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Aufgabe 2

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Vergleichende Interpretation zweier Gedichte

$\blacktriangleright\;$ Thema:
Theodor Fontane (*1819 - †1898): Alles still!
Alfred Lichtenstein (*1889 - †1914): Winter
$\blacktriangleright\;$ Aufgabenstellung:
  • Interpretiere und vergleiche die beiden Gedichte.
Material 1
Theodor Fontane: Alles still! (1844)
$\;$
Alles still! es tanzt den Reigen
Mondenstrahl in Wald und Flur,
Und darüber thront das Schweigen
Und der Winterhimmel nur
5
Alles still! vergeblich lauschet
Man der Krähe heisrem Schrei,
Keiner Fichte Wipfel rauschet,
Und kein Bächlein summt vorbei.
Alles still! die Dorfes-Hütten
10
Sind wie Gräber anzusehn,
Die, von Schnee bedeckt, inmitten
Eines weiten Friedhofs stehn.
Alles still! nichts hör' ich klopfen
Als mein Herze durch die Nacht; -
15
Heiße Tränen niedertropfen
Auf die kalte Winterpracht.
Aus: Theodor Fontane: Sämtliche Romane, Erzählungen, Gedichte, Nachgelassenes. Bd. 23: Bekenntnisse, Lebensweisheiten, Gelegenheitsgedichte , hrsg. v. Walter Keiterl u. Helmuth Nürnberger, Frankfurt a.M./Berlin/Wien 1979 (Ullstein Verlag), S. 37
Material 2
Alfred Lichtenstein: Winter (1912)
$\;$
Von einer Brücke schreit vergrämt ein Hund.
Zum Himmel … der wie alter grauer Stein
Auf fernen Häusern steht. Und wie ein Tau
Aus Teer liegt auf dem Schnee ein toter Fluß.
5
Drei Bäume, schwarzgefrorne Flammen, drohn
Am Ende aller Erde. Stechen scharf,
Mit spitzen Messern in die harte Luft,
In der Vogelfetzen einsam hängt.
Ein paar Laternen waten zu der Stadt,
10
Erloschne Leichenkerzen. Und ein Fleck
Aus Menschen schrumpft zusammen und ist bald
Ertrunken in dem schmählich[1] weißen Sumpf.
Aus: Alfred Lichtenstein: Dichtungen, hrsg. v. Klaus Kanzog u. Hartmut Vollmer, Zürich 1989 (Arche Verlag), S. 53

[1] schmählich: entwürdigend, verächtlich
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Aufgabe 2

Vergleichende Interpretation zweier Gedichte

$\blacktriangleright\;$ Thema:
Theodor Fontane (*1819 - †1898): Alles still!
Alfred Lichtenstein (*1889 - †1914): Winter
In Theodor Fontanes Gedicht Alles still! wird die vordergründige Idylle einer Winternacht fokussiert. Der Blick wandert vom winterlichen Himmel zu der Stille des Waldes und richtet sich anschließend auf das tote Dorf. Das Gedicht stellt die Natur als Spiegel des Schmerzes dar, der in der letzten Strophe schließlich hervortritt.
Formal gesehen besteht das Gedicht aus vier Strophen mit jeweils vier Versen, die im Kreuzreim mit wechselnd weiblicher und männlicher Kadenz und durchgehend vierhebigen Trochäen stehen. Die Atmosphäre, die das Gedicht vermittelt, wird zunehmend dunkler und wird durch die Anapher „Alles still!“ unterstrichen, die insgesamt fünf Mal vorkommt. Der regelmäßige Bau der Strophen betont die Stille zusätzlich.
In der ersten Strophe wird zunächst ein idyllisches, festlich-erhabenes Naturbild gezeichnet, das durch Personifikationen des Reigen tanzenden „Mondenstrahl[s]“ (V. 2) und den über allem thronenden „Schweigen“ (V. 3) und „Winterhimmel“ (V. 4) hervorgerufen wird. Das Bild wird von „Wald und Flur“ (V. 2) emporgelenkt zum „Winterhimmel“ (V. 4). Dabei wirkt die Erwähnung der Begriffe „Wald und Flur“ (V. 2) wie eine Assoziation mit der Frühlingsjahreszeit und steht so in einem starken Kontrast zu dem kalten Winterhimmel. Der Partikel „nur“ (V. 4) kann hierbei als Andeutung der Verletzlichkeit dieser Natur-Idylle gesehen werden. Das Schweigen in Vers 3 unterstreicht die gleich zu Beginn eingeführte und konstatierte Stille, die das ganze Gedicht durchzieht.
