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Aufgabe 2

Aufgaben
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Vergleichende Interpretation zweier Gedichte

$\blacktriangleright\;$ Thema:
Georg Herwegh (1817-1875): Ich kann oft stundenlang am Strome stehen
Ingeborg Bachmann (1926-1973): Aufblickend
$\blacktriangleright\;$ Aufgabenstellung:
  • Interpretiere und vergleiche die beiden Gedichte.
#gedichtinterpretation#interpretieren#vergleichen
Georg Herwegh: Ich kann oft stundenlang am Strome stehen
 
Ich kann oft stundenlang am Strome stehen,
Wenn ich entflohen aus der Menschen Bann;
Er plaudert hier, wie ein erfahrner Mann,
4
Der in der Welt sich tüchtig umgesehen.
Da schildert er mir seiner Jugend Wehen,
Wie er den Weg durch Klippen erst gewann,
Ermattet drauf im Sande schier verrann,
8
Und jedes Wort fühl' ich zum Herzen gehen.
Wie wallt er doch so sicher seiner Bahn!
Bei allem Plänkeln, Hin- und Wiederstreifen
Vergißt er nie: „Ich muß zum Ocean!“
12
Du, Seele, nur willst in der Irre schweifen?
O tritt, ein Kind, doch zur Natur heran,
Und lern' die Weisheit aus den Wassern greifen!
Aus: Georg Herwegh, Gedichte eines Lebendigen. Zürich und Winterthur 1842
(Verlag des literarischen Comptoir), S. 148.
#gedicht
Ingeborg Bachmann: Aufblickend
 
Daß ich nach schalem Genusse,
Erniedrigt, bitter und lichtlos
Mich fasse und in mich greife,
4
Macht mich noch Wert.
Ich bin ein Strom
Mit Wellen, die Ufer suchen,
Schattende Büsche im Sand,
8
Wärmende Strahlen von Sonne,
Wenn auch für einmal nur.
Mein Weg aber ist ohne Erbarmen.
Sein Fall drückt mich zum Meer.
12
Großes, herrliches Meer!
Ich weiß keinen Wunsch auf diesen,
Als strömend mich zu Verschütten
In die unendlichste See.
16
Wie kann ein Begehren,
Süßere Ufer zu grüßen,
Gefangen mich halten,
Wenn ich vom letzten Sinne
20
Immer noch weiß!
Aus: Ingeborg Bachmann, Sämtliche Gedichte. München/Zürich 2002
(Piper - Taschenbuch Verlag), S. 13.
#gedicht
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Thema:
Georg Herwegh (1817-1875): Ich kann oft stundenlang am Strome stehen
Ingeborg Bachmann (1926-1973): Aufblickend
Erste Teilaufgabe:
$\blacktriangleright$ Interpretiere die Gedichte.
Du sollst die beiden Gedichte interpretieren. Die Aufgabe besteht also daraus, die vorliegenden Texte zu deuten. Natürlich kannst du beide Gedichte zusammen interpretieren, aber wir empfehlen dir, jeweils eine Interpretation zu einem Gedicht zu schreiben. So behältst du besser den Überblick und kannst dich auf diese Weise besser auf die Details konzentrieren. Es empfiehlt sich, den Vergleich anschließend mit einer Überleitung an die Interpretation anzuhängen. Da du die Gedichte vergleichen sollst, liegt der Schluss nahe, dass sie sich in bestimmten Bereichen sehr ähneln oder das gleiche Thema haben. In diesem Fall wird in beiden Gedichten die Realität durch die Metapher des Wassers gesehen. Während der Interpretation solltest du das im Hinterkopf behalten und die Gedichte daher auch in Bezug auf dieses Thema deuten.
Es ist nützlich, dein Wissen über den Autor oder die dazugehörige Epoche für die Interpretation zu verwenden. So fällt bei Herweghs Gedicht der Bezug zum Vormärz auf, während bei Bachmann ein direkter und einfacher, moderner Stil vorherrscht.
Versuche, den sprachlichen Stil und die Form der Gedichte auf den Inhalt zu beziehen. Außerdem ist die Position des lyrischen Ichs, ein Interpretations- und Vergleichsaspekt. Falls du noch einmal nachlesen möchtest, wie man eine Gedichtinterpretation schreibt, dann lies in unserem Skript Methodik: Interpretation: Gedichtinterpretation nach. Zu den Epochen der Naturlyrik findest du weitere Informationen in den Skripten zum Leitthema im digitalen Schulbuch.
