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Zeitung und Internet

Skripte
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Umgang mit Zeitungen

Zeitungen sind im digitalen Zeitalter ein aussterbendes Medium, aber trotzdem immer noch sehr beliebt. Das liegt vor allem an der vermeintlichen Glaubwürdigkeit. Viele Menschen vertrauen Informationen aus gedruckten Medien mehr als Informationen aus dem Internet.
Ganz wichtig ist, egal bei welchem Medium, dass man immer die Glaubwürdigkeit der Quelle überprüft!

Aufbau von Zeitungen

  • Sparte: Die Sparte ist die Seitenüberschrift einer Zeitung.
    Bsp.: „Meinung“, „Aktuelles“ …
  • Ressort: Das Ressort beschreibt den Arbeitsbereich in der Zeitung.
    Bsp.: Wirtschaft, Kultur, Sport, Lokales, Politik …
  • Rubrik: Innerhalb der Ressorts sind die Rubriken nochmal Unterkategorien.
    Bsp.: Börse als Teil der Wirtschaft, Fußball als Teil des Sports, …

Informationsstruktur von Zeitungen

Sehr viele Artikel, die ihr in Zeitungen lest, sind auf Grundlage von Nachrichtenagenturen entstanden. Nachrichtenagenturen bekommen ihre Informationen wiederum durch Journalisten und Satelliten. In der Zeitung kannst du das meistens daran erkennen, dass unter dem Artikel das Kürzel einer bekannten Nachrichtenagentur steht.
Wichtige Nachrichtenagenturen sind: dpa, afp, ap und rtr. In der Redaktion der Zeitung sitzen dann verschiedene Mitarbeiter zusammen und gestalten die Zeitung. Tageszeitungen werden in der Nacht gedruckt, sodass sie morgens aktuell erhältlich sind.

Leserbrief

Der Leserbrief ist meistens die einzige Möglichkeit für die Leserschaft, aktiv in die Gestaltung der Zeitung einzugreifen. Jeder kann einen Leserbrief verfassen und an die Redaktion schicken. Ob dieser letztendlich in der nächsten Ausgabe gedruckt wird, ist immer noch die Entscheidung der Redaktion.
Im Leserbrief hat jeder die Möglichkeit sich strukturiert und begründet zu einem Artikel der aktuellen Ausgabe zu äußern. Natürlich werden nur inhaltlich sinnvolle und sprachlich angemessene Leserbriefe veröffentlicht.

Zeitungen kritisch betrachten

Wenn du Informationen aus Zeitungen oder dem Internet entnimmst, musst du dir immer sicher sein, dass die Quelle glaubwürdig ist. Meistens spricht man dann auch von zitierfähigen Quellen, also Quellen, deren Inhalte gesichert und belegt sind.

Allgemein gilt: Findest du eine Information in einem Printprodukt, musst du mit dieser nicht so skeptisch umgehen wie mit einer Quelle aus dem Internet.
Das liegt daran, dass bei Büchern und Zeitungen klar ersichtlich ist, wer die Inhalte verfasst hat. Die Gefahr, dass die Inhalte mittlerweile geändert oder umgeschrieben wurden (wie im Internet), besteht hier nicht.

Zwei wichtige Fragen solltest du trotzdem immer im Hinterkopf behalten:
  1. Welches Ziel verfolgt der Artikel bzw. welche Wirkung hat der Artikel?
  2. Es ist zum Beispiel ein Unterschied, ob die Schlagzeile der Klatschpresse lautet: „Millionen Deutsche sind zu dick!“ oder eine seriösere Zeitung titelt: „Studie zum Ernährungsverhalten der Deutschen liefert neue Erkenntnisse. “
  3. Für welche politische Position ist die Zeitung bekannt?
  4. Viele überregionale und regionale Zeitungen sind bestimmten politischen Richtungen zuzuordnen. Dementsprechend ist auch ihre Berichterstattung über politische Themen teilweise subjektiv.
Das Internet ist heutzutage sicherlich der erste Zugang, um Informationen zu beschaffen. Das liegt einerseits an der Vielfalt und andererseits an der Aktualität. Es ist deutlich einfacher, Neuigkeiten über das Internet innerhalb von Minuten zu verbreiten, als die Informationsverbreitung sich über Printmedien gestaltet. Natürlich birgt das Internet deswegen auch viel mehr Möglichkeiten, falsche Informationen zu veröffentlichen. Darum musst du hier ganz besonders aufmerksam sein!

Quellen aus dem Internet

Medien: Zeitung und Internet
Abb. 1: Es gibt vertrauenswürdige Online-Quellen,
die du jederzeit zitieren kannst.
Medien: Zeitung und Internet
Abb. 1: Es gibt vertrauenswürdige Online-Quellen, die du jederzeit zitieren kannst.
Bei Informationen, die du online findest, musst du darauf achten, dass sie von vertrauenswürdigen Quellen stammen. Außerdem solltest du beim Angeben der Quelle immer das Datum des Zugriffs dazu schreiben. Wenn dein Lehrer nämlich überprüft, ob du richtig zitiert hast, sich die Quelle anschaut und der Inhalt sich verändert hat, kann er anhand des Datums nachvollziehen, dass du die Version davor zitiert hast.

