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Romantik

Skripte
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Definition

Die Epoche der Romantik dauerte von 1795 bis 1848 an. Sie wird zeitlich in drei Abschnitte unterteilt:
1795 - 1804 Frühromantik
1805 - 1815 Hochromantik
1816 - 1848 Spätromantik
Die Romantik wird von dem Wunsch nach einer heilen Gegenwelt zum Alltag geprägt, Ziel ist die Flucht in eine Phantasiewelt. Wichtige Themen sind Sehnsucht, Liebe, Individualität und Natur.

Begriff

Der Begriff „Romantik“ geht auf „in lingua romana“ zurück, was soviel heißt wie „in romanischer Sprache“ und bezeichnet damit Texte in Volkssprache. Im 18. Jahrhundert bedeutete „romantisch“ „im Roman vorkommend“, wandelte sich dann aber in einen Begriff, der übertriebene und schwärmerische Gefühle benennt.

Geschichtlicher Hintergrund

Das ausgehende 18. Jahrhundert und beginnende 19. Jahrhundert wurde von verschiedenen historischen Einflüssen geprägt. Die Französische Revolution, das Ende des Absolutismus, die Karlsbader Beschlüsse und die Industrialisierung sorgten für große gesellschaftliche Umbrüche. Der Druck auf das Individuum nahm zu, die großen Firmen beuteten ihre Arbeiter aus und eine Massenarmut entstand. Außerdem wurde durch die Karlsbader Beschlüsse die öffentliche Meinungsfreiheit und die Pressefreiheit eingeschränkt und es kam durch die Industrialisierung zur Verstädterung und Landflucht, sodass den Menschen die Geborgenheit ihrer Heimat fehlte. Diese Unterdrückung und Ausbeutung des Proletariats führte dazu, dass die Menschen sich nach einer phantastischen Gegenwelt sehnten, in die sie flüchten konnten.

Geistesströmungen

Die Vertreter der Romantik lehnten die Wirklichkeit der Revolutionierung und Industrialisierung radikal ab. Sie kritisierten, dass die Gesellschaft geprägt war vom Nützlichkeitsdenken und vom Gewinnstreben. Die aufstrebenden Naturwissenschaften wurden verurteilt, da sie alles nur mit dem Verstand erklären und alles auf den Nutzen hin untersuchen.
Der Alltag erschien den Romantikern von schlechten Lebensbedingungen und vom Berufsalltag bestimmt. Um davor zu flüchten, entwickelten sie eine mythische Gegenwelt, ganz nach dem Vorbild des Mittelalters, in dem die Menschen sich in die Religion flüchteten. Gleichzeitig waren sie sich dessen bewusst, dass sie ihre Sehnsüchte und Wünsche nicht erreichen können. Die Vertreter der Epoche trafen sich in abgeschlossen Freundeskreisen und begeisterten sich für die Kunst des Volkes und für die Natur, fernab von den Problemen der Zeit.

Literarische Merkmale

  • Themen: Gefühle, Natur, Vergangenheit, Psyche, Sehnsucht
  • Literarische Gattungen: Romane, Gedichte, Volkslieder, Märchen
  • Offene Formen: Die Gedichte und Literatur haben kein festes Schema
  • Romantische Ironie: Der Autor kann sein Werk bzw. die erzeugte Stimmung bewusst zerstören
  • Progressive Universalpoesie: Der Künstler als freischaffendes Genie kann Wissenschaft, Kunst und Poesie miteinander verbinden
  • Blaue Blume: Das wichtigste Symbol der Epoche. Eine Metapher, die Sehnsucht und das Streben nach Liebe repräsentiert und die Natur und den menschlichen Geist verbindet
  • Ausdruck des Unterbewussten
  • Sehr gefühlvolle und bildhafte Sprache
  • Metaphern aus Märchen oder dem Mittelalter
  • Mythische Worte und Wortfelder: Nebel, Nacht, Geist
  • Fabelwesen
  • Motiv des Spiegels und des Unheimlichen
  • Motiv des Wanderers, des Reisens und des Fernwehs
  • Schauplätze: Friedhöfe, Ruinen, Burgen, Wälder, Naturlandschaften

Wichtige Autoren & Werke

  • E.T.A. Hoffmann: „Das Fräulein von Scuderi“, „Der Sandmann“, „Der goldene Topf“
  • Friedrich Hölderlin: „Hyperion“, „Ode an Heidelberg“
  • Friedrich Schlegel: „Lucinde“
  • Heinrich Heine: „Romanzero“, „Der Doktor Faust. Ein Tanzpoem“, „Buch der Lieder“
  • Jakob und Wilhelm Grimm: „Kinder und Hausmärchen“
  • Joseph von Eichendorff: „Aus dem Leben eines Taugenichts“
  • Novalis: „Hymnen an die Nacht“, „Heinrich von Ofterdingen“

#romantik
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