Zweite Teilaufgabe:
$\blacktriangleright$ Vergleiche die Gedichte.
Beim zweiten Teil, dem Gedichtvergleich sollst du die ihre Gemeinsamkeiten und Unterschiede herausarbeiten. Wie bei einer Interpretation solltest du die Form, aber hauptsächlich und in erster Linie den Inhalt der Gedichte betrachten. Versuch also deine Formanalyse immer im Kontext zu deiner Inhaltsanalyse zu sehen. Da du zum Schwerpunktthema Naturlyrik schreibst, sollte hierbei die Metapher des Stroms als Vergleichsaspekt zentral sein. Ziehe am Ende ein Fazit. Dort kannst du auch deine eigene Meinung anbringen, in der Einleitung und dem Hauptteil jedoch solltest du das nicht tun.
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Vergleichende Interpretation zweier Gedichte

$\blacktriangleright\;$ Thema:
Georg Herwegh (1817-1875): Ich kann oft stundenlang am Strome stehen
Ingeborg Bachmann (1926-1973): Aufblickend
$\blacktriangleright\;$ Erste Teilaufgabe:
  • Interpretiere die beiden Gedichte.
Tipp
Du sollst die beiden Gedichte interpretieren. Die Aufgabe besteht also daraus, die vorliegenden Texte zu deuten. Natürlich kannst du beide Gedichte zusammen interpretieren, aber wir empfehlen dir, jeweils eine Interpretation zu einem Gedicht zu schreiben. So behältst du besser den Überblick und kannst dich auf diese Weise besser auf die Details konzentrieren. Es empfiehlt sich, den Vergleich anschließend mit einer Überleitung an die Interpretation anzuhängen.
Da du die Gedichte vergleichen sollst, liegt der Schluss nahe, dass sie sich in bestimmten Bereichen sehr ähneln oder das gleiche Thema haben. In diesem Fall wird in beiden Gedichten die Realität durch die Metapher des Wassers gesehen. Während der Interpretation solltest du das im Hinterkopf behalten und die Gedichte daher auch in Bezug auf dieses Thema deuten.
Es ist nützlich, dein Wissen über den Autor oder die dazugehörige Epoche für die Interpretation zu verwenden. So fällt bei Herweghs Gedicht der Bezug zum Vormärz auf, während bei Bachmann ein direkter und einfacher, moderner Stil vorherrscht.
Versuche, den sprachlichen Stil und die Form der Gedichte auf den Inhalt zu beziehen. Außerdem ist die Position des lyrischen Ichs, ein Interpretations- und Vergleichsaspekt. Falls du noch einmal nachlesen möchtest, wie man eine Gedichtinterpretation schreibt, dann lies in unserem Skript Methodik: Interpretation: Gedichtinterpretation nach. Zu den Epochen der Naturlyrik findest du weitere Informationen in den Skripten zum Leitthema im digitalen Schulbuch.
Beim zweiten Teil, dem Gedichtvergleich sollst du die ihre Gemeinsamkeiten und Unterschiede herausarbeiten. Wie bei einer Interpretation solltest du die Form, aber hauptsächlich und in erster Linie den Inhalt der Gedichte betrachten. Versuch also deine Formanalyse immer im Kontext zu deiner Inhaltsanalyse zu sehen. Da du zum Schwerpunktthema Naturlyrik schreibst, sollte hierbei die Metapher des Stroms als Vergleichsaspekt zentral sein. Ziehe am Ende ein Fazit. Dort kannst du auch deine eigene Meinung anbringen, in der Einleitung und dem Hauptteil jedoch solltest du das nicht tun.
Tipp
Du sollst die beiden Gedichte interpretieren. Die Aufgabe besteht also daraus, die vorliegenden Texte zu deuten. Natürlich kannst du beide Gedichte zusammen interpretieren, aber wir empfehlen dir, jeweils eine Interpretation zu einem Gedicht zu schreiben. So behältst du besser den Überblick und kannst dich auf diese Weise besser auf die Details konzentrieren. Es empfiehlt sich, den Vergleich anschließend mit einer Überleitung an die Interpretation anzuhängen.
Da du die Gedichte vergleichen sollst, liegt der Schluss nahe, dass sie sich in bestimmten Bereichen sehr ähneln oder das gleiche Thema haben. In diesem Fall wird in beiden Gedichten die Realität durch die Metapher des Wassers gesehen. Während der Interpretation solltest du das im Hinterkopf behalten und die Gedichte daher auch in Bezug auf dieses Thema deuten.
