verben

Vor dem Stamm (Infinitiv ohne -en) steht ge-, nach dem Stamm -t:

  • fragen $\rightarrow$ du hast gefragt

$\blacktriangleright$ Regelmäßige Verben, deren Stamm auf -d, -t, -ffn, -chn, -tm endet

Das Partizip II wird hier ähnlich gebildet. Es endet aber nicht mit -t, sondern -et:

  • atmen $\rightarrow$ ich habe geatmet geatmt
  • fasten $\rightarrow$ wir/sie haben gefastet gefastt

$\blacktriangleright$ Starke Verben

Wenn aus starken Verben der Partizip II gebildet wird, ändert sich meist der betonte Vokal im Stamm. Das Partizip II beginnt mit ge-, endet aber mit -en. Da es keine Regel gibt, woran man starke und schwache Verben erkennen kann, musst du die Formen dieser Verben auswendig lernen.

  • gehen $\rightarrow$ sie ist gegangen

$\blacktriangleright$ Trennbare Verben

Bei trennbaren Verben steht -ge im Wort, und zwar „in der Lücke“ zwischen den trennbaren Teilen. Auch hier gibt es starke und schwache Verben.

  • abfahren $\rightarrow$ er ist abgefahren

$\blacktriangleright$ Verben, die nicht auf der 1. Silbe betont sind

Verben auf -ieren und mit den Vorsilben zer-, ver-, ent-,er-, ge- und be- sind auf der 1. Silbe nicht betont. Im Partizip II wird kein ge- vorangestellt!

  • studieren $\rightarrow$ sie hat studiert
  • betrachten $\rightarrow$ wir haben betrachtet

$\blacktriangleright$ Das Verb „sein“

„Sein“ ist unregelmäßig:

  • sein $\rightarrow$ ich bin im Urlaub gewesen

„Sein“ oder „haben“?

Im Deutschen kann man für das Perfekt (vollendete Gegenwart) die Hilfsverben „sein“ und „haben“ benutzen. Glücklicherweise gibt es feste Regeln, wann wir welches Hilfsverb benutzen:

Wann wir „sein“ benutzenWann wir „haben“ benutzen
  • Verben der Bewegung („laufen“ $\rightarrow$ „ich bin gelaufen“)
  • bei der Änderung eines Zustands („einschlafen“ $\rightarrow$ „ich bin eingeschlafen“)
  • den Verben „bleiben“, „passieren/geschehen“, „werden“, „sein“
  • bei reflexiven Verben („sich waschen“)
  • bei Modalverben („wollen“ $\rightarrow$ „gewollt haben“)
  • bei Verb + Akkusativobjekt („jemanden fragen“ $\rightarrow$ „ich habe ihn gefragt“)
  • bei den meisten Verben
Wann wir „sein“ benutzenWann wir „haben“ benutzen
Verben der Bewegung („laufen“ $\rightarrow$ „ich bin gelaufen“) bei der Änderung eines Zustands („einschlafen“ $\rightarrow$ „ich bin eingeschlafen“) den Verben „bleiben“, „passieren/geschehen“, „werden“, „sein“ bei reflexiven Verben („sich waschen“) bei Modalverben („wollen“ $\rightarrow$ „gewollt haben“) bei Verb + Akkusativobjekt („jemanden fragen“ $\rightarrow$ „ich habe ihn gefragt“) bei den meisten Verben
#perfekt
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