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Filmanalyse und Literaturverfilmung

Skripte
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Literaturverfilmungen

Medien: Filmanalyse und Literaturverfilmung
Abb. 1: Kinosäle können durch gute Literaturverfilmungen international über Wochen gefüllt werden.
Medien: Filmanalyse und Literaturverfilmung
Abb. 1: Kinosäle können durch gute Literaturverfilmungen international über Wochen gefüllt werden.
Es ist heute üblich, Literatur der Bestseller möglichst bald auch als Literaturverfilmung in die Kinos zu bringen. Natürlich sind dir bekannte Filme hierzu ein Begriff: „Die Tribute von Panem“, „Harry Potter“, „Das Schicksal ist ein mieser Verräter“ und „Wie ein einziger Tag“ sind nur einige Beispiele hierfür. Aber auch Werke des literarischen Kanons, wie „Effi Briest“, „Der Prozess“ und „Faust“ werden immer wieder neu verfilmt. Die Regisseure sind damit sehr erfolgreich und locken weltweit tausende Zuschauer in die Kinos.
Für euch im Deutschunterricht ist es interessant, sich mit dem Text und dem Film vergleichend zu beschäftigen. Sehr häufig werden Inhalte und Figurenkonstellationen der Textgrundlage verändert und an die Umsetzung im Film angepasst. Nicht selten wird sogar der Schluss verändert, um für die Zuschauer, die den Text bereits kennen, eine überraschende Wende im Film zu haben.

Filmanalyse

Wenn du im Unterricht einen Film anschaust unterscheidet sich das sehr von einem Filmabend bei dir auf dem Sofa. Es geht hierbei darum, inhaltlich aber auch filmtechnisch Besonderheiten zu beobachten. Diese Besonderheiten sollen dann interpretiert werden (ähnlich zu jeder Textinterpretation). Hierfür gibt es einige Fachbegriffe, die sehr nützlich sein können.

Kamerabewegung

Bei der Kamerabewegung sind drei wichtige Richtungen zu unterscheiden:
1) Schwenk: Hierbei wird die Kamera von einem festen Standpunkt und auf einer Höhe vom rechten zum linken Rand geschwenkt.
2) Fahrt: Die Kamera fährt parallel zum Geschehen auf fester Höhe entlang.
3) Neigen: Durch die Kamera wird die Vogelperspektive, die Normalsicht und die Froschperspektive möglich. Es wird also von unten nach oben jede Perspektive sichtbar.

Einstellungsgrößen

Medien: Filmanalyse und Literaturverfilmung
Abb. 2 a-d: Verschiedene Einstellungsgrößen ermöglichen unterschiedliche Ansichten.
Medien: Filmanalyse und Literaturverfilmung
Abb. 2 a-d: Verschiedene Einstellungsgrößen ermöglichen unterschiedliche Ansichten.

Film interpretieren

Aspekte für eine Filmanalyse können sein:
Leseweise, Regiekonzept:
  • Thema, Problemgehalt
  • Aktualisierung, Popularisierung
  • Deutungsansatz: psychologisch, gesellschaftskritisch, usw.
Handlungsdramaturgie:
  • Auswahl und Abfolge von Sequenzen: Streichungen, Umstellungen, usw.
  • Aufbaumuster, Makrostruktur: Exposition, Spannungsaufbau, usw.
Figurenkonzepte:
  • Figurenkonstellation: Figurenensemble, Perspektivierung, Gewichtung
  • Figurencharakterisierung: Typisierung, Individualisierung
  • Auswahl der Schauspieler
Filmsprachliche Mittel:
  • Sequenzkontext: Figurenkonstellation, Handlungszusammenhang, Dialogsituation, Ort und Raum, Zeitdauer der Sequenz
  • Einstellung: Totale, Halbtotale, Halbnah,…
  • Kameraperspektive: Normal-, Vogel,-, Froschperspektive
  • Kameraposition: Blickachse, Handlungsachse
  • Bildaufbau: Bildelemente, Linien, Perspektive, Lichtregie, Schärfe
  • Mise en scène: Position der Figuren im Raum, Stellung der Figuren zueinander, Blickrichtungen, Mimik, Gestik
  • Bildsymbolik: Räume, Gegenstände
  • audiovisuelle Elemente: Ausstattung, Kostüme (historisierend, ästhetisierend,…), Räume, Landschaften, Innenräume, Töne, Geräusche, Filmmusik, Inserts,…
In die Interpretation des Films sind auch filmüberschreitende Aspekte einzubeziehen:
historisch-gesellschaftlicher Hintergrund:
  • des Stoffs
  • der Entstehungszeit
filmgeschichtlicher Zusammenhang:
  • filmgeschichtlicher Kontext
  • Einflüsse vin Filmstilen
theoretisches Konzept:
  • filmtheoretische Auffassungen des Regisseurs
  • Werkzusammenhang
  • ggf. biografischer Zusammenhang
literatur- und geistesgeschichtliche Zusammenhänge:
  • psychologische Interpretationsansätze
  • psychoanalytische Interpretationsansätze
  • gender-theoretische Interpretationsansätze
Bildnachweise [nach oben]
1
Public Domain.
2a
https://commons.wikimedia.org/wiki/Category:Dustin_Brown_in_2015?uselang=de#/media/File:Dustin_Brown_7,_2015_Wimbledon_Qualifying_-_Diliff.jpg– Dustin Brown 7, 2015 Wimbledon Qualifying, Diliff, CC BY 3.0.
2b
https://de.wikipedia.org/wiki/Dustin_Brown_(Tennisspieler)#/media/File:Dustin_Brown_8,_2015_Wimbledon_Qualifying_-_Diliff.jpg – Dustin Brown 8, 2015 Wimbledon Qualifying, Diliff, CC BY 3.0.
2c
https://commons.wikimedia.org/wiki/Tennis?uselang=de#/media/File:Goran_Ivanisevic_serve_Wimbledon_2004.jpg – Goran Ivanisevic serve Wimbledon 2004, Daramot, CC BY 2.0.
2d
Public Domain.
Bildnachweise [nach oben]
[1]
Public Domain.
[2a]
https://commons.wikimedia.org/wiki/ Category:Dustin_Brown_in_2015?uselang=de# /media/File:Dustin_Brown_7,_2015_Wimbledon _Qualifying_-_Diliff.jpg– Dustin Brown 7, 2015 Wimbledon Qualifying, Diliff, CC BY 3.0.
[2b]
https://de.wikipedia.org/wiki/ Dustin_Brown_(Tennisspieler)#/ media/File:Dustin_Brown_8,_2015_ Wimbledon_Qualifying_-_Diliff.jpg – Dustin Brown 8, 2015 Wimbledon Qualifying, Diliff, CC BY 3.0.
[2c]
https://commons.wikimedia.org/wiki/ Tennis?uselang=de#/media/File: Goran_Ivanisevic_serve_Wimbledon_2004.jpg – Goran Ivanisevic serve Wimbledon 2004, Daramot, CC BY 2.0.
[2d]
Public Domain.
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