Es ist nützlich, dein Wissen über den Autor oder die dazugehörige Epoche für die Interpretation zu verwenden. So fällt bei Herweghs Gedicht der Bezug zum Vormärz auf, während bei Bachmann ein direkter und einfacher, moderner Stil vorherrscht.
Versuche, den sprachlichen Stil und die Form der Gedichte auf den Inhalt zu beziehen. Außerdem ist die Position des lyrischen Ichs, ein Interpretations- und Vergleichsaspekt. Falls du noch einmal nachlesen möchtest, wie man eine Gedichtinterpretation schreibt, dann lies in unserem Skript Methodik: Interpretation: Gedichtinterpretation nach. Zu den Epochen der Naturlyrik findest du weitere Informationen in den Skripten zum Leitthema im digitalen Schulbuch.
Beim zweiten Teil, dem Gedichtvergleich sollst du die ihre Gemeinsamkeiten und Unterschiede herausarbeiten. Wie bei einer Interpretation solltest du die Form, aber hauptsächlich und in erster Linie den Inhalt der Gedichte betrachten. Versuch also deine Formanalyse immer im Kontext zu deiner Inhaltsanalyse zu sehen. Da du zum Schwerpunktthema Naturlyrik schreibst, sollte hierbei die Metapher des Stroms als Vergleichsaspekt zentral sein. Ziehe am Ende ein Fazit. Dort kannst du auch deine eigene Meinung anbringen, in der Einleitung und dem Hauptteil jedoch solltest du das nicht tun.
Die beiden vorliegenden Gedichte Ich kann oft stundenlang am Strome stehen von Georg Herwegh und Aufblickend von Ingeborg Bachmann werden im Folgenden getrennt interpretiert und anschließend vergleichend betrachtet.
Textgrundlagen
Das literarische Werk des Autors Georg Herwegh, der zwischen 1817 und 1875 lebte, und somit auch das Gedicht Ich kann oft stundenlang am Strome stehen fällt in die Epoche des Vormärz und in den beginnenden Realismus. Während dieser Zeit um die Märzrevolution 1848/49 in Deutschland und die Französische Julirevolution 1830 ist ein Großteil der Literaten politisch engagiert und befürwortet die Idee von Demokratie. Der Schutz und die Gleichberechtigung der Bevölkerung durch eine Verfassung stellt ein wichtiges Anliegen dar.
Gedicht 1
Einleitung
Thematisch setzt sich das Gedicht mit einem zielorientierten Lebensverlauf auseinander. Dieser zentrale Aspekt wird durch das Beobachten des Stromes durch das lyrische Ich vermittelt. Der Strom selbst dient als Verbildlichung des Lebensweges und dient dem lyrischen Ich in einer stummen Unterhaltung als Leitbild. Die Natur bietet den Bildbereich für die Sinnhaftigkeit des menschlichen Lebens an und die intensive Beobachtung der Natur führt letztlich zu „Weisheit“ (V. 14).
Hauptteil
Thema des Gedichts
Typische Gattungen dieser Zeit waren Gedichte und hier im Speziellen Sonette und Lieder, die eine Gruppendynamik fördern und die Bevölkerung erreichen. So ist auch der vorliegende Text als Sonett verfasst, also in vier Strophen mit zweimal vier und zweimal drei Versen, gegliedert. Das Reimschema abba abba cdc dcd ist ebenfalls passend zur Gestaltung eines Sonetts, wobei der fünfhebige Jambus in den ersten beiden Strophen im jeweils ersten und letzten Vers eine weibliche Kadenz und im jeweils dritten und vierten Vers eine männlicher Kadenz aufweist. Auch in der dritten und vierten Strophe passen die Kadenzen des fünfhebigen Jambus zum Reimschema. Die Verse mit Reimen auf c haben eine männliche Kadenz, die Reime endend auf d eine weibliche.
Formanalyse
  • Strophenstruktur
  • Versstruktur
  • Reimschema
  • Metrum
  • Gattung
Auch inhaltlich hat das Sonett eine typische Aufteilung in zwei Blöcke. In der ersten und zweiten Strophe wird dargestellt, wie das lyrische Ich den Schilderungen und Lebensweisheiten des personifizierten Stroms zuhört. Im zweiten Block, der dritten und vierten Strophe, steht das lyrische Ich als Beobachter im Mittelpunkt. Das lyrische Ich betrachtet in der dritten Strophe den Strom wieder distanzierter und bezieht in der letzten Strophe die neu gewonnen Erkenntnisse auf sein Leben. Es gibt zwei zentrale Themen: Zum einen der Ratschlag, dass man seine Lehren aus der Natur ziehen soll und zum anderen, dass die Zielstrebigkeit des Flusses als Vorbild für den eigenen Lebensweg dienen kann.