Die Bedeutung dieser Stille ändert sich jedoch von Strophe zu Strophe. Während in Strophe I die Stille noch eine ästhetisierende Wirkung auf die winterliche Idylle hat, so kristallisiert sich das Schweigen in Strophe II als Art Verlusterfahrung heraus. „Vergeblich“ (V. 5) lauscht das lyrische Ich nach Lauten der Natur - doch die Gesamtheit der Natur gibt sich als unbewegt. So schweigen sowohl die lebendigen Tier- und Pflanzenreiche (dargestellt durch die Krähe und Fichte (vgl. V. 6f.)) als auch die unbelebten, die das stumme „Bächlein“ (V. 8) umschließen. Das Indefinitpronomen „Man“ (V. 6) schließt dabei die Allgemeinheit mit ein und die Aussage wird so als allgemein gültig dargestellt.
In Strophe III wird der Bereich der Natur verlassen und der Fokus liegt auf dem Menschen. Das eigentlich idyllische Bild des schneebedenkten Dorfes wird aller Ästhetik beraubt und durch das lyrische Ich mit einem Friedhof assoziiert. Vielmehr wird es allerdings als Ort des Todes dargestellt, wie die Begriffe „Gräber“ (V. 10) und „Friedhof“ (V. 12) zeigen; außerdem kann der alles bedeckende Schnee als weißes Leichentuch interpretiert werden (vgl. V. 11). Ein unterschwelliges Gefühl der Einsamkeit, des Verlustes und der Isolation wird bei dem Leser evoziert. Hier wird auch der Wandel, dem sich das Gedicht seit Beginn unterzieht, offenbart - die anfängliche beruhigende und fast schon lebendige Stimmung (durch den tanzenden Mond) wird durch das Verlustgefühl in Strophe II getrübt und in Strophe III klar hervorgetragen. Die Todesmotivik steigert gleichzeitid das Leitmotiv der Stille und des Schweigens auf eine unangenehme Weise. Die einsame Position des lyrischen Ichs fernab jeder sozialer Kontakte und Gemeinschaft im Allgemeinen wird in der Strophe festgehalten.
Ein finaler Perspektivenwechsel findet in Strophe IV statt. Das lyrische Ich bringt in den letzten Versen des Gedichts sein Leiden und Schmerz zum Ausdruck, wobei der Leser nicht von dessen Ursprung erfährt. Der Zustand des lyrischen Ichs kann hierbei nicht als Momentaufnahme, sondern als existenzielles Leiden gewertet werden. Die antithetische Gegenüberstellung der „Heiße[n] Tränen“ (V. 15) mit der „kalte[n] Winterpracht“ (V. 16) spiegelt den Kontrast zwischen der emotionalen Erregung des lyrischen Ichs und der kalten Winterlandschaft wider. Die Nacht an sich steht außerdem stellvertretend für die Befindlichkeit des lyrischen Ichs. Das letzte Wort „Winterpracht“ (V. 16) überträgt noch einen letzten Rest der positiven Stimmung aus Strophe I. Diese kann als Zusammenfassung der Gedankenbewegung des Gedichts angesehen werden, die von der harmonischen in eine verstummte Natur übergeht, den Bereich des Menschlichen abdeckt und schlussendlich die Endlichkeit allen Lebens thematisiert, die das lyrische Ich tief berührt.
Alfred Lichtenstein zeichnet in seinem Gedicht Winter, erschienen 1912, drei Bilder, die eine städtische Umgebung, die Natur und eine Ansammlung von Menschen im Schnee, umfassen. Das Gedicht kann als Darstellung einer winterlichen Landschaft und Stadt voller Zeichen der zunehmenden Erstarrung und des Todes gesehen werden.
