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Gedicht

Skripte
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Um dich mit Gedichten zu beschäftigen, ist es wichtig, verschiedene Besonderheiten zu untersuchen. Ein Gedicht lebt davon, dass die Sprache nicht immer eindeutig und leicht zu verstehen ist. Sie ist häufig bildhaft und verschlüsselt. Deine Aufgabe ist es, diese Ausdrücke zu entschlüsseln. Hierfür sind einige Fachbegriffe sehr wichtig und diese schauen wir uns jetzt genauer an.

Äußere Form

Zunächst ist das wichtigste Merkmal eines Gedichts die Anordnung in Versen (Zeilen). Meistens sind mehrere Verse wiederum in Strophen gegliedert.
Versmaß / Metrum
Klanglich kannst du ein Gedicht untersuchen, indem du es laut und deutlich liest. Man betrachtet dabei den Wechsel von betonten (X) und unbetonten (x) Silben. Verschiedene Schemata haben dabei unterschiedliche Namen:
  • Jambus: xXxXxX
  • Trochäus: XxXxXx
  • Anapäst: xxXxxXxxX
  • Daktylus: XxxXxxXxx

  • Endet ein Vers betont (X) spricht man von einer männliche Kadenz.
    Endet ein Vers unbetont (x) nennt man das weibliche Kadenz.
Reim
Wenn man vom Reimschema spricht, bezieht man sich meistens auf den Endreim. Man schaut sich also an, welche Wörter an den Versenden sich reimen. Auch hierbei unterscheidet man verschiedene Varianten, die immer wieder vorkommen. Wichtig ist, dass du ein Reimschema immer innerhalb einer Strophe betrachtest. Meistens ist das Reimschema dann für das ganze Gedicht gleich. Überprüfe dies aber lieber!
  • umarmender Reim: abba
  • Kreuzreim: abab
  • Paarreim: aabb

Sprachliche Bilder

Bei sprachlichen Bildern sollen Wörter nicht so verstanden werden, wie sie verwendet werden, sondern sie haben eine übertragende Bedeutung.
  • Vergleich: Zwei Gegebenheiten werden verglichen und haben in einem entscheidenden Punkt eine Gemeinsamkeit. Du erkennst Vergleiche häufig an dem Signalwort wie.
  • „Sie ist so schön wie eine Prinzessin.“
  • Personifikation: Hierbei werden Dinge vermenschlicht. Ihnen werden also menschliche Eigenschaften oder Handlungen zugewiesen.
  • „Der Regen singt sein trauriges Lied.“
  • Metapher: Metaphern sind den Vergleichen sehr ähnlich aber etwas „versteckter“. Es wird ein Aspekt geschildert, der mit dem eigentlich gemeinten Aspekt einen Bedeutungsbereich gemeinsam hat.
  • „Er hat ihr das Herz zu Füßen gelegt. “

Rhetorische Figuren

Neben den sprachlichen Bildern sind auch rhetorische Figuren gute Untersuchungsansätze. Hierbei musst du aufmerksam auf den Satzbau, die Wortwahl und die Struktur im Gedicht achten.
  • Wortfiguren: Wörter oder Wortgruppen sind besonders auffällig.
  • Bsp.: Hyperbel (Übertreibung) „Sie hat ein Meer voll Tränen geweint.“
  • Satzfiguren: Ein kompletter Satz ist sprachlich auffällig gestaltet.
  • Bsp.: Inversion (Umgestaltung der Wortfolge): „Jetzt singen Vögel und Getier.“ statt „Vögel und Getier singen jetzt.“
  • Klangfiguren: Diese Besonderheiten erkennst du meisten beim lauten Lesen, da sie akustisch wirken.
  • Bsp.: Alliteration (Anfangslaut wird in einem Vers wiederholt) „Lustige Leute lachen lieber als ernste Menschen.“
Hier findest du eine alphabetische Liste der wichtigsten Stilmittel mit einer kurzen Erklärung und einem passenden Beispiel.

A
Bezeichnung Beschreibung Beispiel
Alliteration (Stabreim) mehrere Wörter mit gleichem Anlaut Milch macht müde Männer munter
Anapher Wiederholung ganzer Wörter am Vers- oder Strophenanfang Ich wünschte so sehnlich
Ich stünde bei dir
Antithese (Gegensatz) Zusammenstellung entgegengesetzter Begriffe In deinen Küssen welch Wonne
In deinen Augen welch Schmerz

E
Bezeichnung Beschreibung Beispiel
Ellipse unvollständiger Satzbau Und kein Rauch überm Haus (Verb fehlt)
Enjambement Zeilensprung: Ein Satz geht über das Versende hinaus Ja, ich sehne mich nach dir. Ich gleite
mich verlierend selbst mir aus der Hand

H
Bezeichnung Beschreibung Beispiel
Hyperbel starke Übertreibung Tausend Abgründe sind nicht so tief wie diese große Leere

M
Bezeichnung Beschreibung Beispiel
Motiv Element, welches häufig in literatischen Texten vorkommt Liebeskummer, Ehebruch, Vogel, Schloss


W
Bezeichnung Beschreibung Beispiel
Wiederholung Wiederholung von Wörtern, Satzteilen oder ganzen Sätzen O Mutter! Was ist Seligkeit? O Mutter! Was ist Hölle?

Das lyrische Ich

Dieser Unterpunkt ist sehr wichtig, um über Gedichte zu sprechen. Wenn in einem Gedicht eine Person aus der Ich-Perspektive spricht, ist das NICHT der Autor. Der Sprecher eines Gedichts ist eine, vom Autor erfundene Figur und wird darum als lyrisches Ich bezeichnet.

Gedichtinterpretation

Ein literarischer Text (in diesem Fall ein Gedicht) soll auf seine Deutungsmöglichkeiten hin untersucht werden. Für eine gute Gedichtinterpretation solltest du dich mit der Form von Gedichten und ihren verschiedenen Gattungen (Sonett, Ode, Ballade usw.) auskennen. Darüber hinaus ist deine Kenntnis über die verschiedenen Epochen gefragt.
Bei Gedichten gibt es grundsätzlich mehrere Deutungsmöglichkeiten. Wichtig ist aber, dass du deine Deutung des Gedichts ausreichend mit Zitaten begründest.

Wichtig:
Wie bei der Textinterpretation gilt auch hier:
  • Mach einen Plan, bevor du anfängst zu schreiben.
  • Achte auf den roten Faden.
  • Bleib nah am Text!
  • Kontrolliere deine Zitate.
  • Lies den Text korrektur!
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