Gliederung des Gedichts
Bei einer chronologischen Betrachtung des Gedichts fällt zunächst auf, dass der erste Vers gleich zum Titel „Ich kann oft stundenlang am Strome stehen“ (V. 1) ist. Diese Dopplung des Verses leitet das Gedicht mit einem bestimmten Maß an Monotonie ein. Der Zeitaspekt und die Distanz zum schnelllebigen Dasein außerhalb der Natur wird deutlich. Die versinterne Dopplung des zeitlichen Aspekts durch „oft“ (V. 1) und „stundenlang“ (V. 1) verdeutlichen die Intensität der Beobachtung zusätzlich. „[O]ft“ beschreibt hierbei ein immer wiederkehrendes Ereignis und „stundenlang“ die jeweilige Zeitspanne. Die beiden Angaben ergänzen und verstärken sich gegenseitig.
Interpretation
Strophe 1
Das lyrische Ich bindet seine Beobachtung des Stromes allerdings durch die Verwendung eines Konditionalsatzes an die Bedingung, dass er die Distanz zu anderen Menschen wahren möchte und dadurch in Ruhe die Natur beobachten kann (vgl. V. 2). Das verwendete Verb „entflohen“ verdeutlicht in einer Ellipse ohne „bin“ die Abneigung des lyrischen Ichs gegenüber der bevölkerten Welt. Es empfindet also einen Drang dem „Bann“ (V. 2) zu entkommen und wird von Flucht als instinktive Reaktion angetrieben.
Nun beginnt die Interaktion des lyrischen Ichs mit dem Strom, der ab diesem Zeitpunkt personifiziert und durch einen Vergleich als „erfahrner Mann“ (V. 3) verstanden wird. Der Strom „plaudert“ (V. 3), ein ungezwungenes Gespräch, das beiläufig und kontinuierlich, wie das Strömen eines Flusses, geschieht. Allerdings heißt es nicht „wir plaudern“, sondern „er plaudert“. Die Gesprächspositionen, das lyrische Ich als Zuhörer und der Strom als aktiver Gesprächspartner, sind somit verteilt. Diese Zuordnung passt zu der Aufgabenverteilung, der Strom vermittelt Lehren, das lyrische Ich lernt.
Die komplette Schilderung des Stroms in der zweiten Strophe besteht aus nur einem Satz. Dadurch wird die Information in die Länge gezogen und wirkt wie eine lange Geschichte. Der Umstand, dass die Begegnung „stundenlang“ (V. 1) andauert, wird hierdurch plausibel. Betont wird das noch durch das „Und“ (V. 8), das, trotz des vorherigen Kommas, noch eine Information anhängt. Erneut ist die Gesprächsaufteilung durch das Verb „schildert“ eindeutig und der Lebensweg des Flusses, aus verschiedenen Hindernissen und Problemen (vgl. V. 5) von der „Jugend Wehen“ (V. 5) bis zu dem aktuellen Punkt, scheint ein langer Weg gewesen zu sein. Das erscheint hinsichtlich der Metaphorik plausibel, da ein Strom einen breiten, stark fließenden Fluss bezeichnet, der allerdings zu Beginn seiner Reise auch mal aus einer Quelle entsprungen seien muss. Der Strom hat also an der Stelle, wo das lyrische Ich ihn betrachtet, schon einen langen Weg zurückgelegt. Der letzte Vers der Strophe leitet den Fokus auf die Gefühle des lyrischen Ichs um (vgl. V. 8). Hierbei wird eine zweite Personifikation verwendet und somit die Beziehungsebene, die nahezu menschliche Auseinandersetzung zwischen Fluss und Mensch, verdeutlicht. Das Wort geht dem lyrischen Ich zum Herzen (vgl. V. 8), die Sprache als Medium der Kommunikation wird also hervorgehoben.