Vertrauenswürdige und zitierfähige Online-Quellen

Zitierfähige Quellen erkennst du an einigen Eigenschaften. Natürlich gibt es kein „Patentrezept“ und du wirst auch sicher, dass ein oder andere Mal auf Seiten stoßen, die andere als vertrauenswürdig einstufen, es für dich aber nicht sind. Wichtig ist es dann vor allem auf dein Gefühl zu hören. Siehst du eine Menge Rechtschreib-, Satzbau- oder Zeichenfehler, dann kannst du in der Regel davon ausgehen, dass man diese Seite eher nicht zitieren sollte. Vertrauenswürdige Quellen sollten veröffentlicht worden sein und dementsprechend auch dauerhaft nachprüfbar sein. Hierzu bieten sich natürlich eher Printquellen an als Internetseiten. Nichtsdestotrotz gibt es auch Wissenschaftler, die ausschließlich online publizieren. Erscheint dir die Quelle also seriös, weist keine Fehler auf und ist permanent nachprüfbar, kannst du davon ausgehen, dass du sie auch ohne Bedenken zitieren kannst.
Es gibt einige Quellen, denen du immer vertrauen kannst:

Die BPB (Bundeszentrale für deutsche Bildung)
Die Bundeszentrale für politische Bildung (kurz: BPB) ist eine sehr vertrauenswürdige Quelle, die du immer zitieren kannst.

Die DPA (Deutsche Presse-Agentur)
Auch die Deutsche Presse-Agentur ist eine sehr vertraunswürdige, zitierfähige Quelle.
Sie bietet sich vor allem an, wenn es um aktuelle Ereignisse geht. Wenn du also beispielsweise eine Erörterung schreibst und deine Einleitung mit einem aktuellen Ereignis als „Aufhänger“ beginnen möchtest, ist die DPA hierfür eine sehr gute Wahl.

Die Online-Ausgaben sämtlicher seriöser Tageszeitungen
Hast du keinen Zugriff auf die jeweilige Print-Ausgabe, kannst du die Artikel auch online suchen und zitieren, wie zum Beispiel die der folgenden Zeitungen:
  • FAZ (Frankfurter Allgemeine Zeitung)
  • SZ (Süddeutsche Zeitung)
  • Die Welt
  • TAZ (Die Tageszeitung)

SchulLV
Natürlich sind auch alle Inhalte, die du in Deutschlands erstem digitalen Schulbuch findest, gründlich überprüft worden, bevor sie live genommen wurden, und somit zitierfähig.

Online-Quellen, mit denen du skeptisch umgehen solltest

Skeptisch umgehen solltest du mit Inhalten, die du auf Websites findest, bei denen nicht klar ersichtlich ist, wer die Inhalte verfasst hat bzw. von welcher Website sie stammen. In solchen Fällen ist es ratsam, noch einmal eine vertrauenswürdige Quelle heranzuziehen (ob aus dem Print- oder Onlinebereich, ist egal) und die Informationen „gegenzulesen“ (also zu verifizieren, ob stimmt, was dort geschrieben steht oder nicht).

Online-Quellen, die du niemals zitieren darfst

Der Postillon
Den Postillon darfst du unter keinen Umständen zitieren. Es handelt sich hierbei um eine Quelle, die keinerlei Anspruch darauf erhebt, wahre Informationen zu veröffentlichen: Der Postillon ist eine Satire-Zeitung. Er nimmt zwar Bezug auf aktuelle Ereignisse, verarbeitet diese aber höchst ironisch.

Wikipedia
Das Problem bei der Zitierfähigkeit von Wikipedia ist, dass nicht klar ersichtlich ist, von wem die Inhalte stammen: Jeder, der über einen Computer und einen Internetzugang verfügt, kann etwas für Wikipedia verfassen.
Wenn du dir einen groben Überblick über ein bestimmtes Thema verschaffen möchtest, spricht nichts dagegen, unter anderem auf Wikipedia darüber nachzulesen. Du solltest jedoch niemals etwas von Wikipedia zitieren und Informationen, die du für deine Hausaufgabe, dein Referat o.Ä. verwenden möchtest, stets bei einer vertrauenswürdigen Quelle gegenlesen und dann aus dieser zitieren.

GuteFrage.net und vergleichbare Foren
Bei Foren, wie zum Beispiel GuteFrage.net, besteht ein ähnliches Problem wie bei Wikipedia.
Die Verfasser haben zwar sog. Nicknamen (also von ihnen selbst gewählte Namen, die meist jedoch nicht aus Vor- und Nachnamen bestehen). Mit diesen kann man aber natürlich nicht nachvollziehen, ob es sich dabei um eine Person handelt, die Ahnung von dem Thema hat, über das sie schreibt, oder nicht.
Bildnachweise [nach oben]
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