Winter besteht aus drei Strophen mit je vier Versen, wobei es keinerlei Reim aufweist. Das Metrum wird von einem fünfhebigen Jambus mit ausschließlich männlichen Kadenzen beschrieben; die Verse werden durch die Reihung von Enjambements durchgehend unterbrochen. Die generell triste Darstellung innerhalb des Gedichts wird durch diese Reimlosigkeit und den unauffällig regelmäßigen Bau der Verse unterstützt.
In der ersten Strophe wird dem Blick eines Außenstehenden auf ein Landschafts- und Stadtpanorama im Winter gefolgt. Einzelne Wahrnehmungen werden aneinander gereiht, beginnend mit dem Hund, der „vergrämt“ (V. 1) schreit und dadurch anthropomorphisiert wird - metaphorisch kann er als leidender Mensch wahrgenommen werden. Dieser befindet sich auf einer Brücke und das Adverbial „Zum Himmel“ (V. 2) kann andeuten, dass der Hund zum Himmel hoch bellt. Beide Angaben sind Positionen des Übergangs. Die drei Punkte (vgl. V. 2) können allerdings auch darauf hinweisen, dass nach „Zum Himmel“ ein Ausruf ist. Der Himmel, der bei Theodor Fontane Transzendenzcharakter aufweist, wird in diesem Kontext jedoch zu einem „alte[n] graue[n] Stein“ (V. 2) vergegenständlicht und wirkt somit bedrückend und belastend. Das lyrische Ich blickt von außen auf die „fernen Häuser[…]“ (V. 3) wie bei Fontane, jedoch tritt es nicht wie in Alles still! explizit in Erscheinung. Allerdings findet sich eine Parallele in der Darstellung der Empfindungen durch den Spiegel der Umgebung. Auch das Motiv der Vergänglichkeit kommt hier auf, denn der eigentlich lebendige Fluß ist erstarrt, was zum Einen durch den Vergleich mit klebrigem und erstickendem Teer (vgl. V. 3f.) deutlich wird und zum Anderen auch durch die Personifizierung „toter Fluß“ (V. 4) ausgedrückt wird. Die Leblosigkeit wird durch den starken farblichen Kontrast zwischen dem schwarzen Teer und dem weißen Schnee unterstrichen.
Strophe II beschreibt die Wahrnehmung von winterlichen Bäumen und eines Vogels in der Luft, die Natur wird durch Härte und Aggressivität gekennzeichnet. Die drei Bäume erscheinen dem lyrischen Ich äußerst bedrohlich, was durch das Oxymoron „schwarzgefrorne Flammen“ (V. 5) klar wird. Dieses Bild kann auch metaphorisch mit dem Tor zur Hölle verglichen werden. Unterstützt wird dies durch die Formulierung „Am Ende aller Erde“ (V. 6), die zusätzlich noch eine apokalyptische Stimmung einbringt. Zudem wirkt die Metapher „mit spitzen Messern“ (V. 7) sowohl brutal als auch lebhaft, denn sie „Stechen scharf“ (V. 6) in die Luft und erhalten so eine bedrohliche Dynamik. Der Vogel, der traditionell als Symbol für sowohl Freiheit und Leichtigkeit als auch die Transzendenz der Seele in den Himmel steht, wird in diesem Gedicht jedoch als zerstörtes Fragment dargestellt in der Form eines „Vogelfetzen“ (V. 8). Die Schwere des Himmels wird hier nochmals besonders verdeutlicht, denn der Vogelfetzen „hängt“ „einsam“ (V. 8) dort.
Die letzte Strophe greift nochmals stark die Todesmotivik auf, die Szenerie erinnert an einen Leichenzug, die jedoch aus zu „Laternen“ (V. 9) und „Erloschne Leichenkerzen“ (V. 10) verdinglichten Menschen bestehen. Der Begriff „Leichenkerzen“ (V. 10) bezieht sich auf die vorangegangenen Laternen, ist aber gleichzeitig eine Referenz zu den Menschen, die sinn- und leblos erscheinen. Die Vergänglichkeit der Menschen wird antiklimaktisch verstärkt: zuerst schrumpfen sie, anschließend ertrinken sie im Sumpf (vgl. V. 11f.). Die generelle Bedeutungs- und Sinnlosigkeit der Menschen wird außerdem durch die Metapher des „Fleck[s]“ (V. 10) unterstrichen, die die Menschen zusätzlich verdinglicht und auf Schmutz reduziert.