Strophe 2
Nun kommt es zu einem Perspektivwechsel, nicht mehr die Kommunikation zwischen Strom und dem lyrischen Ich, sondern die Auswirkungen dessen auf die Gedanken des lyrischen Ichs rückt in den Fokus. Auch sprachlich entsteht ein Wandel, da die monotone Satzstruktur aus langen Sätzen durch den Ausruf „Wie wallt er doch so sicher seine Bahn!“ (V. 9) aufgebrochen wird. Das lyrische Ich fasst nochmal das Vorherige zusammen, indem der Strom, trotz aller Probleme (vgl. V. 10) „sicher“ (V. 9) fließt. Aus dieser Beobachtung heraus schlussfolgert er sein klares Ziel: „Ich muß zum Ocean!“ (V. 11). Woher dieser Zwang, verdeutlicht durch das Modalverb müssen, kommt, ob es sich um eine eigene Zielformulierung oder einen externen Zwang handelt ist unbekannt. Der Fluss muss in der ihm vorgegebenen Bahn fließen, er kann nicht ausbrechen. Dieser vorgegebene Weg kann daher durchaus als zentraler Punkt in dem Gedicht betrachtet werden, denn der Fluss hat keine Wahl. Er muss tatsächlich im vorgegebenen Weg fließen und zum Meer, denn auch gegen seine eigene Fließrichtung kommt er nicht an und kann sich ihr nicht widersetzen. Im Bezug auf den Menschen ist es wichtig, dass ein klares Ziel dafür sorgt, dass der Lebensweg nicht verlassen wird und das Ziel nie vergessen wird (vgl. V. 11). Zur Epoche des Vormärz passt aber auch, dass die Naturgesetzte den Menschen eingrenzen, wie in dem Gedicht den Fluss. Von Menschen gemachte Gesetzte sollten das hingegen nicht tun, sondern einen geordneten Lebensweg nur unterstützen.
Strophe 3
Im zweiten Terzett kommt eine dritte Instanz dazu, die Seele entweder des lyrischen Ichs, des Lesers oder der Menschen im Allgemeinen wird mit „Du“ (V. 12) direkt angesprochen und äquivalent zum Strom ebenfalls personifiziert. Die rhetorische Frage an die Seele stellt den inneren Konflikt des lyrischen Ichs dar und kann zusätzlich auf den inneren Konflikt in jedem Menschen übertragen werden (vgl. V. 12). Diese Verallgemeinerung wird in Vers 13 ausformuliert, indem das lyrische Ich durch „ein Kind“ (V. 13) und der Strom, als Beobachtungsaspekt durch „Natur“ (V. 13) und „Wasser“ (V. 14) im Allgemeinen ersetzt wird. Das hierbei ein Kind und nicht ein erwachsener Mensch die Lehre aus der Natur entnimmt, verdeutlicht das Gefälle und den didaktischen Aspekt. Ein Kind ist auf der einen Seite neugierig und kann auf der anderen Seite noch deutlich mehr lernen, wohingegen der Strom als „erfahrner Mann“ (V. 3) einen deutlichen Wissensvorsprung mitbringt.
Strukturell parallel zur zweiten Strophe wird auch hier ein „Und“ (V. 14) als Einleitung des letzten Verses gewählt, um das abschließende Fazit, „lern die Weisheit aus den Wassern greifen“ (V. 14) nochmal gezielt zu betonen und die Endgültigkeit dieser Erkenntnis hervorzuheben. Das genutzte Verb „greifen“ (V. 14) ist hierbei besonders wichtig, da es die aktive Handlung des Menschen fordert. Er muss bewusst in die Natur gehen und die Lehre aus der Natur entnehmen.
Strophe 4
Das Gedicht und die Lehre der zielstrebigen Lebensführung lässt den Leser mit einer ungeklärten Deutungsebene zurück. Zwar wird für den Strom der „Ocean“ (V. 11) als Ziel festgelegt, doch ist die Metaphorik dieses Raumes nicht eindeutig. Zwar endet ein menschlicher Lebensweg im Tod, doch könnte der Ocean auch als Sammelbecken, als die Vereinigung mit anderen Flüssen bzw. Menschen durch die Gemeinschaft gedeutet werden. Dieser Aspekt würde zum politischen Denken der Zeit passen. Die offene Frage, ob es sich um ein individuell zu wählendes oder zwangsläufig festgelegtes Ziel handelt (vgl. V. 11) bleibt ebenfalls unbeantwortet.
Schluss
  • Thema des Texts
  • offene Fragen
Vergleichend zum ersten Gedicht von Georg Herwegh wird das Gedicht Aufblickend von Ingeborg Bachmann betrachtet. Dieses Gedicht thematisiert ebenfalls den Bezug des Menschen zum Wasser. Zunächst wird das Gedicht allerdings isoliert betrachtet und interpretiert.
Überleitung
Aufblickend ist ein Gedicht, verfasst von Ingeborg Bachmann, das im 20. Jahrhundert erschien. Ingeborg Bachmann selbst lebte von 1926 bis 1973 und verfasste somit Texte in einer politisch brisanten Zeit. Das Ende des NS-Regimes und die Nachkriegszeit prägten die Literatur der Österreicherin Ingeborg Bachmann.
Gedicht 2
Einleitung
Das zentrale Thema, der Bezug des Menschen zu seiner Freiheit und seinem Lebensziel, wird in dem Gedicht von Ingeborg Bachmann durch die Natur als Bildbereich dargestellt. Der Strom dient als Metapher für den Lebensweg des lyrischen Ichs und die inneren Konflikte und Gedanken. Zentral ist hierbei der unvermeidliche Lauf des Lebens und die Momente des Genusses, in denen das Leben inne hält.
Hauptteil
Thema des Gedichts
Das Gedicht ist aufgeteilt in drei Strophen. Die erste Strophe umfasst 9, die zweite Strophe 6 und die letzte Strophe nur 5 Verse. Es gibt kein Reimschema, keine einheitliche Verslänge und kein erkennbares Metrum. Dieser Text ist dennoch der Lyrik, welche als Hauptmerkmal die Gliederung in Versen hat, zuzuordnen. Die freie Form und die freien Verse sind typische formale Merkmale der modernen Literatur und der Lyrik der Nachkriegszeit. Innerhalb der Satzebene werden die Grenzen, die durch die Versstrukturierung gegeben sind, immer wieder durch Enjambements (V. 2, 5, 14 und 19) aufgebrochen. Somit wird die letzte strukturgebende Formatierung aufgelöst.
Formanalyse
  • Strophenstruktur
  • Versstruktur
  • Reimschema
  • Metrum
  • Gattung
Trotz dieser offenen Form, lässt sich das Gedicht inhaltlich gliedern. Hierbei ergeben sich allerdings entgegen der Stropheneinteilung vier thematische Blöcke. In Vers 1-4 wird die derzeitige Lebenssituation des lyrischen Ichs geschildert. Daraufhin folgt die Einführung der Metapher des Stroms für den Lebensweg (V. 5-9). Die zweite Strophe befasst sich mit dem Lebensziel des Menschen und des Stroms und verbindet somit die Bildebene mit der Realität. Abschließend wird in der dritte Strophe der Inhalt der ersten zwei Strophen zueinander gebracht und die Fokussierung auf die „letzten Sinne “ (V. 19) nochmal betont.
Gliederung des Gedichts
Zunächst fällt der Titel des Gedichts auf, „Aufblickend“, im Partizip I und steht somit als Verbform für eine von zwei gleichzeitig stattfindenden Handlungen. Da das gesamte Gedicht den Titel trägt, könnte das Lesen bzw. Schreiben des Gedichts die parallele Handlung darstellen und „Aufblickend“ als hoffnungsvolle und gleichzeitig nachdenkliche Tätigkeit verstanden werden.
Die ersten vier Verse des Gedichts umfassen einen vollständigen Satz. Die derzeitige Lebenssituation des lyrischen Ichs wird geschildert. Genuss wird als „schal“ (V. 1) beschrieben. Die Rückbesinnung auf sich selbst bewahrt das Selbstwertgefühl des lyrischen Ichs.
Sprachliche Auffälligkeiten gibt es viele. Der „schale Genuss“ (V. 1) als Oxymoron, eine Verbindung von einem Attribut mit einem Substantiv, deutet gleich zu Beginn den inneren Konflikt des lyrischen Ichs an. Außerdem ergibt sich dadurch ein Handlungsüberblick, da das angesprochene Vergnügen in der Vergangenheit stattgefunden haben muss und das Gefühl, die schlechte Erinnerung, bis in die Gegenwart des Gedichts nachwirkt.