Insgesamt wird in Wintereine bedrohlich wirkende Atmosphäre innerhalb einer düsteren, stillgelegten Winterlandschaft erzeugt. Durchweg bestimmen Assoziationen von Grauen, Beklemmung und Tod durch Farbsymbole und negativ konnotierte Verben, Adjektive oder Adverbien den düsteren Tenor des Gedichts. Allgemein entsteht der Eindruck von Trostlosigkeit und Verlorenheit durch die Darstellung der Lebewesen als vergrämt, zerstört und entpersonalisiert. Die Welt wird in diesem Gedicht nur noch als kalt, unheimlich und todesumschattet wahrgenommen und steht als Bild für das zunehmende Verschwinden des Menschen aus einer erstarrenden, lebensfeindlichen Umwelt.
Vergleicht man die Gedichte Alles still! von Theodor Fontane und Winter von Alfred Lichtenstein, so werden diverse Gemeinsamkeiten und Unterschiede auffassbar, die mit der zentralen Darstellung des Winters einhergehen. Beide Gedichte verbinden mit dem Winter die klassisch-traditionellen Assoziationen von Erstarrung, Tod und Leere, weshalb die literarischen Werke von einer dunklen Atmosphäre durchzogen sind. Das lyrische Ich befindet sich in beiden Fällen fernab der Zivilisation und Gemeinschaft - es steht in deutlicher Distanz zum Dorf oder zur Stadt und fristet sein Dasein in Einsamkeit. In den Gedichten nimmt die Natur die Funktion des Spiegels des in einem desolaten Zustand befindlichen lyrischen Ichs ein. Die Natur in ihrem traditionellen Sinne als Utopie, Symbol der Ursprünglichkeit oder auch als harmonische Einheit existiert nicht. Allerdings hallen durch Fontanes Gedicht noch Anklänge an diese Vorstellungen, dadurch, dass er beispielsweise von einer „Winterpracht“ (V. 16) spricht. Auch der Himmel erscheint wesentlich positiver innerhalb Fontanes Kontext: er wirkt erhaben und drückt eine gewisse romantische Sehnsucht durch die Erwähnung des „Mondenstrahl[s]“ (V. 2) aus und wird demnach positiv konnotiert. Der Himmel bei Lichtenstein ist hingegen drückend, grau und beengend und droht, auf die Welt hinunterzubrechen und alles unter sich zu begraben. Generell wird die winterliche Welt als leblos und unbehaust dargestellt. Hier spielt bei beiden Gedichten das Todesmotiv eine große Rolle, wobei es bei Fontane eher von außen betrachtet wird in Form des als Friedhof anmutenden Dorfes. Bei Lichtenstein ist der Tod präsenter und gleichzeitig brutaler wie in Strophe II deutlich hervorgeht. Dort wird eine direkte Gefahr und Aggressivität sichtbar. Fontane fokussiert sich eher auf das Motiv der Stille, die durch den Tod folgt, dadurch wirkt der Kontext insgesamt ruhiger und endgültiger als bei Lichtenstein. Außerdem wird Bild der Unbehaustheit klarer hervorgehoben; so tritt das lyrische Ich an keiner Stelle des Gedichts in direkte Erscheinung, es spiegelt sich eher in einer Reihung von Bildern, wobei der Bereich des Menschen den Bereich der Natur umrahmt. In Alles still! wird aktiv auf das Hervortreten des lyrischen Ichs hingearbeitet und das Gedicht gipfelt schließlich im ausgedrückten Leiden des lyrischen Ichs. Winter thematisiert demnach eher die Darstellung einer existenziellen Grundhaltung - also einer Zeitdiagnose der Moderne, wohingegen Fontane sich auf die individuelle Empfindung fokussiert. Bei Lichtenstein geht außerdem die statische Bildlichkeit einher mit der resignativen Grundhaltung, die zusätzlich durch kühnere Metaphern und drastischere Bilder und Symboliken als bei Fontane Einklang findet.
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