Die Trias „Erniedrigt, bitter und lichtlos“ (V. 2) beschreibt die Verzweiflung des lyrischen Ichs gesteigert hin zur Hoffnungslosigkeit. Durch die Formulierung „in mich greife“ (vgl. V. 3) des lyrischen Ichs wird ein aktiver Prozess betont, der eine Rückbesinnung auf das Selbstwertgefühl trotz der scheinbar hoffnungslosen Situation betont. Ein zeitlicher Aspekt kommt in der Formulierung „Macht mich noch Wert“ (V. 4) hinzu. Das ‚noch‘ kann eine Vorausdeutung sein und gleichzeitig betonen, wie wenige Aspekte das Selbstwertgefühl des lyrischen Ichs stärken.
Interpretation
Strophe 1
Teil 1
Nun wird auf inhaltlicher Ebene der Strom als Metapher für den Lebensweg des lyrischen Ichs eingeführt. Die Formulierung: „Ich bin ein Strom“ (V. 5) kann als der zentrale Vers des Gedichts angesehen werden. Das lyrische Ich ordnet sich selbst dieser Bildebene zu und die Metapher des Stroms wird in seinen einzelnen Bildbereichen aktiv an das Leben des lyrischen Ichs angepasst. Das lyrische Ich hat „Wellen, die Ufer suchen“ (V. 6) ist also in Bewegung, sucht aber auch nach Begrenzungen. Der Lebenslauf soll immer wieder angehalten werden. Das lyrische Ich möchte sich die Wunschvorstellung von einem Leben mit Freiheit nicht nehmen lassen „[w]enn auch für einmal nur“ (V. 9). Die Einmaligkeit der Ereignisse lässt sich nicht nur auf den vorbeifließenden Strom beziehen, sondern auch für das Leben des lyrischen Ichs gilt, dass die Zeit und bestimmte Ereignisse nicht zurückgeholt werden können. Der Weg verläuft linear und Ereignisse sind einmalig.
Mit den Attributen „Schattende“ (V. 7) und „Wärmende“ (V. 8) werden zwei gegensätzliche Begriffe in Form eines Parallelismus gegenübergestellt. Die Beschreibung von Sonnenstrahlen, die durch Wärme und Licht positiv konnotiert sind, stehen im Kontrast zu der Beschreibung des lyrischen Ichs als „lichtlos“ (V. 2) zu Beginn des Gedichts. Im letzten Vers der ersten Strophe wird ähnlich wie zuvor ein Zeitaspekt hinzugefügt.
Strophe 1
Teil 2
Tatsächlich wird diese Illusion augenblicklich zerstört, indem die zweite Strophe die Realität beschreibt, allerdings immernoch im Metaphernbereich des Stromes. Der Lebensweg führt „ohne Erbarmen“ (V. 10) zu einem bestimmten Ziel hin. Das Ziel des Flusses ist das Meer, das durch eine Hyperbel positiv beschrieben wird. Der Ausruf „[g]roßes, herrliches Meer!“ (V. 12) bildet einen Umschwung im Sprachstil. Eine emotionale Äußerung des lyrischen Ichs steht im Kontrast zum bisherigen und folgendem Stil. Die Sehnsucht nach der unendlichsten See (vgl. V. 15) entspricht einem Entgrenzungswunsch, das zuvor begrenzende Ufer spielt am Ziel keine Rolle mehr. Die Übertragung der Metapher auf das menschliche Leben setzt dem Erreichen des Meeres den menschlichen Tod gleich. Ein unausweichliches Ende jeden Lebens.
Strophe 2
Zuletzt wird der Metaphernbereich aus der Natur mit den zu Beginn beschriebenen Lebensumständen zusammengeführt. Die gesamte Strophe wird mit dem Fragepronomen „Wie“(V. 16) eingeleitet, endet allerdings mit einem Ausrufezeichen. Es wird also eine Leitfrage für das Leben des lyrischen Ichs gestellt, die es nicht primär zu beantworten gilt, sondern die offen bleibt. Der Genuss (vgl. V. 1) wird vom lyrischen Ich begehrt und hält den Lebensfluss für einen Moment auf. Die erneute Metapher der Grenzen, bezeichnet als „[s]üßere Ufer“ (V. 17), zeigt, dass der Wunsch nach Vergnügen mit den Grenzen des Lebens übereinkommt. Die Inversion „Gefangen mich halten“ (V. 18) fasst diese Feststellung zusammen. Der Zusammenhang zwischen Freiheit und Begrenzung wird allerdings durch den Konditionalsatz „[w]enn ich vom letzten Sinne Immer noch weiß!“ (V. 19-20) an eine Bedingung geknüpft.
Strophe 3
Zwar bleibt in den Momenten des Genusses die Zeit in der Wahrnehmung des lyrischen Ichs stehen, doch ist das Lebenesende im Tod unumgänglich. Der Sinn des Lebens wird in dem Gedicht durch den Bezug zur Naturmetaphorik des Stroms deutlich. Das Nachdenken des lyrischen Ichs ist voller Sehnsucht, wobei am Ende eine hoffnungsvolle Frage gepaart mit dem zuversichtlichen Titel Aufblickend einen positiven Eindruck zurück lässt.
Schluss
#metrum#reimschema#gedicht#stilmittel
$\blacktriangleright\;$ Zweite Teilaufgabe:
  • Vergleiche die beiden Gedichte.
Die beiden vorliegenden Gedichte Aufblickend von Ingeborg Bachmann und Ich kann oft stundenlang am Strome stehen von Georg Herwegh lassen sich der Kategorie der Naturlyrik zuordnen. In beiden Gedichten ist der Bildbereich um den Strom als zentrale Metapher des Lebensweges im Fokus. Dieses Bild stellt die wichtigste Gemeinsamkeit dar, wird allerdings unterscheidlich aufgearbeitet.
Überleitung
Bei Herwegh ist der Strom personifiziert und führt einen Dialog mit dem lyrischen Ich. Das lyrische Ich nimmt eine Beobachtungsfunktion ein und bleibt somit in einer realitstischen Situation. Der Dialog hingegen ist Imagination. Trotzdem ist die Schilderung realistisch. Dass der Strom als Sinnbild des Lebens zu verstehen ist, ist eindeutig. Es ist eine klare Aufteilung von zu belehrendem lyrischen Ich zum lehrenden Strom.
Hauptteil
Unterschied 1:
Strom als Metapher
Bei Ingeborg Bachmann ist die zentrale Metapher zwar äquivalten aber in der Umsetzung stark verschieden. Der Strom dient nicht als Beobachtungsobjekt, sondern die Grenze zwischen lyrischem Ich und der Identifikation mit dem Strom sind verschwommen. Das Leben des lyrischen Ichs selbst ist mit dem Lebensweg des Flusses gleichbedeutend. Es wird ein innerer Prozess abstrakt dargestellt. Die Auseinandersetzung mit dem Lebensweg ist poetisch überhöht und sprachlich komplex verfasst.
Auch die Verortung der Handlung ist bei Bachmann weniger eindeutig, da keine Beobachtungssituation in der Natur beschrieben wird. Es ist unklar, wo die Handlung des Gedichts stattfindet. Die Natur ist also nicht der reelle Ort der Handlung, sondern lediglich in der Fiktion ist die Natur der Bezugspunkt für die Gedanken des lyrischen Ichs.
Unterschied 2:
Handlungsort
Der Sinn der menschlichen Existenz und der Lebensweg, dargestellt durch den Strom, ist bei beiden Gedichten gleich. Die Überwindungen von Hindernissen, die vom gezielten Flussweg ablenken ist bei Herwegh zentral. Bei Bachmann wird der Lebensfluss durch Genuss kurzzeitig unterbrochen. Die Unausweichlichkeit des Lebensweges hin zu einem finalen Ziel thematisieren beide Texte.
Unterschied 3:
Lebensziel
Sprachlich sind die Gedichte deutlich zu unterscheiden. Wärend Herweghs Text klar strukturiert in der Form des Sonetts und mit einem festen Metrum eine eindeutige Struktur aufzeigt ist Ingeborg Bachmanns Text frei von äußerer Struktur. Die Sprache ist hier deutlich poetisiert und uneindeutig durch viele Enjambements und die uneindeutige Strophenstrukturierung wird der innere Konflikt des lyrischen Ichs auch formal untermalt. Im Gedicht aus dem 19. Jahrhundert ist die klare Form passend zur eindeutigen Sprache und einem unmissverständlich zu deutenden Metaphernbereich.
Unterschied 4:
Sprache
Abschließend lässt sich der Aspekt der Freiheit in beiden Gedichten finden. Inwieweit das Lebensziel und der Weg dorthin mit dem Freiheitsgedanken der Menschen kollidiert scheint ein Thema zu sein, dass beide Autoren faszinierte, obwohl hundert Jahre zwischen ihren Schaffenszeiten liegen. Der Lebensweg wird bei Herwegh von Hindernissen begleitet, die es zu überwinden gilt. Bei Bachmann versucht das lyrisch Ich das Fortschreiten der Zeit durch Genuss zu verhindern - vergebens.
#vergleichen
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